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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Begleiter auf Reisen: Intuitive Bedienung!
Klein, handlich, ein guter Allrounder für Amateure, so kann man die Nikon Coolpix L 610 in einem Satz beschreiben. Sie ist -wenn man schon einmal mit anderen Digitalkameras, egal ob von Nikon oder Canon, gearbeitet hat, leicht zu bedienen.

Die eine für Alles, soll sie sein, ähnlich wie es auch andere Hersteller in diesem Segment für kleine,...
Vor 8 Monaten von Wilfried Teuber veröffentlicht

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität, für Videoaufnahmen jedoch ungenügender Ton
Vorweg: Ich hatte bis jetzt noch nie eine Nikon und kann daher keine Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Modellen der Marke ziehen. Allerdings habe ich mir die Coolpix L610 geholt um Schnappschüsse machen zu können und – das war vor allem wichtig – Hobby-Filmaufnahmen zu tätigen.

Positiv fällt zunächst das geringe...
Vor 8 Monaten von Sarah Pritzel veröffentlicht


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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Begleiter auf Reisen: Intuitive Bedienung!, 7. Oktober 2012
Von 
Wilfried Teuber (Ahaus) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L610 Kompaktkamera (16 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Klein, handlich, ein guter Allrounder für Amateure, so kann man die Nikon Coolpix L 610 in einem Satz beschreiben. Sie ist -wenn man schon einmal mit anderen Digitalkameras, egal ob von Nikon oder Canon, gearbeitet hat, leicht zu bedienen.

Die eine für Alles, soll sie sein, ähnlich wie es auch andere Hersteller in diesem Segment für kleine, kompakte Digitalkameras behaupten.

Doch die eine für alles gibt es nicht, bei keinem Hersteller: Zum Verständnis: Richtet sich die Kamera an Amateure, werden wie jetzt hier zahlreiche Automatikprogramme angeboten. Bei dieser Kamera reichen sie von "Einfach-Automatik" über "Vollautomatik", bis hin zu Programmen, die den Anwender bei 3-D-Aufnahemn unterstützen sollen.

Profis hätten aber gerne vor allem auch ein "Manuelles-"Programm"". Dort können sie die Werte wie Blende etc. selbst bestimmen. Wenn sie eine bestimmte Situation fotografieren, können sie so selbst in kürzester Zeit die Werte selbst wählen, Und ich behaupte, das gelingt mir manuell schneller, als ich hier das entsprechende Programm gefunden habe...

Ein zweites Bespiel, warum es "Die Kamera" nicht gibt: Möchte ich ein tolles Objektiv mit hoher Lichtstärke -damit kann ich bei wenig Licht ohne Blitz noch gut arbeiten- ist das in der Regel eine "Festbrennweite", also z.B. ein sog. 85 mm Objektiv. Damit der Anwender aber hier, weil er das Objektiv ja nicht wechseln kann, in engen Räumen und in der freien Natur fotografieren kann, wird ein Zoom-Objektiv eingebaut, d.h. bei dieser Kompaktkamera ein 14fach Zoom, dessen Nachteil natürlich die geringere Lichtstärke ist. Abgesehen davon ist natürlich die optische Qualität eines Objektives, dass nur auf eine Brennweite hin korrigiert ist, immer besser.

Dies geht aber allen Herstellern gleich. Jetzt zu den positiven und weniger erfreulichen Seiten der Nikon Coolpix L 610, die ich einmal mit einer ähnlichen Kompaktkamera aus dem Hause Canon, der SX 240 HS vergleiche, die in etwa in gleichem Preissegment liegt.

Beim Preis liegt die neue Nikon leicht vorn, sie etwas günstiger, dafür bietet die Canon allerdings einen Akku und ein Ladegerät. Die Nikon wird mit herkömmlichen AA-Batterien betrieben.

++ Nikon: Batterien sind überall erhältlich, falls einmal der "Saft" ausgeht. Sie kann auch mit Akkus der gleichen Größe betrieben werden.
-- Batterie-Anzeige: Schon nach 25 Minuten Gebrauch, bei einem Test im Video-Modus, zeigte die Anzeige nur noch halbe Kapazität an. Ich habe dann die beigelegten neuen Batterien (Panasonic) mit einem Prüfgerät gemessen, es zeigte je Zelle 1,46 V an, also bei einer 1,5 V-Batterie nahezu volle Kapazität. Dann habe ich die Batterien wieder eingelegt, bin in den Foto-Modus gegangen, die Anzeige zeigte die volle Kapazität, umgeschaltet in den Video-Modus allerdings wieder nur halbe Kapazität. Ergo: Auf die Anzeige kann man sich nicht verlassen, immer mehrere Ersatz-Akkus im Gepäck haben.

++ Die Kamera liegt trotz ihrer geringen Größe gut in der Hand, dies wird durch eine runde Bauform erreicht. Die Canon ist etwas "kantiger" liegt -gerade in großen Händen- nicht so gut.

++ Bei der Auflösung hat die Nikon mit 16 MP gegenüber 12,1 MP die Nase vorn, da allerdings beide die gleiche Chipgröße verbaut haben, kann ich keinen Qualitätsunterschied feststellen. Fachleute wissen, dass eben nur eine gewisse Anzahl an Pixeln auf einer gleichen Fläche "Platz" haben, werden mehr eingebaut, führt das nicht mehr zu Qualitätsverbesserungen. Ich denke, dass dem bei beiden Kameras verbauten CMOS, 1/2,3 Zoll-Chip ab ca. 10 MP keine Verbesserungen mehr auftreten.

--Die Nikon hat einen 14-fach Zoom, die Canon einen 20-fach Zoom.

++Vorteil der Nikon, die Anfangslichtstärke liegt bei 3,3 gegenüber der Canon bei 3,5. Allerdings, gebe ich zu, dass 0,2 Blenden kaum ins Gewicht fallen. Ich denke daher, dass der Vorteil des größeren Zoombereiches überwiegt.

-- Blitz: Der Blitz der Nikon ist genau über dem Objektiv eingebaut. Bei der Canon nach links versetzt. Das hat folgenden Vorteil: Je weiter der Blitz aus der optischen Achse des Objektives entfernt ist, umso geringer habe ich bei Fotos von Menschen mit dem Phänomen von "roten Augen" zu kämpfen. Bei der Nikon, muss man den Blitz manuell betätigen, das heißt entriegeln, dann fährt er aus. Dies finde ich bei der Canon besser gelöst: Hier wählt man eine Taste Blitz und der Blitz fährt automatisch aus.

+/-Qualität der Fotos: Ich habe einmal bei guten Lichtsituationen und in eher dunkleren Räumen mit beiden Kameras einige Aufnahmen gemacht. Dabei liegen beide Kameras gleichauf. Für diesen Preis und die Kamera-Größe halte ich alle Ergebnisse für recht brauchbar. In großen Räumen mit viel "Hell-Dunkel"-Unterschied z.B. eine Seite helles Fenster, Raum sehr dunkel, sind natürlich beide nicht besonders geeignet, da sind gute Spiegelreflexkameras mit einem leistungsstarken Aufsteckblitz zu empfehlen. Aber um "Opa und Oma" fürs Familienalbum abzulichten reichen die beiden Kameras allemal.

+Speicher: Hier bietet die Nikon eine nützliche "Notlösung", sie hat einen kleinen eingebauten Speicher. Also falls wirkliche einmal keine Speicherkarte vorhanden ist, oder sie gerade defekt ist, und das eine wichtige Motiv vor der Linse ist, können Sie bei der Nikon mit der höchsten Auflösung noch 5 Aufnahmen machen, die im "internen" Speicher abgelegt werden.

-Video-Aufnahme. Bei der Nikon stellte ich bei meinem Test starkes "Rauschen" in der Tonaufnahme fest, jedenfalls bei der Wiedergabe direkt über die Kamera. Bei der ersten Aufnahme habe ich ohne "Windfilter" bei der zweiten mit "Windfilter" gearbeitet. Das Rauschen war auf beiden Aufnahmen deutlich zu hören. Also entweder hat die Canon einen besseren eigebauten Lautsprecher oder ein besseres Mikrofon. Hier war kaum ein "Rauschen" in der Aufnahme zu hören.

-Autofokus, vielleicht ein wenig subjektiv, aber ich hatte den Eindruck, dass die Canon in dunklerer Umgebung etwas schneller scharfstellt, in hellen Räumen taten sich beide Kameras meines Erachtens nichts.

Fazit: Für alle, die auch Videos planen, sollten eher zur Canon greifen.

Wer nur hin und wieder Fotos machen möchte, der greift lieber zu etwas günstigeren Nikon. Zumal, wenn Sie mehr machen möchten, bei der Canon auf jeden Fall noch für ein Ersatz-Akku investiert werden muss. Bei der Nikon können Sie mit "normalen Akkus" arbeiten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gute Digitalkamera - auch für Einsteiger geeignet, 6. Januar 2013
Von 
Wiesel "Wiesel" (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,
ich habe diese Nikon in der Farbe rot für meine Freundin gekauft, da ich selbst eine DSLR von Nikon (Nikon D5000) besitze und damit sehr zufrieden bin. Da sich meine Freundin nun eine neue Digitalkamera gewünscht hat, war für mich klar, das es auch wieder eine Nikon sein soll. Nach langem lesen von Testberichten und mehrmaligen selbst durchgeführten Tests im Einzelhandel habe ich mich am Ende für diese Kamera entschieden, da sie für mich einfach sehr gute Bilder gemacht hat und einfach im Handling sowie der Menüführung ist - somit auch für Einsteiger gut verständlich ist.

Wichtig für mich war es dabei, dass es sich um eine Digitalkamera mit einen großen optischen Zoombereich mit einer einfachen Menüführung handelt, welche ein großes Display besitzt.

Die Nikon L 610 hat einen 14fach optischen Zoom, was für eine Digitalkamera sehr gut ist. Was aber noch besser ist, ist, dass bei vollem 14fach Zoom die Bilder auch noch scharf werden und nicht verschwommen sind. Dazu tragen auch die völlig ausreichenden 16 Megapixel mit dem sehr guten CMOS Sensor ihren Teil bei. Zudem besitzt die Nikon einen sehr guten Bildstabilisator, so dass man Bilder mit Zoom auch locker Freihand machen kann, ohne das diese verschwommen sind. Den Digitalzoom würde ich jedoch auf Grund von Bildrauschen nicht umbedingt empfehlen - ist aber auch auf Grund des guten optischen Zoomes nicht notwendig. Das Display hat eine Größe von 7,5 cm Diagonale (3,0 Zoll). Es handelt sich um einen LCD-Monitor mit einer Auflösung von 460.000 Pixeln, worauf man die aufgenommenen Bilder sehr gut betrachten kann.

Die Menüführung und die Handhabung der Nikon ist serh einfach gehalten, es gibt eine Taste recht neben dem Display für die Auswahl des Aufnahmeprogrammes. Somit kann man schnell und einfach zwischen den einzelnen Aufnahmemodi wechseln und muss nicht erst das ganze Menü dafür durchsuchen. Die Nikon besitzt auch einige Spezialprogramme, welche ich allerdings nicht als wirklich notwendig betrachte, denn Tierporträts kann man auch mit dem normalen Porträts-Programm machen. Schön sind auch die Panorama-Programme (180° und 360° Panoramen sind damit möglich). Die Panoramen können sich wirklich sehen lassen - man sieht beim Endbild keine Höhensprünge oder Verschiebungen - somit ist dieses Programm wirklich sehr gut.
Auch bei Dunkelheit macht die Kamera gute Bilder, jedoch dauern die Aufnahmen dann etwas länger und verwackeln auch etwas schneller - was aber bei schlechten Lichtverhältnissen auch normal und somit zu verkraften ist.
Was ich jedoch negativ oder besser gesagt gewöhnungsbedürftig finde, ist dass wenn man den Biltz nutzen will, man diesen manuell öffnen muss - er öffnet nicht allein. Dafür gibt es eine kleine Taste unterhalb des Blitzes, wenn man diese betätigt öffnet sich der Blitz. Dies ist für mich selbst etwas gewöhnungsbedürftig, da ich an meiner eigenen Nikon einen automatik Pop-up Blitz habe, welcher sich bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch öffnet und auslöst. Diese manuelle Öffnung des Blitzes kann aber auch manchmal von Vorteil sein - ich musste mich halt ert daran gewöhnen. Der Blitz löst dann allerdings auch selbst aus, wenn er benötigt wird und vorher geöffnet wurde.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass mann die Nikon mit normalen AA Batterien betreiben kann - somit kann man falls die Akkus mal leer sind schnell in einem Geschäft für den Resttag 2 AA Baterien kaufen und einfach weiter fotografieren. Wir haben jedoch immer ein paar Wechselakkus dabei. Wir benutzen für die Nikon 2700er Ni-MH Akkus von Sanyo, welche ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Mit vollen Akkus kann man ca. 400 bis 450 Bilder machen - beachten sollten man allerdings, dass die Akkukapazität bei niedrigen Temperaturen unter -5°C niedriger ist als bei wärmeren Temeraturen. Alles in Allem aber eine gute Akkulaufzeit.

Zum Handling der Kamera ist zu sagen, dass sie sehr gut in der Hand liegt (bei Rechtshändern). Dazu trägt die Form der Kamera mit der Wölbung auf der rechten Seite der Kamera, welche mit einem gummiartigen Material überzogen ist, bei. Die Kamera ist dadurch auch sehr gut mit einer Hand zu halten. Das finde ich persönlich sehr gut. Insgesamt ist die Kamera aber etwas dicker und größer als normale Digitalkameras, was ich jedoch auch als großen Vorteil für das Handling finde. Passt zwar nicht in jede Handtasche, dafür gibt es aber auch kleine Kamerataschen - wir haben da eine von Lowpro, welche ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Fazit:
Im Fazit kann man sagen, dass die Nikon L 610 eine Menuführung hat, die einfach und klar aufgebaut ist. Somit ist diese Kamera auch für Einsteiger zu empfehlen.
Sie macht tolle scharfe Bilder auch mit großem Zoom sind die Bilder noch scharf.
Weiterhin liegt sie gut in der Hand und hat somit ein sehr gutes Handling. Sie ist mit ihren 240g nicht zu schwer und lässt sich leicht mit einer Hand bedienen.
Die Lichtstärke von 1:3,3-1:5,9 und Brennweite von 4,5-63 mm ist für Digitalkameras guter Durchschnitt und vollkommen ausreichend.
Die Gesichtserkennung der Kamera funktioniert sehr zuverlässig.
Die Aufnahme von Videos ist per Knopfdruck möglich und die Qualität der Videos ist auch sehr gut - wir nutzen diese Funktion allerdings nicht allzu oft, daher kann ich hierzu nicht viel mehr sagen.

Die Kamera ist alles im allem empfehlenswert - sie ist sowohl für Einsteiger als auch für Hobbyfotografen zu empfehlen. Für mich hat die Kamera trotz kleiner Schwächen 5 Sterne ***** verdient.
Ich kann den Kauf der Kamera nur empfehlen! - nun bleibt mir nur noch viel Spaß damit zu wünschen :)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität, für Videoaufnahmen jedoch ungenügender Ton, 8. Oktober 2012
Von 
Sarah Pritzel (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L610 Kompaktkamera (16 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorweg: Ich hatte bis jetzt noch nie eine Nikon und kann daher keine Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Modellen der Marke ziehen. Allerdings habe ich mir die Coolpix L610 geholt um Schnappschüsse machen zu können und – das war vor allem wichtig – Hobby-Filmaufnahmen zu tätigen.

Positiv fällt zunächst das geringe Gewicht der Kamera auf. Beim Auspacken hatte ich schon das Gefühl keine typische Digitalkamera mit sehr schwerem Innenleben in der Hand zu halten, sondern eine solide aber leichte Variante, die an die guten alten analogen Kameras erinnert.
Verstärkt wurde der Eindruck dadurch, dass die L610 mit Batterien betrieben wird (wobei auch spezielle Coolpix Akkus erhältlich sind).

Die Qualität der Fotoaufnahmen ist für den Schnappschuss-/Hobbygebrauch absolut ausreichend. Schneller Autofokus und annehmbarer Weißabgleich sorgen für scharfe Aufnahmen "aus dem Handgelenk". Besonders positiv überrascht war ich von der Nachtaufnahmefunktion. Tatsächlich sehen die damit aufgenommenen Bilder deutlich besser aus, als bei anderen Digitalkameras, die ich bis jetzt ausprobiert habe. Ohne allzu grobkörnig zu werden, kommt man so an schöne Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Für Fotografien ist die L610 also - gerade auch durch ihren günstigen Preis - eine gute Investition. Leider trifft das auf die Videoaufnahmen nicht mehr zu.

Auch hier ist die Bildqualität im Vergleich zu anderen Digitalkameras gut (mein Vergleich ist z.B. die Samsung ST200F, die der Nikon knapp unterliegt was die Videobildqualität angeht). Als störend empfand ich aber die langsame und in Stufen sichtbare Veränderung des Weißabgleiches bei Veränderungen der Lichtverhältnisse. Bis das Bild sich auf die dunklere Situation eingestellt hatte, konnte man mehrere Aufhellungsstufen mitverfolgen, die auf der Videoaufnahme stören.

Ganz katastrophal war dann der Stereoton. Natürlich darf man bei einem eingebauten Mikrofon nicht die beste Klangqualität erwarten, aber selbst für Hobbyaufnahmen sollte ein gewisser Standard zu erwarten sein. Doch leider war ein permanentes Rauschen des Tons zu hören, der sich auch mit dem Modus für "Windfilter" nicht beheben lässt und sogar in geschlossenen Räumen sehr laut und dominant mit aufgenommen wird. Das Anschauen der aufgenommenen Videos von durchaus guter Qualität macht somit keinen Spaß mehr, sobald man den Ton dazu hört.

Fazit: Die Nikon L610 ist für ihren Preis eine annehmbar gute Digitalkamera. Besonders positiv aufgefallen sind die Bildqualität und die Möglichkeit einfache Batterien zu verwenden. Trotz ihrer Größe ist sie handlich und leicht zu bedienen, da das Menü intuitiv verständlich ist. Für Videoaufnahmen sollte man aber unbedingt zu einer anderen Kamera greifen – insbesondere wenn man dabei auch noch Tonaufnahmen haben möchte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur Mittelmaß, 26. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sie soll als Zweit-Kamera für die Hosentasche gute Dienste leisten. Die wichtigsten Kaufargumente waren der Betrieb mit Mignon-Akkus und die Full-HD Videofunktion. Da die Kamera ziemlich stromhungrig ist, empfehle ich hochwertige Akkus zu nutzen. Insgesamt bin ich mit dem Kauf gerade so zufrieden.

Positiv anzumerken:
- Betrieb mit 2 Mignon-Akkus, ich nutze die Sanyo Eneloop XX
- Videos in Full-HD
- manuell ausklappbares Blitzlicht
- großes Display
- leicht zu bedienen
- sieht sehr hochwertig aus trotz Plastik (rotes Modell)

Negativ wäre:
- kein optischer Zoom während der Video-Aufnahme
- etwas umständliche Formatumschaltung 16:9 zu 4:3
- hoher Stromverbrauch, besonders bei Video-Aufnahmen
- unhandlicher Batterieverschluss
Dieser macht keinen stabilen Eindruck. Wünschenswert wäre auch, wenn der SD-Kartenslot woanders Platz gefunden hätte, zum Beispiel neben der HDMI-Buchse unter der Gummi-Abdeckung.

Fazit:
Der Markt mit Kameras die handelsübliche Batterien/Akkus akzeptieren ist sehr klein. Wer darauf Wert legt sollte diese Nikon in Betracht ziehen. Spielt der Akku-Typ keine Rolle dann rate ich vom Kauf ab.
Die fehlende Zoom-Funktion beim Filmen sehe ich als größtes Manko an und darum kann ich auch nicht mehr als 3 Sterne vergeben. Sonst hätte diese Kamera durchaus 4 Sterne verdient.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera mit wenigen Minuspunkten, 8. Oktober 2012
Von 
LenaBo (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L610 Kompaktkamera (16 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich möchte hier nur einige Aspekte ansprechen, die noch nicht so genau in den anderen Rezensionen erwähnt wurden. Generell kann ich nämlich dem meisten der anderen guten Rezensionen zustimmen.

Schaltet man die Kamera ein, so dauert es keine Sekunde, ehe das Objektiv ausgefahren ist das Display ein Bild zeigt. Eine weitere Sekunde dauert es, bis man ein Foto aufnehmen kann. Das empfinde ich als recht zügig und gefällt mir gut.

Die Einfachautomatik erkennt die Szene und stellt den Modus entsprechend um. Das klappt mal gut (Portraitmodus, wenn man nur eine Person fotografiert), mal weniger gut (Innenraum wird als Nachtaufnahme eingestellt). Insgesamt funktioniert es oft und die Aufnahmen sind gelungen. Natürlich kann man den Modus auch manuell ändern, was zu guten Ergebnissen führt. Dabei kann man aus 19 Programmen auswählen. Darunter befinden sich alt bekannte Modi wie Panorame oder Innenraum, aber auch Nahrung, Tiere und sogar ein 3D Foto kann aufgenommen werden. Dazu muss man die Kamera nach einer Aufnahme etwas bewegen. Wie gut das klappt kann ich wegen des Fehlens eines 3D Displays leider nicht beurteilen.

Die Auslösezeit ist akzeptabel bis schnell. Ich konnte vor einiger Zeit eine im Preis vergleichbare Kamera von Sony testen. Das Modell von Sony löst noch etwas schneller aus, was sehr spontane Schnappschüsse zulässt. Die Kamera von Sony bietet auch die Möglichkeit, Effekte direkt an der Kamera auszuwählen. Beispielsweise können nur rote Objekte farblich sein, während der Rest des Fotos schwarz-weiß bleibt. Diese Möglichkeiten finde ich toll, weil man sich nicht mur um eine Nachbereitung am Rechner kümmern muss.

Wie bei jeder Kamera sollte man nicht bei der Speicherkarte sparen. Bei einer Klasse 2 Karte dauert das Speichern eines Bildes einfach zu lange. In der Zwischenzeit kann keine weitere Aufnahme getätigt werden. Auch der Zoom lässt sich erst wieder verändern, wenn nach ca. 3 Sekunden das Bild gespeicher ist. Klasse 6 - 10 sollte hier schon Verwendung finden. Eine Klasse 10 4GB Speicherkarte gibt es schon für unter 10€. Bei der Wahl der Speicherkarte muss man auch beachten, dass die qualitativ hochwertigsten Videos doch eine Menge Speicher verbrauchen. Also lieber eine Nummer größer wählen, wenn man auch längere Videos aufzeichnen möchte. 1 GB reicht aus, um ca. 7 Minuten Video aufzunehmen.

Besonders positiv fällt der Autofokus auf. Das Display zeigt das Bild schnell scharf an. Generell ist das Display groß und übersichtlich und besitzt genug Pixel, um die Qualität der aufgenommenen Fotos und Videos einzuschätzen. Weiterhin gefällt mir die Fotoleuchte, um Fotos zu machen ohne auf das Display zu sehen. Außerdem ist es gut, zwei Knöpfe zu haben, um Videoaufnahmen und Fotos zu machen. So kann man sich schnell entscheiden, ohne ein Rädchen zu drehen und das Laden des Videomodus abzuwarten. Die aufgezeichneten Videos auf einen großen Monitor zu übertragen ist kein Problem. Die Anschlussmöglichkeiten sind gut. Ein Mini-HDMI-Anschluss erlaubt den Anschluss eines digitalen Displays. Trotzdem liegt der Kamera noch ein Kabel bei, mit dem auch ältere Geräte via Cinch angeschlossen werden können. Das obligatorische USB-Kabel gibt es natürlich ebenfalls, wobei ich mittlerweile nicht mehr verstehen kann, wieso nicht alle Hersteller Micro-USB verwenden. Jetzt muss man doch wieder ein extra Kabel mitnehmen, wenn man nicht jedes Mal die Karte herausnehmen möchte.

Der Blitz kann nicht automatisch ausgefahren werden. Er ist mechanisch verriegelt und kann nur durch den Benutzer ausgefahren werden. Das ist mit Sicherheit durchdacht und soll ein versehentliches Blitzen verhindern. Trotzdem kann man sich vielleicht wünschen, man könnte hier eine Einstellung vornehmen, sodass die Kamera den Blitz bei Bedarf auch selber ausfahren kann.

Die Kamera saugt günstige Batterien quasi aus. Man benötigt mindestens ein Ersatzpaar, wenn man unterwegs ist. Besonders fällt das bei Videoaufnahmen aus. Deshalb wurden bereits Akkus bestellt, die eine hohe Kapazität aufweisen und somit länger durchhalten. Trotzdem werde ich immer ein paar Ersatzakkus dabei haben.

Als Fazit kann man diese Kamera weiterempfehlen. Besonders die Möglichkeit, normale AA-Batterien und Akkus zu verwenden ist toll. Die Bilder und Videos sind ebenfalls gut und die Einfachautomatik macht ihre Sache in den meisten Fällen gut. Schade ist das Fehlen der Effekte und die Abwesenheit eines Micro-USB-Anschlusses. Zum Präsentieren seiner Aufnahmen ist der Mini-HDMI-Anschluss gut, wobei ein Adapter nicht beiliegt. Ich vergebe abschließend 4/5 Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert!!, 30. September 2012
Ich habe mir diese Kamera gekauft, weil meine vorige (KODAK Easyshare) zwar schön leicht und einfach war und auch schöne Bilder gemacht hat - aber der Auslöser war mir zu langsam und sobald ich in der Dämmerung fotografieren wollte, hat die Kamera leider versagt und man hat auf den Bildern nichts mehr erkannt.

Die NIKON Coolpix L610 habe ich jetzt seit 4 Tagen - und ich bin vollends begeistert! Im Nachtaufnahmenmodus konnte ich zum ersten Mal den Mond fotografieren und selbst die Bäume drum herum sind erkennbar - ohne Blitz!

Ich bin hin und weg, das Fotografieren macht richtig Spaß - und eins ist sicher, diese Kamera und ein paar Ersatzbatterien sind ab jetzt grundsätzlich meine stetigen Begleiter! :-)
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erster Eindruck und Erfahrungen, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L610 Kompaktkamera (16 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Zunächst mal etwas zur Vorgeschichte, ich hatte eine Nikon L23, und der Hauptgrund für meinen damaligen Kauf war, normale Mignon AA-Accus nutzen zu können. Man liest immer wieder bei Kameras dass sich beschwert wird wenn normale Accus nutzbar sind ... weil kein Ladegerät dabei ist. Nun ja, Ich sehe das ganz anders, wer normale Accus nutzt, hat auch in der Regel schon ein Ladegerät dafür, und mit den normalen Accus ist man nicht auf spezielle Accus angewiesen, kann zur Not auch mal Batterien einsetzen wenn man sein Ladegerät nicht dabei hat.
Das schöne, auch schon bei der L23 und nun auch bei der L610... man kann in den Einstellungen auswählen ob ein normaler Accu, eine normale Batterie oder Lition Batterie. Dies find ich besonders bemerkenswert, da die meisten Geräte welche mit Mignon AA Batterien betrieben werden von einer Spannung von 3 Volt Gesamtspannung ausgehen. Accus jedoch haben eine Spannung von 1,2 Volt jeweils also insgesamt 2,4 Volt im vollgeladenem Zustand. Dadurch ergibt sich dass so einige Geräte nach recht geringer Benutzung die Accus als Leer erkennen. Dies wird also in dieser Kamera so wie auch in der L23 vorgebeugt, und funktioniert tadellos. Einiges fehlte mir allerdings bei der L23 und so wünschte ich mir eine andere Kamera die also unbedingt auch mit AA-Baterien betrieben werden sollte. Ausserdem habe ich mich natürlich schon an die Nikon-Bedienung gewöhnt die ich sehr gut gegliedert finde. Zurück zu dem was mir fehlte.... die Möglichkeit die Filmempfindlichkeit frei wählen zu können. Und dies ist bei der L610 möglich im Programm Automatik. Wunderbar, so sollte es sein. Sehr gut übrigens auch, das Kabel um die Kamera mal an den Fernseher anzuschliessen wird gleich mitgeliefert, und diese Möglichkeit funktioniert nun auch wesendlich besser, war das Bild bei der L23 noch verschoben so ist es bei der L610 nun einwandfrei. Auch praktisch dass sich die Bildinfos jeweils nur kurz einblenden. Nun ja, nun zur Bildqualität.... diese ist für meine Empfindung super. Bei der L23 waren noch Wünsche offen, bei der L610 nicht. Sehr praktisch ist auch das AF-Hilfslicht so kann auch in sehr dunklen Räumen einfach fokussiert werden. Des weiteren sehr praktisch dass der Blitz nur bei Bedarf ausgeklappt wird. So braucht man keine Sorge haben dort versehentlich zu Blitzen wo es nicht gestattet ist, bei bedarf jedoch ist der Blitz ohne sonderlich etwas einstellen zu müssen sofort bereit. Sehr gut auch dass der Digitalzoom abgeschaltet werden kann. Der Autofokus funktioniert recht schnell und die Kamera ist trotz hohem Telebereich sehr kompakt. Für die Hemdentasche wohl etwas zu groß aber nicht zu groß sie immer gern mitzunehmen. Wie beschrieben erst mal der erste Eindruck.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfache, intuitive Bedienung - Die Kamera hält dieses Versprechen ganz genau ein, 27. September 2012
Ich habe diese Kamera seit 3 Wochen. Gekauft habe ich sie, weil ich meine alte Kamera mit AA-Akkus (den guten Eneloops) benutzen konnte. Die Akkus wollte ich - im Gegensatz zur filmtechnisch überholten aber immer noch imposante Fotos knipsenden Samsung Digimax S700 - weiter benutzen, also stieß ich auf die Nikon Coolpix L610.

Bislang habe ich ca. 800 Bilder geknipst und einige GB an Filmen gedreht und ich muss sagen: die Bildqualität ist dafür, dass man bei der Kamera wenig einstellen kann, ganz ausgezeichnet. Der Zoom ist fantastisch und der Bildverwackelungsschutz tut was er verspricht zu tun! Die Videoqualität ist über jeden Zweifel erhaben und - im Gegensatz zu so vielen anderen Kameras (was man halt so liest auf verschiedensten Seiten) - hört man kein Zoomgeräusch beim Filmen! Und das war für mich (neben der Sache mit den Akkus) das K.O.-Kriterium, welches alle anderen in Betracht gezogenen Kameras (Panasonic- und Canon-Modelle) sofort für mich uninteressant erscheinen ließ.

Ein wenig jammern muss ich aber dennoch: obwohl ich die guten Eneloop XX-Akkus benutze, saugt die L610 diese (besonders beim Filmen in HD) ganz schnell leer. Aber auch hier schneiden die von mir in Betracht gezogenen anderen Kameras noch viel schlechter ab. Zumal diese meistens einen proprietären Akku haben, den man am Ende noch umständlich IN der Kamera laden muss … was für ein Irrsinn! Da hab ich lieber 6 Ersatz-Eneloops in der Tasche. Naja, vielleicht kommt ein Firmware-Update, das dies eindämmt oder Sanyo bringt noch stärkere Eneloop-Akkus auf den Markt, oder ich finde mich eben damit ab. Und das tue ich. Punkt.

So weit meine Meinung zur Nikon Coolpix L610.

Jetzt ballert mal alle los, ihr scharfen Kritiker, aber vergesst bitte nicht: ich habe den Kommentar zu eben dieser Kamera geschrieben, weil ich sie mir bewusst ausgesucht habe. Ich bin Hobby-Fotograf, kein Profi. Ich interessiere mich (noch) nicht für eine Kamera, bei der ich Furz und Feuerstein manuell einstellen kann (oder muss). Mit Hilfe von Apples Aperture hab ich nachträglich aus den mit dieser Kamera geknipsten Fotos auch noch einiges rausholen können.

Ich drehe auch unheimlich gerne Filmchen mit meiner Kamera um mit iMovie dann kleine "Blockbuster" zu schneiden - und GENAU DAFÜR genügt mir diese Kamera ganz sicher die nächsten 5 Jahre, so wie mir die Digimax auch 5 Jahre treu gedient hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Souveräne Alltagskamera, 5. November 2012
Von 
mdt1900 "TS" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L610 Kompaktkamera (16 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Nikon L610 richtet sich anhand Ihrer technischen Grundeigenschaften - und Ausstattungsmerkmale klar an eher unerfahrene Nutzer, Einsteiger und Verfechter einfacher und größtenteils komplikationsloser digitaler Fotografie.

Daher besteht das Grundgerüst der Kamera aus vielen Automatikfunktionen untermalt von einer inuitiven, verständlichen Bedienung, aufgebaut auf durchschnittlicher gegenwärtiger Technik, frei von Schnörkeln und Sonderausstattungen, aber durchaus solide und zuverlässig.

Die Kamera selbst überzeugt mit ordentlicher, von Nikon zu erwartender, Optik und Haptik. Das Gerät ist mit gut 250g kein Leichtgewicht und passt auch nicht unbedingt in die Hosentasche, liegt dadurch aber sehr gut und griffig in ziemlich allen Händen, was von einer gummierten Fingerauflagefläche zusätzlich unterstützt wird. Nikon bietet die Coolpix L610 in drei Farbvarianten (Schwarz, Rot, Silber) an.

Das Bedienkonzept erschliesst sich auch Neulingen innerhalb kurzer Zeit, das Menü-Interface ist selbsterklärend und nachvollziehbar. Im Ernstfall hilft ein Blick in die ausführliche Anleitung in Papierform. Unabhängig davon wird der Lieferumfang von zwei beigelegten Batterien, einer Halteschlaufe sowie einem USB- und Video/Komponenten-Kabel abgerundet. Schutzhülle und Speicherkarte dagegen sind optional zu erwerben - business as usual.

Die Coolpix L610 erweist sich als Allrounder mit einem dem Preis angemessenen Objektiv, einer Brennweite von 25mm - 350mm und einer Lichtstärke von F3,3 bis F5,9. Die Auflösung ist (leider) auf 16 Megapixel hochgezüchtet, der Zoom werkelt mit bis zu 14facher Vergrößerung und die Bilderstellung wird von Selbstverständlichkeiten wie einem Autofokus/Bildstabilisator unterstützt.

Das rückseitige 3"Zoll Display gibt Bilder und Aufnahmen größtenteils realistisch wieder und bietet auch bei schwierigen Sichtverhältnissen durch die versiegelte Antireflektionsbeschichtung einen annehmbaren Betrachtungswinkel. Dafür ist der Bildschirm weder klapp- noch schwenkbar, was in diesem Preissegment allerdings ebenfalls der Regel entspricht.

19 verschiedene Motivprogramme unterstützen den ambitionierten Fotografen bei der Fotosafari, darunter derzeit beliebte Gimmicks wie eine Panorama, 360° oder 3D-Funktion. Eine nachträgliche Bildbearbeitung mittels verschiedener Kreativ-, Effekt- und Farbenfilter nach Bilderstellung ist in die Kamerasoftware integriert, hier findet sich selbst ein eigener Miniatureffekt. Im Zusammenspiel mit der Möglichkeit einer vollständig kabellosen Übertragung per Eye-Fi auf die gewünschten Medien entfällt so jeder überflüssige Schritt an den heimischen PC.

Im Praxistest setzt die Kamera die Technik entsprechend um. Sowohl Bildstabilisator und der Autofokus leisten souveräne Arbeit. Das Bildergebnis spricht für sich und ist größtenteils gut bis sehr gut zu bewerten.

Die Fotoqualität im Allgemeinen kann überzeugen. Die Bilder weisen durchgehend eine schöne, gute und detailreiche Oberflächenstruktur auf. Das Gesamtergebnis wirkt farbecht. Kein Farbrauschen und eine akzeptable Randschärfe. Systembedingt fällt das Ergebnis bei Dunkelheit und dem Einsatz des (ausklappbaren) Blitzes ein wenig ab - entspricht aber dem zu erwartenden Leistungsniveau einer Digitalkamera dieses Preissegmentes. Herausragend möchte ich den Makromodus bezeichnen, der gerade bei extremen Nahaufnahmen bis zu einem Zentimeter beeindruckende Ergebnisse zaubert, während mich der Serienbildmodus eher ernüchtert und doch etwas langsam auflöst.

In Sachen Vollständigkeit. Ja, die Kamera beherrscht natürlich auch die Videoaufnahme. Sogar mit Stereoton und im echten HD-Format von 1920 x 1080. Soviel zur Theorie, ich persönlich konzentriere mich bei jeder Digitalkamera einzig und allein auf die Fotofunktionen.

Hat die Kamera auch Schwächen? Zweifelsfrei Ja. Zum einen stört mich der fehlende optische Sucher, da ich mich ungern einzig und allein auf die Anzeige des Kamerabildschirmes verlasse.

Das größte Manko in meinen Augen - das Gerät wird ohne Ausnahme mittels Batterien betrieben. Ich bin kein Umweltaktivist und betrachte diesen Part einzig und allein aus der Sicht der Alltagstauglichkeit - und da nervt der notorische Nachkauf von Batterien oder der dauerhafte Einsatz von wiederaufladbaren Batterien und Ladegerät ungemein. Selbst eine Anhebung des Verkaufspreises zu Gunsten einer Ausstattung mittels Akku würde ich hier nur zu gerne in Kauf nehmen.

Je nach verwendeter Technik (AA/Mignon Batterien oder teurere & bessere Lithium-Einwegzellen) unterscheidet sich die Nutzungsdauer erheblich und schwankte in meinen Praxistests zwischen 120 und 350 zu knipsenden Fotoaufnahmen. Die Akkustands-Anzeige hinterlässt dabei nicht immer den zuverlässigsten Eindruck und scheint nicht uneingeschränkt vertrauenswürdig.

Fazit: die Nikon L610 entspricht in der Gesamtsumme allen Anforderungen durchschnittlicher Hobbyfotografen und erweist sich im Alltag als durchwegs funktionelle, leicht verständliche und einfach bedienbare Digitalkamera mit qualitativ guten & hübschen Fotos in allen erdenklichen Lebens-Situationen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht ausreichend, 13. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix L610 Kompaktkamera (16 Megapixel, 14-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik)
Habe mich in der letzten Zeit wieder mal intensiv mit Kompaktkameras befasst, es sollte nach Jahren eine "bessere" Kleine angeschafft werden, die man auf Wanderungen, zum Biken etc. problemloser mitnehmen kann als die SLR-Kamera, die schon fast einen kompletten Rucksack belegt. Meine Anforderungen waren: Möglichst griffiges Gehäuse, nicht zu klein, einigermassen goßes Display, vernünftige Stromversorgung, gute Bildqualität, Preis bis 200 EUR. Nach dem endlosen Vergleichen (nicht nur hier auf amazon, sondern auch "aktiv" in diversen Elektromärkten) bin ich auf die L610 von Nikon gestoßen, die an sich alle von mir gesetzten Anforderungen erfüllt hatte - auf den ersten Blick.
Das Gehäuse, wenn auch aus Plastik, macht einen wertigen Eindruck und liegt vor allem im Vergleich zu den ganzen Superwinzlingen sehr gut in der Hand, weil der Griff eine schöne Wulst bietet. Alle Tasten sind gut zu erreichen, groß und haben einen schön definierten Druckpunkt. Der eingeb. Blitz muss manuell geöffnet werden, was ich als langjähriger DSLR-User sehr schätze und gewöhnt bin. Das Display ist groß und für alltägliche Anwendung ausreichend scharf. Hervorragend ist die Stromversorgung über 2 herkömmliche AA-Batterien oder Akkus. Kein sinnlos überteuerter und nur mit einem Spezial-Ladegerät aufladbarer Akku. Klasse. Leider gibt es hier einen negativen Aspekt. Der Batteriefachdeckel öffnet und schliesst sehr hakelig - und man öffnet ihn natürlich regelmässig, um entweder die Batterien zu tauschen oder die Speicherkarte rauszunehmen. Warum Nikon an der L610 wieder mal einen besonderen USB-Anschluss verbaut (nicht der klassische Mini-USB, für den die Kabel dutzendweise in jedem Haushalt rumliegen) versteht kein Mensch. Also muss man regelmässig das Batteriefach öffnen, um an die Karte ranzukommen...
Aber damit kann man leben. Womit ich absolut nicht leben kann, sind die unterdurchschnittlichen Bildergebnisse. Selbst bei hervorragenden Lichtverhältnissen im Freien produziert die L610 verrauschte und pixelige Bilder. Interessanterweise habe ich bei den Testbildern immer das Gefühl gehabt, dass dieser Effekt sogar im Weitwinkel stärker ausfällt als im Telebereich. Und der Telebereich ist gewaltig! Dennoch, wie so oft und zwischenzeitlich leider bei allen Herstellern, bietet die Nikon eine viel zu hohe Auflösung. 16 Megapixel ist und bleibt bei derart kleinen Sensoren absoluter Schwachsinn und ist eine reine Vorgabe der Marketingabteilung - wenn man bei Nikon einen Techniker beauftragen würde, eine neue 200 EUR Kamera zu entwickeln, würde er mit Sicherheit maximal 12 MP, eher sogar nur 10 MP ins Lastenheft packen - mit dementsprechend guten und scharfen Bildern.
Die Aufnhamen mit der L610 zeigen durchweg eine der völlig überhöhten Auflösung geschuldeten Pixelbrei-Unschärfe, die mich leider dazu veranlassen, die Kamera zurückzugeben und mich weiter auf die Suche zu machen.
Sehr schade, weil der erste Eindruck wirklich überzeugend war.
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