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am 11. September 2012
Seit seinem Wechsel zu Deutsche Grammophon warten viele leider noch immer vergeblich auf eine ganz große und vollständig gelungene Aufnahme des französischen Pianisten Pieere-Laurent Aimard. Bisher stehen seitdem jedenfalls ein recht überzeugendes Messiaen-Album, eine umstrittene Kunst der Fuge, ein biederes Ravel-Album und ein wenig homogen geratenes Album mit dem Titel "The Liszt Project" in seiner DG-Diskographie. Echte Perlen aus früheren Tagen gibt es hingegen etliche, wie z.B. die Ligeti-Etüden (Sony) oder Messiaens "Vingt regards" (Teldec).
Nun präsentiert der auf das 20. Jahrhundert spezialisierte Franzose seine Ersteinspielung der Debussy-Préludes, einem wahren Meilenstein in der Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. Die Meßlatte hängt dabei angesichts der hervorragenden Einspielungen von Michelangeli und Zimerman aus demselben Hause sehr hoch - auch Dino Cianis sträflich vernachlässigte Einspielung soll in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Kann Aimard also den hohen Erwartungen gerecht werden?
In puncto Ästhetik ist dem Franzosen Zimermans Stil deutlich näher als der Michelangelis: ausuferndes Sfumato ohne jede Kontur ist nicht seine Welt. Aufgrund seines langjährigen Wirkens am IRCAM mit Pierre Boulez durfte man ohne Zweifel eine Deutung erwarten, die Wert auf Struktur, Transparenz und technische Akkuratesse legt. Dabei muß der Klang keineswegs zu kurz kommen, denn in "Feuilles mortes" scheinen die Akkorde unter Aimards Händen geradezu schwerelos zu schweben. Auch mechanischer geartete Stücke wie "Les tierces alternées" oder "Feux d'artifice" überzeugen bei Aimard mit ihrer bohrenden Rhythmik und ihren virtuosen Läufen. Zu den weiteren Pluspunkten gehören die skurrilen Stücke "Minstrels" und "Général Lavine", deren subtilen Humor der Pianist gekonnt in Szene setzt. "Ondine" gerät zum vielleicht besten Stück dieses Albums mit ihrem verlockenden Tanz.
Abstriche muß man jedoch machen bei der dynamischen Bandbreite - zu selten gelingt es dem Interpreten, das Neuartige an diesen Stücken durch noch schroffere Dynamik stärker nach oben zu kehren. Die bisweilen unkonventionelle Pedalisierung wie in "Des pas sur la neige" zeitigt nicht immer gelungene Ergebnisse, selbst wenn der fein differenzierte Anschlag dieses Manko bis zu einem gewissen Grad wieder ausgleicht. Stücke mit keringem Rhythmus wie "La sérénade interrompue" oder "La puerta del vino" hätten ebenfalls schärfere Kontraste und schroffere Rhythmik vertragen. In puncto Agogik wirken die raschen Tempi in "Brouillards" oder "La cathédrale engloutie" zu gehetzt, während "Ce qu'a vu le vent d'ouest" keine schlüssige, weil zu schwächlich wirkende Steigerung zu erfahren scheint.
Die aufgezählten Beispiele mögen verdeutlichen, daß die Qualität der Interpretationen schwankend ist und durchaus hinterfragt werden kann. Insgesamt liefert Zimerman meines Erachtens das weitaus stimmigere Gesamtpaket ab, so daß Aimards Aufnahme trotz so mancher Eingebung künftig eher nicht Referenzrang beanspruchen dürfte. Wenn man dann noch die sehr störenden Atemgeräusche und den bisweilen etwas matten Klang in den tiefen Registern noch bedenkt, lohnt der Vergleich mit Zimermans epochaler Einspielung Mitte der 90er-Jahre allemal.
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am 11. April 2013
Eine wundervolle Interpretation der Preludes
die sehr gekonnt die vielen Klangfarben
freilegt. Dabei gar nicht eintoenig. Auch bei
mehrmaligem Anhoeren ergeben sich immer
neue Facetten.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2014
Schnell und pünktlich! Klasse Aufnahme. Kann ich empfehlen-. Werde bestimmt wieder etwas bestellen.
Für manchen, vor allem, für Menschen, die Debussy nicht kennen, ist die Musik etwas gewöhnungsbedürftig.
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