Kundenrezensionen


11 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Zeitreise in die Gegenwart
Es ist schon faszinierend, welchen kurzen Zeitraum das Internet uns im Alltag begleitet und wie selbstverständlich es geworden ist. Dennoch bleibt es für die meisten kaum greifbar, was auch auf den Autor des Buches betrifft. Bis er sich - einem kaputten Kabel folgend - auf die Suche machte und herausfinden wollte, wo und was das Internet ist. Dabei öffnet...
Vor 20 Monaten von Lu! veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Bisschen weitschweifig geraten
Der Untertitel "Wie ich einem kaputten Kabel folgte" ist hier wörtlich zu nehmen. Der Autor folgt dem physischen Internet tatsächlich buchstäblich bis in den dunklen Keller.
Das beeindruckende an diesem Buch ist das kindliche Staunen über das Internet als solches, das Andrew Blum hier glaubwürdig und zum Anfassen präsentiert...
Vor 7 Monaten von helmut seeger veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Zeitreise in die Gegenwart, 5. Januar 2013
Es ist schon faszinierend, welchen kurzen Zeitraum das Internet uns im Alltag begleitet und wie selbstverständlich es geworden ist. Dennoch bleibt es für die meisten kaum greifbar, was auch auf den Autor des Buches betrifft. Bis er sich - einem kaputten Kabel folgend - auf die Suche machte und herausfinden wollte, wo und was das Internet ist. Dabei öffnet die historische Zeitreise gerade erst geschlossene Türen der letzten 10-20 Jahre. Dennoch hat man das Gefühl, dass alles schon "so weit weg" ist. Auch auf die universitären Ursprünge geht der Autor ein. Insgesamt weitestgehend flüssig zu lesen, nur manchmal etwas langatmig. Ein paar mehr Fotos wären prima gewesen, aber leider - und wahrscheinlich auch aus Sicherheitsgründen - bleiben diese auf den Innenumschlag beschränkt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das physische Internet, 20. November 2012
Wie sehr und wie weit das Internet Teil des alltäglichen Lebens ist, sei es im Beruf oder auch rein privat zu Hause, das stellt sich vor allem dann heraus, wenn es einmal nicht zur Verfügung steht. Umgehend macht sich dann so gut wie jeder, dem der Blackout im Raume steht, auf, das Problem schnellstmöglich zu lösen. Mal mehr, mal weniger hektisch.

Andrew Blum, der New Yorker Journalist, geht bei der „Problembewältigung“ allerdings eine Vielzahl von Schritten weiter als der normale Nutzer des Internet. Einer, der vor allem die Dinge sich „räumlich“ vorstellen will, der folgt dann zunächst einmal ganz einfach dem Kabel, welches das Internet in sein Haus transportiert und macht sich dann auf den Weg, der physischen Seite des Internet weiträumig nachzugehen. Nachdem der Techniker zunächst die Störquellen natürlich im Haus gesucht hat.
Wie kann das sein, fragt sich Blum zu Beginn, dass das „leistungsfähigste Informationsnetzwerk aller Zeiten“ von den Nagezähnen eines Eichhörnchens umgehend außer Kraft gesetzt werden kann?

Eine ganz andere Form von Reisebericht ist es somit, die Blum in seinem Buch vorlegt und, vorweg gesagt, eine durchaus interessante Reise, die Blum sprachlich verständlich zu schildern versteht. Getreu nach dem Zitat von William Gibson „Irgendwie wusste ich, dass der virtuelle Raum hinter all den Computerbildschirmen ein einziges Universum war“ (und noch ist, wie man im Buch nachlesen kann). Es gibt sie, die physische Welt hinter den Bildschirmen, eine „Welt aus Kabeln und den Räumen dazwischen“.

Und so schildert Blum die Welt des „Rohrsystems“ (eine bildliche Beschreibung, für die ein amerikanischer Senator 2066 von der technisch versierten „Gemeinde “ ausgelacht wurde und dennoch ein absolut physisch zutreffendes Bild, wie Blum aufzeigt). Eine Welt, die mit einer Vielzahl realer „Eigentumsverhältnissen“ ausgestattet ist und somit nicht als „Datenautobahn“ gedacht werden kann, sondern eher als die LKW's auf einer Autobahn.
„Datentransporter“ eben. Viele einzelne Netzwerke drängen sich in ein und dasselbe Kabel und leiten ihre Datenpakete dort weiter. Neben der „virtuellen“ Ebene der Informationsübertragung führt Blum daher im Buch sowohl zur physischen Ebene der Maschinen und Kabel, durch die „Signale“ transportiert werden, als auch an geographische Orte, von welchen diese Signale ausgehen, an welchen solche Signale gebündelt und umgeleitet werden und an welche diese Signale letztendlich angelangen.

So wie in ein altes Gebäude in Milwaukee, „rappelvoll mit Internet“. Blum folgt zudem den Spuren des Internet nicht nur räumlich, wie in Milwaukee schon deutlich wird, sondern auch zeitlich. Er bietet einen Abriss der Geschichte des Internet und erläutert an konkreten Orten, wie und wann die Netzwerkstruktur entstanden ist. Bis eben dahin, das manche Schächte in Großstädten so mit Kabeln vollgestopft sind, dass sie „hervorquellen wie Schlangen“.

Sicher ist die Materie teils sehr trocken, das schlägt sich auch sprachlich im Buch nieder. In der ständigen Rückkoppelung aber an die physische Welt und konkrete Orte gelingt es Blum durchaus, den Leser neugierig zu halten und im Gesamten den Aufbau, die „Landkarten“ und die „Schnittstellen“ des weltweiten Netzes plastisch vor Augen zu führen.

Ein durchaus gehaltvolles und anregendes Buch, das dem Leser die physische Struktur des Internet umfassend nahebringt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrödingers Katze und Blums Eichhörnchen, 22. Oktober 2012
Zu Schrödingers Katze und Pawlows Hund gesellt sich nun das Eichhörnchen von Andrew Blum als Anstoß für einen Erkenntnisprozess und die Verkörperung eines Erkenntnisgewinns. Vielleicht könnte man noch Newtons Apfel als nicht-animalisches Naturprodukt dazu nehmen.
Gemeint ist damit, dass es häufig nur eines ganz banalen Vorgangs bedarf, um eine außergewöhnliche Einsicht zu gewinnen. Ganz so groß mag der Erkenntnisgewinn hier nicht sein, denn in diesem Fall ist es die Einsicht in die physikalische Körperhaftigkeit des Internets, die durch das Eichhörnchen initiiert wurde, indem es ein Kabel anfraß und den Autor dazu veranlasste, seinem angefressenen Kabel in die Tiefen des Internets zu folgen: „Wirft man einen Blick hinter die Kulissen, so sind die Netzwerke des Internets genauso eng an reale Orte gebunden wie es die Eisenbahn- und Telefonnetze seit jeher waren.“ (S.20)
Jeder, der sich nicht allein damit zufrieden geben will, dass das Internet immer verfügbar ist und einen mit jedem beliebigen Teilnehmer auf der ganzen Welt verbinden kann, sondern sich fragt, warum das wohl so ist, erhält hier Antwort.
„Die vernetzte Welt verspricht reibungslose Kommunikation – die Aufhebung des Raumes. Um die Karte in elektronischer Form nach Milwaukee zu übertragen, genügte es, eine E-Mail zu schicken. Aber die Karte selbst war keine JPEG- oder PDF-Datei und auch keine Google-Maps-Karte mit Zoomfunktion, sondern etwas Greifbares und Dauerhaftes – das auf synthetischem Papier der Firma Yupo gedruckt, jährlich aktualisiert, für 250 Dollar verkauft, in Pappröhren verpackt und in die ganze Welt verschickt wird. Die Karten zur physischen Infrastruktur des Internets von TeleGeography sind selbst Teil der physischen Welt.“ (S. 29)
Diese Karten hängen überall auf der Welt in den Zentren, in denen das Internet funktionstüchtig und am Leben erhalten wird. Diese Karten werden auf Druckmaschinen gedruckt, die aus dem Mutterland der schwarzen Kunst kommen: Deutschland!
Man möchte dieses Buch dringend allen anraten, die das Internet für etwas Abstraktes, für eine rein digitale Angelegenheit halten und in blanker Unkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten als paradiesisches Utopia (Nicht-Ort) ansehen, in dem unendliche Freiheit herrscht, Gleichheit und Glückseligkeit. Das Buch, eine Art Reisebericht, ist im Übrigen gut verständlich geschrieben und verzichtet auf allzu knifflige Technik-Details. Über eine der Hauptstädte des Internets, Palo Alto, heißt es: „Die Alchemie, die dort vor sich geht, geschieht nicht per Datenfernübertragung – und kann es wahrscheinlich auch gar nicht. Derart intensive Verbindungen sind ein unverschämt physischer Prozess“ (S. 87) - "(...) ein chemischer Prozess mit reichlich Bandbreite und Bier als Katalysator" heißt es auf Seite 142 in einem anderen Zusammenhang.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Idee, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte (Kindle Edition)
Das virtuelle am Internet wird materiell. Unterhaltend doch gut und verständlich erklärt. Schön fand ich den Ansatz,dass selbst dieses komplexe Stück Technik letztlich von den Menschen, die daran arbeiten abhängig ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Sehr gut, sehr informativ, sehr unterhaltsam!, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Empfehlung eines Kollegen - hat alle Erwartungen erfüllt! Gut recherchiert, stilsicher geschrieben, äußerst informativ. Und für ein Sachbuch wirklich sehr unterhaltsam.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Bisschen weitschweifig geraten, 14. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte (Kindle Edition)
Der Untertitel "Wie ich einem kaputten Kabel folgte" ist hier wörtlich zu nehmen. Der Autor folgt dem physischen Internet tatsächlich buchstäblich bis in den dunklen Keller.
Das beeindruckende an diesem Buch ist das kindliche Staunen über das Internet als solches, das Andrew Blum hier glaubwürdig und zum Anfassen präsentiert. Leider unterliegt er dabei dem Irrtum, dieses Staunen allzu weitschweifig zu unterfüttern. Kommt er etwa in eine Stadt, besucht er nicht nur den dortigen Internetknotenpunkt, sondern findet auch noch die Zeit und den Raum, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt auszubreiten. Und wenn er auf Reisen ist, vergisst er auch nicht, das neueste vom krabbelnden Baby daheim berichten (Nachricht natürlich über das Internet versandt). Besuche bei Internetexperten der ersten Stunde führen zu weitschweifigen historischen Ausführungen, welche wirklich gesteigertes Interesse an der Materie voraussetzen.
Es ist diese Weitschweifigkeit, die mich an diesem lesenswerten Buch schließlich hat scheitern lassen. Ich habe hier einiges Interessante über das Internet und dessen dezentrale Struktur gelesen, musste mich aber nach jedem Unterbrechen mit größerer Anstrengung zum Weiterlesen zwingen, bis ich es schließlich ganz aufgegeben habe. Schade eigentlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Von Maschinen mit blinkenden Lichtern, 17. Januar 2014
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte (Kindle Edition)
Als ein Eichhörnchen sein Internetkabel anknabbert, reift in Andrew Blum die Idee, das "physische Internet" zu besuchen, also die Knotenpunkte, Router und Kabellagen, die das virtuelle Netz erst möglich machen. Eine tolle, vermutlich einzigartige Idee! Und Blum besucht wirklich potentiell interessante Orte: Er beginnt mit den historischen Orten wo das Internet begann, besucht die Orte, in denen erstmals mehrere Netze zusammengeschlossen wurden und aucn DE-CIX in Frankfurt (der Internetknoten mit dem höchsten Durchsatz). Er begutachtet die Anschlüsse der Unterseekabel und ist dabei, als eines verlegt wird. Und er besucht große Datencenter.
Leider stellt sich bald heraus: Letztlich besucht er Kabel und (wie er selbst schreibt) große Maschinen mit blinkenden Lichtern, die eben so aussehen, wie große Router eben aussehen. Das wird bald redundant und auch etwas ermüdend. Selbst der Autor kann nicht verhehlen, dass er sich etwas spektakuläreres vorgestellt hatte. Doch dafür er kann er letztlich nichts.

Und doch... Ganz kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass ein Autor wie Roach oder Bryson noch mehr aus der Idee hätte herausholen können. Die ganze Geschichte ist zu lang, mit zu vielen Wiederholungen. Die Erläuterungen sind lang, aber gehen z.T. am Thema etwas vorbei, da sich Blum nicht ganz einigen kann, auf welche Vorbildung er sich stützen kann (manchmal setzt er viel vorraus, anderes bleibt unerklärt. Einige wichtige Infos kommen erst im Vorletzten Kapitel!). Er beschriebt mehr, als dass er wirklich etwas erzählt (Die witzigen passagen sind fast ausnahmslos Anekdoten, die andere in seiner Gegenwart erzählen und die er in direkter Rede wiedergibt). Es gibt einige Highlights, z.B. die Frage ob so ein Buch nicht potentielle Ziele für Terroristen bildet, doch die sind selten. Die besten Kapitel sind diejenigen, die etwas anderes Beleuchten als Knotenpunkte und Router (das über die Geschichte, das über das Unterseekabel und über die Server). So ist das Buch nicht schlecht, bietet aber keine Fragestellungen oder Ideen, die über die gute Grundidee hinausgehen. So ist das Buch für Internet- und Technikfans interessant, aber leider für interessierte von außerhalb (wie mich) etwas ermüdend. Schade!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Selten so gelacht!, 1. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Finde mich und mein elektronisches Halbwissen im gesamten Buch wieder. Habe es nach dem Lesen gleich unserem It-Spezialisten gegeben, damit er auch weiß, was er tut!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Reise ins Internet, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist ein sehr schön geschriebenes Buch - über die Suche nach dem Internet. Nicht nach den Daten im Netz - sondern den Knotenpunkten und der Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechtes Buch, da von einem deutschen Verleger!?, 6. November 2012
Von 
BST (BERLIN Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Typische deutsche Minderleistung: Die englischsprachige Originalausgabe hat einen etwa 14 Seiten langen Index, den Knaus natürlich weggelassen hat. Wann werde ich es noch einmal erleben, dass ein deutscher Verlag ein Buch aus den USA nicht deutlich schlechter macht, als es im Original war? Ich fürchte nie.

Kauft das Original! (7 Euro billiger und komplett.) Vergesst den Albrecht Knaus Verlag!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen