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am 13. Mai 2009
Overnight Sensation ist Zappas Sgt. Pepper. Wohl eine der wichtigsten Platten des letzten Jahrhunderts, die Platte der Siebziger überhaupt, zeitlos gültig aufgenommen und abgemischt, mit schier unglaublichen Gesangspassagen, einer Gitarre vom anderen Stern, mit Texten, die Bukowski und Crumb neidisch machen, einer Orgel, die die Stranglers zur Umschulung bringt, voller skurril-surrealer Ideen, voller Witze, voller ironischer Persiflagen Amerikanischer Urtypen und Freaks, voller Instrumente, gespielt von den ganz großen Meistern ihres Faches, mit Stimmen gesungen von Sängerinnen und Sängern, die ganz ohne Cubase und PC-Effekt den Teufel zum Heulen bringen, alles ist zum Schneiden dicht, die Aufnahme stellt das Schlagzeug wie ein an die Wand genageltes Klangbild ins Wohnzimmer, in 3D quillt es musikalisch daraus hervor, FZ erzählt apodikisch die Geschichte vom Spinner, der nach Montana gehen will, Zahnseide produzieren, die er mit halbummantelten Pinzetten aus den Zwischenräumen herausziehen will, von der Frau mit der irren Schwester, die keinen Höhepunkt bekommen kann, und an der er, FZ, sich versucht, von der Wrbung als Schleim, der aus dem TV fließt, ein fulminanter Irrer, dieser Zappa, der Zauberer, und geniale Infragesteller, der Musikpornograph und freieste Mensch der westlichen Welt. Unbedingt, unbedingt kaufen.
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am 5. Juli 2001
Ich mag diese "Sensationelle Nacht" von 1973, unterm Strich jedenfalls. Es ist ein abwechslungsreiches, gut produziertes Album, bei dem man stellenweise die überschäumende Spielfreude von Platten wie "The Grand Wazoo" hört, andererseits aber auch eine deutliche Zurücknahme von experimentellen Boshaftigkeiten ausmachen kann. Zappa hatte hier mit u.a. George Duke, Ian Underwood, den Fowler Brothers und Jean Luc-Ponty eine seiner schlagkräftigsten Bands überhaupt versammelt. Insgesamt lässt sich aber musikalisch eine dezente Hinwendung in Richtung Publikumsgeschmack nicht verbergen. Bei den Texten hat Zappa seine politisch-sozialkritischen Ansätze zugunsten von derb-sexuellen Exzessen etwas zurückgestellt. In "Im The Slime" gibt es noch kritisches zum Medium Fernsehen zu hören, ansonsten regieren Zappas, oder auch Deine Phantasien, oder auch meine. Für mich gibt es im Verlauf der Platte eine klare, qualitative Steigerung, eigentlich geht es mit der Horrorstimme von Kim Vassy und Jean-Luc Ponty`s Violine in "Fifty-Fifty" erst so richtig los, bei den drei Songs davor kommt bei mir so ein Gefühl von "Ich-weiß-noch-nicht-genau" auf. "Zomby Woof", das die damals aktuelle Zombie-Filmwelle aufs Korn nimmt, ist eine grandiose Weiterentwicklung des Jazz-Rocks der vorangegangenen Alben. "Dinah-Moe-Hum" ist Legende und bedarf keiner weiteren Erklärung. "Montana" beschäftigt sich mit der "Zurück-zur Natur"-Bewegung und ist ein komplexes, farbiges Meisterwerk, eine geniale Abschlußnummer und überhaupt ein Zappa-Highlight. Insgesamt ist "Overnight Sensation" wirklich für sog. "Einsteiger" zu empfehlen.
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am 28. Juni 2007
Zappa stellt mit der Veröffentlichung von Overnite Sensation eine Mothers-Formation vor, die man berechtigt als die beste aller Zeiten bezeichnen kann. Waren die Formationen zuvor eher wortlastig (200 Motels / Just another band from L.A.)oder extrem instrumental (Grand Wazoo / Waka Jawaka), bietet diese Scheibe die perfekte Symbiose aus allen bis dato bekannten zappaesquen Stilelementen. Was hier genial wirkt: Zappa tritt erstmalig konsequent als Leadsänger (Ausnahme Fifty Fifty)in Erscheinung. Verursacht durch seinen Bühnensturz in London 1971, ist seine Stimme ein bisserlŽ tiefer aber dadurch wesentlich ausdrucksstärker geworden. Die Scheibe ist rockig, jazzig, eben typisch Zappa. Im Vergelich zu anderen Produktionen wird der Hörer nicht durch ellenlange Soli oder andere strapaziöse Momente überansprucht...von daher eignet sich OS hervorragend für Zappa- Anfänger. Absolute Highlights: IŽm the slime (geniale Satire auf TV-Konsum Verhalten in tiefer Stimmlage) und Montana (schräge Zahnseiden- Tycoon Geschichte, perfekte musikalische Erzählung). Vom Cover bis zum Inhalt: eine wirklich gute Scheibe!
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am 15. Mai 2003
Es lässt sich bei der Masse an Alben, die Frank Zappa in den 53 Jahren seines Lebens herausgebracht hat, natürlich nur schwer sagen, welches das beste ist, zweifellos gehört aber "Overnite Sensation" zu einem seiner Highlights.
"Camarillo Brillo" ist ein gelungener Opener, der einen gut in das Album hineinfinden lässt - der Song ist nicht so komplex, sondern straighter und einfacher gebaut und fließt ziemlich in einem Stück. Außerdem ist er der erste und nicht der letzte Song der CD, in dessen Text es um Sex bzw. sexuelle Phantasien geht.
Bei dem medienkritischen "I'm The Slime" zeigt Zappa mal wieder, wie gut er Lyrics schreiben kann und lässt vor allem mit seinem brillanten Gitarrensolo den Song am Ende noch mal so richtig aufleben.
Der folgende Song "Dirty Love", der kürzeste des Albums, ist nicht schlecht, steht aber natürlich im Schatten des provokanten "Dinah-Moe Humm", in welchem Frank Zappa allerdings eigentlich ja auch nur das ausspricht, was fast alle Menschen sich doch auch gerne mal in ihrer Phantasie vorstellen (zumindest diese Richtung) - warum regen sich die Leute darüber eigentlich so auf, wobei sie doch genau wissen, dass sie selber manchmal schmutzige Phantasien oder erotische Vorstellungen haben?
Wie dem auch sei, dieses Stück trug sicherlich wesentlich dazu bei, dass die Leute aufmerksam auf diese Platte waren.
Ein weiteres Stück, was es mir besonders wegen dieser wahnwitzigen Violinsoli angetan hat, ist "Fifty-Fifty". Setzt euch neben eure Anlage und hört diesem Spielen zu - einfach irre, genauso wie der Gesang...
Ziemlich cool natürlich auch - und deswegen dürfen sie auch nicht unerwähnt bleiben - die beiden Stücke "Zomby Woof" und "Montana", bei denen Zappa einmal mehr sein exzellentes Können auf der Gitarre unter Beweis stellt und die, wie ich finde, bei allen Klangfarben und aller Komplexität, einfach gut abgehen und rocken.
Insgesamt ein wirklich überzeugendes Album, das dank seiner vielen verschiedenen Instrumente, die auf hier verwendet wurden, reichhaltig an Klangfarben und Abwechslung ist. Außerdem sorgen die hervorragenden Musiker dafür, dass der Hörer richtig etwas geboten bekommt.
Natürlich ist "Overnite Sensation" dennoch bei weitem nicht das komplizierteste Zappa-Werk, aber gerade dadurch ist eben der Zugang leichter und es deswegen - wie schon viele Rezensenten bemerkten - ein sehr guter Einstieg für Neulinge. Sollte man haben.
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am 28. Juli 2013
Nur zur Vinylqualität:

1A - Es ist eine einzelne LP im Gatefold Cover (Ausklappcover) - In der Coverzeichnung sind so viele Einzelheiten versteckt, es ist unmöglich diese auf dem kleinen CD Cover zu erkennen! (herrlich in der echten Größe....)
Die LP ist - zum Glück - nicht wie bei den meisten Neuerscheinungen in einer einfachen Papierhülle sondern in einer richtig mit weichem Plastik ausgelegter Papierhülle. Das stört mich bei den Neuerscheinungen oft erheblich. Hier wurde daran gedacht.
Die Texte sind im Klappcover abgedruckt.

Die Musik sollte jeder kennen. Deswegen nichts dazu, der Klang der Platte und die "technische" Qualität der Verpackung sind eindeutig 5 Sterne. Da haben andere Künstler noch viel zu lernen.

Grüße
Franko
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am 21. März 2005
Obwohl ich kein absoluter Zappa Fan bin,gehört dieses Album zu meinen Lieblingsscheiben im 70er Rock.Es ist mit enormen Können und toller Spielfreude versehen und ein zeitloses
groovendes Meisterwerk."I,m the Slime" hat heute mehr Bedeutung denn je,leider! "Montana" ist für einen Zappa Neuling der aber Sinn für musikalischen Einfallsreichtum besitzt,bestimmt unglaublich!(Hey,was machen die da???)Holt Euch das Teil,es wird mit der Zeit immer besser!
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am 20. Dezember 2014
Analogue mastered 180g vinyl from the original analogue tapes at Bernie Grundman Studio.
Pressed at Pallas. Gatefold with lyrics. Poly lined inner sleeve.
Beautiful cover. Fantastic sound. Rock masterpiece.

2012 cd reissue is also exellent. In fact the whole FZ 2012 remaster series are.
If only all remasters were done this way.
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am 2. Juni 2005
eine meiner Lieblingszappascheiben! Mal funky, mal Richtung Soul dann wieder Einflüsse von Rhythm & Blues, wahnsinnige Gitarrensoli (zombie woof!). Natürlich manchmal vielleicht etwas zu durchkomponiert, Zappa versteht halt sein Fach... Doch der Flow ist manchmal nicht soo sehr da, weil alles etwas kopflastig ist, nun ja
man kann mal wieder die Grenzen von E- und U- Musik bemühen, bringt aber nicht viel, aufdrehen und durchdrehen!
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am 12. Januar 2015
Diese LP ist einfach geil und ich empfehle, sie auf Vinyl zu kaufen. Das sieht gut aus, hat eine überragende Klangqualität, und ist auch quasi das Original. CD's gab es ja bekanntlich damals noch nicht.
Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, sogar mit antistatischer Folie in der Schutzhülle.

Zur Musik schreibe ich jetzt nichts, denn die ist ja bekanntlich sehr geil.

Fazit: ganz klare Kaufempfehlung!
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am 7. Juni 2007
Ich will mal den Versuch wagen, zwei der - mit gutem Grund - beliebtesten Zappa-Alben vergleichend zu rezensieren.

Es findet sich hier ein Phänomen, das zu den häufigsten der anspruchsvolleren Pop- und Rockwelt gehört: Fast alle Ausnahmekünstler haben echte Hit-LPs, die aber als Album nicht so recht funktionieren - so dass ihnen schließlich schlüssige Gesamtkunstwerke, die eigentlich weniger gute Einzelkompositionen beinhalten, locker den Rang ablaufen. Genannt seien da nur Revolver und Abbey Road von den Beatles, Beggars Banquet und Let it bleed von den Stones, All summer long und Pet sounds von den Beach Boys oder Are you experienced? sowie Axis: Bold as love von Jimi Hendrix.

Diese Konstellation ließe sich auch auf Over-nite sensation und One size fits all anwenden: Auf der erstgenannten, früher erschienenen LP befinden sich mit "Dirty love", "I'm the slime" und "Montana" gar drei recht unterschiedliche, ganz außergewöhnliche Songs, die auch auf die zwar in vielerlei Hinsicht diskutable, aber letztlich doch repräsentative Zappa-Best-of Auswahl Strictly commercial gepackt wurden - und der wahre Hit ist da noch gar nicht inbegriffen: Das Instant appeal-Wunder "Camarillo Brillo". Außerdem gibt's anbei noch das unbestritten spitzeste Tune der Rockgeschichte (Nr. 6). Gegen diese Nummern fallen allerdings die in der Mitte der LP positionierten Aufnahmen "50/50" und der Live-Standard "Zombie Woof" merklich ab.

Und genau so etwas gäbe es auf One size fits all nie! Hier fügt sich ein Lied höchster Qualität an das andere, und dabei wurde - im Gegensatz zu Over-nite sensation - auch noch mit Erfolg darauf geachtet, dass die Anschlüsse zwischen den Tracks ganz organisch und schlüssig vorübergehen. Und dabei heißt dies nicht, dass alle Songs gleich oder wenigsten ähnlich klängen, im Gegenteil: One size fits all stellt auf herausragende Weise die musikalische Vielseitigkeit Zappas, für die er ohnehin berühmt und immer wieder gepriesen worden ist, unter Beweis. Hier finden sich verquere, meist ironische Jazzanleihen ("Inca roads"), straighter Rock ("... no shoes"), raffiniert-chillige Hymnen ("Sofa"), soulige und funkige Einlagen ("...no shoes", "Andy" und v.a. "Pojama people"), Prog-Rock ohne Spinnereien (das - obwohl ich Prog-Rock hasse - tolle "Florentine Pogen", auch ein Bühnenklassiker) und erdiger, kompositorisch aufgepeppter Bluesrock ("San Berdino"). "Andy" ist überdies - unter ostentativer Bemühung von Glamour-Versatzstücken und ihrer gezielten Zerstörung - vielleicht der musikalisch ironischste, in jedem Falle einer der tanzbarsten und mitreißendsten Rocksongs von Zappa. "Evelyn" ist eine kurze, kontrastiv angelegte Ouverture zu "San Berdino", die stark an das coole Intro zum "Muffin Man" der Folgeplatte Bongo fury erinnert. Überhaupt erkennt man in den bluesigeren Stücken von One size fits all - ein Zug, der Over-nite sensation ziemlich abgeht - den Schritt zur Livekollaboration mit C.Beefheart.

Ja, warum sollte man sich dann überhaupt Over-nite sensation zulegen? Nun ja, wenn man auf die fünf Mittelstücke verzichten wollte - auf "Camarillo Brillo" und "Montana" k a n n man nicht verzichten. Allerdings finde ich die Single-Version von "Montana" ohne das nicht ganz zur Attitüde des Songs passende, umfangreiche Gitarrensolo schlicht gelungener und schlüssiger. Diese gibts auf "Strictly commercial".
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