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Auf der Erde findet das Pärchen Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) in Schottland in einer Höhle ein uraltes Piktogramm, das ein fremdes Wesen darstellt, das auf eine Sternenkonstellation zeigt, dass es wirklich gibt. Unabhängig haben diverse Zivilisationen in der Frühzeit diese Piktogramme erstellt. Jetzt ist die Möglichkeit, dass die Menschheit ihre Schöpfer, genannt Konstrukteure, findet. Der Firmengründer Sir Peter Weyland (Guy Pearce) bezahlt eine teure Mission und schickt die Prometheus mit der jungen attraktiven, aber eiskalten Meredith Vickers (Charlize Theron) und dem Androiden David (Michael Fassbender) sowie einigen anderen zum Ursprungsort. Nach einer langjährigen Reise erreicht man den Planetoiden LV-223. Dort findet man tatsächlich Spuren einer hochentwickelten Zivilisation. Allerdings sind die dortigen Konstrukteure alle tot. Etwas hat jedoch überlebt...

Ich möchte mit der Geschichte nicht spoilern, das erledigt gleich in einigen Teilen die Kritik, aber es sollen genügend Überraschungen für den Film bleiben. Ich rege mich gleich nur etwas über - marginale - Details auf.
Prometheus einzuschätzen ist nicht so ganz einfach. Gegen Ende des Films hat sogar eine Gruppe Zuschauer applaudiert. Diesen Applaus konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Zugegebenermaßen schwelgt der Film in außergewöhnlichen (Panorama-)Aufnahmen sowohl auf Himmelskörpern als auch im All. Hinterher verliert er sich aber in einer sich überstürzenden und vorschnellen Handlung.
Nach dem Anschauen des Films kam mir zunächst der Gedanke, dass dies der Alien-Planetoid aus dem ersten Teil von 1979 ist. Es wäre einfach ein zu großer Zufall gewesen, dass das abgestürzte Schiff der Konstrukteure ähnlich abgestürzt war wie das Wrack aus dem ersten Teil. Allerdings hat Scott mitgeteilt, dass das Schiff aus dem ersten regulären Teil einfach nur geparkt war. So wie das aussah, war es aber nicht geparkt. Im Übrigen hätte dann auch dieses Schiff etwas aufrecht stehen müssen und nicht wie ein Höhlensystem liegen dürfen. Nachdem der Film jedoch verarbeitet und eine Nacht drüber geschlafen ist und nachdem ich gesehen habe, wer an dem Film mitgearbeitet hatte, verärgert es mich doch etwas: Damon Lindelof. Für die einen ist dieser Mann u. a. mit seinen Kollegen die Rettung von Star Trek im Jahre 2009 gewesen. Für die anderen hat er und seine Kollegen mit ihrer Interpretation auf das Franchise - sorry, aber das ist meine Ansicht - gekotzt. Offensichtlich ist er ein Mann der Extreme. Denn während meine erste Ansicht des Films - teilweise - schlüssig war, nämlich dass es sich tatsächlich um denselben Planetoiden handeln würde, schlägt die konkrete Aussage, dass dem nicht so ist, wieder alles über dem Haufen. Mich hatten die Widersprüche im Film im Gegensatz zu Alien eh gewundert: aggressive Zombies und schwarze auflösende Haut statt Xenomorphe? Tintenfischähnliche Wesen und Würmer statt der uns bekannten Zweibeiner mit langem Schwanz und Kopf? Selbst das Wesen gegen Ende des Films sah anders aus als die bekannten Wesen. Trümmer und Fahrzeuge, ja Leichen wurden von der Nostromo-Crew auch nicht gefunden. Aufzeichnungen über die Prometheus wurden auch nicht weitergegeben. Das System und die planetearen Gegebenheiten waren etwas anders. Das Wesen im Stuhl fehlte, die Nostromo-Besatzung hat selbst gesagt, dass es mit dem Stuhl festgewachsen zu sein schien, also dort schon länger saß. Weyland, der hier auftauchte, hatte man sich auch anders vorgestellt - es ist selbst 2012 nicht möglich, Menschen realitätsnah alt aussehen zu lassen. Guy Pearce war unter einer schlechten Maske versteckt. Aufgrund all dieser Detaildiskrepanzen wunderte ich mich, dass hier so schlampig gearbeitet wurde, aber gleichzeitig viel Mühe darauf verwendet wurde, ein stimmiges Alien-Prequel zu schaffen, auch wenn Scott den Begriff Prequel für Prometheus nicht hören möchte.
Aufgrund der Schiffslage der Konstrukteure war ich definitiv vom selben Planetoiden ausgegangen. Ich bin aber - noch nicht ganz, aber gleich werde ich dazu - der Vollnerd, sodass ich zugegebenermaßen die Bezeichnung des Planetoiden aus Alien vergessen hatte und nur noch die ungefähre Lage des Schiffes im Kopf hatte. Ich wusste nur, dass es eine Bezeichnung mit LV- war und dass es ausgesprochen dämlich wäre, wenn es zwei verschiedene Planetoiden gäbe. ABER: Wir sprechen ja von Damon Lindelof (Man merkt, ich bin kein Freund von ihm seit dem neuen Star Trek" Film - die Gänsefüßchen sind durchaus beabsichtigt). Da ist es ja auch möglich, dass sich Delta Vega nah Vulkan befindet. So, jetzt wird es richtig nerdig: Der Planetoid zu dem die Prometheus fliegt ist LV-223. Der Planetoid, auf dem die Nostromo Crew in Alien gelandet ist (und der später durch die Weyland-Yutani Corporation vor Aliens kolonisiert wurde) ist LV-426, auch als Acheron bekannt. Es handelt sich also definitive um zwei verschiedene Planetoiden. Es kommt aber noch schlimmer und konfuser:

Sehen wir uns mal die Systeme im Einzelnen an. Im Film waren beide Planetoiden dergestalt dargestellt, dass sie als Monde größere Gasgiganten umkreisen. LV-426 ist einer von mindestens vier Himmelskörpern, die einen riesigen rötlichen Gasgiganten umkreisen während LV-223 einer von zwei Monden ist, der einen blaufarbenen Gasgiganten umkreist! Somit handelt es sich nicht nur um verschiedene Planetoiden sondern auch um unterschiedliche Sternensysteme. Das System Zeta Reticuli aus Alien gibt es wirklich. Es ist ein knapp 39 Lichtjahre von der Erde entferntes binäres Sternensystem. Beide Sterne sind jedoch so weit voneinander entfernt, dass sie ihr eigenes System tragen könnten.
Prometheus spielt laut Filmeinblendung jedoch 327.000.000.000.000 km von der Erde entfernt, also etwas über 34 Lichtjahre. Einige Fans glaubten, dass LV-422 bei Gliese 86 liegt. Dieser hat ebenfalls einen Gasgiganten. Das würde fast passen. Beide Systeme sind knapp 10 Lichtjahre voneinander entfernt. Es würde die lächerlich kurze astronomische Distanz von 5 Lichtjahren Unterschied bestehen...
Doch jetzt kommen Ridley Scott und Konsorten. Es wird definitiv klargestellt, dass auch Prometheus bei Zeta Reticuli spielt und somit ist das Ganze hinfällig. Entweder ändert sich das Erscheinungsbild der Gasgiganten ziemlich schnell im 21. Jahrhundert bis zum 22. Jahrhundert oder jeder der Planetoiden umkreist einen anderen Stern im selben System, was aber die Entfernungen unplausibel macht. Das heißt, einerseits hat sich das System innerhalb von 28 Jahren enorm verändert und andererseits fliegt die Prometheus eine 5 Lichtjahre kürzere Strecke als die Nostromo zum selben System. Honk.
An sich war Prometheus nicht übel. Aber als Prequel zu Alien waren viel zu viele Widersprüche in dem Film vorhanden. Zeitlich gesehen spielt der Film 28 Jahre vor Alien. Von daher sind Technik und Raumschiffe so getrimmt, dass es sich durchaus um Vorgängertechnik von Alien handeln kann, wenn auch Schnickschnack dabei ist, das - wie bei den meisten Prequels - die Technik des Vorgängerfilms altertümlicher erscheinen lässt obwohl der Film danach spielt.
Entfernen wir uns mal von dem Nerdigen und kommen zu was Lustigem. Die Erforschung des Weltalls. Heute ist es nahezu unmöglich, das Weltall zu erforschen. Die Entfernungen machen es einem nicht einfach und man muss in ausgesprochen guter körperlicher und geistiger Verfassung sein. Wir können uns also auf die Erforschung des Alls in knapp 80 Jahren freuen. Jeder Trottel kann ins All fliegen. Hierzu benötigt man nur ein gut ausgerüstetes Raumschiff mit allem technischen Geschnörkel und eine total hirnrissige Besatzung, füge etwas Seven for Sex-Ästhetik hinzu und fertig ist die Laube. Man kann auf unbekannten Planeten landen, nimmt dumm wie Brot seinen Helm ab ohne zu wissen, was so in der Luft rumschwirrt und eine Luftschleuse zu öffnen ohne zu ahnen, ob es dahinter ebenso atembare Luft gibt, ist ja auch egal. Wir laufen auch bei Stürmen raus, die einem die Anzüge wegfetzen könnten, nur weil ein Kopf da draußen rumliegt, den man später auch noch aufpicken könnte. Wir packen alles an, nehmen alles mit und sichern überhaupt nichts. Und kranke Crewmitglieder wollen wir ohne Quarantäne an Bord bringen oder machen aus ihnen die lebende Fackel. Taucht irgendwo ein Viech aus dem Wasser auf, wollen wir es streicheln, auch wenns einem den Arm wegreißt. Wer so eine bescheuerte Truppe ins All lässt, ist entweder vollkommen behämmert oder hat so viel Kohle, dass er Dutzende von Missionen mit Schwachköpfen auf die Außerirdischen loslassen kann. Aber wenigstens die Frauen müssen in guter körperlicher Verfassung sein. So ein Kaiserschnitt bei vollem Bewusstsein mit etwas Schmerzmittel und zugetackerte Bauchdecke ist ja kein Problem um einen auf Rambolina zu machen... Die Charaktere sind größtenteils nicht ausgearbeitet, agieren eindimensional und/oder komplett schwachsinnig.

Was absolut nervig ist, ist der im Film gezeigte Kreationismus. Die Wissenschaftlerin läuft ständig mit ihrem Kreuz herum und man ist auf der Suche nach "dem Schöpfer" der Menschheit. Interessant wird es, wenn während der Lagebesprechung mitgeteilt wird, dass man 300 Jahre Darwinismus über den Haufen wirft.

Jeder, der es nervig findet, dass viele in Prometheus ein Alien-Prequel sehen, sollte sich überlegen, dass Scott selbst nicht weiß, was er will. So KANN in Prometheus ein eigenständiger Film gesehen werden und tatsächlich spricht das Ende für weitere Filme im Prometheus-Universum unabhängig vom Alien-Universum, andererseits verliert er sich gerade in Prequel-Eigenschaften.

Ich glaube, was mich am meisten gestört hat, war die Entmystifizierung eines Mythos. Es war in Alien alles unbekannt und unerforscht. Man wusste nicht, woher die Wesen kamen und wieso, sah diese gewaltige Kreatur im Stuhl sitzen. Die Frage ist also, warum ist es Usus dem Zuschauer alles vorzukauen und in einer Prequel-Reihe, die von mir aus auch eigenständig ist, Antworten auf alle Fragen zu geben und ggfs. neue aufzuwerfen. Musste geklärt werden, wie die nunmehr als Konstrukteure bezeichneten Wesen aussahen? Musste geklärt werden, was ihre Motive sind? Es ist leider mittlerweile zur Gewohnheit geworden, alles bis zum letzten auszureizen um einen Aha-Effekt zu gewähren, den dieser Film jedoch nicht bietet. Den einzigen Aha-Effekt, den ich hatte, hatte Scott mit seinen unterschiedlichen LV-Mist bombardiert. Was mich weiter an dem Film störte war die klischeebesetzte Crew, die so dämlich war, wie man es aus 08/15-Filmen kannte. Da bin ich aber von Ridley Scott besseres gewohnt gewesen.

Prometheus beweist, dass es auf der Erde kein intelligentes Leben geben kann. Aber der Unterhaltungswert ist groß genug um ins Kino zu gehen. Es beweist aber auch, dass jeder, der Kritik an Blockbustern übt und dem Film eine schlechtere Bewertung als 10 Sterne gibt von dessen Fans abgestraft wird.
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am 20. April 2016
Ich kann den Film jeden Science Fiktion Fan empfehlen.
Vor allem das offene Ende hat mich neugierig gemacht.
Als einziges Manko würde ich die Einganggeschichte nennen, die mir zu kurz kommt.
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am 20. Juni 2015
Seit gut 10 Jahren steckt meiner Meinung Film und Videogames in einer Krise, gemacht durch uns Konsumenten.
Warum?
Nun wenn man sieht das viele diesen Film mit 5 Sternen bewertet haben muss ja doch alles richtig gelaufen sein. Oder?
Wie gehen Produzenten heute vor? Man schaut auf den Markt was gefällt und haut das in sein Film (Game) rein. Und das wäre: GRAFIK, GRAFIK und noch etwas GRAFIK.
Damit hat man schon mal ein drittel befriedigt.
Dann das nächste; Action am besten mit Waffen und vielleicht noch etwas mehr großen Waffen. Und schon hat man nochmal gut ein drittel im Sack. Dann erst kann man sich mal mit der Handlung auseinander setzen. Hier wird dann meist das Budget schon etwas eng, zumal Schauspieler ja heutzutage auch nicht gerade billig sind.
Und schon hat man einen Film wie Prometheus der gut zwei drittel angeblich überzeugt, den Rest aber mehr als nicht.
Ich gehöre auch zu den letzteren, die enttäuscht aus dem Kino gegangen sind. Wieder war es Einheitsbrei, der grafisch mehr als überzeugen konnte, das Drehbuch/schauspielerische Leistung für mich aber grauenhaft war. Für mich gehört eben auch eine gute, logische Handlung dazu.
Viele Szenen waren vorhersehbar und typisch amerikanisch. Natürlich machen in z.B. Horrorfilmen die Leute vieles falsch um Spannung aufzubauen, aber bitte Leute, hier machen die ja alles falsch. Wie in vielen anderen Rezensionen schon geschrieben verhalten sich die angeblichen Wissenschaftler alles andere als logisch. Niemand würde so handeln wie dieser Haufen drogensüchtiger, Hollywood gestylten und muskelbepackten Wissenschaftlern auf einen fremden Planeten.
Bevor jetzt aber wieder die Nörgler kommen. Natürlich darf Euch der Film gefallen, Geschmäcker sind verschieden und das ist ja gut so.
Aber hinterfragen kann man die Handlung ja schon mal, und ich bin der Meinung hier wird uns zu oft nur stupides abgeliefert. Und ganz ehrlich das war doch schon sehr schwach.
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am 22. Juli 2014
Würde mich nicht wundern wenn der Film in ein paar Jahren unter der Bezeichnung SCHLEFAZ (schlechtester Film aller Zeiten) von Oliver Kalkofe durch den Kakao gezogen wird. So ein Desaster bei der Story und den Schauspielern sieht man selten! Ich möchte hier gar nicht mehr auf alle Details eingehen, die meisten wurden in unzähligen anderen Rezensionen bereits ausreichend angeführt und das einzig gute an dem Film ist, daß diese Rezensionen teilweise so witzig zu lesen waren, weil der Film wirklich so unglaublich dämlich ist.

Ich habe mir den Film im Kino angesehen und mich damals sehr über diese Film-Katastrophe gewundert. Ich habe dem Film später dann sogar noch eine weitere Chance gegeben, mein Wunschdenken wollte es so, ich konnte nicht glauben daß es Wirklichkeit war und diese an und für sich so vielversprechende Filmidee derart verpfluscht wurde.

Hier meine SCHLEFAZ-Lieblingszenen aus Prometheus:

* Der Teeanage-Wissenschaftler im Aussenteam nimmt beim ersten Einsatz einfach den Helm ab und gröhlt erst einmal laut in die unbekannten düsteren Höhlen hinein, damit jede ausserirdische Lebensform über die Anwesenheit dieser Gruppe von Doofköpfen Bescheid weiß. Später wird er vom Schiffsandroiden grundlos vergiftet, wundert sich nur kurz über den Wurm in seinem Auge und nimmt anschließend sofort am nächsten Außenteam-Einsatz teil, ohne diesen Vorfall auch nur zu erwähnen, um später dann krank zusammenzubrechen und von der eiskalten Chefin mit dem Flammenwerfer im Weltraum abgefackelt zu werden, weil sie ihn nicht mehr ins Schiff lassen möchte.

* Die Rolle des Punk-Wissenschaftlers verdient die Goldene Himbeere: Rote Haare, Irokesenfrisur, tattowiertes Gesicht, von Beruf Geologe, will bei der Mission seine Ruhe und mit niemandem etwas zu tun haben und ist nur des Geldes wegen hier, läßt scheinbar Zauberkugeln ohne Antrieb herumschweben und ist selbst davon am meisten fasziniert, hat Angst vor einer Alien-Leiche, fürchtet sich aber nicht davor lebendige Alien-Kobras welche in Drohgebärden vor seinem Gesicht herumzischen anzufassen, hat ständig Angst und wagt sich deshalb immer weiter in das unbekannte Alien-Höhlensystem hinein in welchem er sich auch noch trotz 3D Karte und Funkverbindung verläuft und in welchem er übernachten muß, um tags darauf mit verdrehtem Körper (Beine über den Schultern, wie im "Exorzist") plötzlich als mutiertes Monster vor der Ladeluke seines Raumschiffes wieder aufzutauchen, wobei man ihm trotz seiner unmöglichen Körperhaltung sofort Tür und Tor öffnet um ihn hereinzulassen, damit der plötzlich mit Monsterkräften ausgestattete Werwolf die Crew etwas herumwirbeln und dezimieren kann!

* Die völlig neuartige High-Tech-Maschine aus den Krankenhäusern der Zukunft, welche jedoch nur Männer operieren kann obwohl sie von einer Frau auf die Mission mitgenommen wurde und welche kein Programm für einen Kaiserschnitt kennt, dafür aber zum Glück auf das Programm "Alien im Bauch" zurückgreifen kann und welche nach der OP mit fetten Stahlklammern die Wunden der Patienten wieder vernagelt.

* Die Teenage-Wissenschaftlerin, welche im Laufe des Films immer mehr zur Alice aus Resident Evil wird, läßt sich bei vollem Bewußtsein ein Alien aus dem Bauch schneiden, das riesige Loch im Bauch einfach mit fetten Klammern wieder zutackern um dann anschließend trotz der Überdosis an Betäubungsmitteln welche sie sich ständig selbst in den Körper spritzt, blutverschmiert in weisser Unterwäsche durchs Raumschiff zu sprinten, ohne daß sich jemand darüber wundert, wobei sie dann auch noch mit einem riesigen Alien-Bodybuilder kämpft, von einem hausgroßen Raumschiff welches auf sie herabstürzt in die falsche Richtung davonläuft und dabei regelrecht zu olympischen Hochleistungen aufläuft, nachdem sie gerade eine halbe Stunde vorher ihr erstes Kaiserschnitt-Tintenfisch-Baby bei vollem Bewußtsein unter massivem Blutverlust zur Welt brachte und ihre durchtrennten Bauchmuskeln und das Loch im Bauch lediglich von ein paar Stahlklammern zusammengehalten wird.

* Charlize Theron als übertrieben gefühllose Chefin (in gnademlosen Overacting), welche sich zwischendurch mal von einem Crewmitglied mitten in der Mission, während das Aussenteam gerade beim Sterben ist, flach legen läßt und von Papa-Boss auf Gehorsam ohne Nachdenken getrillt wurde. Später dann spricht sie den wohl peinlichsten Dialog des gesamten Films, in einer Szene in Star-Wars-Manier kniet sie vor ihrem Vater und spricht mit weit aufgerissenen Augen gaaanz laangsam, damit es ja keiner überhört: "Ja, V A T E R!", wobei dieses Verwandschaftsverhältnis übrigens null am gesamten Film und seiner Story ändert und somit nur ein unwichtiges Detail bleibt.

* Das Verhalten der Ausserirdischen Rasse bzw. der "Konstrukteure": als man den muskulösen Ausserirdischen aus dem Tiefschlaf weckt (seine Rasse war so intelligent daß sie uns Menschen erschaffen hat) erwacht er also und wird mit einem Befehle gebenden Weltraum-Opa, einer gerade unter Tränen ausflippenden Teenage-Wissenschaftlerin (welche gerade vor einer halben Stunde ihr erstes Tintenfisch-Baby per Kaiserschnitt zur Welt brachte und deshalb immer noch etwas mitgenommen bzw "verschwitzt" aussieht) und einem belämmert grinsenden Androiden konfrontiert, der seine Sprache spricht. Das hochintelligente Wesen entpuppt sich dann plötzlich ohne Grund als wild gewordener Hulk, reißt dem Androiden sofort den Kopf auf und verhaut und tötet den Rest der Anwesenden, ehe er mit dem Raumschiff alleine davonfliegen will, dabei aufgehalten wird und zum Schluß ebenfalls das Baby eines Riesentintenfischs zur Welt bringt, welches ihm erst wenige Minuten zuvor eingepflanzt wurde, wobei er dann bei der Geburt qualvoll stirbt.

* Die schrecklich langweilige Filmmusik: keine einzige ruhige Szene, ständige Musikuntermalung welche die Düsterheit vertreibt. Dabei müßte es Scott doch besser wissen wenn er sich an seine ALIEN Filme erinnert: Die Nostromo schwebte damals völlig ohne Hintergrundmusik durchs Weltall, man hört nur ihren Antrieb leise rauschen, Ellen Ripley war auf der Suche nach ihrem Kater und verfolgt vom ALIEN-Monster, ohne Hintergrundmusik und gerade deshalb zum zerreißend spannend daß niemand sich im Kino mehr traute Ein- oder Auszuatmen um nur ja keinen Mucks von sich zu geben! Im Prometheus herrscht genau das Gegenteil! In jeder Szene im Hintergrund die gleich langweilig dahinstampfende Musik, welche jedes Aufkommen von Weltallatmosphäre sofort im Keim erstickt.

* Unbedingt erwähnen muß man auch noch die unglaublich schlechte Maske von Guy Pearce als Weltraum-Boss-Opa: hätte man Mrs. Doubtfire die Rolle spielen lassen, hätte es realistischer ausgesehen. Wie kann man einen an und für sich guten Schauspieler nur so verheizen, indem man ihn in eine so schlechte Maske steckt, sogar der Imperator aus Star Wars sah dagegen menschlicher aus! Man sieht in jeder Szene deutlich das Make-Up und die aufgeklebten Haare auf seiner Make-Up-Glatze. Auch die gebückte Haltung und jede Bewegung die "greisenhaft" wirken sollte, sieht lächerlich aus und man fühlt regelrecht, daß in diesem Kostüm ein junger Schauspieler steckt, was wohl auch an den ebenfalls gnadenlosen Overacting von Pearce liegt. Auch die Motivation des alten Millionärs ist dämlich, nur weil er Angst vorm Sterben hat fand diese Mission wohl statt wie sich herausstellt, wobei ihn sein fleischgewordener Gott (der letzte überlebende Muskel-Konstrukteur) bei der ersten Begegnung sofort ins Jenseits schickt und alles umsonst für ihn war. So ein Pech!

Es gäbe noch viele weitere Szenen und Dinge, über welche man sich amüsieren könnte, so dämlich ist der ganze Film geraten. Daß ihn trotzdem manche "super" fanden gibt einem wirklich zu denken. Irgendwann wird es wohl nur mehr Filme geben, welche aus 3D Bildern ohne Sinn und Zusammenhang bestehen und jeder wird es toll finden, wenn dabei nur möglichst viele Monster herumhüpfen und dabei Menschen auf abenteuerliche Weise töten oder Raumschiffe mit Ausserirdischen abstürzen. Der Trend in den Kinos ist übrigens auch schon so weit, daß der Film für die jungen Menschen nur mehr die Nebensache ist. Man geht nicht mehr wegen dem Film ins Kino, sondern weil man "mit Freunden ins Kino gehen" will. Während der meisten Filme herrscht eine derartige Unruhe im Saal, da wird mit dem I-Phone gespielt, telefoniert, auf Facebook gepostet daß man gerade im Kino ist oder durchgehend Bier getrunken. Nur zwischendurch schaut man kurz auf die Leinwand, wenn es gerade besonders actionreich ist und laut wird weil gerade ein Monster mutiert oder ein Raumschiff explodiert.

Das ist das Traurige an der Sache, so witzig (weil unglaublich schlecht und dämlich) Prometheus auch anzuschauen ist. Die Filmemacher liefern dem Publikum wohl solche Filme, weil es wirklich schon derart degeneriert ist und solche hirnlosen Machwerke sehen möchte. Wirklich traurig und schade, diese Entwicklung!
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am 29. Mai 2016
Der Spannungsaufbau ist eher gemächlich. Eine hohe Dialoglastigkeit lässt nur langsam wirkliche Spannung aufkommen. Vertretbare Unterhaltung für Liobhaber derartiger Filme.
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am 6. März 2016
Die technische und optische Umsetzung ist voll auf der Höhe der Zeit und einem Sci-Fi angemessen.
Beim Drehbuch und der Charakter-Darstellung hingegen haben die Film-Verantwortlichen wohl völlig den Verstand verloren. Ok es ist Sci-Fi klar. Das das aber immer wieder bedeuten muss, eine VÖLLIG unvorbereitete, mit Psychopathen durchsetzte und in Krisen-Situationen absolut idiotisch handelnde Crew auf die Reise zu schicken.... einfach nur GÄHN Mr. Scott und Co!
Fazit:
Den Film anzusehen ist absolut verschwendete Zeit
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am 12. Juni 2016
gute 3d effekte.lasst es mich einfach in den kommentaren wissen, welche blu-ray 3D eurer meinung nach unbedingt noch in die heimkino-sammlung gehört.
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am 19. Januar 2013
Vorneweg sollte ich wohl erwähnen, dass ich kein totaler Alien-Fan oder -Experte bin. Ich hab die Filme als Teenie gesehen und war von der düsteren und bedrohlichen Atmosphäre fasziniert...ja ja, okay, ich hab mir fast in die Hose gemacht vor Angst! Seid ihr nun zufrieden?? ;)

Da die Kritiker voll des Lobes für den Film waren und die ersten Bilder in den diversen Filmmagazinen einfach nur beeindruckend aussahen, hab ich mir den Film über Sky angeschaut. Zum Glück, muss ich sagen. Bei der Vorstellung, den DVD-Preis dafür gezahlt zu haben, dreht sich mir der Magen um! Aber bevor ich jetzt losschimpfe, erst das positive (man muss ja diplomatisch sein, gelle?):

Die Special-Effects, die Bildqualität, die Kulissen und Kostüme kann man nur hervorragend nennen. Mit viel Liebe zum Detail wurden Schiff und die Höhle ausgestattet bzw. kreiert. Man sieht, dass in die Effekte eine Menge Geld gepumpt und viel Wert darauf gelegt wurde, der Geschichte einen glaubhaften Rahmen zu verleihen.

Der Michel (Michael Fassbender) spielt den Androiden David ausgezeichnet, die leicht steife Körperhaltung und Bewegung und der Gesichtsausdruck lassen einen an die künstliche Erschaffung dieses Charakters glauben.

Noomi Rapace (Dr. Shaw) hat mir auch sehr gut gefallen. Kannte sie bisher nur aus "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten". DFand sie da schon gut, obwohl sie eine kleinere Rolle hatte. Vielleicht lehne ich mich jetzt weit aus dem Fenster, aber für mich wäre sie eine würdige Nachfolgerin für Sigourney Weaver (Ripley). Eine gute Schauspielerin!

Charlize Theron hat mich damals in "Monster" begeistert, aber seitdem weiß ich nicht, was an der Frau so toll sein soll. Sie hat bei Weitem keine Glanzleistung abgeliefert, wie ich finde. Zu Gute halten muss ich ihr allerdings, dass der Charakter auch nicht wirklich viel hergegeben hat.

So, jetzt zum Negativen *kichernd die Hände reib*:

Die Story! Heilige Tütensuppe, wer hat sich diesen aufgewärmten Quatsch nur ausgedacht?! Ich saß wirklich auf der Couch und dachte: "Das kann's doch jetzt nicht sein, oder? Da muss doch noch was kommen! Die wollen mir das doch nicht so verkaufen, oder??"
- Leider war es so.

Ich werde jetzt SPOILERN, also seid gewarnt:

Die Grundidee ist so genial! Die Möglichkeit, dem eigenen Schöpfer tatsächlich zu begegnen und ihn persönlich zu fragen: "Warum hast du mich erschaffen? Wozu bin ich da?" fasziniert mich unheimlich. Eine Kernfrage der Menschheit.
Man hätte so viel daraus machen können! Und dann kommt da so ein Scheiß bei raus! (Entschuldigung)
Die Charaktere waren alle durch die Bank so ausgesprochen dämlich, dass man sich nur an den Kopf fassen konnte. Einer meiner Vorredner ist da auf herrliche Weise schon drauf eingegangen, also fass ich nur die größten Aufreger zusammen:

1. Warum packen die da alles an???
David macht da auf eigene Faust einfach mal alle Türen auf und der Rest der WISSENSCHAFTLER tatscht ständig die unbekannte, schwarze Materie an! Wie bescheuert kann man eigentlich sein?
Super fand ich auch die Szene mit dem kleinen Alien-Vieh und den beiden oberschlauen Experten. Da zeigt das Vieh schon klare Anzeichen von Aggression und man sieht schön die vielen spitzen Zähnchen und da geht der Blödmann trotzdem immer näher ran! Schwupps, die ersten Beiden weg. Besser verdient haben sie's nicht. *kopfschüttel*

2. Was sollte das mit den Sonden?
Da haben die schon so tolle Kartographie-Möglichkeiten und nutzen die nicht??? Wieso? WIESO?? Argh!

3. Captain, mein Captain!
Es war nur eine kleine, vollkommen sinnlose Szene, aufgeregt hat sie mich trotzdem. Warum muss sich eine Frau in Machtposition (na gut, auf sie gehört hat ja eh keiner) eigentlich immer flachlegen lass, am besten noch von einem abgehalfterten Piloten? Was soll sowas aussagen? Eine Frau kann nicht professionell sein? Kann ihre Triebe nicht im Zaum halten? Sorry, aber ich finde das sexistisch!

4. Oh, da sieht jemand krank aus. Gehen wir mal hin!
Da sind schon die ersten gestorben (okay, der Flammenwerfer war doch ein wenig übertrieben) und trotzdem müssen irgendwelche Statisten die Leichen inspizieren. Es ist doch ganz einfach: Wenn ich auf nem Alienplaneten bin und meine Kameraden durch irgendwas Außerirdisches sterben UND er die Füße plötzlich neben dem Kopf stehen hat - Rein ins Schiff, Luke zu. NICHT hingehen und nachgucken, ob man ihm vielleicht noch helfen kann (hallo?). So überlebt man.

5. "Was ist es, Doktor? Junge oder Mädchen?" - "Ein Alien." - "O.o"
Der Teil vom Plot war einfach nur billig. Aufgewärmter Mist. Das hatten wir schon. Neue Ideen, Leute!
...Obwohl ich die Szene mit dieser Operationskammer schon lustig fand: "Ich brauch nen Kaiserschnitt" - "Diese Einheit ist nur für männliche Passagiere ausgelegt." Klarer Fall von Pech gehabt. (Mir fällt gerade ein, dass das auch keinen Sinn macht. Stand das Ding nicht in der Kajüte des WEIBLICHEN Captains? Und warum kann so ein kostspieliges Gerät nicht Männlein und Weiblein operieren? Rausgeschmissenes Geld, würd ich sagen...)

6. David
Den Charakter hab ich nicht verstanden. Warum Holloway infizieren? Einfach mal so, um zu sehen was passiert? Hat er von "Papi" diese Aufgabe bekommen? Der wollte doch nur ewig leben. Zu dem Zeitpunkt war doch schon klar, dass das Zeug lebensgefährlich und nicht -verlängernd ist, oder habe ich das falsch in Erinnerung??

7. Baum fällt!
Das hat mich in "Avatar" schon so aufgeregt. Wenn ein langes Objekt (in diesem Fall das Schiff) auf dich zu fallen droht, dann rennst du nicht der Länge nach weg, sondern seitlich!! Der Schiffsarm war doch viel länger als er breit war. Das ist doch einfach nur dämlich, sowas...

Ach, ich könnte ewig so weiter machen. Es hat einfach vorne und hinten nicht gestimmt, war unlogisch und dumm. Vor allem dumm. Die Charaktere waren leere Hüllen und sympathisch fand ich da auch keinen. Am schlimmsten finde ich noch, dass man am Ende genau so schlau ist wie am Anfang. Warum haben sie uns denn nun erschaffen? Was war der Grund??
"David, hör auf die Besatzung zu dezimieren und lies die Inschriften, verdorri! Ich brauch Antworten!"

FAZIT:
An Prometheus kann man sehr gut erkennen, was Hollywoods derzeitiges Problem ist: Es legt zu viel Wert auf die Effekte, den Rahmen, und vernachlässigt dabei die Geschichte. Auch wenn es hübsch aussieht, einem halbwegs intelligenten Zuschauer fallen die Unstimmigkeiten in der Geschichte trotzdem auf!
Es wird nur noch aufgewärmt, Innovationen und neue Ideen sind anscheinend nicht gewollt. Traurig!
66 Kommentare|66 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2012
Liebe Amazon-Nutzer und -besteller!

Es war einmal ein (zumindest in den Anfangstagen seiner Karriere!) genialer Filmemacher, der sich eines Tages entschloß, einen Meilenstein nicht nur im Sci-Fi-Genre, sondern in der gesamten Filmgeschichte zu erschaffen: Und so setzte er sich mit einem Kumpel und Sci-Fi-Profi, nennen wir ihn mal Dan O'Bannon, zusammen und erfand den Alien! Nein Nein Nein....nicht "irgend einen" Alien....DEN (!!!) Alien! Das säureblutende Vieh in Schwarz mit langem Schwanz und geschmeidigen Doppelkiefern! Ich rede nicht von Will Smith in M.I.B.,sondern von Ellen (Manns-und Flintenweib)Ripleys liebstem Spielkameraden!

Jahrzehnte und drei geniale direkte Sequels (sowie zwei weit weniger geniale Cross-Over-Murkse mit Arnold "Governator" Schwarzeneggers liebstem Spielkameraden) später zwang entweder akuter Geldmangel, oder der Wunsch, mal "irgend etwas" mit dem Klassiker, oder weiß-die-Alien-Queen-was-auch-immer den Schöpfer des Aliens dazu, doch mal ein Prequel zu machen!

Gesagt, getan....oder viel mehr: gedacht und verbrochen! Publikumsmagneten mussten her, also mal kurz Lisbeth Salander enteist und in den Weltraum geschossen, Michael Fassbender kurzerhand vom Super-Magneten zum Roboter umfunktioniert (sehr passend bei dem Metall-Fetischismus, HaHaHa!!) und Charlize Theron stand auch zufällig so in Hollywood rum! Eyecandy kann's eh nie genug geben, egal, wie unsympathisch und/oder kotzbrockig ihre Rolle auch ausfallen mag! Die restliche Schauspieler-Riege mit Knallchargen aufgefüllt, die in bester Captain-Kirk-Außenteam-Manier genau richtig zum wegmetzeln ist! Das ganze dann noch trendy und stylisch in 3D gegossen und schon kann der Kino-Boom losgehen....oder aber auch nicht!!!

Denn was bei diesem Machwerk rausgekommen ist, das hat:
a) Logiklöcher, die so groß sind, dass die "Prometheus", "Nostromo", "Sulaco" und "Auriga" nebeneinander durchfliegen könnten
b) verworrene Handlungsstränge, die so unzusammenhängend und absolut unnachvollziehbar sind, dass man vermuten könnte,die Aliens hätten sich nicht in der Brust, sondern im Kopf des Drehbuchautors eingenistet
c) so eine flache Spannungskurve wie das EKG eines Wirts nach einer Alien-Zwillings-Geburt

**************Spoiler********************

Es wäre müßig, alle idiotischen Handlungsfehler oder auch nur simple Skript/Continuity-Schnitzer aufzuzählen - sei es das "professionelle" Verhalten der Forscher (Unbekannte Atmosphäre? Erst mal Helm runter und laut rumjubeln!), das "logische" Verhalten der Schöpfer (Mühsam eine neue Spezies erschaffen, und dann direkt mal mit Tentakel-Monstern wieder platt machen!), die "Reaktion" der Haupt-Lisbeth (Mein Alien-Ur-Opa, von dem ich meine DNA zu Weihnachten geschenkt gekriegt hab, will mich umnieten? Klar, ich flüchte nicht zur Erde oder warne meinen Planeten, sondern düse zu ihrer Heimatwelt und versuche mit denen zu reden! Ich kann zwar die Sprache nicht und reden wollten die auch nicht so richtig mit mir, sondern mir eigentlich eher den Kopp abreißen, aber das klingt doch trotzdem nach nem guten Plan...äh...nicht wahr?!) die Motivation von Robo-Fassbender (Ich verseuche den Lebensgefährten der Haupt-Tussi aus welchem Grund auch immer mit nem Alien-Parasiten, finds cool, dass ein Baby-Alien sie von Innen her auffrisst und dann helfe ich ihr anschließend ohne Widerworte bei ihren Plänen!)

Und die Liste solcher High-Lights zieht sich vom Vorspann bis zu den End-Credits - es ist absolut erstaunlich, was sich Scott dabei ganz ehrlich nur gedacht haben mag!

Fazit: Das kommt dabei heraus, wenn man (aus Langeweile?) anfängt, an einem perfekten Werk herumzupfuschen! Verschlimmbesserung in außerirdischem Maßstab - Schande über dich, Ridley! Zur Strafe musst du dich jetzt in einen "Black Hawk" Hubschrauber setzen und dann von "Robin Hood" abschießen lassen!!! Hoffen wir mal, dass 2013 mit deinen Filmen "ein gutes Jahr" wird, denn sonst wird dich auch der "Gladiator" nicht mehr retten können!
Klappe zu - Alien tot!
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am 8. Januar 2013
Zuerst einmal ist man als großer Alien-Fan ja sehr verwöhnt, der Name Ridley Scott hebt die Erwartungshaltung dann noch weiter an.
Visuell kann ich dem Film keine Vorwürfe machen, Scott baut eine beeindruckende visuelle Stimmung auf.
Spoiler:
Inhaltlich bietet der Stoff (Woher kommen wir? Die Architekten..usw) großes Spannungspotential.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sich Scott und seine Drehbuchautoren etwas mehr Zeit gelassen hätten.
Da landet man auf dem Ziel-Planeten fast zufällig neben dem weit-und breit einzigen Artefakt. Die besten Wissenschaftler der Menschheit werfen sich sofort ihre Raumanzüge über, rennen zum Artefakt rüber, merken, dass dort wohl atembare Luft ist und entledigen sich umgehend ihrer Helme.
(Hätte man die nicht auf dem Kopf behalten können, im Schiff die Atmosphäre auf Keime usw. prüfen können, um dann später ohne Maske weiter zu forschen? Das wäre wissenschaftliches Vorgehen gewesen.)
Dann operiert sich die Haupdarstellerin ihr "Embryo" in der hochmodernen Selbstoperationsröhre heraus, die etwa 30 cm breite Bauchwunde wird zugetackert und schwups gehts kämpfend weiter? (Hätte man sie nicht eine Weile ohnmächtig dort liegen, sich langsam glaubhaft erholen lassen?)
Das "Alien" legt ein "Embryo" in einen Architekten ab und kurze Zeit später ist dieser praktisch ausgewachsen und füllt seinen Wirt nahezu komplett aus.(Das Wachstum ging mir viel zu schnell!)

Das sind ein paar Dinge, die mir die Freude auf diesen lange von mir erwarteten Film getrübt haben.
Viel. kann eine Langversion das noch beheben...
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