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219 von 283 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Göttern und Menschen - und einem ALIEN-Prequel, das keines sein darf...
>>> ZUM FILM <<<
ALIEN-Fans in aller Welt horchten auf, als Ridley Scott vor einigen Jahren ankündigte, ein Prequel zu seinem eigenen SciFi-Meilenstein aus dem Jahre 1979 drehen zu wollen. Als dann im Laufe der PROMETHEUS-Vorproduktionsphase bekannt wurde, dass er doch kein ALIEN-Prequel, sondern stattdessen - vereinfacht gesagt - einen...
Vor 19 Monaten von H. Weisser veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte, bitte nicht auf noch eine Mordsetzung von Blade Runner!!!!!!
Als würde Motörhead die Wildecker Herzbuben covern: So verkorkst kommt mir Prometheus vor.

Stammt dieses cineastische Ärgernis tatsächlich aus der Hand von Ridley Scott? DEM Ridely Scott?? Dem genialen Schöpfer von Alien 1 (für mich der beste aus dieser Reihe), von Blade Runner, Legende, Gladiator …???

Kaum zu...
Vor 1 Tag von Re(i)mbrandt veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte, bitte nicht auf noch eine Mordsetzung von Blade Runner!!!!!!, 28. Juli 2014
Als würde Motörhead die Wildecker Herzbuben covern: So verkorkst kommt mir Prometheus vor.

Stammt dieses cineastische Ärgernis tatsächlich aus der Hand von Ridley Scott? DEM Ridely Scott?? Dem genialen Schöpfer von Alien 1 (für mich der beste aus dieser Reihe), von Blade Runner, Legende, Gladiator …???

Kaum zu glauben. Entweder haben die Produzenten dieses Films dem guten Herrn Scott während des Drehs permanent Crystal Meth in den Tee geschmuggelt. Oder er ist inzwischen, da auch nicht mehr ganz fangfrisch, von allen guten Geistern verlassen.

Natürlich türmt sich sogar für solch einen Meisterregisseur eine schier unlösbare Aufgabe auf, soll er einen Meilenstein wie »Alien 1« 35 Jahre später wieder zum Leben erwecken. Genauso hätte man von da Vinci verlangen können, eine Mona Lisa 2 auf die Leinwand zu bringen.

Herr Scott wäre gut beraten gewesen, entweder ganz die renommierten Finger von dem Projekt zu lassen. Oder aber da weiterzumachen, wo Alien 4 aufgehört hat. Das Ende dieses Films birgt schließlich üppiges Potenzial für eine plausibel klingende und spannende Alien-5-Episode

Aber nein – er musste sich ja auf dieses verschwurbelte Prequel einlassen, das dann das dann am bitteren Ende doch nicht ganz so 1 zu 1 das Alien-Universum widerspiegelt.

Klar weist z. B. auch Alien 1 Ungereimtheiten im Drehbuch auf – aber die fallen kaum ins Gewicht. Denn allein schon die genialen Charakterstudien all dieser verkrachten Existenzen, die sich auf dem Seelenverkäufer namens Nostromo zusammenraufen müssen – das war einfach 1a inszeniert damals. Allein dieser Crew zuzusehen erhebt den Ur-Alien immer noch zu einem Seh-Vergnügen erster Güte.

Prometheus dümpelt indes einige Parsec von dieser Top-Qualität entfernt durch die galaktische Dunkelzone. Drehbuch-Wirrwarr, eine zur Bedeutungsschwangerschaft aufgeblasene Schulhof-Philosophie – ach, es ist einfach ein Graus. Peinlich zu sehen, dass man etwa die Hauptdarstellerin erkenntbar unter dem Aspekt gecastet hat, auf Biegen und Brechen eine Dame zu finden, die der damals noch jungen S. Weaver äußerlich ein wenig ähnlich sieht. Was allerdings in die Hose geht, denn Ellen Ripley ist wie Highlander – es kann nur eine geben. Dieser Härtesten unter der Exo-Sonne kann »die Neue« nicht das Wasser reichen.

Und statt Ch. Theron hatte man auch eine Schaufensterpuppe abfilmen können – die hätte ein ähnliches Minimalmaß an Schauspielkunst zuwege gebracht und wäre billiger gekommen. Und dieser auf Greis geschminkte Jüngling – jedes Schülertheater hat bessere Maskenbildner. Wenn man diesen Irrsinn zum ersten Mal sieht, fallen einem vor Entsetzen die Erdnüsschen aus der Hand.

Was mich am meisten ärgert: Alien 1 zieht einen vom ersten Moment an durch seine perfekte Stimmung in den Bann. Bedrohung, Verfall und Ausweglosigkeit, wohin man blickt. Prometheus setzt dem eine fast klinisch saubere Umgebung entgegen, die nur eines hervorruft: Gähnen. Ja, und sogar die aufwändig generierte Terragen-Landschaft wirkt bestenfalls so »bedrohlich« wie Lanzarote im Regen. Und auch dieses Höhlensystem ist irgendwie zum Piepen.

Einen Stern gibt es für die gefühlt fünf Sekunden wirklich guter Spaceart: Der Ringplanet im Firmament ist wirklich atemberaubend in Szene gesetzt. Aber das ist wirklich das Einzig Nennenswerte an dieser Lebenszeitverschwendung, die außerdem vor nervtötenden Selbstzitaten strotzt (ja, klar, auch diesmal wird dem Roboter wieder mal der Kopf abgerissen – an was erinnert mich das bloß, Herr Scott?).

Prometheus 2 wird sich wohl nicht verhindern lassen. Aber darf ich hier in Stoßgebet vortragen? Danke. Also: BITTE, BITTE HERR SCOTT, VERSUCHEN SIE SICH NIEMALS AN EINER FORTSETZUNG VON BLADE RUNNER! DAS WÄRE MORD AN EINEM KINO-JUWEL – UND DAS WÜRDE ICH NICHT ÜBERLEBEN!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Da lob ich mir The Walking Dead., 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] (Blu-ray)
Würde ich so einen Film machen, würde ich als erstes darauf achten, dass das Drehbuch schlüssig ist. Umsetzbar ist heutzutage ohnehin alles. Die ganzen Fehler und Ungereimtheiten wurden hier schon ausführlich beschrieben. Wie bei vielen Horror- und Sci-Fi Filmen stört es mich sehr, dass man die Charaktere so chaotisch und dumm handeln läßt. Man schickt doch nicht ein Team von lauter undisziplinierten Stümpern auf die wichtigste Mission der Menschheit, sondern Spezialisten und Profis, die auf alles vorbereitet und trainiert und taktisch geschult sind. Aber so ein Verhalten hat mir schon so manchen Film verdorben. Positives Gegenbeispiel zu Prometheus, was die Handlungsweise der Charaktere betrifft, ist die Serie The Walking Dead, auch wenn die Handlung natürlich komplett anders ist.
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1.127 von 1.380 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Visuell unglaublich beeindruckend - vom Drehbuch her totaler Käse, 13. Dezember 2012
The Prometheus Scientist's Survival Pop Quiz 2.0
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by Arthur J Bullock Jr - Übersetzung von Techflaws

Sind deine Überlebensinstikte so geschärft wie die der Wissen-
schaftler an Bord der Prometheus? Lass es uns herausfinden.

Du, ein Wissenschaftler, bist mit einem Team Kollegen auf einem
fremden Planeten auf der Suche nach außerirdischem Leben gelandet.
Was würdest du in folgenden Situationen tun?

1. Bei Ankunft und dem ersten Betreten von etwas, das wie eine
erbaute Höhle aussieht, setzt du High-Tech-Scanner- und
-Kartographie-Sonden aus. Wirst du:

A) Auch den Androiden deiner Crew losschicken um nach möglichen
Gefahren zu suchen und warten, bis die Sonden fertig mit dem
Scannen und Kartographieren sind, bevor du mit dem Erforschen
beginnst?
B) Dich frech ins Unbekannte stürzen und die Entdeckungen deiner
Ausrüstung später konsultieren, wobei du jegliche Echosignale
außerirdischen Lebens als Fehlfunktion abtust?

2. Während du dich durch die Höhlenstruktur dieses Planeten bewegst,
entdeckst du das Vorhandensein von Sauerstoff in der Luft.
Wirst du:

A) Deinen Helm fest geschlossen lassen, weil sich allerlei unbekannte
Elememente, Bakterien, Pathogene, Überträger und andere schädliche
Substanzen, die von deiner Ausrüstung nicht zu erkennen sind, in
der Atmosphäre befinden könnten?
B) Schnell deinen Helm abziehen, NACHDEM du gesagt hast, was für eine
idiotische Idee das sei, weil der Teenager-Wissenschaftler, der
die Luft ausreichend durch ein paar kurze Atemzüge getestet hat,
Gruppenzwang auf dich ausübt?

3. Der Androide deiner Crew scheint schnell die Sprache der
Inschriften in der Höhle erlernt zu haben. Wirst du:

A) Ihn bitten, alles zu übersetzen und diesen Wissensschatz ab sofort
mit allen zu teilen?
B) Ihn wie ein rothaariges Stiefkind behandeln und ihn für den Rest
der Mission ignorieren?

4. Als Wissenschaftler auf der Suche nach außerirdischem Leben stößt
du in der Höhlenstruktur zufällig auf eine verstorbene außer-
irdische Lebensform. Wirst du:

A) Die Begeisterung über deine Entdeckung zügeln und dich auf
Untersuchung, Probenentnahme und weitere Tests vorbereiten?
B) Dir vor Angst in die Hose machen und beim Versuch zum Schiff
zurückzukehren wild drauflos rennen, bis du dich völlig in der
Höhle verlaufen hast, und dich weigern, die Kartographierwerkzeuge
zu nutzen, obwohl du zufällig DER Experte für deren Nutzung bist?

5. Nachdem du dich in der Höhle verlaufen hast, erfährst du, dass
dich ein Sturm draußen daran hindern wird, vor dem nächsten Morgen
zum Schiff zurückzukehren. Wirst du:

A) Deine Kartographierwerkzeuge rausholen um deine Position und
Ausstiegsstrategie zu bestimmen? Oder, wenn du dieser Logik schon
nicht folgst, wenigstens die Crew des Schiffs bitten, dich mit
ihrer 3D-Karte, die deine Position anzeigt, durch die Höhle zu
führen?
B) Entscheiden, dass eine Erforschung der Tiefen der Höhle, um dich
durch die Entdeckung weiterer verstorbener Außerirdischer noch mehr
zu ängstigen, der logischte Zeitvertreib ist?

6. Nachdem dem du durch die komplette spukhausähnliche Höhlenstruktur
gewandert bist, entscheidest du dich, den Eingangsraum aufzusuchen,
der dich überhaupt erst in Angst versetzt hat. Unglücklicherweise
triffst du dort auf ein lebendiges Alien, das an eine große
Schlange erinnert, die anfängt, wie eine Königskobra zu drohen und
zu zischen. Wirst du:

A) Ihr ins Gesicht schießen und um dein erbärmliches Leben rennen?
B) Entscheiden, dass du nur vor toten Aliens Angst hast statt vor
lebendigen und dann versuchen, das aggressive Schlangen-Alien
mit deiner Hand zu streicheln?

7. Nach der Entdeckung eines auf wundersame Weise konservierten 2000
Jahre alten, abgetrennten Alien-Kopfes, tütest du ihn in deinen
zuverlässigen Schnellverschlussbeutel ein und kehrst mit der
Trophäe zum Testen aufs Schiff zurück. Wirst du:

A) Eine Probe nehmen und dir zuerst die DNS ansehen?
B) Deiner wohligen Erinnerungen an Frankenstein gedenken, Stammzellen
zur Reanimation in den locus coeruleus injizieren und die Ampere
so weit aufdrehen, dass der Alien-Kopf explodiert und dann deine
Tests machen?

8. In der Höhle gelingt dir die Entnahme einer geringen Menge
schwarzen Klebezeugs, das lebendig zu sein scheint. Wirst du:

A) Einen Tropfen auf einen Objektträger geben und ihn unter dem
Mikroskop betrachten?
B) Entscheiden, dass die wissenschaftliche Methode von Kleinkindern
am erfolgversprechendsten und schnellsten ist und daher heimlich
einen Tropfen in einen Drink geben, den du dann einem Wissen-
schaftler anbietest, um zu sehen was passiert?

9. Von einer unbekannten Krankheit wird dir unheimlich schlecht und
du siehst eine wurmartige Alien-Larve aus deinem Auge krabbeln.
Wirst du:

A) Dich selbst unter Quarantäne stellen und die anderen Crew-
Mitglieder bitten, dich zu behandeln?
B) So tun, als sei nichts gewesen und als ginge es dir gut und wie
gewöhnlich mit dem Rest der Crew losziehen bis du halbtot
zusammenbrichst?

10. Nach dem Ausbruch einer Infektion und dem Tod-durch-Schlange eines
anderen Wissenschaftlers kehrt der in der Höhle dem Tod über-
lassene vermisste Wissenschaftler als Zombie-Klammeraffe zum
Schiff zurück. Wirst du:

A) Die Tür fest verschlossen lassen, bis du den Zustand des nicht
reagierenden Crewmitglieds durch die überall am Schiff ange-
brachten Kameras feststellen kannst?
B) Die Tür öffnen und allein rausgehen um nachzusehen, dann die
Kreatur treten und ihr dabei den Rücken zukehren, bis sie dir
mit Hilfe ihrer Zombiekräfte das Gesicht zertrümmert?

11. Du stehst, nachdem du ihn aus dem Hyperschlaf geweckt hast, einem
Konstrukteur gegenüber. Wirst du:

A) Versuchen, seine Sprache zu sprechen und dich, deine Crew und
deine Mission vorzustellen?
B) Ihn mit "Deine Mudda ist so fett"-Jokes bombardieren, bis er zum
wütenden Neandertaler wird und dir mit bloßen Händen den Kopf
abreißt?

12. Ein scheibenförmiges Raumschiff rollt ihm letzten Moment seines
Absturzes auf dich zu. Wirst du:

A) Rechtwinklig zum Pfad des Schiffs 10 Meter nach links oder rechts
laufen und es vorbeirollen lassen?
B) In der Hitze des Gefechts die Dampfwalzenszene aus Austin Powers
vergessen und daher eine ganze Minute lang versuchen, dem herab-
stürzenden, kleinstadtgroßen Raumschiff auf seiner Bahn davonzu-
laufen, während es langsam auf dich zurollt?

Wie hast du abgeschnitten? Addiere deine Punktzahl.
Alle As = 1 Punkt.
Alle Bs = 0 Punkte.

Hoffentlich hast du besser als die 0 Punkte der Schauspieler
abgeschnitten, die man direkt aus einem Teenie-Slasher-Film weg
engagiert hat, um sich im Film Prometheus als Wissenschaftler
auszugeben!

"Im Namen aller Wissenschaftler schäme ich mich, Sie zu uns
zählen zu müssen." -Milburn
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viele grafische Effekte - keine echte Handlung - Statisten ohne Charakter, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Prometheus - Dunkle Zeichen (DVD)
Wenn in einem Film eine Archäologin in einen Film bei dem Fund von uralten Steinmalereien ruft:
"Komm ganz schnell her ..." kann man erahnen, was noch so alles "Unstimmiges" auf einen zukommt.

Elizabeth Shaw ist die einzige Person, die einen Hauch von Charakter hat.
Der Rest der Crew ist menschlich so blass, dass er eigentlich zu der Kategorie stummer Darsteller gehört.
Die Rolle und Motivation von Androiden David 8 ist undurchsichtig und unlogisch, was bei einem Androiden einfach nicht passt.
Der Filmablauf an sich ist hingegen wieder vorhersehbar.

Ach nein, es gibt immer wieder überraschende Szenen, wo man vor den "Monstern" flieht
und die Türen hinter sich offen stehen lässt oder wenn sie schon sicher verschlossen sind,
wie auf macht, damit mal wieder jemand von den "stellen" Darstellern "schreiend" getötet werden kann.
Dazu kommen noch Kamera-Darsteller Fehler in Szenen,
wo man wohl zwei verschiedene Aufnahmen zusammen geschnitten hat.
Nur dumm, dass man sich nicht gemerkt hat,
wo eine Millisekunde vorher die Arme waren.

Vorweg: Es ist gleich klar, wer am Ende überlebt.

Die aufwendigen visuellen Effekte sind kein Ersatz für eine fehlende "echte" Story.
Alles ist so künstlich und leblos,
bis auf die übertrieben brutalen körperlichen Horror-Szenen.
Also besser nicht ansehen / hinsehen oder wenn, dann nicht kurz vor der Schlafenszeit.

Dies ist mein Favorit unter den Filmen: Totale Enttäuschung
und die die Menschheit nicht braucht.

Ein Stern ist noch zuviel !!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein neuer SCHLEFAZ (schlechtester Film aller Zeiten) für Oliver Kalkofe!, 22. Juli 2014
Würde mich nicht wundern wenn der Film in ein paar Jahren unter der Bezeichnung SCHLEFAZ (schlechtester Film aller Zeiten) von Oliver Kalkofe durch den Kakao gezogen wird. So ein Desaster bei der Story und den Schauspielern sieht man selten! Ich möchte hier gar nicht mehr auf alle Details eingehen, die meisten wurden in unzähligen anderen Rezensionen bereits ausreichend angeführt und das einzig gute an dem Film ist, daß diese Rezensionen teilweise so witzig zu lesen waren, weil der Film wirklich so unglaublich dämlich ist.

Ich habe mir den Film im Kino angesehen und mich damals sehr über diese Film-Katastrophe gewundert. Ich habe dem Film später dann sogar noch eine weitere Chance gegeben, mein Wunschdenken wollte es so, ich konnte nicht glauben daß es Wirklichkeit war und diese an und für sich so vielversprechende Filmidee derart verpfluscht wurde.

Hier meine SCHLEFAZ-Lieblingszenen aus Prometheus:

* Der Teeanage-Wissenschaftler im Aussenteam nimmt beim ersten Einsatz einfach den Helm ab und gröhlt erst einmal laut in die unbekannten düsteren Höhlen hinein, damit jede ausserirdische Lebensform über die Anwesenheit dieser Gruppe von Doofköpfen Bescheid weiß. Später wird er vom Schiffsandroiden grundlos vergiftet, wundert sich nur kurz über den Wurm in seinem Auge und nimmt anschließend sofort am nächsten Außenteam-Einsatz teil, ohne diesen Vorfall auch nur zu erwähnen, um später dann krank zusammenzubrechen und von der eiskalten Chefin mit dem Flammenwerfer im Weltraum abgefackelt zu werden, weil sie ihn nicht mehr ins Schiff lassen möchte.

* Die Rolle des Punk-Wissenschaftlers verdient die Goldene Himbeere: Rote Haare, Irokesenfrisur, tattowiertes Gesicht, von Beruf Geologe, will bei der Mission seine Ruhe und mit niemandem etwas zu tun haben und ist nur des Geldes wegen hier, läßt scheinbar Zauberkugeln ohne Antrieb herumschweben und ist selbst davon am meisten fasziniert, hat Angst vor einer Alien-Leiche, fürchtet sich aber nicht davor lebendige Alien-Kobras welche in Drohgebärden vor seinem Gesicht herumzischen anzufassen, hat ständig Angst und wagt sich deshalb immer weiter in das unbekannte Alien-Höhlensystem hinein in welchem er sich auch noch trotz 3D Karte und Funkverbindung verläuft und in welchem er übernachten muß, um tags darauf mit verdrehtem Körper (Beine über den Schultern, wie im "Exorzist") plötzlich als mutiertes Monster vor der Ladeluke seines Raumschiffes wieder aufzutauchen, wobei man ihm trotz seiner unmöglichen Körperhaltung sofort Tür und Tor öffnet um ihn hereinzulassen, damit der plötzlich mit Monsterkräften ausgestattete Werwolf die Crew etwas herumwirbeln und dezimieren kann!

* Die völlig neuartige High-Tech-Maschine aus den Krankenhäusern der Zukunft, welche jedoch nur Männer operieren kann obwohl sie von einer Frau auf die Mission mitgenommen wurde und welche kein Programm für einen Kaiserschnitt kennt, dafür aber zum Glück auf das Programm "Alien im Bauch" zurückgreifen kann und welche nach der OP mit fetten Stahlklammern die Wunden der Patienten wieder vernagelt.

* Die Teenage-Wissenschaftlerin, welche im Laufe des Films immer mehr zur Alice aus Resident Evil wird, läßt sich bei vollem Bewußtsein ein Alien aus dem Bauch schneiden, das riesige Loch im Bauch einfach mit fetten Klammern wieder zutackern um dann anschließend trotz der Überdosis an Betäubungsmitteln welche sie sich ständig selbst in den Körper spritzt, blutverschmiert in weisser Unterwäsche durchs Raumschiff zu sprinten, ohne daß sich jemand darüber wundert, wobei sie dann auch noch mit einem riesigen Alien-Bodybuilder kämpft, von einem hausgroßen Raumschiff welches auf sie herabstürzt in die falsche Richtung davonläuft und dabei regelrecht zu olympischen Hochleistungen aufläuft, nachdem sie gerade eine halbe Stunde vorher ihr erstes Kaiserschnitt-Tintenfisch-Baby bei vollem Bewußtsein unter massivem Blutverlust zur Welt brachte und ihre durchtrennten Bauchmuskeln und das Loch im Bauch lediglich von ein paar Stahlklammern zusammengehalten wird.

* Charlize Theron als übertrieben gefühllose Chefin (in gnademlosen Overacting), welche sich zwischendurch mal von einem Crewmitglied mitten in der Mission, während das Aussenteam gerade beim Sterben ist, flach legen läßt und von Papa-Boss auf Gehorsam ohne Nachdenken getrillt wurde. Später dann spricht sie den wohl peinlichsten Dialog des gesamten Films, in einer Szene in Star-Wars-Manier kniet sie vor ihrem Vater und spricht mit weit aufgerissenen Augen gaaanz laangsam, damit es ja keiner überhört: "Ja, V A T E R!", wobei dieses Verwandschaftsverhältnis übrigens null am gesamten Film und seiner Story ändert und somit nur ein unwichtiges Detail bleibt.

* Das Verhalten der Ausserirdischen Rasse bzw. der "Konstrukteure": als man den muskulösen Ausserirdischen aus dem Tiefschlaf weckt (seine Rasse war so intelligent daß sie uns Menschen erschaffen hat) erwacht er also und wird mit einem Befehle gebenden Weltraum-Opa, einer gerade unter Tränen ausflippenden Teenage-Wissenschaftlerin (welche gerade vor einer halben Stunde ihr erstes Tintenfisch-Baby per Kaiserschnitt zur Welt brachte und deshalb immer noch etwas mitgenommen bzw "verschwitzt" aussieht) und einem belämmert grinsenden Androiden konfrontiert, der seine Sprache spricht. Das hochintelligente Wesen entpuppt sich dann plötzlich ohne Grund als wild gewordener Hulk, reißt dem Androiden sofort den Kopf auf und verhaut und tötet den Rest der Anwesenden, ehe er mit dem Raumschiff alleine davonfliegen will, dabei aufgehalten wird und zum Schluß ebenfalls das Baby eines Riesentintenfischs zur Welt bringt, welches ihm erst wenige Minuten zuvor eingepflanzt wurde, wobei er dann bei der Geburt qualvoll stirbt.

* Die schrecklich langweilige Filmmusik: keine einzige ruhige Szene, ständige Musikuntermalung welche die Düsterheit vertreibt. Dabei müßte es Scott doch besser wissen wenn er sich an seine ALIEN Filme erinnert: Die Nostromo schwebte damals völlig ohne Hintergrundmusik durchs Weltall, man hört nur ihren Antrieb leise rauschen, Ellen Ripley war auf der Suche nach ihrem Kater und verfolgt vom ALIEN-Monster, ohne Hintergrundmusik und gerade deshalb zum zerreißend spannend daß niemand sich im Kino mehr traute Ein- oder Auszuatmen um nur ja keinen Mucks von sich zu geben! Im Prometheus herrscht genau das Gegenteil! In jeder Szene im Hintergrund die gleich langweilig dahinstampfende Musik, welche jedes Aufkommen von Weltallatmosphäre sofort im Keim erstickt.

* Unbedingt erwähnen muß man auch noch die unglaublich schlechte Maske von Guy Pearce als Weltraum-Boss-Opa: hätte man Mrs. Doubtfire die Rolle spielen lassen, hätte es realistischer ausgesehen. Wie kann man einen an und für sich guten Schauspieler nur so verheizen, indem man ihn in eine so schlechte Maske steckt, sogar der Imperator aus Star Wars sah dagegen menschlicher aus! Man sieht in jeder Szene deutlich das Make-Up und die aufgeklebten Haare auf seiner Make-Up-Glatze. Auch die gebückte Haltung und jede Bewegung die "greisenhaft" wirken sollte, sieht lächerlich aus und man fühlt regelrecht, daß in diesem Kostüm ein junger Schauspieler steckt, was wohl auch an den ebenfalls gnadenlosen Overacting von Pearce liegt. Auch die Motivation des alten Millionärs ist dämlich, nur weil er Angst vorm Sterben hat fand diese Mission wohl statt wie sich herausstellt, wobei ihn sein fleischgewordener Gott (der letzte überlebende Muskel-Konstrukteur) bei der ersten Begegnung sofort ins Jenseits schickt und alles umsonst für ihn war. So ein Pech!

Es gäbe noch viele weitere Szenen und Dinge, über welche man sich amüsieren könnte, so dämlich ist der ganze Film geraten. Daß ihn trotzdem manche "super" fanden gibt einem wirklich zu denken. Irgendwann wird es wohl nur mehr Filme geben, welche aus 3D Bildern ohne Sinn und Zusammenhang bestehen und jeder wird es toll finden, wenn dabei nur möglichst viele Monster herumhüpfen und dabei Menschen auf abenteuerliche Weise töten oder Raumschiffe mit Ausserirdischen abstürzen. Der Trend in den Kinos ist übrigens auch schon so weit, daß der Film für die jungen Menschen nur mehr die Nebensache ist. Man geht nicht mehr wegen dem Film ins Kino, sondern weil man "mit Freunden ins Kino gehen" will. Während der meisten Filme herrscht eine derartige Unruhe im Saal, da wird mit dem I-Phone gespielt, telefoniert, auf Facebook gepostet daß man gerade im Kino ist oder durchgehend Bier getrunken. Nur zwischendurch schaut man kurz auf die Leinwand, wenn es gerade besonders actionreich ist und laut wird weil gerade ein Monster mutiert oder ein Raumschiff explodiert.

Das ist das Traurige an der Sache, so witzig (weil unglaublich schlecht und dämlich) Prometheus auch anzuschauen ist. Die Filmemacher liefern dem Publikum wohl solche Filme, weil es wirklich schon derart degeneriert ist und solche hirnlosen Machwerke sehen möchte. Wirklich traurig und schade, diese Entwicklung!
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219 von 283 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Göttern und Menschen - und einem ALIEN-Prequel, das keines sein darf..., 8. Dezember 2012
Von 
H. Weisser "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] (Blu-ray)
>>> ZUM FILM <<<
ALIEN-Fans in aller Welt horchten auf, als Ridley Scott vor einigen Jahren ankündigte, ein Prequel zu seinem eigenen SciFi-Meilenstein aus dem Jahre 1979 drehen zu wollen. Als dann im Laufe der PROMETHEUS-Vorproduktionsphase bekannt wurde, dass er doch kein ALIEN-Prequel, sondern stattdessen - vereinfacht gesagt - einen eigenständigen Film "mit ein wenig Alien-DNA" (Zitat Ridley Scott) drehen wollte, war die Fangemeinde gespalten. Alien ja oder nein? Viel oder wenig Alien? Oder etwas ganz anderes? Ich persönlich vergewisserte mich im Kino vom Ergebnis und verließ die Vorstellung seinerzeit mit gemischten Gefühlen. Nun habe ich dem Film auf Blu-Ray eine zweite Chance gegeben.

PROMETHEUS punktet in erster Linie mit einer sehr dichten und faszinierenden SciFi-Atmosphäre, die von atemberaubenden Bildern getragen wird. Der Zuschauer ist beinahe geneigt, sich in dieser umwerfenden Optik zu verlieren. Außerdem fällt positiv auf, dass sich Ridley Scott bemüht, tatsächlich eine Geschichte zu erzählen, die - was gut ist - nur langsam Fahrt aufnimmt: Die Figuren werden eingeführt und im ersten Akt wird die Rahmenhandlung präsentiert. Erst dann nehmen die Geschehnisse ihren Lauf: Die Spannungssschraube wird angezogen, das Team dezimiert und zahlreiche interessante Fragen werden in den Raum gestellt. Bis dahin ist PROMETHEUS ein Film, der rundherum begeistert.

Allerdings macht das Drehbuch aus der Feder von Damon Lindelof der Qualität des restlichen Films einen großen Strich durch die Rechnung. Zur Erinnerung: Damon Lindelof bewies schon mit LOST, dass er in erster Linie gut darin ist, Fragen aufzuwerfen, statt sie zu beantworten. Mit den letzten Staffeln ist es ihm dann leider "geglückt", die einstmals faszinierende Serie inhaltlich gegen die Wand zu fahren. Fragen über Fragen, die allesamt nur unbefriedigend oder gar nicht beantwortet wurden. Und was macht der Gute mit dem PROMETHEUS-Drehbuch? Siehe LOST... ;-)
Soll heißen: Über zwei Drittel der Spieldauer funktioniert PROMETHEUS hervorragend. Im letzten Drittel enttäuscht er jedoch weitgehend - als eigenständiger SciFi-Film wie auch als einer, der deutliche Bezüge zur ALIEN-Reihe herstellt. Viele Fragen werden aufgeworfen, nur wenige werden beantwortet. Wäre der Film gefloppt, hätte ich nicht die enttäuschten Gesichter derer sehen wollen, die nun damit argumentieren, dass die Fragen sicher alle in der Fortsetzung beantwortet werden. Diese Fortsetzung wurde erst in Auftrag gegeben, als PROMETHEUS zu einem Kassenerfolg wurde...

Auch interessant sind die Stimmen jener, die behaupten, PROMETHEUS sei kein ALIEN-Prequel. Was soll er - der zeitlich vor den ALIEN-Filmen angesiedelt ist - mit seinen zahlreichen Bezügen zu den ALIEN-Filmen, denn sonst sein? Vorspann, Musik aus ALIEN 1, Weyland, LV-223 (statt -426) inkl. dem außerirdischen Raumschifftyp, den wir alle aus ALIEN & ALIENS kennen, Space Jockeys,... bis hin zum Ende des Films!
Da PROMETHEUS kein ALIEN-Prequel sein darf und trotzdem viele unübersehbare Bezugspunkte bietet, wirkt er für mich im Ergebnis sehr unentschlossen und unfertig - weder Fisch noch Fleisch. Und dass Ridley Scott beinahe gebetsmühlenartig wiederholt hat, dass PROMETHEUS kein ALIEN-Prequel sei, so ist dies für mich darauf zurückzuführen, dass er die "Fisch und Fleisch"-Problematik selbst sehr früh erkannt hat...

Aber wie auch immer: PROMETHEUS ist ein Film, den ich trotz aller Schwächen empfehlen kann. Die erhoffte Granate ist er allerdings nicht. Ich muss jedoch sagen, dass er mir nun, da ich ihn ein zweites Mal auf Blu-Ray sehen konnte, besser gefiel als seinerzeit im Kino.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
WOW! Das 2D-Bild begeistert auf ganzer Länge. Knackscharf und ohne erkennbare Artefakte / ohne erkennbares Rauschen wird ein glasklares Bild geboten, das ich in der Form bei bisher nur wenigen Blu-Ray-Transfers gesehen habe. Außerdem stimmen die wichtigen Werte wie Kontrast und Schwarzwert, so dass auch die 2D-Fassung schon beinahe plastisch wirkt. Insgesamt ein Referenzbild, das viel Freude bereitet.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der Ton wird nur in der englischen Sprachfassung im hochauflösenden 7.1 DTS HD MA-Format dargeboten. FDie deutsche Sprachfassung liegt hingegen nur im herkömmlichen DTS 5.1-Format vor. Aber auch, wenn deutliche Unterschiede zu hören sind - entsprechendes Equipment vorausgesetzt - so dürfte die überwiegende Mehrheit der Zuschauer mit der deutschen Tonspur mehr als zufrieden sein: Bassgewaltig, dynamisch und mit permanenten Surroundeffekten präsentiert sich der deutsche Ton. So macht Surround-Sound großen Spaß!

EXTRAS
- Audiokommentar von Ridley Scott: Wie immer sehr interessant, wenn der Meister selbst plaudert!
- Audiokommentar der Drehbuchautoren
- Entfallene und alternative Szenen: Sie sind interessant und zeigen in Summe, wie der Film vermutlich ausgesehen hätte, wenn die einstmals angekündigte verlängerte Fassung auf Blu-Ray erschienen wäre.
- die Peter Weyland-Akten
- BD-Live-Zugang
- Wendecover

>>> FAZIT <<<
PROMETHEUS ist ein Film, bei dem sich ein mehrmaliges Anschauen zweifelsfrei lohnt. Ich persönlich sehe ihn heute in einem positiveren Licht als nach meinem Kinobesuch. Er ist mehr als nur ein durchschnittlicher Film, wenn auch inhaltliche Schwächen verhindern, dass er von mir die uneingeschränkte Zustimmung erhält. Ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung, bei der, wie ich am 23.12.12 gelesen habe, tasächlich nicht mehr Damon Lindelof als Drehbuchautor engagiert werden soll. Grund ist scheinbar u.a. auch die massive Kritik am PROMETHEUS-Skript. Für Teil 2 gibt es also Grund zur Hoffnung... ;-)
Die Blu-Ray selbst begeistert sowohl beim Bild als auch beim Ton -> Film: knappe 4 Sterne / Technik: dicke 5 Sterne
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Bilder -verbesserungswürdiges Drehbuch!, 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] (Blu-ray)
Zuerst einmal ist man als großer Alien-Fan ja sehr verwöhnt, der Name Ridley Scott hebt die Erwartungshaltung dann noch weiter an.
Visuell kann ich dem Film keine Vorwürfe machen, Scott baut eine beeindruckende visuelle Stimmung auf.
Spoiler:
Inhaltlich bietet der Stoff (Woher kommen wir? Die Architekten..usw) großes Spannungspotential.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sich Scott und seine Drehbuchautoren etwas mehr Zeit gelassen hätten.
Da landet man auf dem Ziel-Planeten fast zufällig neben dem weit-und breit einzigen Artefakt. Die besten Wissenschaftler der Menschheit werfen sich sofort ihre Raumanzüge über, rennen zum Artefakt rüber, merken, dass dort wohl atembare Luft ist und entledigen sich umgehend ihrer Helme.
(Hätte man die nicht auf dem Kopf behalten können, im Schiff die Atmosphäre auf Keime usw. prüfen können, um dann später ohne Maske weiter zu forschen? Das wäre wissenschaftliches Vorgehen gewesen.)
Dann operiert sich die Haupdarstellerin ihr "Embryo" in der hochmodernen Selbstoperationsröhre heraus, die etwa 30 cm breite Bauchwunde wird zugetackert und schwups gehts kämpfend weiter? (Hätte man sie nicht eine Weile ohnmächtig dort liegen, sich langsam glaubhaft erholen lassen?)
Das "Alien" legt ein "Embryo" in einen Architekten ab und kurze Zeit später ist dieser praktisch ausgewachsen und füllt seinen Wirt nahezu komplett aus.(Das Wachstum ging mir viel zu schnell!)

Das sind ein paar Dinge, die mir die Freude auf diesen lange von mir erwarteten Film getrübt haben.
Viel. kann eine Langversion das noch beheben...
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beeindruckende Optik, grenzdebiler Inhalt, 20. Januar 2014
Von 
Eldur Verlag GbR (Beutelsend) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] (Blu-ray)
Bild: hervorragend.
Ton: hervorragend.
Extras: Vorhanden, aber nichts Weltbewegendes.
Zum Inhalt:
Es ist ein sehr ästhetischer Film mit einigen fast episch zu nennenden Szenen (zu nennen sei u.a. der Kaiserschnitt-Roboter; dagegen kann die klassische Chestbreaker-Szene aus Alien schon fast einpacken).
Ein Forschungsteam landet auf einem Planeten, wo der Ursprung der Menschheit vermutet wird. Oder doch zumindest ein Hinweis darauf, denn auf der Erde haben Urzeit-Höhlenmalereien auf allen Erdteilen den Standort dieses Planeten codiert.
Die Wissenschaftler finden eine Reihe gruseliger Objekte und Lebensformen, u.a. "Übermenschen", die Konstrukteure, welche genau die Rasse mit den hufeisenförmigen Raumschiffen sind, die wir in Alien 1 schon mal gesehen haben.
Bedauerlicherweise verhalten sich die Hauptdarsteller wie Teenager aus einem Billig-Horrorfilm und tun das genaue Gegenteil von dem, was jeder normale Mensch tun würde, mit den aus Horrorfilmen bekannten tödlichen Konsequenzen.
Nur zwei Beispiele, die meine Stirn Bekanntschaft mit der Tischplatte machen ließen:
- Man findet eine Art "Alien-Kobra", die recht bedrohlich aussieht. Anstatt so viele Meter wie möglich zwischen sich und das Vieh zu bringen, versucht einer der Wissenschaftler es mit bloßer Hand anzufassen. Was dann passiert, muss ich nicht verraten, es ist irgendwie extrem vorhersehbar.
- Ein Crewmitglied fühlt sich krank und sieht im Spiegel, wie ein Wurm in seinem Auge rumkriecht. Er tut, was jeder anständige Arbeitnehmer tut: Er geht zur Tagesordnung über.
Nun ja, es wurde an vielen Stellen geschrieben, dass man von Filmen keine Logik verlangen dürfe - von Scifi und Horror schon gar nicht. Da wären dann übernatürliche Erscheinungen und die sich daraus ergebende Dramaturgie gar nicht mehr möglich. Dieser Ansicht erteile ich eine harsche Absage. Eine Geschichte funktioniert erst dann wirklich, wenn er die handelnden Personen glaubhaft darstellt und den Zuschauer kurz vergessen lässt, dass es eine Geschichte ist! Und das kriegen auch Scifi und Horrorfilme hin. In den letzten Jahren habe ich allerdings das Gefühl, es wird immer weniger wichtig für die Produzenten. Alle Energie wird in Special Effects gelegt. Gut, Special Effects sind ja auch was Feines, und seit Krieg der Sterne (1979) wissen wir auch, dass sie mehr als die halbe Miete ausmachen können.
Ich trage diesem Umstand Rechnung, dass ich für den Gesamteindruck 3 Sterne vergebe - der Durchschnitt von den 5 für die Optik und der 1 fürs Drehbuch.
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352 von 465 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder SciFi!, 16. August 2012
Leider sind in den letzten Jahren (bzw. Jahrzehnten) SciFi-Filme aus irgendeinem Grund aus der Mode gekommen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, gab es für den Genre-Fan auch nur sehr wenige wirklich nennenswerte Titel (wie z.B. Sunshine). Derart ausgehungert stand für mich eigentlich schon vor dem Start von Prometheus fest, dass ich mir diesen Film 2mal im Kino anschauen werde (das mache ich sonst nicht). ;)

Hier wurde bereits viel über Begeisterung und Enttäuschung geschrieben und gerade beim lesen der negativen Rezensionen fällt immer wieder auf, dass diese aufgrund zu hoher Erwartungshaltungen (frei nach dem Motto: Scott+Alien=Monumentalwerk) und/oder Logikfehler, die oft eigentlich gar keine sind, entstanden sind.

Übersteigerte Erwartungshaltungen kann man bei diesem Film wohl niemandem übel nehmen. Die Namen sprechen schon eine deutliche Sprache und da lässt es nicht vermeiden, dass der ein oder andere enttäuscht ist weil er z.B. keinen beklemmenden SciFi wie z.B. Alien 1 zu sehen bekommt. Denn Prometheus ist vieles, aber auf keinen Fall beklemmend und somit recht weit weg von Alien 1.

Auch sind die hier in manchen Rezensionen aufgeführten (vermeintlichen!) Logikfehler zum Teil so haarsträubende Beispiele, dass man dem Verfasser schlichtweg Unaufmerksamkeit unterstellen muss. Ein "Klassiker" ist da z.B. der nur für Männer kalibrierte Operationstisch. ACHTUNG SPOILER: Wenn man dem Film etwas konzentrierter anschaut, dann weiß man, dass sich dieser Tisch im abgeschotteten Privatteil des Raumschiffes befindet (was zeitgleich auch der erste Hinweis darauf ist, dass Meredith Vickers Weylands Tochter ist bzw. in einem sehr engen Verhältnis zu ihm steht) und davon nur 13 Stück auf der ganzen Erde existieren. Ergo passt dies vorzüglich in das Charakterbild des Weyland dieses seltene Stück Wunderwerk der Technik nur für sich zu beanspruchen. Kurzum...der Tisch gehört Weyland selbst und daher ist dieser nur für Männer kalibriert. Ist das denn so schwer zu erkennen?? SPOILER ENDE

Nichtsdestotrotz hat dieser Film auch seine Logikfehler, aber dennoch halten die sich meiner Meinung nach absolut in Grenzen. Da wird einem aus Hollywood normalerweise WESENTLICH mehr Nonsens aufgetischt. Sieht man dies im Verhältnis kommt der Film meiner Meinung nach eigentlich recht gut weg. Auch will ich es Scott zu Gute halten, dass sich eine frisch operierte Frau am laufenden Band mit Spritzen und Tabletten vollpumpt, um (mit dauerndem Geächze und Gejammer) weiter am bunten Alien-Treiben mitzumischen. Logisch...ein frisch operierter Mensch ist erstmal eine Zeit lang außer Betrieb. Dennoch schickt Scott sie nicht (wie in den meisten anderen Filmen) einfach so wieder auf die Zuschauer los. Immerhin sehe ich hier eine Besserung zum üblichen Hollywood-Brei. Von daher Daumen hoch.

Lange Rede, kurzer Sinn. Jeder Alien Film war anders und für sich betrachtet ein toller Streifen (Ok, Alien Ressurrection fällt schon extrem ab). Daher ordnet sich Prometheus meiner Meinung nach hervorragend in diese Reihe ein. Der Film hat keine Längen, die Logikfehler halten sich in Grenzen, die Charaktere finde ich bis auf Weyland selbst durchweg gut gewählt (im Falle von Fassbender, Theron und vielleicht Rapace sogar hervorragend) und auch der Spannungsbogen passt gut.

Als absolutes Highlight empfinde ich ja die Eröffnungszene, welche die Darwinsche Evolutionstheorie auf den Kopf stellt. Die Szene ist nicht nur sehr gut umgesetzt, sondern auch gleichzeitig der Kern des Films auf welchem viele weitere Entscheidungen und Handlungen aufbauen.

Ich habe mich im Kino als SciFi-Fan 2mal prächtig unterhalten gefühlt und ich freue mich jetzt schon auf den 20 Minuten längeren Director's Cut. Beim 2ten mal anschauen fallen übrigens Kleinigkeiten auf, die man beim ersten Mal übersehen hat...so werden z.B. auch nachträglich Verständnisprobleme oder vermeintliche Logiklücken geschlossen. Dies ist aber wohl ehr ein Problem der dann doch etwas komprimiert wirkenden Story....ich persönlich hätte daher nichts dagegen, wenn der Film 2,5 oder 3 Stunden gegangen wäre, nur damit in der ein oder anderen Szene etwas mehr ausgeholt werden kann. Ich glaube das hätte dem Gesamtwerk sehr gut getan. Allerdings lockt ein so langer Film wohl auch weniger Zuschauer in's Kino. Aber ok, wie schon gesagt...der Directors Cut wird kommen.

Kurzum...Prometheus ist ein hervorragender Genrevertreter und zweifelsohne der beste SciFi der letzten Jahre. Und wenn der Director's Cut dann noch die etwas komprimiert wirkende Story entzerrt, dann könnte es wirklich eine kleine Perle werden.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alien? Nein danke, 3. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] (Blu-ray)
zugegeben, ich hatte mich im Voraus nicht wirklich informiert und war etwas überrascht, wie eklig es manchmal in dem Film zu ging...aber es war mir irgendwie klar (ohne Vorwissen), dass es was mit Alien zu tun hatte. Hielt dies allerdings irgendwie eher für Zufall.

Wie in vielen Rezensionen (die ich leider erst jetzt gelesen habe) schon beschrieben sind da so unglaublich viele Logikfehler drin, dass es echt schon weh tut.
Abgesehen davon, was will mir dieser Film sagen?
Interessante Fragen aufgeworfen? JA!
irgendetwas beantwortet? NEIN!
Warum handelt David so wie ers tut? Warum rennen die Frauen (und auch Männer) in Filmen immer in die Richtung, in die es unmöglich ist zu entkommen?
Und vor allem: Aus welchem Material (billigspoiler) bitte ist der Felsbrocken, der dem Gewicht des tonnenschweren Raumschiffs standhält und das komplette Moment des Raumschiffs aufhält, obwohl er nur ca. 40cm hoch ist ?!?!?!?
War auch etwas verwirrt von dem Tintenfisch, den sie im Bauch hatte und dem Billigteil von Medipod, das nur "männliche" Operationen möglich sind? Da würd ich beim Hersteller aber sofort reklamieren! Und die Methode die Wunde per Tacker zu klammern...naja, vielleicht irgendwie realistisch, aber in 80 Jahren? Ein super-hochmodernes Teil?!? Naja von mir aus.
Warum ist der Ingenieur so angepisst? Hat der einfach nur schlecht geträumt? Oder hat der David ihn beleidigt? Und warum nochmal wollten die komische Tintenfisch-Aliens zur Erde schicken?
Warum geht ein hochbezahlter Biologe zu einer, einer Kobra seeeehr ähnlich sehenden Schlange, die eindeutig Drohgebärden macht, hin und will sie streicheln, nachdem er vorher vor einem toten Alien abgehauen ist? Warum kann ein Geologe, der die coolen Kartographiesonden mitgebracht hat, keine Karte lesen und verirrt sich? Warum gehen sie in genau den Raum, der ausschlaggebend war für ihre Panik?!?

Ich wollte doch aufhören...naja, kurzum, die Effekte und Bilder waren gut, die Story schlichtweg nicht vorhanden, Logiklöcher so groß, dass ganze Sonnensysteme durchpassen, Schauspieler teilweise gut, konnten den Fil aber deswegen nicht retten.

Fazit: Wenn man nur tolle Effekte sehen will: Kann man anschauen. Wer sich irgendwie erhofft, dass es ein interessanter Film sein könnte: Finger weg!
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Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray]
Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] von Ridley Scott (Blu-ray - 2012)
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