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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärische Sci-Fi Hetzjagd ...
... in sehr schöner Inszenierung!

Ob man nun dem "Original" mit Arnold Schwarzenegger aus nostalgischen Gründen den Vorzug geben möchte oder nicht, ist und bleibt subjektiv. Muss jeder für sich entscheiden.

Unabhängig davon wird einem hier ein stimmiger und vor allem sehr stilvoll in Szene gesetzter ScFi-Film geboten, welcher...
Vor 23 Monaten von sequenzer1 veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbarer Film
Was für ein furchtbarer Film! Wie konnte man den Klassiker von 1990 nur dermaßen in die Gülle reiten?

Was war doch Ronny Cox damals für ein herrlich zynischer Cohaagen! Und was für eine erbärmliche Figur gibt Bryan Cranston heute in dieser Rolle ab! Was umso mehr schmerzt als er in Breaking Bad so einen brillanten Bösewicht...
Vor 1 Monat von Unbekannt veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbarer Film, 14. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Was für ein furchtbarer Film! Wie konnte man den Klassiker von 1990 nur dermaßen in die Gülle reiten?

Was war doch Ronny Cox damals für ein herrlich zynischer Cohaagen! Und was für eine erbärmliche Figur gibt Bryan Cranston heute in dieser Rolle ab! Was umso mehr schmerzt als er in Breaking Bad so einen brillanten Bösewicht spielte.

Was war Sharon Stone damals für eine herrlich zickig-böse Lori. Sowas konnte nur sie spielen. Und was für eine blasse "Tussi" macht Kate Beckinsale heute daraus. Ihre zusätzliche Verkörperung von Richter (1990 Michael Ironside), den man im Remake einfach weggekürzt hat, geht dabei natürlich völlig unter.

Und ja, leider muß ich das sagen, selbst Arnie war ein wesentlich besserer Quaid/Hauser als Colin Farrell es mit seinem weichgespülten Braves-Bübchen-Gesicht jemals sein könnte. Völlige Fehlbesetzung.

Über die Handlung breite ich mal den Mantel des Schweigens. Sie hat im negativen Sinne fast nichts mehr mit dem Original gemein, was den Film endgültig zu einem überflüssigen Ärgernis macht. Hier wurde wieder mal nur das typische, inzwischen tausende Male gesehene Standardgerüst eines modernen Actionkrachers in neue (aber auch schon unendlich oft gesehene) Computerbilder gepackt. Null Inspiration in der Geschichte, alles läuft völlig vorhersehbar ab. Immer dieselben Handlungsklischees. Man gähnt sich durch den Film und schaut immer wieder auf die Uhr, wann die Quälerei denn endlich zuende ist. Die leise Hoffnung auf eine halbwegs intelligente Wendung am Schluß wird natürlich gnadenlos enttäuscht und stattdessen durch die übliche Hollywood-Endsülze ersetzt.

Ich weiß nicht - ich war früher immer ein Fan von Action-Filmen, umso mehr wenn noch SciFi dabei war. Aber irgendwie lockt mich fast keiner der heutigen "Blockbuster" mehr hinterm Ofen vor. Die meisten heutigen Filme sind totale Zeitverschwendung und nur ein Showoff der beteiligten Computertrickser. Ich bin alles andere als ein Technikfeind, aber ich komme langsam zu der Überzeugung, daß die Computertechnik heute zu viele Möglichkeiten zu einfach zur Verfügung stellt. Die Regisseure lassen sich mehr und mehr dazu verleiten, alles mit völlig überdrehten Computergrafiken und hanebüchenen Perspektiven in Szene zu setzen, und das tut den Filmen einfach nicht gut.

Wie gut, daß es immer noch rühmliche Ausnahmen wie Christopher Nolan gibt, der z.B. in Inception Computertricks nur für die wirklich spektakulären Bilder verwendet hat, die sich anders kaum realisieren ließen. Ansonsten setzte er durchgängig auf konventionelle Tricktechnik (was man stellenweise kaum glauben mag). So ist es beruhigend zu wissen, daß es auch heute doch immer mal wieder einen sehenswerten Actionfilm geben wird. Nur dieser hier gehört absolut nicht dazu.
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366 von 419 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Passabler Actionfilm mit massig Problemen, 6. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Eine Inhaltsangabe spare ich mir, meine Rezension wird lang genug. Für all diejenigen, die keine Spoiler lesen wollen oder den Film noch nicht kennen, hier die Kurzvariante:

Jeder, der mit den humorlosen Actionfilmen der letzten Jahre keine Probleme hatte, kann auch hier unbesorgt zugreifen, da die Action handwerklich gut gemacht ist. Hardcorefans des Schwarzeneggerfilms sollten ihre Erwartungen allerdings runterschrauben. 5 von 10 Sterne und damit 3 Amazonsterne von mir, aber da auf der Dvd lediglich die Kinofassung vorhanden ist, habe ich einen Stern abgezogen. Ansonsten ist die Dvd technisch sauber produziert.

Mir selber bereitete der Film nur mäßig Freude und im folgenden werde ich meine Gründe erörtern. Dafür muß ich allerdings jede Menge spoilern: diesen Film, den Schwarzeneggerfilm sowie die eigentliche Kurzgeschichte, weiterlesen auf eigenen Wunsch.

WARNUNG, SPOILER

Ich habe jetzt schon öfters gelesen, dieser Film wäre kein Remake, sondern eine treue Interpretation der Kurzgeschichte "We Can Remember It for You Wholesale" [deutsch: "Erinnerungen en gros"], auch Jessica Biel vertritt anscheinend diese Meinung. Äußerst gewagte These [eher Marketinglüge], mit der ich gerne aufräumen möchte.
Die eigentliche Kurzgeschichte handelt nämlich von einem Angestellten, der aus seinem öden Leben ausbrechen möchte. Hierzu will er sich mittels der Firma Rekal Erinnerungen an eine Marsreise einpflanzen lassen. Seine eigentliche Identität kommt ans Licht, eigentlich ist er Geheimagent. Daraufhin kann er sich an seinen letzten abgeschlossenen Auftrag erinnern, ein Attentat auf dem Mars. Nun wird er von der Regierung gejagt, aber er kann erfolgreich mit dieser verhandeln. Er landet wieder bei Rekal, um eine neue Erinnerung zu bekommen, dabei gibt es dann aber wieder ein kleines Problem.

Die Figur heißt übrigens Douglas Quail [nicht Quaid], seine Frau Kirsten [nicht Lori], er ist kein Doppelagent [er wurde einfach nur von der Regierung deaktiviert], es gibt keinen Cohaagen [oder sonst einen alleinigen Bösewicht], keine Melina [oder sonst einen Loveinterest], keinen Führer des Widerstands [es gibt noch nicht mal einen Widerstand], die eigentliche Firma heißt Rekal [nicht Rekall] und es gibt keinen actiongeladenen Showdown [das Ende hat einen Twist bzw. eine zynische Gemeinheit].

Alle diese Änderungen stammen aus dem Schwarzeneggerfilm und dieser Film trägt nicht nur denselben Namen wie dieser, auch die Plotstruktur mit allen Änderungen wird quasi anstandslos übernommen. Damit ist dieser Film ein eindeutiges Remake und keine etwaige Neuinterpretation des Ursprungmaterials.
Aber halt, es gibt einen gewaltigen Unterschied, der Mars fehlt diesmal. Wahrscheinlich keine mutige Veränderung zwecks Neuausrichtung, sondern die typische Hollywoodangst vorm kapitalen Flop.
Alle Marsfilme der letzten Jahre floppten gewaltig: "Red Planet", "Mission to Mars", "Ghosts of Mars" oder letztens erst "John Carter". Natürlich lag das nicht an den schlechten Drehbüchern der ersten drei Filme, oder an der total mißlungenen Werbekampagne des letzten; nein, natürlich lag es nur am Handlungsort, eine wahrhaft meisterhafte Deduktion Hollywoods, bei der ein Sherlock Holmes nur staunen könnte. Also mußte der Mars aus der Handlung fliegen.

Blöderweise fangen hier dann die Probleme an. Im Schwarzeneggerfilm gibt es durch die gewagte Marsbesiedlung Mutanten. Der Führer der Widerstandsbewegung Kuato [übrigens der einzig fürs Remake geänderte Namen, wahrscheinlich nicht "realistisch" genug] ist bspw. ein Gedankenleser. Daher brauchte es unbedingt einen Spion, der nicht wußte, daß er einer ist. Deswegen ist Quaid/Hauser im Scharzeneggerfilm ein Doppelagent. Im aktuellen Film ist Rebell Matthias natürlich kein wandelnder Lügendetektor, wofür also einen Doppelagenten?

Dies dachten sich die Verantwortlichen anscheinend auch, Hauser ist in diesem Film kein Doppelagent, er lief tatsächlich zum Widerstand über, wurde aber blöderweise geschnappt und umprogrammiert. Dies ist ein Füllhorn für klitzekleine Problemchen.

1. Ich soll tatsächlich glauben, daß die von Jessica Biel so farblos dagestellte Melina, tatsächlich den Topagenten des Regimes umgedreht hat. Bittere Pille, aber okay.

2. Mister Superagent hat sich nicht nur schnappen lassen, er glaubte auch noch an die Deus ex machina Problemlösung für die Androiden, und daß er erfolgreich und unbemerkt eine Nachricht rausschleusen konnte. Uhm, okaay.

3. Dafür konnte er aber einen Kumpel gewinnen, der ihm im weiteren Handlungsverlauf [sprich, sobald er auf einen Plotstopper trifft] mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Anfangshilfe nehme ich in Kauf, aber daß der Helfer sogar sein Leben für ihn läßt, ist schon echt bewunderungswürdig.

4. Warum will Cohaagen ihn wieder zurück haben? Im Schwarzeneggerfilm war das alles von langer Hand geplant und sie waren die besten Freunde, aber hier?
Hauser verrät ihn nicht nur, er ist anscheinend auch total unfähig [abgesehen von der Motivation Dritter]. Daß es sehr gelegen kommt, daß er eine "unkorrupte" Version von Hauser auf USB-Stick hat, davon will ich gar nicht erst reden.

5. Hauser ist/war ein Guter. Im Orignal weinte man Hauser keine Träne nach, der Mann war ein Bösling. Hier ist das so eine Art Erlösungsgeschichte ohne den eigentlichen Protagonisten. Der Film realisiert das auch und läßt Matthias für 2 Minuten Glückskeksweisheiten von sich geben ["Unsere Vergangenheit zählt nicht, unsere Handlungen definieren uns" oder so ähnlich]. Sehr unrund.

Alle diese Probleme existieren, wegen internen Logikschwierigkeiten, wenn ich auch noch anfange, äußere Logik auf den Film anzuwenden, dann sieht es noch düsterer aus.

1. Erde ist unbewohnt, wegen Giftgas. Himmel ist duster, aber ein paar Kilometer weiter in England ist blauer Himmel zu sehen. Häh? Daß Giftgas nicht stationär ist, ist ebenfalls ein kleines Problemchen.

2. Die Türen des Aufzugs können also während der Fahrt geöffnet werden. Rausklettern schadet auch niemanden, wieso auch? Von der Problematik mit dem Erdkern ganz zu schweigen.

3. Niemand kommt in Australien während der 15 Minuten Fahrt der Invasoren auf die Idee, den Aufzug zu sabotieren. Entweder das Terminal oder man schmeißt ein paar Bömbchen ins "Loch". Wie geht der finale Konflikt aus? Held sabotiert Aufzug und Terminal mit ein paar Bomben. Schön, daß wenigstens unser Topagent auf die Idee kam. Übrigens ist die gesamte Invasion im Fernsehen zu sehen, zusammen mit dem Entschluß den Aufzug zu verwenden, und nicht etwa Flugzeuge, sowie der Glanzeinfall die Operation persönlich zu überwachen, sind das wahrscheinlich die grandiosesten Ideen Cohaagens ever!
Im Original eine hintertriebene, kühl kalkulierende, smarte Person, hier der Dorftrottel, der irgendwie Premierminister geworden ist.

4. Wieso wissen Lori und die anderen Agenten nichts von Cohaagens Plan? Dämlich, aber diese Logiklücke gibt es auch schon im Original. Dort konnte man sich aber mit den gedankenlesenden Mutanten rausreden. Aber sehr schön, daß auch dieser Fehler einfach ungesehen übernommen wurde.

5. "Wir versuchen Quaid von der Rekall These zu überzeugen"-Szene. Es wurde echt der Arbeitskollege (und wahrscheinliche Agent) verwendet und nicht seine Ehefrau, die nur im Hintergrund zu sehen ist. Wenn sie schon dabei ist, dann steht sie nur im Hintergrund? Melina würde sich echt ohne Widerstand zu leisten, einfach abknallen lassen? Trotzdem schöne Idee mit den Tränen: Orignal zitiert, aber entschieden verändert. Zu dumm, daß das Setting so schlecht war.

6. Schöne Actionsequenz mit dem Aufzugssystem, aber bin ich der einzige, der an "Galaxy Quest" denken mußte? Dort sagt die von Sigourney Weaver gespielte Person in einer zumindest ähnlichen Sequenz "Diese Folge war schlecht geschrieben". Zugegeben, böswillig von mir, aber war tatsächlich mein erster Gedanke.

7. Der Widerstand ist nur ein paar Kilometer weit weg, in einer ansonsten komplett toten und verlassenen Zone. Sie haben eine eigene Zugverbindung und verbraten auch lustig Strom. Niemand kriegt das mit, obwohl zig Agenten nach Matthias suchen. Und ja, es gibt anscheinend Flugzeuge.
Hmm, vielleicht ist Hauser doch der Topagent, soviel Inkompetenz ist ja nicht zu ertragen.

8. Lori sagt so schön sinngemäß "Wir müßen ihn schnell töten, sonst tötet er uns". Was macht sie im letzten Aufeinandertreffen? Sie wartet solange mit ihrem Angriff, bis er endlich aufwacht und realisiert, daß sie Lori ist. Mädel, hättest mal besser auf dich hören sollen.
Daß sie so lange überlebt plus der Umstand, daß die Rolle von Richter, im Original der eigentliche Jäger, gestrichen wurde, hat bestimmt auch nichts damit zu tun, daß sie mit dem Regisseur liiert ist. Reiner Zufall wahrscheinlich.

Okay, irgendwann muß ich ja mal aufhören, es gibt leider noch mehr solcher Unstimmigkeiten. Kurt Wimmer [leider nicht in "Equilibrium"- sondern in "Ultraviolet"-Form] und zig andere Schreiberlinge haben es ernsthaft versaut. Es ist fast immer ein schlechtes Zeichen, wenn mehr als drei Leute am Drehbuch rumgewerkelt haben, dies bewahrheitet sich auch hier.
Da können auch die gut aufgelegten [abgesehen von Biel] Schauspieler und die durchaus kompetente Regie von Wiseman nicht mehr viel retten. Einige der Schauspieler werden allerdings fast schon in Cameorollen verheizt [u.a. Bryan Cranston und Bill Nighy].

Daß die Filmwelt vielen anderen Filmen ähnelt ["Das fünfte Element", "Minority Report", "Blade Runner", "I-Robot", "Metropolis" etc.], dagegen habe ich nichts, aber das Drehbuch geht gar nicht.

Natürlich ist es möglich, daß einige Probleme beim Director's Cut behoben wurden, aber das kann ich schlecht beurteilen. Die Kinofassung ist jedenfalls skriptmäßig ein Fiasko.

Jetzt kann man mir natürlich vorwerfen, ich hätte gewaltig einen an der Klatsche, daß ich einen Actionfilm so dermaßen auseinandernehme und ich muß zugeben, bei vielen anderen Filmen verzeihe ich ein mieses Drehbuch, wenn die Action stimmt, bspw. bei Schwarzeneggers "Phantom Kommando". Dies ist hier durchaus der Fall [erste Sequenz abgesehen, da hätte man auch eine Epilepsiewarnung mit rausgeben können], aber warum hatte ich trotzdem so wenig Spaß?

Das liegt zum einen an der Freud- und Humorlosigkeit des Films. Filme in den letzten Jahren nehmen sich so unfassbar ernst. Erinnert ein wenig an die Filme Hollywoods aus den 70er Jahren. Aber Filme wie "French Connection", "Taxi Driver" oder auch "Rambo" hatten etwas zu sagen. Filme aus der Jetztzeit sind so möchtegern "dark" und "gritty", obwohl ihre Handlungen meist auf einen Bierdeckel passen. Unterhaltungsfilme wollen sie natürlich trotzdem sein. Selbst ein vor Pathos triefender Film wie "Independence Day" hat mehr Charme und Witz als die meisten Blockbuster heutzutage. Mich persönlich stört das ganz gewaltig. Und ja, die eigentliche Kurzgeschichte verfügt über einen leicht trockenen Humor.

Zum anderen ist der Film erschreckend mutlos. Remakes gab es schon immer, auch schon vor 70, 80 oder gar 90 Jahren. "Die Spur des Falken" bspw. von 1941 war schon die dritte Verfilmung des zu Grunde liegenden Romans [und das innerhalb von 10 Jahren!]. Ein Remake hat dann einen Sinn, wenn es das Original verändert und nicht einfach nur nacherzählt.
Das ist hier leider nicht der Fall, die Möglichkeiten waren gegeben, aber man hat im Grunde einfach dieselbe Doppelagentenstory des Originals nacherzählt, mit lediglich ein paar Veränderungen, die den Film groteskerweise schlechter aussehen lassen.
Über den Schwarzeneggerfilm kann man vortrefflich streiten, aber Mut- und Ideenlosigkeit lassen sich dem Film nur schwerlich vorwerfen. Zudem war das Skript für einen Schwarzeneggerfilm fast schon zu intelligent. Der Film lässt sich immer noch auf zwei verschiedene Arten interpretieren, tatsächliche Handlung oder Rekallerinnerung mitsamt Lobotomie am Schluß.
Dieser hier legt sich viel zu früh auf eine Variante fest, nur um dann am Schluß zwecks Referenz eine Doppeldeutigkeit einzubauen [das Rekall-Zeichen/Tattoo ist scheinbar weg]. Entweder ganz oder gar nicht!

Ich habe natürlich leicht reden auf meiner bequemen und sicheren Couch, mein Arbeitsplatz ist ja auch nicht gefährdet. Heutzutage reicht ein Flop und der Schauspieler/Regisseur ist weg vom Fenster. Da "Total Recall" aber trotzdem floppte, hoffe ich auf etwas mutigere, wesentlich unterhaltsamere Blockbuster in der Zukunft. "Dark & gritty light" hängt mir mittlerweile nämlich echt zum Halse raus.

Und nein, ich habe nicht gezählt, wie oft ich Schwarzenegger erwähne [9x].
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Total Recall? - Totaler Reinfall, 10. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Nun, auch ich bin ein alter Philip K. Dick-Fan und habe damals die Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger als humorvolle und zeitgemäße Adaption gesehen mit einer mehr oder minder plausiblen Geschichte.

Dieser Film nimmt das Grundkonzept der Geschichte und ab einem bestimmten Punkt ist das Ganze nicht mehr als eine wilde Jagd voller absurder Logiklücken, die von Special Effect zu Special Effect, ohne das ein halbwegs plausibler Plot eingehalten wird. Dabei wird auch eines der wichtigsten Elemente der ersten Verfilmung beinahe vollständig vermieden - der Humor.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Total Recall? Totales Erbrechen., 14. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Das Original ist Millionen mal besser. Dies hier ist ein sehr billiger Abklatsch. Für jeden der das Original kennt, ist dieser Film eine massive Enttäuschung und Beleidigung.

Wenn die wenigstens das Thema mit dem Mars und dem Alienreaktor beibehalten hätten, aber nein, es ist eine völlig andere schwache Story.
Das machen auch die neumodischen Spezialeffekte nicht mehr wett.
Stellt euch vor ich würde einen StarWars-Film neu verfilmen, dann übernehme ich aber nur das mit der Macht, Jedi & Sith und die Namen ... dann lasse ich das ganze aber auf der Erde im Mittelalter abspielen. Kein Weltraum, keine anderen Planeten. Nur Wüsten und Burgen und Stahlschwerter etc.

Spart euch das Geld wenn ihr das Original kennt. Der Erfinder der Original TotalRecall-Story hat sich bestimmt übergeben, als er die Vergewaltigung seiner Story sah.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weichgespültes Popkornkino und eine Beleidigung für das Original, 31. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für mich als begeisterter Leser von Philipp K. Dicks Romanen und als jemand der mit den Action-Streifen der 90er Jahre groß geworden ist kann ich hier nur sagen, dass dies der wohl schlechteste und unbeholfenste Versuch eines Remakes ist, der mir jemals untergekommen ist. Das Original von Total Recall mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle zählt für mich zu den absoluten Kultfilmen überhaupt. Seinerzeit ein Meilenstein des Action-Films, spannend erzählt, glaubwürdig gespielt, mit mitreißender Action und handwerklich in jeder Hinsicht sauber gemacht – ein Streifen der auch heute noch definitiv in jede Action-Sammlung gehört.

Aber was bitte soll dieser Versuch einer Neuauflage die mit dem Original so gut wie nichts zu tun hat? Ein Remake welches die Story völlig anders auslegt, von blassen Charakteren gespielt wird, dem jegliche Spannung fehlt und dessen Action einfach nur aufgesetzt und billig wirkt? Keine Rede mehr vom Mars, nein jetzt wird die Sache zum Klassenkampf auf der Erde - Hollywood-Like weichgespült und bis über die Grenzen des guten Geschmacks in Sachen Kitsch und Klischee ertränkt. Mehr will ich zum "Inhalt" eigentlich gar nicht sagen.

Als Actionfilm für alle diejenigen, die das Original aus den 90ern nicht kennen, mag der Film ja noch als passabel durchgehen und einen Abend nettes Popkornkino zulassen. Allen denjenigen, die wie ich das Original schätzen gelernt haben, kann ich hingegen nur dringend davon abraten sich diesen Streifen mit der Erwartung anzuschauen ein ordentliches und würdiges Remake vor sich zu haben. Zwischen dieser Neuauflage und dem Original liegen Welten – nur dass in dem Falle das Original in jeder Hinsicht für mich auch in Zukunft die Nase vorn hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, 5. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
ich muss gestehen, nachdem ich schon den Vorgänger kannte, bin ich über das Remake etwas enttäuscht. Tricktechnisch und actionmäßig recht ok aber von der Story mehr als schlecht, richtig mies, da war der Einfall von der Alientechnologie auf dem Mars des Vorgängerfilms ausgezeichnet.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schnarch!, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Ich ging völlig unvoreingenommen an den Film heran, da ich mich an die Handlung des Originals nur noch stückweise erinnern konnte und generell Neuinterpretationen nicht abgeneigt bin. Doch der Film hat sich schon ab der ersten Sekunde als einziges Ärgernis entpuppt.
Die Traumsequenz am Anfang ist von solch einem Flimmern und Geblitze erfüllt, dass ich meinem Gehirn gedankt habe kein Epileptiker zu sein, was dieses Erlebnis allerdings auch nicht viel angenehmer gestaltete... Dadurch war mir quasi komplett egal, was sich gerade überhaupt ereignete, ich dachte nur "Mach, dass es aufhört...!!". Als diese Sequenz endlich vorbei war und ich meine Hände wieder aus meinem Gesicht nehmen konnte, legte sich das Gefühl des "Mir ist alles komplett egal" jedoch nicht. Ich erinnere mich an keinen Film, wo es mir so dermaßen gleichgültig war, was passiert. Ich bin noch nie vom Sofa oder Kinosessel aufgestanden, um einen Film vorzeitig zu verlassen, das war für mich quasi so etwas wie Blasphemie. Aber hier habe ich den Drang zu gehen nur mit äußerster Mühe unterdrücken können.
Der Rest ist eigentlich schnell zusammengefasst: Nachdem unser Held zu Rekall gegangen ist, geht der Film in eine einzige Verfolgungsjagd über. Verfolgt wird er unter anderem von seiner Frau, deren schauspielerisches Talent über Mund-offen-stehen-lassen nicht hinausreicht, was mitunter eine unfreiwillige Komik erzeugt, die wohl den größten Unterhaltungswert des Filmes darstellt. Später bekommt unser Held, für den wir nach wie vor rein gar nichts empfinden, noch eine andere Tuhse ab. Man könnte diese beiden Frauen als einen guten und einen bösen Zwilling bezeichnen, denn es war mir nicht möglich, die beiden auseinanderzuhalten, besonders nachdem die Gute ihren Pferdeschwanz (den einzigen Unterschied bildeten die Frisuren) losgeworden war. Vom Sprechen her, waren die beiden nämlich auch identisch. Diesselbe Art "Scheiße" zu sagen, dieselbe Art den Mund offen stehen zu lassen (vielleicht wird das jetzt an Schauspielschulen gelehrt: Wenn alle Stricke reißen und du null Emotion rüberbringst, dann mach den Mund auf, damit der Zuschauer sich vorstellen kann dort ein Fischstäbchen hineinzustecken und darüber albern zu kichern!)

Was wohl ziemlich zur gleichgültigen Atmosphäre beigetragen hat, waren wohl nicht nur die Charaktere, sondern auch die konsequenzenlose Action. Man kennt das ja: Wird auf ein Auto geschossen, gehen erst einmal alle Fensterscheiben kaputt. Danach geschieht nichts mehr. Wird ein Mensch durch die Gegend geschleudert, mehrfach geschlagen, getreten, besonders im Gesicht, dann...!! Dann passiert eigentlich auch nichts. Schlägt ein Mensch einen Roboter mit bloßer Faust, dann tut das auch nicht weh.

Ein paar Pluspunkte gibt es vielleicht für das Setting, obwohl man derlei mechanisierte Städte auf Plattformen, Regen, Regen, Regen, Chinesen, die auf Gondeln schmutzige Kanäle überqueren und fliegende Autos durchaus schon Dutzende Male gesehen hat, so sieht doch alles schön detailliert aus. Nett sind auch diverse technische Kleinigkeiten wie das "iPad" auf dem Kühlschrank, das Telefon in der Hand oder das zitieren diverser Szenen aus dem Originalfilm, wobei man die Originale sicher vorziehen wird. Allen voran, dass es die einzelne Träne ist, die der guten Frau die Wange herunterrinnt, die ihn überzeugt, dass alles real ist und nicht ein Schweißtropfen seines angeblichen Helfers, ist schon irgendwie weniger wert. Man sieht es ja, an diese Sachen erinnere ich mich noch, aber ich werde mich wohl bald an nichts mehr aus DIESEM Film hier erinnern können.

Mehr will ich jetzt auch gar nicht mehr schreiben, selten hat mich ein Film so völlig kalt gelassen. Ihn wieder ansehen zu müssen wäre eine Strafe! Dann lieber einen superbillig gemachten Film gucken, der an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist. Da hat man wenigstens etwas für die Lachmuskeln. Das Schlimmste was ein Film sein kann ist wohl einfach pure Langeweile, vor der man wie mumifiziert dasitzt und mit seinen Leidensgenossen um die Wette gähnt...
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Übrig bleibt ein bescheidener Versuch, 2. Juni 2013
Denn man muss ganz klar sagen, "Total Recall" (2012) ist ein Action - Science - Fiction - Film mit äußerst dürftigem Spannungsgrad und blassem Mimenspiel. Im Zentrum des Geschehens steht Doug Quaid, gespielt von Colin Farrell, welcher noch die beste Leistung abzuliefern vermag. Die Beschreibung der Rollen von Kate Beckinsale und Jessica Biel muss sich auf Aussehen, Rennen, Schießen und Kloppen beschränken. Nun gibt es im Film zwei bewohnbare Gebiete auf der Erde: die Föderation (priviligiert, in England) und die Kolonie (nicht priviligiert, in Australien), durchaus mit historischer Anspielung also. Quaid träumt oder erinnert sich an ein anderes Leben, eines, wo er Wichtiges leisten werde, so glaubt er. Er beschließt, zu Rekall zu gehen, einer Firma, die Erinnerungen ins Gehirn implantiert. Prompt wird er gejagt, von der Polizei und einer Frau, die er bis dato für sein Eheweib hielt. Es dauert nicht allzu lang, bis Quaid herausfindet, ob er seine Dienste den Rebellen und deren Anführer Matthias oder der Regierung um Senator Cohaagen offerieren soll.

Atmosphäre und Spannung des Stücks sind unerklärbar spärlich, unfassbar karg! Wer den Schwarzenegger - Film kennt, bekommt schwer ein Gefühl dafür, dass diese Untergrundgruppe überhaupt existiert. In dem Moment, wo sie auftaucht, ist sie dahin. Es gibt keinen Messias, eigentlich gibt es auch fast keinen Mutanten, auch war 1990 die Geschichte des unwissenden Doppelagenten einfach geschickter ausgetüftelt, wovon die mannigfachen schrägen Gadgets und witzigen Ideen noch heute zeugen. Wer Gewalt der Marke Paul Verhoeven sucht, muss feststellen, dass der Neue über den Status des poppigen Mainstreams nicht hinauskommen will. Die Figur des Richter, damals von Michael Ironside kraftvoll aufgelegt, wurde leider nicht reaktiviert und Cohaagen, einst ein schmieriger, machtgeiler Politiker, ist zu den Kämpfern gewechselt, was befremdet.
Kann der Neue wenigstens hinsichtlich des zweiten, ihm innewohnenden Handlungskerns, eine Invasion von synthetischen Föderationstruppen auf das Gebiet der Kolonie steht bevor, überzeugen? Nein! Eine Bedrohung, welche so latent ist und nebenbei ins Konstrukt geschmuggelt und reingequetscht wird, ist keine Bedrohung - nie! Zwar mag das Finale optisch reizbar sein wie auch der Streifen auf Blu - ray insgesamt eine gute Figur macht, aber erinnerungswürdige, prägnante Szenen sind totale Fehlanzeige.

Der Alte "Total Recall" war, ist etwas für Exoten, der Neue etwas für jeden mit zwei Stunden freier Zeit.
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68 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tonaussetzer, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf die Blu-ray "Total Recal Extended Director`s Cut".
Benutzte Abspielgeräte: Panasonic- BDT 310 und Pioneer BDP-CX 55. Auf beiden Playern die gleichen Fehler. Receiver Pioneer SC-LX 85. Alle Geräte Geräte auf neustem Stand.
Lautsprecher: Teufel Theater 8 THX Ultra 2 Lautsprecher 7.1. FS-Gerät Sony Bravia HX 925.
Tonaussetzer über die gesamte Länge des Films. Farbige Streifen rot, blau und grün, die über das Bild laufen.
Nr. auf dem Innenring der Bluray : A 0102052701-B 911 1000.
Habe den ersten Film zurückgeschickt und heute den zweiten mit der selben Nr. im Austausch erhalten.
Solche schlechte Qualitaät hatte ich noch nie bei einer Bluray
Wieder die selben Fehler. Nach Rücksprache mit Amazon geht der Film wieder zurück und diesmal keine neue Lieferung, sondern Erstattung des Kaufpreises.
Ich warte ab ob Sony auf die negativen Rezensionen reagiert.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Actionszenen aber der Rest ist lieblos und eindiemensional, 13. August 2013
Von 
Sebastian (Schlitz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Total Recall (DVD)
Remakes funktionieren oft nicht. Das hat dieser Film zu spüren bekommen. Er spielte sicherlich mit 197 Millionen ordentlich was ein aber es hätte mehr sein können. Wären die verzwickte Handlung, der ironische Humor und die ausgearbeiteten Figuren vorhanden, wäre es ein guter Film geworden.

Jetzt setzt man uns aber so nen gurke vor. Farell spielt seien Rolle so schrecklich das Arnie nur an die Stirn fassen kann. Jessica Biel ist völlig deplaziert.

Für mich die sinnloseste Neuverfilmung seit Conan- Der Barbar.
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Total Recall
Total Recall von Colin Farrell (DVD - 2012)
EUR 5,99
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