Kundenrezensionen

103
4,6 von 5 Sternen
Der Vorname
Format: DVDÄndern
Preis:4,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die elterliche Wahl der Vornamen ihrer Sprösslinge kann nicht nur entscheidenden und dauerhaften Einfluss auf deren eigenes zukünftiges Leben haben, sondern bereits im Vorfeld für erbitterte Diskussionen sorgen.
Seit Jahren streiten Eltern verbissen vor deutschen Gerichten um die Zulässigkeit von seltsam anmutenden Namen wie Pumuckl, Winnetou, Pepsi-Carola, Prinz oder Jesus, aber auch altvertraute und eindeutig "zulässige" Vornamen sind häufig mit positiven oder auch negativen Assoziationen belastet, die bei der wichtigen Entscheidung bedacht sein wollen, denn Hand aufs Herz:
Wer assoziiert zum Beispiel Mandy Schultze nicht noch heute mit der DDR oder Laura, Leon und Leonie mit friedensbewegten Öko-Müttern?

Die Wahl eines geeigneten Vornamens bildet auch den Aufhänger für den Film "Der Vorname" nach dem gleichnamigen erfolgreichen französischen Theaterstück von Mathieu Delaporte und Alexandre de La Patellière.
Nach einer bereits ausgesprochen originellen Einleitung mit einem Vorspann, der nur die entsprechenden Vornamen anführt, einer aus dem Off gesprochenen Reflexion über böse Vorzeichen und einer äußerst witzigen Odyssee eines verirrten Pizzaboten, der (versehentlich) direkt am Ort des Geschehens landet, wirft uns der Film unvermittelt direkt in die Handlung, die sich um fünf gutsituierte Pariser Salonsozialisten dreht:
Die Grundschullehrerin Babou und ihr Ehemann Pierre erwarten neben Claude, einem langjährigen Freund der Familie, auch Babous Bruder, den erfolgreichen Makler Vincent und seine schwangere Frau Anna zum Abendessen.
Während Anna auf sich warten lässt, lässt Vincent die Bombe um den geplanten Namen seines zukünftigen Sohnes platzen:
Adolphe soll der Kleine heißen, nach der gleichnamigen Romanfigur von Benjamin Constant.
So weit, so gut, hätte es da nicht früher einmal einen ähnlich heißenden österreichischen Gefreiten gegeben, der den bis dahin weitverbreiteten Namen aus verschiedenen Gründen ein wenig aus der Mode gebracht hat, und so beginnt ein erbitterter Streit, bei dem es schnell nicht mehr nur um den "anstößigen" Namen, sondern ans Eingemachte geht, die vordergründig so zivilisiert wirkenden Protagonisten einander nicht nur verbal an die Gurgel gehen und mit fortschreitender Stunde und zunehmendem Alkoholpegel bis dahin sorgsam gehütete Animositäten austragen und Geheimnisse lüften...

Der Film wurde bereits im Vorfeld des öfteren mit "Der Gott des Gemetzels" verglichen und natürlich liegt dieser Vergleich auch nahe, nicht nur handelt es sich in beiden Fällen um die Verfilmung eines relativ aktuellen französischen Theaterstückes, auch die Ausgangssituation ist nahezu identisch:
Zwei Paare, hier ergänzt um eine fünfte Person, geraten wegen einer eigentlichen Bagatelle in einen erbitterten Streit, bei dem schnell die Masken der üblichen gesellschaftlichen Umgangsformen fallen und der bei allen Beteiligten erstaunliche Erkenntnisse und Enthüllungen zutage fördert.
Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Stücken liegt darin, daß sich hier sämtliche Beteiligten seit Jahren gut kennen, und hier liegt für mich ein eindeutiger Vorteil für "Der Vorname":
Weder ist ein nennenswerter Aufhänger für das gesellige Beisammensein vonnöten, noch bedarf es einer "Aufwärmphase", bevor es zum Rundum-Schlagabtausch zwischen den Beteiligten kommt.
Auch sind die Animositäten und lange Zeit sorgsam gehüteten Geheimnisse zwischen Protagonisten, die sich bereits so lange und vermeintlich auch so gut kennen, natürlich deutlich brisanter als unter Fremden, deren Wege sich aller Voraussicht nach nur einmal im Leben kreuzen werden, und sorgen für diverse ungeahnte Wendungen und Enthüllungen.
Dazu gibt es messerscharf geschliffene Dialoge voller Wortwitz und viel Situationskomik zwischen den fünf so unterschiedlichen Protagonisten, von denen vor allem die drei Herren, der zur Selbstgefälligkeit neigende Erfolgsmensch Vincent, der (vermeintlich?) homosexuelle Posaunist Claude und der kleinliche Professor Pierre mit immer neuen Facetten überraschen.
Manche mögen dem "Vornamen" vorwerfen, daß er etwas weniger bissig und böse sei als Polanskis "Gott des Gemetzels", aber dafür ist er umso witziger und kann vor allem in der zweiten Hälfte, in der es längst nicht mehr nur um den vermeintlich indiskutablen Vornamen geht, auch mit viel Menschlichkeit, unerwarteten Gefühlen und einem stimmigen Ende aufwarten, welches zwar versöhnlich, aber ganz und gar nicht aufgesetzt "happy", sondern in erster Linie lebensecht ist.

Ich habe mich köstlich amüsiert, einige Male tatsächlich Tränen gelacht und kann den Film allen Freunden intelligenter Komödien nur wärmstens empfehlen.
99 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2013
Geschliffene Dialoge, eine intelligente Handlung, herausragende Schauspieler. Ein Wort ergibt in diesem verfilmten Theaterstück das andere. Insofern fließt die Handlung folgerichtig und logisch weiter und weiter und weiter, bis zum Ende. Man kann diesen Film wohl als Komödie bezeichnen. Vor allem Einleitung und Schluss, die an die "Welt der Amelie" erinnern, legen dies nahe. Zwischendrin aber, und ist ja der überwiegende Teil, halte ich es eher für ein Drama. Vergleiche ich diesen Film mit dem ähnlich veranlagten "Gott des Gemetzels" von Polanski, der mir auch ganz gut gefallen hat, so finde ich den "Vornamen" um Längen besser.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2012
Ich habe im Vorfeld oft die Vergleiche mit "Der Gott des Gemetzels" gelesen. Vorab: Mir hat der Fim "Der Gott des Gemetzels" nicht gefallen, im Gegensatz zum Theaterstück von Yasmina Reza. Ich fand die Geschichte filmisch nicht gut umgesetzt, da im Gegensatz zum Theaterstück von Anfang an alles klar ist, es gibt keine Figurenentwicklung, alle sind schon zu Beginn so auf Hundertachtzig, dass es keine Steigerung, keine Überraschungen gibt.
In den Film "Der Vorname" bin ich auch sehr schwer rein gekommen, das Vorstellen der Figuren mit kleinen Episoden fand ich nicht witzig genug, um sie in dieser Länge zu zeigen. Um so besser wurde der Film, als es endlich "zur Sache" ging. Wirklich pointenreiche Dialoge, ich habe Tränen gelacht. Und da ich ja im Vorfeld nur gelesen hatte, dass es um den Vornamen Adolf ging, tat sich dann für mich mehr und mehr ein Abgrund auf, die Tränen flossen am Ende wieder, aber nicht vor Lachen. Dieser Bogen, den der Film schafft, das ist fesselnd, berührend, zwischen drin immer wieder komisch und immer wenn ich dachte: So, jetzt sind sie durch...nein, gegen Ende der große Ausbruch der Gastgeberin, einfach toll! Überhaupt durchweg eine Starbesetzung, sonst wäre der schmale Grad zwischen Komik und Tragik gar nicht möglich, wunderbar, wie das immer wieder kippt und wie scheinbar leicht und unaufwendig das gespielt wird. Bravo!
Ein grandioses, komisches Ende. Deshalb trotzdem von mir die 5 Sterne und der Hinweis an diejenigen, denen es mit dem Anfang ähnlich geht: haltet durch, es lohnt sich.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Dezember 2013
STORY
Elisabeth (Valerie Benguigui), eine immer wieder desillusionierte Lehrerin sowie aufopfernd aktiv als Mutter und im Haushalt, und Pierre (Charles Berling), Uni-Dozent sowie analog aufopfernd mit der Frage nach richtig und Falsch oder auch der Wahrheit beschäftigt, sind verheiratet und haben zwei Kinder. Zu einem Abendessen sind Elisabeths Bruder Vincent (Patrick Bruel), der einzige Nichtakademiker der Runde, dafür aber nicht weniger schlau und als Immobilienmakler sehr erfolgreich, dessen schwangere Frau Anna (Judith El Zein), dem Job verpflichtet bis zur Niederkunft, zickig, aber auch zielgerichtet, und ein Freund seit Kindertagen, Claude (Guillaume De Tonquedec), Philharmonie-Posaunist, sensibel, vielleicht schwul oder auch schüchtern, eingeladen. Der Vorname, den Vincents und Annas Kind erhalten soll, schmeißt den ganzen Abend, dies in beiden Sinnmöglichkeiten des Wortes.

MEINUNG
Exzellent wie man aus einer Vorgabe, dem Vornamen eines zu erwartenden Kindes, 109 Minuten beste Unterhaltung machen kann. Die wird natürlich durch die pulsierenden Charaktere geschaffen, die sich deswegen fetzen und mögen können, weil sie alle für sich stehen, aber genug Öffnungen bereithalten, um sich auszutauschen, abzureiben, an Bewährtem festzuhalten und zu erneuern.
Lachen kann man dank geschliffener Dialoge, vornehmlichen Realitätsbezug und dem Spiegel, der einem permanent vorgehalten wird. Hierbei beachte man ggf. und z. B. auch die Vornamen der Kinder von Elisabeth und Pierre, was der Ironie einen Return verpasst.

WERTUNG
Wenn ein Film schon oft rezensiert wurde, kann oder soll man es sich ggf. sparen. Nicht aber, so denke ich, wenn es ein wirklich guter Film ist. Das ist hier der Fall, daher fünf Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2013
Witzige, intelligente Dialoge und Spannungsbogen bis zum Schluß, da es immer wieder Überraschungen in der Handlung gibt. Es wirkt wie ein Theaterstück, vermutlich da es im Original auch ein Theaterstück ist. Es spielt praktisch die ganze Zeit in einem Zimmer und lebt von den großartigen Darstellern.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2012
Einer der besten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe....häufig zum Lachen, manchmal ätzend, oft entlarvend, teilweise richtig böse - und man erkennt in vielen Szenen sich selbst wieder, wenn man ehrlich zu sich ist...! Ein Film, der manches Mal dort kratzt, wo es richtig wehtut - aber nie niveaulos ist! Tolle Schauspieler, klasse Dialoge - für mich ein absolutes Highlight der schwarzen Komödien 2012!!! Bravo!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2015
Eine Komödie zum sich kaputtlachen ist es nicht, wer Klamauk sehen möchte wäre hier falsch. Die ersten 15-20 Minuten vergehen eher unspektakulär , aber dann..... ein Leckerbissen. Der Vergleich mit 'Der Gott des Gemetzels' ist tatsächlich zutreffend, insofern dass jeder dem anderen den Spiegel irgendwann vörhält. Am besten gar nichts zur Handlung des Filmes lesen/sehen (ich finde es sehr Schade dasss jemand hier schon in der Überschrift den Namen verrät) sondern direkt loslegen. Das Drehbuch ist genial. Der Regisseur hat aus den Schauspielern alles rausgekitzelt, die feinste Mimik, die beste Momente, die kleinsten Details. Hut ab. Was man vielleicht nicht sofort erkennt ist die Genialität der Filmcutterin, das war eine extreme und eigentlich Oscar-würdige Leistung. Kompliment. Insgesamt ein Highlight, eine Perle, ein Genuss für den anspruchsvollen Cineasten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2013
wenn auch einen ziehmlich unangebrachten, und schon ist das Abendessen völlig im Eimer. Herrliche französische Komödie, bei der einem das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt. Wie ein Abend enden kann, wenn man mal die ganzen Nettigkeiten wegläßt und die kleinen Geheimnisse, die für den einzelnen dann doch sehr verletzend sind, offenbart, wird hier sehr witzig umgesetzt. Der hier oft herangezogene Vergleich mit 'Der Gott des Gemetzels' ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, hier hat man am Ende doch eine Komödie, die all die Streitereien auch wieder 'Glücklich auflöst' und dies ist beim 'Gemetzel' nun gar nicht der Fall, zwei völlig verschiedene Filme mit komplett anderen Sichtweisen. Aber jeder auf seine Art höchst sehenswert,
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was war doch gleich nochmals der Anlass? Zwei Paare und der beste Freud treffen sich zum gemeinsamen Mahl, wobei die hochschwangere junge Freundin des Bruders der Gastgeberin erst verspätet erscheint. Dieser lässt derweilen eine Bombe platzen mit der Ankündigung, seinen Sohn Adolph (ja, nicht mit f sondern ph) nennen zu wollen. Das löst in der Runde heftige Reaktionen und Empörung aus und zieht eine Kette weiterer Enthüllungen nach sich. Alte Konflikte brechen auf und es gibt sogar eine blutige Nase. Viel Lärm um Nichts? Es werden zum Teil schon heftige Geschütze ausgefahren und manche Situation ist für die Betroffenen prädestiniert, um vom Glauben abzufallen. Und welche Rolle die betagte Mutter der Geschwister dabei spielt, sehen sie selbst...

Der Beginn des Filmes (die ersten ca. 10 Minuten) erinnerte mich vom Stil her stark an "Die fabelhafte Welt der Amelie"; der anschließende Verlauf dann sehr an "Der Gott des Gemetzels". Entstanden ist ein Wortgefecht nach der Art eines Kammerspieles, welches sich auf räumlich begrenztem Terrain abspielt. Der Fortgang lebt von den Dialogen und dem Wortwitz. Leider verstehe ich zu wenig Französisch, sonst hätte ich mir den Film gerne im Original angeschaut. Manche der Einfälle wirken ein wenig "konstruiert", aber insgesamt darf man staunen und lachen.
Es lohnt sich auch, den Abspann anzuschauen.

Der Film entstand nach einer Vorlage fürs Theater. Die Ausstattung der Film-Kulissen ist mit viel Liebe zum Detail geschaffen. Die Schauspieler agieren alle erfrischend gut. Zum 5. Stern fehlte nicht viel.

Extras: 'Making of' (OmU, ca. 26 Minuten): schnelle Schnitte, Szenen vom Dreh und kurze Interviewsequenzen, Infos über die Hintergründe – außerdem: Spaß beim Dreh; darüber hinaus nur noch Trailer

Fazit: Wer "Der Gott des Gemetzels" toll findet, könnte auch an diesem Film seine wahre Freude haben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2012
Sonntag im Programmkino gesehen und noch mehrere Tage später immer wieder gelacht. Mehr kann man nicht für sein Geld verlangen. Schon das Intro ist unglaublich witzig, schnell und pointiert.
Der rote Faden, die Namensgebung des ersten Kindes wäre in Deutschland wahrscheinlich heute immer noch schwierig, die Franzosen können damit aber wunderbar umgehen (mehr sei hier nicht verraten).
Der ganze Film ist ein Lehrstück wie ein Kammerspiel mit praktisch keiner Action (ein zerstörter Tisch mal aussen vor) und gerade mal 2 Räumen und einem Flur, über die gesamte Länge tragen kann. Ausnahmslos alle Schauspieler sind hervorragende Vertreter ihrer Zunft und die Dialog so ausgefeilt und pointenreich wie man es nur sehr selten vorgesetzt bekommt. Nebenbei sind es alles Dialoge die man so oder ähnlich selber schon geführt hat oder zumindest davon gehört hat.
Selbst das Hollywood-mäßige ende (eh sehr kurz) verzeit man, da es darauf sowieso nicht ankommt.
Absolute Kaufempfehlung und wer die Möglichkeit hat, Freunde einpacken und nochmal ins Kino!!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben von Jacques Gamblin (DVD - 2009)
EUR 5,55

Der Gott des Gemetzels
Der Gott des Gemetzels von Jodie Foster (DVD - 2012)
EUR 14,49

Kleine wahre Lügen
Kleine wahre Lügen von François Cluzet (DVD - 2011)
EUR 4,97