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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2012
Nach etlichen HTC-Generationen nutze ich seit 1,5 Jahren das SGS2 und je einen iPAD1 und 2.

Da das iPAD1 nun immer öfter abstürzt und auch die Akku-Leistung zurückgeht, stand eine Neuanschaffung an. Zur Wahl standen (vor vier Wochen!) das iPAD3 und das SG Note 10.1 Tablet.

Trotz der nicht immer guten Rezensionen habe ich mich wegen der guten Erfahrungen mit dem SGS2 und dessen technischer Ausstattung für das Samsung-Gerät entschieden. Zudem war das iPAD2 mit seinem Dualcore-Prozessor nicht immer überzeugend in der Geschwindigkeit (sekundenlange Hänger bei der Texterfassung in Thinkbook u. a.). Und der Prozessor beim iPAD3 ist wohl der gleiche wie beim iPAD2.

Beim Auspacken kommt das Galaxy Tab. 10.1 edel daher. Unter zig Klebestreifen, die Verkratzen beim Transport verhinden, tritt ein schöner und stabiler Alu-Rahmen zutage und eine Rückseite, die zwar aus Kunststoff ist, aber schön anzusehen. Sie verschwindet aber gleich in der Transporttasche des Note Tab. Ich nutze dazu die Ultra Slim-Tasche von Philip Arendt. Ein schickes Gespann. Dass sich das Tablet durchbiegt oder knarrt, wie in anderen Rezensionen zu lesen, kann ich nicht bestätigen und mir auch nicht erklären. Mechanisch ist es eine stabile, kompakte, gut verarbeitete Einheit, die zwar anders aussieht als ein iPAD, den optischen Vergleich aber nicht scheuen muss.

Technischer Eindruck und Gebrauch:

Zuerst fallen die beiden(!) an der Frontseite (!) platzierten Lautsprecher auf. Das hat Apple bis zum iPAD4 nicht geschafft. Da die Lautsprecher vorne sind, kann man das Note 10.1 Tab auch auf eine Decke legen und in die Hand nehmen, wie man will, ohne die Lautsprecher zu verdecken.

Das Einlegen der SIM-Karte (Mini-Sim) und der UHS-I Micro-SD-Karte von Sundisk (separat bestellt) ist etwas fummelig, funktioniert aber einwandfrei.

Das Note Tab 10.1 kommt mit vorgeladenem Akku und lässt sich sofort einschalten. Nach ein paar Fragen habe ich den gleichen Account eingegeben, wie auf dem SGS2. Die Folge ist, dass nach Einrichtung des WLAN-Zugangs, alle Apps von SGS automatisch auf das Note Tab geladen werden. Praktisch.

Die Oberfläche, die Samsung dem Note Tab spendierte, finde ich ansprechend und mit viel Sinn fürs Detail gestaltet. So werden die Icons der Videos im der Video App nicht wie bei Apple, statisch abgebildet, sondern zeigen Sequenzen. Die gesamte Oberfläche ist hübsch animiert und während ich auf dem SGS2 die SPB 3D Shell nutze, blieb ich auf dem Tab bei der Samsung-Oberfläche.

Der Bildschirm ist brillant, hochauflösend und außerorderntlich hell. In Innenräumen reichen 10% der max. Helligkeit völlig aus.

Der Browser ist wie ein Befreiungsschlag. Endlich werden Flasch-Inhalte angezeigt. Schnell und fehlerfrei arbeitet die Anwendung auch mit komplizierten Seiten wie der ZDF-Mediathek.

Die umfassenden Möglichkeiten von Android zur Personalisierung spielt Spamsung voll aus. Dynamische Widgets auf dem Desktop, sog Mini-Apps, die durch Berühren des unteren Bildschirmrandes auswählbar werden und Apps, die den Stift unterstützen, wenn er aus dem Tab gezogen wird, was die Elektronik gleich an die Software weiter meldet.

Der Stift macht wirklich Spass und ist, anders als ich vermutete, kein Spielzeug sondern eine wertvolle Unterstützung für handschriftliche Arbeiten. Besonders gelungen finde ich die stiftbasierte Photoschop-Version, die dem Tablett mitgegeben wurde.

Alle Anwendungen starten blitzschnell und der Umgang mit den vier Bedienbereichen (Desktop, S-Pen basierte Apps auf der rechten Seite, Benachrichtigungsleiste rechts unten und allg. Steuerungsfunktionen links unten) geht flott von der Hand. Das Android 4.04, das sich über WLAN (OTA) instaliert, macht das Ganze noch ein wenig schneller, verbessert einige Funktionen und behebt einige Bugs von 4.03 (z. B. Hänger beim Einschalten von WLAN).

Etwas überrascht war ich, dass sich Apps nicht, wie auf dem SGS2 vom Speicher auf die SD-Karte verschieben lassen. Allerdings ist das plausibel, da manche Apps erstens zicken, wenn sie auf die Karte verschoben werden und zweitens die Schnittstellengeschwindigkeit zu den SD-Karten auch bei den besten Modellen ein Flaschenhals ist. Ein auf TOP-Performance ausgelegtes Tabelet akzeptiert daher nur Apps im Speicher, der allerdings üppig genug ist (2 Gigabeyte RAM und 16 Gigabeit als interner Speicher). Bei mehr als 100 Apps bekomme ich max ein Drittel des Speichers voll. Videos und Musik speichere ich auf der SD-Karte. Das Verschieben von Dateien geht problmelos, wenn die Dateinamen nicht zu lang sind.

Der WLAN-Empfang ist gut, GSM-Empfang ausgezeichnet. Das Tab ist unter meinen Geräten das einzige, das an bestimmten Standorten stets mit HSPA+ funkt.
Obwohl ich nur ein Microfon entdecken konnte und Noise-Cancellation daher kaum geht, ist die Sprachqualität prima und durch Hintergrundgeräusche kaum beeintächtigt.

Die rückwärtige Kamera liefert schöne, kontrastreiche Bilder und ist wie auch der vorne der des iPAD2 deutlich überlegen. Wie alle derartigen Kameras hat sie aber Probleme bei schwachem Licht.

Wegen des leistungsstarken Akkus, muss man zum Aufladen ca. 5 Std. das Samsung-Ladegerät (2A, 5V) nutzen. Andere USB-Steckerlader (0,5A , 5V) bekommen den Akkus kaum voll. Der Akku hält nicht so lange wie beim iPAD2 (das allerdings kein GSM-Modul hat), bei meinen Anwednungsmuster etwa eine Woche, wenn ich diszipliniert mit der Energie umgehe (Energiesparmodus bei einfachen Anwendungen, Bluetooth und WLAN bei nicht-Gebrauch aus).

Das Gegenstück zu Apple TV, das bei Samsung auf den Zungenbrecher "All Share Cast Hub" hört und trotz des beigefügten HDMI-Kalebs weniger als die Häfte von Apples Lösung kostet, wollte ich natürlich auch ausprobieren. Der erstmalige Verbindungsaufbau gelingt nur, solange die Cast-LED blau blinkt. Das ist nicht beschrieben, sodass ich die Koppelung nicht gleich herstellen konnte. Nachdem das aber gelungen war, liefert das All Share Cast via WiFi-Direkt und mit einem ganz dünnen (!) HDMI-Kabel Desktop und Medieninhalte mit Stereoton und brillianten Bildern an das LED-TV. Anders als beim Apple-TV braucht man also keinen eigenen WLAN-Zugang und kein lokales WLAN-Netz für das kleine Kistchen.

Gesamtbewertung:

Nachdem ich über Samsung-Tabs früher viel Schlechtes las, kann dieses Modell den iPADs ohne weiteres Paroli bieten. Nicht ganz an die iPADs kommt die Akkus-Laufzeit heran, das stört in der Praxis aber nicht. Die Flexibilität von Android und die überzeugende Hardware-Plattform sprechen für das Gerät.

Was mich zurzeit noch an Apple bindet sind einzelne iOS-Apps, von denen es bislang noch kein Android-Analogon gibt, nicht aber Hardware, Optik oder Betriebssystem.
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107 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2012
Diese Rezension soll das Tablet aus der Sicht eines Studenten für die Anwendung in der Uni bewerten.

Ich werde nicht näher auf Punkte wie Design, Verarbeitung und bestimmte Anwendungen wie Spiele etc. eingehen sondern mich hauptsächlich auf die Verwendung des Tablets als Uni-arbeitsutensil beschränken.

Die Frage die sich ganz offensichtlich stellt, ist: Kann ein digitaler Notizblock mit der herkömmlichen Variante mithalten, diese vielleicht auch übertreffen oder hat das Schreiben auf einem Bildschirm auch Nachteile?
Die Vorteile liegen auf der Hand, man hat ständig Zugriff auf sämtliche Informationen die man so brauchen könnte, man kann auf sämtliche Skripte, Mitschriften und sonstige Lehrmittel immer zugriffen und man erspart sich diesen furchtbaren Papierhaushalt der zu mindest bei mir spätestens nach der Hälfte des Semesters einen völlig chaotischen Zustand eingenommen hat.

1. Schreibverhalten im Vergleich zum Schreiben auf Papier:
Sicherlich ist das Schreiben auf dem Tablet zunächst gewöhnungsbedürftig und geht nicht so flink von der Hand wie auf Papier. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran, sodass man nicht wirklich einen Unterschied zwischen tatsächlicher Handschrift und digitaler Handschrift finden kann. Allerdings muss erwähnt werden, dass es dennoch relativ häufig dazu kommt, dass der Stift teilweise nicht das macht was man will und man das Geschriebene wieder korrigieren muss. Außerdem ist das Schreiben an den Rändern des Tablets praktisch nicht möglich, dort ist die Stifterkennung sehr ungenau. Dies betrifft etwa einen Bereich von jeweils ca 0,75 cm beidseitig.
Vorteilhaft ist natürlich die Formerkennung der Software, mithilfe der sich exakte Kreise, Linien, etc. zeichnen lassen und welche ich auch häufig verwende. Skizzen und Diagramme werden auf die Art einfach schneller und exakter gezeichtnet als auf Papier. Außerdem kann man natürlich sämtliche Farben und Stiftdicken sowie Stiftarten (Pinsel, Marker, Bleistift etc.) ganz leicht verwenden, was beim realen Schreiben nicht annähernd so leicht von der Hand geht. In diesen beiden Punkten funktioniert die angebotene Software S Note wirklich sehr schön.

Fazit: Schreibgeschwindigkeit kommt auch nach 3 Wochen nicht ganz an reales Schreiben ran. Viele zusätzliche Möglichkeiten gleichen diesen Nachteil aber wieder aus.

2. Die mitgelieferte Software

S Note: Wie gesagt, einige nette Funktionen wie Formerkennung, verschiedene Stiftoptionen sowie Formelerkennung (sehr praktisch für sämtliche mathematischen Kurse, da sich die erkannte Formel auch gleich plotten lässt !), Handschrifterkennung (benutze ich nie, wozu auch?), einfügen von verschiedenen Formen (etwa Pfeile, Sterne, verschiedene Symbole) sowie das Einfügen in der Zwischenablage abgespeicherter Bilder.
Letzteres halte ich für eine extrem praktische Funktion, da es somit ganz leicht möglich ist Screenshots in die Notizen einzufügen. Dies läuft bei mir wie folgt ab:
Ich habe das Skript im Adobe PDF reader offen und schreibe mein Notizen via S Note. Möchte ich dann z.B. ein Bild aus dem Skript in die Notiz einfügen, benutze ich einfach die Screenshot Funktion (funktioniert leicht zugänglich via Taste am Stift), schneide das Bild zurecht und füge es in die Notiz ein. Ein Vorgang von 5 Sekunden und deutlich bequemer als das ewige Abzeichnen. Alles in allem gibt es also sehr sinnvolle Möglichkeiten, welche das Tablet als Notizblockersatz durchaus auszeichnen.
Allerdings: Es ist mir nun mittlerweile schon dreimal passiert, dass S Note einfach abgeschmiert ist. Wenn man vorher nicht abgespeichert hat, kann es schnell sein das sämtliche Aufzeichnungen einer Vorlesung weg sind. Dafür muss es klare Minuspunkte geben ! Zudem kommen öfter mal kleine Bugs vor, wie etwa dass die eingefügten Bilder nicht angezeigt werden oder das Umblättern nicht funktioniert. Da hilft nur schließen und wieder neu öffnen.
Derartige Unbequemlichkeiten nerven leider.

Alternativ zu S Note kann ich die App LectureNotes empfehlen, werde darauf aber nicht weiter eingehen, da sie nicht Teil des Produkts ist. Nur so viel sei gesagt, ich verwende nun hauptsächlich LectureNotes. S Note ist nicht schlecht, hat bloß einige kleine Macken, welche LectureNotes nicht hat und dazu noch mit zusätzlichen Features auftrumpft.

Ansonsten empfand ich das mitgelieferte Dropboxspeichervolumen von 50GB als sehr nützlich und auch superlogisch auf die Weise Inhalte zwischen Computer, Smartphone und dem Tablet zu synchronisieren !

Außerdem wird noch eine Tablet Photoshop version mitgeliefert. Benutze ich selten, nicht mein Gebiet, aber die paar male die ich's versucht habe, hat es wunderbar funktioniert. Es ist halt eine abgespeckte nutzerfreundliche Version von Photoshop.

Fazit: Kleine Ärgerliche Bugs, im Grunde aber gut, Alternative Software sind auch vorhanden.

Zusammenfassung:
Sehr gutes Tablet, für den Unigebrauch durchaus geeignet. Nützliche Funktionen für den Unigebraucht. Kleine nervige Bugs, Schreibverhalten teilweise nicht optimal. --> 4/5
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2013
Da hier schon so ziemlich alles über das Galaxy Note 10.1 geschrieben wurde, außer über den Nutzen des GN10.1 als mobiles Digital Painting - Equipment, werde ich mich bei meiner Rezension größtenteils darauf beschränken.
Da ich schon seit langem hobbymäßig Digital Painting betreibe, (damals auf dem Amiga 500 mit Photon Paint in 4096 Farben, später auf dem Amiga 4000 mit Grafikkarte, Turboboard und Grafiktablet von Wacom mit Deluxe Paint 5 und TVPaint in über 16 Millionen Farben, und schließlich auf dem PC mit Photoshop Elements), habe ich immer mit dem Gedanken gespielt mir einen Tablet-PC zu kaufen, um mit dem Stift direkt auf dem Bildschirm und sogar unterwegs digital zeichnen zu können. Ich hatte mir einige in den Elektronikfachgeschäften angesehen, war aber mit der Leistung dieser Geräte damals nicht zufrieden. Als Apple verkündete einen handlichen und schnellen Tablet - Computer vorzustellen, war ich hellauf begeistert. Meine Enttäuschung war groß, als sich Apple ausgerechnet gegen eine Stiftbedienung entschied, und Steve Jobs diese als Relikt vergangener Zeit beschrieb. (Wobei mir natürlich klar ist, dass es ohne ihn kein Galaxy Note 10.1 geben würde.) Also überlegte ich mir ein Cintiq Grafiktablet von Wacom zu kaufen, welches einen eingebauten Bildschirm besitzt, auf dem man direkt mit dem Stift zeichnen kann. Doch diese waren mir immer zu teuer, und außerdem nicht wirklich mobil. Als mein Handy Vertrag auslief, entschied ich mich nach 13 Jahren, anstelle des üblichen 150 Euro Guthabens zur Vertragsverlängerung, für das Galaxy Note Smartphone, welches das 1. Smartphone mit Stiftbedienung war. Da man schon darauf wunderbar zeichnen kann, kaufte ich mir auch noch das Galaxy Note 10.1 Tablet, wegen des größeren Bildschirms.
Vorher prüfte ich das Gerät in den Elektronikfachgeschäften auf Bildschirmfehler, die das Galaxy Note leider besitzt. (Grobe Farbabstufungen in dunklen Farbbereichen, wobei sattes Schwarz wie eine Flüssigkeit aussieht, die unter das Display gelaufen ist.) Diese Fehler fallen allerdings nur störend auf, wenn man ein Bild zeichnet. Auf Fotos bemerkt man diesen Fehler nur, wenn man davon weiß. Tipp: Wenn man den Bildschirmmodus auf "Natürlich", oder "Video" stellt, ist der Fehler nur noch minimal störend.
Diesen Bildschirmfehler besitzt das GN10.1 zum Glück nicht.

Die Geräte der Galaxy Note Reihe, und auch speziell das Galaxy Note 10.1 sind natürlich kein vollwertiger Cintiq-Grafiktablet Ersatz, da die Prozessorleistung der Galaxy Note Reihe es noch nicht wirklich mit der eines modernen PCs aufnehmen kann.
Sie eignen sich allerdings dazu, Zuhause und Unterwegs, Ideen festzuhalten, detaillierte Skizzen anzufertigen, und diese schon mal auszumalen, um die Grafiken dann auf dem PC mit Photoshop zu Ende zu malen. Für mehr ist die Note-Reihe auch nicht gedacht.
Eigentlich ist sie nicht einmal dafür gedacht.
Samsung ging es nur um die Handschrifterkennung, und darum Notizen mit z.B. Wegbeschreibungsskizzen anzufertigen, oder Texte für Studium und Beruf zu schreiben und mit Formeln und Tabellen zu versehen, oder damit Architekten, oder Handwerker vor Ort ein Foto machen, und gleich noch mit Pfeilen und Notizen versehen können. Oder um schlicht Papier zu sparen, und alle Texte dabei haben zu können, ohne viel mit sich herum zu schleppen. Dass Photoshop Touch dabei ist, und es reine Zeichenapps, wie Sketchbook dafür gibt, ist eigentlich schon mehr als man erwarten konnte. Besonders, wenn man dazu noch bedenkt, dass die meisten Leute sowieso der Meinung sind, dass zeichnen eher Kinderkram ist, und man als erwachsener Mensch für so einen Quatsch doch keine Zeit hat. Von daher können alle Kritiken nur ein Meckern auf hohem Niveau sein.
Das war mir alles auch vor dem Kauf des GN10.1 klar. Trotzdem erhofft man sich meist mehr davon. Im Internet kann man nicht wirklich informatives darüber lesen, in wie weit das Galaxy Note 10.1 für Digital Painting geeignet ist. Auch beim Ausprobieren im Fachgeschäft, kann man es nicht herausfinden. Deswegen ist meine Rezension ein wenig umfangreicher, und beinhaltet auch Sachverhalte die ein wenig off topic erscheinen. Auch schreibe ich über das Galaxy Note 10.1 und dem Galaxy Note Smartphone übergreifend, da ich beide besitze, die Funktionen, (bis auf wenige Ausnahmen), die Gleichen sind, und beide Geräte zusammen eine Symbiose bilden, was einen großen Mehrwert darstellt.

Folgende Grafikapps habe ich ausführlich getestet:

-"Photoshop Touch" Leider besitzt die auf dem GN 10.1 vorinstallierte App die gleichen Bugs, die ich auch schon auf dem Galaxy Note bemerkte:
1. Wischfinger dunkelt stark nach, und ist eigentlich nur als Abwedler zu gebrauchen.
2. leichte Bildfehler beim Hineinzoomen.
3. Beim Zeichnen mit dem Airbrush, wird eine gerade Linie zum Ausgangspunkt gezeichnet.
4. Der Farbverlauf von Pinsel und Airbrush ist nicht fein genug, und man sieht leichte Kreise unterschiedlicher Farbabstufung.
5. Der schlimmste Fehler, den sich Adobe geleistet hat ist, dass man meist mit einer etwas dunkleren Farbe zeichnet, als man mit der Pipette ausgewählt hat. Wenn wenigstens dieser Fehler behoben würde, würde ich mit dieser App schon sehr zufrieden sein.
6. Der Stift fängt nicht sofort an zu zeichnen, sondern erst, wenn er eine Strecke von ein paar Millimetern zurückgelegt hat. Die Strecke vom Anfangspunkt des Striches zieht dann schnell nach. Punkte und auch kleine Kreise kann man so gar nicht zeichnen, bzw. nur im gezoomten Bild. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Samsung die Screenshootfunktion auf den Stiftbutton gelegt hat. Wenn man den Stiftbutton drückt, und den Bildschirm mit dem Stift berührt, wird ein Screenshoot gemacht. Adobe hat aber auch die Farbpipette auf den Stiftbutton gelegt. Wenn man eine Farbe mit dem Stift aus dem gemalten Bild picken will, muss erst der Screen mit dem Stift berührt werden, und dann kann der Stiftbutton gedrückt werden. Daraus resultiert das eben beschriebene Problem, weil sonst jedes mal beim Farbenaufpicken ein Punkt gemalt werden würde.
Da der Screenshoot aber erst nach 3 Sekunden ausgelöst wird, wäre es kein Problem gewesen, wenn man erst den Button drücken könnte, und dann durch auftippen die Farbe aufpickt.
(Ich hoffe man kann mir bei der Erklärung des Problems folgen.)
7. krakelige Striche.
Dennoch ist Photoshop Touch eine tolle Grafikapp, und man kann sich mit den Fehlern halbwegs arrangieren, wenn man keine andere App zum Zeichnen hat.
"Photoshop Touch" besticht allerdings durch seine Grafikfilter und Funktionsfülle.
Einen "Pen only Mode" gibt es nicht. Ein Lassotool ist natürlich vorhanden, sowie eine Editierfunktion des ausgeschnittenen Bildinhaltes. Die Auflösung des Bildes kann sehr groß sein. (12 Megapixel) Die Layeranzahl (Ebenen) ist dann allerdings auf 3 begrenzt. Es kann ein Bild aus der Gallery als neue Ebene geladen werden.

-In "Sketchbook Pro" haben die weichen Brushes einen feinen Farbverlauf und können recht groß sein. Dafür liegt aber die maximale Bildauflösung nur bei 2560x2560 Pixeln.
Die Layeranzahl ist groß, ist aber bei der maximalen Auflösung auf 3 begrenzt.
"Autodesk" hat als Erster den "Pen only Mode" eingeführt. Es gibt also keine Probleme mehr beim Auflegen des Handballens. Die App wirkt, was den Funktionsumfang angeht, leider abgespeckt.
Leider fügt Sketchbook Bilder in JPG senkrechte Streifen hinzu. Für die Weiterbearbeitung auf dem PC, oder in einer anderen App auf dem 10.1, sollten die Bilder im verlustfreien PNG-Format abgespeichert werden. Leider speichert Sketchbook Bilder im PNG-Format quer ab, was leichte Probleme bei der Darstellung in der Galerie, und bei der Weiterbearbeitung in z.B. Photoshop Touch mit sich bringt. Leider gibt es kein Freistellungstool. Es ist aber durch die Funktion einzelne Ebenen zu drehen, zu verschieben und in der Größe zu ändern ähnliches möglich.

-In "Layerpaint" sind die weichen Brushes leider mickrig klein, haben aber einen feinen Farbverlauf. Der Funktionsumfang ist recht groß.
Es können Bilder mit sehr viel größerer Auflösung als in Sketchbook gemalt werden.
Allerdings stürzt die App nach dem Exportieren von Bildern mit mehr als 5000x5000 Pixeln ab.
Einen "Pen only Mode" gibt es auch. Ein Lasso-Tool zum Freistellen und editieren von Bildinhalten ist vorhanden. Leider kann kein Bild aus der Gallery als neue Ebene geladen werden.

-"TVPaint" ist ein alter Bekannter aus Amiga Zeiten. Es ist ein professionelles Grafikprogramm, und besitzt eine unglaubliche Funktionsfülle. Es kommt dem Zeichnen auf dem PC am nächsten, da es 1:1 vom PC auf dem Tablet umgesetzt wurde. Außerdem ist es gleichzeitig ein vollwertiges Animationsprogramm.
Die weichen Brushes können bei kleineren Auflösungen (bspw. bis 2400x1600) riesig groß sein, sind aber leider recht grob und bei höheren Auflösungen dann natürlich auch sehr langsam.
Die Auflösung kann sehr groß sein, sowie die Layeranzahl auch. Einen "Pen only Mode" gibt es leider nicht. Ein Lassotool und eine Editierfunktion des Bildausschnitts ist vorhanden.
TVPaint kann nicht über den PlayStore bezogen werden. Man kann die kostenlose Betaversion der App, die erst mal bis November läuft, von der Homepage des Entwicklers beziehen.

-"Clover Paint" geht in den Möglichkeiten der Bedienung auf dem Tablet noch einen Schritt weiter als Sketchbook Pro. Es gibt auch einen "Pen only Mode" Der Funktionsumfang ist enorm. Die weichen Brushes sind recht klein, haben aber einen feinen Farbverlauf.
Die Auflösung kann sehr groß sein, und auch die Layeranzahl. Ein Lassotool und eine Editierfunktion für den Bildausschnitt ist vorhanden. Es kann auch ein Bild aus der Gallery als neue Ebene geladen werden. Leider erscheinen exportierte Bilder erst nach einem Neustart des Gerätes in der Gallery.

So etwas ähnliches wie einen Wischfinger, bzw. Smudgetool oder etwas zum Farbenmischen gibt es bei allen 5 Grafikapps in der Tablet-Version. Leider funktioniert das nicht so gut wie der Wischfinger in der Photoshop (Elements)-PC-Version. Wenn ich bedenke, was ich mit dem Wischfinger in Photoshop auf dem PC alles anstellen kann, ist das für mich eine große Einschränkung. Allerdings ist der Wischfinger von CloverPaint und TVPaint schon halbwegs brauchbar, aber eben längst nicht so gut wie im richtigen Photoshop.
PSD-Dateien können alle 5 Apps erzeugen. Also man kann das gemalte Bild mit mehreren Ebenen abspeichern, und auf dem PC mit Photoshop weiter bearbeiten.

TVPaint und Clover Paint unterstützen eine Bluetooth-Tastatur für Shortcuts. Wobei ich das bisher nur bei TVPaint getestet habe. Bei CloverPaint können sogar die Hardwaretasten des Tablets mit Funktionen belegt werden. Die Lautstärkewippe habe ich so belegt, dass wenn ich auf "leise" drücke, die Pinselgröße verändert werden kann, und wenn ich auf "laut" drücke, kann ich die Drucksensitivität verändern. Die Pipette bzw. den Eyedropper habe ich auf den Stiftbutton gelegt. Bei Cloverpaint funktioniert das im Gegensatz zu Photoshop Touch wunderbar. Ich bin am überlegen, ob ich mir für CloverPaint eine aufklappbare Schutzhülle mit Bluetooth-Tastatur, die im Deckel befestigt ist, kaufe. Dann könnte ich eventuell, wenn der Deckel aufgeklappt ist, und die Tastatur dann auf der Rückseite des Tablets ist, einige Tasten darauf mit Funktionen belegen, und diese dann auch direkt beim Halten des Tablets aufrufen.

Eigentlich kann man mit jeder dieser Apps gut zeichnen. Jede hat aber seine Stärken und Schwächen.
Im Gegensatz zu Programmen für den PC, kosten die Apps für Smartphones und Tablets nur ein Appel und ein Ei. Von daher ist ein Fehlkauf leichter zu verschmerzen. Da es immer mal wieder kostenlose Updates gibt, ändert sich am Funktionsumfang natürlich öfters etwas.

Problematisch ist, dass es bei Android-Apps, keine richtige Anleitung gibt. Es gibt zwar Kurzanleitungen und Tutorials, diese sind aber nicht gerade Umfangreich. Man kann also nur herumprobieren, oder im Internet nach Antworten suchen.

Da Android ein relativ offenes System ist, können die Bilder im Dateimanager beliebig in den Ordnern der Grafikapps herumgetauscht werden. Wobei der Datei-Browser nicht gerade komfortabel ist. Es gibt aber bessere Dateimanager im Play Store. PSD-Dateien werden meist beim Laden mit einer anderen Grafikapp zu einer Ebene reduziert.
Um ein Bild mit mehreren Ebenen im PSD-Format auf dem PC weiter zu bearbeiten, kann es über die Dropbox-Cloud, Bluetooth, oder DirektWifi auf den PC übertragen werden. Man kann aber auch das Tablet an den USB-Port des PCs anschließen, und die Bilder (auch im PSD-Format) aus den Ordnern der Grafikapps oder aus der Gallery auf die Festplatte kopieren.

Die Möglichkeit, den Handballen beim Zeichnen aufzulegen, funktioniert gut, hat aber auch seine Tücken. Normal ist es so, dass der Handballen ignoriert wird, sobald der Abstand zwischen Stiftspitze und Display unter 1cm beträgt. Beim GN10.1 nervt aber, dass Rechtshänder dabei der Systemleiste in die Quere kommen, die dann immer kurz aufklappt. Linkshänder lösen gerne mal unabsichtlich einen Screenshoot aus. Zwar wird auch die Handballenerkennung auf die Systemleiste unterdrückt, doch all zu oft, hält man den Stift zu weit vom Display entfernt. Allerdings passiert das mit der Zeit immer seltener, da man sich irgendwann daran gewöhnt hat, darauf zu achten den Stift immer vor dem Handballen (fast) aufzusetzen.
Bei Sketchbook, Layerpaint und Clover Paint kann man einstellen, dass der Handballen vollkommen ignoriert wird, auch wenn der Stift weit über dem Screen ist, was ein sehr entspanntes Zeichnen zu lässt. Sowas nennt sich dann "Pen ony Modus". Mit 2 Fingern kann dabei dennoch in das Bild hinein und herausgezoomt, und der Bildausschnitt verschoben werden, ohne dass dabei mit den Fingern etwas gemalt wird. Leider wird der Handballen manchmal als 2 Finger interpretiert und verschiebt dabei das Bild. Die Systemleiste stört dabei auch immer noch.
Die beste Lösung für das Systemleistenproblem bietet Clover Paint. Es unterdrückt die "automatisch drehen Funktion" des Tablets. Wenn man es herumdreht kippt nur die Schrift der Buttons der Benutzeroberfläche mit, so dass man das Tablet auf den Kopf stellen kann, und die Systemleiste nicht mehr stört.
Das Bild selbst kann mit 2 Fingern gezoomt, verschoben und gedreht werden. Zusammen mit dem "Pen only Modus" ist das die beste Art zu zeichnen.. Es kann sogar eingestellt werden, dass man nur mit dem Stift die Werkzeugbuttons bedienen kann.

Wenn man das Galaxy Note 10.1 mit dem Stift bedient erscheint ein (abschaltbarer) Punkt, wenn man den Stift über den Screen hält, der ganz genau zeigt, wo man mit der Stiftspitze aufkommt. Anhand des Punktes kann man sehr genaue Skizzen zeichnen, und tatsächlich, wie vom PC gewohnt, Linien genau an der Stelle weiter zeichnen, wo man sie beendet hat, selbst wenn die Linie noch so dünn ist.
Beim Galaxy Note Smartphone (GT-N7000) kann man einstellen, ob man Rechtshänder oder Linkshänder ist, dann erscheint dieser Punkt ein wenig links bzw. rechts über der Stiftspitze. So dass dieser beim Zeichnen, wenn der Stift schräg gehalten wird, genau an der richtigen Stelle ist. Beim GN10.1 kann man das nicht einstellen. Der Punkt erscheint exakt unter der Spitze, auch wenn man den Stift schräg hält. Eigentlich ist das auch besser so, weil es sonst Probleme beim Zeichnen gibt, wenn man das Tablet dabei herumdreht.

Die Drucksensitivität des GN10.1 wird mit 1024 Druckpunkten angegeben. Im Gegensatz zu den 128 Druckstufen des Galaxy Notes, kann man damit gut arbeiten. Auch wenn, mein Bamboo-Grafiktablet für den PC eine bessere Drucksensitivität hat, als das GN10.1. Obwohl dieses nur 256 Druckstufen besitzt. Die Drucksensitivität funktioniert nur in einem relativ kleinen Bereich. Es ist also bei den meisten Grafikapps nicht möglich, wie in Photoshop auf dem PC mit einem Wacom Grafiktablet mit leichten Druck des Stiftes eine helle dünnen Linie zu zeichnen, die dann übergangslos mit stärkeren Druck langsam zu einem dunklen dicken Brush wird. Bei TVPaint und CloverPaint kann man die Drucksensitivität haargenau einstellen, um dann fast wie auf dem PC gewohnt zu zeichnen.

Die Displayauflösung von nur 1280 x 800 Pixeln ist ausreichend. Mein Laptop hat eine ähnlich geringe Auflösung, auf einer größeren Fläche, hat dafür aber eine nicht so scharfe Darstellung wie das Galaxy Note 10.1. Deswegen fällt die geringe Auflösung beim GN10.1 schon manchmal auf. Mit einer größeren Auflösung wäre das Tablet, wegen der verbauten Wacom-Technik, sicher sehr viel teurer. Auf Internetseiten mit sehr kleiner Schrift ist diese, wenn man das Tablet hochkant hält gerade noch lesbar. Aber man kann ja hineinzoomen. Auch wenn sehr kleine Schrift gestochen scharf im Hochkantformat dargestellt werden könnte, würde ich sowieso hineinzoomen. Waagerecht gehalten, erscheint die kleine Schrift gestochen scharf, da sie dann natürlich größer dargestellt wird. Außerdem kann die Schrift in den Einstellungen vergrößert werden, was aber nur dort funktioniert, wo das auch vorgesehen ist.
Beim Zeichnen von dünnen Linien sieht man Treppenabstufungen. Bei Schraffuren mit sehr dünnen Strichen in schwarzer Farbe, ist so etwas wie ein Moireeffekt sichtbar. Wenn also die einzelnen Pixel der Striche miteinander verschmelzen, und Querlinien, oder Flächen bilden. Man sollte also nicht in hoher Auflösung mit geringster Strichstärke Zeichen, sonst werden die Linien nicht richtig dargestellt. Wenn man die Strichstärke ein bisschen dicker einstellt, und die Deckkraft leicht verringert, ist das kein Problem mehr. Dann kann man die Treppenabstufungen kaum bis gar nicht mehr sehen. Bei Auflösungen bis 2500x2500 Pixeln ist selbst beim schnellen Kringelzeichnen kein Hinterherziehen des Striches bemerkbar. Die Drucksensitivität und das Ein- und Ausfaden des Striches ist dem eines echten Druckbleistiftes gleichzusetzen. Kurven und Kreise haben auch beim schnellen Zeichnen keine Ecken.

Besonders Layerpaint sticht beim Skizzen zeichnen hervor. Man kann darin in einer Auflösung von beispielsweise 5000x5000 Pixeln unglaublich detailreiche Skizzen erstellen. Es ist dann so, als würde man mit einen sehr dünnen Druckbleistift zeichnen. Damit können tatsächlich sehr detaillierte Skizzen mit sehr fein abgestuften Schraffierungen gezeichnet werden. Auf einem Blatt Papier geht es kaum besser. Dabei kann man sehr schnell mit dem Stift zeichnen. Ein Nachziehen des Striches (also ein Lag) ist bei so einer hohen Auflösung, wenn man zu schnell zeichnet aber feststellbar. Manchmal verschluckt sich die App auch, und die Striche werden dann erst nach einer kurzen Denkpause gezeichnet. Ansonsten kann man auch bei den anderen Apps (außer bei Photoshop Touch) saubere, feine, dünne Linien schnell zeichnen. Meist zeichnet man sowieso im gezoomten Bild, und von der Skizze bleibt am Ende im fertigen Bild eh nichts übrig. Bei einem fertig gezeichneten Bild, oder auch bei einem Foto, ist die Auflösung des Bildschirms über alle Zweifel erhaben. Zumindest bei Fotos die ich mit dem Galaxy Note Smartphone gemacht und auf das GN 10.1 übertragen habe.
Wichtiger als die Screenauflösung ist die Auflösung mit der ein Bild gemalt werden kann. Diese ist bei Android nicht an die Screenauflösung des Tablets gebunden, und kann viel größer sein.

Das GN10.1 Tablet hat nur 16GB internen Speicher, was ausreicht. Es ist zwar möglich eine SD-Card mit maximal 64 GB einzustecken, darauf können aber nur Daten abgelegt werden. (Bilder, Musik, Text, usw.) Ab Android 4.0 können darauf, aus kopierschutzgründen, keine Apps mehr ausgelagert werden. Das klappt nur, wenn man das Gerät rootet. Aber ich traue SD-Karten, was die Haltbarkeit betrifft, sowieso nicht. Die SD-Karte ist also keine Speichererweiterung!

Es werden mehrere (harte und weiche) Ersatzspitzen für den Stift mitgeliefert. Außerdem gibt es einen größeren, griffigeren, kugelschreiberähnlichen Ersatzstift nachzukaufen. Es gibt auch einen Bluetooth-Stift, mit dem man Telefonieren kann, wenn man die 3G-Version des GN10.1 hat.

Der Akku des Galaxy Note Smartphones ist herausnehmbar. Ich habe mir dafür einen 5000mA Akku gekauft. Wenn dieser leer ist, kann ich einfach den geladenen original Akku einsetzen. Beim Galaxy Note 10.1 Tablet ist der Akku, (wie es leider bei allen Tablets üblich ist) nicht auswechselbar. Da ich das Tablet nicht ständig mit mir herumtrage, und ich nicht wie beim Smartphone immer darauf angewiesen bin, dass der Akku noch Saft hat, ist das zu verschmerzen. Man kann aber damit schon mal eine ganze Nacht lang durchzeichnen. (über 7h) Das Aufladen dauert aber fast genau so lange.

Die Frage nach der Robustheit des GN10.1, wegen der Kunststoffrückseite erübrigt sich, meiner Meinung nach, da sich sowieso jeder Tabletbesitzer ein stabiles Case bzw. Flipcover kauft, damit der Screen geschützt ist. Das Original von Samsung ist dabei völlig ausreichend, und macht das Gerät nicht viel dicker. Damit lässt sich das Tablet auch aufstellen. Dass die Rückseite nicht aus Aluminium ist, sieht dann mit dem Flipcover eh keiner mehr, und eindrücken lässt diese sich dann auch nicht mehr.
Tipp: Falls man tatsächlich mit dem Tablet ein Foto machen will, sollte man beim hochklappen des Flipcovers, mit dem Ringfinger die Rückseite neben der Linse an das Gehäuse drücken, da sonst das Fotolicht den Raum nicht richtig ausleuchtet.

Leider hat sich nach dem letzten Update auf Android 4.1.2 Jelly Bean ein Fehler bei der AirView-Funktion eingeschlichen, bei dem der Bildschirm beim Zeichnen mit dem Stift, in unregelmäßigen Abständen, ausfällt. Was aber kein Absturz des Gerätes, oder der App ist. Nach einem Druck auf die An/Aus-Taste ist die App sofort wieder da, ohne dass Daten verloren gegangen sind. Wem das stört, kann AirView ausschalten. Doch dann ist auch der Cursor des Stiftes ausgeschaltet. Die meisten Grafikapps können aber einen eigenen Cursor darstellen. Inzwischen wurde die Stiftgenauigkeit verbessert, so dass man eigentlich gar keinen Cursor mehr benötigt.

Auf jeden Fall tut sich jetzt endlich etwas im Bereich des mobilen Digital Painting.
Es kommen immer mehr Tablet-PCs mit Stiftbedienung auf den Markt. Vor allem Windows 8 Tablets. (Surface Pro, Serie7 Slate usw.) Interessant ist das neu vorgestellte "Ativ Tab 3", bei dem Samsung einen Windows 8 PC in das Gehäuse des Galaxy Note 10.1 gequetscht hat. Ob die vorinstallierte 30 Tage Version von Photoshop Elements 11 darauf schnell genug läuft bleibt abzuwarten. (Nur 2GB Ram, Atom Intel Prozessor Dual Core, ca. 700 Euro, Auflösung: 1366x768) Wenn ja, dann würde ich mein GN10.1 Tablet vielleicht verkaufen. Allerdings würde ich die Funktion von Clover Paint, das Bild mit den Fingern drehen zu können, sehr vermissen. Sowie auch die anderen Annehmlichkeiten der Grafikapps. Ein absoluter aber leider sehr teurer Traum dürfte das neue Ativ Q sein, welches einen i5 Prozessor mit echtem Windows 8 und Android, plus Tastatur in einem Tablet mit einer Displayauflösung von 3200 x 1800 Pixeln, vereint.
Mittlerweile gibt es auch drucksensitive Stifte mit dünner Spitze für das iPad, die über Bluetooth, und einem ansteckbaren Sensor funktionieren. (Diese sind allerdings sehr teuer, und werden zur Zeit nur von wenigen, oder nur der mitgelieferten App unterstützt.)
Inzwischen ist der Preis des GN10.1, für die WiFi-only Version, schon auf knapp 400 Euro gesunken. Es muss auch bedacht werden, wer etwas Besseres zum mobilen Zeichnen braucht, muss weit mehr als 1000,-Euro ausgeben, und ist dabei meist nicht wirklich Mobil.
(Größe, Gewicht, Akkuleistung)

Abschließend muss ich sagen:
Wenn man sich mit den Einschränkungen abfindet, wie: Kleinere und langsamere Brushes, im Vergleich mit Grafikprogrammen auf dem PC, und die nicht ganz so gute Drucksensitivität des Stiftes, dann kann man mit dem Galaxy Note 10.1 als günstigen "Cintiq" Ersatz, eigentlich zufrieden sein, und man ist sogar ohne Einschränkungen damit mobil. Ein Bild in guter Auflösung komplett fertig zu zeichnen ist möglich, aber schwieriger als mit Photoshop auf dem PC. Das reine Zeichnen auf dem Tablet, und auch auf dem Smartphone macht auf jeden Fall Spaß. Besonders mit Clover Paint. Mit dem Tablet auf dem Sofa zeichnen, anstatt am Schreibtisch sitzen zu müssen, und beim Besuchen der Eltern keine Kochduelle im Fernsehen ansehen zu müssen, ist schon toll. Mit den Fingern das Bild wie ein Foto herumdrehen, dabei hinein und heraus zu zoomen, mit dem Mittelfinger der Hand, mit der man das Tablet hält, der immer in der Nähe der Lautstärkewippe ist, die man nur antippen braucht, um die Pinselgröße und die Deckkraft zu verändern, und mit dem Stift die Farben direkt aus dem Bild zu picken, dass macht einfach irre Spaß, und hebt das Digital Painting Hobby auf eine vollkommen neue Ebene. Wenn man zum Tablet dann noch das Galaxy Note, oder das Galaxy Note2 hat, und die Bilder auf Smartphone und Tablet im Wechsel zeichnen kann, und dazu noch mit der gleichen Zeichen-App, ist das einfach genial.
Doch wenn ich mich dann mal wieder vor meinen Laptop setze bemerke ich immer wieder, mit welcher Leichtigkeit ich in Photoshop Bilder zeichnen kann, für die ich auf dem Tablet länger brauche, und wie groß der eigentlich geringe Unterschied der Drucksensitivität zwischen SPen auf dem GN10.1 und dem Stift meines Wacom Grafiktablets dann doch ist. Dazu kommt noch, dass der eigentlich brillante Bildschirm des GN10.1, der alles unglaublich scharf und in herrlichen Farben darstellt, anscheinend Details verschluckt, dadurch dass die Farben viel zu intensiv sind. Was mir auffiel, als ich ein Bild, welches ich auf dem GN10.1 gezeichnet habe, auf den PC geladen habe. Mehrere Fingerkuppengroße helle Punkte, die anscheinend entstanden sind, als ich in Photoshop Touch oder TVPaint mit 2 Fingern das Bild gezoomt habe, und die App ab und zu nur einen Finger erkannt hatte, und mit der vorher gewählten Farbe dann natürlich einen hellen Punkt gezeichnet hatte. (So etwas kann bei Sketchbook und Clover Paint durch den "Pen only Mode" nicht passieren.)
Auch ein Farbunterschied bei fast gleichen Farben, ist auf dem GN10.1 nicht, bzw. erst auf dem PC feststellbar. Die Farbdarstellung des GN 10.1 Bildschirms ist also nicht wirklichkeitsgetreu. Das ist aber auch auf einigen Tablets anderer Hersteller so. Das Galaxy Note Smartphone hat dagegen den farbechteren Bildschirm, wenn ich mal von den oben beschriebenen Bildfehlern in den dunklen Bereichen absehe.
Leider kommt es bei der Allgemeinheit wohl besser an, wenn der Bildschirm knallig bunte Bilder zeigt, anstatt wirklichkeitsgetreue Farben.
Am Ende führt halt kein Weg daran vorbei, das Bild nochmal auf dem PC zu bearbeiten.
Was aber nur ein paar Minuten dauert. Von daher ist dieses kein großer Mangel. Außerdem ist es besser das Bild auf dem PC in Photoshop in das JPG Format für das Internet umzuwandeln, da Photoshop die besseren Komprimierungsverfahren besitzt.

Die S-Note App:
Man kann wie in einem Desktop Publishing Programm Bilder und natürlich Texte unterschiedlicher Größe, Schriftart und Farbe in Boxen schreiben, und diese Boxen frei auf der Seite verschieben. Oder aber auch einfach die Seite vollschreiben. Dazu kann man noch Skizzen frei zeichnen. Durch die Formanpassung können Linien, Quadrate, Kreise oder Pfeile begradigt werden. Formeln können auch sauber geschrieben werden.
Die S-Note-App stürzt aber ab und zu ab. Man sollte öfters zwischenspeichern. Der "Pen only Mode" funktioniert leider nicht im unteren Schreibfeld. Die Handschrifterkennung funktioniert gut. Man sollte aber, wenn man sie nutzen will, so oft wie möglich die Handschrifterkennung zu Übungszwecken nutzen, um damit zurecht zu kommen. Wenn nicht, muss man sich angewöhnen manche Buchstaben einfach in Blockschrift zu schreiben. Nervig ist, dass wenn man nach einem Satz das Satzzeichen nicht schnell genug setzt, dazwischen ein Leerzeichen gesetzt wird. Ich kann Handschriftlich, nach langer Übungszeit, nicht schneller schreiben als auf der Bildschirmtastatur. Aber es macht zumindest mehr Spaß. Wobei mir auffällt, dass die Schrifterkennung anscheinend Wetterabhängig ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich manchmal ganze Texte in Sauklaue hinkritzeln kann, und alles erkannt wird, an anderen Tagen aber, bei ein in Schönschrift geschriebenes Wort wie z.B. "Galaxy", das G und das x nicht erkannt werden.

Die Bedienung der App ist hakelig. Wenn man sie ständig nutzt, kommt man immer besser damit zurecht. Ansonsten gibt es noch ähnliche Apps im PlayStore, wie z.B. Lecture Notes. Die Handschrifterkennung mit dem S-Pen funktioniert App-unabhängig in beinahe allen Apps, und in (fast) jedem Feld, in dem auf dem GN 10.1 etwas eingegeben, bzw. hinein geschrieben werden kann. Auch in Internetseiten. Die mit S-Note erstellten Dokumente haben, wenn man sie als PDF- oder JPEG-Datei abspeichert starke Kompressionsartefakte. Was aber nur stört, wenn man in das Dokument hineinzoomt. Ansonsten sieht es auf dem Tablet noch gut aus. Wie ein Ausdruck aussieht weiß ich aber nicht. Interessant ist auch die Möglichkeit, alles was irgendwie auf dem Tablet darstellbar ist, mit dem Stift auszuschneiden, und diesen Screenshoot über die Zwischenablage in ein Dokument einzufügen. Hierfür ist auch die Möglichkeit des Tablets interessant, 2 Apps wie z.B. den Internetbrowser, Google Maps oder ein Bild aus der Gallery, und die S-Note-App nebeneinander gleichzeitig auf dem Bildschirm benutzen zu können, was natürlich nur mit den Apps funktioniert, die das auch unterstützen. In der Kaskadenansicht können sogar wie auf dem PC ganz viele Apps in Fenstern laufen. Hier merkt man zwar die geringe Auflösung des Screens, doch sind die Texte auch auf Internetseiten immer noch lesbar.
Die Dokumente können nicht auf dem PC in anderen Textverarbeitungen bearbeitet werden, was wohl auch klar sein dürfte, und auch gar nicht anders möglich wäre. Man kann allerdings das erstellte Dokument als PDF-oder JPEG-Datei oder als editierbaren Klartext per E-Mail verschicken. Die Sache mit dem Klartext ist mir erst jetzt aufgefallen, sonst hätte ich diesen Text nicht auf meinem Laptop mit Wordpad geschrieben, sondern auf dem Tablet, und ihn dann per Direkt-Wifi an den Laptop gesendet.
Ansonsten kann man die Dokumente, wenn man sie als JPEG speichert, natürlich in Photoshop bearbeiten. Außerdem gibt es die S-Note auch für Windows 8. Ich nehme mal an, dass man die Dateien, die S-Note intern erzeugt damit laden und editieren kann.
Wenn man, ohne dass S-Note läuft, mit gedrückten Stiftbutton zwei mal auf das Display tippt, erscheint ein gelber Post-it Zettel, auf dem man Notizen schreiben und dann abspeichern kann. Auch kann von einigen Apps, wie z.B. dem Terminkalender (S-Planer) des Tablets, über ein Menü auf die Notizfunktion zugegriffen werden Die Post-it Zettel können dann z-B. in den Terminen abgespeichert werden.
Die Möglichkeit, genau wie bei einem Terminkalender aus Papier, Randnotizen direkt mit dem Stift auf die Monatsansicht zu kritzeln, finde ich extrem nützlich. Auch wenn in den Tagesfeldern kein Platz mehr ist, passt immer noch ein rotes Sternchen hinein Am Rand kann man dann irgendwo z.B. "Grill nicht vergessen" hinschreiben.

Bewertung des GN 10.1:
Einerseits würde ich nur 4 Sterne geben, da es noch Raum nach oben gibt. Andererseits ist das GN10.1 zur Zeit ein absolutes Novum, auf das ich lange gewartet habe. Ich vergebe wohlwollend 5 Sterne, auch dafür dass Samsung ein bezahlbares Gerät hergestellt hat, welches es bei der Masse der Tabletnutzer schwer hat bzw. hatte sich durchzusetzen, aber die Bedürfnisse einiger Weniger die einen Digitizerstift zu schätzen wissen, berücksichtigt hat.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2012
Servus,
ich hab mir das Tablet fürs Studium gekauft um nicht mehr Zettel und Stift mitnehmen zu müssen.
Zu aller erst: Mit dem vorhanden Update auf Android 4.1 ist das Tablet eine Eierlegendewollmilchsau ;)

Pro:
+Akkulaufzeit
+Display (Helligkeit super, Auflösung könnte höher sein, reicht aber vollkommen aus!)
+Stifteingabe
+Paper Artist
+Läuft jederzeit Flüssig
+Polaris Office

Neutral:
^S Note --> Nette Idee, leider aber nicht optimal.

Contra:
-Unterstützt kein Flash, ist aber ab Android 4.1 generell so
-S Planner synchronisiert nicht mit Google Tasks

Ich werde hier keine großen Worte über Android selber verlieren. Läuft in Version 4.1 Super, große Appauswahl in Google Play, alles gut.
Das Tablet besticht durch seine überragende Leistung, bis jetzt kein Ruckler oder sonstiges. Das Display sieht super aus. Das Herzstück ist die Texteingabe per Hand. Meiner Empfindung nach hat sich diese mit dem Update auf 4.1 etwas verschlechtert, also Schrift wird zu schnell erkannt und Wörter deswegen abgehackt, aber das passiert selten. Ich bin sehr zufrieden, ich benutze das Note für alle meine Mitschriften in der Uni. Und wirklich für alle, auch um in PDF's zu schreiben.
Schade ist, dass S Note zum mitschreiben eher ungeeignet ist. Auch auf kleinser Stufe ist meiner Empfindung nach die Strichstärke noch zu Groß. Aber dafür gibts die Freeware Papyrus in Google Play. Damit lassen sich super handschriftliche Eingaben machen. Für PDF's benutze ich EzPDF, das kostet zwar ein paar Euro aber es lohnt sich, da sich PDFs umfassend bearbeiten lassen, inklusive Einfügen leerer Seiten für eigene Notizen. Für Mitschriften ist auch die vorinstallierte Anwendung Polaris Office sehr zu empfehlen. Diese bietet eine umfassende Officelösung und ist auch mit MS Office kompatibel. Per Handschrifterkennung habe ich dann meine Mitschriften als docx.
Die Akkulaufzeit ist für mein Nutzungsverhalten. Selbst an meinem härtesten Unitag, wo ich von 8 bis 20 Uhr 5 Vorlesungen habe, habe ich am Ende des Tages noch gut 60% Akku. Dabei nutze ich natürlich die Energiesparfunktion, automatische Helligkeitsregulierung und Internet (Wlan) und bei bedarf. Ich bin damit sehr zufrieden :)
Meiner Meinung nach sind die einzigen Nachteile die fehlende synchronisation mit google Tasks, was aber nur ein bitterer Beigeschmack ist aber zu verschmerzen. Nutze dafür jetzt Jorte, wunderbar.
Der einzige wirkliche Negativpunkt ist die fehlende Flashunterstützung von Android ab Version 4.1. Html5 gehört wohl zwar die Zukunft, aber noch lebe ich in der Gegenwart. Man kann zwar Flash über xda developers runterladen und Firefox gibt sich auch mühe Flash wiederzugeben, aber das Ergebnis ist nicht so berauschend.

Fazit: Eierlegendewollmilchsau
Das Ding kann einfach alles, es gibt für mich eigentlich kaum einen Grund das Ding aus der Hand zu legen. In der Uni kann ich alles damit machen, Texte lesen, PDF's direkt bearbeiten, Mitschriften. Zuhause kann man bequem auf dem Sofa sitzen und surfen und Termine organisieren. Ich bin sehr sehr zufrieden.
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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2012
Das habe ich mich lange auch gefragt. Man hat einen PC zu Hause, ein Notebook für unterwegs und ein Smartphone für die restliche Zeit. Auch nachdem mein Umfeld schon mit diversen Produkten aus Cupertino und Fernost rumlief, verweigerte ich mich, auch noch ein Gerät mit mir rum zu schleppen.
Nachdem mein letzter Verbündeter der Verweigererfront dann aber auch Tablet kaufte (irgendwas mit Obst) und mir einen glühenden Vortrag über die Möglichkeiten hielt dachte ich dann doch nochmal darüber nach.
Aber was kaufen?
I-Tunes ist für mich ein no go, die Produkte aus Redmond auf mobilen Geräten auch, aber mit Android und Samsung bin ich eigentlich sehr zufrieden.
Status quo heute, ein Samsung Note 10.1.
Bestellt, geliefert, ausgepackt, die Multisimkarte meines Netzbetreibers rein und die diversen Konten bei Google, Samsung etc. aktiviert. Der Rest geht eigentlich von alleine. Alle apps werden ebenfalls installiert und selbst die Kopplung mit dem heimischen WLAN war schon eingerichtet. Selbst die Bedienung vom (ist wirklich Zufall) Samsung TV geht einwandfrei.
Auswirkungen: Der PC bleibt jetzt öfter mal aus. Das Note 10.1 startet viel schneller und um Mails zu checken oder kurz mal was im WWW nach zu schauen reicht das Gerät vollkommen. Da es wesentlich leichter und handlicher als das Notebook ist hat auch dieses Gerät jetzt mehr Freizeit. Selbst das Smartphone hat jetzt mehr Pausen weil telefonieren, per Freisprechen oder Headset (sich das Teil ans Ohr zu halten sähe ja nun wirklich blöd aus), geht ja schließlich auch.
Vergleich: Ich hab nur eine begrenzte Auswahl an Herstellern mit denen ich das Samsung Note 10.1 vergleichen kann. Zum einen natürlich die Kultmarke mit dem Apfel. Und dann noch die Firma die soviel bei Aldi anbietet sowie der Hersteller der mit dem Eee PC auch eine neue Produktreihe auf den Markt brachte.
Fazit, das Display beim iPad 3 ist bei manchen Anwendungen deutlich besser. Die beiden anderen o.a. Hersteller sind bei ihren Produkten z.T. deutlich preiswerter.
Aber das war es meiner Meinung nach auch.
Der Quadcore-Prozessor hängt sehr gut am Gas, der 2 GB große Arbeitsspeicher ebenfalls, dass Display reicht für mich vollkommen, die gebotenen Features von Android 4 auch und mit dem richtigen Netzbetreiber kommt richtig Freude auf.
Kurzum, ich sitze wieder mehr vor einem Display.
Dabei habe ich nach einer knappen Woche noch lange nicht alles ausprobiert bzw. gefunden.
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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Dezember 2012
Ich habe das Note 10.1 (mit 3G) jetzt seit etwas über einer Woche und finde das Gerät einfach toll. Ich habe nichts gegen Apple bzw. das iPad und nutzte selber auch das iPad 3 (also das sog. "neue iPad" - bevor das iPad 4 heraus kam, was es ja zum "alten neuen iPad" macht ^^). Ich finde das iPad macht fast nichts falsch (schicke Apps, Retina-Display, Bedienbarkeit), aber aus heutiger Sicht leider nichts mehr wirklich besonderes. Auch wenn es komisch klingt, aber mir war das iPad mittlerweile etwas zu langweilig. Außerdem war es für mich immer mehr wie ein "Spielzeug" als ein Gerät, mit dem man produktiv etwas machen kann.

Da ich seit geraumer Zeit mich sehr für Fotografie interessiere und öfters mit meiner Spiegelreflexkamera unterwegs bin, interessierte mich die Stifteingabe vom Note, da ich es mir dort gut vorstellen konnte, dass besonders Bildbearbeitung & Co. Spaß macht - und dem ist auch so! Adobe Photoshop Touch, welches ca. 8 Euro im Playstore kostet, ist auch bereits vorinstalliert! Es macht echt Laune, mit dem Stift die Bilder zu bearbeiten, auch wenn man natürlich wissen muss, dass dies nicht an die Bearbeitung am PC heran kommt. Überhaupt habe ich mich jetzt schon an den Stift gewöhnt und möchte diesen eigentlich nicht mehr missen. Durch den Stift sticht das Tablet auch aus dem Android-Pool hervor und hat dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.

Android Jelly Bean 4.1.x in Kombination mit der Samsung Oberfläche bietet ein tolles Gesamterlebnis. Es läuft insgesamt echt sehr flüssig und macht Spaß. Obwohl das Display aufgrund der Auflösung nicht an das iPad 3/4 heran reicht, finde ich es trotzdem klasse und das Betrachten von Fotos ist wirklich super. In dem Zusammenhang möchte ich auch auf etwas hinweisen, dass den meisten wohl noch nicht aufgefallen ist. Bei allen anderen Android-Tablets, die ich bisher in der Hand hatte (darunter das Asus Prime/Infinity, Acer A500) gab es ein merkbares Scharfzeichnen bei der Bildbetrachtung - egal mit welcher App ich es getestet habe. Mich hat das echt aufgeregt und auch den Spaß an den Fotos genommen. Hier tritt das nicht auf bzw. in einer Geschwindigkeit, die nicht auffällt! Ich denke das hängt auch mit den 2 GB Speicher zusammen, die Samsung dem Gerät spendiert hat. Für alle, die sich gerne Fotos auf dem Tablet ansehen ist dies bestimmt ein beachtenswerter Aspekt! Überhaupt ist die Bildergallerie echt schick, man kann zwischen 3 Ansichten umschalten (darunter eine Art 3D-Flow und eine Spirale).

Negativ ist mir nicht so viel aufgefallen. Insgesamt fühlt es sich aufgrund des Plastiks nicht ganz so wertig wie ein iPad an, wobei ich finde, dass es echt gut in der Hand liegt und durch das Plastik strahlt es nicht diese gewisse Kälte aus. Wirklich angenehm! Wie bereits erwähnt ist die Auflösung bei weitem nicht so hoch wie beim iPad (oder dem Nexus 10), allerdings sind die Farben echt toll und im Vergleich zum Asus Infinity (mit Full HD) finde ich dieses Display persönlich besser, da die Farben beim Asus relativ blass waren. Arbeitet man eine Zeit lang mit diesem Tablet, so fällt die Auflösung auch nicht wirklich ins Gewicht, nur beim direkten Vergleich fällt es natürlich wieder auf. Grundsätzlich sollte man auch wissen, dass es für Android-Tablets bei WEITEM nicht so viele angepasste Apps wie für das iPad gibt. Zwar bekommt man für so gut wie jeden Einsatzzweck eine App, jedoch handelt es sich meistens um eine Handyapp, die dann auf dem Tablet langgezogen bzw. hochskaliert wird. Ob Facebook oder ebay, die Apps sehen auf iPad deutlich besser aus. Das ist schade, ändert sich aber hoffentlich noch (auch aufgrund des Nexus-Trends). Rein funktionell lässt sich aber auch mit den Android-Apps leben. Für Gamer könnte noch interessant sein, dass das Tablet leider keinen Tegra-Chipsatz hat. Das merkt man zwar nicht bei der Geschwindigkeit (ich finde sogar, dass z.B. Nova 3 auf diesem Teil flüssiger läuft als auf dem Asus Prime mit Tegra 3), jedoch gibt es einige Spiele, die nur mit Tegra kompatibel sind bzw. auf Tegra mehr Effekte aufweisen (z.B. Wasserspritzer bei Riptide GP). Man kann aber auch so wirklich VIEL auf dem Tablet spielen, wenn man das will.

Man merkt sicherlich schon, die Kritikpunkte lassen sich gut relativieren und ich bin insgesamt echt begeistert von dem Tablet. Erwähnen möchte ich aber noch, dass ich zuvor 2 Geräte hatte, die beide jeweils einen Defekt aufwiesen. Das erste hatte einen Defekt am Display, bei dem zweiten war ein ziemlich lautes Knacken/Knarzen bei leichtem Drück auf dem Gehäuse zu hören. Gerade das Knarzen scheint bei vielen Geräten der Fall zu sein (hatte u.a. auch im Media Markt ein Vorführgerät in der Hand, das leicht geknarzt hat). Meines tut dies jedoch bei weitem nicht auf diesem Level. Also wenn jemand ein Gerät mit starkem Knarzen hat, sollte es wieder umtauschen!

Außerdem ist mir auch aufgefallen (vielleicht täusche ich mich da aber auch), dass die 3G-Variante insgesamt hochwertiger verarbeitet wirkt (die zwei defekten Geräte waren auch ohne 3G). Der MicroSD-Slot beispielsweise ist recht fummelig bei dem Note, da man die Karte vergleichsweise schwer rein bzw. wieder raus bekommt. Ich habe aber den Eindruck, dass es bei der 3G-Variante (also zumindest bei meinem Teil) etwas leichter geht. Bei den anderen beiden habe ich die Karte nicht ohne Utensil (z.B. Zahnstocher) wieder rausbekommen, hier geht das tatsächlich mit dem Finger!

Für mich ist es das bisher erste Tablet, bei dem ich wirklich sagen kann, ich finde es besser als das iPad!

Hier nochmal eine grobe Übersicht:
+ Stifteingabe macht richtig Spaß und funktioniert besser als "normale" Stifte für die anderen Tablets
+ Adobe Photoshop Touch vorinstalliert bzw. schicke Bildergallerie, Screenshot-Funktion usw...einfach toll für Fotos und Bildbearbeitung!
+ Android Jelly Bean in Verbindung mit Samsung Oberfläche schnell und schick
+ schickes farbintensives Display
+ Plastik-Gehäuse fühlt sich weich und angenehm an (auch keine scharfen Kanten wie bei manch anderem Gerät)

- bei weitem noch nicht so viele Tablet-Apps wie für iOS (iPad)
- Plastik-Look findet sicherlich nicht jeder schick
- Auflösung nicht so hoch wie bei iPad 3/4 oder Nexus 10
- MicroSD-Karte etwas fummelig beim rein- bzw. rausstecken
- kein Tegra-Chipsatz (dadurch nicht zu allen Spielen kompatibel bzw. teilweise weniger Effekte)
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2012
Ich hatte das Glück, mir das Tablet bereits in grau ergattern zu können, und bin durchweg begeistert.
Dieses Tablet ist nicht mein erstes, ich hatte vorher bereits ein Motorola Xoom, mit dem ich an sich auch recht zufrieden war. Warum dann das neue Samsung Galaxy Note 10.1?
Seit fast einem Jahr benutze ich das Galaxy Note Smartphone und finde die Möglichkeit mit dem Stift Text einzugeben genial, vor allem weil die Texterkennung prima funktioniert. Daher war für mich klar, dass ich das Galaxy Note Tablet haben muss!

Eines vorweg: Ich kann nach knapp 3 Tagen ausprobieren keine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu meinem bisherigen Tablet feststellen. Der Start von Apps ging auch bisher flüssig und Videos haben vorher auch nie geruckelt. Das hat mich fast ein wenig enttäuscht (wobei: was sollte dann noch besser sein?). Besser ist auf jeden Fall der Akku, der gute 48 Stunden durchgehalten hat, obwohl ich am Anfang natürlich sehr viel ausprobiert habe (Funktionen, Videos, Musik). Bei normalem Gebrauch sind drei Tage sicherlich drin.

Die Einrichtung war schnell erledigt, Samsung hat ein eigenes Setup dafür aufgespielt, einen Samsung-Account (zum Zugriff auf zusätzliche Apps) kann man, muss man aber nicht einrichten.
Das Gewicht des Tablets ist recht angenehm, was daran liegt, dass nur Plastik verbaut worden ist, was dann leider nicht so edel wirkt. Es liegt gut in der Hand, was man vor allem beim lesen oder surfen im liegen merkt.
Die Anschlüsse an der Ober- und Unterseite sind ganz geschickt platziert, wobei der Ladeanschluss (30Pin) an der Unterseite durchaus stören kann, wenn man während des Ladens im Liegen surfen will und gleichzeitig Musik hört (dann nützt ein auf den Kopf stellen des Tablets auch nichts, weil dann auf beiden Seiten ein Stecker stört).
Dieser 30Pin-Anschluss ist dann auch gleichzeitig wieder ein großes Manko: Man kann kein USB-Kabel einstecken, sondern benötigt einen Adapter, wenn man z.B. einen USB-Stick anschließen will (dieser Adapter ist natürlich nicht im Lieferumfang enthalten). Das beiliegende Ladekabel von 1m Länge empfinde ich etwas kurz, nicht immer sind die Steckdosen genau da, wo man sie braucht.

Die Bildschirmauflösung empfinde ich sehr gut, meine Videos und Fotos werden in erstklassiger Qualität dargestellt. Für mich ist daher die Kritik an der Auflösung im praktischen Einsatz nicht nachvollziehbar.

Insgesamt hat das Tablet einen relativ großen schwarzen Rand um den Bildschirm. Da hätte man in der Gesamtgröße des Geräts einiges einsparen können (mein Motorola Xoom ist um einiges kleiner, da der Rand um den Bildschirm nicht so groß ist).

Der S-Pen funktioniert perfekt. Man kann ihn zum Scrollen, Apps aufrufen und zum Schreiben verwenden, also das Tablet komplett damit bedienen. Die Texterkennung funktioniert (bei meiner Handschrift) einzigartig. Die Strichbreite des Stifts lässt sich einstellen, sodass auf eine Seite Memo einiger Text drauf geht. Man kann dabei einstellen, dass nur Zeichen mit dem S-Pen als Eingabe interpretiert werden (und nicht die Fahrer, die durch Auflage des Handballens entstehen). Die handschriftlichen Memos kann man als Bild oder PDF abspeichern.
Zunächst dachte ich, dass der S-Pen nur mit den beigefügten Samsunganwendungen funktioniert. Ein Leser hat mich aber darauf hingewiesen, dass es mit allen Anwendungen geht: Bei der Tastatur links unten auf das Zahnradsymbol länger draufhalten, dann kann man zwischen Tastatur, S-Pen und Spracheingabe wählen. Perfekt!

Eine sehr gute App, die Samsung dem Tablet beigefügt hat, ist Smart Remote, damit lassen sich Fernseher und DVD-Player mit dem Tablet bedienen. Das funktioniert bei mir mit allen meinen Geräten ohne Probleme und erspart den Griff zur Fernbedienung.

Hier noch einmal zusammengefasst:
Vorteile:
+ S-Pen und die dazugehörige App S-Memo
+ sehr gute Bildschirmauflösung mit guter Lesbarkeit auch aus ungünstigeren Blickwinkeln
+ einige sehr brauchbare Apps wie Adobe Photoshop Touch und Smart Remote sind bereits enthalten
+ Anschlussmöglichkeit von USB-Sticks/Festplatten/Mäusen
+ geringes Gewicht
+ Akkuleistung

Nachteile:
- das Einführen des S-Pen in seinen Schlitz ist etwas fummelig
- 30Pin Datenschnittstelle anstatt eines USB-Anschlusses
- kein HDMI-Ausgang (nur über zusätzliche Adapter möglich)

Fazit:
Meiner Meinung nach wird der normale private Anwender von den Vorzügen dieses Tablets nur profitieren, wenn er den S-Pen gebrauchen kann. Das ist wirklich das große Alleinstellungsmerkmal. Wenn man darauf verzichten kann, dann wird man bestimmt auch mit günstigeren Tablets zufrieden sein können. Ich für meinen Teil bin begeistert.
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64 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. September 2012
Ich habe mein Note jetzt schon seit ein paar Tagen und schreibe jetzt mal mein persönliches Fazit.

In den bisherigen rezensionen wird wohl ziemlich ersichtlich, dass es gewaltige schwankungen in der Produktion bei Samsung gibt.
Anders lassen sich solch heftige Unterschiede nicht erklären.

Mein Note knarzt ein wenig, wenn man auf bestimmte stellen auf der Rückseite drückt, z.B. oben links. Jedoch ist das weit entfernt von dem was ich von meinem Lenovo thinkpad tablet gewohnt war. Die Verwindungsteife ist ebenfalls sehr gut, da lässt sich nix verbiegen. Meiner Meinung nach wurde mal wieder die Kunststoffrückseite nicht perfekt designt, sie ist im gegensatz zum umlaufenden Rahmen viel zu weich. Wäre sie genauso stabil, dann würde da auch absolut nichts knarzen können.

Was die Software anbelangt, so ist vorallem die S-note app und die Handschrift-Erkennung ohne jeden Zweifel das beste was ich auf einem tablet je gesehen habe und wohl auch das beste was es momentan gibt.
Die Handschrift-erkennung kann sogar Handschriften perfekt erkennen bei denen ich erst zweimal hinschauen muss um etwas zu entziffern.

Die eingebaute Hardware muss nicht weiter ausgeführt werden, diese ist im Moment das Nonplusultra im Tabletsegment.

Der S-Pen ist extrem Präzise und die Funktion die Digitizer-Schicht auszuschalten solang sich der Pen im Silo befindet ist wirklich sinnvoll. So spart man Strom.
Die Funktion eines Alles-Mitschreib-Tablets erfüllt es zu 100%.

Allgemein muss man sagen, dass die Akkulaufzeit einfach top ist. Ich habe es 48h in Betrieb gehabt mit Surfen, apps installieren und alles mögliche testen, zocken, lesen und bei 15% akku habe ich es nun zum Laden hingehängt. Unglaublich.

Das nicht vorhandensein von externen Anschlüssen allerdings ist mir absolut nicht erklärlich, was außer Geldmacherei steckt denn hinter diesen ganzen Adaptern? Ich verstehe sowas nicht.

Alles in Allem, wäre die Rückseite etwas stabiler und wären ein paar mehr Anschlüsse vorhanden, dann hätte es von mir auch 5 Sterne gegeben.
Allerdings ist dies wirklich meckern auf hohem Niveau. Es scheint wohl auf das eigene Glück anzukommen ob das erhaltene Exemplar knarzt oder nicht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2013
Ich will hier nicht die Profi-Testergebnisse der einschlägigen Magazine wiederholen, die mich zur Auswahl des Geräts bewogen haben. Kurz: Ich bin begeistert von dem Gerät. Einfache Inbetriebnahme, intuitive Nutzung, Handbuch als PDF-Download und Lern-Videos für die Standards und einzelne Sonderfunktionen. Es hat einen sehr guten Display und zeigt Webseiten, Fotos und Filme sehr schnell an. Mir gefällt der integrierte Pen und die Möglichkeit, den Screen zu splitten, um parallel z.B. Mail und Web-Browser offen zu haben. Samsung gab als Zugabe noch eine 64GB-micro-sdcard. Eine zusätzliche QWERTZ-BT-Tastatur (rapidoo) ließ sich ebenfalls problemlos kombinieren (kleines Manko: @ geht auf der BT-Tastatur nicht). Ich habe dieses Tablet für meinen Vater (77) gekauft, der ohne PC-Vorkenntnisse mit etwas Hilfe am Anfang und einer selbstgebastelten Anleitung nach 1,5 Monaten schon prima mit den wesentlichen Funktionen zurecht kommt (Mailen, Skypen, Fotografieren, Webrecherche, Diashow). Dieses Tablet macht jedem Spaß und bietet meines Erachtens Senior-Einsteigern in die elektronische Welt mehr Erfolgserlebnisse als ein Laptop.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2013
Ich suchte einen Nachfolger für mein 7 Zoll-Galaxy Tab der ersten Bauserie, war aber weder auf Marke noch Betriebssystem festgelegt. Sechs Stunden lang (!) stand ich in so einem Jupiter-Hansi-Markt und probierte Dutzende von Endgeräten ausführlich durch, vom iPad bis zum Windows 8-Asus, vom Auslaufmodell bis zum letzten Schrei, von 99 bis fast 1000 Euro. Übrig blieben zum Schluss das iPad, das Galaxy Tab II und das Note 10.1 - die drei machten den besten Eindruck auf mich. Das iPad fiel dann wegen des abgeriegelten Systems weg, auch wenn meiner Meinung nach die Apple-Oberfläche noch etwas eleganter und durchdachter ist als Android 4. Das Note setzte sich dann im direkten Vergleich gegen das Tab II durch, denn es ist deutlich schneller, hat diesen elektronischen Stift, nützliche auf den Stift abgestimmte Software, eine erheblich bessere Frontkamera als das Tab II und erlaubt insgesamt ein deutlich flüssigeres, eleganteres Arbeiten. Das hat mich überzeugt, und ich habe es nicht bereut. Dass man über einen Adapter einfach so eine PC-Maus, eine Tastatur oder einen USB-Stick anschließen kann, macht das ganze noch besser. Der Akku ist wunderbar, ich muss trotz extrem intensiver Nutzung nur einmal pro Tag laden, manchmal sogar erst nach zwei Tagen. Für mich ist das Note 10.1 schon ziemlich perfekt, es bleiben nur wenige Wünsche offen (deshalb vier Sterne). Ich würde es wieder kaufen. In meiner Wunschfarbe (Rot) habe ich es übrigens nur hier gefunden, der Markt hatte die Dinger nur in Schwarz oder Weiß.
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