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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit 60 ist noch lange nicht alles vorbei
Es war so schön angedacht. Zu viert in einer Oldie-WG, die bezahlbar ist. Mathilde, Irma, Amelie und Gustl ziehen zusammen, sie sind alle um die 60, sie kennen sich seit Jahren und sind miteinander befreundet.
Es dauert nicht lange, da bricht Irma aus dieser Gemeinschaft aus, weil sie heiraten will. Kurz darauf entschließen sich Gustl und Amelie ebenfalls...
Veröffentlicht am 8. August 2012 von Kleeblatt Monika

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner Zeitvertreib
Auch dieses Buch habe ich über eine Leserunde bei LovelyBooks erhalten, eine kleine nette Sommerlektüre (oder auch Herbst, Winter, Frühling).

"Machen wir uns nichts vor: Eher bricht der Weltfrieden aus, als das eine Frau über 50 noch einen Mann findet. Wer in dem Alter noch frei rumschlurft, brauch höchstens eine Krankenschwester."...
Veröffentlicht am 13. August 2012 von Ina_Kzeptabelt


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit 60 ist noch lange nicht alles vorbei, 8. August 2012
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Es war so schön angedacht. Zu viert in einer Oldie-WG, die bezahlbar ist. Mathilde, Irma, Amelie und Gustl ziehen zusammen, sie sind alle um die 60, sie kennen sich seit Jahren und sind miteinander befreundet.
Es dauert nicht lange, da bricht Irma aus dieser Gemeinschaft aus, weil sie heiraten will. Kurz darauf entschließen sich Gustl und Amelie ebenfalls auszuziehen, weil sie sich im Alter ineinander verliebt haben und ebenfalls ihr Heim für sich haben wollen.
Nun ist für Mathilde guter Rat teuer, denn sie hat die finanzielle Verantwortung für die große Wohnung und kann diese nicht allein bezahlen.
Zu allem Unglück gibt es da auch noch einen jüngeren Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, aber der scheint nur Augen für die junge Sophie zu haben, die eine Treppe über ihr wohnt ...

Lilli Beck hat es sich zum Thema gemacht, über die ältere Generation zu schreiben.
Sie zeigt uns auf ihre Art, dass mit 60 noch lange nicht alle Messen gesungen sind. Es ist noch genauso gut möglich, sich zu verlieben und Herzklopfen zu spüren.

Um dem Seniorenheim zu entgehen, haben die vier Oldies Mathilde, Irma, Amelie und Gustl entschlossen, zusammenzuziehen und eine WG zu bilden. Wer jetzt denkt, da geht es ruhig und gesittet zu, der irrt. Dort finden sich die gleichen Probleme wie in anderen WG's, sei es eine Küche, die nicht aufgeräumt ist oder sei es ein Gebiss, das jede Nacht in einem Glas im Kühlschrank übernachtet.
Auf witzige und humorvolle Weise lässt uns Lilli Beck an dem Leben der vier teilhaben. Man fühlt sich dort auch als Leser wohl, denn auch wenn es Unstimmigkeiten gibt, die natürlich nicht ausbleiben, sind die vier herzlich zueinander und stehen einander bei.
Natürlich lässt auch die Liebe nicht lange auf sich warten. Der Leser nimmt Anteil an dem Für und Wider der Gedanken, mit denen sich Mathilde beschäftigt. Sie, die gerade erst 60 geworden ist, verliebt sich noch einmal. Ausgerechnet in einen jüngeren Mann, aber der scharwenzelt nur um die junge Mutter Sophie herum, die auch noch seine Kollegin ist. Wer soll da nicht auf dumme Ideen kommen, wenn deren Sohn öfter bei ihm übernachtet und er öfter als nötig bei Sophie anzutreffen ist. Wie gerne würde Mathilde an ein Happy-End glauben, aber die Zeichen stehen nicht gut. Sie ist alt, er jünger ... keine Chance.

Der Autorin ist es gelungen, aus einer übersichtlichen Konstellation von 4 Oldies in einer WG eine Gemeinschaft zu schaffen, in der es hin und her geht und in der immer was los ist. Die Geschichte entwickelt sich in einem Tempo, das keine Langeweile aufkommen lässt.
Als Leser freut man sich mit für diejenigen, denen das Glück im Alter noch einmal hold war und die einen Partner gefunden haben und man nimmt teil an den Sorgen und Nöten von Mathilde.

Für mich war es das Erstlingswerk von Lilli Beck, aber sicher nicht das letzte.

Wenn die Autorin sich eine Oldie-WG so vorstellt und sie die Absicht hat, später eine zu gründen, ich wäre gern mit dabei.
Ich hatte bei der Lektüre des Buches meinen Spaß und kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf den letzen Blick, 22. August 2012
Heute stelle ich das Buch Liebe auf den letzten Blick" von Lilli Beck vor. In diesem Roman gründen die 60jährige Mathilda, ihre Freundinnen Irma und Amelie und ihr Bekannter Gustl eine WG, damit sie nie im Altersheim landen. Doch schon nach einer Woche scheint die WG zu scheitern verurteilt und die vier stehen mitten im Chaos.

Meine Meinung:

Was für ein herrliches Buch. Ich möchte auch sofort in so eine WG einziehen. So einen Zusammenhalt, so viel Spaß, Action aber auch Wut, Zorn und Trauer gibt es nur hier. Ich bin begeistert vom Buch und von der Hauptprotagonistin Mathilde.
Mathilde ist eine herzensgute Frau, die immer zuerst an andere denkt und kaum an sich selber. Sie ist Ex-Chefbuchhalterin und in den Vorruhestand geschickt worden. Sie ist der Kopf der ganzen WG, die alles zusammenhält und die für alle Sorgen ein offenes Ohr hat. Ich konnte mich gleich von der ersten Seite an super in Mathilde hineinversetzen, da das Buch auch aus ihrer Sicht geschrieben ist.
Die anderen Bewohner mochte ich auch sehr gerne. Jeder dieser vier ist auf seine Art und Weise einzigartig und hat so seine Macken. Irma die Starfriseuse ist eine eher schlampige Person und färbt sich ständig die Haare um für ihren Job Hip auszusehen. Amelie auch Ex-Buchhalterin im Vorruhestand, sieht meisten alles positiv, kommt etwas naiv rüber und ist wie ein Wirbelwind. Am liebsten wäre sie Wahrsagerin.
Der vierte im Bunde ist dann noch Gustl, der in der WG den Ruhepol bildet und ein leidenschaftlicher Koch ist. Er versorgt alle und in jeder Lebenslage mit Essen. Sie sind mir alle beim Lesen ans Herz gewachsen und ich habe diesen auch mal leicht chaotischen Roman geliebt.
Mir hat die Locker flüssige Schreiweise von Lilli Beck sehr gut gefallen. Jede Person in dem Buch ist was Besonderes und hat ihre eigenen Probleme, aber alle zusammen kann man sie nur leiben. Es ist einfach die Lebens- bzw. Altersgeschichte verschiedener Personen die so liebevoll geschrieben wurde, dass man lachen und weinen konnte. Da wie am Anfang beschrieben die WG ja schon nach einer Woche zu scheitern droht, wird es auch nie langweilig beim Lesen und die Ereigneisen überschlagen sich bis zum Schluss. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und hab es wieder mal in einem Tag verschlungen.

Liebe auf den letzten Blick ist ein gelungener Unterhaltungsroman, den zu lesen es sich wirklich lohnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen die Einsamkeit, 16. November 2013
Vier völlig unterschiedliche Personen der älteren Generation gründen eine WG - und nichts ist so wie erwartet. Da stoßen Ordnungsliebe auf Chaos, Nachtmenschen auf naive Tagträumer - und dann kommt auch noch so manche Liebelei ins Spiel. Plötzlich herrscht ein Kommen und Gehen - ganz Jung und ganz Alt geben sich die Klinke in die Hand.

Absolut genial finde ich Lilli Becks Wortwitz. Sie schafft es, auch aus alltäglichen Situationen etwas Besonderes zu machen. Da wird eine zerbrochene Orangensaftflasche schonmal zum Mittelpunkt eines eigentlich recht ernsten Gesprächs…

Personen und Schauplatz sind sehr gut ausgearbeitet, man findet sich schnell in der doch recht turbulenten Szenerie zurecht. Nur Amelie war mir mit ihrer allzu naiven Art und ihrem Esoterik-Wahn einen Tick zu überspannt. Am Ende legt sie das Pendel ja gar nicht mehr aus der Hand, diese verrückte Nudel. :) Aber das nur am Rande…

Ab einem gewissen Zeitpunkt, den ich hier natürlich nicht näher benenne, habe ich geahnt, wie das Buch ausgeht. Da es sich aber nicht um einen Krimi handelt, war mir das egal. Bis zum Schluss habe ich mich von Szene zu Szene gelacht, mit den Personen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Am besten aber gefällt mir an Lilli Becks Büchern, dass sie das Älterwerden in ein ganz neues Licht rücken. Lilli Beck zeigt, dass es weder langweilig noch einsam werden muss, wenn man Neues wagt und offen bleibt. Das macht ihre Bücher einzigartig und den Weg, den wir gehen, ein gutes Stückchen bunter. Ich hoffe, dass noch viele Bücher folgen!

Noch eine Randbemerkung zum Schluss: das Buch habe ich gelesen, weil "Lilli Beck" draufsteht. Das Cover aber finde ich nicht so schön - und nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich es auch nicht sonderlich passend. Schade, dass da nicht mehr aus dem turbulenten WG-Leben abgebildet ist… Dies vielleicht als Wunsch für die nächste Auflage, die es zweifellos immer wieder geben wird: bitte ein richtig buntes, turbulentes Cover!!! Bittebittebitte!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Golden-Girls und ein Golden-Boy, 1. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon seit 'Chili und Schokolade' bin ich ein Fan von Lilli Beck und war sehr gespannt auf ihr neues Buch ' und meine Erwartungen wurden noch übertroffen.

Die Ich-Erzählerin Mathilde ist eine patente Chefbuchhalterin in Frührente und plant gerne. Deshalb überlässt sie auch das Alter nicht dem Zufall und hat mit Amelie, Irma und Gustl eine Oldie-WG gegründet. So hofft sie, dem drohenden Seniorenheim zu entrinnen.
Doch schon bald gerät die WG in die Krise, und Mathilde ist auf der Suche nach neuen Mitbewohnern. Was gar nicht so leicht ist, schließlich ist man in reiferen Jahren nicht mehr ganz so kompatibel wie mit zwanzig. Ausgerechnet da taucht auch noch ein Mann auf, der sie so begeistert, wie sie es nicht mehr für möglich gehalten hätte. Allerdings ist Fred viel zu jung und scheint jede Menge Geheimnisse zu haben, weshalb Mathilde ihr Hoffnungen auf ein spätes Glück begräbt und ihre Liebesqualen mit Portwein und Pralinés bekämpft. Doch damit nicht genug, die Probleme mit ihrer Oldie-WG verschärfen sich und scheinen bald endgültig zum Scheitern verurteilt zu sein... Chaos wohin man sieht.
Was genau da noch alles passiert, möchte ich hier nicht verraten, das würde ja den Lesegenuss schmälern.
Nur so viel noch: Mit "Liebe auf den letzten Blick" ist Lilli Beck eine turbulente Oldie-Komödie von allererster Güte gelungen. Die Figuren sind wieder sehr liebevoll gezeichnet - mein Liebling war die ziemlich durchgeknallte Amelie, die für viele Überraschungen sorgt. Ich musste immer wieder laut lachen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Von mir fünf goldene Sterne und eine absolute Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altwerden ist nichts für Feiglinge...., 4. August 2012
Was für ein schönes Buch!

Heute Morgen wollte ich nur einen ganz kleinen Blick hinein werfen.... Heute Mittag hatte ich es dann schon aus... Ich habe die knapp 290 Seiten an einem Stück verschlungen.

Mathilde hat massive Probleme mit dem Älterwerden, aber zum Glück hat sie ja ihre Freundinnen, die ihr beistehen und ihre ganz eigenen Methoden haben, mit dem Alter umzugehen.
Wer aber glaubt, dass in dieser Senioren-WG gesetzte Alte am Kachelofen sitzen und Geschichten von früher erzählen, der irrt gewaltig. Hier ist ziemlich viel Leben und schon bald geht es drunter und drüber. Die einzelnen Figuren werden so liebevoll beschrieben, dass man sie bald ins Herz geschlossen hat und mit ihnen bis zum Schluss mitleidet und mitfiebert.

Lilli Beck beschreibt mit viel Humor (der niemals platt ist), was im Alter alles so passieren kann - ich bin irgendwie froh darüber und hoffe, dass ich mit 60 auch so sein kann (wobei ich dann gerne eine Mischung aus allen sein will ;) )

Eine wunderbar leichte Lektüre, die man gar nicht weglegen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pures Lesevergnügen, 30. Juli 2012
Lilli Beck hat es einfach drauf: sie schreibt Romane über die Golden Agers, die vergnügliche Unterhaltung im besten Sinn bieten. Und das nicht nur für die Generation silver plus. Mit Witz, Humor und einem gewissen Schuss Selbstironie, der genau die richtige Schärfe in die Sache bringt, beschreibt sie die kleinen und großen Katastrophen des Lebens jenseits von Hitzewallung, Midlifecrisis und Hormonbehandlung. Dabei verliert sie das Wohl ihrer Heldinnen und Helden aber nie zugunsten eines billigen Slapsticks aus dem Blick, sondern belässt ihnen ihre Würde, die sie vor Lächerlichkeit und Bloßstellen bewahren. So lebt und leidet man gern mit ihnen mit und wäre so manches Mal gern auch ein bisschen wie sie, mit dem nötigen Schuss Mut eben, um mal unkonventionelle Wege zu gehen oder völlig Neues zu wagen, selbst mit 60 plus und der ersten Rente auf dem Konto.
Gelungene Unterhaltung auf hohem Niveau. Dafür steht Lilli Beck für mich schon längst. Deshalb fünf volle Sterne und eine klare Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich habe mich im Buch gefunden, 28. September 2013
Von 
Ulla L. "Ulla" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Mal abgesehen davon, dass ich mich teilweise wieder gefunden habe; auch ich habe viele Aufgaben einer Buchhalterin wahrgenommen und befinde mich seit kurzem im Vorruhestand; fand ich es toll, dass die Protagonisten sich "in meinem Alter" befinden. So konnte ich viele Gedanken bestens nachvollziehen.

Das Buch fing aber auch gleich gut an. Mathilde soll überredet werden, ihren 60. Geburtstag groß zu feiern, worauf sie keinen Wert legt. Viel mehr nervt es sie, dass Irma es nach einer Woche immer noch nicht geschafft hat, die Umzugskartons aus dem Flur zu entfernen. Mit dem Putzplan scheint es auch nicht zu klappen. Amelie macht Gustl schöne Augen und Mathilde erwischt beide in einer eindeutigen Situation, was sie sich auch nicht unbedingt ansehen möchte. Am liebsten würde sie sich mit den geliebten Pralinen und einem Gläschen Portwein zurück ziehen. Apropos Portwein, beim Kauf der letzten Flasche hat Mathilde einen sehr gut aussehenden Mann getroffen, der mit ihr gleichzeitig zur Flasche gegriffen hat und ihr wurde auf einmal ganz komisch zu Mute. Sollte es für eine 60jährige doch noch das bewusste Kribbeln geben?

Ich möchte hier nicht den Inhalt des Buches nacherzählen, dann macht das Lesen ja keinen Spaß mehr. Auf jeden Fall entwickelt sich das Zusammenleben anders als Mathilde es sich vorgestellt hat. Zumal Irma nach schon einer Woche erklärt, dass sie wieder ausziehen möchte und Mathilde damit das Problem beschert, einen Nachmieter finden zu müssen, denn die Kosten kann sie nicht auch noch übernehmen. Wie sie dann doch einen Nachmieter findet, den Mann aus dem Weinladen wieder sieht und die Alters-WG sich so langsam aber sicher in eine Mehrgenerationen-WG entwickelt, ist toll zu lesen.

Die Autorin hat den Personen sehr gute Charaktere zugeordnet. Da hat die seriöse Buchhalterin es mit einer Esoterikerin zu tun. Der Mann entwickelt sich zum Chef in der Küche, junge Studenten, die entweder Liebeskummer oder Wohnungsnot haben, eine junge Mutter, die von dem Vater ihrer Kinder nicht untersützt wird und Haushalt, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen muss. Eigentlich "ganz normale" Personen, aber es ist sehr interessant zu beobachten, wenn sie aufeinander treffen.

Mit viel Humor hat die Autorin das Alltagsleben geschildert. Aber es gab auch Momente, die traurig machten und zum Nachdenken anregten. Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gefallen und ich fand es sehr flüssig geschrieben.

Zum Cover möchte ich auch noch etwas erwähnen. Ich habe schon viele Bücher des Aufbau-Verlages gesehen und muss jedes Mal Lächeln, wenn ich mir die Cover genau ansehe. Auch diesmal hatte ich Spaß, denn der ältere Herr, der mit umgekrempelten Jeans und einem T-Shirt bekleidet auf der Parkbank sitzt, gefällt mir. Unter dem T-Shirt verbirgt sich kein Six-Pack sondern ein kleines Fäßchen und der Spruch ist einfach nur köstlich.

Fazit:
Ich möchte dieses Buch auch jeden Fall weiterempfehlen. Ich kenne vielen Leserinnen, die sich in meinem Alter befinden und kann mir vorstellen, dass sie auch Spaß am Lesen des Buches haben werden. Ich weiß auch, dass sich viele ab und zu Gedanken machen, ob man nicht mal über eine Alters-WG nachdenken sollte. Dieses Buch kann durch die wahren Schilderungen vielleicht bei der Entscheidung behilflich sein. Und dieses Buch wäre dann keine trockene Hilfestellung, sondern eine humorvolle mit einigen Pünktchen Wahrheit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freude auf den Vorruhestand, 15. Juli 2013
Der erste Eindruck:

Ich kann euch gar nicht sagen wie schön es war, als ich den Roman von Lilli Beck endlich in den Händen hielt. Ich war die glückliche Gewinnerin einer Verlosung auf ihrer Facebook-Autorenseite. Das witzige Cover hat mich sofort angesprochen, farbenfroh und lebhaft. Das T-Shirt des Mannes mit der Aufschrift „Make Love not War“ hätte ebenso gut der Titel des Buches sein können!

Rezi:

Mathilde die gut organisierte Buchhalterin, ist grade 60 geworden, in den Vorruhestand verbannt und hat mir ihren 3 besten Freunden, Irma, Amelie und Gustl, eine Oldie-WG gegründet. Schon allein diese Idee fand ich so witzig und eine gelungene Grundlage für ein unterhaltsames Buch.

Schon bald tauchen die ersten Probleme beim zusammenleben auf, denn auch im Alter gibt es Marotten die dem anderen Missfallen und das Leben spielt nicht immer so wie man es plant. Zumal die Freunde nicht unterschiedlicher sein könnten. So kommt es das sich allerhand Anekdoten zutragen und man aus dem lachen nicht mehr heraus kommt. Natürlich kommen auch die spannenden und einfühlsamen Momente nicht zu kurz.

So trifft Mathilde in einem Weinladen plötzlich auf Fred, der ihre Passion für einen guten Portwein teilt. Sie würde dagegen lieber sofort ihr restliches Leben mit ihm verbringen. Doch Fred ist entschieden zu jung für Mathilde und hat anscheinend eine Vorliebe für seine Kollegin, die ausgerechnet in der Dachgeschosswohnung ihres Hauses wohnt.

Mein Fazit ist das Lilli Beck einen bezaubernden und humorvollen Roman geschrieben hat, der einem zeigt das auch mit Ü 60 noch alles möglich ist. Dieses Buch ist auf jeden Fall nicht nur für Leute im gehobenem Alter zu empfehlen, aber überzeugt euch am besten persönlich! :)

Bookflavour
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach toll!!! Ich will später auch eine Oldie-WG, 14. Januar 2013
Leseeindruck:

Mathilde, Amelie, Irma und Gustl bilden eine sehr lustige Oldie-WG. Jeder hat einen, na ich würde sagen, speziellen Charakter. Mathilde ist eher der Ruhepol dieses Chaos, kann aber auch mal sehr genervt sein von der aufgedrehten Amelie, die sich mit Wahrsagen, Kartenlegen und Pendeln beschäftigt, oder von der Enten sammelnden Irma, die immernoch einige Umzugskartons im Flur stehen hat und sich auch sonst gern mal vor Aufgaben drückt. Gustl ist ihr da doch ein wenig lieber, denn der kocht einfach sensationell, sorgt in der Küche für Ordnung und erledigt den Einkauf.
Aber dann scheint die sich ergänzende WG auseinander zu brechen. Irma möchte unerwartet heiraten und zieht zu ihrem Verlobten und Amelie und Gustl möchten auch gern ausziehen. Aber was nun? Wie soll Mathilde die Miete zahlen? Da begegnet sie Fred, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht und dessen Sohn gern in Mathildes WG einziehen möchte. Doch scheinbar hat Fred mehr Augen für Mathildes junge Nachbarin. Was hat sich Mathilde auch dabei gedacht? Wer hat schon Augen für eine so alte Frau? Da hilft nur eins.... Portwein und Pralinés.

Lilli Beck hat hier einen spritzigen, witzigen Roman für die "ältere Generation" geschrieben, den ich aber auch mit meinen jungen *hüstel* 31 verschlungen habe. Ich war dank der tollen Charaktere in diesem Buch sofort IN dieser WG und habe beim Lesen richtig mitgelebt. Die Protagonisten in diesem Buch waren so echt für mich, das ich wirklich mit jedem mitgelitten und mitgeliebt habe.
Ich habe gleich auf der ersten Seite herzhaft gelacht und bin ab heute auf "Bärchendiät"!!

Mein Fazit:

Ich war begeistert und werde dieses Buch meiner Mutter empfehlen, denn die hat auch erst nach der 50 den scheinbar Richtigen gefunden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam!, 10. November 2012
Oldie-WG statt Altenheim? Genau diese Form des praktischen Zusammenlebens wählen Mathilde und ihre Freunde und ziehen kurzerhand gemeinsam in eine geeignete Wohnung. Und schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar: das wird sehr, sehr amüsant.
Die Charaktere sind so gut gemacht und die Begebenheiten teilweise so urkomisch, dass ich diese Oldie-WG mit all ihren Mitbewohnern recht schnell in mein Herz geschlossen hatte. Gerade die Ich-Erzählerin Mathilde war mir recht schnell sympathisch.
Was mir allerdings am meisten gefallen hat beim Lesen, ist die humorvolle Erzählweise. Ich bin mir nicht sicher, wann ich das letzte Mal so herzlich habe lachen müssen beim Lesen. Und dabei hatte ich das hierbei gar nicht erwartet...
Es sind so kleine alltägliche Begebenheiten, die so herrlich komisch beschrieben sind, wie zum Beispiel der morgendliche Anblick eines Gebiss im Kühlschrank oder aber die heimliche Verliebtheit Mathildes. Denn neben all den WG-Geschichten kommt die Liebe nicht zu kurz. Und das obwohl die Protagonisten fast alle über 60 sind.
Was macht man nun als frisch gebackende 60-jährige, wenn man merkt, dass da doch noch Gefühle aufkommen, mit denen man vielleicht gar nicht mehr gerrechnet hat? Und dann auch noch ausgerechnet ein jüngerer Mann (um die 50!), der augenscheinlich ein Auge auf die junge Nachbarin geworfen hat... wenigstens trinkt er genauso gerne Portwein...
Die Geschichte von Lilli Beck ist sehr gut zu lesen, locker, sehr unterhaltsam und vor allem eines nicht: langweilig. Im Gegenteil: fängt man einmal an, möchte man gar nicht mehr aufhören ... und am Ende kommt noch die Erkenntnis, dass diese neue Form des Wohnens im Alter vielleicht doch gar keine schlechte Idee ist. Vor allem, wenn's so lustig zugeht wie in diesem Fall....
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