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5.0 von 5 Sternen Eine kritische Auseinandersetzung mit der Todesstrafe.
Kurzbeschreibung:
June Nealon war eine glückliche Frau. Bis Shay Bourne in einem einzigen Augenblick ihrem Glück ein Ende bereitete. Für den Mord an ihrem Ehemann und ihrer ersten Tochter erwartet Bourne nun die Todesstrafe. Doch mit einer ungeheuerlichen Tat will er das Leben ihrer zweiten Tochter retten und alles wieder gutmachen.

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Veröffentlicht am 2. Januar 2011 von Ramona Nicklaus

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irreführender Klappentext - sehr überfrachteter Inhalt
Ich habe bisher jedes Buch von Jodi Picoult gelesen und war von den meisten begeistert - "Das Herz ihrer Tochter" konnte aber leider meine Erwartungen nicht erfüllen.
Der Klappentext verrät, dass es um eine Frau geht, deren Mann und kleine Tochter in ihrem eigenen Haus erschossen werden. Kurz nach der Tat kommt Claire, die zweite Tochter der Frau und ihres...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2010 von E. Anke


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irreführender Klappentext - sehr überfrachteter Inhalt, 25. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Ich habe bisher jedes Buch von Jodi Picoult gelesen und war von den meisten begeistert - "Das Herz ihrer Tochter" konnte aber leider meine Erwartungen nicht erfüllen.
Der Klappentext verrät, dass es um eine Frau geht, deren Mann und kleine Tochter in ihrem eigenen Haus erschossen werden. Kurz nach der Tat kommt Claire, die zweite Tochter der Frau und ihres ermordeten Mannes zu Welt. Claire leidet an einem unheilbaren Herzfehler, und benötigt dringend ein Spenderherz, um weiter leben zu können. Der Mörder ihres Vaters und ihrer Schwester sitzt in der Todeszelle und wartet auf seine Hinrichtung, als er von Claires Schicksal hört. Er entschließt sich, nach seiner Hinrichtung sein Herz der kleinen Claire zu spenden - und wie's der Zufall will, passt sein Herz (trotz Größen-, Alters- und sonstigen Unterschieden) ganz hervorragend.
So weit so gut - ein typisches Jodi Picoult-Thema: Will man das Herz eines Mörders annehmen, um das Leben der eigenen Tochter zu retten? Anders gefragt: Will man seine Tochter lieber sterben lassen, als ihr das Herz eines Mörders zu geben? Später kommt die Frage dazu, ob ein verurteilter Mörder in Amerika auf eigenen Wunsch durch den Strang hingerichtet werden kann, weil nach einer Hinrichtung durch die Giftspritze seine Organe nicht mehr verwendbar sind. Allein mit diesen Themen hätte sich meiner Meinung nach ein spannender Roman schreiben lassen, doch die Autorin belässt es nicht dabei: Plötzlich fängt Shay Bourne, der verurteilte Mörder in der Todeszelle, an, Wunder zu vollbringen. Er heilt seinen an AIDS erkrankten Zellennachbarn, erweckt einen toten Vogel zum Leben, heilt die Beschwerden der Gefängniswärter und so weiter. Ich persönlich fühlte mich sehr stark an Stephen Kings "The Green Mile" erinnert, vor allem, als im Buch diskutiert wird, ob dieser Mörder eine Wiedergeburt von Jesus Christus sein könne. Ich hatte mehrfach das Gefühl, die Autorin habe einfach abgekupfert, was sie doch eigentlich gar nicht nötig hat.

Natürlich ist das Buch wieder einmal unheimlich spannend geschrieben, so dass ich es trotz dieser Einwände zu Ende gelesen habe. Natürlich wollte ich wissen, ob - und wenn ja: wie - Shay Bourne stirbt, ob er in den Himmel auffährt und was mit der kleinen Claire passiert. Auch die Bereiche Organspende und Todesstrafe sind in ihren Widersprüchen sehr gut dargestellt und gut zu lesen. Insgesamt ist dieses Buch aber mit der Vielzahl an Themen eindeutig überfrachtet.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine kritische Auseinandersetzung mit der Todesstrafe., 2. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
June Nealon war eine glückliche Frau. Bis Shay Bourne in einem einzigen Augenblick ihrem Glück ein Ende bereitete. Für den Mord an ihrem Ehemann und ihrer ersten Tochter erwartet Bourne nun die Todesstrafe. Doch mit einer ungeheuerlichen Tat will er das Leben ihrer zweiten Tochter retten und alles wieder gutmachen.

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Todesstrafe.

Jodi Picoult ist längst in mein virtuelles Regal der Lieblingsautorinnen aufgenommen worden. Doch kann sie mich wirklich jedes Mal überzeugen?

Mit zwei Themen setzt sie sich in diesem Roman intensiv auseinander: der Todesstrafe und verschiedenen Religionen.
Dazu hat sie sich folgendes Szenario ausgedacht: Ein Mann tötet 2 Menschen. Eine Jury verurteilt ihn zum Tode. Der Mörder möchte nun der todkranken Tochter aus der Familie der Opfer sein Herz spenden.
Kann man das verantworten? Kann man das annehmen? Kann man Gesetzte zu Gunsten eines Mörders zu dessen Gunsten verdrehen und nutzen?
Fragen über Fragen, denen sich die Protagonisten stellen müssen.

Konstruktiv diskutiert sie seitenlang über Religionen. Sie führt das Für und Wider auf, gibt Denkanstöße und Stoff zum kurzen Innehalten.
Die Ausführungen klingen fundiert und basieren sicherlich auf vielen nachdenklichen Stunden.
Ebenso sachlich und konstruktiv nähert sie sich der Todesstrafe.

Jodi Picoult schafft es, jeder Figur eine eigene Meinung zu geben. Sie unterlegt sie und unterstreicht dadurch auch die Mannigfaltigkeit der unterschiedlichen Charaktere. Ihr gelingt es, die Fäden bis zum Schluss sicher in der Hand zu halten, ein schlagkräftiges Gerichtsverfahren zu beschreiben, ebenso wie weitgreifende Entscheidungen zu treffen.

Die Autorin greift oft gesellschaftliche Brennpunkte in ihren Romanen auf und beleuchtet diese unter den verschiedensten Gesichtspunkten.
Mich konnte sie auch mit diesem Roman überzeugen - ich möchte das Gelesene auf keinen Fall mehr missen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jodi Picoult - Das Herz ihrer Tochter, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
June Nealon hat nach einem tragischen Schicksalsschlag ihr Glück wieder gefunden. Ihr erster Mann Jack starb bei einem Autounfall, den sie und ihre Tochter Elizabeth jedoch überlebten. In Kurt Nealon, dem Polizisten, der sie aus dem Autowrack rettet, fand sie eine zweite Liebe. Alles war perfekt, sie wurde erneut schwanger und freute sich auf ein gemeinsames Leben mir ihren Lieben. Die drei wohnten in einem recht renovierungsbedürftigen Haus und da Kurt auf Schicht arbeitete und June schwanger war, kamen die Arbeiten nur langsam voran. Da tauchte wie aus heiterem Himmel Isaiah Matthew Bourne, genannt Shay, auf. Er bot seine Hilfe bei den Renovierungsarbeiten an, die June gerne annahm.

Kurze Zeit später bietet sich June auf dem Heimweg ein Bild des Grauens. Überall Polizeisperren und Einsatzfahrzeuge - was war passiert? Es stellt sich heraus, dass Shay Elizabeth missbraucht haben soll, als Kurt ihn zur Rede stellen wollte, erschoss er ihn und sie. June hat auf einen Schlag alles verloren, doch sie muss weitermachen, für das ungeborene Kind in ihrem Leib, ihre zweite Tochter. Shay wird in einem Gerichtsverfahren zum Tod durch die Giftspritze verurteilt.

11 Jahre später:
June lebt mit ihrer zweiten Tochter Claire noch immer in dem Haus. Es scheint ihr kein Glück zu bringen, denn Claire ist herzkrank. Ihr Herz setzt immer wieder aus, sie braucht dringend ein Spenderherz.

Währenddessen wurde Shays Hinrichtungstermin benannt. Als er in den Nachrichten sieht, dass Claire ein neues Herz benötigt, will er ihr seines schenken. Shay beginnt zu kämpfen, nicht um sein Leben, sondern um seinen Tod, damit er Claire sein Herz geben kann. Auf seiner Seite stehen Father Michael, der ein schreckliches Geheimnis hüttet und Maggie Bloom, eine junge Anwältin, die gegen die Todesstrafe kämpft. Doch werden sie es schaffen, sich gegen die Mühlen der Justiz zu stellen und Shay seinen letzten Willen zu gewähren und wird June überhaupt das Herz annehmen?

Ein vielgelobtes Buch und was passiert? Es gefällt mir nicht, es gefällt mir so gar nicht, es erinnert mich die ganze Zeit an den Film "The Green Mile" und auch mit keiner handelnden Person konnte ich mich anfreunden. Nachdem ich die Geschichte hinter der Geschichte nach nicht einmal der Hälfte des Buches durchschaut hatte, war ich doch mehr als enttäuscht.
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5.0 von 5 Sternen ein Buch voller Wunder, 22. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Mein erster Roman von Jodi Picoult und ich liebe ihn. Auf wunderbare Weise erzählt sie die Geschichte eines Mörders, deren Opfer und Angehörige. Geschrieben ist der Roman aus der Sicht von June, Lucius, Maggie und Michael. June ist die Mutter des ermordeten Mädchens Elizabeth und des ebenfalls erschossenen Polizisten Kurt Nealon. Daraufhin wurde zum ersten Mal seit vielen Jahren in New Hampshire die Todesstrafe vollstreckt. Lucius DuFressne ist ein Mithäftling des Mörders Shay Bourne. Dessen Seelsorger ist Father Michael. Maggie Bloom ist Anwältin und vertritt im Laufe der Geschichte Shay Bourne vor Gericht, denn dieser will nach seiner Hinrichtung der zweiten Tochter von June sein Herz spenden. Claire Nealon ist schwer Herzkrank und wartet auf ein Spenderherz. Eine Tatsachte die den ganzen Ort in Aufruhr bringt.

Nach Shay's Verlegung in einen anderen Gefängnistrakt, wo er auf seine Exekution wartet, geschehen einige wundersame Dinge: Wasser verwandelt sich in Alkohol, ein Toter Vogel wird zum Leben erweckt und der Gesundheitszustand des Mithäftling Lucius verbessert sich schlagartig. Shay wird von einigen als Heiligen betrachtet und von Anderen zu tiefst verachtet.

Um das Herz spenden zu können, darf die Hinrichtung von Bourne nicht durch eine tödliche Injektion erfolgen, sondern muss durch erhängen erfolgen, denn nur so kann das Herz im Körper der schwerkranken Claire schlagen. Ihre Mutter June steht nun vor der schwierigen Frage ob sie ihrer Tochter das Herz eines Mörders gibt, oder ob Claire stirbt, denn der Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Gericht und Ärzte müssen ebenfalls zustimmen und so beginnt ein neues Verfahren bei dem alle Beteiligten an Ihre Grenzen geraten.

Als Leser taucht man tief in die Geschichte ein und stellt sich selbst viele Fragen die dieses Buch aufwirft: Ist zu glauben wichtig? Welcher ist der wahre Glaube? Kann man einem Menschen verzeihen, der einem das wichtigste im Leben genommen hat? Worin besteht Erlösung?

Mich hat dieser Roman zu tiefst aufgewühlt. Bewegt habe ich die letzten Seite gelesen und musste kurz durchatmen als der letzte Satz endete.

Ein Buch voller Wunder!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesstrafe, 25. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Bücher sind Geschmackssache das ist erwiesen und ich merke immer wieder, das Bücher von Jodi Picoult nicht jeden ansprechen. Ich liebe sie und eins ihrer Bücher möchte ich euch heute vorstellen, da es mich sehr berührt hat. Ich finde das die Autorin einen ganz besonderen und eigenen Stil hat und jedes ihrer Bücher zum Nachdenken anregt. In diesem Buch geht es um die "Todesstrafe" und das ist wahrlich keine leichte Kost!

Das Geschehen in einigen Sätzen kurz angerissen:

June hat ihren ersten Mann durch einen Autounfall verloren, mit ihm hat sie eine kleine Tochter Elizabeth. In den Polizisten der ihr die schreckliche Nachricht überbringt verliebt sie sich und heiratet erneut. Kurz vor der Entbindung stehend, passiert ein schreckliches Verbrechen. Der Handwerker Shay Bourne erschiesst ihren Mann und ihre Tochter Elizabeth. Shay Bourne erwartet nun die Todesstrafe.
Erzählt wird das Buch in mehrern Abschnitten, die immer die sichtweise der jeweiligen Person beleuchtet.

Da ist zum einen Michael, ein Student, der in der Jury über das Urteil über Shay Bourne befinden soll. Nach langem Zögern stimmt er für die Todesstrafe. Da er ein sehr gläubiger Mensch ist, beschliesst er Priester zu werden und wird 11 Jahre später der Seelsorger für Shay Bourne, der in der Todeszelle sitzt und auf die Vollstreckung wartet, denn sein Gnadengesuch wurde abgelehnt und die Strafe soll zur Vollendung kommen.
Lucius:
Der Zellennachbar direkt an Shay. An Aids erkrankt und zu lebenslanger Haft verurteilt, da er seinen Freund Adam durch eine Eifersuchtstat umgebracht hat.

Maggie:
Die Anwältin, die wie eine Löwin darum kämpft, das die Todesstrafe umgewandelt wird. Warum eerkläre ich später.
Maggie ist im jüdischen Glauben erzogen. Ihr Vater ist Rabbi, aber Maggie will vom Glauben nichts wissen und nennt sich selbst eine Atheistin.
Maggie hat Übergewicht und auch kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein.

June:
Die Frau und Mutter der beiden Ermordeten.

Claire:
Claire ist die Tochter von June und sehr schwer herzkrank. Nur eine Herztranplation kann ihr Leben retten.

Die beschriebenen Personen sind im nachinein alle miteinander verknüpft.
Es geht viel um Glauben und das hat mich dann teilweise doch ein bisschen verwirrt. Trotzdem ein wirklich spannend geschriebenes Buch, wenn auch ohne Happy End für Shay.

Seitdem Shay im Gefängnis in Concorde einsitzt, passieren da wundersame Dinge. Aus Wasserrohren in Block 1 sprudelt der Wein, ein Kaugummi reicht für alle Insassen, ein Vogel wird aus dem Tode geweckt ...... Da diese Wunder auch nach aussen dringen, gilt Shay als der wiedergeborene Erlöser. Zahlreiche Menschen versammeln sich vor dem Gefängnis und bringen ihre kranken Kinder, Frauen ......... Shay der auf die Vollstreckung seiner Strafe wartet, sieht im Fernsehen Claire, die dringend ein Spenderherz benötigt und nun kämpft er darum, das sie sein Herz bekommen soll. Die eine Schwester konnte er nicht retten, aber Claire könnte er durch die Spende retten. Eine Organspende ist aber durch den Tod einer tödlichen Injektion nicht möglich, da käme dann nur der Tod duch Erhängen in Frage.
Es ist wirklich sehr interessant geschrieben, voller Gefühl, manchmal ein klein wenig lustig, aber auch sehr, sehr traurig. Ich will garnicht so weit darauf eingehen, was hier alles passiert, das würde ich an eurer Stelle selbst lesen wollen.

Was mich hinterher im Anhang sehr fasziniert hat, war die Tatsache, das sich die Autorin sehr intensiv mit der Todesstrafe befasst hat. Sie erzählt, das während der Ausführung durch die tödliche Injektion 3 Spritzen ins Spiel kommen. 2 beiinhalten ein Placebo und eine die tödliche Injektion, die zum Herzstillstand des Häftlings führt. Das macht man deshalb, damit die Vollzugsbeamten, die als Henker fungieren, nicht wissen, wer letztendlich für den Tod des Häftlings verantwortlich ist.
In den USA wird noch heute die Todesstrafe ausgeführt!

Mir hat es einerseits gefallen und andererseits auch abgestossen. Trotzdem würde ich es noch einmal lesen wollen, weil es doch spannend geschrieben ist. Man fiebert richtig mit, ob Claire gerettet werden kann. Was damals wirklich passiert ist. Ob Shay seine Strafe umwandeln kann. Ob Michael irgendwann gesteht, das er mitverantwortlich ist?

Ich wünsche euch einen schönen Leseabend, denn ich empfehle euch das Buch natürlich uneingeschränkt weiter!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, religiös überladen,..., 6. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von vier verschiedenen Personen:
Lucius, Michael, Maggi und June. Sie alle haben aber eine Verbindung zu der eigentlichen Hauptperson, Isaiah Matthew Bourne, genannt Shay, über die hier berichtet wird.
Jedes Kapitel trägt den Namen des jeweiligen Protagonisten, der aus seiner Sicht die Geschehnisse erzählt. Daher springt man als Leser immer wieder in die verschiedenen Charaktere. Dies fand ich zu Beginn ein wenig schwierig. Nach einiger Zeit fand ich mich zwar in den Schreibstil ein, doch die Kapitel sind auch relativ kurz, daher wechselt man sehr oft die Person.

Was ich an dem Buch gut fand, war die Ausarbeitung eben dieser 4 oben genannten Persönlichkeiten.

Michael: Ein junger Pfarrer, der als Geschworener an der Todesstrafe von Shay mitbeteiligt war. Nun soll er als geistlicher Beistand für Shay da sein. Diese Vergangenheit und die Geschehnisse nun bringen allerdings seinen zuvor sehr starken Glauben ins Wanken.

Lucius: Shays Zellennachbar, nachdem dieser elf Jahre nach der Verurteilung in dieses Gefängnis verlegt wurde, in dem die Hinrichtung durchgeführt wird. Er ist schwul, Aids- Infiziert, und zu Beginn vom Leser schlichtweg als einer der Bösen eingeordnet. Sitzt er doch lebenslänglich, weil er seinen Lebensgefährten aus Eifersucht erschossen hat. Doch während der Geschichte lernt man die Hintergründe für seine Tat kennen. Und im Verlauf beginnt man sich zu fragen, ob nicht in jedem von uns ein klein wenig von diesem Bösen" stecken könnte, und man auch zu einer Tat im Affekt imstande.

Maggi: Eine junge, jüdische Anwältin, die bei einer Menschenrechtsorganisation tätig ist und durch Shay die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Falschheit von Todesstrafen lenken möchte. Sie ist oft unfreiwillig komisch, wenn sie mit ihrem besten Freund Oliver (einem Kaninchen) beim Essen über ihren Körper sinniert. Sie hat Größe 46, deswegen kaum ein Selbstbewusstsein und hat sich daher in ihrem Singledasein eingeigelt. Während sie zu Beginn der Geschichte nur für die Sache kämpfen wollte, muss sie zum Schluss eingestehen, dass sie Shay auch als Mensch und nicht nur als Fall betrachten kann. Was ihr Weltbild von dem Verhältnis von Anwalt und Mandant kaputt macht.

Die bewegenste Figur war June: Ihre zweite Tochter Claire braucht dringend ein Spenderherz, da sie sonst bald sterben wird. Doch ausgerechnet Shay will es ihr nach dem Vollzug der Todesstrafe spenden. Der Mann, der elf Jahre zuvor verurteilt wurde als Mörder ihrer älteren Tochter Elizabeth und deren Stiefvater Kurt, Junes zweiter Ehemann (ein Polizist) Ihrer Zerrissenheit, einerseits das Leben des einzigen ihr gebliebenen Menschen zu retten, aber dann damit leben zu müssen, dass das Herz dieses Mörders in der Brust der Tochter schlägt, auf der anderen Seite.

Diese einzelnen Figuren, deren Verwicklung in die letzten Tage des Mörders Shay, waren wirklich gut gestaltet und machten mich als Leser nachdenklich.

ABER...
Gewaltig störte mich die Figur Shay Bourne selbst, um den ja alles andere herum aufgebaut ist. Er wird dargestellt wie die Figur John Coffee aus Stephen Kings The Green Mile". Gut, Bourne ist weiß und schmächtig, Coffee farbig und groß. Ansonsten gleicht sich die Handlung gewaltig. Beide warten auf ihre Hinrichtung, beide vollbringen scheinbar unerklärliche Dinge. Das geht sogar soweit, dass beide ein kleines Tier von den Toten auferstehen lassen. (Bourne hier einen Vogel - Coffee eine Maus) Beide retten" einen Wärter, der gut zu ihnen ist. Es gibt noch mehr Kleinigkeiten, die ich nicht alle aufzählen möchte, um einen evtl. Leser nicht von den Überraschungen" zu nehmen. Mir wirkte das Ganze zu sehr abgeschrieben.
Diejenigen Kleinigkeiten, in denen sich die beiden Charaktere unterscheiden, waren mir dann aber zu weit hergeholt. Z. B. sollte man sich als Leser wohl fragen, ob es sich bei Bourne nicht vielleicht um den wiedergeborenen Messias handelt! Untermauert wird das Ganze unter anderem durch seinen Namen: Isaiah Matthew Bourne, abgekürzt I. M. Bourne. (Gesprochen I am Born- ich bin geboren. Zumindest lt. der Figur Michael)

Überhaupt geht es in dem Buch viel über Religion, gnostische oder kanonische Evangelien usw. Einige dieser Passagen habe ich quergelesen, da mich das Leben und Schaffen verschiedener Heiliger dann doch schlichtweg gelangweilt hat.

Ich hatte mir ein bewegendes Buch vorgestellt, mit einem schwierigen Grundthema das betroffen macht. Um richtig oder falsch von Todesstrafe, Vergeben, Verlust, Angst und Liebe. Aber mir der Darstellung von dem Häftling Shay Bourne ist Picoult für mich einfach über das Ziel hinausgeschossen. Der eine Teil zu sehr abgekupfert von einem anderen wirklich großartigen Buch, der andere dann nicht mehr glaubwürdig.
Durch dieses Buch habe ich mich wirklich durch- gearbeitet, nicht mit Interesse gelesen.
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1.0 von 5 Sternen Enttäuchend, 2. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Jodi Picoult schickt den Leser nicht in Fantasiewelten, zu selbsterdachten schönen Orten, sie bleibt in der Realität und zeigt dem Leser was sich dort alles verbirgt, macht ihm klar, dass die Entscheidung darüber, was man morgens anzieht, einfach nur lächerlich ist, im Gegensatz zu solchen, die manch andere Personen zu treffen haben.

Genau vor einer solch schweren und alles andere als belanglosen Entscheidung steht June Nealon. Soll sie das Leben ihrer Tochter damit retten, dass sie ausgerechnet den Mann helfen lässt, der für den Tod ihres Mannes und ihrer erstgeborenen Tochter verantwortlich ist?

Mehr als nur schockierend wird man gleich zu Beginn mit den dramatischen Ereignissen konfrontiert. Völlig unerwartet muss man schon am Anfang feststellen, dass Jodi Picoult es wieder einmal schafft dem Leser völlig den Boden unter den Füßen zu nehmen, ihn in den Bann der Geschichte zu ziehen und ihn fassungslos und sprachlos zu machen.

So wie in ihren anderen Bücher auch, wird die Geschichte aus der Sicht sich immer wieder abwechselnder Personen beschrieben, wodurch man einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelten dieser bekommt und so auch versuchen kann, deren Beweggründe für ihre Handlungen nachzuvollziehen. Anfangs wundert man sich noch über die ein oder andere Person, welche eine Nebenrolle zu spielen scheint, wird später jedoch klar, was deren Bedeutung in der weiteren Geschichte so wichtigmacht.

Dies geschieht vor allem an der Stelle des Buches, an der man mit einem Thema konfrontiert wird, das durch Titel und Klappentext so nicht zu vermuten war. Die Geschichte wendet sich schnell von den anfänglichen dramatischen Ereignissen ab und konzentriert sich viel mehr auf den Mörder und dessen Wunsch nach Wiedergutmachung. An dieser Stelle empfand ich die vielen religiösen Erläuterungen leider als so störend, dass ich das Buch letztlich abbrach.

Jodi Picoult hat mit diesem Buch sicherlich wieder ein Werk geschaffen, das den Leser voll und ganz packen kann und hat auch hier wieder zu einem Thema gegriffen, der Todesstrafe, das sehr nachdenklich macht und so bewirkt, das man auch nach dem Lesen des Buches noch mit der Geschichte zu kämpfen hat, sich weitere Gedanken darüber macht.
Hätte dieses Buch sich mehr auf Mutter und Tochter konzentriert, als auch weniger religiöse Aspekte beinhaltet, wäre ich sicherlich wieder vollauf begeistert gewesen, so jedoch konnte mich das Buch leider nicht genügend fesseln und absolut nicht begeistern.
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5.0 von 5 Sternen Einer der tiefsinnigsten Romane, die ich gelesen habe, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Ich möchte mich kurz und knapp fassen: Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Zuerst war ich ehrlich gesagt skeptisch, da ich den Buchrücken nicht allzu ansprechend fand, da das Buch aber ein Geschenk meiner Schwester war, fing ich trotzdem an zulesen. Mir war schon nach wenigen Seiten klar, dass dieses Buch super ist. Ich finde, dass heutzutage Religion und Glaube wichtige Rollen in unserer Gesellschaft spielen, vor allem, weil diese immer mehr an Glaubwürdigkeit und Zuspruch verlieren. Ich selbst interessiere mich für Bücher wie The Lost Symbol von Dan Brown, wo die Religion auch hinterfragt wird und kam daher aus dem Lesen gar nicht mehr raus. Auch das Ende fand ich überraschend und nicht wirklich absehbar. Ein weiterer positiver Aspekt ist für mich der Perspektivenwechsel. Ich fand es sehr angenehm mich auch in die anderen Charaktere reinzuversetzen und dadurch zu versuchen ihre Ansichten und Meinung zu verstehen(am besten fand ich die Buchstellen mit der Anwältin& dem Arzt, so gab es auch etwas zu lachen)Dieses Buch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, meine Schwester ebenfalls. Auch hat sich eine Freundin unabhängig von mir dieses Buch gekauft und wir haben lange darüber diskutiert, da es einfach mal etwas anderes ist. Religion und Glaube zu hinterfragen, nicht alles für selbstverständlich anzunehmen. Der eine findet dieses Thema interessant, der andere nicht. Ich kann nur sagen, dieses ist das beste Buch von Jodi Picoult, was ich bis jetzt gelesen habe und kann es daher nur weiterempfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, dass berührt, 26. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Das Herz ihrer Tochter ist meiner Meinung nach eins der besten Bücher die Jodi Picoult bisher geschrieben hat. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Da es wieder aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde fällt es leicht sich in die unterschiedlichen Personen zu versetzen. Das Gefühl stimmt wie immer. Tolles Buch! Absolut empfehlenswert! Für mich definitiv 5*
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das Denken und Leben verändert, 25. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Taschenbuch)
Ich muss vorweg eines sagen...als ich einige der Rezessionen zu diesem Buch hier gelesen habe, war ich mehr als geschockt...natürlich lässt sich über Geschmack streiten, aber wie kann man dieses Buch nicht zum Weinen schön und gleichzeitig grausam empfinden? Eine Mischung, die es für mich zu einem der Bücher macht, die mein Leben verändert haben.

Jodi Picoult erzählt darin die Geschichte um das Herz von Claire, die als junges Mädchen dringend ein Spenderherz braucht, abwechselnd aus der Perspektive von der Mutter June, der Antwältin Maggie, dem Priester Michael und dem Gefängnisinsassen Lucius, denn: Ein potentieller Spender ist Shay Bourne, der Claires Vater und ihre Halbschwester Elizabeth vor über 11 Jahren getötet hat. Doch mit der Hinrichtung durch die Giftspritze kann Shay sein Herz nicht spenden, weshalb er um die Tötung durch den Galgen bittet..

Mehr will ich nicht vom Inhalt erzählen..Es ist ein sagenhaftes Buch, da sich mit den Themen Religion, Menschenrechte, Liebe, Verlust, Todesstrafe sowie mit Randthemen wie AIDS, Familienproblemen u.ä. befasst und ein Stück die Augen öffnet. Unbedingt lesen.
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