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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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Die USA am Anfang der 1930-er Jahre. Der ziellos vagabundierende Frank Chambers (Jack Nicholson) gerät zufällig an die Tankstelle des griechischen Einwanderers Nick Papadakis, der einen Gehilfen sucht. Als er Nicks junge attraktive Frau Cora (Jessica Lange) sieht, bleibt Frank - mit dem Ziel, Cora zu verführen. Die Gelegenheit ergibt sich bald (die Sexszene auf dem Küchentisch machte den Film zur Legende) und beide suchen nun einen Weg, Papadakis aus dem Weg zu räumen ...

James M. Cain (1892-1977) veröffentlichte seinen zu Grunde liegenden ersten Roman 1934, der wie alle folgenden eine aus Sicht des kriminellen Täters erzählte Story um Sex und Gewalt samt tragischem Ende war. Nach einer heute vergessenen französischen Verfilmung von 1939 entstand 1943 Luchino Viscontis meisterhaftes Regiedebüt OSSESSIONE inoffiziell nach Cains Vorlage. Ein erfolgreicher Film Noir wurde Tay Garnetts Verfilmung mit Lana Turner und John Garfield von 1946: IM NETZ DER LEIDENSCHAFTEN ist ebenfalls von Warner auf Blu-ray in beeindruckender Bildqualität erhältlich.

Die vorliegende vierte Verfilmung von Bob Rafelson setzt Akzente besonders auf die sexuelle Obsession zwischen Nick und Cora. Das wäre so zur Geltungszeit des Hays-Codes (moralische Vorgaben für Hollywood-Filme bis Ende der 1950-er Jahre) undenkbar gewesen. Jack Nicholson und Jessica Lange bieten in dem melodramatischen Film hervorragende schauspielerische Leistungen, wobei die zitierte Küchentisch-Szene zum Ursprung von Legenden wurde.

Nachdem WENN DER POSTMANN ZWEIMAL KLINGELT bisher im deutschsprachigen Raum nicht als Kaufmedium verfügbar war, schließt Warner diese Lücke nun mit einer Blu-ray in hervorragender Bild- und Tonqualität. Der seit der deutschen Kinoauswertung 1981 in der ungekürzten Version (121 min) ab 18 Jahren freigegebene Film erhielt nun die zeitgemäße Freigabe FSK 16. Als Extra sind neben dem US-Kinotrailer nur englischsprachige Kommentare zu ausgewählten Szenen enthalten.

Sehr empfehlenswert für jede filmhistorisch orientierte Sammlung!
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TOP 500 REZENSENTam 8. April 2016
5 Sterne für den Film, 3 Sterne für die Blu-Ray.

Der Film selbst ist ein spannendes Drama. Die Handlung dürfte allen Filmfans geläufig sein. Jack Nicholson ist in einer seiner Paraderollen zu sehen.

Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der vermeintlich besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der DVD ist die bessere Bildqualität geringer ausgefallen, als ich erwartet hatte. An einigen Stellen ist Bildrauschen zu erkennen. An der Schärfe ist allerdings eine Verbesserung erkennbar. Auch die Farben und die Helligkeit sind etwas besser.

Der Ton ist okay, aber auch nicht überragend. Extras sind minimal vorhanden, nämlich nur der amerikanische Kinotrailer und ein Filmkommentar.

Wenn man so wenig Arbeit in die Blu-ray Version investiert, sollte sich das wenigstens im Preis widerspiegeln. Das ist auch der Fall. Die Blu-ray gibt es für unter 8 €.

Übrigens: Im ganzen Film kommt kein einziger Postmann vor.
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am 16. Juli 2015
Das beste an Qualität was es je zu diesem Filmklassiker gegeben hat. Bild und Ton sind hervorragend. Das Bild ist einfach ne Bombe. Ich habe diesen Film mehrmals im Fernsehen gesehen und als ich die Scheibe in mein Bluray Spieler gelegt habe, fühlte sich das an wie eine Revolution fürs Auge. Über dem Film selbst braucht man nicht viel Wörter verlieren, ein absoluter Klassiker, und Jack Nicholson in Höchstform!
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am 21. Dezember 2015
des Schauspielers Jack Nicholson, stellenweise extrem erotisch und komisch (das komische Element ist bekanntlich das Erotischste in der Erotik). Das Groschenroman-Ende des Drehbuchs hätte man anders schreiben sollen. Doch, ein Klassiker.
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am 4. Mai 2014
Hier liegt uns die Ungeschnittene Version vor, was Ich als Fan des Films sehr begrüße,
denn so schlimm ist der Film nicht und Ich finde in dieser Version passt alles

Bildqualität ist gut, Extras sind allerdings etwas dürftig :-/
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am 7. Juni 2014
Manchmal triffst du in deiner Stadt jemanden wieder, und der hat früher mit dir mal Matsche gemacht. Jetzt bleibt ihr steh'n und fragt: Menschenskind, Kerl, altes Haus … siehst du denn aus?

So, wie Franz-Josef Degenhardt das in seinem Lied „Alte Freunde“ besang, erging es mir gestern. Nach gut dreißig Jahren traf ich erstmals wieder auf jemanden, der mich damals und nur einen Abend lang gefesselt, begeistert und glänzend unterhalten hat. Und gestern, nachdem ich mich so lange auf ein Wiedersehen, das aus verschiedenen Gründen erst jetzt wieder zustande kam, gefreut hatte, war nichts mehr da vom alten Zauber des vermeintlichen Freundes fürs Leben. Was mir damals spannend und unterhaltend an ihm erschien, wirkte gestern lieblos und abgespult. Was mir damals wohl glänzend dargestellt und toll präsentiert vorkam, wirkte gestern platt und stümperhaft erzählt. Ich hatte mich so darauf gefreut, „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ wieder zu sehen, und zwar das Remake mit Jack Nicholson und Jessica Lange – und war schon lange vorm Abspann restlos enttäuscht von einem der schwächsten Nicholson-Filme, dem ich wegen der schwachen Story, gepaart mit miserablen Schnitten (oder nachträglicher und dilettantischer Kürzungen …?) zunehmend genervter folgte.
So geht das halt manchmal, mit den alten Freuden. Ich hoffe, „Sunset Boulevard“, den ich ewig nicht mehr gesehen habe, wird mir den Glauben an den Charme alter Freundschaften zurück geben.
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am 4. Mai 2014
Dies ist ausdrücklich keine Rezension des Filmes, der hätte m. E. vier oder fünf Sterne verdient. Was ich an dieser Stelle kritisiere, ist die unsäglich billige Amaray-Hülle, die einem Warner hier zumutet. Das Ding besteht quasi nur aus Löchern - von Verwindungsteifigkeit resp. entsprechendem Schutz des Inhaltes keine Spur. Und das Warner fast als einziges Major-Label immer noch keine Wendecover anbietet, paßt ebenso ins Bild einer Firma, die nicht am Produkt, sondern ausschließlich an Gewinnmaximierung interessiert ist (siehe auch "Hobbit - Smaug's Einöde" und "Pacific Rim").
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am 13. Februar 2016
Zuhause hat mein Vater diesen Film auf einer Videokassette aufgenommen, wenn man ihn ansieht tun einem die Augen weh, also dachte ich mir kauf ihn als Blue-Ray, die Qualität ist sehr gut.
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am 25. Mai 2016
Hatte den Film schon länger auf dem Radar. Nun war das Angebot da :-). Erotik und Krimi hier eine tolle Mischung
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[Vorsicht, Spoiler!]

Für den einleitenden Knüttelvers, im eingängigen Jambus allzumal, möchte ich mich natürlich bei etwaigen feinfühligeren Lesern entschuldigen, aber so ein Jambus hält ja wach und bei Laune und ist somit nach dem Genuß von Bob Rafelsons Neuverfilmung des Noir-Klassikers „The Postman Always Rings Twice“ für mich unverzichtbar. Einige Filmliebhaber werden nun mit dem Kopf schütteln und sagen: „Wie kann er nur über diesen tollen Film herziehen? Das ist doch der, in dem Jack Nicholson und Jessica Lange auf dem Küchentisch wilden Sex miteinander haben.“ Ja, das ist genau der Film, und 1981, im Entstehungsjahr dieses Remakes, mag man eine solche Szene noch für gewagt und daher auch innovativ gehalten haben, aber die 80er Jahre waren auch die Dekade, in der man glaubte, einen hohlen Kopf durch intensives Föhnen seiner Haare aufwerten zu können.

Doch nun zur Sache! An dieser Stelle werde ich mir ein intensiveres Eingehen auf die Handlung sparen, denn Rafelson tut dies eigentlich auch, jedenfalls im zweiten Teil seines Filmes, wenn den Zuschauer immer mehr das Gefühl beschleicht, in ein modernes Beziehungsdrama hineingeraten zu sein, in dem nicht etwa zwei Komplicen in einem Mord einander durch ihr gegenseitiges Mißtrauen eine exquisite Hölle bereiten, sondern der Verlauf einer Beziehung mit ihren Höhen und Tiefen verfilmt wird. Und dabei fängt alles recht vielversprechend an, denn Jack Nicholson ist natürlich wie geschaffen, den egoistischen Kleinkriminellen zu spielen, der über sein moralisches Credo keinen Zweifel läßt, wenn er sich gerade mal routiniert durch einen Taschenspielertrick ein Gratisessen in dem Imbiß schnorrt. Auch John Colicos spielt den Ehemann, Nick Papadakis, sehr überzeugend, denn hier ist er nicht das ältliche und eigentlich gutmütige Opfer aus Tay Garnetts Verfilmung, sondern ein dominanter Ehemann, der nicht lange nach den Wünschen seiner Frau fragt – gut, das tut der Ehemann bei Tay Garnett an entscheidender Stelle auch nicht –, sondern beispielsweise beschließt, ihr ein Kind zu machen. Und auch Jessica Langes Cora sehen wir nicht als Modepüppchen mit dem Lippenstift spielen, sondern bei harter Arbeit in der Küche.

Doch ist Jessica Lange wohl auch einer der Gründe dafür, warum Bob Rafelsons Film nicht wirklich funktioniert, denn die ambitionierte Schauspielerin zieht schon von Anfang an viel zu viel von der Handlung an sich und macht aus der Femme fatale eine moderne Frau von nebenan. Paradoxerweise wird der Film infolgedessen psychologisch viel zu komplex, als daß er als echter Noir (oder auch Neo-Noir) noch funktionieren könnte, denn im Noir spielt nun einmal das Schicksal, das finstere und unbarmherzige, die Hauptrolle und nicht etwa der anatomische Blick auf das ausdifferenzierte Seelenleben der Figuren. Zudem neigt Jessica Lange auch zum Overacting, vor allem bei den höheren Gefühlslagen: So ist Langes Coras fortwährend dabei, von einem Nervenzusammenbruch zum nächsten zu stolpern. Sie dreht durch, als sie Frank mit dem Auto den Abhang herunterfallen sieht, sie bekommt einen hysterischen Anfall, als sie erkennt, daß Frank sie verraten hat, und auch ihr Geständnis vor Mr. Katz‘ Gehilfen geht nicht ohne großes Gekreische ab. Und das, mal ganz ehrlich, nervt, da sich Lange hier selbst, nicht aber die Handlung in den Vordergrund stellt. Doch man hätte es wissen müssen, denn schon in „King Kong“ (1976) wirkt Lange durch ihr ständiges hysterisches Kreischen eigentlich furchteinflößender als der titelgebende Affe.

Wo Lana Turner sich seinerzeit zurücknahm und nur ihre Reize spielen ließ und mit ihrem Blick oder ihrer Stimme ihrer Figur den kleinen Hauch von Berechnung und Bosheit verlieh, der eine Femme fatale auszeichnet, breitet Jessica Lange episch das Seelenleben der Cora aus und versucht, dem Publikum deutlich zu machen, warum die junge Frau so weit geht, einen Mord zu begehen. Das mag politisch korrekter sein, doch der Noir funktioniert auf diese Weise nun einmal nicht.

So ist es nicht verwunderlich, daß der Film nach dem Mord und dem Gerichtsprozeß, der hier ungleich farbloser dargestellt wird als bei Garnett, schlichtweg langweilig wird, wenn wir dabei zusehen, wie die Routine in die Beziehung Coras und Franks einkehrt, die im letzten Drittel dieses Remakes nicht mehr wie zwei Mörder, sondern eher wie ein biederes, mit Alltagsstreitigkeiten kämpfendes Ehepaar wirken. Doch durch die Freude über das gemeinsame Kind ist die große Liebe wieder da. Zwischendurch allerdings absolviert Frank pflichtschuldigst gegenüber der literarischen Vorlage sein Techtelmechtel mit Madge, die hier ausgerechnet von Anjelica Huston dargestellt wird. Als ob das nicht schon unfreiwillig komisch genug wäre, muß Nicholson bei den Sexspielchen noch eine alberne Kopfbedeckung tragen. Was nur möchte uns Rafelson damit sagen?

Die Krönung des Scheiterns allerdings erfolgt am Ende, das durch eine willkürliche Auslassung eines wichtigen Handlungselementes sogar die Bedeutung des Titels selbst ad absurdum führt. Denn Rafelsons Remake endet nicht etwa damit, daß Frank für einen Mord hängen wird, der gar keiner war, wo er doch mit dem tatsächlichen Mord davonkam. Nein, bei Rafelson sitzt Frank am Ende neben der toten Cora, und der Film klingt aus mit einer Großaufnahme ihrer beider Hände, wenn Frank die leblosen Finger seiner Geliebten umklammert und sie schließlich losläßt. Bei Rafelson klingelt der Postmann eben nur einmal …

Dieses Ende ist wohl symptomatisch dafür, daß der Regisseur sich so sehr auf die Liebesgeschichte zwischen Frank und Cora konzentriert, daß er gar nicht merkt, wie sehr er damit ins flach Pathetische abgleitet und den Geist der literarischen Vorlage, den Garnett perfekt umsetzte, verrät. Eine Großaufnahme des Schritts der auf dem Küchentisch die körperliche Liebe genießenden Cora vermochte sich Garnett 1946 freilich nicht zu leisten, doch sind seine Figuren verruchter und dem Noir ungleich näher als die Rafelsons, womit wieder einmal bewiesen wäre, daß eine (sensations)geile Kamera nicht immer die beste Art ist, von ruchloser Leidenschaft zu erzählen.

Freilich, eine Jahrhundertgurke ist das Remake trotz alledem nicht. So überzeugt vor allem die Szene, in der Cora Frank dazu bringt, sich mit Mordplänen an ihrem Ehemann zu tragen. Hier sehen wir Cora im Regen vielsagend aus Franks Perspektive auf ihn zugehen, während sie den Mordgedanken andeutet. Als Frank einwendet, daß man dafür ins Gefängnis kommen könnte, hören wir Nick aus dem Off ungeduldig nach Cora rufen, und langsam entfernt sie sich, rückwärts gehend, von unserem Antihelden. Eine sehr gelungene Szene, die umso mehr auffällt, als der Film insgesamt an gleichwertigen Szenen eher arm ist. Wer wirklich Noir-Qualitäten schätzt, ist somit mit Tay Garnetts Version ungleich besser bedient. Wer allerdings traurig darüber ist, daß die ZDF-Serie „Ehen vor Gericht“ eingestellt wurde, dürfte an dem Remake seine ungetrübte Freude haben.

Die BR bietet ein ordentliches Bild sowie die deutsche und die englische Tonspur. Als Extras gibt es lediglich einen Audiokommentar zu ausgewählten Filmszenen sowie einen Kino-Trailer.
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