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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 29. November 2012
Die Synology Diskstation ist ein echter Tausendsassa. Ist so ähnlich wie mit einem Smartphone: Solange man es nicht hat, fehlt es einem nicht, aber wenn man erst mal eins benutzt hat, kann man nicht mehr ohne. Im Einzelnen:

1. Hardware

a) Die DISKSTATION bietet zwei LAUFWERKSSCHÄCHTE für Festplatten. Ich betreibe meine mit zwei Seagate 3 TB-Platte. Es war aber auch schon mal (weil eine der Seagate-Platten gleich ihren Geist aufgab) vorübergehend eine 3 TB-Platte von Western Digital drin. Eine Liste mit kompatiblen Platten gibt es auf der Synology-Webseite. Der Einbau ist dankbar einfach. Es sind zwei herausnehmbare Festplattenträger dabei, an die man die Platten schraubt und die dann einfach von vorn in die Diskstation eingeschoben werden.

TIPP: Bei den Festplatten gibt es drei Grundtypen: Desktop-Platten (z.B. WD30EZRX oder ST3000DM01), Audio/Video- bzw. Surveillance-Platten (z.B. WD30EURS) und 24/7- bzw. Enterprise-Platten (z.B: WD30EFRX). Am besten (und teuersten) sind natürlich Enterprise-Platten, die für den 24/7-Dauerbetrieb gemacht sind. Surveillance-Platten sind besonders leise und auch für den Dauerbetrieb zertifiziert, aber nicht so gut für RAID-Systeme geeignet, daher eher nicht so gut für die Synology. Wer etwas sparen möchte, kann auch Desktop-Platten verwenden. Die sind zwar nicht für den Dauerbetrieb zertifiziert, aber die Synology-Diskstation läuft bei privater Anwendung auch keine 24 Stunden am Tag unter Vollast. Ich würde aber die paar Euro mehr investieren und eine 24/7-Platte kaufen.

Am besten kauft man zwei identische Platten. Man kann aber auch zwei verschiedene Platten kombinieren, wobei die zwei keine geringere Kapazität haben darf als die erste, wenn man sie als RAID-Array nutzen möchte.

b) Die Diskstation hat zahlreiche ANSCHLÜSSE. Von den drei USB-Ports sind die beiden hinteren USB 3.0. Der Anschluss vorn (warum auch immer leider nur USB 2.0). Außerdem ist vorn ein SD-Card-Slot und hinten ein Netzwerkanschluss vorhanden. Eine externe Festplatte kann alternativ auch über e-SATA angeschlossen werden.

Anschließen kann man z.B.

aa) einen handelsüblichen USB-Hub an die USB-Ports - und auf diese Weise bei Bedarf die Anschlusszahl erhöhen.

bb) ein USV (Spannungsversorgung bei Stromausfall), um einen Datenverlust bei Stromausfall zu vermeiden. Gut läuft z.B. APC Back UPS ES 700VA. Dieses UPS zwischen Diskstation und Steckdose gesteckt und zusätzlich per USB-Kabel mit der Diskstation verbunden und dann von dieser gesteuert. Sie läuft damit rund 30 Minuten ohne Netzspannung weiter (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite).

cc) einen DVB-T-EMPFÄNGER (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite). Mit diesem kann die Diskstation dann TV-Programme streamen. DVB-C oder DVB-S-Sticks werden noch nicht unterstützt.

dd) einen WLAN-STICK, mittels dessen die Diskstation nicht nur Daten empfangen, sondern auch als HOTSPOT-Daten senden kann (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite).

ee) eine Überwachungskamera, deren Bilder man dann per Web-Interface oder iOS/Android-App abrufen kann (Liste kompatibler Geräte auf der Synpology-Webseite).

c) Das Gerät ist mit einem großen LÜFTER versehen, bei dem man drei Grundprogramme (kühl, leise, energieeffizient) wählen kann und vergleichsweise leise. Im Schlagzimmer würde ich es trotzdem nicht aufstellen.

d) Über die Taste C (USB-/SD-COPY) kann man den Inhalt eines vorn angesteckten USB-Sticks oder einer eingesteckten SD-Karte mit einem Tastedruck ohne PC komplett in ein vorher definiertes Verzeichnis kopieren.

e) Auf Wunsch werden die gespeicherten Daten per HARDWARE VERSCHLÜSSELT. Das geht auch in Bezug auf einzelne Verzeichnisse.

f) Die Diskstation wird problemlos im HEIMNETZWERK von Windows oder MacOS erkannt, so dass man alle Verzeichnisse einfach vom PC oder MAC aus ansteuern kann. Von Außen kann man über verschiedene Protokolle (u.a. FTP und WebDAV) die Daten problemlos abrufen. WebDAV wird sogar von den sehr restriktiven Apple-Programmen wie Pages akzeptiert, so dass man von diesen direkt auf die Dateien auf der Diskstation zugreifen kann.

TIPP: Damit die Diskstation im Heimnetz und von Außen erreichbar ist, müssen im Router bestimmte Ports freigegeben werden. Bei Router muss dafür UPNP aktiviert sein. Dann macht das in der Diskstation integrierte Programm „EZ-Internet“ die Portfreigaben im Dialog mit dem Router vollautomatisch.

g) Die Diskstation operiert auch als DLNA-Server, so dass Bilder, Videos und Musik von den internen Platten problemlos zu kompatiblen PCs, Fernsehern etc. gestreamt werden. Ein Streaming funktioniert auch über das Internet, so dass Bilder, Musik und Filme (wenn die Verbindung schnell genug ist), z.B. auch mit iPhone oder iPad von unterwegs abgerufen werden können. Leider funktioniert derzeit (noch) kein Streaming von Inhalten von externen Laufwerken.

h) Die Diskstation überwacht die FUNKTION DER PLATTEN. Fällt eine aus, meldet sie sich. Steckt man dann eine leere neue Platte ein (die mindestens die Kapazität der noch vorhandenen haben muss), wird der Inhalt der alten automatisch auf die neue kopiert (wenn man die Disktstation als RAID-Array konfiguriert hat). In der Zwischenzeit funktioniert die Diskstation auch mit einer Platte (natürlich funktioniert sie, z.B. wenn das Geld für eine zweite Platte fehlt, auch von Anfang an mit nur einer).

i) NEU im Vergleich zur DS 212+ ist insbesondere die INTEGRIERTE GLEITKOMMAEINHEIT. Mit deren Hilfe berechnet die Diskstation u.a. Thumbnail-Bilder viel schneller als das Vorgängermodell (das dauerte bei der DS 212+ ewig, obwohl diese Diskstation im übrigen auch recht fix war).

j) Etwa unbefriedigend ist, das die Diskstation zwar über einen KENSINGTON-ANSCHLUSS zur Diebstahlsicherung verfügt, doch lässt sich weder die Frontklappe vor den Festplatten abschließen, noch diese selbst per Schlüssel sichern. Ein Dieb könnte also selbst wenn die Diskstation angekettet ist, problemlos die Festplatten entnehmen.

2. Software (intern)

Die Funktionen der eingebauten Software hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen einer Produktbesprechung sprengen (das kann man ja auch auf der Website nachlesen). Ich möchte mich daher auf einige Highlights beschränken. Allgemein ist interessant, dass die Firnmware ständig verbessert und weiterentwickelt wird (ähnlich wie bei der Fritzbox), so dass man dauernd neue Funktionen dazu bekommt. Die Firmware-Updates sind kostenlos und laufen auch auf älteren Modellen (ähnlichwie bei iOS). Die Grundsoftware (Firmware) wird über den Webbrowser auf JAVA-Basis gesteuert. Sie kann durch eine Reihe von kostenfreien Software-Paketen erweitert werden, u.a.

a) einen Virenscanner

b) eine Photo-Station mit der man Bilderalben für das Internet bereitstellen kann,

c) eine Audio-Station zum Streamen von Audio-Dateien über das Internet,

d) eine Video-Station, die für die gespeicherten Filme Informationen aus dem Internet besorgt und die Videowiedergabe incl. DVB-T-Wiedergabe und Aufnahmeprogrammierung per Fernzugriff erlaubt,

e) eine Medien-Station, die die Diskstation zu einem DLNA-Server macht,

f) eine Download-Station, mittels derer man Dateien direkt auf die Diskstation laden kann,

g) ein Time Backup-Programm, das (wie Apples Time Machine) Kopien vordefinierter Ordner auf eine externe Festplatte oder ein Netzlaufwerk macht, so dass man einfach auf die Ordner und Dateien zugreifen kann, wie sie z.B. vor drei Wochen waren,

h) eine Cloud-Station, auf der – wenn ein entsprechendes Programm auf PC oder MAC installiert ist – automatisch von auf dem PC geänderten Dateien eine Kopie erstellt wird (wobei unabhängig vom Time-Backup-Programm) mehrere Versionen gesichert werden),

i) viele andere Programme, z.B. Email-Server, Directory-Server, DCTP-Server, iTunes-Server (der aber nicht viel nützt, weil er nicht zu Apple-TV, sondern nur zu iTunes streamt) usw. usw. Es gibt auch Software-Pakete von Fremdanbietern.

3. Software (extern)

a) Man kann die Diskstation über jeden Webbrowser ansteuern. Der Zugriff ist natürlich kennwortgesichert. Man kann einstellen, dass bei mehreren erfolglosen Kennwortangaben, die IP, von der aus das versucht wurde, gesperrt wird, um Hacker-Angriffe abzuwehren (dazu gibt es einen Virenscanner, den man unbedingt installieren sollte, s.o.).

b) Für den Zugriff mittels Mobiltelefon oder Tablet stehen eine Reihe Apps für Android und iOS zur Verfügung (WP8 ist in Entwicklung):

aa) Mitttels DS Finder kann man die Funktionen der Diskstation von unterwegs steuern,

bb) für den Zugriff auf die DATENLAUFWERKE gibt es DS File (diese App spielt z.B. auch Videos direkt ab), im Verzeichnis HOME befinden sich die von der Cloud Station gesicherten Daten, so dass man immer auf die aktuellsten Dateiversionen zugreifen kann, wenn man sein Arbeitsverzeichnis auf dem PC als Cloudstation-Verzeichnis eingerichtet hat,

cc) um MUSIK von unterwegs abzurufen, gibt es zudem eine besondere APP (DS Audio) mit komfortablen Playerfunktionen,

dd) um PHOTOS wiederzugeben, kann man DS Photo+ verwenden. Umgekehrt kann man mit DS Photo (theoretisch) Fotos direkt (z.B. vom iPhone) an die Diskstation streamen. Die letztgenannte App funktioniert aber noch nicht richtig und wurde daher erst mal wiedermaus dem App Store entfernt.

ee) um VIDEOS und DVB-T-TV von unterwegs abzurufen, gibt es die App DS Video.

ff) sehr nett ist auch DS DOWNLOAD. Damit kann man die Diskstation anweisen, Dateien aus dem Internet zu laden, die dann direkt von der Datenquelle zur Diskstation laufen (also nicht über das Mobiltelefon, wodurch es schneller geht und das ggf. begrenzte Datenvolumen des Mobiltelefons nicht belastet wird),

gg) wer eine Kamera an die Diskstation angeschlossen hat, kann schließlich per DS Cam schauen, was die Kamera so gerade daheim aufnimmt.

4. Fazit

Die Disksstation kann all das und noch viel mehr. Wer Cloud-Diensten im Netz misstraut, kann sich mit der Diskstation SEINE EIGENE CLOUD bei sich daheim einrichten und auf die gespeicherten Daten von überall in der Welt zugreifen. Man muss sich zwar etwas einarbeiten, aber kein wirklicher Computerexperte sein, um all die Funktionen zu nutzen. Das Handbuch (das als PDF beiliegt bzw. heruntergeladen werden kann) könnte zwar besser sein, aber die meisten Funktionen sind recht intuitiv nutzbar. Insgesamt ein sehr lohnender Kauf, der trotz kleiner Macken fünf Sterne verdient (und auch jüngst den CHIP-Test in Bezug auf kleine NAS-Server gewonnen hat).

P.S.: Nach dem Firmwareupdate auf Version 4.2 nervte die Diskstation mit dauernden Fehlermeldungen ("DDNS ... konnte Adress 0.0.0.0 nicht auflösen"). Das war keine Fehlfunktion Eures Geräts oder DDNS-Providers, sondern ein Firmware-Bug, der mit der nächsten Firmware 4.3 behoben wurde, die Ende August 2013 erschienen ist.

Die Rezension wird von mir gern aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen/Euch hilfreich ist, freie ich mich über eine "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik und nehme diese gern auf. Vielen Dank!
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am 2. Februar 2013
Ich habe das DS213+ gekauft, weil ich mit der Gesamtperformance meines selbstgebauten Home Servers auf Basis Windows Home Server 2011 nicht zufrieden war. Insbesondere die Notwendigkeit, für Wake-on-Lan Funktionalität des Servers ein Add-In erwerben zu müssen, hat die Lösung unterm Strich unattraktiv gemacht. WoL ist nativ ins DS213+ integriert und funktioniert sehr gut.

Abgesehen von diesem Funktionsdetail gefällt mir die gefällige, aufgeräumte Verwaltungsoberfläche DSM (aktuell Version 4.1) sehr gut. Ebenfalls weiß der Synology-Ansatz zu gefallen, Zusatzsoftware über das integrierte Paket-Zentrum installieren und deinstallieren zu können. So lassen sich Funktionen Schritt-für-Schritt ausprobieren und erlernen, ohne ggfs. nicht genutzte Software als Installationsleiche auf dem System behalten zu müssen.

Im direkten Vergleich mit meinem Home Server ist die Leseperformance (unter Verwendung der gleichen Festplatten wie im Home Server, jeweils als RAID1 konfiguriert) des Synology DS213+ deutlich höher. Gestreamte Filme starten in ca. einem Viertel der Zeit, das Durchsuchen der Medien-Bibliotehek ist flüssig. Das war auf dem Home Sever leider ganz und gar nicht der Fall.

In unserem Heimnetz werden alle wichtigen Daten auf dem NAS gesichert. Um immer transparent auf diese Daten zugreifen zu können, sind die entsprechenden "Gemeinsamen Ordner" auf dem NAS (diese entsprechen freigegebenen Netzwerk-Ordnern unter Windows) als "Orte" in die Windows 7-Bibliotheken unserer PCs eingebunden. Befindet sich das DS213+ im Ruhezustand, wird es beim Aufrufen eines Gemeinsamen Ordners von einem Client aus sofort aufgeweckt und steht innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung. Wiederum im Vergleich zu meinem Home Server ist das ein sehr positives Kriterium, denn der Zugriff auf Daten auf dem Home Server hat mit dieser Methode nicht zufriedenstellend funktioniert. In der Regel führte dies dazu, dass der Windows Explorer des Clients stehen blieb (Keine Rückmeldung). Nicht so beim Synology DS213+. Hier sind die Verzögerungen minimal und entsprechen fast einem always-on Verhalten.

Ebenfalls positiv erwähnt sei der abgesicherte Remote-Zugriff auf die DiskStation aus dem Internet per HTTPS (ich habe ein SSL-Zertifikat von StartSSL eingebunden). Das funktioniert zwar beim Windows Home Server auch, man bekommt ein kostenloses Zertifikat in der Form <MeinselbstgewählterName>.homeserver.com. Will man ein SSL-Zertifikat mit einer eigenen Domäne auf dem Home Server verwenden, können aber nur Zertifikate zweier Anbieter genutzt werden. Mein Anbieter ist nicht dabei, daher hätte ich meine DNS-Domäne zu einem der beiden Anbieter transferieren und für das Zertifikat bezahlen müssen. Bei Synology ist das nicht der Fall, hier kann ein Zertifikat eines beliebigen Zertifikatanbieters verwendet werden. Sehr gut!

Fazit: Für mich war der Kauf des DS213+ die absolut richtige Wahl. Die Primärziele Datenspeicherung und -Sicherung, Medien-Server und sicherer Remote-Zugriff werden souverän abgedeckt, der Betrieb ist absolut zuverlässig und die Performance des Systems ist absolut überzeugend. Das rechtfertigt eine klare 5-Sterne Bewertung von mir!
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am 24. Oktober 2012
Ich habe die DS-213+ jetzt seit rund 2 Wochen. Wenn sich nach meiner Rezension noch Änderungen/wichtige Erfahrungen etc. ergeben sollten, werde ich das hier in der Rezension nachtragen.

Die Festplatten:
Ich betreibe die DS213+ mit 2 je 3 Terabyte großen Festplatten vom Typ Seagate ST3000DM001. Dieses Modell ist nicht auf den Einsatz in NAS-Servern spezialisiert. Festplattenmodelle, die als besonders NAS-tauglich beworben werden, sind zumeist auf den Dauerlauf spezialisiert. Bei mir ist die Diskstation jedoch so eingestellt, dass die Festplatten nach einer gewissen Zeit der Untätigkeit abgeschaltet werden - also nicht im Dauerlauf sind. Wie langlebig die Festplatten in Kombination mit meinen Einstellungen sind, kann ich jetzt nach so kurzer Nutzungsdauer beim besten Willen noch nicht beurteilen ;) . Ich betreibe die beiden Festplatten im Synology-Hybrid-Raid. Das bedeutet, dass auf beiden Festplatten immer das gleiche gespeichert ist (wie bei RAID 1). Da diese Diskstation nur zwei Festplatten aufnimmt hab ich mir auch über die Möglichkeiten der Erweiterung schon Gedanken gemacht: Die Diskstation bietet die Möglichkeit externe Festplatten oder sogar RAID-Gehäuse über die relativ schnellen Schnittstellen USB 3 und eSATA anzubinden.

Inbetriebnahme und Bedienung:
Nachdem die Festplatten eingebaut sind (war einfach), der Strom und das Lankabel angeschlossen sind, kann man mit der Eingabe von "find.synology.com" in der Adressleiste des Browsers erstmals Kontakt mit der Diskstation aufnehmen. Es erwartet einen eine Oberfläche, die aussieht wie die eines Desktopbetriebssystems. Diese Oberfläche nennt sich DiskStationManager und kann auch auf der Synology-Internetseite ausprobiert werden ( [...] ). Auf dem Desktop werden die Auslastung des Arbeitsspeichers oder der CPU, die Netzwerkaktivität und ein Protokoll von Systemmeldungen angezeigt. Über ein Startmenü kann man unter anderem auf den Inhalt der Festplatten, die Hilfefunktion, die Systemsteuerung zugreifen. Die Systemsteuerung ist sinnvoll gegliedert und so umfangreich, dass die Beschreibung jedes einzelnen Menüpunkts den Rahmen hier sprengen würde. Viele Funktionen sind standardmäßig noch nicht installiert (z.B. VPN-Server, Mail-Server) und können über das Paketzentrum komfortabel und ohne weitere Kenntnisse per Mausklick installiert werden. Hier gibt es übrigens auch einige "Apps", die nicht von Synology sind zur Auswahl.

Multimedia:
Meine Musik und auch viele Filme lagern jetzt auf der Diskstation. Hierfür gibt’s auch Mediaplayer-Anwendungen. Das Streamen ist im kompletten Heimnetz und mit den richtigen Einstellungen auch (z. B. über VPN) theoretisch über die ganze Welt möglich (was natürlich durch die Geschwindigkeit der Internet-Verbindung begrenzt werden kann). Eine für mich sehr nützliche Funktion ist die Möglichkeit einen DVB-T-Stick per USB an die Diskstation anschließen zu können. Man kann einzelne Fernsehsender Sender streamen, oder Aufnahmen programmieren. Auch das ist bei entsprechenden Einstellungen von jedem Winkel der Erde aus möglich, der Internetversorgung hat.

Der Zugriff von "außen":
Da ich jetzt auch schon einige Worte über den „Fernzugriff“ verloren habe, will ich noch beschreiben, wie ich das gelöst habe. Da mir, wie wohl den meisten Endverbrauchern auch, keine statische IP-Adresse vergönnt ist, verwende ich einen DDNS-Dienst. Diesen kann man wahlweise in der Diskstation oder dem Router (zumindest bei meiner Fritzbox funktioniert‘s) einstellen. Um von außen auf die verschiedenen Dienste zugreifen zu können, müssen die dazugehörigen Ports noch an die IP der DS weitergeleitet werden. Für einige Router (zum Beispiel aktuelle Fritzboxen) gibt es hierfür sogar eine Funktion, die diese Einstellungen für den Nutzer in der Fritzbox vornehmen, sofern man das Passwort der Fritzbox zur Verfügung stellt. Für den Zugriff mit Smartphones und Tabletts, stellt Synology Apps für Android und Ios zur Verfügung. Es gibt einen Musikplayer, einen Fotoviewer und einen Dateibrowser. Ich habe die Apps auf einem Android-Smartphone probiert und bisher haben sie meine Vorstellungen erfüllt. Ob das Musik streamen übers Mobilfunknetz sinnvoll ist, muss jeder mit Blick auf sein Datenvolumen selbst wissen.

Fazit:
Ich habe jetzt nur einige Funktionen beschrieben und selbst noch längst nicht alle zur Gänze erforscht. Viele, oder vielleicht sogar die meisten dieser Funktionen würde es vermutlich auch in preisgünstigeren Diskstations geben. Jedoch beruhigt es ungemein, zu wissen, dass man für zukünftige Anwendungen, die unter Umständen auch größer ausfallen können ausreichen noch etwas Arbeitsspeicher und Prozessorleistung in Reserve hat. Außerdem war mir der im Vergleich zu älteren Diskstations gesenkte Energiebedarf wichtig, weil das Gerät bei mir Tag und Nacht zumindest im Stand-by auf Arbeit wartet. Den Geräuschpegel würde ich aus 0,5 m Entfernung als unhörbar beschreiben, wenn die Festplatten im Ruhezustand sind. Alles in allem bin ich mit dem Gerät nach dieser kurzen Zeit bisher sehr zufrieden, und es verdient meiner Ansicht nach 5 Sterne.
Ich hab den Text nicht auf einmal geschrieben. Die dadurch eventuell entstandenen Inkonsistenzen im Textfluss, bitte ich zu entschuldigen. Weil das eigentlich eher eine Beschreibung meines NAS-Einsatzes war, als eine reine Produkt-Rezension, sind bestimmt noch Fragen offen geblieben. Diese könnt Ihr natürlich in die Kommentare schreiben.

Update 30.11.12: Das Gerät läuft immer noch ohne Probleme. Ich habe gestern noch eine sehr praktische Funktion ausprobiert: man kann mit der "Downloader-App" (bin nicht sicher, ob sie wirklich so heißt) Downloads direkt auf den NAS durchführen. Das ist besonders bei sehr großen Downloads praktisch, weil man keinen "großen" Computer über Nacht laufen lassen muss, weil das der NAS erledigt. Wenn man der "Downloader-App" einen Youtube-Link als Downloadpfad übergibt, landet das in MPG4 konvertierte Video auf der Festplatte.

Update 28.08.13: Die Diskstation läuft inzwischen seit einem 10 Monaten zuverlässig. Bemerkenswert finde ich auch, dass es seit ich die Diskstation im Betrieb habe 2 größere Updates des Diskstation-Managers gegeben hat, welche den Funktionsumfang erweitert haben. Außerdem sind zum App-Center weitere verfügbare Anwendungen hinzugekommen. Die Festplatte Seagate ST3000DM001 würde ich heute wahrscheinlich nicht mehr verwenden, weil mir eine von beiden einmal ausgestiegen ist.
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am 26. Dezember 2012
Erfahrungen mit der DS213+
(siehe auch meine Erfahrungen mit der DS213)

Mit der DS213+ bin ich sehr zufrieden. Fast alle Probleme, die ich mit der normalen DS213 hatte sind hier wie weggeblasen:
- Datensicherung auf die externe USB-HDD läuft zuverlässig und zügig
- Der Zugriff von PC auf die USB-HDD ist sehr schnell (fast so, als wenn diese Platte am PC angeschlossen wäre)
- Übertragung von großen Datenmengen über Netzwerk ist gleichmäßig schnell und zuverlässig
- der Tiefschlafmodus funktioniert super; bei Zugriff kommt die NAS wieder automatisch
- allerdings: das Gehäuse ist das gleiche, Staub damit auch ein Problem

Allgemein:
Die Übertragungsraten sind laut Hersteller bei beiden Modellen annähernd gleich (wenn man keine Verschlüsselung verwendet). Bei meinen Versuchen habe ich aber deutliche Unterschiede festgestellt. Bei Videos sind 5-10 MB/s mehr drin (schreiben auf NAS), bei Fotos ebenfalls.

Habe das Glück, dass ich im direkten Vergleich auch die DS213 testen konnte (in beiden war dieselbe HDD eingebaut). Bei der DS213 hatte ich immer Probleme mit der Datenübertragung. Oft begann die Kopieraktion mit hohen Werten (Fotos z.B. mit 20 MB/s). Der Wert viel dann aber immer stärker ab bis nur noch ein Rinnsal an Daten ankam (bis zu 150 kB/s). Die DS213+ dagegen hält die Übertragungsrate annähernd konstant über die gesamte Kopieraktion.

Außerdem war der Prozessor bei der DS213 häufig bei 80-90%. Die Plus-Variante kommt selten auf über 60%. Und bei beiden habe ich lediglich die Funktionen Datenspeicher und Timebackup im Einsatz. Da sind zusätzliche Aufgaben für die DS213 sicherlich skeptisch zu sehen - wer sowas vorhat.

Einige Werte aus meiner Praxis:
- Schreiben auf NAS über Netzlaufwerk: über 70-80 MB/s bei großen Videodaten (> 700 MB), Prozessor des NAS: um die 50% Auslastung
- Schreiben auf NAS über Netzlaufwerk: über 30-40 MB/s bei Fotodaten (1-5 MB)
- Schreiben auf NAS über Netzlaufwerk: über 5-10 MB/s bei Office-Daten

Zusammenfassung
Ich würde die Plus-Variante jederzeit wieder kaufen. Allerdings sind die Preise für die Geräte relativ hoch.
Außerdem sollte man an eine Datensicherung denken (externe HDD) und eine USV einplanen.
Damit kommt man schon in hohe Preisregionen.
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am 14. Mai 2013
Das Gerät wird in einem kleinen Büronetzwerk für die zweite und dritte Sicherungsebene eingesetzt. Die zweite Sicherungsebene wird aus zwei Terrabyte-Platten gebildet. RAID ist nicht aktiviert. Die dritte Sicherungsebene wird durch eine über den USB-Anschluss angehängte Platte entsprechender Kapazität gebildet. Das tägliche Sicherungsvolumen liegt bei ca. 25 GB und kann zeitlich problemlos abgewickelt werden.
Das Gerät ist konfiguriert, dass ein quasi autonomer Sicherungsbetrieb ablaufen kann. Der Stromanschluss ist mit einer USV abgesichert. Der Energieverbrauch ist mit wenigen Watt o.k., zumal im sicherungsfreien Zeitraum das Gerät automatisch heruntergefahren wird.
Die Bedienoberfläche per Web gefällt subjektiv nicht. Ein Update der Firmware empfiehlt sich vor dem ersten produktiven Einsatz. Zusatzmodule sind nicht aktiviert.
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am 21. November 2013
Endlich ein NAS was einfach "nur" seine Aufgabe erledigt und dazu noch eine super, schnelle und komfortable Benutzeroberfläche zum administrieren hat. Echt der Hammer, was die Kiste alles kann und zusätzlich noch für Möglichkeiten hat. Mit die ebenfalls dazu gekauften 3TB NAS Festplatten (Western Digital WD30EFRX Red 3TB interne Festplatte für NAS-Storage (8,9 cm (3,5 Zoll), 5400rpm, SATA III) und im RAID 1 Verbund (Spiegelung) bin ich für eine ganze Weile voll und ganz ausgestattet. In den letzten Jahren habe ich vieles privat an NAS ausprobiert, sei es von Buffalo (die Benutzeroberfläche ist das letzte und echt langsam) oder Eigenbau (OpenNAS, FreeNAS etc.). Nix gegen die OpenSource Lösungen, die sind schon gut aber der Zusammenspiel aller Komponenten ist unter dem Strich das wichtigste. Und genau bis dahin kostet es häufig viel Nerven, Zeit und Geld.
Nach Jahren wollte ich einfach nur ein System haben, was folgende wichtige Faktoren abdeckt:

1) Zuverlässigkeit und zentrales NAS / Netzwerkspeicher für den privaten Gebrauch
2) gute, schnelle und simple Benutzeroberfläche für die Administration (und ansprechend ist sie auch noch dazu :) )
3) gute Geschwindigkeit (sowohl Netzwerk und Bedienung der Oberfläche)
4) fixe und zuverlässige Updates (1A bis dato an Synology)
5) RAID Unterstützung
6) Strom-/Energiesparend
7) viele Features/Pakete, die ich bei Bedarf/Wunsch nutzen/aktivieren oder ggf. durch weitere Paketanbieter erweitern kann
8) große Community (ich komme aus dem OpenSource Bereich und weiß diese Möglichkeit sehr hoch zu schätzen...spätestens bei Problemen ;)
9) HotSwap Fähigkeit der HDDs
10) Unterstützung der vielen Protokolle (ich habe haufenweise verschiedene Technik im Hause, mit der ich gerne auf das System zu greifen will und auch jetzt kann)
11) einfache Backup-Möglichkeiten ohne extra "Server/System", ich nutze hierzu die USB Schnittstelle. Nur mal zur Info: RAID ist kein Backup (Stichwort Irrglaube): RAID schützt vor Plattenverlust, Backup vor Datenverlust!
12) Im Vergleich zu meinem alten Buffalo NAS (1 Platte) ist die Lautstärke der Synology überhaupt nicht erwähnenswert. Wer ihr kritisiert, hat noch nicht andere (z.Bsp. von Buffalo ;-) ) gehört :)
13) leichte und enfache Dateifreigabe für Freunde/Verwandte (z.Bsp. Fotos etc.)
14) APPs für mein Smartphone (ok, das gab es als Benefit...war kein "muss" ;) )
13...ach, habe ich schon gesagt: Zuverlässig?!!! ;-)

Und das alles und viel mehr deckt die Synology DS213+ ab (höre mich ja schon wie ein Verkäufer an ;-), es ist aber einfach die Tatsache). Das Sytsem läuft jetzt seit mehr als 2 Monate perfekt, ich hoffe das bleibt noch einige Jahre so...dann habe ich dieses Thema (NAS Suche/Konfiguration) auch endlich abgeschlossen und meine Frau lässt mich diesbezüglich in Ruhe (Sie kritisierte davor sicherlich zu recht, dass Sie schon wieder nicht an Ihre Daten ran kann, weil entweder das NAS nicht fkt. oder ich wieder daran baue ;-)) ).

Kaufempfehlung = 1A (absolut)
Spart aber nicht bei den Festplatten, das System ist natürlich nur halb so gut ohne zuverlässige Festplatten.
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am 22. Mai 2013
Ich habe die Synology DiskStation DS213+ jetzt mehrere Wochen in Betrieb und der Funktionsumfang sowie die Qualität des Geräts sind beeindruckend.

Verbaut sind bei mir zwei WD30EFRX 3TB Red im Synology Hybrid Raid (SHR). Mit diesen ist die DS nicht hörbar und daher bestens geeignet, etwa im Wohnzimmer aufgestellt zu werden. Die Montage der HDD war sehr einfach, Manuals und weiterführende Tips&Tricks gibt es auf der Synology Website und im tollen Nutzer-Forum. Hierdurch wird auch die Einrichtung und Bedienung des anfangs für einen Laien sicherlich doch etwas komplex anmutenden DiskStation Managers (DSM) ohne große Schwierigkeiten mglich. Insgesamt macht die DS einen sehr wertigen Eindruck, wenngleich sie aus Kunststoff gefertigt ist.

Bei mir befinden sich diverse Filme auf der DS und werden von dieser sowohl per DLNA über den DS Media-Server im Netzwerk zur Verfügung gestellt als auch über die AirPlay-Funktion der DS-video-App (iPhone, iPad) über das AppleTV ausgegeben. Auch der iTunes-Server ist recht nützlich, wenngleich er einen nur geringen Funtionsumfang mit sich bringt. Alles funktioniert fehlerfrei. Insbesondere die Videostation ist ein ganz hervorragendes Tool, das meine Filme nahezu anstandslos erkennt und mit den jeweiligen IMDB-Informationen (auch auf Deutsch) versieht. Nur in ganz wenigen Fällen muss man hier von Hand nachjustieren, was aber problemlos möglich ist. Zumeist hapert es an zu knappen Dateinamen der Filme; sind diese länger und mit mehr Informationen versehen, erkennt die Videostation den Film anstandslos. Platzhirsche wie Plex etc. sehen gegen die DS Videostation in Kombination mit der DS-video-App richtig alt aus.

Daneben dient die DS als VPN-Server, um auch im Ausland eine deutsche IP-Adresse zu erhalten und auf Filme von VoD-Anbietern wie Watchever etc. zugreifen zu können. Diese VoD-Anbieter sehen eine Nutzung des Service aus dem Ausland zumeist nicht vor. Im Urlaub habe ich den VPN-Service der DS getestet und es hat alles perfekt funktioniert.

Weiterhin dient die DS ganz allgemein als Datei-Hoster im Netzwerk und auch die Backups werden über Time Machine auf die DS geschoben; dies funktioniert wie bei Apples eigener Time Capsule wunderbar.

Sehr schön ist auch die DS PhotoStation in Kombination mit der App DS-photo+. Hiermit lassen sich Photoalben intuitiv anlegen, mit Informationen wie Ortsangaben etc. versehen und ganz einfach Dritten zur Verfügung stellen, wobei man die Zugriffsberechtigungen jeweils gesondert auf den Einzelfall abstimmen kann. Mittels der App DS-photo+ können dann etwa direkt die Urlaubs-Photos aus der iPhone Camera Roll mit Beschreibungen etc. versehen und in die DS PhotoStation geladen werden.

Problematisch gestaltete sich bei mir zunächst der Remote-Zugriff aus dem Internet auf die DS. Normalerweise ist dies ganz einfach möglich, da über eine DDNS-Domain (bei mir von Dyn.com) und die entsprechenden Portfreigaben im Router (bei mir AVM Fritz!Box 6340 cable) der Zugriff auf die DS auch von extern erfolgen kann. Da mein Internetprovider (Kabel BW) an meinem Anschluss zunächst aber nur natives IPv6 geschaltet hatte und das noch immer hauptsächlich genutze IPv4 an meinem Anschluss zugleich nicht mehr nativ zur Verfügung stand, sondern nur getunnelt über IPv6 mittels AFTR-Gateways weitergeleitet wurde (Dual-Stack-Lite) funktionierte Dynamic DNS, das zumeist auf IPv4 angewiesen ist, nicht. Ein Zugriff von extern aus dem Internet war daher nicht möglich. Nach mehrern Telefonaten mit dem Kabel BW Kundenservice wurde mein Anschluss dann kulanterweise auf Dual-Stack umgestellt, sodass an meinem Anschluss sowohl IPv6 als auch IPv4 jeweils nativ zur Verfügung stehen. DDNS und damit der Zugriff von extern aus dem Internet klappen jetzt einwandfrei, der komplette Funktionsumfang der DS ist damit nutzbar.

Cloud-Storage Anbieter wie Dropbox oder SkyDrive, bei denen man nicht wirklich weiß, wo die eigenen Daten liegen, werden durch die DS letztlich überflüssig. Auch im Multimedia-Heimbereich sind der durch die DS vermittelte Komfort und deren einfaches und intuitives Handling einfach überzeugend. Ich möchte die DS nicht mehr missen und kann deren Anschaffung nur empfehlen.
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am 4. Dezember 2012
Hier wurde schon viel und sehr ausführlich geschrieben, könnte hier wohl nur viel wiederholen.
Habe 2x 3TB WD Red verbaut und die Einrichtung verlief ohne Probleme. Vieles ist auch intuitiv zu bedienen.
Das einzige was ich zu bemängel habe, ist die abartig helle "blaue" LED. Diese ist für Wohn- und Schlafräume deutlich zu hell!
Mit schwarzem Isolierband lässt sich diese LED aber recht einfach "dimmen" :)

Hier wäre es wünschenswert per DSM eine LED Steuerung mit einzubauen, um die DiskStation quasi im "Stealth-Modus" zu betreiben.

Für oben genannten Räume wäre es auch klasse gewesen einen leiseren Lüfter zu verbauen. Er ist nun nicht unglaublich laut, aber es gibt leisere Lüfter auf dem Markt.

Würde das Gerät jederzeit wieder kaufen!
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am 5. Dezember 2013
Üblicherweise bringe ich wenig Begeisterung für das Verfassen von Rezensionen auf, jetzt aber erhalten die Leute von Synology endlich das >>>längst fällige Lob<<<. Alle vor den Vorhang! Wenn es ginge, würde ich glatt 6 Sterne vergeben!

Ich verwende die syno primär als Fotoserver. Die dazugehörige software "Photostation 6" erfüllt alle meine Wünsche: gefälliges und zeitgemässes Layout (Kacheln), knackige Performance, AUSGEZEICHNETE Suche (natürlich nur falls man die Bilder beschlagwortet), etc.
Die Photostation-Apps auf Samsung Galaxy S3 und Ipad 3 funktionieren prima! => good bye, liebes Papier-Album.
Selbst bei einem bescheidenen upload von 2MBit kann man unterwegs auf den mobiles durch die Alben schmökern. Im WLAN geht das Album-Browsen natürlich ratz-fatz.
Und sogar die lange bemängelte Thumbnail-Erzeugung wurde mit Photostation 6 bzw. DSM 4.3 ordentlich beschleunigt.

So nebenbei habe ich bemerkt, dass die syno auch als DLNA-Musikserver verwendbar ist. Mit WLAN-fähigen HIFI-Geräten kann auf die MP3's (und FLAC!!!) zugegriffen werden. Mit Handy/Ipad-App funktioniert die Musik-Suche und das Abspielen noch bequemer.

für die Geeks und Nerds unter uns schlummert unterhalb der gefälligen Browser-Oberfläche von DSM (disk station manager) ein linux, das Einblicke und Eingriffe gestattet.
Selbstverständlich arbeitet die box zuverlässig und rock-solid, dabei aber super-leise. Nix fürs Schlafzimmer, aber kaum hörbar im Arbeitszimmer.

Und nun zum eigentlichen Auslöser meiner Rezension: die wirklich idiot-proof einfache Konzeption. Problem war: aus Sicherheitsgründen habe ich beim initial-setup eingestellt, dass der User nach 3 passwort-Fehlversuchen gesperrt wird. das ist mir passiert :(
eigener User gesperrt, der user von der Frau hat keine admin-Rechte, der admin-User ist lt. security-Leitfaden deaktiviert. => keine Chance, um ins System zu kommen.
erste Gedanken: was geht mit brutalo-Mitteln auf der command-line, um die black-list zu säubern? Wie werde ich mir die Nacht um die Ohren schlagen?
alles überflüssig! im ausführlichen deutsch-sprachigen Handbuch ist ein RESET-button auf der Rückseite erwähnt, der das passwort des admin zurücksetzt. neu angemeldet, blacklist gesäubert, alle Einstellungen kontrolliert, wieder up and running.

ich könnte noch einige positive AHA-Erlebnisse anführen, belasse es aber dabei.
Wer sich (aus welchen Gründen/Anwendungszwecken auch immer) für eine NAS interessiert, sollte zugreifen. die c't-Eigenbau-low-energy-Rechner kosten vielleicht weniger Geld, dafür muss dann noch das OS installiert/konfiguriert werden.
die Syno funktioniert out-of-the-box. HDDs einbauen und OS-setup ist im Nu erledigt und das Werkel läuft.
Ich hatte selten das Gefühl, EUR 500 (1xsyno + 2x1TB) so sinnvoll investiert zu haben!
Applaus! Bravo Synology!
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am 26. Dezember 2012
Ich besitze seit einigen Jahren einen Windows Homeserver , der in die Jahre gekommen ist . Nun war ich auf der Suche nach einem leicht einzurichtenden und einfach zu bedienenen Homeserver , der meine Computer sichert und im Heimnetzewerk Medien zur Verfügung stellt , so daß ich diese von jedem Computer oder TV Box abrufen kann .
Zwischenzeitlich hatte ich mit einen Buffalow Server angeschaut , der aber nicht meinen Vorstellungen nach Einfachheit hat .

Festplatten eingebaut , Server gestartet . Tja ein Handbuch fehlt , wird aber wirklich nicht benötigt .
Man wird kompfortabel durch das Einrichtungsmenü geführt , auf der Synology.de Seite sollte man dennoch vorher einmal bei Downloads
vorbei schauen , hier ist auch die einfach zu bedienene Datensicherungssoftware Data Replicator .

Doch weiter zum Server , technisch will ich diesen garnicht so weit beschreiben. Das ist hier schon geschehen und das ist nicht mein Anliegen .
Der Server ist sehr leise , dieser steht 1 Meter neben mir . Geräusche sind nicht wahr zu nehmen .

Die Benutzeroberfläche ähnelt wie ein App Center , alles sauber strukturiert , vieles kann kostenlos nachinstalliert werden , wie Itunes oder
Mailserver , wer es benötigt . Der Server startet in wenigen Sekunden nach dem Login wenn dieser eingeschaltet ist ( mein Windows Homeserver benötigte
immer 30-90 Sekunden , je nach Laune des Servers ) .
Mehrere Datensicherungen von verschiedenen Computern sind gleichzeit möglich .

4 Tage habe ich das Gerät , natürlich noch nicht alles ausprobiert , ich bin begeistert von der logisch durchdachten Einfachheit.
Vermissen tue ich ein Software gesteuertes herunterfahren , vielleicht habe ich es bisher aber auch übersehen .
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