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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Luftschmiede hämmert wieder
Ui, solch ein Album hätte ich von Aerosmith nicht mehr erwartet. Nach den Querelen um Steven Tyler, die man in der jüngsten Vergangenheit in den Medien verfolgen konnte, hätte ich fast generell kein neues Aerosmith-Album mehr erwartet. Ich hatte begonnen, den Gedanken, das Ende einer der größten noch verbliebenen Rock N'Roll-Bands mitzuverfolgen,...
Vor 20 Monaten von Asphaltwolf veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Scheibe hört man maximal 2x, findet sie vielleicht auch nicht schlecht, nimmt dann aber lieber wieder Rocks oder Pump
Sie sind sehr bemüht wie Aerosmith der Spät-80er zu klingen. Das kann man auch jederzeit raushören. Das ist schon Aerosmith und niemand anderes. Und immerhin mit einer ziemlichen Selbstbeschränkung bei den sogenannten Power-Balladen (aka. Schnulzen), die auf ein erträgliches Maß reduziert wurden. Leider fehlt gutes Songwriting und das wird...
Vor 2 Monaten von LapOfGods veröffentlicht


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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Luftschmiede hämmert wieder, 9. November 2012
Von 
Asphaltwolf (4942 Meilen bis Graceland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ui, solch ein Album hätte ich von Aerosmith nicht mehr erwartet. Nach den Querelen um Steven Tyler, die man in der jüngsten Vergangenheit in den Medien verfolgen konnte, hätte ich fast generell kein neues Aerosmith-Album mehr erwartet. Ich hatte begonnen, den Gedanken, das Ende einer der größten noch verbliebenen Rock N'Roll-Bands mitzuverfolgen, zu akzeptieren. Dass die Band Musik machen möchte, klar, aber Steven Tyler gehört einfach hinter das Mikro von Aerosmith, da kann kommen wer will. Umso größer war dann meine Überraschung, als plötzlich mit "Music From Another Dimension" ein vollkommen neues Album angekündigt wurde.

Nach den eher etwas belanglosen und langweiligen, aber kommerziell sehr erfolgreichen "Nine Lives" und "Just Push Play" (das Bluescover-Album "Honkin' On Bobo fand' ich ganz ok, aber Coveralbum bleibt Coveralbum) war ich zunächst eher skeptisch. Beide Alben hatten zwar ihre Momente - Aerosmith blieben trotzallem Aerosmith, waren aber irgendwie nur noch ein Schatten ihrer selbst, der auch aufs Radio geworfen wurde.
Das "Get A Grip"-Überbleibsel "Legendary Child" machte dann allerdings plötzlich einen so guten Eindruck, dass ich ein wenig zu hoffen begann ... Und tatsächlich, "Music From Another Dimension" kann angemessen an "Get A Grip" anknüpfen und die Brücke in die 70iger Jahre schlagen. Wir haben weder 1993 noch 1975, womit ich sagen möchte, dass Aerosmith zwar nicht ganz die Klasse ihrer ganz großen Alben erreichen, ihre Sache in meinen Lauschern aber ziemlich gut machen. Das Album lässt sich von Beginn an gut anhören.

Mit einem für Aerosmith etwas ungewöhnlichen Blade Runner- bzw. Vangelis-mäßigen Intro startet man in "Music From Another Dimension", Luv XXX weckt sofort Assoziationen an "Get A Grip", allerdings kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, das Aerosmith damit keinen Blitzstart hinlegen und nicht restlos zünden wollen. "Oh Yeah" zitiert "dezent" Rolling Stones, beim straighten "Lover Alot" dachte ich sofort an Gluecifer, "Beautiful" erinnert mich - besonders im poppigen, aber sehr tollen Refrain - an einen Hardcore Superstar-Song, das groovige, fast schon in Beatles-Sphären schwebende "Out Go The Lights" an eine Nummer vom zweiten Johnny Crash-Album. Scheinen Aerosmith wirklich keine eigenen Ideen mehr zu haben? Mitnichten! Da solche Bands zweifellos auch von Aerosmith beeinflusst wurden (mit Ausnahme der Stones und Beatles, natürlich), ist solch ein Vergleich eher hinfällig, Aerosmith scheinen sich an ihrer Vergangenheit zu orientieren, die zeitgemäß und erfrischend dargeboten wird. Daran ändern auch die externen Songwriter nichts, die sie auch dieses Mal wieder hinzugezogen haben. Es gibt diesbezüglich einen doch recht hohen Anteil an Balladen auf "Music ...", als negativ würde ich das jedoch nicht bewerten wollen. Es sind klassische, gute Aero-Balladen, die zwar nicht unbedingt herausragend, aber alles andere als schlecht sind.

"Music From Another Dimension" ist eine, wie ich finde, durchweg runde Angelegenheit, davon würde ich auch die von Tom Hamilton ("Up On The Mountain" -Deluxe Edition) und Joe Perry gesungenen Lieder nicht ausschließen wollen. Ich habe mich in der jüngeren Vergangenheit auch mangels neuem Aerosmith-Material sehr gerne mit Joe Perry-Soloalben beschäftigt, die mir sehr gut gefallen haben. Die von Joe Perry gesungenen Lieder auf "Music ..." nehmen sich davon auch nicht aus: "Freedom Fighter" ist ein lässiger, schneller Rock N'Roller, "Something" erinnert mich irgendwie an The Doors-meets-ZZ Top, aber "Oasis In The Night", der Bonus-Track von der Deluxe-Edition, geht dafür eher in die Richtung Folk-Rock. Man kann Joe Perry sicherlich als nicht sonderlich begabten Sänger kritisieren, er klingt etwas ausdruckslos, hat aber eine trockene, tiefe und etwas düstere Stimme, die mir gut gefällt und mich irgendwie immer etwas (etwas!) an Jim Morrison erinnert.

Alles in allem gefallen mir die zusätzlichen Lieder ganz gut, für mich persönlich hat sich die Deluxe-Edition durchaus gelohnt. Nur mit den Pappschubern, in denen die Bild-und Tonträger stecken, habe ich so meine Probleme. Mit "Shakey Ground" und "I'm Not Talkin'" gibt es noch zwei Coversongs, die auf eine Wal Mart- und eine Japan-Edition verteilt wurden. Ich glaube allerdings nicht, dass man die unbedingt haben muss. Eine derartige Veröffentlichungspolitik geht mir immer etwas auf den Senkel, hehe. Aber so ist das nuneinmal.

Als speziellen Anspieltipp würde ich noch gerne "Street Jesus" erwähnen, es ist ein toller, etwas schnellerer Rock N'Roller, der die Dimension von "Pump" erreicht. Dass der Song eine Spielzeit von über 6 Minuten aufweist, ist mir beim Anhören gar nicht bewusst. Ich empfinde das Album mit 15 Songs da nicht als zu lang, im Gegenteil, ich finde es eigentlich gut, dass man über 1 Stunde Aerosmith bekommt. Über weite Strecken steuert "Music From Another Dimension" trotzdem etwas gedrosselt, ein bißchen gehemmt, durch die Aerosmith-Dimensionen. Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich gutes, wieder etwas rustikales, aber auch erfreulich frisch klingendes Aerosmith-Album, bei dem sich Aero-Balladen gelungen mit Aero-Rockern abwechseln. Angesichts dessen wäre es schade, sollte dies wirklich das letzte Aerosmith-Album sein.
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4.0 von 5 Sternen Back in the saddle again!, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (Audio CD)
Aerosmith – Music from another Dimension! (2012)

Elf Jahre sind eine verdammt lange Zeit. So lange haben die Boston Bad Boys kein neues, reines Studioalbum mehr veröffentlicht. Trotzdem war die Band nie ganz weg, eine Tour folgte auf die nächste. Live überzeugte das explosive Gemisch aus hart rockenden Riffs und bluesig rollenden Licks wie eh und je, doch trübten zahlreiche Krankheitsfälle, Drogenrückfälle, öffentliche Anfeindungen zwischen Tyler und Perry sowie die Erinnerungen an das unsägliche Just push Play das Gesamtbild. Nun sind die Jungs endgültig zurück und man darf sich zurecht fragen: Braucht man Aerosmith im Jahre 2012 noch? Und wenn ja: Wie hören sich die Altrocker da an?

Und hier werden alle Sorgen direkt weggeblasen. Bereits der Opener LUV XXX macht klar, dass Aerosmith immer noch die alten sind. Nach den hart hämmernden Drums (direkt nach einem Intro aus der Twilight Zone) verdeutlichen Jungs dass sie ihr Handwerk noch immer beherrschen und Just push Play nur ein Ausrutscher war. Old-schoolig, aber doch modern dynamisch produziert, rocken die Jungs nicht überragend grandios, aber doch wieder ausreichend mitreißend drauf los. Da stimmen die unvergleichlichen Perry-Riffs und -Licks selbst alte 70er-Fans versöhnlich (welche mit dem Stone'schen Gute-Laune-Rocker Oh yeah endgültig Freudensprünge vollführen dürfen). Tylers Timbre ist glücklicherweise trotz chirugischem Eingriff erhalten geblieben, ebenso wie seine herrlich versauten Tongue-in-Cheek-Lyrics. Die Aero-Rockstücke sind also wieder da. Selbst die zuerst etwas zusammengewürfelt klingende Single Legendary Child mit allerhand übrig gebliebenen Riffs vergangener Tage überzeugt ebenfalls nach einigen Hörversuchen dank seiner klassischen Refrain-Harmonien wie auch der - ab und an poppigen - Melodieführung der Gitarrenstimmen als auch durch die bluesig-pentatonisch dudelnden Soloausführung eines Joe Perry. Und wenn der Tyler wieder herrlich kreischt ist die Welt sowieso wieder in Ordnung. Richtig ab geht die Band allerdings, wenn sie in typischer Hard Rock-Manie den Funk zelebrieren, so geschehen in Out go the Lights. Herrlich sexistisch, herrlich rockend, herrlich genial!

Ein bisschen fehlen dem Album bei allen flotten Rockern die groß angelegten Hooks der 80er und 90er. Da ist man manchmal eben mehr Bombast gewöhnt gewesen. Rückbesinnungen daran sind allerdings ausreichend im superben Beautiful enthalten. Die Strophen sind herrlich verrückt und hart gehalten, während die großen Harmonien und Melodien in der Hook wieder ausgepackt werden. Schön! Schöne Hooks sind auch in der obligatorischen Powerballade What could have been Love enthalten. Auch diese Art von Lied zu schreiben haben die Jungs (zum Glück) nicht verlernt. Ergreifend und einschmeichelnd wirkt das Lied trotzdem ausreichend kernig dank der authentisch gehaltenen Instrumentierung und auch dank zurückgefahrener Streicher. Ingesamt gibt es ganze sechs ruhigere Titel auf dem Album. Mag sich viel anhören, wird aber durch die schiere Länge der Platte relativiert. Hierbei reicht die Qualität von uninspirierten Stereotypen wie Closer über eine komplett schmalzige, verzichtbare Warren-Ballade (We all fall down) hin zum charmant akustischen Tell me. Sogar eine klischeehafte Country-Ballade namens Can't stop lovin' you im Duett mit Carrie Underwood hat es auf die Scheibe geschafft. Bestenfalls gewöhnungsbedürftig.

Der hammerharte Rocker Lover alot bringt allerdings wieder Schwung in die Bude. Da wackeln die Füße, während sogar Technikschlampe Joe Perry mal mit einem knarzigen Solo brilliert. Selbiger darf sogar mal in weiteren kernigen Rockern (Freedom Fighter und Something) selbst ans Mikrofon und verleiht diesen eine gehörige Prise Coolness. Die volle Portion Tyler samt Klavier und Orchester gibt es hingegen in der abschließenden, brillianten Ballade Another Last Goodbye. Einfühlsam, perfekt gesungen beziehungsweise gekreischt und hochgradig verzückend.

Fazit: Irgendwie anders und doch gewohnt klingend. Geboten werden ordentliche bis tolle, energische Rocker und die gewohnte Handvoll an Balladen. Da ist der geneigte Rockhörer doch guter Dinge den letzten Satz der Platte für bare Münze zu nehmen: Until next Time!
Fazit: ****
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Scheibe hört man maximal 2x, findet sie vielleicht auch nicht schlecht, nimmt dann aber lieber wieder Rocks oder Pump, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (Audio CD)
Sie sind sehr bemüht wie Aerosmith der Spät-80er zu klingen. Das kann man auch jederzeit raushören. Das ist schon Aerosmith und niemand anderes. Und immerhin mit einer ziemlichen Selbstbeschränkung bei den sogenannten Power-Balladen (aka. Schnulzen), die auf ein erträgliches Maß reduziert wurden. Leider fehlt gutes Songwriting und das wird durch überladene Arrangements versucht zu kaschieren. Etwas weniger wäre vielleicht mehr gewesen.

Vom Gesamtgefühl ist die CD auch nicht schlechter als Nine Lives oder Just Push Play, aber halt ohne relative Highlights wie Taste Of India, Pink oder Jaded. Die kann man mögen oder nicht, aber sie waren sicher originell. Sowas fehlt hier. So richtig bleibt da nix hängen. Na, gut "Oh Yeah" hat schon einen Wiedererkennungswert aber das ist ein bisschen wenig für die 68 Minuten der Haupt-CD.

Tom Hamilton als Sänger (Up On The Mountain auf der Bonus CD) ist zwar originell, aber sicher nicht schön. Die beiden Cover-Versionen, die schwer aufzutreiben sind (ein Bonus-Träck für Japan, ein anderer für Wal-Mart und noch einer für Hein Schmitz' Gemüsehandel in Gütersloh), die sind noch ganz nett.

Also, man kann sich die CD sicher anhören (ist ja Aerosmith), aber man muss es nicht. Und man wird es auch nicht allzu oft. Rocks ist auch nach fast 40 Jahren weit weniger langweilig. Auch Permanent Vacation oder Pump, die die Vorlage gewesen sein mögen, sind viel, viel kreativer.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Retro und doch zeitlos..., 6. November 2012
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (2 LPs + CD) [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
...so könnte man den Sound der neuen Scheibe der Bostoner kurz beschreiben. Ähnlich wie Van Halen stehen auch Aerosmith nach langer Pause wieder voll im Saft. ,Modern` ist die Scheibe natürlich nicht, aber das will man, nach dem verunglückten und ziemlich schlecht gealterten ,Just Push Play` wohl auch nicht mehr. Zeitlos produzierter 70er Jahre Rock ist hier größtenteils angesagt.

Der opener ,Love XXX` - ein andrückender Rocker - reitet auf einem typischen Perry Riff und könnte genauso gut von ,Draw The Line` oder ,Rocks` stammen. Bei ,Oh Yeah` sind Sie so nah an den 70er Jahre Stones wie bisher überhaupt noch nie und mit ,Beautiful` geht's songwriting mäßig zurück in die 80er, allerdings ohne Soundspielereien, wie überhaupt bei dieser Platte angenehm auffällt, dass man arrangementmäßig hauptsächlich auf einen erdigen, rockigen Sound - sprich Gitarren, Schlagzeug, Bass, ab und zu Klavier - setzt und auf Synthies fast völlig verzichtet. Das kommt vor allem den Power Balladen zugute, die dadurch eben nicht zugekleistert oder kitschig klingen. ,Tell Me` ist so eine, die gut angesiedelt ist zwischen Rocksong und ,Schnulze`, ohne je wirklich schmalzig zu werden.

Auf dem groovenden ,Out Go The Lights` huldigen Sie wieder den R&B EInflüssen, aber - wie immer bei Aerosmith - rockt der Song halt auch wirklich. Der Background Mädels Chor ist dreckig, so wie es sich gehört und auch ein psychedelisch anmutender Melodiefetzen á la ,Sweet Emotion` ist hier gut platziert; der instrumentale zweite Teil des songs, stellt das coole Perry Riff voll in Vordergrund und könnte endlos so dahingrooven. Apropos ,Sweet Emotion` - die erste Single ,Legendary Child` klingt wie eine Mischung aus ebendem und ,Walk This Way` und wäre zu ihren kommerziell erfolgreichsten Zeiten wohl ein Riesenhit geworden.

Nicht weiter verwunderlich ist, dass ,What Could Have Been Love`, die bisher erfolgreichste Singleauskopplung dieses Albums ist, denn der track folgt der Erfolgsformel von songs wie ,Crazy'oder ,Amazing` mit dem Unterschied, dass er eben nicht poppig instrumentiert ist und dadurch mehr andrückt.

Hemmunglos und schnell rockt ,Street Jesus`, gefolgt von der Counry-Rock Ballade ,Can't Stop Loving You` die Tyler im Duett mit Carrie Underwood zum Besten gibt und bei der jedem endgültig klar werden muss, dass Country Einflüsse im Songwriting seit ,Permanent Vacation` (,Angel`), neben Blues und R&B ein wichtiger Bestandteil im Universum der Band sind. Tolle Melodie die dieser song hat und auch diese Ballade wird sehr druckvoll gespielt.

,Lover Alot` gibt zwar auch ordentlich Gas, ist aber eher eine fade Komposition und eigentlich die schwächste Nummer dieses Albums. Die Diane Warren Komposition ,We All Fall Down` schreit förmlich nach Streichern, aber diesmal werden die nur ganz dezent eingesetzt, was die Melodramatik dieses tracks nicht bis ins Unerträgliche steigert. Auf jeden Fall ein typischer Feuerzeugschwenker für die Konzerte.

Joe Perry übernimmt bei seinen beiden Solokompositionen ,Freedom Fighter` und ,Something` dann das Mikro. Ersteres überzeugt noch halbwegs, aber auf ,Something` klingt er irgendwie demotiviert.

,Closer` hält auch gut die Balance zwischen dramatischem Rocksong und Ballade und der von Perry und Tyler gemeinsam mit Desmond Child geschriebene Rausschmeisser ,Another Last Goodbye` beendet das Album ganz in der Tradition von ,Get A Grip` (,Amazing`).

So energiegeladen und fokussiert hat man Aerosmith jedenfalls seit ,Get A Grip` nicht mehr gehört und im direkten Vergleich ist ,Music From Another Dimension!` eigentlich das noch bessere Album weil es abgespeckter und zeitloser klingt. Dass Sie den Rock Thron nochmal damit erobern, darf zwar bezweifelt werden, denn die Zeiten in denen MTV mit dem nötigen Airplay (und der nötigen Reichweite) den Massen Aerosmith Videos um die Ohren und Augen hauten sind endgütig vorbei, aber es ist ein mehr als ordentliches Alterswerk und ein schönes Geschenk an die langjährigen Fans der Band (nicht zuletzt auch deswegen, weil Tyler's Stimme durch seine Kehlkopfoperation nun wirklich wesentlich unkreischiger klingt) und Sie machen hier genau die Musik, die Sie am besten können.

Ein Satz noch zum Klang - auch hier gilt: das Vinyl ist weit davon entfernt optimal zu klingen, aber um Häuser dynamischer und druckvoller als die - dem Vinyl übrigens beigelegte - CD Version.
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5.0 von 5 Sternen Einfach Aerosmith, 1. März 2014
Von 
Manuela Hakel "MH" (Egelsbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was soll man dazu noch sagen?
Ich finde es gibt an dieser oder auch an jedem anderen Album von Aerosmith absolut nichts auszusetzen.
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5.0 von 5 Sternen Super tolles Album, 30. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie immer ein Super Album was Aerosmith abliefert. Ich hoffe das auch ein Germany geplant wird und man Sie mal wieder Live sehen kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Luftschmidt ist zurück, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (Audio CD)
Steven Tyler und seine Jungs geben mal wieder richtig Gas. Ein typisches Aerosmith - Album, guter Guitarren Rock vom feinsten und ein Steven Tyler in Bestform. Gleich das erste Stück: Luv XXX ist ein Leckerbissen dem weitere folgen. Auch Blues - Momente mit der Harp sind zu hören. Wer Aerosmith von früher kennt, der wird auch an diesem Album seine Freude haben.
Kaufempfehlung
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus der Luftschmiede, 12. Februar 2013
Von 
M. Schaefer (Nordpfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (Audio CD)
Aerosmith in alt bekannter Art und Weise. Steven Tylers fräst sich wei gewohnt mit seiner unverkennbaren Stimme bis in die letzte Gehirnwindung und Perrys Gitarrensoli sind wie immer hörenswert. Der Sound stimmt und auch die Songs sind alle durchweg gelungen. Es fehlen zwar Hits wie man sie auf Pump am laufenden Band hintereinandergereit vorfindet, aber es ist für jeden Fan ein Muss und auch für Neueinseinsteiger sicherlich ein kaufenswertes Album. Mir hat es jedenfalls gefallen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So soll es sein, 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Music From Another Dimension! (MP3-Download)
Aerosmith rockt wieder das Haus. Gut, ein paar Baladen weniger hätte es sein können, aber was die hier abgeliefert haben ist Aerosmith in reinkultur und keine dem Zeitgeist angepasste Popscheibe, was ich zuerst befürchtet hatte. Hab mir übrigens die CD im Elektromarkt gekauft, weil die nur 1 Euro teurer war als der MP3 Download...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Positives als Negatives, 24. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (Audio CD)
Eigentlich hatte ich keine grosse Hoffnung, dass dies ein gutes Album sein könnte. Das ganze Durcheinander der Band im Vorfeld und dann auch noch dieses merkwürdige Cover liessen vor dem ersten Hören nicht viel gutes vermuten. Umso überraschter war ich danach: kein Superknaller, aber einge gute, solide Aerosmith-Songs, die sich nicht verstecken müssen: "Luv XXX", "Oh Yeah" (mein Favorit), "Out go the lights" oder "Lover alot" seien mal als Anspieltipps genannt.
Zu 5 Punkten reicht es bei mir aber nicht: dafür sind zu viele "Filler" auf dem Album wie z.B. "Closer" oder "Something" und es fehlt irgendwie der Song, welcher auch nach Jahren noch bei Konzerten gespielt würde. Ich find's aber absolut nicht peinlich, was Aerosmith da abgeliefert haben und freue mich, dass es doch noch zu einem ordentlichen Album gereicht hatte. Daher von mir 4 Punkte!
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