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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur toll
Ich benutze den Homecooker von Philips inzwischen seit knapp 6 Wochen mehrfach in der Woche und bin heute noch genauso begeistert wie am ersten Tag!
Mit dem Homecooker macht das tägliche Kochen wieder richtig Spaß und ich möchte ihn nicht mehr missen.
Viele Rezepte wurden bei uns schon damit ausprobiert, spezielle Homecooker Rezepte von Jamie...
Vor 21 Monaten von An-He-Ja-Ma veröffentlicht

versus
76 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich noch nicht ganz ausgereift...
Nun konnte ich den HomeCooker einige Wochen über die Testcommunity „Konsumgöttinnen“ testen und möchte nun mein abschließendes Fazit hierzu schließen.

Philips hat den HomeCooker in Zusammenarbeit mit Jamie Oliver entwickelt und er soll den geplagten Hausfrauen den Koch-Alltag erleichtern indem er eigenständig Speisen...
Vor 20 Monaten von Butterfly veröffentlicht


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76 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich noch nicht ganz ausgereift..., 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Nun konnte ich den HomeCooker einige Wochen über die Testcommunity „Konsumgöttinnen“ testen und möchte nun mein abschließendes Fazit hierzu schließen.

Philips hat den HomeCooker in Zusammenarbeit mit Jamie Oliver entwickelt und er soll den geplagten Hausfrauen den Koch-Alltag erleichtern indem er eigenständig Speisen umrührt, so dass diese beim Anbraten oder Kochen nicht mehr anbrennen können. Darüber hinaus wird ein Schneideturm mitgeliefert, um die Lebensmittel in Raspel oder Scheiben schneiden zu können.
Insgesamt umfasst das Set von unten nach oben:
• Basis mit Display, hier kann man die Temperatur von 40°C bis 250°C einstellen und bestimmen, ob umgerührt werden soll oder nicht. Darüber hinaus kann man auch einen Timer benutzen, der dann automatisch auf eine Warmhaltefunktion umschaltet.
• Ein Hitzeschutzring
• Ein Edelstahltopf mit dem Rührer
• Ein Pastakorb
• Ein Dampfgarkorb mit Dampfgareinsatz
• Und ein Glasdeckel
Beigefügt erhält man noch ein Kochbuch mit einigen Rezeptvorschlägen.
Das Ganze war stabil verpackt. Gekommen ist der Homecooker in schwarz, es gibt ihn aber auch noch in weiß. Ich mag keine weißen Haushaltsgerät, besonders wenn sie in Kontakt mit Möhren oder dergleichen kommen… ;) Also bin ich ganz froh über den schwarzen Kochhelfer! Da ich aber eine Verfechterin bunter Farben bin wäre in Zukunft eine größere Auswahl an Farben sehr wünschenswert. :)
Kosten soll das Set im Handel 399,99 € oder momentan 389,00 € über amazon. Wenn man sich das alles genauer betrachtet stellt sich mir die Frage: Wofür? Eine Platte, vermutlich Induktion, mit Timer und Gradangaben. Dazu ein Rührwerk. Ein Topf, der nicht gerade hochwertig aussieht. Und allerlei Plastikeinsätze. Abgerundet wird das Ganze durch einen Glasdeckel. Ach, halt! Den wackeligen Schneideturm mit Einsätzen gibt’s ja noch obendrauf! Eine Induktionsplatte mit Timer und Gradangaben gibt es beim Discounter oder anderswo für 40 – 60 €. Einen riesigen Topf mit Glasdeckel, gerne induktionsgeeignet, bereits ab 20 – 40 €… Keine Ahnung, was ein Rührwerk kostet, aber ich wette, nicht die Welt. Plastikzeug… Naja, vernachlässigbar. Eine hochwertige Reibe bereits für 50 €. Was genau rechtfertigt nun die Kosten von fast 400 €?!

Getestet habe ich verschiedene Gerichte: Kürbisrisotto, Germknödel, Rosmarinkartoffeln und eine Kürbissuppe.
Für das Kürbisrisotto habe ich den Schneideturm getestet. Den Kürbis und eine Pastinake geschält und in Schneideturm-kompatible Stücke geschnitten. Olivenöl in den HomeCooker Topf gegeben und auf 170°C erhitzt. Dann haben wir die Rührfunktion gestartet und die Kürbisspalten in den Schneideturm gegeben... Und in den Topf fallen: Schöne, gleichmäßige Kürbisraspel! ABER: der Schneideturm ist meiner Meinung nach sehr laut. Und: er wackelt stark sobald man ihn los lässt. Stabil sieht meiner Meinung nach anders aus. Was mich am meisten geärgert hat: es bleiben Teile des Kürbisses oberhalb der Schneideplatte hängen. Mit etwas auf und ab bewegen des mitgelieferten "Stopfers" konnten zwar einige Reste beseitigt werden, jedoch bei weitem nicht alle.

Die Zubereitung der Germknödel hingegen hat mich komplett überzeugt!!! Mit Hilfe des mitgelieferten Garkorbes sind die Germknödel wunderbar aufgegangen und haben sehr lecker geschmeckt! Richtig luftig und fluffig!!! Dabei habe ich auch noch getestet, wie schnell der HomeCooker Wasser zum kochen bringt. Eigentlich mache ich das immer im Wasserkocher, der braucht hierfür knappe 5 Minuten (mit der Stoppuhr gestoppt ;) ). Nun wollte ich sehen, wie schnell der HomeCooker hierzu im Vergleich ist. Also 1,5 l Wasser bei 250°C erhitzt und der Timer teilt mit, dass dies etwa 10 Minuten benötigt... Zwischenergebnis: 1:0 für den Wasserkocher.
Nun zu den Rosmarinkartoffeln: Meine persönliche größte Enttäuschung!!! Als ich die leckeren knusprigen Rosmarinkartoffeln im beigefügten Kochbuch auf Seite 40/41 gesehen habe ist mir das Wasser im Mund zusammen gelaufen und ich wollte sie sofort testen. Dabei habe ich mich genau an das Rezept gehalten. Gesagt, getan. Kartoffeln geschält, kleingeschnitten, im Garten Rosmarin geerntet. Den Topf auf 250°C hoch geheizt, 4 EL Olivenöl zugegeben, Kartoffeln und Rosmarin zugefügt und den Timer auf 70 Minuten gestellt. Da ich von Natur aus ein ungeduldiger und auch misstrauischer Mensch bin stand ich alle paar Minuten vor dem Topf und beäugte die Rosmarinkartoffeln. Nach 30 Minuten fingen sie an, an den Rändern auseinander zu fallen. Halt, was ist das denn?! Im Kochbuch sehen die aber kein bisschen zerfallen aus!!! Ok, mal ein Stückchen Kartoffel probieren... Hm, mehr als weich. Aber kein Fitzelchen gebräunt! Sehen aus wie nackige Salzkartoffeln, nix mit knusprig! Oder... Stopp! Doch, da ist was Knuspriges! Der Topfboden sieht so richtig lecker knusprig aus!!! Schön eingebrannt, juche! Und was soll ich jetzt mit den restlichen 40 Minuten Garzeit, die der Fernsehkoch mir vorschlägt anfangen?! Die Kartoffeln zu Püree verarbeiten? Oder gar endgültig in den Topfboden einbacken lassen?! Ich entscheide mich dagegen und esse nackige, sehr dezent nach Rosmarin schmeckende, Salzkartoffel-anmutende, kein bisschen knusprige Kartoffeln. Als Dreingabe gibt es einen fahlen Beigeschmack. Ohne mich rühmen zu wollen, ich koche gut und backe fantastisch. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten. Bin ich zu doof knusprige Rosmarinkartoffeln im HomeCooker zuzubereiten?! Oder... Nein, man wird mich doch nicht für dumm verkaufen wollen...? Recherchen im Internet brachten zu Tage, dass nicht nur ich unfähig bin, auch anderen Leuten gelingen keine knusprigen Kartöffelchen im angeblichen Wundergerät. Eher ein vergleichbarer Brei... Ich würde mich unwahrscheinlich über eine Livevorführung von Philips, oder auch gerne von Jamie, freuen in der sie mir zeigen, wie der HomeCooker wahrhaft knusprige Rosmarinkartoffeln zaubert!

Als Letztes kam die Kürbissuppe dran. Dafür zunächst beide Kürbisse schälen und in Würfel schneiden. Den HomeCooker auf 250°C heizen, Olivenöl darin erhitzen und Kürbiswürfel zugeben. Alles 15 Minuten lang anbraten… Hm… Irgendwie wird nur die unterste Schicht Kürbis angebraten, die oberen Schichten gelangen überhaupt nicht auf den Boden… Eine bessere Umwälzung wäre hier doch sehr wünschenswert. Anschließend habe ich den etwas dürftig angebratenen Kürbis aus dem Topf entfernt und bin mit der zweiten Ladung Kürbis genauso verfahren. Auch hier das gleiche Ergebnis: wenig angebraten… Dann habe ich die gesamten Würfel in den Topf gegeben, die Temperatur auf 130°C reduziert, Brühe zugegeben bis der Kürbis bedeckt war und anschließend alles eine Stunde mit geschlossenem Deckel geköchelt. Zum Abschluss den Rührarm entfernt und die restlichen Stückchen püriert. Mit etwas Salz und Chiliflocken abgeschmeckt und fertig! Fazit: Schmackhafte Suppe. Aber die Suppe wird genauso schmackhaft mit einem stinknormalen Topf. Das Volumen des HomeCookers war fast zu klein hierfür, da ich Suppe immer auf Vorrat koche und diese dann portionsweise eingefriere. Wünschenswert wäre ein zweiter Rührarm, der vielleicht eine zweite Rührebene enthält, so dass nicht nur die Speisen direkt am Boden, sondern auch weiter oben umgerührt werden.
Meine Meinung zum HomeCooker: Gute Idee, noch nicht ganz ausgereift. Preis-Leistungsverhältnis stimmen für mich nicht.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht die Hilfe wie erhofft, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Der Jamie Oliver Homecooker ist an für sich eine wirklich nette Sache, besonders das automatische umrühren hat mich sehr interessiert und wurde schon mehrfach ausprobiert. Bislang hat noch nichts angesetzt, und es ist für mich mit drei Kindern doch sehr sehr nett, nicht immer daneben stehen zu müssen. In der Zwischenzeit kann ich mich um andere Dinge kümmern, während das Essen in der Küche steht und zubereitet wird und auch ständig umgerührt wird.
Der Schneidturm ist an für ganz praktisch, aber bei härterem Gemüse fängt er an zu "hoppeln". Außerdem hat er einen ziemlichen Streuwinkel. In den Topf hinein okay, aber da ich ihn auch für Salate oder meine Suppenwürze benutzt habe, musste ich im näheren Umkreis des Schneideturms ein wenig putzen nach der Benutzung.
Die rostfreien Klingen sind guter Qualität und sehr scharf - mein Daumen hat sich davon schnell ein Bild machen dürfen.
Trotzdem finde ich ihn ein wenig umständlich zusammen zu bauen und zu reinigen, das hätte man sicherlich etwas geschickter lösen können.
Dass aber so gut wie alle Teile spülmaschinenfest sind, ist prima!
Eine kleine Pro/Contra Liste konnte ich mittlerweile erstellen:

Pro:
+ Selbständiges umrühren - toll! Bislang hatte ich hierbei nichts zu meckern.
+ Integrierte Zeitschaltuhr - klasse!
+ Signalton - in ausreichender Lautstärke.
+ recht einfach zusammen zu bauen / auseinander zu nehmen / zu reinigen.
+ Besonders toll finde ich die verschiedenen Temperaturen, auch in Fahrenheit einstellbar.
+ Das Auftauen von Lebensmitteln im Topf ist um Weiten schonender als zB in der Mikrowelle.
+ Das Ganze ist auch für eine größere Familie wie uns (5 Personen) geeignet - hier hatte ich anfänglich etwas Sorge, dass die Topfgröße nicht ausreichend sein könnte. Hat sich aber als falsch erwiesen, bislang wurden wir allesamt satt.
+ Die Kabelaufwicklung gefällt mir, so liegt kein Kabel unnötig herum wenn man den Homecooker mal nicht braucht oder auch mal wohin mitnehmen möchte.
+ Dampfschale, Nudeleinsatz und Dampfkorb können gleichzeitig verwendet werden, wenn mal größere Gerichte anstehen.
+ Die Warmhaltefunktion gefällt mir natürlich auch sehr gut. Gerade, wenn Speisen nach dem kochen aber vor dem servieren noch kurz durchziehen sollen oder generell, man das Essen genießen möchte und sich Zeit nimmt.
+ Es passen auch große Stücke in den Schneidturm, nur besonders große müssen zerteilt werden bevor sie eingefüllt werden.
+ Der Nudeleinsatz ist klasse, so muss man keine Nudeln mehr abgießen sondern kann sie gleich mitsamt dem Einsatz herausholen und abtropfen lassen.
+ Überhitzungsschutz. Allerdings setze ich diesen bei Geräten solcher Art generell voraus.

Contra:
- Der Einschaltknopf auf der Hinterseite - zum reindrücken - gefällt mir nicht so gut / halte ich nicht für so wirklich praktisch.
- Der Schneidturm "hoppelt" manchmal etwas, hat auch etwas Mühe mit hartem Gemüse wie Karotten, Sellerie.
- Leider auch ist doch ein recht großer Spalt zwischem dem Deckel und dem Scheibenhalter, so bleiben darin doch noch recht große Reststücke übrig. Ich verstehe zwar, dass ein gewisser Spalt sein muss, sonst läuft man Gefahr, das Plastik des Stopfers mitzuhobeln, aber optimal finde ich das Ganze so auch nicht.
- Die Griffe des Topfes sind ein wenig klein - man kann die Finger nicht einhaken um den Topf zu tragen. Warum das so designed wurde, verstehe ich ehrlichgesagt nicht.
- Mein Mann findet den Topf nicht optimal zu reinigen. Zu viele Kanten, die Schrauben im Deckel nerven ihn sowie die Aussparung für den Rührerarm.
- Man braucht natürlich schon zwei Steckdosen - oder einen Mehrfachstecker -, wenn man beide Geräte gleichzeitig verwenden möchte.
- Das beiliegende Kochbuch fand ich ein wenig mau. Es wirkt eigentlich ganz gut, hat eine schöne dicke - aber das ist eine Mogelpackung, da nur die Hälfte auf Deutsch ist, die andere Hälfte auf Französisch, mit den selben Rezepten.
- Das Handbuch finde ich dringend verbesserungswürdig; ich habe mich blöd gesucht nach genaueren Anleitungen wie zB: wie taue ich etwas im Topf auf? Wie viel Wasser gehört in den Topf, wenn man den Nudeleinsatz mit hineingibt, und wie viel gramm Nudeln passen hinein? Welche Schneidscheibe für welches Gemüse? Das alles musste ich doch selbst herausfinden bzw. versuche es noch immer herauszufinden um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Einfach kleine Richttabellen wie bei meinem Dampfdrucktopf, denn sowas ist sehr hilfreich, und man kommt läuft nicht so einfach Gefahr, alles zu versauen weil man praktisch nichts weiß und alles selbst herausfinden muss.
- Auch keine Ahnung ob es nicht einfach eigene Blödheit ist, aber mir läuft das Wasser beim Nudelkochen immer über, bzw. in die Aussparung für den Rührarm. Durch das Loch im Topf nach unten, so dass ich am Ende immer angebranntes Nudelsalzwasser auf der Heizplatte habe. Dieses lässt sich zwar leicht entfernen, aber siehe ein Punkt weiter oben, ich habe einfach keine Ahnung, ob ich zu viel Wasser drin habe / zu viel Nudeln oder woran es sonst hakt. Vielleicht ist es auch normal?
- Was ich leider auch sagen muss: nach nicht einmal zwei Wochen ging der Rührarm schon nicht mehr. Sehr ärgerlich, aber ich hoffe / nehme an, Philips nimmt sich dieses Problemes sehr schnell und zuverlässig an (Pro!). Zumal der Kundendienst wirklich sehr nett, entgegenkommend und hilfreich ist (Doppelpro! Man wird als Kunde nicht allein gelassen!)

Leider konnte ich seither nicht mehr mit dem Homecooker kochen da der Rührarm nach zwei Wochen streikte, aber Milchreis, gebrannte Mandeln und diverse andere Dinge wollte ich gerne noch damit ausprobieren.
An dieser Stelle muss ich den Philips Kundendienst noch einmal loben, der sich sehr schnell um solche Dinge kümmert.

Ich denke, der Homecooker steckt noch mehr oder weniger in Kinderschuhen. Wer ihn überlegt zu kaufen, in der Hoffnung, ein in etwa gleichwertiges Gerät zum Thermomix zu bekommen, den muss ich ganz klar enttäuschen. Die beiden Geräte sind in keinster Weise zu vergleichen. Der Thermomix verfügt nach wie vor über die weit ausgefeilteren Funktionen, während die einzige tatsächliche Neuigkeit beim Homecooker diese ist, dass er selbständig umrührt. Alles andere kann man mit Dämpfschalen, Dampfdrucktöpfen, Schneidemaschinen, gängigen Pfannen und Töpfen ebenso herbeiführen.
Natürlich brauchen diese Platz auf dem Herd, aber der Homecooker ist nun auch nicht gerade sehr klein, und ob er im Gegenzug weniger Strom verbraucht, weiß ich leider nicht.
Ein eventuelles Plus des Homecookers gegenüber des Thermomixes ist wohl, dass man durchaus genug für fünf Personen zubereiten kann, während der Thermomix meines Wissens nach eher für maximal vier Personen geeignet ist. Hierbei kann ich mich aber nur auf Hörensagen stützen, nicht auf eigene Erfahrung.
Es ist eine nette Spielerei, aber eine wirkliche Küchenhilfe meiner Meinung nach nicht. Und hierfür empfinde ich den Preis von 399 € ganz klar als zu hoch - Jamie Oliver und Philips, von denen ich nach wie vor viel halte - hin oder her.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verbesserungswürdig, 1. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Nun ist der Homecooker seit fast zwei Wochen bei mir im Einsatz und ich denke, ich habe inzwischen genug damit gearbeitet, um ein Fazit ziehen zu können und von meinen Erfahrungen zu berichten.

Ich habe in der Zeit verschiedene Dinge zubereitet, um alle Funktionen des Homecookers zu testen: Suppen gekocht, Fleisch angebraten, Nudeln gekocht, Gemüse gedämpft, Gemüse geraspelt und geschnitten und verschiedene Rezepte von Jamie Oliver ausprobiert.
Mein Fazit nach vielen Versuchen: Mehr als eine Spielerei bei der Küchenarbeit ist der Homecooker nicht. Weder hat er mir besonders viel Zeit beim Kochen und Zubereiten gespart, noch haben mich die einzelnen Funktionen wirklich überzeugt.

Mal etwas genauer zu den einzelnen Punkten, die ich erwähnenswert finde:

- Umrühren: Zwar kann der Homecooker mit seinem Rührarm das Essen automatisch umrühren, mich hat die Funktion aber nicht überzeugt. Erstens gibt es nur eine einzige mögliche Rührgeschwindigkeit, die für viele Gerichte einfach nicht passt. Zweitens kam der Rührarm mit vielem, was er umrühren sollte, nicht wirklich zurecht: Kleine Mengen (z.B. eine kleingeschnittene Zwiebel, die angedünstet werden sollte) werden zum Teil so an den Rand geschoben, dass sie die Bodenfläche nicht mehr berühren und vom Rührarm nicht mehr erreicht werden können. Der Rest wird von dem Rührarm so vor diesem hergeschoben, dass eigentlich nur ein kleines Häufchen direkt vor dem Arm Bodenkontakt hat und die restliche Fläche nicht wirklich genutzt wird. Da ist es kein Wunder, dass das Anbraten lange dauert, wenn immer ' der Fläche umsonst heiß sind und die Lebensmittel alle an einer Stelle sind! Bei größeren Mengen, z.B. 1 kg Hackfleisch, das ich anbraten wollte, war der Rührarm auch wieder überfordert, entweder er hat alles vor sich hergeschoben oder hat unter dem noch rohen Fleisch durch gerührt, sodass die oberen Schichten nie an den Boden gekommen wären, wenn ich sie nicht selber von Hand untergehoben hätte. Erst, als das Fleisch durch das Anbraten und Umrühren von mir locker genug war, kam der Rührarm damit zurecht. Aber wo bleibt die Zeit- und Arbeitsersparnis, wenn ich doch wieder danebenstehen muss, damit es richtig funktioniert?
Was der Rührarm gut kann, sind eher homogene und lockere/flüssige Massen wie z.B. das geröstete Müsli von Jamie Oliver, Suppen oder z.B. Milchreis.

- Schneideturm: Der Schneideturm braucht eine eigene Steckdose, was wohl nicht in jeder Küche so einfach sein wird. Außerdem sind mir bei allem, was ich geschnitten habe, zu viele Reste im Turm geblieben, die ich mühsam von Hand herausholen musste. Positiv ist zu bemerken, dass die Messer sehr gut sind und schön schneiden, allerdings kann das jede halbwegs hochwertige Küchenmaschine genauso.

- Zeit: Alle Rezepte, die ich mit dem Homecooker gemacht habe, haben mir viel zu lange gedauert. Das lag nicht etwa nur daran, dass ich besonders zeitaufwändige Rezepte gekocht hätte; auch Rezepte, die ich vorher schon oft genug auf herkömmliche Art gekocht habe, haben mit dem HC deutlich länger gedauert. Dazu kommt dann noch der nächste Punkt:

- Stromverbrauch: Den genauen Stromverbrauch habe ich nicht herausgefunden, allerdings habe ich gelesen, dass der HC 1500 Watt braucht. Wenn ich nun ein Gericht koche, für das der HC 90 Minuten oder länger braucht, ist das für mich einfach ein inakzeptabler Stromverbrauch! Da würde ich auf dem Herd oder im Backofen deutlich weniger Energie verbrauchen.

- Nudeleinsatz: Der Siebeinsatz hängt in dem Topf so hoch, dass man viel mehr Wasser kochen muss, als man in einem normalen Topf bräuchte. Gerade vorhin habe ich Nudeln gekocht und habe mehr als dreimal so viel Wasser gebraucht wie sonst (und trotzdem waren die Nudeln nur gerade so bedeckt). Dieses Wasser muss ja auch erstmal aufgeheizt und zum Kochen gebracht werden, was dementsprechend lang gedauert hat (und wieder unnötig viel Energie verbraucht).

- Fehlende Funktionen: Damit der HC ein für mich wirklich sinnvolles Gerät wäre, fehlen ihm definitiv die Möglichkeit zu Pürieren (dafür braucht man wieder einen extra Pürierstab), Teig zu kneten oder z.B. Sahne oder Eischnee zu schlagen.

- Positives: Da alle Teile spülmaschinengeeignet sind, ist die Reinigung des HC recht einfach. Alle Teile wirken auf mich recht hochwertig verarbeitet. Das Gerät ist leicht und intuitiv zu bedienen. Die Zeitschaltuhr funktioniert einwandfrei und das akustische Signal nach Ablauf der Zeit ist gut zu hören.

Fazit: Der Homecooker hat für mich einfach zu wenige Funktionen, die seinen hohen Preis rechtfertigen würden. Nüchtern betrachtet ist er ein Topf, der selbstständig umrührt (aber, wie oben erwähnt, nicht einmal das tut er ordentlich) und sich zeitgesteuert selbst abstellt, mit einem ganz gut funktionierenden Schneideturm dazu. Selbst, wenn diese Funktionen mir ausreichen würden, wäre mir dafür der Preis schon zu hoch. Da aber noch die vielen negativen Punkte, die ich oben aufgezählt habe, dazukommen, dann steht es für mich außer Frage, dass ich den Homecooker zurückschicken werde und lieber weiterhin mit meinen normalen Töpfen, meiner Küchenmaschine und einem Dampfkocher arbeiten werde.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur toll, 10. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Ich benutze den Homecooker von Philips inzwischen seit knapp 6 Wochen mehrfach in der Woche und bin heute noch genauso begeistert wie am ersten Tag!
Mit dem Homecooker macht das tägliche Kochen wieder richtig Spaß und ich möchte ihn nicht mehr missen.
Viele Rezepte wurden bei uns schon damit ausprobiert, spezielle Homecooker Rezepte von Jamie Oliver, aber auch Eigenkreationen.
Die Funktionen des Cookers erklären sich eigentlich von alleine, aber auch das beiliegende Handbuch ist sehr verständlich geschrieben. Somit lernt man schnell, welches Gericht am besten auf welcher Temperatur zubereitet wird und wie lange es kochen muss.
Zu dem kompletten Lieferumfang gehören neben dem Homecooker mit Topf, Rührarm, Deckel, Nudelsieb, Dampfschale und Dampfkorb auch noch ein Schneideturm, der mit verschiedenen Schneideaufsätzen versehen werden kann.
Mit diesen Geräten kann man folgendes erledigen: zerkleinern, schneiden, raspeln, reiben, automatisch essen umrühren, dämpfen, auftauen, köcheln, kochen und braten.
Da das Essen automatisch umgerührt wird und sich der Homecooker von alleine ausschaltet, brennt kein Gericht mehr an. Der Vorteil: Man muss nicht neben dem Topf stehen bleiben, sondern kann sich um andere Dinge kümmern und sogar das Haus verlassen, während das Essen gart, es kann nichts passieren!
Alle Teile können als Turm platzsparend zusammengebaut werden, so dass das Gerät in der Breite nicht mehr Platz weg nimmt als ein großer Kochtopf.
Außerdem ist es ein Vorteil, dass alle Zubehörteile (bis auf die zwei Elektroteile) spülmaschinengeeignet sind und sich auch ansonsten einfach säubern lassen. Die Qualität und Haltbarkeit aller Teile ist super.
Der Topf fasst als Maximalgrenze zum Kochen 3 Liter. Je nach Gericht und Appetit reicht die Essens-Menge für eine Familie mit 4-6 Personen.
Zusammenfassend kann ich aus meiner Sicht bestätigen, dass der Philips Homecooker sein Geld wert ist und ich froh bin, das ich ihn habe!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Er rührt und kocht, aber braucht viel Hilfestellung, 16. Januar 2013
Von 
micra-cat (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Ich habe den HomeCooker nun seit mehreren Monaten im Gebrauch, benutze ihn aber nicht täglich, sondern nur für bestimmte Rezepte, vor allem für Eintöpfe, Suppen, Fleischgerichte. Optimal ist er für Gulasch, das kann man 2 Stunden vor sich hin köcheln lassen, muss sich nicht darum kümmern und das Fleisch wird butterzart.

Leider lassen sich die Beilagen zu Gerichten nicht gleichzeitig mitkochen wie ich anfangs dachte (Nudeln/Kartoffeln/Reis), so dass ich sie lieber wie gehabt auf dem Herd zubereite. Im HomeCooker ist es mir zu umständlich: Nudeln z.B. brauchen statt 10 Min. dort die doppelte Kochzeit und lange Nudeln wie Spaghetti passen im Ganzen nicht in den Siebeinsatz. Überhaupt ist das Gerät nichts für Leute, die abends nach Hause kommen und mal eben schnell eine Mahlzeit auf den Tisch bringen möchten. Viele der Gerichte brauchen eine Kochzeit von ca. 1 Stunde und völlig allein kocht der HomeCooker auch nicht, zwischendurch müssen je nach Rezept Zutaten zugefügt werden oder mal kontrolliert werden, ob auch alles richtig angebraten ist.

Es ist also eine völlig andere Art zu kochen, während ich sonst 30-45 Min. Zeit zum Kochen einplane, muss ich mit dem HomeCooker meist früher mit der Zubereitung anfangen, habe dann aber zwischendurch auch Zeit, die Küche aufzuräumen o.ä. und es ist auch irgendwie entspannter. Der Topf rührt ständig um, so dass nichts anbrennen kann, und meldet sich nach eingestellter Zeit mit Piepton, dass der nächste Arbeitsschritt (Zutaten zufügen/Temperatur ändern) fällig ist. Die Bedienung ist kinderleicht, wenn man sich nach den vorgegebenen Rezepten richtet. Im Kochbuch sind leider nur ca. 20 Stück, aber im Internet findet sich da auch bereits Nachschub. Wenn die entsprechende Erfahrung da ist, lassen sich sicherlich auch eigene Rezepte an den HomeCooker anpassen.

Den Schneideturm finde ich praktisch und nutze ihn hauptsächlich, wenn ich viel zu zerkleinern habe oder auch um Vorräte einzufrieren. Kleinere Mengen schneide ich lieber per Hand, das geht schneller als hinterher das Gerät zu reinigen. Die Klingen sitzen sehr fest auf der Scheibe und beim Wechseln braucht man schon eine bestimmte Taktik um sie unfallfrei wieder abzubekommen (am besten am Rand von unten gegendrücken und oben ein Handtuch drüberlegen, damit sie nicht wegfliegen oder man sich versehentlich schneidet). Gut ist, dass man die Zutaten direkt in den Topf schnippeln kann oder auch in den Siebeinsatz wenn man z.B. Lauch noch abspülen möchte oder nicht das komplette Schnittgut für das Essen benötigt.

Alle Teile (Topf, Rührarm, Plastikteile vom Schneidturm) dürfen in den Geschirrspüler. Die Klingen im Prinzip auch, aber die spüle ich generell von Hand und verstaue sie danach in einer Plastikdose. So sind sie sicher verwahrt und werden nicht so schnell stumpf.

Fazit:
Der HomeCooker ist leider kein Allround-Gerät, so dass ich gut verstehen kann, wenn jemand sagt, dass er "solchen Quatsch" nicht braucht oder ihm so ein Hightech-Topf zu teuer ist.
Ob der HomeCooker eine Arbeitserleichterung ist, richtet sich hauptsächlich nach den jeweiligen Kochgewohnheiten. Wer bisher schnell mit Mikrowelle gekocht hat und sich überwiegend von Fertiggerichten und Nudeln ernährt, kann damit wahrscheinlich nicht viel anfangen. Zudem nimmt er auch viel (Schrank)Platz weg und belegt 2 Steckdosen, wenn der Schneideturm parallel läuft.

Eine wirkliche Zeitersparnis habe ich durch den HomeCooker nicht, aber es macht trotzdem Spaß damit zu kochen, weil man den Topf nicht ständig beaufsichtigen muss und nichts anbrennen kann. Im Vergleich mit ähnlichen Geräten bewegt er sich zwar noch im unteren Preisbereich, aber dafür sind seine Einsatz-Möglichkeiten auch begrenzt und auch leider nicht durch entsprechendes Zubehör erweiterbar.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach einer Woche war die Freude vorbei, 13. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Bestellung + Versand
Bestellung über Phillips war sehr einfach. Mit einem Pay-Pal Konto kann schnell und einfach bezahlt werden und der Artikel geht gleich in den Versand. Wir haben Samstag Abend bestellt, Montag kam die Bestätigung, Dienstag Vormittag war er da.

Verpackung
Der HC war doppelt verpackt: Ein Versandkarton und ein Artikelkarton. An der Seite der 2. Kiste waren eindrückbare Griffe, sodass man diesen auch leicht heraus bekam. Dazu ein paar Flyer und ein Gutschein für die nächste Phillipsbestellung. Alles war soweit bruch und stoß sicher verstaut und alle Teile einzeln in Tüten gesteckt.

Erster Eindruck
Der erste Eindruck war positiv. Alles wirkte stabil. Der Topf war was schwer, aber gut … Das Kabel vom HC wirkte was kurz, da ich aber genug Steckdosen in der Küche habe, war das ok. Leider muss das Kabel einfach in den Sockel gesteckt werden (keine Aufwicklung). Der Schneideturm hat dagegen eine praktische Kabelaufwicklung unter dem Fuß. Praktisch ist auch, dass der Schneideturm separat ist, so kann man auch in andere Schüsseln arbeiten.
Beim ersten Einschalten verbreitete sich ein unheimlicher Gestank (der hat auch nach einer Woche nicht nachgelassen).
Überrascht war ich auch davon, dass man keine Nudeln und Sauce zusammen kochen kann. Irgendwie hatte die Werbung bei mir den Eindruck erweckt.
Gut fand ich auch das benutzerfreundliches Designe. Keine unnötigen Knöpfe und hunderte Einstellmöglichkeiten.

Technische Daten + Lieferumfang
Technisch gesehen hat das Gerät folgende Funktionen:
Temperatur kann zwischen 40 und 250 C° in 10er Schritten einstellbar, Zeitschaltuhr von 0-99 Minuten mit Abstellautomatik (Rührarm stoppt, wenn Zeit abläuft), intuitive Bedienung, alle losen Teile sind spülmaschinenfest, Leistung 1500 + 200 Watt, 2 Geschwindigkeitsstufen am Schneideturm, der Topf hat nur eine Einstellung, rutschsichere Füße, Kabellänge HC 1m, Kabellänge Schneideturm 1,2m
Gewicht mit Verpackung: ca. 10 kg
Materialien: Edelstahl und Kunststoff
Farbe: schwarz (gibt es aber auch in weiss)
Lieferumfang:
HomeCooker, Schneideturm, Rührarm, Jamie Oliver-Rezeptbuch (plus zusätzliche online Rezepte), Dampfkorb, Dampfschale, Nudeleinsatz, Edelstahltopf, 5 Scheiben zum Schneiden und Zerkleinern, Glasdeckel, Hitzeschutzring

Praxistest
1. Aufwand bis zum Start:
Alle Teile in die Spülmaschine und schon kann man alles nutzen. Die Aufwärmphase ist sehr lang. Ich glaub das liegt größtenteils am Topf. Er scheint nicht so hochwertig wie zb. WMF zu sein. Aber prinzipiell sofort einsatzbereit.
2. Zeitersparnis
Beispiel Nudeln: Wasser kochen dauert locker doppelt so lange, wie am Herd. Man kann sie auch nur schwer kochen, da viel Wasser im Topf sein muss, um schon kleine Mengen Nudeln zu bedecken. Wir hatten 300-400g Nudeln im Sieb und mussten dann soviel Wasser drin haben, dass dieses in der Mitte überkochte und auf Heitzplatte und dann ins Gehäuse lief (bekommt man auch nicht raus, wenn man den Sockel nicht aufschrauben will).
Beispiel Milchreis: Der Topf lief etwas über 60 Minuten, sonst brauch ich 40-45. Der Reis war verkocht und eher breiig, kein Biss.
Beispiel Bratkartoffeln: Der Topf war schon nach einigen Minuten mit einer harten Kruste bedeckt. Auch zusätzliches Öl verhinderte nicht, dass sich die Kartoffeln am Boden verklebten. Resultat waren matschige Kartoffeln ohne Form und Kruste. Zeitlich dauerte es auch länger (aufwärmen dauert hier länger). Dazu kommt noch die Zeit für die Reinigung, denn den Topf konnte man so nicht in die Spülmaschine stecken.
3. Reinigung
In der Regel wurde alles in der Spülmaschine sauber, sei denn man brät etwas an. Leider wies der Rühram nach einer Woche Dauereinsatz schon Absplitterungen auf. Auch sollten die Messer vom Schneideturm eher von Hand gereinigt werden. Diese sind nicht aus einem Stück und haben fiese Kanten, in denen sich alles mögliche absetzt.

Verbesserungswünsche
Was mir hier definitiv fehlt: Waage, Knetfunktion, evtl. weiteres Zubehör zum Eis bereiten, backen oder auch ein größerer Topf zum Aufrüsten. Der Schneideturm sollte auch Mehl mahlen können oder Eis zerkleinern. Wenn man eine so große Küchenmaschine entwickelt, sollten wirklich alle nötigen Funktionen für die Küche abgedeckt werden. Man will ja nicht zwingend 5 große Maschinen stehen haben. Wenn man diese Maschine mit anderen vergleicht, dann schneitet der HC eher schlecht ab, schließlich kann er quasi nur rühren.

Preis-Leistung
Ich konnte den HC leider nur eine Woche testen, da dann der Schneideturm beim Reiben von Kartoffeln gänzlich den Geist aufgab (Motorschaden). Ich hatte dann auch keine Lust ihn umzutauschen, da sich auch an anderen Stellen große Schwächen zeigten. Beispielsweise ist der Boden vom Topf nicht glatt verlötet, kleine Ritzen und Öffnungen lassen beim Säubern Wasser zwischen die Böden. Zudem sind die Griffe nicht gut angebracht (wackeln). Keine Beschichtung des Bodens (brennt schnell an, bleibt stark dran kleben → von Hand vorsäubern). Rührarm war nach einer Woche deutlich verkratzt und wies Absplitterungen am Rand auf. Nudelsieb ist suboptimal, da es zu hoch hängt. Wenn man in mehreren Lagen arbeitet, braucht man deutlich mehr Zeit (unten: Gemüse weich, oben: Fisch noch kalt). Suppe rühren kann er, da brennt wirklich nichts an … aber bei allem anderen nervt der Arm nur. Schließlich kann man die Geschwindigkeit nicht einstellen. Außerdem stoppt der, wenn die Zeit abläuft, was schonmal dazu führen kann, dass etwas durch die Restwärme anbrennt. Wenn man dann dafür auch noch knapp 400 Euro gezahlt hat, finde ich das völlig überzogen. Da hätte man mehr Qualität rein stecken sollen, damit man auch wirklich für die nächsten 20 Jahre ein gutes Gerät hat.

Fazit
Ich würde ihn nie wieder kaufen, dafür hat er einfach noch viel zu viele Schwächen. Sieht teilweise aus, als wenn er in der Entwicklung einfach zum Verkauf gegeben wurde. Zudem braucht er viel Platz. Und dass er nach einer Woche nicht mehr einsatzfähig war, setzte dem ganzen die Krone auf. Lieber Finger weg lassen und auf eine richtige Küchenmaschine sparen.
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man sollte es sich gut überlegen.. für mich kein Philips-Gerät mehr!, 25. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
...ob man dieses Gerät braucht.

also ehrlich: Ich habe den Homecooker vorgestern erhalten, und meine Begeisterung hält sich in Grenzen - ausprobiert: Kartoffel-Lauchsuppe mit Shrimps, Bolognese, Milchreis.

Der Raspelturm ist so gut wie unbrauchbar, denn wenn man gerade nur 2 Zwiebeln braucht, ist das Handschneiden schneller ggü. dem Reinigen der Scheibe, denn es setzt sich unendlich viel ab. Ein Börner-Hobel oder ein gutes Messer kommt da besser.

Die Kochzeiten verkürzen sich nicht, eher werden sie deutlich länger. Milchreis? Im Schnellko 8 Minuten.

Gulasch? OK, 20 Minuten anbraten - in der Eisenpfanne, da aber richtig kross - und dann in den Schnellko, wo man auch nicht daneben stehen muss... für weitere 20 Minuten. Im Homecooker 99 Minuten.
Dünsten? Im normalen Topf mit Dämpfeinsatz dauert genau so lange. Aber wer Dünsten bisher nicht kannte, mag begeistert sein.
Energieersparnis: Gleich Null - aber ich habe auch einen Gasanschluss, und da spare ich reichlich Energie und kann auch bei Stromausfall kochen oder meine Haare mit warmem Wasser waschen :-)
Rezepte? Schön, wenn man die Zeit nutzen kann während der unendlich langen Kochzeiten, seine Kinder von der Schule abholen kann, aber für mich sind sie einfach zu lange - ich muss abends binnen 30-45 min. etwas auf den Tisch bekommen, dafür habe ich einen Wok, eine Eisenpfanne, 2 Schnellkos und einen asiatischen Reiskocher.

Wer bisher keine gute Küchenmaschine oder einen guten Hobel zum Raspeln und Schneiden hatte, sich mit Dünsten noch nie beschäftigt hat und sich mit einem Schnellko noch nicht anfreunden konnte - und zudem kleine Kinder beim Kochen beaufsichtigen muss: Für den mag der Homecooker ganz ok sein.

Diese Anschaffung sollte gut überlegt sein. Die Kombination mit dem Schneideturm finde ich völlig daneben, denn ein gut ausgestatteter Haushalt hat so etwas schon.

Also die Bratkartoffeln (roh, festkochend, 70 Minuten) werden schon ganz ok, aber alle Gewürze haben sich auf dem Topfboden abgesetzt. In der Zwischenzeit - nun ja, locker 1 Std. - habe ich 4 Rouladen vorbereitet, scharf angebraten und dann im Schnellkochtopf gegart. Ach ja, 2 Minuten noch für die Sauce.

Für "nur" jetzt für mich 200 Euro kriegt man einen guten Küchenraspler (der auch Teig knetet und Sahne schlägt - 70E), einen guten WMF- oder Fissler-Schnellkochtopf (100E) und dazu ein einigermaßen gutes Messer.

Energieverbrauch?
Ich habe hier so ein Gerät, das per Funk den Gesamtstromverbrauch im Haus misst, so im Sinne von: Du Schatzi, hast du den PC noch an? Und wenn sowohl Herd und Wäschetrockner laufen, tuts richtig weh.
Leider fiel mir das Gerät runter, als ich den Stromverbrauch beim Kochen ablesen wollte, aber 1,5 KW bei Volleistung und über 1 Std. für Bratkartoffeln? Wer mit Gas, Ceran, Schnellkos und Dampfeinsätzen vertraut ist, kommt besser weg.

Ich gebe das Gerät zurück. Ohne den Schneideturm und für einen Preis von ca. 100-120E hätte ich es vielleicht behalten, aber so nicht. Zurückgabe? Lesen Sie unten weiter.

Noch was: Diese ewig langen Garzeiten haben mit Vitaminerhaltung und gesundem Kochen absolut nichts zu tun - ich orientiere mich eher an den kürzesten Garzeiten.

Zur Jamie Oliver und Zeit sparen:
Heute habe ich 2 der 30-Minuten-Sendungen gesehen, da kann man echt etwas lernen, jeder Handgriff sitzt. Obwohl da ab und zu gemogelt wird ... Wenn er denn endlich weniger Minze, Anchovis und Kapern verwenden würde, koche ich bestimmt mehr nach.
Eigentlich ist diese Sendung und die Werbung für den Homecooker ein Widerspruch in sich.

Also überlegen Sie es sich gut.

LG - Anna - bitte auch den Kommentar lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht Jedermanns... aber Meins..., 8. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Als eine der glücklichen Testerinnen habe ich im Laufe der letzten 6 Wochen fleissig gekocht, geschmort, gedämpft und geraspelt... und war ziemlich unschlüssig, ob ich den HomeCooker am Ende behalten würde.... inzwischen ist klar, er bleibt!

Auf den ersten Blick scheint der HomeCooker (HC) nur ein Topf zu sein, der selbstständig rührt, im Paket mit einem Gemüsehobel. Für mich stellte sich dieses aber tatsächlich als nützliche Hilfe in der Küche heraus. Während der HC selbstständig rührt, kann ich mich um die Beilagen ebenso wie meine kleine Tochter kümmern.

Der Familie, die gerne den klassischen Braten mit Kartoffeln und Gemüse isst, kann der HC nur bedingt weiterhelfen. Da wir bevorzugt Suppen, Geschmortes, Currys, Risotto u.ä. geniessen, gehören wir wohl genau zur Zielgruppe des HCs.
Trotzdem musste ich mich an die Art des Kochens erst einmal gewöhnen; einiges habe ich mehrfach testen müssen (z.B. Anbraten, Dämpfen)...
Meine Experimentierfreudigkeit stieg dabei jedoch auch, unterstützt durch die bereits relativ große Community (Facebook, Chefkoch,..), die sich gegenseitig mit Rezepten und Hilfestellungen unterstützt.

Zum Thema Stromverbrauch:
Ich habe eine kleine Testreihe durchgeführt und siehe da: der HC verbraucht während des Aufheizprozesses, je nach zu erreichender Temeratur 0,04 - 0,08 kWh.... während des weiteren Kochprozesses aber fast nichts mehr. Eine positive Überraschung.

Positives:
+ Rührarm
+ leichte Reinigung (fast alle Teile spülmaschinengeeignet)
+ exaktes Einstellen von Temperatur und Zeit
+ Warmhaltefunktion
+ Stromverbrauch

Negatives:
- Laufzeit auf 99min. begrenzt (Nutzung als SlowCooker ausgeschlossen)
- Rührarm sehr langsam (2.te Geschwindigkeitsstufe wünschenswert)
- Edelstahltopf: kleine Griffe (wenn der Topf voll ist, schwer zu handhaben)
- Schneideturm: Wechseln der Klingen schwergängig (Vorsicht!)
- Kochbuch: zu wenig Rezepte mit ungenauen Angaben
- Preis-Leistung
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr Spielerei als nützliche Hilfe, 4. Dezember 2012
Von 
Cecilie (Castrop-Rauxel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Jamie Oliver, der bekannte englische TV Koch, hat sich mit dem bekannten niederländischen
Hersteller von Elektronikgeräten zusammen getan und herausgekommen ist der Homecooker! Ein neues, innovatives Kochutensil Wenigstens laut Werbung!
Die Grundidee des Homecooker ist eigentlich gut! In einem Topf kann man Kochen, Garen, Dünsten und Dank eines integrierten Rührarms kocht das Gerät ohne weitere Aufmerksamkeit durch den Koch fröhlich vor sich hin! Für den Topf gibt es zahlreiche Einsätze, so für das Dünsten, Nudelkochen, etc.
Zur weiteren Ausstattung des Homecooker gehört ein sogenannter Schneideturm. Mit dessen Hilfe kann man beim Kochen das frische Gemüse direkt in den Topf hineinschneiden! Eine interessante Idee!
Und einfach in der Handhabung ist der Homecooker wirklich.

An der Basis kann man die Temperatur des Homecookers einstellen, sowie die vorgesehene Kochzeit! Einfach den Topf draufstellen und es geht los!
Wirklich, eine gute Idee! Ich habe den Homecooker einige Male benutzt und muß sagen, dass er sehr einfach in der Anwenung ist. Es macht auch Spaß mit ihm zu kochen und Gerichte aus dem beigefügten Kochbuch von Jamie Oliver auszuprobieren. Ich möchte an dieser Stelle aber keinen Leser mit den von mir ausprobierten Gerichten langweilen!
Trotz der ersten Begeisterung: irgendwie stellte ich mir die Frage, für wen dieses Gerät eigentlich gedacht ist.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass eine eine Familie ausschließlich mit diesem Gerät bekocht werden kann. Jetzt muß der single-Haushalt ran!
Dafür ist der Jamie Oliver Homecooker eher geeignet!
Doch auch dann nur, wenn man als Single eine Vorliebe für Eintopfgerichte hat!
Das war der Haken am Gerät! Mit dem Homecooker kann man meiner Meinung nach primär Eintöpfe kochen oder bereits fertige Gerichte aufwärmen!
Ich esse gerne ein Gericht, dass aus mehreren Teilen besteht! Nudeln, Sosse, Gemüse, vielleicht etwas Fleisch! Und dafür braucht man einfach mehrere Töpfe! Wie soll sowas mit dem Homecooker funktionieren?
So interessant der Homecooker auch sein mag, er ist mehr eine Spielerei für die Küche und bei einem Preis von fast 400 € sollte man sich fragen, ob dieses Gerät wirklich für die eigene Küche
wichtig ist. Ich glaube leider, dass der Homecooker ein Küchengerät ist, dass man in der ersten Zeit ein paar Mal ausprobiert, bis es auf den Friedhof der elektrischen Küchengeräte landet!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Küchenmeister!!!, 3. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Philips HR1050/90 Jamie Oliver HomeCooker für die ganze Familie / mit Cutting Tower / 1500 Watt, schwarz (Haushaltswaren)
Klasse Küchenwunder.
Die Maschine kann Raspeln, Schneiden, Rühren und Kochen und Dampfgaren.
Ins Herz geschlossen habe ich sie für Eintöpfe, Milchreis, Suppen, Soßen und Risotto.
Und am allerbesten waren die gebrannten Mandeln!!!! So einfach und lecker, hätte ich nicht gedacht.
Der Rührarm, nimmt einem das lästige rühren und dabei stehen ab.
Was ich persönlich etwas schade finde, das man die Geschwindigkeit des Rührarmes nicht variieren kann.
Und das man keine Teige oder ähnliches kneten kann.
Sonst hat sie schon so einiges drauf.
-Kleiner Minuspunkt noch das man keine größeren Fleischstücke oder anderes richtig braten kann, da der Ruhrarm in der Mitte stört.
Tolles Design und lässt sich super einfach reinigen, selbst angebranntes geht ohne schrubben wieder ab.!!!
Das tollste alles darf auch in die Spülmaschine.
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