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Kundenrezensionen

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am 5. Oktober 2012
... gibt es nichts zu kritisieren: wer Schiller vorher mochte, wird ihn auch jetzt mögen. Eigentlich ...

Aber Tatsache ist (und da stehe ich wohl nicht alleine): es tendiert zur Normalität. Schwebende Klänge, plätschernde Percussion, gesampelte Stimmen, groovende Sequenzer und einige Gastsänger-/innen.
Aber mehr und mehr nähert es sich einer belanglosen Mainstream-Melange.
Es fehlen die Highlights; die richtig packenden Songs.

Das Album ist wirklich nicht schlecht; und alles ist sicherlich subjektiv und reine Geschmacksache. Aber beim Vergleich der vielen Alben, die Schiller schon veröffenticht hat, bemerkt es dann objektiv sicher fast jeder: da war schon mal mehr Qualität, mehr Innovation vorhanden.

Die bekannte Mischung aus Instrumentals und 3-Minuten-Gesangsnummern fürs Radio. Der zur Zeit obligatorische "Graf" ist auch dabei und hat das Glück, den meiner Meinung nach dichtesten Song zu zelebrieren; völlig überraschend mit morbider Sprechstimme ... Das wiederholt sich leider auch ...

Wieder richtig gut abgemischt (obwohl die Audio-CDs diesmal nicht in Dolby Surround codiert sind; aber beim Abspielen über eine Surroundprozessor trotzdem richtig gut!), perlende Klänge aus dem Digitalequipment, spürbares Bemühen nach "neuen" Klangstrukturen.

Dazu (in dieser Edition) zwei DVDs mit Live-Mitschnitten der Klangwelten-Tournee und einer Club-Session (beides in dts 5.1). Da gibt's nichts zu meckern; evtl. wäre ein HD-Mitschnitt möglich gewesen und sicher die bessere Wahl. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Ich persönlich vermisse (und hätte dafür gerne auf den ein oder anderen Live-Mitschnitt verzichtet) eine Zusammenarbeit mit einem Großmeister der Vergangenheit, wie auf "Sehnsucht" mit Klaus Schulze oder auf "Atemlos" mit Jaki Liebezeit. Solche Stücke haben die Alben für mich deutlich aufgewertet. Aber das klappt eben nicht immer ...

Ich hab's bei Atemlos schon erwähnt: der geistige Output von Herrn von Deylen war evtl. in den letzten Jahren etwas zu groß (quantitativ). Da täte eine wirklich kreative Pause wohl ganz gut. Die mehr oder weniger gleichen Klanglandschaften wiederholen sich zu schnell; immer das (fast) gleiche Muster ...
Vielleicht würden wir das auch an seiner Stelle machen? Ich weiß es nicht ... Man kann keinem Künstler vorschreiben, was er zu tun hat und was nicht.

Ich wiederhole mich eigentlich nur ungern: für Schiller-Fans sicher ein Super-Album; für objektive Hörer durchwachsen bis banal. Leider! Aber in Grund und Boden reden muss man das Album trotzdem nicht: von mir knappe 4 Sterne!
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Oktober 2012
Ich habe die MP3 Version hier bei Amazon gekauft und war positiv überrascht das sogar noch 22 Videos dabei waren (von einigen Songs und Live Auftritten).

Das gesamte Album wirkt etwas energetischer und in vielen Songs poppiger. Christopher hat sich sicherlich die vielen Kritiken an seinem eher etwas langweiligen, dahinplätschernden Sounds vom vorigen Album angenommen und sich wohl gedacht "jetzt zeige ich es den Leuten das ich auch anders kann" ;)

Der Song der bereits im Vorfeld etwas die Fangemeinde gespalten hat, war der Titelsong "Sonne" mit dem Grafen von Unheilig. Einige fanden das der Graf ganz und gar nicht zur Musik passt, andere fanden es wunderbar. Ich tendiere da eher zur ersten Kategorie. Ich empfand den Song vom Arrangement nicht sonderlich gut und zu einfach gestrickt und finde das der Graf auch nicht unbedingt die ideale Besetzung ist.

Durch einige Songs ziehen sich Schiller's typische Akkorde/Harmonien wo man sagt "aja, das ist Schiller". Ich würde es mal als "Signature Sound" beschreiben. Vielleicht bewusst, vielleicht auch unbewusst. Ich will es mal positiv auslegen, man hört das es Schiller ist.

Kim Sanders ist diesmal nicht dabei. Sie hat nach 10 Jahren wohl erstmal genug und widmet sich ihrer eigenen Karriere. Ist das schlimm? Nein, ganz und gar nicht. Ich fand Kim in den letzten Alben nicht sonderlich gut (kann natürlich auch an den Songs gelegen haben).
Kate Havnevik ist wieder mit dabei, die mir ausgesprochen gut gefällt.

Adam Young von Owl City singt ja mittlerweile für einige Produzenten. Natürlich Geschmackssache ob man seine Art des "Singens" mag oder nicht, auf jedenfall hat ihn Christopher auch für einen Song an Bord geholt. Grundsätzlich passt Adam zu Schiller, er hat ja selber noch ein Seitenprojekt "Port Blue" was auch eher im Ambient-Bereich angesiedelt ist. Parallelen zu Schiller gibt es da also schon, auch wenn der Song "Alive" eher in die Richtung Mainstream-Pop geht.
Ich sage mal, kann man hören. Nicht schlecht aber für mich auch nicht der große Kracher.

Mit Meredith Call hat Christopher noch weitere neue Gastsänger diesmal mit dabei. Gute Stimme, Song ist auch Ok. Aber irgendwie.. ja ich weiß nicht... handwerklich gut gemacht aber es geht irgendwie bisschen an mir vorbei.

Recht gut fand ich ein reines Instrumental "das dritte Auge". Einige interessante Ideen und Effekte die sich in dem Song verbergen. Etwas was man eher nicht von Schiller erwartet, da Christopher was Effekte anbelangt ja eher etwas zurückhaltend ist.
Das sind aber eher so die Art von Tracks die mir bei Schiller noch am besten Gefallen. Leider funktioniert meiner Meinung nach ansonsten oft das Zusammenspiel von Gastsänger und Schiller-Sound nicht so sonderlich gut. Christopher versucht sich dann oft in eine poppige Richtung zu verbiegen die nicht wirklich so "seins" ist.

Insgesamt finde ich das Album nicht schlecht. Hier und dort einige Schwächen wo Sänger und Schillersound nicht so richtig gut zusammenpassen. Man merkt das Christopher von Deylen versucht den Fokus insgesamt mehr auf Pop zu lenken. Die Verkaufszahlen der letzten Alben waren nicht sonderlich gut mit etwas um 100.000, was verglichen mit anderen Deutschen Künstlern die mal leicht über 1Mio verkaufen eher wenig ist. Ob sich das mit "Sonne" ändern wird? Wer weiss. Den Schiller-Fans wird es aber auch ziemlich egal sein wie viele Alben Christopher verkauft ;)
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am 8. November 2012
Ich habe für diese Rezension etwas Zeit gelassen, um das Album erstmal auf mich wirken zu lassen. Das letzte Album "Atemlos" hat von mir leider nur 2 Sterne bekommen und ich hatte ehrlich gesagt etwas Schiss, dass das Urteil zu "Sonne" ähnlich ausfällt. Aber Gott sei Dank, gibt es auf diesem Album viele sonnige Lichtblicke. Neben einigen unnötigen Füllsongs ist doch Substanz zu erkennen.

CVD hat sich meiner Meinung nach große Mühe gegeben, sich in seinem relativ eingeschränkten musikalischen Rahmen weiterzuentwickeln.
Die Harmonien sind zwar immer wieder die gleichen, doch ich betrachte das als Markenzeichen von Schiller. Auf einen Moll-Akkord folgt in fast jedem Lied der nächstuntere Dur-Akkord (Ganztonschritt, also z.B. A-Moll zu G-Dur)

Zum Glück hat er auf diesem Album auf unzählige austauschbare, nichtssagende Frauenstimmen verzichtet. Das ging mir auf "Atemlos" und teilweise auch bei "Sehnsucht" ziemlich auf die Nerven. So blieb er nur bei einer nervigen Frauenstimme, die sich ständig wiederholt: Kate Havnevik. Da hätten 2 Songs gereicht. Meredith Call find ich gut. Ich freue mich auch, dass der Sänger von Owl City mit einem interessanten Song dabei ist.
Die Zusammenarbeit zwischen Unheilig und CVD finde ich sehr überzeugend. Der Titelsong ist eine großartige Wahl. Auch das dazugehörige Video finde ich sehr inspirierend.

Lichtblicke:

Sonne
Alive
Morgenrot!!!
Reach Out
Epic Shores
Ultramarin
Dancing in the dark!!!
Lichtermeer
Soleil de Nuit
Reprise

Schattenseiten:

The Silence
Lay Down
Oasis (geht gar nicht!!!)

Die übrigen Songs sind akzeptabel.

Fazit: Ich bin zufrieden und fast ein wenig glücklich, dass es wieder klappt zwischen CVD und mir:-)
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am 17. Oktober 2012
oder: Schiller. Was draus wird, wenn man zu viel auf einmal will.

Als ich die erste CD eingelegt hatte, war ich etwas erstaunt, daß die Begrüßung genau die gleiche wie bei Leben ist, allerdings wird dann mitten im Sound gekappt und auf ein neues Stück umgeschaltet. Das ist schon mal holprig und wirkt gequält und angestückelt.
Der Rest der CD 1 ist zwar der löbliche Versuch was neues zu bauen, jedoch säuft das alles in einem viel zu lauten überkomprimierten Sound-Sumpf ab.
Es gibt keine echte Dynamik, kein wirklich schönes Klangerlebnis, wie es von den alten Produktionen so bekannt und geliebt war.
Alles nur gleich voll laut. Wie eine billige Wegwerf-Pop-Produktion.
Durch das künstlich auf bombastisch gequälte Klangspektum tauchen im Tiefbassbereich Überhöhungen und Rumpler auf, die Leute wie mich mit einer ultra-linearen Anlage schon mal Angst um die Bausubstanz entwickeln lassen. Also leiser gedreht den Sumpf und Dekompressor und Equalizer aktiviert (...schauder...) aber damit läßt sich die CD 1 dann hören. Da muß man schon Fan sein.
Auch die Auswahl der Gastsänger ist definitv Geschmacksache. Ob man Unheilig mag und ob damit absichtlich und mit aller Gewalt versucht wurde an Heppner anzuknüpfen soll hier mal offen bleiben.

Die zweite CD ist da ein Unterschied wie Tag und Nacht.
So solls sein! Schiller wieder in alter Bestform. Ob die CD 2 als erstes vor der CD 1 entstand?
Der Mix ist wieder sauber und brillant. Die CD2 kann man so hören wie sie gepresst wurde.
Es gibt einige Längen auf der CD2, ist aber insgesamt eine schöne abwechslungsreiche Reise auf einem fliegenden Klangteppich.

Die Videos.
Aja, sind halt Videos. Ordentlich gemacht, kann man schauen. Leider auch hier der Sound künstlich auf bombastisch gequält, aber wenigstens in Maßen.

Das Booklet weiß nicht genau, was es uns sagen will... etwas Hintergrundinfo und Texte. Gut, was soll man schon viel damit anstellen, wenn man schnell was raushauen will. Da wäre etwas mehr Liebe und echte Kreativität (nicht der typische allseits anzutreffende und beliebig austauschbare Uni-Style) von Vorteil gewesen. Schade um die vertane Chance.

Alles in Allem ein weiteres Beispiel, daß zu schnell zu viel einfach nicht gut ist. Kann man kaufen, muß man nicht. Die CD 2 wäre allein genug gewesen.
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am 3. Januar 2013
Gut, diese Rezension ist stark geprägt vor dem Hintergrund eines sehr guten Konzerts. Zunächst hatte ich das Album in der normalen Edition. Es war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig - die offiziellen Plattenkritiken fielen auch eher mäßig aus, Aber schon Stücke wie "Solaris/Kon Tiki", "Velvet aeroplane", "Silence", "Epic shores" und "Lichtermeer" stachen schnell heraus - weniger die ausgekoppelte Single "Sonne". Mittlerweile ist "Sonne" nach "Weltreise" für mich das zweitbeste Album.
Im Konzert zeigten sich dann Meredith Call und Kate Havnevik von einer sehr beeindruckenden Seite, da sie sich live fast noch besser anhörten als auf dem Album - im Taumel des Konzerts habe ich dann die normale Edition in meiner Sammlung gegen die Deluxe Edition ausgetauscht und es prinzipiell nicht bereut. Hier ist es dann ein musikalisches Doppelalbum incl. zweier DVDs der letzten Klangwelten- und Clubwelten-Tour vor - die DVDs hätte ich nicht unbedingt gebraucht, das Doppelalbum reicht mir eigentlich, das gab es so nun aber nicht. Bei den DVDs merkt man langsam, dass die Qualität bei Schiller besser wird, leiden die Aufnahmen früherer Konzerte doch an Mängeln, so wird es langsam besser....
Insgesamt eine Anschaffung, die ich sehr lieb gewonnen habe....
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am 8. März 2016
Ich höre sehr gern Schiller und habe mich für die Sonne (Limited Super Deluxe Edition) CD+DVD, Box-Set, Limited Edition, Deluxe Edition entschieden. Ich habe sie mir bestellt und Ich höre sie jetzt ca. 1 Jahr und bin mehr als begeistert.
Schillerfans werden hier auf ihre Kosten kommen.

Der Sonnenklang auf dem Schiller-Album ist wirklich super. Sonnenklang auf dem neuen Schiller-Album. Christopher von Deylen entwirft in 29 Songs einen super Klang, Schiller ebend.

Viele Künstler geben Schiller ihre Stimme, der Graf von Unheilig singt „Sonne“. Der amerikanische Owl City das poppige „Alive". Die norwegische Sängerin Kate Havnevik mit dabei.
Eine Welt für sich mit Licht, Sonne und toller Musik die zum Träumen ein läd.
Zur Musik-CD's sind zwei DVDs dabei. Eine Aufzeichnung eines Konzertes der umjubelten Klangwelten-Tournee und dem Kurzfilm „Solaris“ sowie ein exklusives Clubwelten-Konzert.

Ich finde seine Musik einfach gut, natürlich ist das auch Geschmacksache. Ich kann dieses Album nur empfehlen!
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Ich bin Schiller Fan der ersten Stunde und habe wie so viele andere hier scheinbar den "Fehler" gemacht, die -Super LD Edition- praktisch blind ( und taub ) zeitnah zum Veröffentlichkeitstermin hier bei Amazon zu kaufen. Im Grunde genommen kann ich die vielen kritischen Rezensionen einfach nur/leider bestätigen, denn auch ich bin vom Gesamtwerk schlichtweg enttäuscht.
Auch für mich gibt es nicht wirklich Neues, wenn auch gerade die DVD's durch einen absoluten saubern abgemischen DTS Sound bestechen. ( Zum "Einregeln der heimischen Sorround-Anlage gibt es on top jetzt auf jeder DVD einen Surround-Test ).
Da Schiller aber wie so oft praktisch "im Dunkeln" spielt ist auch hier optisch seitens Bildschärfe etc. nicht viel zu erwarten. Für mich alleinig stimmt aber das Gesamtpackage von insgesamt 2 CD's ( ...mal wieder was für's Auto ) und der 2 DVD's. Da passt dann letztendlich doch das Preis- Leistungsverhältnis einigermassen.

Aus der gesamten 4er Sammlung dieses Werkes hebt sich dann aber doch für mich zumindest die DVD 1 heraus. Das dort präsentierte Konzert namens - Klangwelten Live- ist für mich doch wieder etwas herausragendes, ein kleiner Lichtblick: ein ruhiges und sauber abgemischtes Konzert in genialer Location das mich als Zuseher und -höhrer doch irgendwie gefesselt hat. Auch da gibt es "natürlich" bekanntes und altbewährtes, aber eben doch zum einen in neuer Besetzung mit zwei E-Drummern ( keine Gitarren ! ) und vor allem ganz neu, irgendwie ganz anders durcharrangiert. Vieles erinnert mich dabei an Jan Michelle Jarre, Vangelis, K. Schulze und andere bekannte Altmeister. Alles manchmal mit fernöstlichem oder afrikanischem Touch fein dosiert eingestreut.

Das krasse Ggenteil für mich ist dann DVD 2 mit alt bekanntem Konzertmuster mit "klatschend und gröhlendem" Publikum. Natürlich mach ich das auch bei Konzerten, aber die X-te DVD mit immer dem gleichem Schema, das nervt jetzt auch mich !
Die 2 CD's sind Schiller-Selbstverständlich auch sauber abgemischt, aber auch da bediene ich zunehmendst die "Weiter-Taste". Auch wenn's hier vielleicht ein bisserl anders arrangiert ist. Ein Highlight für mich auf den CD's ist die "neue amerikanische Gastsängerin". Tolle Stimme. Das war's dann aber auch schon auf den CD's, denn ein Graf-Fan bin ich nicht und werde ich auch hierdurch nicht werden.

Ansonsten , und da kann ich mich anderen Rezensenten nochmals wieder anschliessen, wäre auch meine Botschaft an CvD: ....weniger ist manchmal mehr !
Mein Tip für die Leser dieser Rezension: reinhören,reinhören,reinhören....( reingucken geht ja leider nicht )und dann evtl. entscheiden ob Kauf oder nicht.

Mein Fazit also:
Preis- Leistung für 2 CD's und 2 DVD's ist noch akzeptabel.
Viel wirklich Neues gibt es auch für mich nicht.
DVD 1 mit dem Konzert Klangwelten ragt aus dem Set heraus.

Von mir eine (stark) eingeschränkte Empfehlung mit 3 Sternen & der unbedingte Wunsch einer schöpferischen Schiller-Pause an das gesamte Team !
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am 8. Oktober 2012
Popmusik erweckt ja immer den Verdacht, minderwertiger, einfacher und vor allem gefälliger zu sein als Rock. Rock darf alles sein: schmutzig, laut, gleichförmig, frickelig, verschwitzt. Pop, sein kleiner, eleganterer Bruder, findet in den Charts statt, ist also angeblich Kommerz und wird, wie alles, was Erfolg hat, misstrauisch angesehen.
Nun legt also Christopher von Deylen als "Schiller" seine neue Doppel-CD vor, und wer mag, darf eine Doppel-Live-DVD in einer Box gleich mit erwerben. Und das sollte man auch tun, denn die beiden Livekonzerte sind nicht etwas mehr vom schon bekannten, sondern durchaus eigenständige Produktionen: Einmal instrumental in einem Theater, eher entspannt gehalten, dann in einem Club, energiereich und mitreißend.

Als Fan mag ich die Reinheit und Klarheit von Schiller, die luftige Weite, die sich durch seine Klänge auftut. Der entspannende elektronische Klangteppich, der unter all den Kompostionen liegt, ist dabei weit (genug) entfernt von esoterischer Entspannungsmusik, obwohl die Stücke alle mit einer gewissen Einfachheit daherkommen.

Natürlich hat alles einen hohen Wiedererkennungswert, eine Vertrautheit, die ab und an als Gleichförmigkeit wahrgenommen wird, aber in Wirklichkeit einfach Stil ist. Schiller hat seine musikalische Nische gefunden. Die Musik hat ihre Wurzeln in der Chillout- und der elektronischen Musik. Gern werden hier Jean-Michel Jarre und Tangerine Dream genannt - musikalische Parallelen drängen sich dennoch tatsächlich nicht so sehr auf. Tangerine Dream entwickelt die meisten Stücke aus Loops, Musikphrasen, die sich wiederholen und auf die (und aus denen) stets etwas neues aufgebaut wird. Bei Schiller steht eher die Melodie im Vordergrund, das klassische Songformat. Rhythmisch ähneln sich beide auch nicht, gerade weil Tangerine Dream sich den üblichen Bums-Klatsch-Takten völlig verweigern. Schiller fehlt zudem trotz zweier Drummer die Percussion, wodurch ein etwas sterilerer Eindruck entsteht.

Schiller steht für sofortige Eingängigkeit und Einfachkeit, aber nicht Ideenlosigkeit.

"Sonne" hat durch seine immense Länge auch Längen, zumidest, wenn man die CDs in einem durchhört. Es fällt gar nicht leicht, sich für (weit) über zwei Stunden ausreichend zu entspannen, um sich auf das ganze Werk einzulassen. Man muss auch mal loslassen können, vom Alltag, von der Wirklichkeit und dem Wunsch, neben der Musik auch noch etwas anderes machen zu wollen. Sicher ist das Musik zum Autofahren, Musik, die man beim Lesen laufen lassen kann, aber im Grunde wurde diese Musik geschrieben, um dem Alltag zu entfliehen und nicht, ihn zu begleiten.

Gleichwohl ist nicht alles pure Ruhe und Besinnlichkeit, im Gegenteil: das Werk strotzt von Leben und Energie. Besonders die gesungenen Titel ragen hier heraus. "Epic Shores" ist ein Knaller, der einen mitreißt. "Energy" verspricht auch nicht zu viel. Bei den Instrumentalstücken ragt "Lichtermeer" heraus. Gleichwohl finde ich diesmal keinen wirklichen Ausreißer nach unten. zu loben sind zudem die wunderbaren Stimmen, die von Deylen wieder aufgetan hat.

Die neuen Schiller-CDs sind wie ein Ozean, der bekannt, mal beruhigend, mal lebendig und dabei stets vertraut wirkt, aus dem immer wieder neue Inseln auftauchen: einzigartig und schön. Rockmusik ist dagegen ein Wildwasser und wird primär nicht für die Schönheit geliebt, sondern seine rabaukenhafte Lebendigkeit.

Man kann beides lieben, die Berge und die See, Rock und Pop. "Im Mond sind die Träume, in den Sternen die Hoffnung, in der Sonne das Leben", sagt von Deylen. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen.
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am 30. Dezember 2012
My German is unfortunately is not so great to write a review but as far as I understand, I am surprised that some fans are quite harsh against this new Schiller album. I would like to ask them how many musicians in the world can fill up 2 full length CD of great sounds? For me Sehnsucht is still the peak of Schiller but "Sonne" also stands as one his greatest albums. To me, much better than "Tag und Nacht" or "Atemlos" for instance, especially after several listenings.

In particular, I liked most of the vocal sections, all 3 songs sung by Meredith Call, or by Kate Havnevik and of course the title song by Unheilig.The weakest moment which I skip is the French language song called "Soleil de Nuit", I felt the same thing about the Spanish song in the previous album. I think Schiller should stick to German and English songs besides the instrumental sounds.
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am 3. Mai 2013
CD 1 is ganz Gut gelungen, schöne Musik, melodisch, inspirierend, sanft und trotzdem lebendig und kraftig. Ein ganz harmonisches Meisterwerk. So wie wir es von Schiller erwarten können. Brilliant komponiert sogar.

Aber mit CD 2 hat Schiller m.E. das Beste produziert das überhaupt denkbar ist. Die Songs sind ALLE ganz überragend! Disk 2 is also mein Lieblingsdisk geworden. Die Stimmen, die Klangen und poppige Rhytmik sind wie eine überirdische und überdimensionale Welt über die man endlos träumen und staunen kann. Und die man begegnen möchte. Endlos kann ich Disk 2 anhören...

Auch die 2 DVDs sind anspruchsvoll und sehr gut gelungen.

Na klar; bei mir ist die Sonne aufgegangen... mit Schiller!
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