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20
3,9 von 5 Sternen
Das Rettungsboot
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 27. Januar 2006
Mit dem sehr besonderen Hitchcock Film "Das Rettungsboot" hat sich Fox in einer weiteren Ausgabe der Cimema Premium Edition selbst übertroffen.
So und nicht anders wünsche ich mir die DVD-Ausgaben von Klassikern der Filmgeschichte.
Der Film ist schon super - und für alle die ihn noch nicht kennen: Im zweiten Weltkrieg treibt ein Rettungsboot nach einer U-Boot Attacke mit Schiffbrüchigen ziellos im Meer, sie waren Opfer des Angriffs der Deutschen. Die Überlebenden fischen aber auch noch einen Deutschen, der im U-Boot war, in dieses Boot. Fritz übernimmt dann auch bald das Kommando für die Rettung?....
Ein sehr selten gezeigter Klassiker, der aber Hitchcocks Meisterwerken wie "Schatten des Zweifels" oder "Der Fremde im Zug" qualitativ in Nichts nachsteht.
Auch wenn der Schauplatz Krieg nun nicht gerade sehr typisch für Hitch ist. Suspence kommt aber dennoch auf, obwohl es als Propaganda Arbeit gedacht war, aber weit über den Rahmen dieser damals sehr oft realisierten Werke hinausgeht.
Der Deutsche im Rettungsboot ist alles andere als dumm und böse. Einer, der den anderen in vielen Bereichen überlegen scheint...
Der Film kommt dem nie realisierten Wunsch Hitchcocks nahe, einen Film nur in einer Telefonzelle zu drehen.
CD 2 gibts u.a. noch ein Making of und eine Doku über Hitchcock.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2006
Lange mußte man als Fan warten. Endlich konnte ich meinen 51 igsten Hitchcock-Film in den Händen halten. Das gleich eine so tolle Edition dabei herauskommen würde hätte ich nie gedacht.
Ein schönes Cover, schönes Bocklet, 2 DVD's.
Der Film liegt in einer erstaunlichen Qualität
für sein Alter vor.
Aber ich war am angenehmsten vom Ton überrascht. Der deutsche Ton ist deutlich besser als der Englische. Beim deutschen Ton hat man die Stimmen nur im Center und alle anderen Lautsprecher geben nur das Ambiente des Seegangs wieder (ideal mit Logic7 oder dolby prologic2x). Der Ton liegt in beiden Sprachen in Stereo vor. Die Englische wirkt aber sehr hallig.
Das Bonusmaterial ist super. Ein ca. 55 min Interview mit Hitchcock zu seinen Filmen, ein Making Of. (20 min.) und eine Fotogallerie. Auf der Filmdisc ist noch ein Audiokommentar dabei (mit optionalen deutschen Untertiteln).
Ein super Film wie ihn nur Hitchcock drehen konnte. Ich kann diese Edition sehr empfehlen. Obwohl dieser 93 min NUR auf dem kleinen Boot spielt ist er doch keine Minute langweilig. 6 Sterne.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2012
"Das Rettungsboot" ist zweifellos ein ungewöhnlicher Hitchcock-Film und hat wenig gemein mit seinen späteren Thrillern.
Der Film ist ein Kammerspiel auf hoher See und holt aus seinen Beschränkungen das Maximum heraus.
Hauptaugenmerk liegt auf der psychologischen Komponente, auf der Gruppendynamik dieser unterschiedlichen Charaktere, die auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind.
Neben den interessanten Charakteren schafft Hitchcock es, trotz der reduzierten Grundsitiation, auch kameratechnisch den Zuschauer bei Laune zu halten.

Die BILDQUALITÄT:
In den ersten Minuten ist das Bild nicht ganz überzeugend, ein wenig unscharf und kleinere Bilddefekte, wie blasse tanzende Punkte, sind zu sehen. Ich nehme an, dies sind Lagerschäden des Bildmaterials und wären wohl nur durch eine extrem aufwändige Restaurierung zu beseitigen gewesen. Mit zunehmender Laufzeit wird das Bild besser und ab der Hälfte zeigt sich ein ausgewogenes Schwarzweißbild mit natürlichem Filmkorn in schöner HD-Qualität. Aber auch die anfänglichen Bildprobleme empfand ich nicht als so gravierend, dass sie meinen Filmgenuss beeinträchtigt hätten. Die Blu-ray ist der DVD überlegen und in besserer Qualität wird es den Film wahrscheinlich nie geben. Mir ist lieber, man übernimmt das nicht perfekte vorliegende Filmmaterial so wie es ist, als dass man halbherzig daran herumdoktert, was nie zu guten Ergebnissen führt.

Die Dialoge sind gut verständlich, wobei in der deutschen Synchronisation die Mehrsprachigkeit der Insassen (deutsch und englisch) verloren geht, was man dadurch gelöst hat, indem man den Deutschen einen schwer verständlichen friesischen (?) Dialekt sprechen lässt. Das wirkt leider verfälschend.

Die EXTRAS sind sehr gelungen. Ein 20-minütiges Making-of in der auch Tochter und Enkelin Hitchcocks zu Wort kommen und ein insgesamt gut 50-minütiges Hitchcock-Interview des kanadischen Fernsehens von 1965. Dieses ist allgemeiner Natur und Hitchcock gewährt dort Einblicke in seine Arbeitsweise und Ansichten. Macht einfach Spaß im zuzuhören.

Optionale deutsche Untertitel zum Hauptfilm und den Extras liegen vor.

Sehr Schade, dass man nicht den Audiokommentar sowie die englischen Untertitel übernommen hat, die noch auf der DVD von 2006 vorlagen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Unter dem Druck stehend, einen künstlerischen Beitrag zum Kriegsgeschehen leisten zu müssen, drehte Hitchcock im Jahre 1943 "Das Rettungsboot", im Anschluß an sein bis dato persönlichstes Werk "Im Schatten des Zweifels". Für sich selbst genommen wirkt dieser Film sehr untypisch für Hitchcock, der ansonsten hauptsächlich Kriminalliteratur verfilmte, doch ist das Hitchcock-Gesamtwerk von 53 Filmen ein geniales Puzzlespiel, und auch "Das Rettungsboot" hat seinen logischen, unverrückbaren Platz darin.
Gewissermaßen knüpft der Film dort an, wo wenige Jahre zuvor "Mord - Der Auslandskorrespondent" aufgehört hat: In der stürmischen See, weit ab von jeglicher Zivilisation, wo sich unter den Überlebenden eines Kriegsbombardements ein dramatisches Kammerspiel zuträgt. Der Hitchcock-Touch ist spürbar: Die Frau, die sich ins Meer stürzt ("Rebecca", "Vertigo", "Marnie"), die unerklärbare Sympathie, welche der Zuschauer für den Bösewicht aufbringt, der seinen Rettern sowohl geistig als auch physisch überlegen ist, sowie der schrittweise Moralverlust seiner späteren Mörder, der analog zum Verlust ihrer "irdischen" Besitztümer verläuft.
Ein hochinteressanter Film, nun auch in deutscher Synchronisation, obgleich ich zugeben muß, daß ich auch die untertitelte Fassung, wo nur der Bösewicht wörtlich zu verstehen war, recht kultig fand.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2006
Alfred Hitchcock der Altmeister der Spannung hat mit diesem Film eine - verglichen mit seinen übrigen Filmen - ungewöhnliche Arbeit abgeliefert. 10 Menschen gefangen in einem Rettungsboot, zusammen mit dem Mann der den Untergang ihres Schiffs verursacht hat. Hitchcock gelingt hier etwas, was bislang nur wenige geschafft haben. Mit absolut starrer Kameraposition (die Kamera "verlässt" das Boot nie) und ohne einen einzigen Ton Filmmusik baut er - nur über Dialoge und schauspielerische Leistung - eine unglaubliche Spannung auf. Ungewöhnlich ist diese Produktion auch aufgrund der Sicht auf die Protagonisten: 1943 entstanden wählt der gute Alfred hier einen für diese Zeit recht ungewöhnliche Perspektive auf die Protagonisten des Films. Alles in Allem darf dieser Film in keiner guten Sammlung fehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2010
Zuerst mal eingie Worte zur Kritik von Florian Jung.

Einem Film auf lumpige 2 Sterne abzuwerten nur wegen menschenunwürdige Bemerkungen über Deutsche
ist schon heftig.
Vielleicht sollte sich Florian Jung mal überlegen wann der Film gedreht wurde.
Mitten im zweiten Weltkrieg. Und wer hat angefangen und England ab 1940 pausenlos bombadiert ?
Die Deutschen unter dem wahnsinnigen Führer Adolf Hitler. Mit diesem wichtigen Geschichtshintergrund
als Wissenbasis ist eine böse verbitterter Meinung über die Deutschen viel leichter nachvollziehbar.

Der Film ist spannend gemacht und baut die Spannung noch weiter aus. Er ist sehr selten und
durchaus sehenswert. Die Schauspieler sind prima besetzt vor allem Walter Slezak als geheimnisvoller
Fremder. Zum Inhalt ist ja genug geschrieben worden.

Also sehenswert. Kauftipp !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2010
What would you do if you were stuck in a lifeboat with a hodgepodge of people and limited supplies? Does this sound like one of those corporate games? Well watch this movie and see how close you come to this fascinating Hitchcock (John Steinbeck story adapted by Jo Swerling) tale. Shot in monochrome adds to the hopeless feel.

It is WWII and a ship is torpedoed and its lifeboats are shot at. Before they went down they dispatched the dastardly U-Boat.

Now an only remaining Lifeboat is being loaded one at a time with a self-centered female journalist (Tallulah Bankhead), a boisterous businessman (Henry Hull), the radio ship's operator, a timid nurse, a ship's steward, a wounded sailor (William Bendix), and an overbearing engineer. We do not stop here the next to be pulled aboard does not speak English (Walter Slezak.)

As with all mixed people movies we slowly earn about everyone's background and a few secrets. As they start picking on each other we see that the only stable person seems to be the U-Boat passenger they picked up. If it were not for him people would have dies and or got lost. Besides doing most of the thinking for them he also has to do most of the rowing.

So why is everyone so upset?
Will they make it on their limited supplies and against the unpredictable sea?
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am 9. Januar 2015
Ein Film, der einzig auf dem titelgebenden Rettungsboot spielt. Ein Film mit Schauspielern, die heute (fast) keiner mehr kennt. Ein Film aus dem Jahr 1944, der (so gut wie) nie im Fernsehen gezeigt wird. All dies spricht eigentlich für einen Film, der sowohl inhaltlich wie auch durch Bild- und Tonqualität den heutigen Sehgewohnheiten nicht entspricht. Doch weit gefehlt: „Das Rettungsboot“ ist ein weiterer Geniestreich von Alfred Hitchcock. Trotz der starken Fokussierung auf den Handlungsort und das kleine Ensemble vergeht die Zeit wie im Fluge. Die mir zuvor völlig unbekannte Hollywood-Diva Tallulah Bankhead zeigt schnell, dass sie allein schon einen Film tragen kann. Und dann wird die „Besatzung“ des Rettungsboots noch vergrößert, als ein undurchsichtiger Europäer (ein Deutscher!?) aus dem Wasser gefischt wird, bei dem sich schnell die Frage stellt, ob man ihm denn trauen kann…

Die DVD-Veröffentlichung ist für solch einen alten Film exzellent: gestochen scharfes Bild und ein klarer Klang – top! Wie bei mancher DVD-Veröffentlichung zu den 50er Jahren-Film von „Hitch“ wurde ein ausführliches Special zur Entstehung des Films beigelegt, in der u.a. die Tochter des Regie-Altmeisters einige interessante Details preisgibt. Außerdem gibt es noch ein TV-Interview mit dem Master of Suspence selbst.

Ein Vor-Rezensent hat es bereits zutreffend geschrieben: eigentlich müsste man diese DVD mit 6 Sternen bewerten! Sehr sehenswert, dies ist ein völlig verkannter Filmklassiker!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2009
Ich hab mir eine ganze Weile den Kopf zerbrochen, wieso ich den Film nicht wirklich überzeugend fand:

Die Themen - Wie verhalten sich Menschen in existentiell elementaren Situation (Wasser, Nahrung, Überleben)? - Wem (das Leben an-)vertrauen? - finde ich immer wieder spannend und zeitlos wie wichtig...

Das Setting - "Kammerspiel" auf einem Rettungsboot, mitten im Meer - fand ich originell und gewagt...

Und so hatte ich mich auch sehr auf diesen Außergewöhnliches versprechenden DVD-Abend gefreut!

Vorab: Die DVD-Box ist wirklich schön gestaltet, das Interview mit Hitchcock (Bonus) fand ich allerdings öde, weil einsilbig und, über die in Filmkreisen offensichtlich weit verbreitete Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung hinaus eher nichtssagend.

Ab ins "Rettungsboot": Ich kann mich zwar an einige Szenen gut erinnern, konnte mich insgesamt allerdings nur bedingt einfühlen und fand den Film mitunter beinahe langweilig, weil glgtl. doch arg unwahrscheinlich und gewollt wirkend (Aha, eine Flasche Schnaps als Anästhetikum - und eine Beinamputation in einer Nussschale auf hoher See ist eigentlich gar nicht so schlimm? Da passt es, dass die zu verrichtetende Notdurft in einer solchen beengten Situation erst gar keinen Gedanken wert ist?)

Endlich kann ich auch festmachen, warum dieser im Ansatz so vielversprechende Streifen eben doch keinen Platz auf meinem DVD-Regal bekommen wird: Nach meinem Geschmack sind die Figuren letztlich doch etwas flach gezeichnet. Leider! Da hatte ich schon etwas mehr erwartet. Wer "Der Flug des Phoenix" (von 1965) oder "Das Experiment" kennt, weiß, was ich meine...

Und selbst "Cube 1" und "Saw 1" oder "The Maschinist" haben mehr Aussicht, sich ein zweites Mal in meinem DVD-Player wiederzufinden...

Zur Komplettierung einer Hitchcock-Sammlung also sicher unabdingbar, Anhänger von feingezeichneten, hintergründigen Psycho-Filmen sollten besser nicht zuviel erwarten und auch nicht zuviel ausgeben für diese neu nicht mehr angebotene Hitchcock-Box.
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am 30. Juli 2015
Ich glaube über den Film braucht man nichts sagen die DVD ist toll ausgestattet ich glaube der Film gehört in jede Gute DVD Sammlung
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