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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das schickste Gerät aus der EQ.7-Serie
Ich habe eine ganze Weile über die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten nachgedacht und mich sehr eingehend im Handel informiert sowie bei Verwandten und Freunden, die schon einen besitzen, umgesehen, umgehört und "um-probiert". Die wichtigsten Kriterien waren:

1. Auswahl verschiedener Kaffee- und Milchgetränke in einem Schritt
2...
Vor 2 Monaten von Mangomix veröffentlicht

versus
2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wassermenge
Die Maschine verbraucht sehr viel Wasser.Die Tropfschale muß öfter entleert werden und das Wasser läuft teilweise in den Tresterbehälter.Somit erhält man einen tollen "Trestermatsch ".Der Behälter läßt sich dann nur aufwendiger reinigen.
Vor 15 Monaten von Peter R. veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das schickste Gerät aus der EQ.7-Serie, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Siemens TE716511DE Kaffee-Vollautomat EQ.7 Plus Aroma Sense (2.1 l, 19 bar, ) silverSteel (Haushaltswaren)
Ich habe eine ganze Weile über die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten nachgedacht und mich sehr eingehend im Handel informiert sowie bei Verwandten und Freunden, die schon einen besitzen, umgesehen, umgehört und "um-probiert". Die wichtigsten Kriterien waren:

1. Auswahl verschiedener Kaffee- und Milchgetränke in einem Schritt
2. integriertes Milchsystem (d.h. nicht nur eine separate Dampfdüse)
3. schickes, helles und hochwertig wirkendes Design
4. Milch kann direkt aus der Packung / Tüte bezogen werden

Natürlich sollten die Kaffeegetränke auch gut schmecken, allerdings braucht man für guten Kaffee nun wirklich keinen Vollautomaten und m.E. spielt die Wahl eines Herstellers für den Geschmack auch eher eine untergeordnete Rolle. Viel entscheidener ist die Wahl der richtigen Bohnen und die Abstimmung von Temperatur, Mahlgrad usw. auf diese. Man kann einen super Espresso mit Geräten hinbekommen, die weniger als halb so viel kosten wie dieses, aber auch ohne Probleme doppelt so viel Geld ausgeben, wie ich für diese Maschine bezahlt habe, z. B. für das teuerste Modell der EQ.8-Serie von Siemens, in der die Kaffeezubereitung aber kein Stück anders funktioniert.

In die engere Wahl kamen aufgrund genannter Kriterien außer dem gekauften noch folgende Geräte:
- Siemens TE809501DE Kaffeevollautomat EQ.8 series 900 (quasi der Nachfolger, überw. gleiche Technik)
- Melitta Barista TS

Gegen Jura sprach m.E. die nicht entnehmbare Brühgruppe. TÜV-Hygienesiegel hin oder her, ich möchte selbst sehen wie es in meinem Kaffeevollautomaten ausschaut und habe nicht gern eine "Black Box", bei der ich mich allein auf Reinigungstabletten oder das Einsenden zum Hersteller verlassen muss. De Longhi und Saeco schieden ebenso fast pauschal aus, weil mich die Milchbehälter störten. Immer nur billigstes lackiertes Plastik (sieht sicher toll aus, wenn der Chromlack abplatzt), frickeliges An- und Abdocken vom Gerät, Milchschaum gibt es nur, wenn man den original Milchbehälter verwendet. Man muss die Milch also zwangsläufig umfüllen, hat das Ding ständig im Kühlschrank stehen und darf es alle paar Tage in elendig viele Plastik-Einzelteile zerlegen und von Hand (!) spülen.

Beim Melitta Barista TS gefiel mir die einfache, intuitive Bedienung, die große Auswahl vorprogrammierter Kaffeegetränke und die Möglichkeit, noch während der Zubereitung z. B. die Wasser- oder Milchmenge zu erhöhen. Außerdem hat Melitta als zurzeit einziger Hersteller einen geteilten Bohnenbehälter, so dass man sowohl "gewöhliche" als auch Espressobohnen zugleich einfüllen kann. Den gibt es zwar auch schon bei den Melitta Caffeo CI- und den Barista T-Geräten, allerdings muss man bei diesen je nach Kaffeemenge 2-3 Tassen warten, bis sich die (dort manuelle) Umstellung auswirkt und die neu gewählten Bohnen nachrutschen. Dann kann man sich so eine Funktion eigentlich auch sparen. Beim TS funktioniert es aufgrund elektrischer Umstellung quasi sofort, bis auf die Krümel im Mahlwerk, denn das ist das gleiche (für getrennte Mahlwerke muss man dann schon über 2.000 € in die Hand nehmen, z. B. für eine entsprechende Jura-Maschine). Wer gern oft die Bohnensorte wechselt, oder je nach Person oder Tageszeit mal mit, mal ohne Koffeein genießen will, wird das zu schätzen wissen. Mir reicht da aber die Möglichkeit, im Fall der Fälle gemahlenen Kaffee einer anderen Sorte in den Siemens-Geräten verwenden zu können (durch eine kleine Klappe auf der rechten Seite einzufüllen). Auf den ersten Blick spricht auch für Melitta, dass das Milchsystem sich komplett selbst reinigen kann: man steckt den Schlauch in die Halterung und spült durch. Hygienischer Nachteil: die schimmelanfällige Wasser-Milch-Mischung landet im gleichen Auffangbehälter wie alles andere. Nur, Kaffeewasser schimmelt nicht so leicht. Bei Siemens und Bosch muss man zur Reinigung des Milchschlauchs ein leeres Glas unterstellen, aber dafür hat man die Brühe danach auch nicht im Gerät. Nachteilig bei Melitta fand ich auch das Design, von vorn sieht das Gerät zwar OK aus, von der Seite ist es auch bei silberner Front ein langweiliger und recht tiefer Kasten aus billig wirkendem, hochglänzgendem schwarzen Plastik. Zudem ist kein Keramikmahlwerk verbaut, und das hört man auch.

Die EQ8-Serie von Siemens kann natürlich vor allem durch das Design punkten, die 600er und 900er-Geräte sind rundum mit Edelstahl verkleidet, was auch von der Seite schön aussieht (links ist eh der Wasserbehälter). Die meisten Geräte der EQ.7-Serie haben rechts eine recht hässliche Kunststoffklappe in anthrazit. Allerdings: Edelstahl sieht eigentlich immer irgenwdie schmutzig aus, man sieht jeden Fingerabdruck und poliert ständig dran herum. Das Innenleben der Geräte ist ansonsten so gut wie gleich, die hier beschriebene kann keinen Fatz mehr als die EQ.8 900-Maschine.

Abschließend die Vor- und Nachteile der EQ.7 Plus Aroma Sense silver steel:

+ Design: vorn hochglanzlackiertes silber (sieht auf Fotos nicht viel anders aus als z. B. die L-Serie, real aber deutlich schöner, bei den L-Geräten ist es ein matter, gräulicher Plastikton). Seiten und Boden sind jedoch nicht hochglanzlackiert, sondern nur silbergrau (bei der L-Serie anthrazit). Das Display ist das gleiche, jedoch mit schönerer breiter schwarzer Front. Haptisch wirklich sehr schön ist der Kaffeeauslauf, den man für Milch-kaffee-Getränke herüberschwenkt: hochglanzpolierter Stahl, viel schwerer und angenehmer als die nur mit Edelstahl beklebten Kunststoff-Ausläufe der EQ.8 oder die aus Kunststoff bei den anderen EQ.7-Geräten.

+ Individuelle Programmierung für bis zu 6 Personen: schöne Funktion, wenn das Gerät mehrere Leute nutzen.

+ Aroma Double Shot: fast alle Getränke können optional in 2 Stufen gebrüht werden, angeblich weniger Bitterstoffe. Dauert aber auch länger. Ansonsten sind mehrere Brühtemperaturen, Kaffeestärken und Mahlgrade einstellbar. Mehr Optionen für einen Kaffee braucht man echt nicht.

+ ausreichend großer Wassertank (2,1l) und Restwasserbehälter im Boden (nach vorn rauszuziehen). Muss man trotzdem alle naselang wechseln, weil die Geräte zum Spülen usw. ein Vielfaches von dem Wasser verbrauchen, das letztlich im Kaffee landet. Das ist aber normal und bei den Wettbewerbern nicht anders. Meine Illusion "Kaffeevollautomat kaufen und dann Kaffee nur noch auf Knopfdruck genießen" habe ich sehr schnell aufgegeben. Arbeit hat man mit den Dingern am Ende immer mehr, als wenn man sich jeden Morgen den Filterkaffee per Hand aufbrüht.

+ gute Crema beim Espresso (spielt sich aber erst nach ein paar Tassen ein, Mahlgrad kann dafür ggfs. etwas feiner sein als voreingestellt und die passende Bohnensorte ist eh klar). Den Mahlgrad kann man (nur während gerade gemahlen wird!) über einen kleinen Drehschalter im geöffneten, aber gefüllten Bohnenbehälter einstellen.

+ Höhenverstellbarer Kaffee- und Milchauslauf (bis 15 cm für Latte Macchiato-Gläser)

+ Innenleben einigermaßen gut zu reinigen (bei Melitta Barista TS z. B. weniger glatte Flächen neben der Brühgruppe)

+ Milch kann direkt aus der Tüte bezogen werden. Ein schicker 0,7l-Milchbehälter ist aber zusätzlich dabei. Wenn man mal Gäste beeindrucken möchte ;) (ansonsten überflüssig) Den inneren Becher aus Kunststoff kann man in den Geschirrspüler geben.

+ / - Im Gegensatz zu den anderen Geräten der EQ.7-Serie zusätzliche Funktion "Milchkaffee" und "My Coffee" (Verhältnis Milch / Kaffee programmierbar). Also wie im EQ.8 900 series - und m. E. verzichtbar. Es pfeift furchtbar, wenn Milch nicht geschäumt, sondern nur erwärmt wird (das sei normal, steht in der Bedienungsanleitung) und letztlich kann man ebensogut einen Cappuchino wählen.

+ / - Milchschaum: Ist OK. Hab ich in Geschäften zwar auch schon besser gesehen, aber da nehmen sie natürlich immer a) etwas wärmere Milch (so dass natülrich auch der Schaum wärmer ist), statt Milch aus dem Kühlschrank, und vor allem solche mit hohem Eiweißgehalt. Damit wird es zu Hause auch besser.

- Milchgetränke könnten etwas heißer sein. Das Problem haben natürlich alle Hersteller, die Milch soll ja auch nicht verbrennen und es ist nicht gerade einfach, wenige Milliliter durch heißen Dampf punktgenau zu erwärmen. Aber bei Siemens ist mir das besonders aufgefallen. Insofern ist die Funktion "warme Milch" in diesem Gerät überflüssig, wenn man eine Mikrowelle hat. Für einen heißen Kakao reicht es eh nicht, und den ganzen Vollautomaten dafür aufzuheizen, das Milchsystem danach zu reinigen usw. ist nervig.

- unschönes Pfeifen bei Zubereitung warmer Milch (bei Milchschaum nicht).

- Warmhalteplatte: m. E. überflüssiger Firlefanz und Energieverschwendung. Funktioniert natürlich, aber die Platte braucht logischer Weise einige Minuten, bis sie selbst heiß ist, von den Tassen ganz zu schweigen. Vom Einschalten des Gerätes bis zu einer halbwegs erwärmten Espressotasse vergeht also fast eine halbe Stunde. Dafür ist der Automat selbst schnell einsatzbereit, nach unter einer Minute bekommt man schon heißes Wasser, die Tasse also kurz heiß ausspülen ist also viel schneller und wirksamer.

- rechte Seitenklappe und Kaffeeeinfüllöffnung darüber: die Klappe hat einen Schlitz, durch den der Kaffee am Gerät vorbeirieselt, wenn man nicht aufpasst. Warum? Die Klappe (hinter der sich die Brühgruppe und eine Schnellbedienungsanleitung verbirgt) lässt sich nur umständlich öffnen, weil keine Feder darin ist, wenn man sie entriegelt, man aber, um den Riegel aufzuschieben, quasi gegen die Klappe drücken muss. Das ist bei den EQ.8 besser gelöst.

Insgesamt ein super Gerät, das es baugleich auch in Schwarz ("black steel") gibt. Quasi "Klavierlack-Imitat" = schwarzer hochglänzender Kunststoff. Von denen sind mehr produziert worden, daher ist die silberne Variante etwas seltener und wird auch nicht mehr hergestellt. Also zuschlagen, wenn man eines günstig bekommt :-)
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wassermenge, 25. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Siemens TE716511DE Kaffee-Vollautomat EQ.7 Plus Aroma Sense (2.1 l, 19 bar, ) silverSteel (Haushaltswaren)
Die Maschine verbraucht sehr viel Wasser.Die Tropfschale muß öfter entleert werden und das Wasser läuft teilweise in den Tresterbehälter.Somit erhält man einen tollen "Trestermatsch ".Der Behälter läßt sich dann nur aufwendiger reinigen.
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