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Kundenrezensionen

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am 28. September 2012
Auf nix mehr kann man sich verlassen, aufs Wetter nicht, der Euro - sowas von wankelmütig, sogar die Nationalmannschaft...
Wie gut, wie unerlässlich ist es doch, dass es John Hiatt gibt der in schönster Regelmässigkeit seit über 30 Jahren Album
für Album liefert. Grosse Alben wie -Bring The Family, Master Of Disaster, Perfectly Good Guitar, Walk On -
kleinere wie Same Old Man oder Open Road -, however, sie klangen allesamt rund, als Werk ansolches, immer wie eine
stimmige Menuefolge, mal vom 5 Sterne Koch, mal vom Steakhouse um die Ecke, basierend auf John Hiatts grossartigem
Songwriting, garniert mit einer spitzenmässigen Soundbegleitung von erstsahnigen Musikern.
Das Album nun, das klingt wie ein vertonter Gang zum Büffet, hiervon ein Häppchen, davon eine Scheibe - von wirklich
wohlschmeckenden Gerichten, aber man kann eben nicht sitzen bleiben und sich verlassend auf den Gastgeber,
einer ungestörten, intimen Atmosphäre hingeben.
Okay, Spekulation einer wirklich besessenen Hiatt-Hörerin, Hiatt war und ist immer der starke Daddy, der Fels in
jeder noch so tosenden Brandung, irgendwie war er schon immer da und wird immer da sein, nochmal oder anders
gibt es ihn nicht. Da wo kritisiert wird - ja, die Songs wären schon toll, wäre da nicht die Stimme, sowas von
näselig, als würde der ständig irgendwelche Konflikte austragen wollen -, da erwidert man, dass es genau das
ist was John Hiatt als John Hiatt ausmacht, diese unbequeme Stimme zu meist erschreckend wirklichkeitsnahen Lyrics...

Doch nun beim Hören dieses Albums macht sich ein wenig der Eindruck breit, dass Hiatt sehrwohl einen Konflikt
austrägt, mit sich selbst, soll er seine Impressionen nicht noch ein Weilchen ruhen lassen bevor er sie
zu Papier bringt, oder soll er eben alles sofort niederschreiben, so als liefe ihm die Zeit davon?
Irgendwie sind das hier eigentlich gute Songs, abwechslungsreich, Roots Rocker, Balladen (wie eigentlich immer),
die Combo liefert soliden Sound, Caveman Shirley produziert - sehr soundlastig, was auf Dirty Jeans noch gut
gelungen ist, hier dagegen... deshalb auch vier Sterne, auch wenn man aus schlechtem Gewissen nicht schlafen
kann, weil Hiatt müsste doch zwangsläufig immer fünf Sterne wert sein!

Ob ein mehrmaliges Hören reicht um zu einer anderen Meinung zu gelangen - ich weiss nicht, für mich sind das
Hiatt Songs die auf jedem seiner anderen Alben als zehnter, zwölfter oder dreizehnter Titel erscheinen hätten
können, bin hier ziemlich ratlos und fast traurig, weil eben keine begeisterten Lobeshymnen anzustimmen sind.
Aber... es fehlt entschieden die Harmonie, bleibt bei einer Aneinander-Reihung von Songs. Es bleibt beim -irgendwie-.

Hoffentlich hört das jemand anderer differenzierter, und vergibt die Höchstpunktzahl die John Hiatt für
sein gesamtes Schaffen mehr als nur verdient hat.

Ganz wundervoll klingen nun schon -IT ALL COMES BACK SOMEDAY-, -I JUST DONT KNOW WHAT TO SAY-,
- I KNOW HOW TO LOSE YOU-, drei Beispiele für seine Fähigkeit Balladen als immer ganz besonders weh-
mütig, herzbeengend erklingen zu lassen, da wird man auch hier weinen, die ganz salzigen Tränen sind es
nicht, die hat man bereits geweint, bei Stücken die so ähnlich klangen.
Opener -WE RE ALRIGHT NOW- ist ein countryesker, netter kleiner Rocker, verzerrte Gitarren, -ONE OF
THESE DAYS- ein bisschen Boogie, -YOU RE ALL THE REASON I NEED- belanglos, fast poppiges Tralala.
Sehr versöhnend kommt noch -NO WICKED GRIN-, märchenhaft gepickte Acoustic Gitarre, sanft und bedächtig gesungen,
Hiatt-Hiatt Lyrics, schlicht und schön.
Mit -GIVE IT UP- lässt einer der Great Daddies im Americana an die wunderbaren -Walk On Zeiten- denken, lässt
nachdenken über die vier verfluchten Sterne, aber was solls, immerhin beschreiben die ein -I like it-,
heiss und innigst geliebt hat man ihn doch schon so oft zuvor, daher sei das verzeihbar...

Line Up:

John Hiatt - vocals, acoustic guitar, e guitar
Doug Lancio - 12 string, e guitar
Pat O Hearn - bass, drums, percussion
Kenneth Blevin - drums
Ron Dziubla - sax
Russ Pohl - pedal steel
Arlan Schierbaum - piano
Doug Henthorn - backin vocals

PS. Eventuell sollte John Hiatt bei dem nächsten Album einen anderen Produzenten ranlassen, Greg Leisz -
oder was sicher sehr interessant wäre - RWH. Ray Wylie und John, zwei Schroff-Gehirne mit brüchiger Seele,
einer so authentisch wie der andere.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2012
...und doch ewig unterschätzt ist John Hiatt und - er ist wie guter Wein - er wird mit dem Alter immer besser.

Der opener könnte durchaus auch von Ry Cooder sein, stilistisch wie auch von der Slide Gitarre her; ein großartiger dreckiger Blues, der groovt wie die Hölle. Im gleichen Stil, aber vielleicht noch eine Spur aggressiver geht es mit ,Bite Marks` weiter und solche tracks singt Hiatt mittlerweile nicht mehr, nein, er bellt Sie geradezu.

,It All Comes Back Someday` ist dann so ein Midtempo Americana song, der wie aus dem Arm geschüttelt klingt, so rund und schlüssig ist der komponiert und geht einfach runter wie Öl. Langsamer und düsterer wird's auf Wood Chipper, aber auch unheimlich dynamisch und kraftvoll ist dieser Bluesrock.

Krachender aber auch ein wenig eintönig kommt ,My Business` daher - vielleicht der einzige Schwachpunkt dieser Platte - aber danach wird's zart, mit der wunderbaren Folk Ballade , I Just Don't Know What To Say`, die auf den Akkorden von ,Bargain` (The Who) aufgebaut ist.

Und so setzt sich das dann noch 6 weitere tolle songs fort und man wünschte es wären mehr, denn dem Mann und seiner Combo könnte man sowieso ewig zuhören.

Ex Zappa Bassist Patrick O'Hearn, der unglaubliche Doug Lancio an der Leadgitarre und Kenneth Blevins an den drums sorgen hier für den zwingenden, nach vorne gehenden Americana Blues Rock der Hiatt einfach am Besten steht und der auch im Konzert wunderbar funktioniert.

Es bleibt zu hoffen, dass uns der Mann auch 2013 wieder mit so einem gelungenen Album beglückt, denn Hiatt ist einer der wenigen der älteren Generation, der immer noch fast jedes Jahr ein neues Album raushaut.
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TOP 500 REZENSENTam 11. November 2012
Fast so als würde ein Hiatt-Fan einmal im Jahr an musikalischer Unterernährung zu leiden beginnen, versorgt der "Meister der Beständigkeit" (treffendes Zitat eines Rezensionskollegen) seinen Hörer in regelmäßigen, scheinbar immer kürzer werdenden Intervallen mit hungerstillender Neuware im altbewährten Stil, ohne dabei einmal wirklich zu enttäuschen. Gerade in einer Zeit, wo auch die Verlässlichsten der Verlässlichen von allen guten Geistern verlassen werden und alle Naselang mit Recycling-CDs voller Coverversionen anderer Leuts' Hits oder sogar eigener Hits in neuen Aufnahmen schockieren, ist es extrem beruhigend, so einen kreativen Felsen in der Brandung auf dieser Welt zu wissen.
"Mystic Pinball" müsste das 23. Studioalbum in 38 Jahren sein. (Richtig gezählt?) Es ist demnach kein notwendiges Kernstück, aber ein weiteres hübsches Puzzleteilchen in einem immer größer werdenden Gesamtwerk des mittlerweile auch schon 60-jährigen John Hiatt. Die größten Bringer auf dem 2012er sind für mich "It All Comes Back Someday" und "I Know How To Lose You".
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am 1. November 2012
Ich wollte es kaum glauben, als ich hörte, daß John Hiatt wieder eine CD herausgegeben hat - nach "Dirty Jeans and Mudslime Hymns"' jetzt "Mystic Pinball", beide erschienen innerhalb von 12 Monaten. 23 neue Hiatt songs, die einen in seine Welt entführen von unglaublich authentisch weil autobiographisch vorgetragenen Stücken. Diese sind immer melodisch, "story-telling", manchmal einfach gestrickt, aber niemals langweilig, gespickt von mal fundamental rockigen, dann wieder bluesigen Kompositionen, herrlichen Balladen, groovigen Nummern, vorgetragen mit einer einzigartigen und unverwechselbaren Stimme, die im Vergleich zu seinen vielen Alben in 80ern, 90ern, heute mit mal gerade 60 Jahren weicher, runder, voluminöser und vielseitiger klingt, auch weil super eingebunden durch die Background Vocals seiner musikalisch hochklassigen "Combo".

Für mich, und wie man der US Amazon-Seite entnehmen kann, steht er auf einer Stufe mit den ganz grossen amerikanischen Singer/Songwritern. Leider in Deutschland noch nicht so bekannt, daher gibt es bei ihm noch viel zu entdecken. Allen Springsteen, Costello, Clapton, Riatt, BBKing Fans usw., sei dieser John Hiatt wärmstens empfohlen. Er spielt in seiner eigenen, der gleichen Liga, ausserhalb des Mainstreams, keine Frage. Schade, daß man ihn bei uns so selten live erleben kann.
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am 8. Oktober 2012
auch,wenn ich keinen Wein trinke so passt der Vergleich doch gut.Man hat den Eindruck, dass J.Hiatt mit den Jahren noch besser wird als Er es eh schon ist. Besonders gefällt mir, dass Er dieses mal wieder etwas grober an die Sache gegangen ist --- sprich Rockiger.
J.Hiatt schreibt die besten Liebeslieder ohne das einem der Schmalz aus den Ohren läuft und schafft es trotzdem auch weibliche Zuhörer damit zu berühren. Seine Texte sind auch bei dieser CD mal wieder göttlich. Genug des Lobes, es wird Zeit Musik zu hören.
Welche dürfte wohl klar sein.
fpunkt
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am 17. November 2015
super Titel-leider gibt es so was nicht in wav oder flac . . . . . . . . .
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am 4. Oktober 2012
John Hiatt ist einer der größten Songwriter Amerikas. Nicht umsonst werden viele seiner Stücke gecovert. Hier liefert er mit seiner Tourband "The Combo" ein weiteres amtliches Album ab(Das 4. in 4 Jahren).
Bei so'ner Mucke wird mir immer warm ums Herz. Es liegt wohl an der knarzigen Stimme und der perfekten, lässigen Umsetzung der Band - egal ob Rock,Roadhouse oder Americana. So lebensweise kann das nur John Hiatt.
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am 25. Januar 2013
Nicht überraschend aber gewohnt auf sehr hohem Niveau.
Gefällt mir sehr gut. Wenn acu nichtmein Hiatt-Favorit. Mal schaun was da noch kommt.
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am 2. Dezember 2012
Die CD entspricht meinen Erwartungen und ist in der Sammlung von John Hiatt bestens etabliert. Zähle sie zu den Highlights.
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am 26. Dezember 2012
So alle 2-3 Alben findet john Haitt zur alte Stärke zurück wie das Album Brings the Family oder The Tiki Bar is Open
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