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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen32
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am 3. Dezember 2012
TIPP:

Zu Beginn direkt ein Tipp: Dieses Objektiv ist vollständig manuell und sendet auch keinerlei EXIF-Daten an die Kamera (Ausnahme s.u. Hinweis). Somit eignet sich es hervorragend zur Adaption an andere Bajonett-Arten, denn je nach Adaption gibt es keinen Verlust gegenüber dem Gebrauch am Originalanschluss.
Das kann deshalb interessant sein, weil hier bei Amazon der Preis des Objektivs je nach Anschlussart teilweise extrem unterschiedlich ausfällt. Das Extremste was ich bisher gesehen habe war, dass das die günstigste Anschluss-Variante nur die Hälfte der teuersten Anschluss-Variante gekostet hat. Auch einem möglichen Wechsel zu einem Kamera-Modell eines anderes Herstellers kann man so entgegenkommen.
Ein konkretes Beispiel: Ich bin Besitzer einer Canon EOS 600D, habe mir aber ein Objektiv mit Nikon-F-Bajonett gekauft. Das Auflagemaß des Canon EF Anschluss ist nur 44mm, das des Nikon 46,5mm. Daher lassen sich Objektive mit Nikon-Bajonett einwandfrei mittels eines einfachen Metalladapters an Canon EOS Kameras adaptieren (anders herum nicht). Natürlich gibt es dann keine elektronische Übertragung, daher ist das für die meisten modernen Objektive uninteressant, doch bei vollständig manuellen Objektiven ist die Adaption durchaus eine vollwertige Alternative. Und natürlich kann ich das Objektiv auch an Nikon Kameras nutzen, was mit einer Version mit Canon-EF-Bajonett so nicht möglich wäre.

HINWEIS:

Außerdem noch ein kurzer Hinweis: Das Walimex Pro 35mm F1.4 mit Nikon-Bajonett (die normale, nicht die VDSLR-Version) bietet scheinbar als einzige Version Blendenautomatik und Übertragung von EXIF-Daten. Meines Wissens nach müssen alle anderen Versionen vollständig manuell bedient werden. Für das 35mm F1.4 mit Canon-Bajonett kann ich das definitv bestätigen. Von den VSDLR-Varianten hat keines einen Chip, das Nikon-Bajonett hat aber zumindest eine Springblende. Zu den anderen kann ich dbzgl. nichts sagen. Autofokus gibt es natürlich bei keiner Version.
(Ich persönlich erlebe das nicht als zu große Einschränkung. Ich habe mir das Objektiv zwar vor allem für das Videofilmen gekauft, doch fotografieren tue ich damit genau so gerne. Mit den heutigen Möglichkeiten im Live-View + Viewfinder empfinde ich manuelles Fokussieren allgemein als sehr komfortabel, egal ob bei Offenblende oder weiter geschlossener Blende.
Ansonsten: Wer sich nicht sicher ist, ob ein manuelles Objektiv für einen das richtige ist, dem empfehle ich sich erstmal ein günstiges altes Objektiv gebraucht zu kaufen (z.B. mit M42-Anschluss+Adapter) und sich seine eigene Meinung zu bilden. Für das manuelle Fokussieren von bewegten Objekten muss man dann natürlich individuell für jedes Objektiv ein Gefühl entwickeln um schnell und präzise arbeiten zu können.)

REVIEW:

Ich benutze eine Canon EOS 600D (daher ist diese Rezension auch nur für APS-C Kameras gültig). Zwar besitze ich einige lichtstarke Normalobjektive (50mm F1.4), doch diese entsprechen aufgrund des APS-C Sensors der 600D natürlich effektiv einer 80mm Brennweite. Daher war ich auf der Suche nach einem Objektiv, dass als lichtstarkes Normalobjektiv für die 600D dienen könnte. 30mm wären ideal (wie z.B. das Sigma EX 30 / 1.4 DC HSM), doch da Festbrennweiten mit 28mm und 35mm sehr viel geläufiger sind, habe ich auch diese in meine Suche eingeschlossen (übrigens auch einschließlich alter Objektive aller möglicher Marken).

Das Walimex Pro 35mm wird von der koreanischen Firma Samyang hergestellt und hier in Deutschland unter dem Walimex-Brand vertrieben. In Amerika wiederum wird es als Rokinon vertrieben. Die meisten Tests findet man daher vor allem unter dem Namen Samyang, während User-Reviews nicht selten auch unter dem Namen Rokinon zu finden sind.
Die Kritiken dieses Objektiv waren wirklich ausnahmslos positiv. Insbesondere die Bildqualität wurde gelobt, aber auch die mechanischen Eigenschaften sollten dem nicht in viel nachstehen. Gleich vorweg, ich kann dies nur in jeder Hinsicht untermauern, das Objektiv ist ein Volltreffer!!!

KONKURRENZ:

Für unter 500€? Mit vergleichbarer Bildqualität? Mit vergleichbarer Lichtstärke? So wie ich das sehe scheint mir das Samyang 35mm hier ziemlich konkurrenzlos zu sein.
Ich studiere den Gebrauchtmarkt an Objektiven schon seit längerer Zeit immer wieder und alte Analog-Klassiker mit hervorragender Bildqualität kosten auch ihren Preis. Hier ist kein Schnäppchen mehr zu machen. Zudem haben die meisten wirklich guten Objektive (ob nun z.B. Olympus Zuiko, Nikon AI oder Zeiss Distagon etc.) für unter 500€ hier meist auch nur eine Lichtstärke von um die f/2.0 und sind zudem meist extrem rar gesät.
Aktuellere Objektive mit Autofokus, wie z.B. von Canon das 28mm f/1.8 oder das 35mm f/2, oder auch spezifische APS-C Objektive wie das Sigma 30 f/1.4, können mit der Bildqualität des Samyang nicht konkurrieren und sind vor allem auch mechanisch (Fokusring etc.) nicht vergleichbar. Schließlich handelt es sich um einen ganz anderen Schlag an Objektiven. Es sind eben Autofokus-Objektive, die für den manuellen Einsatz einfach längst nicht so gut geeignet sind wie das Samyang. Für mich hatte in diesem Fall eben eindeutig die Bildqualität und der manuelle Bedienkomfort die höchste Priorität. Wem das genau so geht, der braucht nach allem was ich weiß bei einem Budget von unter 500€ nicht mehr weiter schauen als das Samyang. Über Objektive höherer Preisregionen habe ich bisher selbst allerdings nur gelesen, daher kann ich hier keinen Vergleich ziehen.

BILDQUALITÄT:

Die Bildqualität des Samyang ist aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben, zumindest was die Ausreizung meines 16MP APS-C Sensors betrifft. Es ist Brennweiten-Übergreifend für meine 600D in Sachen Bildqualität eines meiner besten Objektive. Es kann mit meinen besten 50mm-Objektiven mithalten, übertrifft diese bei stark geöffneter Blende sogar leicht in Sachen Randschärfe und verliert nur bei Offenblende den direkten Vergleich aufgrund stärker ausgeprägteren chromatischen Abberationen. Doch bereits ab f/2 wendet sich das Blatt zugunsten des Samyang. Für ein 35mm-Objektiv eine beachtliche Leistung (die ihren Preis in Größe und Gewicht hat).
Die beste Bildqualität erreicht man mit dem Objektiv wenig überraschend von Blende f/5.6 bis f/8. Doch das Objektiv liefert ordentliche Bildqualität über das gesamte Spektrum.
Die SCHÄRFE ist exzellent(!) und selbst bei offener und geschlossener Blende immer noch sehr ordentlich. Die Randschärfe ist besonders beeindruckend und fällt gegenüber der Mittenschärfe nicht wesentlich ab, wodurch das Objektiv universell einsetzbar ist, egal ob besonders viel oder besonders wenig Schärfentiefe gefragt ist.
Bei Offenblende sind CHROMATISCHE ABBERATIONEN das größte Problem. Sie sind hier wie zu erwarten sichtbar ausgeprägt. Bereits leichtes Abblenden (z.B. auf f/2.0) reduziert die Abberationen erheblich. Ab Blende f/5.6 sind sie praktisch Geschichte.
FARBEN und KONTRASTE sind auch bei Offenblende (abgesehen von den bereits angesprochenen Abberationen) einwandfrei, nicht wie bei manch anderen Objektiven die bei Offenblende teilweise sehr blasse Bilder produzieren.
Das Ausmaß an VERZEICHNUNG ist minimal und unbedeutend. Bei Offenblende ist eine VIGNETTIERUNG auch beim APS-C Format noch deutlich sichtbar, doch leicht abgeblendet dann kaum noch auffällig. Bei Verwendung für Vollformat mag die Lage ganz anders aussehen, doch hierzu kann ich leider nichts beitragen.
Das Objektiv hat 8 Blendenlamellen. Es hat kein auffällig schönes BOKEH, sollte aber den normalen Anwender zufrieden stellen.

GEHÄUSEQUALITÄT:

Die Gehäusequalität des Samyang wird oft gelobt. Ich weiß nicht, ob ich mich dem komplett so anschließen möchte. Mein erster Eindruck war alles andere als gut, was vor allem der Gegenlichtblende und der Frontkappe geschuldet war, die aus extrem billigem Kunststoff bestehen. Die Gegenlichtblende ließe sich mühelos zwischen zwei Fingern zerbrechen. Doch auch der Kunststoff des Gehäuses macht keinen speziell hochwertigen Eindruck auf mich, auch wenn abgesehen vom Metallbajonett glaube ich auch noch Aluminium im Gehäuse verarbeitet ist. Daher stelle ich mal eine Fragezeichen hinter die Materialqualität. Ansonsten ist die Gehäusequalität jedenfalls tatsächlich sehr gut.
Der FOKUSRING läuft sehr geschmeidig. Für ein Objektiv aus Kunststoff ziemlich gut. Die Entfernungseinstellung umfasst einen Umfang von ca. 150°, mit festen Stops an den Enden der Skala. Das ermöglicht präzises und schnelles Fokussieren. Die ∞-Stellung liegt etwas vor dem Ende der Entfernungseinstellung.
Der BLENDENRING ist auch leichtgängig, hat aber definitiv 'bevorzugte Positionen', sodass der nötige Kraftaufwand nicht immer gleich ist. Mit einem Follow Focus System ist das kein Problem. Beim Drehen direkt per Hand erschwert das etwas eine gleichmäßige Drehbewegung.
Die Zahnkränze der VDSLR-Version für einen Follow Focus sind sehr praktisch, bieten zudem einen guten Griff für die normale Bedienung.
Man sollte natürlich nicht außer Acht lassen, dass dieses Objektiv mit 660g und Maßen von 111x81mm für eine 'einfache' Festbrennweite ohne Autofokus ein ganz schöner Brocken ist.

ZUBEHÖR:

Als Zubehör gibt es eine Gegenlichtblende und eine Aufbewahrungstasche. Bei der Aufbewahrungstasche handelt es sich um einen einfachen Beutel von niedrigster Qualität. Hier von hochwertig (siehe Produktbeschreibung) zu sprechen ist ein schlechter Scherz. Die ganze Verpackung mutet übrigens eher billig an. Aber das ist mir im Grunde alles egal, solange die Qualität des Objektivs passt.

FAZIT:

Das Objektiv ist jeden Cent wert. Wenn es Ihr Anforderungsprofil an Features erfüllt, dann werden Sie den Kauf sicher nicht bereuen.

---
Ich beantworte gerne Fragen zum Objektiv in den Kommentaren. Anmerkungen zu meiner Rezension sind mir auch sehr willkommen. Wer meine Rezension bzw. mich und wie ich Objektive teste und bewerte besser einschätzen können möchte, siehe bitte meinen ersten Kommentar zur Rezension.
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am 25. März 2013
Inzwischen filme ich mit einer GH-4 und besitze die micro 4/3 Version dieses Objektives.
Es ist und bleibt eines meiner Lieblingsobjektive beim Filmen. Zum Fotografieren nehme ich meist kleinere Linsen.

Das Kunststoff-Gehäuse hat sich nach gut zwei Jahren wacker geschlagen, ich war bei Wind und Wetter unterwegs.
Haptisch ist es, wie die anderen Walimex VDSLR-Objektive sehr professionell. Der stufenlose Blendenring und der Scharfstellring laufen butterweich. Die Zahnkränze laufen präzise an meinem Follow Focus.
Wie auch bei anderen Objektiven dieser Serie, verstellt sich die Länge beim Focussieren nicht. Das macht Sinn, wenn vorne eine Mattebox o.ä. dranklemmt.

Bei Offenblende wirkt das Bild schon etwas weich, ist aber noch akzeptabel. Ab Blende 2,5 ist alles im grünen Bereich.
Das Bokeh ist nicht so cremig wie bei den Top-Objektiven (Voigtländer, Zeiss, Canon), aber absolut in Ordnung.
Die Videoergebnisse bei wenig Licht waren gut bis sehr gut (Blende 2 - 5, 1/50, 24 p).

Ich sichte die Ergebnisse nur an einem großen Bildschirm (was für einen Filmemacher am meisten zählt) und da zeigt das
Walimex/Samyang durchaus Qualitäten. Das Objektiv ist rein manuell und hat keinen Chip, also keine Daten auf Fotos.

Fazit:

Nicht toll: Größe, Gewicht, viel Plastik (aber robust)
Na ja: Gegenlichtblende vorhanden, aber popelig
Klasse: Lichtstärke, Film/Foto- Ergebnisse, Haptik, supergünstig

Wer mit einem fast ein Kilo schweren Kunststoff-Monster leben kann, dass Videotechnisch beinahe in der Oberliga mitspielt, ist hier richtig.
22 Kommentare|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2013
Ganz klar. Die Videofähige DSLR hat die Welt der Independent und No-Budget Filmer revolutioniert. Hier haben wir ein Objektiv, welches sich an diese Fraktion wendet. Das Objektiv ist durch und durch manuell. Das heißt, es gibt weder einen Autofokus, Bildstabilisator oder sonstiges. Die Abbildungsleistung dieses extrem lichtstarken Objektives (endlcih sind knackige Aufnahmen in low-light Situationen möglich) ist schon beeindruckend und kann mit den Objektiven der Markenhersteller locker mithalten. Wer szenisch Filmt oder Fotographiert nutzt ohnehin keine Automatikfunktionen. Von daher kann man statt 1000 oder 2000 Euro für ein Objektiv aus Canons L Serie, getrost zu diesem wunderbaren Glas greifen. Besonders ist hier noch, dass es sich um die VDSLR Version dieses Objektives handelt. D.h. Fokus und Blendenring sind bereits mit Zahnrädern versehen (man muss nicht mehr nervig einen Adapterring ranklatschen) und lassen sich sehr leicht und stufenlos drehen. Perfekte Vorrausetzungen also, um es auf Rig und Follow-Focus zu verwenden. Dieses Objektiv sorgt für professionelles Filmfeeling an der Kamera und im Ergebnis. Toll! Und das zu einem Spotpreis.

Ich verwende nur noch Walimex Objektive der VDSLR Serie für Spiel- und Imagefilmproduktion. Dieses Nikon Objektiv sitzt bei mir adaptiert an einer Canon 60D mit Magic Lantern Hack und ist zudem gerigt und mitt Follow-Focus und Matte-Box von Videeon versehen. Das ist Cinematographie und hat nichts mehr mit einem Camcorder zu tun. Mit diesem Objektiv und einem vernünftigen Body erreicht ihr eine Abbildungsleistung, die im Pro-Camcorderbereich selbst in der fünfstelligen Preisklasse seines Gleichen sucht.

Eins sollte aber auch jedem ans Herz gelegt sein. Dieses Objektiv ist nichts für Hobbyfilmer, die eine Consumer-Videokamera gewohnt sind. Einfach mal draufhalten geht nicht. Ohne stabilisierung sind brauchbare Handaufnahmen unmöglich...wie gesagt, das Glas ist was für inszenierte Filme, mit geplanten Einstellungen und Kameraassisten....

Abschließend noch ein Tipp. Wer eine Canon sein eigen nennt, kann sich die wesentlich günstigeren Nikonversionen dieser Objektive kaufen und dann mit einem billigen 20 Euro Ring adaptieren. Habe ich auch so gemacht, das geht problemlos. Schärfestellung auf unendlich bleibt erhalten.
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am 26. Oktober 2015
Ich war anfangs eher skeptisch, weil Walimex (zumindest was ich so gehört hatte) eher nicht so gut da stand was Qualität angeht.
Da ich aber mit Festbrennweiten arbeiten wollte und nicht übermäßig Geld habe, schrieb ich das Objektiv dieser Marke nicht gleich ab sondern machte mich schlau. Las ewig viele Rezensionen und schaute diverse Reviews wollte ich ja nicht die Katze im sack kaufen. Nachdem alle Fragen geklärt waren entschloss mich dann dazu mein gespartes in dieses Objektiv zu investieren, war ich mir doch sicher was gutes zu erwarten.
Und was soll ich sagen?
Meine Erwartungen wurden übertroffen!
Das Objektiv ist komplett manuell!!!
Sprich keine Kontakte am Bajonett-> kein autofokus aber den braucht man zum ( szenischen) filmen auch nicht!
Ein herrliches Glas mit einer unglaublichen Lichtstärke, die mich hat staunen lassen!
Sowohl blenden- als auch schärfering lassen sich wunderbar smooth ziehen. Mit Widerstand aber so sollte es ja auch sein.
Blendenring lässt sich ohne Stops verstellen! ( für mich ein sehr wichtiger Punkt)
Ich habe in Reviews gehört, dass sich bei blende T1.5 chromatische abberationen zu sehen sind.
Ja stimmt aber man muss auch bedenken, dass man keine Zeiss Linse in der Hand hat sondern ein objektiv mit dem Preis das gerade einmal die Anzahlung für Zeiss Linsen deckt.
Die Verarbeitung macht auf mich einen soliden Eindruck auch wenn das Objektivgehäuse aus Kunststoff besteht.

Die einzigen Dinge die ins Gewicht fallen sind einmal dasselbige und die Objektivkappe.
Das Objektiv wiegt schon gut was ( was aber nicht unbedingt verkehrt ist aber man muss sich dessen bewusst sein!). Die Objektivkappe fühlt sich an als würde sie das nächste ab- oder aufsetzen nicht überstehen.

nochmal eine Auflistung:

PRO:
-smoother schärfe- und Blendenring
-fühlt sich solide an
-Sehr lichtstark
-Komplette "Gewalt" über die Einstellungsmöglichkeiten weil manuell
-Gear an schärfe- und Blendenring ( sehr zu empfehlen für Filmemacher)

CONTRA:
-Die Objektivkappe ;)

FAZIT:
Ich bin sehr zufrieden mit dem Objektiv und habe mir auch schon das 24mm bestellt.
Jeder muss für sich selbst abwägen ob dieses Objektiv zu dem passt was er machen will.
Amateurfilmern mit schmalem Geldbeutel ist hier definitiv geholfen.
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am 10. Mai 2013
Ich mag nun nicht zu viele Worte verlieren, wer mehr lesen will sollte sich also andere Rezensionen anschauen :)

Ich habe mich für die VDSLR-Variante entschieden, weil ich ohnehin hauptsächlich filme und daher die integrierten Zahnringe durchaus praktisch sind. Aber auch die klick-freie Blende war ein Grund für mich.

Betrieben habe ich die Optik an einer Canon EOS 5D2, einer 550D und einer Panasonic GH2; macht an jeder Kamera eine gute Figur. Offen ist sie natürlich nicht perfekt, aber das ist das Canon 35mm f/1.4 L meines Kollegen auch nicht. Schon bei f/2 ist es knackig und so wie es soll, wenn es die Kamera denn erlaubt ;)

Der Kunststoff des Gehäuses erinnert mich stark an Nikon-DSLRs, an ein Materialversagen wie bei der Foto-Version des Objektivs glaube ich nicht. Ist nicht so, als ob jede L-Lens aus Aluminium gefertigt würde - und übers Gewicht beschweren sich schon genug Leute, wie soll es dann denn aus Vollmetall werden, etwa leichter?

Es stimmt jedoch, dass Objektivdeckel und Sonnenblende eher günstig verarbeitet und nicht so der Renner sind. Die Sonnenblende ist mir dabei persönlich ziemlich egal, da ich ohnehin nur mit Mattebox/Kompendium arbeite; was auch stark zu empfehlen ist, bei Lichteinfall ist das Objektiv sehr empfindlich (verliert schnell an Kontrast). Flares mag es eher nicht so.

Das Handling ist über alle Zweifel erhaben, und die Distanz des Schneckengangs einfach prima. Das einzige was mir zur richtigen Film-Optik bei Samyang (bzw eben Walimex, wenn man aus Deutschland kauft) fehlt sind mehr Angaben zur Fokus-Distanz an der Seite (sind einfach zu wenige!), und eine genormte Größe aller Objektive der VDSLR-Serie, wie es etwa bei Zeiss der Fall ist.

Komplette Empfehlung.
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am 20. Dezember 2013
Meine Beweg Gründe für den Kauf dieses Objektives waren: Das es als "Cine" Objektiv sehr günstig ist. Es ein Cine Objektiv ist
und das ich bis zum kauf nur gutes gehört habe.

Verpackung/Karton/Inhalt:
Als das Objektiv ankam gleich ausgepackt. Der Karton war nichts besonderes. Als ich ihn aufmachte war auch nur ein
Plastik Inlay drin. Also kein Schaumstoff oder Styropor. Dabei waren eine Anleitung die für mich überflüssig ist. Weil sich das
Objektiv eigentlich selbst erklärt. Dazu gab es noch ein Tasche oder besser ein Beutel wo man das Objektiv rein tun kann.
Bietet ausser Staub- & Kratzer-Schutz nicht viel. So viel zu Verpackung und dem Inhalt. Da gibt es bei mir kein Punktabzüge für
weil man bei diesem Preis nichts großes zu erwarten hat. Weiter zum Objektiv...

Objektiv äusserlich:
Das Objektiv macht auf den ersten Blick ein sehr robusten Eindruck. Es besteht zum größten Teil aus Plastik, bis auf die Linsen (Glas)
und das EF-Bajonett (Metall). Was aber im weiteren nicht schlimm ist. Man überlege es gibt Schuss-Waffen aus Plastik (G36).
Das Objektiv hat ein ordentliches Gewicht. Was für mich aber nicht unbedingt schlimm ist. Das einzige was ich hier zu bemängeln habe
ist das wenn man auf einen der Plastik Teile rum drückt es komisch Knistert. Als ob Sand drin wäre. Ist aber weiter nicht schlimm da man
dies nicht beim fokussieren oder Blende-einstellen hört - Nur beim drücken. Der Aufdruck erscheint mir Qualitativ. Man beachte das die
Fokussier-Daten links stehen, nach dem man das Objektiv auf die Kamera geschraubt hat und nicht oben. Das ist für den Fokus-Puller, damit
er weiß was für ein Wert er da gerade hat. An sich alles wie beim echten Cine Objektiv, ausser das echte aus Metall sind. Sogar das es ein T-Stop
und nicht F-Stop ist.

Das wichtigste Das Glas:
Nach dem ich das Objektiv nun seit Anfang Sommer 2013 habe, kann ich schon viel dazu sagen. Es ist meiner Meinung nach einer eher Warmes
Objektiv. Damit meine ich dass das Bild Warm wirkt. Was ich für nichts schlechtes halte. Denn jedes Objektiv hat seine "Atmosphäre". Das Objektiv
ist am schärfsten ab einer Blende von 7. Also wenn man etwas Scharf gestellt hat wie Scharf dann die Kante ist - Die Scharf gestellt wurde. Bei einer
Blende von T1.5 ist das Objektiv, wenn man etwas fokussiert hat, im Grunde zwar scharf aber im Vergleich zu der Schärfe bei T7 ist es dann ein
bisschen schwammig. Nicht weiter schlimm. Aber wenn man drauf Achtet merkt man es schon sehr.
Was mich eigentlich am meisten stört ist dieser Lila/Grün Effekt (ich hab den Namen vergessen) Aber wenn man bei einer Blende von T1.5-3 ist und etwas
anfokussiert ist es Normal-Farbig an den Kanten. Wenn man jedoch einen gefühlten Millimeter nach "Vorne oder Hinten" fokussiert wird es Wahlweise an den
Kanten Lila oder Grün. Zwar nicht im Normalen Gebrauch auffallend aber wenn man es größer macht schon. Das ist das einzige was mich
an diesem Objektiv wirklich stört.

Fokus und Blenden Ring:
Ein eher kleinerer letzter Punkt. Der Fokusring ist im Vergleich zu Foto Objektiven sehr "Smooth" bzw. geschmeidig. Solange man es nicht zu schnell macht.
Denn wenn, dann hat man das Gefühl das gleich der innere Fokus Mechanik kaputt geht. Dazu noch das der Fokusring sich fast über 180° erstreckt zum Vergleich
ein Fokusring bei einem Foto Objektiv überstreckt sich vielleicht über HÖCHSTENS 90° des Objektivs. Jetzt zum Blenden Ring. Er fühlt sich auch relativ geschmeidig an.
Zu mindestens wenn man von T1.5 bis 22 dreht in die andere Richtung schleift der Ring etwas am Metall.

4 Sterne weil: Es sind kleinere Fehler (bzw. ein großer für mich siehe: Lila/Grün) [Größter Fehler zu erst]
1. Das mit den Lila/Grün-Effekt
2. Das Knistern, beim drücken
3. Das Schleifen beim Blenden Ring
Die alle zusammen ergeben für mich einen Gerechtfertigten Abzug eines Sternchens.
Das waren somit auch die Minus (-) Punkte hier noch mal die Plus (+) Punkte Zusammengefasst.

+ Geschmeidige Ringe (Blende & Fokus)
+ Fokus Bereich von fast 180°
+ Blende T1.5
+ Preis

FAZIT:
IM GROßEN UND GANZEN EIN KLASSE OBJEKTIV FÜR EIN KLASSE PREIS. MAN SOLLTE SICH IM KLAREN SEIN DAS DIESES OBJEKTIV KOMPLETT MANUELL IST UND EIN CINE-OBJEKTIV
IST UND KEIN FOTO-OBJEKTIV. WENN MAN DAS WEIß UND ES AUCH MIT DIESER INTENTION KAUFT WIRD MAN ZUFRIEDEN SEIN. KLAR KANN MAN KEIN TOP CINE-OBJEKTIV
ERWARTEN WIE SIE DIE VON ZEISS/CANON/LEICA/COOK/USW. SIND. ABER FÜR DAS GELD IST ECHT GUT. NUR ZU EMPFEHLEN AN ALLE FILME MACHENDEN.

Background Info: Das Objektiv wurde und wird auf einer Canon EOS 600D/T3i benutzt. Durch den Crop von 1,6 der Kamera konnten keine Aberration festgestellt werden.
Bei Fehlern bezüglich Handfesten Informationen würde ich doch gerne Drum bitten das ihr die (falls entdeckt) in den Kommentaren zu erwähnen, dann kann ich diese beheben.
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am 4. Januar 2016
Für den Preis gefällt mir das Walimex Pro 35mm1:1,5 sehr gut.
Das Objektiv wirkt hochwertig und gut verarbeitet.
Der Fokusring funktioniert einwandfrei mit einem FollowFocus.

Das Objektiv ist sehr schwer und sicher nicht für jede Kamera geeignet. Für Run&Gun mit der Sony FS5 hart an der Grenze zumindest ohne Gegengewicht.

Alles in allem dennoch top!
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am 8. Januar 2016
Dieses lichstarke Objektiv ist bestens geeignet für Independant-Filmer mit kleinem Budget.
Fokus und Blendenring sind komplett manuell bedienbar und mit Zahnrädern versehen. So lässt sich dieses Objektiv sehr gut mit einem Follow Focus kombinieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar und die Bildqualität sehr gut!

Hier ein Beispielfilm:
"Willkomen bei den Treveri"

gedreht mit der Lumix GH 4
Walimex Pro 35 mm für Nah/Halbnah Aufnahmen
Sigma 19mm für Weitwinkelaufnahmen
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am 16. Dezember 2015
Absolute Weltklasse. Wirklich, ich muss hier einfach nichts schreiben, das Objektiv ist einfach perfekt. Besser geht nicht, der Look ist sensationell. KAUF's!!!!
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am 16. Juni 2013
Das Fazit vorweg: Das Objektiv ist der absolute Überhammer und jeden Euro wert!

Ich bin Hochzeitsvideograf und war auf der Suche nach lichtstarken Optiken um meinen Obkektivfuhrpark etwas zu erweitern.
Dabei bin ich über diese Cine Linse gestolpert und dachte mir, dass sie für das Geld auf jeden Fall einen Versuch wert ist.

Mittlerweile hab ich schon verschiedene Aufträge und Hochzeiten damit begleitet und bin absolut begeistert. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, sie lässt einige der Canon L Linsen alt aussehen. :D
Selbst bei t/1.5 ist das Objektiv knackscharf! Und die Farben.. oooh ich liebe die Farben!

Für Videografen gibt es daher eine absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Das Handling ist super, die de-clicked Blende ist ein Traum, da man auch zwischendrin mal die Blende verstellen kann, ohne dass man es merklich sieht, wie es bei Nicht-Cine-Linsen der Fall ist.

Also, Linse kaufen, viel Spaß haben!
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