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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau das richtige für einen Mädelsabend
Einlegen, abschalten und genießen - am besten mit Freundinnen und Sekt auf dem Sofa! Klar ist die Handlung etwas flach, aber Männer erwarten in einem Film mit Megan Fox auch nicht unbedingt die komplexeste Handlung...
Vor 7 Monaten von Steffi F. veröffentlicht

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 1A Spannungstöter - da helfen auch die geölten Muskel nix
Achtung Spoiler!

Uiuiuiui! Das war eine der seltsamsten Filmerlebnisse bisher für mich.

'Seltsam' muss an sich nicht schlecht sein, aber hier war es das leider. Da konnten noch nicht einmal die gestählten und eingeölten Männerkörper etwas retten.

Was sollte das sein? Ein Spielfilm? Mit einer Handlung und einem...
Vor 13 Monaten von Teilani veröffentlicht


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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Körper ist nicht alles, 5. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
Mike ist im Hauptberuf Bauarbeiter, hier lernt er den 19 Jahre jungen Adam kennen. Adam bewundert Mike wegen seines Lebensstils, seines tollen Autos, seinem Appartement, aber vor allem wegen seinem grandiosen Erfolg bei allen Frauen.

Durch Zufall erfährt Adam, dass Mike sich ein großes Zubrot durch strippen in einem einschlägigen Club verdient. Adam und Mike sind mittlerweile echte Freunde geworden und Mike eröffnet seinem jungen Freund den Zugang zu dem lukrativen Nebenjob.

Mike spart stets einen Großteil des verdienten Geldes, um irgendwann den Ausstieg aus diesem Milieu zu schaffen und irgendwo andere Wurzeln zu schlagen. Adam ist im Club mittlerweile anerkannt und gefeiert. Als Adam sich auf Drogengeschäfte einläßt und Probleme bekommt, springt Mike in die Bresche und hilft dem Freund mit dem Großteil seines Ersparten aus der Misere heraus. Auch lernt Mike Adams Schwester Brooke kennen, die anfangs recht ablehnend ist, doch eigentlich hat es zwischen beiden längst gefunkt.

Sicherlich ein actiongelandener Film, der überwiegende Teil spielt sich im Club ab, doch einen Strip gibt es eigentlich nie zu sehen, lediglich Anschnitte davon.
Mike, der eigentliche Protagonist verliebt sich, entscheidet sich zu einem anderen Leben, all dies und was letztendlich dazu führte kommt zu kurz. Auch die Beziehung zu Brooke und dass sie dann der Anstoß zu Mikes endgültigem Bruch mit der Szene war, wird nur stiefmütterlich behandelt, denn die beiden haben nur kurze Auftritte im Film. Auch bleibt Adams Schicksal, um den sich Mike als auch Brooke sehr bemühen und sorgen, im Ungewissen.

Ich denke man baute um eine Stripshow herum eine Geschichte um dem Ganzen einen Inhalt zu geben. Ein Indiz dafür ist auch, dass der DVD-Box ein Auftrittskatalog der Chippendales mit ihren neuesten Auftritten in Deutschland beilag.
Aber weder die Stripshow, ist recht gelungen, es waren zwar etliche nette Jungs zu sehen, doch dies in gebührendem Abstand und etwas sehr verhalten, um nicht prüde zu sagen, inszeniert, noch wurde der eigentlichen Geschichte, dass es über den körperlichen Kult hinweg noch mehr und Wichtigeres gibt genügend Raum eingeräumt. Es war quasi ein Anschnitt von mehreren Versatzstücken, von denen keines zur Vollendung gebracht wurde. Schade, man hätte in beiderlei Hinsicht mehr daraus machen können.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau das richtige für einen Mädelsabend, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
Einlegen, abschalten und genießen - am besten mit Freundinnen und Sekt auf dem Sofa! Klar ist die Handlung etwas flach, aber Männer erwarten in einem Film mit Megan Fox auch nicht unbedingt die komplexeste Handlung...
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5.0 von 5 Sternen DVD, 26. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
Schöner Film mit Channing Tatum als Hauptdarsteller. Habe allerdings mehr von diesem Film erwartet. Die Tanzszenen sind schön aber haben mich nicht vom Hocker gerissen. Bin von anderen Filmen mit ihm besseres gewohnt.
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16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reizüberflutung: Kriegen wir Channing Tatum auch so scharf auf Blu-ray zu sehen?, 19. August 2012
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike [Blu-ray] (Blu-ray)
--- Inhalt ---

Der Endteenager Adam (Alex Pettyfer) hat kaum Elan, etwas aus seinem Leben zu machen. Er wandert beinahe lethargisch von einem Nebenjob zum nächsten, bis er auf einer Baustelle auf Mike (Channing Tatum) kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Eines Abends treffen sich die beiden in einem ziemlich exklusiven Club wieder. Mike scheint dort eine Größe zu sein und schnell macht er ihn mit dem Geschäftsführer Dallas (Matthew McConaughey) bekannt. Ehe sich Adam versieht, wird er von Mike regelrecht auf die Bühne geschubst. Na los, zieh dich aus... Von einem Moment zum anderen ist Adam Teil einer Riege an ansehnlichen Strippern, die an einem Abend mehr einnehmen als er mit jeglicher Art von Job in einer Woche verdienen kann. Es dauert nicht lange, bis er in die euphorisierende Welt der Oberflächlichkeit hineingezogen wird, in der er Sex mit jeder haben kann und Zugang zu abgefahrenen Drogen erhält.
Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt lernt Mike Adams hübsche Schwester Brooke (Cody Horn) kennen, die die Beschützerrolle für ihren kleinen Bruder übernommen hat und den beiden gehörig ins Gewissen redet. Bei ihrem Bruder stößt sie auf taube Ohren, beim Dreißigjährigen Mike trifft sie einen Nerv. Will er wirklich bis zum Ende seines Lebens Stripper sein wie Dallas? Oder kann ihm die Welt mehr bieten? Schließlich wollte er ursprünglich Mödeldesigner werden...

--- Kritik ---

Ich verfolge die Karriere von Channing Tatum seit ein paar Jahren mit größtem Interesse und bin stets darüber erstaunt, was sich der Schönling für Rollen aussucht. Obwohl er sie nicht immer zufrieden auszufüllen weiß (z.B. als Cop mit schwerer Vergangenheit in dem Drama-Reinfall THE SON OF NO ONE mit Al Pachino in einer Nebenrolle), bewundere ich die Vielfalt seiner Filme. Er schlägt sich mehrmals gleichgültig durch die Straßen, entweder als jugendlicher Tänzer (STEP UP) oder Faustkämpfer (FIGHTING), gibt sich als dusseliger Ehebrecher an der Seite von Winona Ryder (DICKSTE FREUNDE) und scheut sich nicht, als überstolzer Irak-Soldat (STOP-LOSS) bzw. blickskalter Römer (DER ADLER DER NEUNTEN LEGION) durch den Dreck zu wälzen. Weitläufig bekannt bleibt er allerdings in seinen romantischen Rollen, einmal als John in DAS LEUCHTEN DER STILLE und Leo in FÜR IMMER LIEBE. Immer mal etwas anderes, nie auf der Stelle stehen, ständig dazulernen: Dafür steht Channing Tatum. MAGIC MIKE kann man aber wohl als eine Art Heimspiel für den Anfangsdreißiger verbuchen, wenn man sich der Hintergründe gewahr wird. Während der Dreharbeiten zu HAYWIRE hat er Regisseur Steven Sonderbergh über seine Vergangenheit geplaudert. Bevor er Schauspieler und Model wurde, hat er sich nämlich als Stripper unter dem Pseudonym Chan Crawford in Miami einen Namen gemacht. Steven Sonderbergh war wegen Channings Geschichte und die ihm vorgeführten "Moves" so angetan, dass er seine Lebensgeschichte verfilmen wollte, angeblich nicht eins zu eins, sondern "inspiriert" davon. So ist wohl MAGIC MIKE entstanden, ein Film, in welchem neben Matthew McConaughey die derzeit heißesten Nachwuchsstars Channing Tatum und Alex Pettyfer auf kreative Art und Weise blankziehen. Hier profitiert Tatum von seiner Teilzeitbeschäftigung als Tänzer in Musikvideos wie SHE BANGS von Ricky Martin oder seinem Karrieresprungbrett STEP UP, in dem er Ehefrau Jenna Dewan-Tatum kennen und lieben gelernt hat. In erster Linie lebt MAGIC MIKE also von seinen optischen Reizen, reißt aber auch tiefer gehende Themen wie Drogenmissbrauch und das Aussteigertum aus der Szene an. Diese beherrschen aber, wie gesagt, den Streifen nicht und bleiben dezent im Hintergrund um nicht die Sicht auf den Hintern des Hauptdarstellers zu verdecken. Den bekommen wir zu Beginn des Filmverlaufs in seiner kompletten Nacktheit zu sehen.

--- Die Blu-ray ---

Der Herausgeber Concorde ist eigentlich für solide Heimkinoerzeugnisse bekannt, deshalb hatte ich im Vorfeld keinerlei Bedenken dabei, fünf Sterne zu vergeben. Dies war leider ein Schnellschuss und eine Lehre für mich, dass ich keine Vorabrezensionen mehr veröffentlichen werde, denn fünf Sterne ist die Blu-ray von MAGIC MIKE unglücklicherweise nicht wert. Es muss ein Stern abgezogen werden. Die scharfen Astralkörper der Darsteller werden nämlich nicht immer knackig scharf präsentiert. Manchmal verschwimmen sogar einzelne Abschnitte des Bildes, davon oftmals in der oberen rechten Ecke, was ich mir hinsichtlich des zeitnahen Produktionsjahres 2011 nicht erklären kann. Entgegen der Schwächen in Punkto Grundschärfe bleiben die Farben stets in ihrer warmen Sepiatönung, die Soderbergh wohl absichtlich angelegt hat um ein gewisses Südstaatenflair an das Publikum heranzubringen. Insgesamt gesehen ist das Bild noch im grünen Bereich, wenngleich mit Abstrichen. Beim Ton kann ich nur Aussagen über die englische Originaltonspur machen, die genauso wie die deutsche Synchro in 5.1 DTS-HD MA abgemischt wurde. Sie fällt recht basslastig aus. Der Subwoofer kommt somit an den geeigneten Stellen zum Einsatz, was der anregenden Nackedei-Musik nur zuträglich zu sein scheint. Die Dialoge verbleiben sauber verständlich und üblicherweise etwas leiser im Center-Lautsprecher. Tonal gesehen kann man MAGIC MIKE, wenn es ums englische Original geht, keinerlei Mängel ankreiden.
Bei den Extras sieht es anders aus. Woher die Verfasser des Klappentextes ihre 21-Minuten-Angabe beziehen, kann ich erst einmal nicht sagen, denn rein und für sich liegt gerade einmal eine Viertelstunde an filmspezifischem Bonusmaterial vor. Ein knappes Hinter-den-Kulissen-Featurette nimmt sieben Minuten davon ein, eine erweiterte Tanzszene mit Matt Bomer vier und der deutsche bzw. englische Kinotrailer rund fünf. All diese Clips liegen in popeliger Standardauflösung vor. Das auf der Blu-ray-Rückseite gelistete Spezial DIE HEISSESTEN TANZSZENEN entpuppt sich als Zusammenschnitt aller heißen MAGIC MIKE-Momente, die bereits im Film verbraten wurden. DAS wären noch mal 21 Minuten, aber wie kann so etwas als Bonus durchgehen? Es gibt ebenfalls noch vier Trailer zu anderen Concorde-Veröffentlichungen zu sehen, die, wie die Tanzszenen, in HD präsentiert werden.
Zu guter Letzt kann man sich, wie die knackigen Jungs ihrer Kleidung, noch des FSK-Logos entledigen, indem man das Blu-ray-Inlay wendet.

--- Fazit ---

Indirekt spielt MAGIC MIKE mit jener "magischen" Anziehungskraft Hollywoods, die uns so schrecklich oberflächlich vorkommt, von der wir aber trotzdem nicht genug kriegen können. Dass wir uns dem dünnen Drehbuch zum Trotz insgeheim gerne Filme anschauen, die mit gewissen Eyecatchern punkten, scheint MAGIC MIKE bescheinigen zu wollen. Das Erfolgskonzept ging wohl auch auf, ernannte das People Magazine Channing Tatum unlängst zum "Sexiest Man Alive 2012". Von da an kann es ja nur noch bergauf mit ihm gehen. Ich bin gespannt, welche Rollen er sich für die Zukunft aussucht. Erst einmal wird er wohl in einem Agententhriller den Präsidenten der USA beschützen, Kinostart voraussichtlich im Frühjahr.
In Anbetracht aller Parameter hätte die Blu-ray deutlich besser ausfallen können - der nicht ganz perfekten Bildqualität und mageren Extras wegen sind's also nur vier Sterne.
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2.0 von 5 Sternen Hatte mir wirklich mehr versprochen, 19. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
Der Film stand lange auf meiner Kaufliste.
Neulich lief er zufällig im Fernsehen.
Nachdem ich mittendrin immer mal wieder ein
paar Szenen gesehen habe, bin ich geheilt.
Schade, aus der Geschichte hätte man mehr rausholen können.
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18 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film zum abschalten und von Traummännern schwärmen, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
Manche Rezensionen hier sind echt komisch, das ist ein Film um das Gehirn abzuschalten. Das ist kein Bildungs- oder Aufklärungsfilm!
Die Tanzeinlagen sind geil, er ist geil! Channing Tatum ist geil und halb nackt zu sehen. Bedarf es denn in dieser Film einer Handlung?
Wenn ich doch in diesem Film reingehe, dann ist es doch klar das da kein Storyboard oder eine Handlung stattfindet!
Hier geht es um gutaussehende, nackte Stripper (in dem Fall die Schauspieler!). Der Film macht spaß, die Mädels grölen und schwärmen! Thats fun, wenn ich eine Handlung, Kultur und Bildung haben will dann geh ich nicht in disen Film. Davon erwartet man doch nichts, die Jungs tanzen, die Mädels schwärmen und bekommen das zu sehen, was sie in ihrem Schlafzimmer zu 80 % nicht von ihren Jungs bekommen! Also der Film unterhält, für das weibliche Publikum gedacht um nicht immer Frösche zu träumen sondern auch mal Traumprinzen ;).
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nude Guys, 21. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
(Kinoversion)

Durch die Regie von Steven Soderbergh, der so unterschiedliche Filme wie „Sex, Lügen und Video“, „Erin Brockovich“, „Traffic“ und „Ocean’s 11 - 13“ gedreht hat, verkommt der Stripper-Film „Magic Mike“ nicht zu einem so billigen wie schlechten Film wie andere Werke mit gleicher Thematik („Showgirls“, „Striptease“). Nun gut, so grandios wie „Boogie Nights“ von Paul Thomas Anderson ist er nicht, dafür ist die Handlung viel zu simpel und dünn, dennoch dürften die Frauen dieser Welt Soderbergh mehr als dankbar dafür sein, dass er so viele hübsche Kerle mit so wenig Klamotten ins rechte Licht gerückt hat. Übrigens Frauen: „Magic Mike“ ist ein reiner Frauenfilm, außer schwulen Männern haben die Herren der Schöpfung hier nichts verloren, außer, sie wollen sich einen mächtigen Schlag gegen ihr physisches Ego abholen. Die Kerle in diesem Film sind so attraktiv, dass es frau die Freudentränen ins Gesicht treibt, Männer dürfte die geballte körperliche Anziehungskraft der hier als Stripper agierenden Darsteller eher einschüchtern. „Magic Mike“ ist ein Fest fürs Auge aller Frauen, Männer sollten um ihrer Selbstachtung willen lieber draußen bleiben.

Die Story gibt natürlich nicht viel hier in diesem Film, sie ist dünn, vorhersehbar und vor allem eins: unwichtig. Durch die zahlreichen, perfekt ausgeleuchteten Strip- und Tanzeinlagen dieser unfasslich attraktiven Schauspieler ist es einem aber eigentlich auch vollkommen egal, welche Rahmenhandlung um die nahezu ständig blank ziehenden Testosteronbomber gestrickt wurde. Glaubt mir, Mädels, Ihr werdet trotzdem glücklich und beseelt aus diesem Film herauswanken und ihn gleich noch einmal sehen wollen.

Stripper Mike (Channing Tatum, „Das Leuchten der Stille“, „21 Jump Street“) arbeitet seit sechs Jahren im Stripclub von Dallas (Matthew McConaughey, „Der Mandant“) in Tampa, Florida. Nebenbei verdingt er sich außerdem als Dachdecker und Möbelschnitzer. Sein Traum ist es, durch das Strippen und seine anderen Jobs genug Geld zusammen zu bekommen, um sich als Möbelbauer selbständig machen zu können. Als er den jungen Adam (Alex Pettyfer, „Ich bin Nummer 4“) kennen lernt, nimmt Mike ihn kurzerhand mit in den Club und macht ihn zum Teil des Teams (u. a. Matt Bomer, „White Collar und Joe Manganiello, „Spider Man 3“). Adams Schwester Brooke (Cody Horn, „Twelve“) steht sowohl Adams neuem Job als auch Mike eher kritisch gegenüber. Womit sie nicht ganz unrecht hat, lässt Adam sich doch nur zu gern von dem leicht verdienten Geld und dem easy access zu Frauen und Drogen verführen. Ob es Adam gelingt, nicht auf die schiefe Bahn zu geraten? Und wann kann Mike aus dem Strip-Job aussteigen und seine Träume verwirklichen?

Nach genau 110 Minuten hat man die Antwort auf diese Fragen…wenn sie einen dann noch interessiert. Wie gesagt, die Handlung ist ausnahmsweise mal total nebensächlich, hier kommt es nur auf knackige Männerkörper und talentierte Darsteller an, damit „Magic Mike“ nicht zur albernen Farce verkommt. Und glücklicherweise ist es Steven Soderbergh gelungen, hier einen perfekt oberflächlichen, rein auf physische Schauwerte ausgelegten und genau deswegen guten Film zu drehen, der weibliche Zuschauer ziemlich glücklich machen dürfte. Lose auf den Erfahrungen von Schauspieler Channing Tatum, der tatsächlich mal als Stripper gearbeitet hat, beruhend, reiht Soderbergh hier einen Striptease an den nächsten und unterbricht diese höchst anregenden Darstellungen nur kurz für ein bisschen Ernsthaftigkeit und marginale Tiefgründigkeit. Und ich danke ihm dafür. Denn Tatum, Bomer, Pettyfer und all die anderen kann man sich gar nicht oft genug knapp bis gar nicht bekleidet ansehen. Und selbst der mittlerweile 42jährige Matthew McConaughey macht noch eine beeindruckende Figur. Wie immer, vom Hals abwärts, versteht sich, den das Echsengesicht und die widerlichen Schmierlocken steigern McConaugheys Attraktivität wie üblich nicht.

Soderberghs Kameraführung schwelgt so exzessiv in fast nackten, fein definierten, wunderbar durchtrainierten und gebräunten Männerkörpern, dass es die reine Freude ist. Natürlich sind, wie bei allen Strippern, einige „Moves“ zu plump sexuell und billig geraten. Männer scheinen immer noch zu denken, es sähe sexy aus, wenn sie sich alleine sexuellen Trockenübungen hingeben. Nein, sieht es nicht. Der Griff in den Schritt und die signifikanten Vor- und Zurückbewegungen sind wirklich mittlerweile arg strapaziert und überflüssig. Davon abgesehen zeigen die Kerle hier aber wirklich, was sie alles draufhaben, von der fluffigen Choreo bis hin zur zackigen Schlüppi-Entledigung.

Kann der Film nicht mit einer guten Story punkten (noch mal: hier vollkommen irrelevant), ist es umso wichtiger, technisch und darstellerisch zu überzeugen. Soderbergh erledigt seinen Part hier souverän und einfallsreich mit ungewöhnlichen Kameraperspektiven und schnittig choreographierten Nackt-Tänzen. Für den Rest ist der Cast zuständig und auch hier wurde nicht gepatzt. Channing Tatum ist ein nur sehr mäßig begabter Schauspieler, aber er hat einen wundervollen Körper, soviel ist mal sicher. Und dadurch, dass er früher wirklich mal als Stripper gearbeitet hat, wirkt seine Darstellung ziemlich authentisch und man merkt kaum, wie begrenzt Tatums mimische Fähigkeiten sind. Alex Pettyfer, der 22jährige Engländer, gibt den mental im Trüben Fischenden so glaubhaft, dass man ihn tatsächlich für einen tumben Ami hält. Matthew McConaugheys egomanische Selbstdarstellung macht auch vor „Magic Mike“ nicht halt, und wenn McConaughey etwas kann, dann sich selber geil finden. Seine Darstellung schrammt hart am Overacting eines latent durchgeknallten, notgeilen Clubbesitzers vorbei, der sich wahrscheinlich morgens, mittags und abends den Bizeps küsst. Bisschen drüber, aber wie gesagt, alles unterm Kehlkopf ist noch tipptopp in Schuss und nett anzusehen. Matt Bomer, der Hübsche aus der Serie „White Collar“, hat leider nur eine Nebenrolle, in der er aber wie immer unglaublich sexy aussieht. Die restlichen Stripper fallen eher durch ihre fantastische Physis auf denn durch großartiges Acting, was aber an der geringen Größe ihrer Rollen liegt. Ach ja, Frauen spielen ja auch mit…Cody Horn als Brooke ist gut, Olivia Munn („Iron Man 2“) als Joanne irgendwie ein bisschen seltsam.

„Magic Mike“ ist der ideale Frauenfilm. Es gibt einen Haufen extrem gutaussehender, durchtrainierter, beweglicher, schlicht schöner Männer, an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Sie absolvieren zahlreiche Strip- und Tanzeinlagen und machen dabei die bestmögliche Figur. Die Story ist glücklicherweise simpel genug, dass sie nicht von den hübschen Männerkörpern ablenkt und die Schauspieler sind gut genug, um den Film nicht der trashigen Lächerlichkeit preiszugeben. Also, Mädels, rein in „Magic Mike“ und satte 110 Minuten glücklich sein. Das Leben kann so einfach sein. Ergo gerne vier von fünf Ginuwines „Pony“s, zu denen Channing Tatum verdammt heiß strippen kann. Wow!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend!!, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike [Blu-ray] (Blu-ray)
Als der Trailer für den Kinofilm 'rauskam, dachten ich und meine Freundinnen: super! Das schreit nach einem Mädelsabend!! Gott sei Dank, dass wir keinen passenden Termin für eine solche Geldverschwendung gefunden haben. Der Film verspricht in den Trailern mehr. Die Geschichte ist super langweilig - selbst im Originalton (englisch). Es kommt einfach kein Höhepunkt, so wie man es selbst in den langweiligsten Hollywoodfilmen kennt. Man wartet den ganzen Film über darauf, dass etwas passiert. Ich würde jedem davon abraten diesen Film zu gucken. Sehr schade.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I would definitely pay to see that show..., 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
Großartige Unterhaltung für Fans von Channing Tatum, Alex Pettyfer und (fast) nackten, tanzenden Männern im Allgemeinen.
Und wer braucht da schon ne großartige Handlung?? Der könnte man sowieso nicht folgen! Wenn Magic Mike zu Ginuwines "Pony" loslegt...

Tipp: den Film auf Englisch schauen. Da sind die Dialoge bei weitem nicht so schlimm.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Tanzeinlagen..., 23. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Mike - Die ganze Nacht. (DVD)
... aber das wars dann leider auch schon. Die Typen sind wirklich toll anzusehen und die Tanzszenen sind erste Sahne - nur das ganze 'filmische' inklusive den schaupielerischen Leistungen und er Story sind nicht so der Bringer...

Nach dem Anschauen haben wir dann jedoch bemerkt, dass sämtliche Tänze als Minifilm bei den Extras zusammengefasst wurden - sehr sehenswert, daher noch 3 *
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Magic Mike - Die ganze Nacht.
Magic Mike - Die ganze Nacht. von Steven Soderbergh (DVD - 2012)
EUR 5,55
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