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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musikalisch ideal, Inszenierung wenig originell, 14. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Gerade zurück von einer kleinen Deutschland-Reise wo ich unter anderem einer Vorstellung der Tosca mit Jonas Kaufmann miterleben durfte, freute ich mich besonders die neue Blu-ray bei meiner Post an zu treffen als ich wieder nach Hause kam! Natürlich habe ich sie mir sofort angesehen und ich war besonders beeindruckt. Der fünfte Stern fehlt nur weil ich mir eine etwas originellere Inszenierung versprochen hatte. Ich besitze auch schon die Züricher Produktion (auch mit Kaufmann, dazu mit einem exzellenten Thomas Hampson in die Rolle des Scarpia) und die zeigt sich pur von den Bildern her doch etwas gewagter. Und auch in der Produktion sind die Hauptrollen - wie hier - sehr stark besetzt. Und eine DVD oder Blu-ray kauft man sich doch in erster Linie für die interessante Inszenierung ...

Das musste mir vom Herzen, aber ansonsten kann ich jedem nur raten: schaffen Sie sich diese Aufnahme an. Alle Partien werden so wundervoll gesungen und dargestellt das man es sich kaum besser wünschen kann. Die immer strahlende Gheorghiu singt wohl einer der besten Tosca's den ich je gehört habe und auch schau-spielerisch bevorzuge ich sie z.B. die Magee aus der Züricher Produktion. Gheorghiu spielt eine eher zerbrechliche Frau als eine reine Diva und so singt sie auch. Kaufmanns Cavaradossi ist auch (noch) besser als seine Züricher Interpretation. Reifer eben. Darstellerisch sind er und die Gheorghiu ein starkes Paar. Bryn Terfel war für mich eine große Überraschung als Scarpia. Bösartig, dunkel.
Antonio Pappano ist zur Zeit wohl der beste Dirigent überhaupt um dieser Oper am Pult zu stehen. Super!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sich die Bilder gleichen!, 14. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Tosca (London) Wie sich die Bilder gleichen!
Der erste Eindruck ist überwältigend: Durch einen hoch inspirierten Dirigenten angetrieben, klingt das Orchester phänomenal. Drei Solisten von Weltklasse, wie man sie stimmlich und optisch passender nicht finden kann, haben sich hier vereint, um den Opernfreunden in London und den Käufern dieser DVD eine unvergeßliche Aufführung zu geben.
"Ich spiele mich selbst," sagte Andrea Gheorghiu in einem Vorspann. Keine hochdramatische, aber eine herrlich klingende Stimme, gutes Spiel und ein attraktives Äußere, einfach wunderbar.
Der freundlich blickende Bryn Terfel, der in der Rolle des Scarpia einen teuflischen Schurken mit imponierender Stimmgewalt verkörpert: "Es ist alles nur Musik", erklärt er im gleichen Vorspann.
Andere Rezensionen werden ausführlicher auf das Werk eingehen. Ich möchte hier auf einige Mißverständnisse eingehen, die Jonas Kaufmann betreffen.
Seit einigen Jahren betritt ein Tenor die Bühnen der Welt, wie es vorher noch keinen gab: Jonas Kaufmann. Seine dunkle Stimme verwirrt manchen Opernfreund und verletzt eingeengte Denkweisen. Er ist ein Bariton, sagen manche. Sie klingt zu wenig mediterran, monieren Fans von Corelli und Pavarotti. Aber Oper ist weniger Lieb` und Lust, sondern mehr Lieb` und Leid. Große mediterrane Tenöre wie Gigli, Pavarotti, Alagna, Domingo u. a. steigen oft aus der Gesangslinie und verfallen in ein peinliches Weinen und Heulen ob ihres Leidens in Opernfiguren (z. B. Finale La Boheme). Wer kennt nicht die Schluchzer von Enrico Caruso in seiner Bajazzo-Arie, in seinen Volksliedern. Ein anderer Großer, Fritz Wunderlich, hatte die Tragik im Gesangston (Finale Boheme quer). Gleich Wunderlich verläßt Kaufmann nicht die Gesangslinie bei der Gestaltung seiner tragischen Rollen. Gleich Wunderlich ist Kaufmann ein exzellenter Mozartsänger und ein gefeierter Sänger des sensiblen deutschen Liedgutes. Und wenn man diese Erkenntnis hat, begreift man auch, warum Kaufmann die Arie des Cavaradossi so verinnerlicht nimmt. Mit ihm ist ein Heldentenor erschienen, der seine große Stimme in den feinzeichnerischen, lyrischen Tonbereich mit Wagemut und Erfolg führt wie kein anderer. Durch diese Fähigkeit formt er sängerisch feinste emotionale Regungen gebrochener Charaktere in Operngestalten. Die Oper Werther von Massenet war eigentlich immer eine Partie für lyrische Tenöre. Nicolai Gedda, Alfredo Kraus und Rolando Villazon wurden als ideale Sänger für diese Partie angesehen. Doch Jonas Kaufmann als Werther gab dieser tragischen Figur atemberaubende Authentizität und adelte ganze Passagen mit einem liedartigen Vortrag. Dieser Werther mit Kaufmann gehört deswegen in jede Sammlung eines Opernfreundes und Tenorliebhabers.
Fritz Wunderlich ist der vollkommenste lyrische Tenor der Welt. Jonas Kaufmann wird in einigen Jahren den Otello singen. Und dann, und dann werden viele, die heute noch nicht die Erkenntnis haben, wissen, daß er der vollkommenste und bewundertste Heldentenor der Welt ist. Wie sich die Bilder gleichen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzverdächtig, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Unter musikdramatischen Gesichtspunkten ist Tosca vielleicht Puccinis gelungenstes Opus. Die Verquickung von persönlicher Tragödie, Puccinis melodieaffinem Melos und politischem Drama besitzt (um nur zwei Beispiele zu nennen) weder die Tendenz der Boheme zum Sentimentalen, noch die sentimentalistische und letztlch verharmlosende Sicht des Kolonialsmus der Butterfly. Tosca ist Drama sui generis, in ihrer Schonunslosigkeit an der Grenze zum Existenzialismus.

In der vorliegenden, insgesamt herausragenden Inszenierung des Royal Opera House verlässt sich Jonathan Kent weitgehend auf traditionelle Erzählmuster. Dies birgt den Vorteil, dass der Regisseur quasi hinter das Werk zurücktritt, verhindert jedoch die Schärfung gewisser Akzente. Ein weniger konventioneller Ansatz hätte die Möglichkeit geboten, die weniger vertrauten Aspekte des Werkes zu verdeutlichen. Tosca als Regietheater? Mit einem ausreichend begabten Regisseur sicherlich eine noch tiefgreifendere Erfahrung.

Doch nörgele ich hier auf sehr hohem Niveau. Musikalisch ist diese Produktion außerordentlich. Papano dirigiert stringent und kundig, wie gewohnt mit großem Theaterinstinkt. Das Orchester folgt dem Drigenten souverän und angemessen. Und die Sänger? Unter Stimmkennern wird häufig die alte Callas/deSabata Einspielung als das Maß aller Dinge angesehen. Als audivisuelles Gesamterlebniss könnte diese Produktion der alten Referenz allerdings zu Seite treten.

Angela Gheorghiu. Sie ist wieder in der Lage das Versprechen eines großen Namens einzulösen, das etwa eine medial überhypte Netrebko nur abgibt. Ein klug geführter, warmer, ausgeglichen-klangschöner Sopran, der sich dem dramatischen Ausdruck verplichtet. Nie hatte ich hier den Eindruck purer Äußerlichkeit. Gheorghiu weiß, was sie singt. Oper muss, wenn sie Kunst sein will, eben mehr bieten als süsslichen Zeitvertreib. Mit dieser Prämisse ist man bei der großen Rumänin gut aufgehoben.

Jonas Kaufmanns baritonal getöntes Timbre hat zu diversen nicht gerechtfertigte Anwürfen geführt, die zumeist auf der Verwechselung subjektiver Vorlieben mit tatsächlichen technischen Mängeln beruhen. Kaufmann ist keiner jener primär hell und effektvoll tönenden Corellis. Seine technisch weitgehend markellos geführte Stimme bietet Intensität, Ausdruck und Kraft statt purer Schauwerte. Ein Dramatiker des Singens, kein Zirkuspferd des hohen C- und somit hier völlig richtig am Platz.

Die insgesamt größte Sensation dieser Aufführung ist jedoch einmal mehr Bryn Terfel. Ein Singdarsteller von nahezu elementarer Wucht. Hier ist alles Ausdruck, ohne ein einziges Mal unmusikalisch zu werden. Terfel singt und spielt sich durch zahllose Aspekte des Bösen, durch rohe Gewalt wie durch perfide Meschenverachtung, er ist von Grund aus verlogen, gefährlich charmant, perfekt pathologisch, dann kalt brechnend, schier wiederlich geil, genial mephistofelisch, begeistert korrupt, haltlos sadistisch. Und ist dies alles ohne einen Anflug von sentimentaler Reue. Ein Abrund und ein entsetzlicher Spiegel. Hier erleben wir bei Puccini plötzlich ein expessionistisches Lehrstück, eine Studie über Verkommenheit und die entsetzliche Faszination eines vollkommenen Nihilismus, hochaktuell, heutig und doch zeitlos. Oper als schwarzer Spiegel. Es ist für mich ein Lehrstück, was gutes Musiktheater ausmacht: die Transzendierung des Stoffes bis zu einer allgemein gültigen Aussage zum Menschlichen.

Die Optik ist (zumindest auf meinem mittelgroßen TV) sehr klar, die Farben kraftvoll. Der Klang in DTS 5.1 natürlich und gut ortbar. Es liegt ein schmales Booklet mit ordentlichem mehrsprachigen Einführungstext bei, außerdem ist ein knapper Einführungsfilm enthalten. Gerade zu dem fairen Preis sicherlich eine Einpielung von essentiellem Charakter. Not to be missed.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Erlebnis für jeden Opernfreund, 25. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Eigentlich heißt, der ersten Rezension eine weitere hinzufügen, Eulen nach Athen tragen, bzw. Wasser in den Rhein schütten. Darum nur nocch Folgendes. Ich habe seit dem Carmenfilm mit Julia Migenes und Placiso Domingo keine so erotische Carmenauffürung mehr gesehen. Sicherlich mag man über die Micaéla durch Norah Ansellem trefflich streiten, aber was soll dies angesichts einer solch grandiosen Aufführung. Neben der Don Pasqualeaufführung, die ebenfalls
kürzlich bei Amazon gekauft habe, ein weiterer toller Genuss.
Hans Hoß, Aachen
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5.0 von 5 Sternen Tosca, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine sehr gute Blu-ray.Eine klassische Oper für Liebhaber.Man kann sie sich immer wieder ansehen im heimischen trauten Opern-haus.Sehr empfehlenswerte Blu-ray.
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5.0 von 5 Sternen Beste Tosca Aufführung überhaupt, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Weltklasse Opernsänger und sehr gute Inszenierung (klassisch). Mit Angela Georghiu und Jonas Kaufmann werden die Hauptrollen mit den besten Opernsängern besetzt, die die Opernwelt zu bieten hat. Der Kauf dieser DVD ist uneingeschränkt zu empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Grandiose Musik, 9. Oktober 2013
Von 
Werner Jordan (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Hatte die Live-Übertragung aus London im Kino erlebt. Die Begeisterung war so groß, dap ich mir auch sofort die Blu-ray kaufen musste. Tolle Sänger und sehr eindringliches Spiel.
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5.0 von 5 Sternen Es hat sich gelohnt., 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Inszenierung und die Besetzung und deren Stimmen haben in dem Stück sehr gut gefallen. Ich kann den anderen Bewertungen nur zustimmen.
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Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray]
Giacomo Puccini - Tosca [Blu-ray] von Jonathan Haswell (Blu-ray - 2012)
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