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am 21. November 2012
Rezension Galaxy Note 10.1
Meine Rezension beinhaltet keine Aussagen zu technischen Merkmalen des Tablets. Nicht, weil sie mich nicht interessieren sondern einfach deshalb, weil ich als ,Mitte 50 - Normalverbraucherin` keine Aussagen dazu machen kann. Von daher kann diese Rezension dem Anspruch einer fachlich fundierten Beurteilung nicht genügen.
Dennoch....
Gesucht habe ich nach einem Tablet, das ähnliches leisten kann, wie das Galaxy Note 7000 (von dem ich auch nach fast einem Jahr Nutzung immer noch begeistert bin) und mir, gerade in den Abendstunden, ein gemütlicheres Surfen o.ä. ,auf der Couch` ermöglicht.
Was kann also der ,große Bruder` und wie nutze ich ihn / es, wo ich doch eigentlich auch mit meinem Laptop sehr zufrieden bin?
Schon beim Einschalten der erste WOW - Effekt: Auf Kopfdruck ist das Tablet sofort mit einem gestochen scharfen Display betriebsbereit. Genauso schnell öffnen sich sämtliche Anwendungen und auch das Internet - klarer Vorteil gegenüber dem Laptop! Schön, dass sich der Bildschirm so hell einstellen lässt, denn schon auf halber Reglerstrecke sind meine Augen vollkommen zufrieden.
Was auch immer ich in den vergangenen drei Wochen auf dem Tablet ausprobiert habe, es funktioniert ohne wenn und aber:
- Bücher lesen
- Musik / Hörbücher hören (für mein Empfinden haben die eingebauten Lautsprecher eine absolut reine Wiedergabe, deutlich besser als die des Note 7000, dass erst mit Kopfhörern richtig brillant klingt)
- Video schauen (qualitativ hochwertige Wiedergabe, an der ich nicht auszusetzen weiß)
- Die bisher geladene Spiele Apps machen auf dem 10`` Bildschirm einfach richtig Spaß
- und logisch, auch die Installation der Anwendungen bzw. das Übertragen von Musiktiteln etc. lief reibungslos

ERGÄNZUNG AM 29.12.2012:
Mittlerweile habe ich tivizen wifi am Tablet getestet und die hervorragende Bildqualität des TV Empfangs in vollen Zügen genossen. Und klar, Installation auch hierbei wieder vollkommen problemlos!

Das zu den medialen Möglichkeiten des Notes.
Völlig begeistert bin ich von der Stift - Funktion des Tablets in der Kombination von Polaris Office und S Note:
Ich bin mir sicher, dass ich bis heute in keinem Fall alle Möglichkeiten dieser Funktion ausgeschöpft habe, dennoch an dieser Stelle meine bisherige Nutzung:
- Bearbeitung von PDF Dokumenten (persönliche Randbemerkungen etc....)
- Erstellung von PDF Arbeitsblättern für den Nachhilfeunterricht (anstelle von vielen Papierkopien!) => Lückentests etc....
- Tagebuchfunktion (Reiseberichte erstellen...)
- Endlosnotizblock für alle Gelegenheiten (Musikunterricht, wie erwähnt: Nachhilfeunterricht, etc - ich spare neuerdings Unmengen an Papier und Druckerpatrone!)
- Entwürfe für meine Malereien, ja auch das geht!
Genial ist der mögliche Wechsel zwischen Handschriftmodus und Tastatur bzw. der Umwandlung der Handschrift in Druckbuchstaben. Bei der Erkennung der Handschrift treten nur äußerst selten Fehler auf, selbst wenn ich englische oder lateinische Texte verfasse. Die Fehlerhäufigkeit liegt hier im gleichen Level meiner sonstigen Tippfehler.
Zur Kamera- und Handyfunktion kann ich keine Aussagen machen, dazu nutze ich das Tablet nicht, ebenso wenig wie als TV Fernbedienung und was da sonst so möglich wäre.
Sprachaufnahmen gelingen mit dem Note sehr gut. Vorteilhaft gegenüber dem Note 7000: Die Datei wird ohne weitere Umwandlung vom Media Player erkannt.
Gelockt hatte mich u.a. der ,teilbare Bildschirm`. Dazu ist zu sagen, dass dies nicht mit allen Programmen funktioniert, sondern bisher begrenzt auf parallele Nutzung von z.B. Wikipedia + Polaris Office ist. Gewünscht hatte ich mir bspw. zu googeln und parallel zu chatten, jedoch geht das leider nicht.
Ein Beurteilungskriterium ist für mich die Akkuleistung. Hier komme ich, bei wechselseitiger Nutzung, auf rund 10 Stunden - ohne Internet müsste die Nutzungszeit noch einmal um einiges länger sein. Das Laden geht nicht so fix wie am Note 7000, aber in einer Stunde lädt er um etwa 20% wieder auf - das deckt sich absolut mit den Angaben, die hier gemacht wurden.
,Lebendig` wird und wurde mein Note erst durch verschiedene Apps und hier genieße ich das ,offene` System von Android (hatte zwischenzeitlich das BlackBerry Playbook ausprobiert....)
Jetzt springe ich von Innen nach Außen: Meinen Ansprüchen an die Qualität des Gehäusematerials genügt das Note vollkommen - es sieht edel aus, knarzt nicht (mein Tablet jedenfalls nicht), die Haptik ist angenehm, die Verarbeitung so, wie ich mir das vorstelle.
Trotz des durchweg positiven Gesamturteils gibt es für mich Punkte, an denen ich auch schon mal den Mundwinkel auf schade" gestellt habe:
- Der Gebrauch des Stiftes ist wirklich genial; dass die Berührung der Handfläche ignoriert wird, ein unbedingtes Plus und auch Muss; kommt man jedoch beim Schreiben an den rechten unteren Bildschirmrand öffnet sich das Systemmenü...
- Den Regler für den Lautsprecher vermute ich immer rein intuitiv an der Seite; von daher finde ich es umständlich über das Tablet zu greifen, um die Lautstärke zu regulieren
- Ganz glücklich bin ich auch nicht damit, dass die Buchse zum Laden des Tablets unten angebracht ist, denn benutzt man dieses während es noch am Strom angeschlossen ist, stört die Kabelverbindung doch schon ziemlich
Mein Gesamturteil:
Entsprechend meiner persönlichen Ansprüche an ein / DAS Tablet ganz klar: 5 Sterne!
Das Note 10.1 schließt keine Lücke zwischen PC und Handy sondern ist für mich eine absolute Altenative zum Laptop. Ganz entscheidend ist für mich die Stift (Pen) - Funktion, aber auch sonst: s.o.....
2929 Kommentare| 727 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2012
Vorweg: Die Note-Reihe bzw. als Unterklasse der Galaxy-Reihe von Samsung war bisher immer schon die beste Wahl. Das ganze als nun als Tablet mit
S-Pen klingt einfach bombastisch. Und genau das ist es auch.

Pluspunkte:
+ Display ist gestochen scharf. Selbst meine HD-Wallpaper auf einem 1200p-HD-Monitor sehen "gerade Mal" so gut aus.
+ Mit einem Quadcore und 2GB Ram ist da ne Menge Power hinter der Oberfläche
+ und trotz dem hält der 7Ah (!) Akku beinahe ewig. Nach Erhalt sofort ohne Aufladen angemacht (50% Akku) und 12 Stunden lang
Programme installiert, rumgespielt, konfiguriert, etc. Normale Smartphones mit kleinerem Display und weniger Leistung sind da nicht
besser.
+ Vorher etwas skeptisch gewesen, hat mich der S-Pen überzeugt. Dieser war eigentlich das Hauptkriterium, warum ich mir das Note 10.1
gekauft habe. Es schreibt sich wunderbar damit (man muss allerdings schon mal mit einem solchen System geschrieben haben, um die Tücken
zu erkennen). Aber selbst für Laien ist das Ganze intuitiv und einfach. Selbst Ersatzminen (glaube 5) werden mitgeliefert, da sich
die Spitze leider abnutzt. Dafür keine Fettschmieren mehr von Wurstfingern ;)
+ Handschrifterkennung: Für alle, die virtuelle Tastaturen nicht mögen (ich bin auch einer): Das Note 10.1 besitzt eine Handschrifterkennung,
die mehr als nur super ist. Anstatt der Tastatur erscheint ein "Notizblock", auf dem man dann mit dem S-Pen oder dem Finger (S-Pen ist genauer ;))
die Wörter, Sätze, Zahlen, etc schreibt. Anfangs noch recht schwer für das Note, erkennt es später viel geschriebene Wörter sofort und macht
kaum noch Fehler beim Umsetzen. Ich gehe mal davon aus, dass das Programm mitlernt. Selbst ein geschmiertes "nnung" (zB Kennung) wird nach einer Weile
sauber erkannt. Leider funktioniert diese Funktion nicht bei Passwortfeldern. Ist schade aber eigentlich ein sinnvoller Schutz.
+ Alles bisher positive an Android. Zuverlässig, schnell, einfach und mit jeder Menge Software.
+ Dualmonitor: 2 Programme (nicht alle kompatibel!) nebeneinander laufen lassen. Wenn man schnell mal in der Vorlesung etwas aus einer PDF kopieren will,
einfach nur super. Kann man dann sofort bei S Note, Polaris oder wo auch immer einbinden.
+ S Note bietet verdammt viele Funktionen: Neben der Handschrift-in-Text-Funktion gibts eine Formfunktion und eine Formelfunktion. Allerdings ist die
letztgenannte nicht perfekt. Die Formeln werden zu groß dargestellt für meinen Geschmack.

Keine Angaben:
> Kamera: Bisher nicht genutzt, da eine DRSC hier rumliegt.
> Headset: Das Tablet ist mein Unibegleiter und ein guter Student passt auf ;)
Gesagt sei, dass es in-ear-Kopfhörer sind mit austauschbaren Aufsätzen für jedes Ohr.
> Nur 16 GB interner Speicher mit SDHC auf 64 erweiterbar... 64GB Karten sind selten und teuer.
Also 32GB. Reicht. Zudem gibt es als "Ersatz" eine 2 Jahres-Lizenz für Dropbox mit 50GB Volumen.
Das ist ordentlich und die wurden meinem bereits bestehenden Account bei Anmeldung zugefügt.
Man kann hier geteilter Meinung sein, ich finds gut.

Minuspunkte:
- Hochglanzoberflächen verfetten schnell (deswegen benutze ich nur den Pen). Aber das ist wohl die Mode heutzutage.
- Geschriebene Sachen in S Note oder Polaris lassen sich nachträglich kaum bis gar nicht bearbeiten.
Das Schlimmste ist, dass ich geschriebenes nicht verschieben kann (zB an einer falschen Stelle geschrieben).
Ich müsste es löschen oder ausschneiden und kopieren und dann einfügen. Da würde die ein oder andere Funktion echt gut tun.
Vielleicht gibt es einen Trick, mir aber nicht bewusst.
- Dual-Anzeige klappt nur mit ausgewählten Apps und Software. Guter Ansatz aber sollte man auf alles ausweiten.
- Zugangsschächte für Micro SDHC und SIM-Karte sind viel zu tief. Ich habe gedacht, dass ich was falsch mache.
Aber man muss die Karten so tief versenken, dass man etwas als Verlängerung braucht. Es sie denn, man ist eine Frau mit Fingernägeln ;)
- Formeln werden in S Note defintiv zu groß dargestellt. Da fehlt die Option, die Größe anzupassen. Vielleicht gibt es sie, aber ich habe
bisher nichts gefunden. Und Formeln für Ingenieure sind oftmals lang und groß....
- Gesonderter Anschluss an Beamer fehlt. Ist zwar auch kaum machbar aber dass man dafür einen Adapter kaufen muss, der auf HD schaltet
und es kaum HD-Beamer gibt an Unis, muss man noch einen Adapter von HDMI auf VGA kaufen... Für den Preis hätte zumindest der Samsung-Adapter
dabei ein dürfen. Das Teil kostet in der Produktion nichts und wird für 3€ oder so verschleudert. Den Kunden hätte es gefreut.
- Eine Erhebung um die Heckkamera wäre gut gewesen. Dreht man das Tablet oder hält es dort fest, kann es schnell passieren, dass die Wurstfinger
die Linse treffen. Und das ist ein Fauxpas. Generell sollten Linsen einen extra Schutz haben. Aber hier spricht der Hobbyfotograf aus mir.

Es gibt definitiv noch mehr zu schreiben, aber das bezieht sich dann mehr auf das OS und die Apps. In 1. Linie gehts hier aber um das Gerät.

Fazit: Extrem lange Laufzeiten, jede Menge Funktionen und ein treuer Begleiter für den Alltag, der sich mal eben zum Block umfunktionieren lässt.
Funktioniert gut und von den angeblichen Abstürzen oder PDF-Problemen keine Spur!
Ich habe zB aus Dropbox mein Physikbuch mit knapp 1000 Seiten in Farbe mit dem Adobe Reader geöffnet. War innerhalb von 2 Sekunden offen und
läuft flüssig.
Auch ist das Tab sehr robust. Kein Knarzen, kein verbiegen oder sonstiges.
Apple fällt immer weiter in den Hintergrund. Samsung hat längst die Spitze übernommen. Mit einem iPad (welches dicker ist, keine Pen-Erkennung besitzt,
dessen Akku schrottgleich wirkt und vollkommen überteuerter Markenmist ist) kann man da längst nicht mithalten!
Allerdings ist der Preis für das Note etwas höher als für ein iPad. Dafür kann es aber auch mehr. Hier bekommt man was für sein Geld
und wer Geräte zu pflegen weiß, wird sehr lange Freude daran haben. Wer "nur" ein Tablet will, kann sich auch ein Nexus holen.
Wer gerne damit schreiben will, ist beim Note 10.1 gut aufgehoben.

ACHTUNG! Das Tab 2, welches so hochgepriesen und überall angeboten wird, ist schlechter!
Weniger Power, schlechtere Hardware, keine Pen-Erkennung und kostet nicht viel weniger.
Dann lieber das Note holen ;)
11 Kommentar| 223 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2012
...mit der Stiftbedienung und Handschriftenerkennung eignet es sich ideal für schnelle (handschriftliche) Notizen, Skizzen und Zeichnungen (Photoshop vorinstalliert).

Ich habe das Gerät jetzt ca. 3 Wochen und die meisten Einsatzgebiete für mich durchprobiert.
Für mich persönlich war der Stiftfunktion das KO-Kriterium; als Filmemacher (Realfilm & Computeranimation) ist bei mir ein Wacom-Zeichenbrett grundsätzlich in Betrieb, das aber unterwegs oder gar am Drehort fehlt. Hier kann ich mit dem Note 10.1 jetzt endlich Notizen, Anmerkungen, Kringel in's Drehbuch usw. verfassen; parallel dazu E-Mails schreiben und empfangen und so die nächsten Tage organisieren.
Videos gucken und Excel-Tabellen ausfüllen geht auch problemlos; aber das geht ja mit jedem Tablet ;-)
Mehr als Angry Birds habe ich auf dem Tablet noch nicht gespielt, dazu kann ich nicht viel sagen. Quad-Core-Prozessor und Grafikchip klingen aber nach guter Leistung.

Ich benutze das Gerät eigentlich nur mit Stift, das vorinstallierte Photoshop ermöglicht auch (zumindest bis 4096x4096 Pixel große) Zeichnungen und ein bisschen rudimentäre Bildretusche.
Das Betriebssystem Android lässt viele Möglichkeiten offen, dass sich Apps ziemlich tief in's System eingraben können (Lockscreen beeinflussen usw.) finde ich eigentlich sehr gut, so lange ich das unter Kontrolle habe.

Die Akku-Laufzeit ist mittelmäßig gut, ich hatte das Gefühl, dass es bei gleicher Nutzung schneller als mein voriges Tablet (iPad 1) schlapp macht. Schade, aber so zwei Tage am Stück hält es bei Produktions-Nutzung schon noch durch, danach ist meistens dann auch irgendwo eine Steckdose. Immerhin das Laden geht sehr schnell.

Das von Samsung groß angepriesene Multitasking ist recht gut umgesetzt, aber auf seeeehr wenige Apps beschränkt. Kann ich auch verstehen, weil sich das mit mehr Apps nur schwer/teuer umsetzen lässt. Ein hübscher pdf-Viewer oder ein Ad-Blocker für den Tablet-eigenen Browser wären noch hübsch gewesen, um das Multitasking noch intelligenter nutzen zu können.

Die Kamera... also wer damit fotografieren will, ist selbst schuld. Für mal kurz "irgendwas" fotografieren ganz nett, aber das Tablet ist viel zu unhandlich für Videos oder Fotos. Wie viel Megapixel meine verkorkste Aufnahme dann hat, finde ich relativ irrelevant.
Bei viel Licht am Drehort reicht mir das Tablet für ein kurzes Foto vom Szenenaufbau (mit viel Licht verwackelt auch nix), aber da hat meistens jemand eine Spiegelreflexkamera dabei, die wesentlich sinnvollere Fotos macht.

Zum Stift: Natürlich lässt sich die Handschrifterkennung in jeder beliebigen App nutzen (wie, steht in der Bedienungsanleitung) und bei Stiftbenutzung wird die Hand ignoriert und kann somit problemlos auf das Display gelegt werden. Neben der wirklich kleinen (aber wie immer bei Wacom waaaaahnsinnig schnell abgenutzten) Stiftspitze ist das (momentan) ein klares Alleinstellungsmerkmal des Android-Tablets.
EDIT// Ich wurde gefragt, ob die Stiftspitze tatsächlich ein Verschleißteil sei. Ja, das ist sie (wie bei allen Wacom-Stiften), sie nutzt sich je nach Gebrauch wirklich schnell ab. Daher werden auch drei Ersatzspitzen mitgeliefert, mit denen kommt man aber erst mal eine ganze Weile über die Runden. Danach muss man sich wohl einen S-Pen nachkaufen, die Stiftspitzen einzeln habe ich noch nirgendwo gefunden. //EDIT

Was mit fehlt ist ein echter USB-Anschluss (dafür wird ein Adapter für ca. 3 Euro benötigt) und eine Möglichkeit, das Bild auf einen Beamer zu geben. Das geht mit einem wahrlich umständlichen HDMI-Adapter, aber quasi gar nicht auf VGA. Leider haben noch viel zu viele fest installierte Beamer nur einen VGA-Anschluss, daher muss für klassische Präsentation wohl doch noch der Laptop herhalten. Ansonsten ist der Laptop für 95% aller Einsätze bei mir durch das Tablet ersetzt.
Es liegt übrigens sehr gut in der Hand, ist angenehm leicht (naja, im Gegensatz zu einem Laptop keine Kunst) und demnächst bekommt es bei mir noch eine Diary-Hülle, damit es gegen jede Art von Kratzer geschützt ist.

Die Infrarot-Fernbedienung halte ich für relativ sinnlos (ich habe damit noch nicht wirklich was anfangen können), ist aber bestimmt für den ein oder anderen eine schöne Spielerei ;-)

Telefonieren kann man mit dem Ding übrigens auch, ich weiß zwar nicht wozu, aber eine lustige Angelegenheit. Das mitgelieferte Headset ist auf jeden Fall ziemlich gut für diesen Zweck.
Der Klang vom Tablet selbst ist ein sehr gutes Stereo (war verblüfft, wie gut das ging), natürlich aber wenig Bass; wo sollte da auch ein Subwoofer versteckt sein. Aber für einen echten Klang gibt's ja eine Lautsprecher-Buchse.

Ich habe schon mehrere Diskussionen gelesen, dass die Auflösung des Displays gering wäre... Wenn ich das so durchrechne, komme ich auf fast 140ppi. Wenn ich eine Seite auf Normalpapier ausdrucke, hat die in den meisten Fällen 150ppi und genau wie auf meinen Ausdrucken habe ich auf dem Tablet-Display nicht das Gefühl, dass irgendwas pixelig wäre. Sicher, mehr ppi sind schöner, aber ich habe nicht den Eindruck, dass das Display zu niedrig auflöst. Im Laden konnte ich 1280x720 und 1920x1080 auf zehn Zoll nicht unterscheiden.

## Fazit ##

Das Tablet würde ich allen empfehlen, die Papier endlich aus ihrem Alltag abschaffen wollen. Dazu eignet es sich ideal und ist intuitiv und eben mit Stift bedienbar. Ich denke, für Studenten ist das auch durchaus brauchbar.
Die 3G-Variante schätze ich besonders dafür, dass ich wirklich überall arbeiten kann (z.B. auch in der Bahn).

Personen, die keine Skizzen brauchen, sind zum schnellen Tippen mit einem Tablet mit Tastatur (Asus...) besser bedient; für Personen, die nur spielen und surfen ist wohl ein iPad die bessere Wahl. Wer den Stift nicht braucht, der braucht auch das Note 10.1 mit Sicherheit nicht und kann auch mehrere 100 Euro weniger ausgeben.
1515 Kommentare| 437 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2012
Heute möchte ich, nach drei Tagen intensiver Nutzung, meine Meinung zum Samsung Galaxy Note 10.1 (N8010) kund tun:

Zunächst mal: Ich stand bereits vor einer Reihe von Tablets, und konnte somit direkt vergleichen. Für mich kam jedoch ausschließlich ein Tablet mit Power in Frage, das Display war zwar wichtig, aber kein K.O.-Kriterium (ich sage das absichtlich vorab...!). Doch gehen wir mal Schritt für Schritt durch:

° Der erste Eindruck - "Unboxing":

Das Note 10.1 kommt mit einer schlichten, schönen und stabilen Verpackung daher, ist mit allem ausgestattet, was man so benötigt. Im Lieferumfang enthalten: Das Tablet, Ein USB-Kabel (mit dem 30-poligen Stecker), Ein Netzadapter (der durch die Zwei-Komponenten-Technik wohl auch international ausgerüstet werden kann: COOL!), der S-Pen, ein absolutes Top-Feature meiner Meinung nach, und die Anleitungen. Das Tablet ist wohlbehütet in Folien eingepackt, so dass beim reinen Paket-Transport nichts schleifen könnte.

° Einschalten - Endlich!

Der erste Start des Galaxy Note 10.1 verläuft "smooth" und zügig. Das Galaxy bootet mit typischem Samsung-Logo, bittet zur Einrichtung des Geräts (das übliche bei Android), und zeigt sogleich den ersten Home-Screen. Intuitives Einrichten: Checked! Ist auch etwas für Neulinge oder jene, die etwas betagter sind.

° Auf geht die Reise durch Android 4.0 und das Note 10.1

Das Galaxy Note 10.1 kommt mit Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) von Haus aus. Ein schnelles, intuitives und optisch sehr ansprechendes System! Alle Einstellungen sind zügig erreichbar, schnell gemacht und gut erklärt. Die typische Anordnung von Widgets (also kleinen Applikationen für den Startbildschirm) und "Desktop-Verknüpfungen" funktioniert flüssig. Überhaupt, dank dem schnellen 4-Kerner und den 2 GB Arbeitsspeicher ist die Bedienung wolkengleich und macht richtig Spaß.
In freudiger Erwartung auf das Update des Betriebssystems (auf 4.1.1 Jelly Bean) nehme ich sehr gern solange Vorlieb mit ICS.
ob mit dem

° Die Alltags-Nutzung

Vorab: Hier kommt das Display zur Sprache.
Das Galaxy Note 10.1 ein paar mal neu gestartet - nein, nicht weil es sein musste (ganz und gar nicht, denn die Speicherverwaltung ist richtig gut!), sondern weil mich die Startzeit interessiert hat - habe ich nun ein paar herausstellende Features angetestet:

+ S-Pen-Eingabe: Die Arbeit mit dem beigefügten Stift ist angenehm. Die Eingabe reagiert absolut in Echtzeit, und steht einem Schreiben auf Papier in fast nichts nach (gut, über den haptischen Unterschied muss ich ja nichts sagen). Die Handschriftenerkennung ist auch ohne Training sehr (!) exakt - das freut! Markieren, Zeichnen, Schreiben, all das ist problemlos möglich

+ Multitasking: Macht Spaß! Macht Sinn! MUSS sein! Mal im Ernst: Wir kennen es von Windows, und können es uns doch nicht einfach so wegdenken: Den Fenstermodus. Mehrere Fenster übereinander gelagert, nebeneinander stehend, macht einfach in vielen Anwendungszwecken Sinn - und das Galaxy Note 10.1 hat's drauf. Ohne Hakeln oder andere Probleme zeigt mir das Tablet einen Film neben einem Taschenrechner, einer Präsentation und einem Musikstück im mp3-Player. Das hat mich positiv überrascht, eine solch gute Verwendung der Möglichkeiten (wie gesagt, Quadcore, 2 GB RAM) hätte ich so nicht vermutet. Mit Jelly Bean wird das nochmal um einiges besser.

+ Das Display: Ein Schwachpunkt - jedenfalls für die, die eine Full-HD-Super-Duper-Retina-Regenbogen-tolle Auflösung erwarten. Denn DAS kann das Galaxy Note 10.1 nicht. Klare Sache, ich sehe die Pixel, wenn ich meine Nase auf das kratzer-unempfindliche Display drücke. Ein Direktvergleich mit z.B. dem iPad 3 (oder "das neue iPad", oder wie auch immer der angebissene Apfel das Ding nennen mag) fällt zu Gunsten des Apfels aus - zweifelsohne! Aber: für mich persönlich alles andere als ein K.O.-Kriterium, denn das Display des Note 10.1 ist mit 1280x800 Pixeln verdammt gut. Die Kratzfestigkeit ist enorm - kein Wunder, denn das Tab verwendet Gorilla Glass (eine Technologie, die ursprünglich von den Smartphones kommt). Ich habe keine Sorge, das Tablet ohne Folie zu verwenden, auch der S-Pen wird dem Display nichts anhaben.

- Display/Touch: Die Annahme von Befehlen, egal ob mit S-Pen oder per Finger (Singular und Plural) ist absolute Echtzeit. Die sogenannte Digitizer-Technologie verhindert, dass mein Handballen versehentlich Funktionen auslöst, während ich mit dem S-Pen auf dem Tablet schreibe/zeichne/spiele. Und das funktioniert!

+ Apps und... Apps: Ja, es gibt sie. Die Apps, die "nur" für kleinere Displays von Smartphones geeignet sind, und jene die sog. "nativ" für Tablets ausgelegt wurden. Beim iPad kennt man vielleicht die Zoom-Funktion. Hat mir nie wirklich gefallen. Das Galaxy Note 10.1 kommt mit zwei verschiedenen Darstellungsvarianten: Zoom auf Vollbild und doppelter Vergrößerung. Fazit: Passt! Man merkt, außer bei den Anordnungen von Buttons in einzelnen Apps aus dem Play Store nicht, dass es sich um eine Smartphone-App handelt. Übrigens: REINE Smartphone-Apps werden des Downloads ausgeschlossen (was ich für sinnvoll erachte!). Das entscheidet der Programmierer beim Einstellen seiner App in den Store. Ich habe noch keine App gefunden, die das System nennenswert auslastet (und ich habe explizit danach gesucht ;-))

+ Aufladung / Nutzungsdauer: Genial - ich habe das Teil intensivst genutzt (meine arme Freundin...), und komme auf eine Nutzungsdauer von 14 Stunden am einen Tag plus Übernachtung im Standby plus nochmal weitere 4 Stunden anderentags. Der Aufladezyklus dauert beim Note 10.1 (Akku mit 7000 mAh) ca. 6 Stunden. Ist ok, bei der Stärke.

° Für mich nennenswerte Features im Kurzüberblick (im Brainstorming-Modus):

+ Multitasking, schnell, zuverlässig
+ Laufzeit des 7000 mAh Akkus & Aufladungszeit
+ Offenes Betriebssystem (als IT'ler für mich ein absolutes Muss - mit bööööösem Blick auf Apple!!)
+ Design & Verarbeitung - und hier kann ich Rezensionen, wie "lässt sich leicht verbiegen", oder "knarzt und macht Geräusche" überhaupt nicht (!!) nachvollziehen - ist schick, schön, funktionell und hochwertig (es MUSS ja nun nicht immer Glas und Aluminium sein!)
+ Funktion "Smart Stay", die ermöglicht, dass die eingebaute Frontkamera meine Augen auf Reaktion scannt, und so lange das Display nicht abgedunkelt oder gar ausgeschaltet wird
+ Intuitive Einrichtung & Konfiguration
+ Erweiterbarer Speicher durch Micro-SD-Karte (!)
+ Beschleunigungs-Sensor, Gyro-Sensor, Kompass, Licht-Sensor, GPS
+ Drahtlosfunktionen (Bluetooth 4.0, Wi-Fi)
+ S-Pen als Top-Feature für mich
und eine Menge mehr.

Abschließend: Ich bin sehr zufrieden mit dem Samsung Galaxy Note 10.1 (N8010, welche ohne 3g auskommt), und freue mich auf die Zukunft von Android - denn diese wird ungefiltert zu spüren sein. Ich bin seit Jahren intensiver Android-Nutzer (und -Programmierer), und weiß um den Wert einer aktiven Community. Mit der richtigen Hardware (bei mir aktuell: Samsung Galaxy S3 und das Note 10.1) offenbart sich dem Anwender das Dasein im digitalen Zeitalter, mit all seinen Vorzügen.

Wenn ihr Fragen habt, ich auf Punkte näher eingehen soll, lasst es mich über die Kommentare wissen! Bin gern bereit, zu antworten.
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am 15. November 2012
Ich habe diverse aktuelle Tablets getestet. Darunter das Asus Transformer TF300, Asus Transformer Infinity TF700, das Acer A700 , das Nexus 7 und das Toshiba AT300. Keins dieser Tablets konnte mich bisher überzeugen. Hautgründe waren meist schlechte Verarbeitung (besonders bei den Asus-Geräten), unsinnige Positionierungen von Lautsprechern oder Wärme-Probleme (Acer A700). Apple Produkte kommen für mich in Frage, da ich die starre Bedienung und den unflexiblen Datenaustausch nicht mag.

Das Galaxy Note 10.1 Wifi ist für mich genau das richtige Tablet:
- Gute Verarbeitung: Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff gefertigt. Wirkt aber hochwertig und fühlt sich auch gut an.
- Sinnvolle Positionierungen der Anschlüsse: Der Docking-Anschluss befindet sich logischerweise unten. Alle anderen Anschlüsse und Tasten befinden sich oben. Somit keine störenden Anschlüsse oder Tasten an den Seiten.
- Günstige Positionierung der Stereo-Lautsprecher: Die Lautsprecher haben einen für Tablets brauchbaren Klang. Sie befinden Sie genau, da, wo sie auch hin gehören: Vorne rechts und links oben. Bei anderen Tablets sind die Lautsprecher-Öffnungen teilweise völlig unlogisch hinten oder nach unten abstrahlend verbaut.
- Gutes Display: Bei vielen sind Retina-Displays oder andere hochauflösenden Displays das Wichtigste. Aber hängt schon mit der Nase auf dem Display und versucht die Pixel zu zählen? Meistens hat man doch einen Abstand von ca. 40-50 cm zu Display. Und sieht man den unterschied nur noch minimal. Ich finde bei einem Tablet kommt man ganz gut mit der aktuellen "HD-Auflösung" von 1280 x 720 klar. Weniger sollten es bei 10 Zoll nicht sein. Mehr schadet aber auch nicht. Das Display des Galaxy Note 10.1 ist sehr gut verarbeitet, hat eine gute Darstellung und gleichmäßige und helle Ausleuchtung. Und das beste keine sichtbaren Lichthöfe. Diese sind z.B. Beispiel ganz extrem bei Asus und Toshiba-Geräten zu sehen.
- Schnittstellen: Es sind am Galaxy Note 10.1 nur die wichtigsten am Gerät enthalten. Weitere (HDMI, USB-Host, SD-Karte) kann man über optionale Adapter realisieren. Zwingend erforderlich sind diese aber nicht. Über die DLNA-Funktion kann man z.B. Filme und Bilder an den TV streamen. Dies ersetzt ganz gut einen HDMI-Anschluß. Über WiFi kann man Dateien austauschen. Dies ersetzt in der Regel den USB-Anschluss. Ansonsten kostet ein Adapter-Set auch nicht gerade die Welt. Hier bei Amazon kosten die idR. 17,- EUR (für USB, und SD-Karte) und 25,- EUR (für HDMI).
- Zusatzfunktionen: Zu den Zusatzfunktionen gehören natürlich der S-Pen und der Infrarot-Sender. Der S-Pen (Technologie von Wacom) eignet sich hervorragend für genaues Arbeiten und Notizen. Mit ein bisschen Übung und Einarbeiten möchte man ihn gar nicht mehr aus den Hand nehmen. Wenn man den S-Pen aus der Öffnung zieht werden optimierte Programme zur Auswahl angezeigt. Der S-Pen lässt sich auch bei jeder anderen Anwendung als Ersatz für die Tastatur oder die Touchsteuerung einsetzen. Der Infrarotsender zusammen mit der installierten Remote-Software kann diverse Fernbedienungen ersetzen. Die Software könnte aber noch ein bisschen im Funktionsumfang erweitert werden.
- Software: Samsung liefert einige sinnvolle und einige nicht so sinnvolle Ergänzungen. Eine sinnvolle Ergänzung ist z.B. die Möglichkeit zwei Anwendungen nebeneinander laufen zu lassen. Praktisch ist auch, dass die Videowiedergabe in einem kleinen Fenster auf dem Homescreen oder anderen Programmen weiterlaufen kann. Sehr gut gelöst sind auch die Minianwendungen, die man jederzeit bei Bedarf über einen Button einblenden kann. Ansonsten erhält man die Samsung Touchwiz-Oberflääche und einige Zusatzprogramme. Vorinstalliert ist u.a. Polaris Office 4 und Photoshop Touch. Auf die Samsung Hubs für Musik, Video und Apps, sowie den Samsung App-Markt und das Samsung Konto könnte man gut verzichten. Das Google-Konto nutzen sowieso die meisten. Das sollte dann auch reichen.

Insgesamt hat das Samsung Galaxy Note 10.1 ein gutes Preisleistungsverhältnis. Auf das Update von Android 4.1 für die WiFi Version freue ich mich schon. Diese soll nochmals Optimierungen und Anpassungen mitbringen.

Ich habe bewusst nur die WiFi Version gekauft, da ich bereits ein Samsung Galaxy S3 verwende und beide bei Bedarf über WiFi-Tethering verbinden kann. Das spart in der Anschaffung gut 70,- EUR und man braucht keine zweite Datenflat für 5-10 EUR im Monat. Zu Hause ist das Galaxy Note 10.1 ja sowieso mit dem WLAN verbunden.

Ich kann daher das Galaxy Note 10.1 WiFi bedenkenlos empfehlen.
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am 27. Februar 2013
Um mein Computer- Quartett Desktop - Laptop - Tablet - Smartphone zu vervollständigen, bestellte ich mir nach gründlichem Durchstöbern von Reviews das Galaxy Note 10.1. Ich habe lange gezögert, ob ich mir ein Windows 8- Tablet zulegen sollte. Alle meine anderen Geräte - auch das Handy - basieren auf Windows, und die Synchronisation der Geräte war ein Hauptaugenmerk.

Ich entschied mich doch für das Galaxy, da im direkten Vergleich im Laden andere Tablets nicht gleichwertig erschienen. Heute bereue ich den Kauf keine Minute. Hier die Dinge, die mir wichtig sind und die mich begeistern:

*) Allgemeine Verarbeitung, Displayqualität, Bedienung etc. sind bereits ausführlich beschrieben und in jeder Hinsicht Top.
*) Ich habe bislang keine Ruckler feststellen können, alle Apps öffnen sich blitzschnell.
*) Die Eingabe von Text mittels der virtuellen Tastatur ist viel besser als erwartet. Der ursprüngliche Plan, mir eine Bluetooth- Tastatur zuzulegen, ist ad acta gelegt.
*) Der S- Pen ist eine feine Sache, und wird mir v.a. bei der Eingabe von Musiknoten sehr nützlich sein.
*) Die Synchronisation mit meinen anderen Windows- Geräten ist super. Wichtigste Apps sind für mich Evernote, Outlook.com (übrigens wurde dadurch der sehr gute, Galaxy- interne Kalender automatisch synchronisiert, was mich überraschte), GMX und DropBox. Mit diesen Apps kann ich Kalender, Kontakte und Mails auf allen meinen Geräten komfortabel synchronisieren.
*) Als Musiker benutze ich zudem MobileSheets und GuitarPro.

Unterm Strich alles, was ich mir von einem Tablet erhofft habe. Ich bin mir sicher, dass ich noch viele Funktionen entdecken werde - dies dann in einem Update meiner Rezension.
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am 1. Dezember 2012
Kurzauflistung
Pro:
-Sehr schnell
-Sehr gute Akku-Ausdauer
-Telefonieren
-Kostenlose Software
-Android 4.1.1 Jelly Bean vorinstalliert

Neutral:
-Bedienfreundlichkeit
-Zubehör
-Folien

Contra:
-Nur wenige Fernseher unterstützt

Detail:
Pro:
-Sehr schnell
--Es läuft alles flüssig, was ich mir runtergeladen habe. Von Office-Anwendungen über Photoshop bis Spielen wie GTA III. Ich bin von der Leistung des Gerätes sehr überzeugt.
-Sehr gute Akku-Ausdauer
--Ich benutze das Tab den ganzen Tag über. Der Ablauf sieht so aus. Aufstehen, von der Steckdose nehmen. Mir das Wetter und andere kleinigkeiten Anschauen (über W-Lan). Dann geht es für eine Stunde in den Bus in dem ich über ein Bluetooth Headset Musik höre und dabei auf News Republic etwas lese. In der Schule angekommen koppel ich eine Bluetooth-Tastatur und schreibe mit und das geht so gute 7 (Zeit-)Stunden. Dazwischen sind 3 Pausen je 20 Minuten in denen ich Spiele und auch ab und zu im Unterricht, wenn es mal langweilig wird. Auf dem Weg nach Hause wird das gerät wieder zum Lesen und Bluetooth-Hören benutzt. Nach all dem komme ich zu Hause im schnitt mit 30%-15% Akku an und benutze es nicht weiter und schließe es am Abend an. Von anderen Geräten (Huawei MediaPad) bin ich es gehohnt bei weniger Benutzung schon in der Schule ein Ladegerät mithaben zu müssen. Bin begeistert.
-Telefonieren
--Ich weiß, dass ich einer der wenigen Menschen bin, die Wert auf die Telefonier-Funktion Wert legen, bin jedoch ein passionierter Tablet-Telefonierer. Natürlich nicht über Lautsprecher sondern mithilfe des Bluetooth-Headsets und es war sehr wichtig für mich, dass das Tablet zum Telefonieren geeignet ist. Ich werde mir in der Zukunft auch die Sony Smart Watch zulegen, mit der ich leute anrufen und Anrufe annehmen kann. Somit werde ich das Tab nicht mehr zur Hand nehmen müssen, um jemanden anzurufen und somit erspare ich mir ein Handy, welches ich nur für diese Funktion bräuchte.
-Kostenlose Software
-- Es gibt eine große Anzahl an Apps, die vorinstalliert sind und auch Spaß machen. Andere sind interessant, aber nichts für den täglichen Gebrauch. Polaris Office, PS Touch, S Note, S Planer, S Voice, Smart Remote. Das sind nützliche, oder zumindes unterhaltsame Apps, die man sonst gar nicht, oder für bis zu 10,- im Play Store bekommt.
-Android 4.1.1 Jelly Bean vorinstalliert
-- Das Gerät kam mit der Android Version an und hat mir ein von mir geleitetes Update erspart. Das System an sich finde ich klasse.

Neutral:
-Bedienfreundlichkeit
--Die Grundlegenden Funktionen werden beim ersten Start erklärt, die weiterführenden aber sind einfach da. Wer sich aber mit anderen Android geräte beschäftigt hat sollte sich zurecht finden
-Zubehör
--Es gibt sehr viel Zubehör, Samsung lässt sich dieses aber auch gut bezahlen. Ein Tastaturdock kostet zum Beispiel ca. 70,-. Mag sein, dass das normal ist, ich finde es aber zu teuer.
-Folien
--Das Gerät wird mit sehr vielen Folien zum Schutz vor Kratzern ausgeliefert. Ich finde, dass das jedes mal ein Ereignis ist, wenn ich eine Folie von einem neuem Gerät abziehen darf, im Falle des Tabs aber war ich nach der 5 Folie aber genervt. Die Folien sitzen zu fest und beim abtrennen von diesen habe ich die Angst es durch die Fingernägel zu verkratzen. Außerdem sind die Folien teilweise so klein, dass ich am 3. Tag erst die (hoffentlich) letzte Folie abbekommen habe. Ist kein gravierender Punkt, war aber so.

Contra:
-Nur wenige Fernseher unterstützt
Wie vorhin erwähnt gibt es eine App, die auf den Namen Smart Remote hört. Ich finde es auch ziemlich toll, dass sowas verbaut wird (ein Infrarot Sender, der das Tablet zu einer Fernbedienung für den Fernseher und andere Geräte werden lässt), aber ich konnte weder meinen Fernseher, noch den von meiner Freundin unter der Geräteliste die unterstützt werden, aber ich finde Grundig und Medion sind in Deutschland zumindest sehr große namen und sollten nicht außer Acht gelassen werden. So bleibt für mich bei dem Anwendungsgebiet eine nette Idee, aber eine magere Umsetzung. Hier eine Auflistung der Hersteller, die unterstützt werden (Samsung, Panasonic, Sony, Sharp, Toshiba, Acer, Admiral, Akai, AOC, Apex, Astar, Audiovox, Auria, Bell & Howel, BenQ, Broksonic, Casio, Chang Hong, CIIL, Coby, Crosely, Curtis, Curtis Mathes, Daewoo, Dell, Dynex, Electrohome, Element Electronics, Elite, Emerson, , Epson, ESA, Fluid, Fujitsu, Gateway, General Ekectric, Haier, Hannspree, Hewlett Packard, Hisense, Hitachi, Hyundai, ILO, Insignia, Jensen, JVS, Konka, LG, Linn, Loewe, Magnavox, Majestic, Maxent, Memorex, Mitsubishi, NEC, Nexus, Nuvision, Olevia, Optoma, Orion, Philips, Pioneer, Polaroid, ProScan, Protron, RCA,Sabio, Sansui, Sanyo, sceptre, Seiki, Skywortj, Soyo, SunBrite, Sylvania, Symphonic, TCL, ViewSonic, Viore, Vision Quest, Vivitek, Vizio, Westinghouse, Yamaha, Zenith)
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am 6. Oktober 2012
Diese Rezension soll das Tablet aus der Sicht eines Studenten für die Anwendung in der Uni bewerten.

Ich werde nicht näher auf Punkte wie Design, Verarbeitung und bestimmte Anwendungen wie Spiele etc. eingehen sondern mich hauptsächlich auf die Verwendung des Tablets als Uni-arbeitsutensil beschränken.

Die Frage die sich ganz offensichtlich stellt, ist: Kann ein digitaler Notizblock mit der herkömmlichen Variante mithalten, diese vielleicht auch übertreffen oder hat das Schreiben auf einem Bildschirm auch Nachteile?
Die Vorteile liegen auf der Hand, man hat ständig Zugriff auf sämtliche Informationen die man so brauchen könnte, man kann auf sämtliche Skripte, Mitschriften und sonstige Lehrmittel immer zugriffen und man erspart sich diesen furchtbaren Papierhaushalt der zu mindest bei mir spätestens nach der Hälfte des Semesters einen völlig chaotischen Zustand eingenommen hat.

1. Schreibverhalten im Vergleich zum Schreiben auf Papier:
Sicherlich ist das Schreiben auf dem Tablet zunächst gewöhnungsbedürftig und geht nicht so flink von der Hand wie auf Papier. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran, sodass man nicht wirklich einen Unterschied zwischen tatsächlicher Handschrift und digitaler Handschrift finden kann. Allerdings muss erwähnt werden, dass es dennoch relativ häufig dazu kommt, dass der Stift teilweise nicht das macht was man will und man das Geschriebene wieder korrigieren muss. Außerdem ist das Schreiben an den Rändern des Tablets praktisch nicht möglich, dort ist die Stifterkennung sehr ungenau. Dies betrifft etwa einen Bereich von jeweils ca 0,75 cm beidseitig.
Vorteilhaft ist natürlich die Formerkennung der Software, mithilfe der sich exakte Kreise, Linien, etc. zeichnen lassen und welche ich auch häufig verwende. Skizzen und Diagramme werden auf die Art einfach schneller und exakter gezeichtnet als auf Papier. Außerdem kann man natürlich sämtliche Farben und Stiftdicken sowie Stiftarten (Pinsel, Marker, Bleistift etc.) ganz leicht verwenden, was beim realen Schreiben nicht annähernd so leicht von der Hand geht. In diesen beiden Punkten funktioniert die angebotene Software S Note wirklich sehr schön.

Fazit: Schreibgeschwindigkeit kommt auch nach 3 Wochen nicht ganz an reales Schreiben ran. Viele zusätzliche Möglichkeiten gleichen diesen Nachteil aber wieder aus.

2. Die mitgelieferte Software

S Note: Wie gesagt, einige nette Funktionen wie Formerkennung, verschiedene Stiftoptionen sowie Formelerkennung (sehr praktisch für sämtliche mathematischen Kurse, da sich die erkannte Formel auch gleich plotten lässt !), Handschrifterkennung (benutze ich nie, wozu auch?), einfügen von verschiedenen Formen (etwa Pfeile, Sterne, verschiedene Symbole) sowie das Einfügen in der Zwischenablage abgespeicherter Bilder.
Letzteres halte ich für eine extrem praktische Funktion, da es somit ganz leicht möglich ist Screenshots in die Notizen einzufügen. Dies läuft bei mir wie folgt ab:
Ich habe das Skript im Adobe PDF reader offen und schreibe mein Notizen via S Note. Möchte ich dann z.B. ein Bild aus dem Skript in die Notiz einfügen, benutze ich einfach die Screenshot Funktion (funktioniert leicht zugänglich via Taste am Stift), schneide das Bild zurecht und füge es in die Notiz ein. Ein Vorgang von 5 Sekunden und deutlich bequemer als das ewige Abzeichnen. Alles in allem gibt es also sehr sinnvolle Möglichkeiten, welche das Tablet als Notizblockersatz durchaus auszeichnen.
Allerdings: Es ist mir nun mittlerweile schon dreimal passiert, dass S Note einfach abgeschmiert ist. Wenn man vorher nicht abgespeichert hat, kann es schnell sein das sämtliche Aufzeichnungen einer Vorlesung weg sind. Dafür muss es klare Minuspunkte geben ! Zudem kommen öfter mal kleine Bugs vor, wie etwa dass die eingefügten Bilder nicht angezeigt werden oder das Umblättern nicht funktioniert. Da hilft nur schließen und wieder neu öffnen.
Derartige Unbequemlichkeiten nerven leider.

Alternativ zu S Note kann ich die App LectureNotes empfehlen, werde darauf aber nicht weiter eingehen, da sie nicht Teil des Produkts ist. Nur so viel sei gesagt, ich verwende nun hauptsächlich LectureNotes. S Note ist nicht schlecht, hat bloß einige kleine Macken, welche LectureNotes nicht hat und dazu noch mit zusätzlichen Features auftrumpft.

Ansonsten empfand ich das mitgelieferte Dropboxspeichervolumen von 50GB als sehr nützlich und auch superlogisch auf die Weise Inhalte zwischen Computer, Smartphone und dem Tablet zu synchronisieren !

Außerdem wird noch eine Tablet Photoshop version mitgeliefert. Benutze ich selten, nicht mein Gebiet, aber die paar male die ich's versucht habe, hat es wunderbar funktioniert. Es ist halt eine abgespeckte nutzerfreundliche Version von Photoshop.

Fazit: Kleine Ärgerliche Bugs, im Grunde aber gut, Alternative Software sind auch vorhanden.

Zusammenfassung:
Sehr gutes Tablet, für den Unigebrauch durchaus geeignet. Nützliche Funktionen für den Unigebraucht. Kleine nervige Bugs, Schreibverhalten teilweise nicht optimal. --> 4/5
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am 3. Dezember 2012
Ich habe das Note 10.1 (mit 3G) jetzt seit etwas über einer Woche und finde das Gerät einfach toll. Ich habe nichts gegen Apple bzw. das iPad und nutzte selber auch das iPad 3 (also das sog. "neue iPad" - bevor das iPad 4 heraus kam, was es ja zum "alten neuen iPad" macht ^^). Ich finde das iPad macht fast nichts falsch (schicke Apps, Retina-Display, Bedienbarkeit), aber aus heutiger Sicht leider nichts mehr wirklich besonderes. Auch wenn es komisch klingt, aber mir war das iPad mittlerweile etwas zu langweilig. Außerdem war es für mich immer mehr wie ein "Spielzeug" als ein Gerät, mit dem man produktiv etwas machen kann.

Da ich seit geraumer Zeit mich sehr für Fotografie interessiere und öfters mit meiner Spiegelreflexkamera unterwegs bin, interessierte mich die Stifteingabe vom Note, da ich es mir dort gut vorstellen konnte, dass besonders Bildbearbeitung & Co. Spaß macht - und dem ist auch so! Adobe Photoshop Touch, welches ca. 8 Euro im Playstore kostet, ist auch bereits vorinstalliert! Es macht echt Laune, mit dem Stift die Bilder zu bearbeiten, auch wenn man natürlich wissen muss, dass dies nicht an die Bearbeitung am PC heran kommt. Überhaupt habe ich mich jetzt schon an den Stift gewöhnt und möchte diesen eigentlich nicht mehr missen. Durch den Stift sticht das Tablet auch aus dem Android-Pool hervor und hat dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.

Android Jelly Bean 4.1.x in Kombination mit der Samsung Oberfläche bietet ein tolles Gesamterlebnis. Es läuft insgesamt echt sehr flüssig und macht Spaß. Obwohl das Display aufgrund der Auflösung nicht an das iPad 3/4 heran reicht, finde ich es trotzdem klasse und das Betrachten von Fotos ist wirklich super. In dem Zusammenhang möchte ich auch auf etwas hinweisen, dass den meisten wohl noch nicht aufgefallen ist. Bei allen anderen Android-Tablets, die ich bisher in der Hand hatte (darunter das Asus Prime/Infinity, Acer A500) gab es ein merkbares Scharfzeichnen bei der Bildbetrachtung - egal mit welcher App ich es getestet habe. Mich hat das echt aufgeregt und auch den Spaß an den Fotos genommen. Hier tritt das nicht auf bzw. in einer Geschwindigkeit, die nicht auffällt! Ich denke das hängt auch mit den 2 GB Speicher zusammen, die Samsung dem Gerät spendiert hat. Für alle, die sich gerne Fotos auf dem Tablet ansehen ist dies bestimmt ein beachtenswerter Aspekt! Überhaupt ist die Bildergallerie echt schick, man kann zwischen 3 Ansichten umschalten (darunter eine Art 3D-Flow und eine Spirale).

Negativ ist mir nicht so viel aufgefallen. Insgesamt fühlt es sich aufgrund des Plastiks nicht ganz so wertig wie ein iPad an, wobei ich finde, dass es echt gut in der Hand liegt und durch das Plastik strahlt es nicht diese gewisse Kälte aus. Wirklich angenehm! Wie bereits erwähnt ist die Auflösung bei weitem nicht so hoch wie beim iPad (oder dem Nexus 10), allerdings sind die Farben echt toll und im Vergleich zum Asus Infinity (mit Full HD) finde ich dieses Display persönlich besser, da die Farben beim Asus relativ blass waren. Arbeitet man eine Zeit lang mit diesem Tablet, so fällt die Auflösung auch nicht wirklich ins Gewicht, nur beim direkten Vergleich fällt es natürlich wieder auf. Grundsätzlich sollte man auch wissen, dass es für Android-Tablets bei WEITEM nicht so viele angepasste Apps wie für das iPad gibt. Zwar bekommt man für so gut wie jeden Einsatzzweck eine App, jedoch handelt es sich meistens um eine Handyapp, die dann auf dem Tablet langgezogen bzw. hochskaliert wird. Ob Facebook oder ebay, die Apps sehen auf iPad deutlich besser aus. Das ist schade, ändert sich aber hoffentlich noch (auch aufgrund des Nexus-Trends). Rein funktionell lässt sich aber auch mit den Android-Apps leben. Für Gamer könnte noch interessant sein, dass das Tablet leider keinen Tegra-Chipsatz hat. Das merkt man zwar nicht bei der Geschwindigkeit (ich finde sogar, dass z.B. Nova 3 auf diesem Teil flüssiger läuft als auf dem Asus Prime mit Tegra 3), jedoch gibt es einige Spiele, die nur mit Tegra kompatibel sind bzw. auf Tegra mehr Effekte aufweisen (z.B. Wasserspritzer bei Riptide GP). Man kann aber auch so wirklich VIEL auf dem Tablet spielen, wenn man das will.

Man merkt sicherlich schon, die Kritikpunkte lassen sich gut relativieren und ich bin insgesamt echt begeistert von dem Tablet. Erwähnen möchte ich aber noch, dass ich zuvor 2 Geräte hatte, die beide jeweils einen Defekt aufwiesen. Das erste hatte einen Defekt am Display, bei dem zweiten war ein ziemlich lautes Knacken/Knarzen bei leichtem Drück auf dem Gehäuse zu hören. Gerade das Knarzen scheint bei vielen Geräten der Fall zu sein (hatte u.a. auch im Media Markt ein Vorführgerät in der Hand, das leicht geknarzt hat). Meines tut dies jedoch bei weitem nicht auf diesem Level. Also wenn jemand ein Gerät mit starkem Knarzen hat, sollte es wieder umtauschen!

Außerdem ist mir auch aufgefallen (vielleicht täusche ich mich da aber auch), dass die 3G-Variante insgesamt hochwertiger verarbeitet wirkt (die zwei defekten Geräte waren auch ohne 3G). Der MicroSD-Slot beispielsweise ist recht fummelig bei dem Note, da man die Karte vergleichsweise schwer rein bzw. wieder raus bekommt. Ich habe aber den Eindruck, dass es bei der 3G-Variante (also zumindest bei meinem Teil) etwas leichter geht. Bei den anderen beiden habe ich die Karte nicht ohne Utensil (z.B. Zahnstocher) wieder rausbekommen, hier geht das tatsächlich mit dem Finger!

Für mich ist es das bisher erste Tablet, bei dem ich wirklich sagen kann, ich finde es besser als das iPad!

Hier nochmal eine grobe Übersicht:
+ Stifteingabe macht richtig Spaß und funktioniert besser als "normale" Stifte für die anderen Tablets
+ Adobe Photoshop Touch vorinstalliert bzw. schicke Bildergallerie, Screenshot-Funktion usw...einfach toll für Fotos und Bildbearbeitung!
+ Android Jelly Bean in Verbindung mit Samsung Oberfläche schnell und schick
+ schickes farbintensives Display
+ Plastik-Gehäuse fühlt sich weich und angenehm an (auch keine scharfen Kanten wie bei manch anderem Gerät)

- bei weitem noch nicht so viele Tablet-Apps wie für iOS (iPad)
- Plastik-Look findet sicherlich nicht jeder schick
- Auflösung nicht so hoch wie bei iPad 3/4 oder Nexus 10
- MicroSD-Karte etwas fummelig beim rein- bzw. rausstecken
- kein Tegra-Chipsatz (dadurch nicht zu allen Spielen kompatibel bzw. teilweise weniger Effekte)
66 Kommentare| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2012
Nach etlichen HTC-Generationen nutze ich seit 1,5 Jahren das SGS2 und je einen iPAD1 und 2.

Da das iPAD1 nun immer öfter abstürzt und auch die Akku-Leistung zurückgeht, stand eine Neuanschaffung an. Zur Wahl standen (vor vier Wochen!) das iPAD3 und das SG Note 10.1 Tablet.

Trotz der nicht immer guten Rezensionen habe ich mich wegen der guten Erfahrungen mit dem SGS2 und dessen technischer Ausstattung für das Samsung-Gerät entschieden. Zudem war das iPAD2 mit seinem Dualcore-Prozessor nicht immer überzeugend in der Geschwindigkeit (sekundenlange Hänger bei der Texterfassung in Thinkbook u. a.). Und der Prozessor beim iPAD3 ist wohl der gleiche wie beim iPAD2.

Beim Auspacken kommt das Galaxy Tab. 10.1 edel daher. Unter zig Klebestreifen, die Verkratzen beim Transport verhinden, tritt ein schöner und stabiler Alu-Rahmen zutage und eine Rückseite, die zwar aus Kunststoff ist, aber schön anzusehen. Sie verschwindet aber gleich in der Transporttasche des Note Tab. Ich nutze dazu die Ultra Slim-Tasche von Philip Arendt. Ein schickes Gespann. Dass sich das Tablet durchbiegt oder knarrt, wie in anderen Rezensionen zu lesen, kann ich nicht bestätigen und mir auch nicht erklären. Mechanisch ist es eine stabile, kompakte, gut verarbeitete Einheit, die zwar anders aussieht als ein iPAD, den optischen Vergleich aber nicht scheuen muss.

Technischer Eindruck und Gebrauch:

Zuerst fallen die beiden(!) an der Frontseite (!) platzierten Lautsprecher auf. Das hat Apple bis zum iPAD4 nicht geschafft. Da die Lautsprecher vorne sind, kann man das Note 10.1 Tab auch auf eine Decke legen und in die Hand nehmen, wie man will, ohne die Lautsprecher zu verdecken.

Das Einlegen der SIM-Karte (Mini-Sim) und der UHS-I Micro-SD-Karte von Sundisk (separat bestellt) ist etwas fummelig, funktioniert aber einwandfrei.

Das Note Tab 10.1 kommt mit vorgeladenem Akku und lässt sich sofort einschalten. Nach ein paar Fragen habe ich den gleichen Account eingegeben, wie auf dem SGS2. Die Folge ist, dass nach Einrichtung des WLAN-Zugangs, alle Apps von SGS automatisch auf das Note Tab geladen werden. Praktisch.

Die Oberfläche, die Samsung dem Note Tab spendierte, finde ich ansprechend und mit viel Sinn fürs Detail gestaltet. So werden die Icons der Videos im der Video App nicht wie bei Apple, statisch abgebildet, sondern zeigen Sequenzen. Die gesamte Oberfläche ist hübsch animiert und während ich auf dem SGS2 die SPB 3D Shell nutze, blieb ich auf dem Tab bei der Samsung-Oberfläche.

Der Bildschirm ist brillant, hochauflösend und außerorderntlich hell. In Innenräumen reichen 10% der max. Helligkeit völlig aus.

Der Browser ist wie ein Befreiungsschlag. Endlich werden Flasch-Inhalte angezeigt. Schnell und fehlerfrei arbeitet die Anwendung auch mit komplizierten Seiten wie der ZDF-Mediathek.

Die umfassenden Möglichkeiten von Android zur Personalisierung spielt Spamsung voll aus. Dynamische Widgets auf dem Desktop, sog Mini-Apps, die durch Berühren des unteren Bildschirmrandes auswählbar werden und Apps, die den Stift unterstützen, wenn er aus dem Tab gezogen wird, was die Elektronik gleich an die Software weiter meldet.

Der Stift macht wirklich Spass und ist, anders als ich vermutete, kein Spielzeug sondern eine wertvolle Unterstützung für handschriftliche Arbeiten. Besonders gelungen finde ich die stiftbasierte Photoschop-Version, die dem Tablett mitgegeben wurde.

Alle Anwendungen starten blitzschnell und der Umgang mit den vier Bedienbereichen (Desktop, S-Pen basierte Apps auf der rechten Seite, Benachrichtigungsleiste rechts unten und allg. Steuerungsfunktionen links unten) geht flott von der Hand. Das Android 4.04, das sich über WLAN (OTA) instaliert, macht das Ganze noch ein wenig schneller, verbessert einige Funktionen und behebt einige Bugs von 4.03 (z. B. Hänger beim Einschalten von WLAN).

Etwas überrascht war ich, dass sich Apps nicht, wie auf dem SGS2 vom Speicher auf die SD-Karte verschieben lassen. Allerdings ist das plausibel, da manche Apps erstens zicken, wenn sie auf die Karte verschoben werden und zweitens die Schnittstellengeschwindigkeit zu den SD-Karten auch bei den besten Modellen ein Flaschenhals ist. Ein auf TOP-Performance ausgelegtes Tabelet akzeptiert daher nur Apps im Speicher, der allerdings üppig genug ist (2 Gigabeyte RAM und 16 Gigabeit als interner Speicher). Bei mehr als 100 Apps bekomme ich max ein Drittel des Speichers voll. Videos und Musik speichere ich auf der SD-Karte. Das Verschieben von Dateien geht problmelos, wenn die Dateinamen nicht zu lang sind.

Der WLAN-Empfang ist gut, GSM-Empfang ausgezeichnet. Das Tab ist unter meinen Geräten das einzige, das an bestimmten Standorten stets mit HSPA+ funkt.
Obwohl ich nur ein Microfon entdecken konnte und Noise-Cancellation daher kaum geht, ist die Sprachqualität prima und durch Hintergrundgeräusche kaum beeintächtigt.

Die rückwärtige Kamera liefert schöne, kontrastreiche Bilder und ist wie auch der vorne der des iPAD2 deutlich überlegen. Wie alle derartigen Kameras hat sie aber Probleme bei schwachem Licht.

Wegen des leistungsstarken Akkus, muss man zum Aufladen ca. 5 Std. das Samsung-Ladegerät (2A, 5V) nutzen. Andere USB-Steckerlader (0,5A , 5V) bekommen den Akkus kaum voll. Der Akku hält nicht so lange wie beim iPAD2 (das allerdings kein GSM-Modul hat), bei meinen Anwednungsmuster etwa eine Woche, wenn ich diszipliniert mit der Energie umgehe (Energiesparmodus bei einfachen Anwendungen, Bluetooth und WLAN bei nicht-Gebrauch aus).

Das Gegenstück zu Apple TV, das bei Samsung auf den Zungenbrecher "All Share Cast Hub" hört und trotz des beigefügten HDMI-Kalebs weniger als die Häfte von Apples Lösung kostet, wollte ich natürlich auch ausprobieren. Der erstmalige Verbindungsaufbau gelingt nur, solange die Cast-LED blau blinkt. Das ist nicht beschrieben, sodass ich die Koppelung nicht gleich herstellen konnte. Nachdem das aber gelungen war, liefert das All Share Cast via WiFi-Direkt und mit einem ganz dünnen (!) HDMI-Kabel Desktop und Medieninhalte mit Stereoton und brillianten Bildern an das LED-TV. Anders als beim Apple-TV braucht man also keinen eigenen WLAN-Zugang und kein lokales WLAN-Netz für das kleine Kistchen.

Gesamtbewertung:

Nachdem ich über Samsung-Tabs früher viel Schlechtes las, kann dieses Modell den iPADs ohne weiteres Paroli bieten. Nicht ganz an die iPADs kommt die Akkus-Laufzeit heran, das stört in der Praxis aber nicht. Die Flexibilität von Android und die überzeugende Hardware-Plattform sprechen für das Gerät.

Was mich zurzeit noch an Apple bindet sind einzelne iOS-Apps, von denen es bislang noch kein Android-Analogon gibt, nicht aber Hardware, Optik oder Betriebssystem.
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