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5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch!
Ich war sehr skeptisch nachdem ich den Film gesehen hatte und die vielen negativen Rezensionen hier gelesen habe aber ich muss sagen, dass mir dieses Buch außerordentlich gut gefallen hat. Ich empfinde es auch nicht, dass mir die Autorin ihre Lebensweise, ihre Sicht auf die Dinge oder gar ihre Art der Meditation aufdrängt, vielmehr habe ich das Gefühl eine...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2011 von Grunsi

versus
521 von 572 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katastrophale Übersetzung - Finger weg!
Ich bin gerade erst beim Reinlesen und habe etwas über 60 Seiten geschafft - so weit finde ich die Story spannend, sympathisch erzählt, wirklich witzig geschrieben und nett zu lesen. Aber Achtung: Dies gilt nur für den englischsprachigen Originaltext! Ich habe zufällig die deutsche Übersetzung ebenfalls zur Hand und habe passagenweise verglichen:...
Veröffentlicht am 30. November 2009 von Eine Lesende


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521 von 572 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Katastrophale Übersetzung - Finger weg!, 30. November 2009
Ich bin gerade erst beim Reinlesen und habe etwas über 60 Seiten geschafft - so weit finde ich die Story spannend, sympathisch erzählt, wirklich witzig geschrieben und nett zu lesen. Aber Achtung: Dies gilt nur für den englischsprachigen Originaltext! Ich habe zufällig die deutsche Übersetzung ebenfalls zur Hand und habe passagenweise verglichen: HAARSTRÄUBEND. Sinnstörende Fehler auf so gut wie jeder Seite. Ganze Sätze wurden, vermutlich aufgrund von Verständnisschwierigkeiten, kurzerhand weggelassen, andere einfach dazugedichtet, Redewendungen gründlich missverstanden. Man greift sich immer wieder an den Kopf.
Ein paar Beispiele gefällig?

O-Ton: "she got what I call "The Bat Phone to the Universe" "
Ü-Ton: "etwas, das ich als 'Fledermaus-Telefon zum Universum' bezeichne" ?!

Oder: Als der Heldin ein balinesischer Medizinmann aus der Hand liest, unterläuft ihm ein Fehler. Anfangs sieht er 2 Kinder in ihrer Zukunft, korrigiert sich dann, es sei doch nur eins, eine Tochter.
In der Übersetzung wird hier einfach hinzugedichtet, dass das worin er irrtümlich ihr 2. Kind gesehen habe, ihr Ehemann gewesen sei, mit dem sie gerade eine schwierige Scheidung durchmacht - und sie ist darüber sehr erstaunt. Mit keinem Wort wird dies in der Vorlage erwähnt.

Oder bei der Erklärung amerikanischer Werbephänomene:

"Planet Advertising in America orbits completely around the need to convince the uncertain customer ..."

wird "übersetzt" zu:

"Bei der amerikanischen Firma [!] Planet Advertising dreht sich alles darum, den unsicheren Konsumenten davon zu überzeugen ..."

Wenn man mit derlei Übersetzungs"leistungen" Geld verdienen kann, habe ich eindeutig meinen Beruf verfehlt. Wer des Englischen halbwegs mächtig ist - bitte unbedingt zum Original greifen! Was sich hier Übersetzung schimpft, ist ein hochgradiges Ärgernis. Niemand, der die Übersetzung gelesen hat, kann behaupten, das Buch zu kennen. Schlimm, wie hier auch seitens des Verlags offenbar blindes Vertrauen in jemanden gesetzt wurde, der stur nach Wörterbuch übersetzt oder seiner Phantasie beim Hinzudichten freien Lauf und dabei Hausverstand und Hirn außen vor lässt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch!, 19. Oktober 2011
Ich war sehr skeptisch nachdem ich den Film gesehen hatte und die vielen negativen Rezensionen hier gelesen habe aber ich muss sagen, dass mir dieses Buch außerordentlich gut gefallen hat. Ich empfinde es auch nicht, dass mir die Autorin ihre Lebensweise, ihre Sicht auf die Dinge oder gar ihre Art der Meditation aufdrängt, vielmehr habe ich das Gefühl eine sehr ehrliche Darstellung des Erlebten zu erhalten. Einen Anreiz für eigene Veränderungen. Besonders gefallen hat mir, dass nichts absolut gesehen wird und alles nur ein Hinweis ist für das eigene glücklichere Leben.
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103 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirkliche Identitätssuche oder Egotrip?, 4. September 2009
Die Thematik des Buches, d. h . die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit Zielen, Wünschen, Religionen, um den eigenen Weg zu finden, finde ich zwar ansprechend und ich habe auch schon etliche interessante Lebensberichte in dieser Hinsicht gelesen - in diesem Buch missfällt mir jedoch die Art und Weise, in der sich die Ich-Erzählerin vielen Dingen nähert.

Dass das Buch besonders von bestimmten Hollywood-Stars geliebt wird, spricht in gewisser Weise schon für sich selbst. Beim Lesen hatte ich den zunehmend unangenehmen Eindruck, in die Selbstmitleidsorgie einer ich-bezogenen, geltungs- und bestätigungssüchtigen, sprunghaften Frau mit überzogenene Ansprüchen hineingezogen zu werden.

Trennungen, Scheidungen, Depressionen und seelische Krisen sind ja leider die Erfahrungen und Wegbegleiter sehr vieler Menschen. Aber vergleiche ich mit Schicksalen von Menschen in meinem Umfeld, hatte ich beim Lesen des Buches manchmal das starke Bedürfnis, die Ich-Erzählerin zu schütteln und sie zu fragen, ob sie so tief im Selbstmitleid steckt, dass sie gar nicht mehr erkennt, wie viel Grund zur Freude und Dankbarkeit sie trotz der Scheidung, trotz einer weiteren gescheiterten Beziehung noch in ihrem Leben hat. Sie erwähnt u. a. unzählige liebe, tolle Freunde mit interessanten Aufgaben, eine Familie, mit der sie insgesamt gut auskommt und ohne die sie sich Weihnachten nicht vorstellen kann, einen Traumjob, welcher ihr die finanziellen Mittel ermöglicht, um überhaupt Selbstfindungsreisen durchführen zu können usw... Unter einer richtigen Depression mag es zwar schwerfallen, positive Aspekte des eigenen Lebens zu finden, aber dann ist man auch nicht mehr in der Lage, derartige Reisen in Angriff zu nehmen. Ich fand manchmal, dass sie mit dem Begriff "Depression" etwas kokettiert.

Was mich jedoch besonders verwundert: Sie flicht etliche Begegnungen mit Menschen ein, die ein schweres Schicksal haben, z. B. erzählt sie von einer Freundin, die ihre Jugend hauptsächlich in Bunkern verbracht hat, weil in ihrem Land Krieg war, von einem jungen Mann, der eine Musikkarriere in New York plante, aber nach dem 11. September ausgewiesen wurde, von einer sehr armen balinesischen geschiedenen Alleinerziehenden etc. Trotzdem scheinen all diese Beispiele, wo es z. T. ums nackte Überleben geht, wo den Leuten extrem unfair mitgespielt wurde und die in so krassem Kontrast zu ihrem eigenen anspruchsvollen Leben stehen, nicht ein paar Prioritäten in ihrem Kopf klarzurücken. Gut, sie hilft der balinesischen Mutter, was sehr hilfsbereit war, aber dennoch vermisse ich am Ende die Einsicht, wie gut es ihr doch letztendlich geht.

Der letzte Teil des Buches hat mich dann manchmal sogar genervt. Es ist zwar schön, dass sie einen neuen Liebhaber gefunden hat und dass sie irgendwo zwischen Bali, Amerika, Australien gemeinsam eine neue Lebensgrundlage suchen wollen - aber es kommt dadurch fast so rüber, als wäre der neue Mann das Ziel der Suche und all der monatelangen Reisen gewesen. Ist er jetzt ihre neue Identität, nach der sie gesucht hat oder was hat sie für sich aus all den Reisen an Einsichten mitgenommen, um sie in ihren Alltag zu übertragen?

Ich sehe zwar, dass ich mit dieser negativen Einschätzung des Buches bisher fast allein dastehe, aber ich kann es einfach nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich fand's einfach schön..., 31. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Inhalt des Buches, die wahre Geschichte der Autorin, Elizabeth Gilbert, wurde hier ja schon ausführlich beschrieben: Eine junge Frau sucht und findet sich selbst und obendrein noch die Große Liebe. Ihre Reise führt sie dabei über Italien, nach Indien und zuletzt nach Indonesien, wobei sie dem Credo "der Weg ist das Ziel" alle Ehre macht.

Ich lese selten Bücher dieser Art und bin eher zufällig auf dieses gestoßen. Dabei hatte ich wenig bis gar keine Erwartung oder eher die einer schnulzigen Liebensgeschichte. Wie war ich dann doch überrascht und sehr, sehr angetan.

Meine sonst bevorzugte Literatur ist vor allem spiritueller Herkunft. Deshalb glichen einige - darunter auch immer wieder sich selbst infrage stellende - Exkurse für mich fast einer Offenbarung. Der Autorin gelingen feine, unaufdringliche und doch in die Tiefe gehende Einblicke in die Spiritualität im Allgemeinen und in ihre eigene im Besonderen.

Der Schreibstil ist charmant, intelligent und witzig zugleich. Der Leser wird in einem Moment emotional tief berührt, ohne in Klischees baden zu müssen, und im nächsten Moment zum Lautlachen gebracht, dass ihm so oder so das Herz aufgeht. Dabei werden ausgesprochen interessante Informationen über Land, Leute, Kultur und Bräuche vermittelt.

Jede Rezension ist natürlich absolut subjektiv. Auch wenn ich total begeistert bin, verstehe ich doch jene, die dem Buch weniger abgewinnen können. Wenn jemand sich für spirituelle Wege ganz und gar nicht interessiert, wird derjenige sich vielleicht mancherorts langweilen und die Tiefe der Geschichte ihn wahrscheinlich nicht so ganz erreichen. Insbesondere dann nicht, wenn bestimmte oder ganz andere Erwartungshaltungen beim Erwerb des Buches im Vordergrund standen.

Zum Schluss möchte ich gern noch etwas zu den hier angebrachten Kritiken bezüglich der Übersetzung anmerken. Zu keinem Zeitpunkt habe ich auch nur das geringste Gefühl verspürt, dass übersetzungstechnisch etwas nicht stimmen könnte. Im Gegenteil, an manchen Stellen habe ich gedacht, wie brillant diese oder jene Wendung doch gelungen ist. Dabei ist für mich eine Übersetzung nicht nur dann von guter Qualität, wenn der Übersetzer aufgrund seiner ausgezeichneten Sprachkenntnisse, den Text "wahrheitsgemäß" transferiert. Genauso wichtig finde ich ist, dass der Übersetzer das Thema und den Stoff, den es zu übersetzen gilt, wie seine eigene Westentasche kennt und dadurch gerüstet ist, die Intensionen des Autors vom innersten Kern her empfangen zu können. Und genau das ist der Übersetzerin hier für mein Gefühl hervorragend gelungen. Was hätte ich davon, wenn der Text wörtlich Eins zu Eins übersetzt wurde (so sollte es vielleicht bei Fachbüchern sein), die Seele der Geschichte aber dabei völlig auf der Strecke geblieben wäre. In gewissem Sinne sind daher für mich gute Übersetzer fast wie Co-Autoren.

Summa summarum ist "Eat Pray Love" für meinen Geschmack ein geistreiches, emotionales und auf angenehme Weise spirituelles Buch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch zum Abtauchen, sich selbst beobachten und zur Unterhaltung, 6. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat das Buch sehr gefallen und ich bin froh, dass ich es gelesen habe, bevor ich mir den Film dazu angesehen habe, da dort viele und wichtige Teile des Inhaltes fehlen. Die Schilderungen im Buch kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich selbst schon viel allein auf Reisen war und die Erfahrungen klingen recht glaubhaft. Mich hat das Buch auch sehr dazu angeregt, mich selbst zu beobachten und ich war kurz davor, eine Reise zu buchen, um in einem Ashram die Böden zu schrubben :-). Witzig, farbenfroh, interessant, einfühlsam, traurig, schön!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anleitung zum Meditieren?!, 27. November 2011
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum viele Leute so begeistert von diesem Buch sind. Ich habe es mir gekauft, weil ich viele positive Rezensionen gelesen habe und dieses Buch ja schließlich auch in Hollywood hochgejubelt wurde. Ich dachte, dann kann es doch nichts schlechtes sein. Aber weit gefehlt. Für mich scheint dieses Buch über weite Strecken einfach nur eine Meditations-Anleitung zu sein. LANGWEILIG. Ich hatte bereits nach wenigen Seiten ein Gefühl der Langweile, habe mich aber immer wieder angetrieben weiter zu lesen. Stellenweise fand ich schon, dass es sehr ehrlich ist und diese Passagen habe ich auch gerne gelesen. Aber es driftete dann immer wieder ab. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich am spannendsten fand, wie beschrieben wird, dass die Dame keinen Liebhaber zur Hand hat und deswegen anfängt sich selbst zu streicheln. Im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt des Buches. Sehr langatmig und wirklich nur was für Leute mit sehr viel Langweile, die alle guten Bücher schon gelesen haben. Ich habe mich jedenfalls beim Lesen sehr schwer getan und würde dieses Buch auf gar keinen Fall weiter empfehlen. Ich muss gestehen, dass ich sogar den Film zum Buch besser fand (Und der ist nun wahrlich auch nicht der Kracher). Sollte es nicht eigentlich umgekehrt sein?
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eat, pray, doof, 18. Oktober 2010
Dass Elizabeth Gilberts "Eat, pray, love" sich weltweit über sechs Millionen mal verkauft hat, liegt wahrscheinlich daran, dass sie ihre Zielgruppe sehr geschickt ins Visier genommen hat: viele Frauen mit Mitte 30 lesen gern und haben gleichzeitig schon ihre persönlichen Krisen durchgemacht - incl. einer Ahnung davon, was Depressionen sind, und der großen Frage, wie man sein Leben selbstbestimmt gestaltet. Wenn man dieses Thema noch kombiniert mit Reisen in fremde Länder, auf denen man erkundet, worauf es im Leben eigentlich ankommt, dann ist das eine Einladung an einen ziemlich großen Leserinnenkreis.

Vor dem Hintergrund bietet Gilberts Roman viele Anknüpfungspunkte, um sich wiederzufinden. Und einige Gedanken davon fand ich gar nicht schlecht ("wir selbst sind es, die über unsere Gedanken bestimmen"). Schwer erträglich war für mich aber der Duktus, der auf ein arg amerikanisch geprägtes Happy End hinausläuft. Jede Krise wird am Ende in einer süßlichen Soße aus Spiritualität und Gefühlsüberschwang erstickt, und welch wunder, am Ende findet die Frau, die sich nach ihren Erfahrungen eigentlich gar nicht mehr auf Kerle einlassen wollte, ihre ganz große Liebe. Aber so hat es ja schließlich auch der indonesische Medizinmann schon auf den ersten Seiten des Buches vorausgesagt.

Der Autorin ist deutlich anzumerken, dass sie gerne kluge lebensphilosophische Betrachtungen anstellen möchte, aber allzu oft endet sie bei reinen Banalitäten. Auch wenn man die Reflexionen um vergangene Liebschaften, den eigenen Platz in der Gesellschaft und Familie etc. nachempfinden kann - die extreme Selbstbespiegelung von Elizabeth Gilbert nervt irgendwann. Bevor ich mich als Autorin seitenlang über meine Blasenentzündung ausbreite, würde ich mich fragen: Wen interessiert's?

Für mich ist das Buch ein zweit- bis drittklassigen Schmöker, hübsch geeignet eben für eine Verfilmung mit Julia Roberts. Genau ihr dürfte auch der große Hype um Eat, Pray, Love zu verdanken sein. Tatsächlich spielt das Buch aber nur mit Sehnsüchten, die sich am Ende auf etwas zu gefühlsselige Art und Weise in eitel Sonnenschein auflösen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ehrliches Buch, 7. November 2011
Unverständlicherweise wird dieses Buch der Frauen-Belletristik zugeordnet.
Hier geht es aber nicht um Schuhe, Shopping, Männer, und es ist auch keine ausgedachte Geschichte.
Die Autorin läßt die Leserinnen an ihren innerlichen und äußerlichen Erlebnissen teilhaben, die sie während und nach einer Krise erlebt und erleidet.
Es ist kein Buch über einen Selbstfindungstrip, sondern es beschreibt die Suche nach einem Ausweg aus dem Durcheinander, das durch die Krise entstanden ist. Es ist ein Buch über das Loslassen, ein Buch, das einen überzeugt, dass man sich gut und glücklich fühlen kann und es auch darf, ohne dass man Angst haben muss, einen Preis dafür zu zahlen

Die Hauptprotagonistin ist die Autorin selbst. Sie ist eine Frau, die merkt, dass ihr momentaner Alltag sie unglücklich macht, und die daraus resultierende Scheidung zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie fühlt sich für alle Misere verantwortlich.
Dieses Buch beschreibt, wie sie lernt, mit ihren immer wiederkehrenden zermürbenden Grübeleien umzugehen und dass es Wege gibt, die es es ihr erlauben, glückliche Momente ohne schlechtes Gewissen wieder zu genießen.

Sie wird mitnichten ein erleuchteter Mensch, sondern kehrt stabil wieder in die westliche Welt zurück, aus der sie kommt. Sie kann nicht alle Probleme lösen, aber sie lernt, damit umzugehen.
Sie findet nicht Gottvertrauen, sondern ihr Selbstvertrauen wieder.

Daneben gibt es aber auch ganz unpersönliche Informationen, die die Autorin als gute Journalistin ausweist. So beschreibt sie z.B. die komplizierte Welt der Balinesen, die Ursprünge und Hintergründe des Yoga und zwischen den Zeilen erhält man einen kleinen, aber erschreckenden Einblick in das amerikanische Scheidungswesen. Sie beschreibt aus ihrer westlichen Sicht das Leben in einem Ashram (z.B. dass auch sie Probleme mit dem Ausdruck "Guru" hat, der in unserer westlichen Welt und durch einzelne Vorkommnisse in den 70er Jahren einen komischen Beigeschmack bekommen hat).

Alles in allem ein sehr ehrliches Buch, und es ist für die Autorin sicher auch eine Art Therapie. Aber für eine Berufsschriftstellerin ist es wohl legitim, sich die Sorgen und Erlebnisse von der Seele zu schreiben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Finger weg ,, 6. Dezember 2011
Neeeeeeeee , das ist kein schönes Buch . Mag der Film auch gelobt und gemocht worden
sein , dieses Buch will ich weder loben noch mag ich es.
Der Anfang : "eat " ist noch recht unterhaltsam , aber ab : "pray " wird es unerträglich .
Schwülstig, missionarisch und nervtötend phrasendräschend - so empfand ich es beim Lesen.
"love" ist - ach , lassen wir das . Lohnt sich nicht , darüber zu reden.
Vielleicht wird die Pilcher - Fraktion mit sowas glücklich , aber im Grunde weiß ich
wirklich niemanden , dem ich dieses Buch empfehlen würde.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Selbstdarstellung oder therapeutisches Schreiben?, 21. Juli 2011
Gut dachte ich, lese ich das Buch von dem viele Promis schwärmen und viele Freundinnen erzählen. Doch ich wurde arg enttäuscht. Eigentlich gefiel mir die Story, wenn, ja wenn Frau Gilbert sie runder oder sympathischer erzählt hätte. Sie beschreibt sich - sicherlich unbewusst - als eine egozentrische und geltungsbedürftige Enddreißigerin, welches mich mehr und mehr aus dem inneren Gleichgewicht brachte. Frau Gilbert bekam es mehr und ich immer weniger. Und doch habe ich bis zur letzten Seite durchgehalten und kann nur sagen: LEST ES NICHT!
Aber als Rezendent Nr. 158 wird wohl meine Meinung hier kaum noch jemanden interessieren.
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