Kundenrezensionen


11 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es weht ein seltsamer Wind in den Schweizer Alpen, der Menschen in den Wahnsinn treibt...
Das Unangenehme gleich zu Anfang:
KAUFEN SIE NICHT DIESE FASSUNG. "Phenomena" ist bis heute, das heißt auch in dieser Neuauflage GESCHNITTEN. Erwerben Sie in ihrem eigenen Interesse diesen Film nur über gute Versandhändler in Österreich oder der Schweiz.
Näheres entnehmen sie bitte der Internet Seite: Schnittberichte...
Vor 3 Monaten von Rumburak veröffentlicht

versus
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Phenomena - Zensur ohne Sinn und Verstand!!!
Seit kurzem ist Dario Argentos "Phenomena" nicht mehr indiziert. Die Veröffentlichung einer ungekürzten Fassung mit einer FSK-Freigabe wäre also möglich gewesen...

Leider hat sich der Verleih entschieden, eine stark gekürzte Version anzufertigen und diese der FSK vorzulegen. Diese zensierte Fassung bekam sogar die Jugendfreigabe ab 16...
Vor 21 Monaten von mamakoko veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Phenomena - Zensur ohne Sinn und Verstand!!!, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Phenomena (DVD)
Seit kurzem ist Dario Argentos "Phenomena" nicht mehr indiziert. Die Veröffentlichung einer ungekürzten Fassung mit einer FSK-Freigabe wäre also möglich gewesen...

Leider hat sich der Verleih entschieden, eine stark gekürzte Version anzufertigen und diese der FSK vorzulegen. Diese zensierte Fassung bekam sogar die Jugendfreigabe ab 16 Jahren verpaßt. Die DVD ist nun trotzdem ab 18 Jahren freigegeben aufgrund von Trailern und/oder Bonusmaterial. Ein geschickter Täuschungsversuch, der dem ahnungslosen Käufer eine ungekürzte Fassung suggeriert. Leider ist diese betrügerische Masche bei einigen Labels üblich.

Der Betrogene ist der mündige, erwachsene Kunde, der darauf hereinfällt.
Es wird Zeit, daß der Gesetzgeber diesen Betrügereien einen Riegel vorschiebt!
Notwendig sind verbindliche, deutlich am Cover angebrachte Hinweise auf eine gekürzte Fassung in der Größe des FSK-Zeichens.

Dieser Hinweis fehlt hier leider. Somit ist diese DVD und auch die gleichnamige Blueray-Disc von "Phenomena" für den Müll!

Finger weg!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es weht ein seltsamer Wind in den Schweizer Alpen, der Menschen in den Wahnsinn treibt..., 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Phenomena (DVD)
Das Unangenehme gleich zu Anfang:
KAUFEN SIE NICHT DIESE FASSUNG. "Phenomena" ist bis heute, das heißt auch in dieser Neuauflage GESCHNITTEN. Erwerben Sie in ihrem eigenen Interesse diesen Film nur über gute Versandhändler in Österreich oder der Schweiz.
Näheres entnehmen sie bitte der Internet Seite: Schnittberichte.

Rauschend dichte Wälder, ein tödlicher leiser Wind weht über grüne verlassene Hügellandschaften, ein kleines Mädchen an einer einsamen Bushaltestelle, ein verlassenes Haus, das direkt aus den finsteren Märchen der Brüder Grimm stammen könnte.
"Ist jemand da , ich müsste einmal telefonieren". - Schwarze Schatten in verwinkelten Zimmern.
Das Mädchen, das ängstlich und gleichzeit fasziniert die unverschlossene Haustür önffnet , hineingeht in die verwunschene Totenstille.
Die Zeit scheint den Atem anzuhalten. Eine Kuckkucksuhr still starrend an der Wand.
Plötzlich im Gegenschnitt eine eiserne Kette, die irgendwo in den Tiefen des Kellers aus der Verankerung gerissen wird.
Das unfassbare Grauen hat sich befreit.
Bildfolgen, Assoziationen, Interieur, Spannungsaufbau, Entsetzen. Einmal erlebt brennen sich diese Szenefolgen für immer ins Gedächtnis.
Die fulminante Inszenierungskraft eines Regiemeisters, der in höchster Präzision Atmosphäre zu erzeugen weiß.
Ein Musikcrescendo, das ahnungsvoll grollend die Nackenhaare aufstellt.
Ein unsichtbarer Mörder, der in subjektiver rasender Kamerafahrt, dem in Todesfurcht schreienden Mädchen nachstellt, über dunkle halsbrecherisch schmale Waldstege.
Eine böse metallisch glitzernde Schere, die sich durch den Handrücken bohrt . Ein abgeschnittener Kopf der langsam, in grausam morbide schönem Todestaumel durch eine Glasscheibe bricht, grotesk in reißenden Gewässern in tiefe Felsenschluchten hinunterstürzt.
Das ist der Anfang von "Phenomena", dieser einmaligen arabesken, traumumflorten Horrormagie, die nur ein Dario Argento so auf die Leinwand bringen konnte.
Der Giallo- und Horrormeister Italiens, dessen Filme einmal gesehen für immer im Unterbewusstsein ihre schön schrecklich, giftige Verführungskraft entwickeln hat mit "Phenomena" eines der schönsten Kunstwerke seines Filmschaffens entwickelt.
Ein Film, der schwarzfunkelnd mit so vielen Facetten beglückt, der in seinen irrsinnigen, versponnenen Ideen, seiner phantastischen obskuren opernhaften Umsetzung eine Hommage an die surreale Kraft böser Märchen darstellt.
In einem Film wie "Phenomena" ist alles möglich und lassen wir uns in die irrationale farbintensive, artifiziell fiebernde Traumwelt des Meisters entführen erleben wir, wie logisches Erzählkino der beispiellosen Magie soghafter Fabulierkunst, reiner expressionistischer Sinnlichkeit weichen muß.
Dario Argentos "Phenomena" muß man erleben um es zu glauben , muß selbst mitgerissen sein vom "Schweizer Transsilvanien" wie ein Insektenforscher in der Geschichte die Schweizer Berge und ihre unheimlichen Geheimnisse betitelt, muß sich losgelöst auf eine Reise begeben, die weit führt in das Argento- Reich , das hier mehr als sonst an "Alice im Wunderland" erinnert, freilich in zuweilen grimmige und auch ekelhafte Schocks getaucht.
Ein Mädchenmörder geht um in den verwunschenen Schweizer Bergen.
Nicht nur die dänische Touristin der ersten unvergesslichen Szene fällt ihm zum Opfer, viele weitere werden folgen.
Zu dieser Zeit kommt die bildschöne sechzehnjährige Jennifer Corvino in ein in den Bergen gelegenes Mädcheninternat.
Das Flüstern, Wispern, die lauernde Gefahr in riesigen schattenhaften Internatszimmern, verwinkeltem Schulinterieur kennen wir bereits aus Argentos "Suspiria".
Unvergleichlich knisternde Atmosphäre, eine einzige packende delirierende Bild -und Tonkomposition beschert uns Argento in "Phenomena"
Jennifer Corvino ist Schlafwandlerin. Als Verrückte wird sie in der Schule auch abgestempelt weil sie tatsächlich befähigt ist mit Insekten zu kommunzieren.
Bald lernt sie in den abgelegenen Bergen den verschrobenen Insektenforscher McGregor (Donald Pleasance) kennen.
"Ein Killer geht hier noch immer unerkannt um" wird er über seinen Brillenrand Jennifer warnen.
Von der Polizei ist er beauftragt Untersuchungen an den verwesten Mädchenkörpern und Köpfen vorzunehmen.
Fliegen ernähren sich von Leichen. Und anhand des Fliegenbefalls an dem verwesenden Torso ist zu schließen wo und wann das Opfer auf seinen Mörder getroffen ist.
Jennifer, die einsame Außenseiterin in ihrer Schule, die nur die Insekten als ihre besten Freunde bezeichnet, wird sich mit einem fliegenbefallenen Handschuh des unbekannten Mörders, gefunden an einem Tatort selbst auf die unheilvolle Suche machen.
Nicht mit sachlichen Worten ist die Phantasieexplosion, die archaische, zärtliche dann wieder schweisstreibend spannende und volkommen von jeglichen Storyfesseln losgelöste Filmpoesie zu beschreiben. Laßt die Träume leben, so ruft uns Argento zu. Anything goes.
Die Kraft des Märchens, blutig , böse, doch viel zärtlicher, schwebender und feenhafter, als die Vorgängerwerke "Suspiria" ,"Tenebre" ,"Horror Infernal" zieht den Zuschauer vollkommen in ihren Bann.
Argento schafft hier ein weiteres mal Perfektion. Zuschauermanipulation in überragenden Kamerafahrten, bizarren Kulissen, dem untrüglichen Gespür dafür jedes einzelne Bild mit schwirrender, aufregender, poesievoller Kraft aufzuladen.
Atemberaubende Szenen, wenn Jennifer mit Hilfe einer Fliege das unheimliche "Grimms Märchen" Haus findet, wenn unter alten Dielenbalken ein grausiges Geheimnis lauert.
"Der Mörder möchte so lange wie möglich mit seinen Leichen zusammenleben und vereint sein".
Spiegel, die mit schwarzen Vorhängen verdeckt sind, eine Leichengrube voll verwesender Körper. Zimmer, die andere Durchgänge, weitere Räume und Gewölbe verbergen.
Zitternde schwarzbehandschuhte Hände, die ungestüm ein langes tödlich glitzerndes Stillett zusammenschrauben.
Wie in einer mystischen Gegenwelt irrt die unschuldige junge Protagonistin durch ein Labyrinth der unterbewussten hypnotischen Träume.
Blutige Szenen gibt es viele in "Phenomena". Stets sind sie unvergleichlich betörend und gleichzeitig abstoßend inszeniert, wie wir es von dem Giallo Meister, dessen Filme weit über heutige glattgebügelt eindimensionale Filmerlebnisse hinausgehen, gewohnt sind.
Reine hochstilisierte Kunstwerke stellen seine Werke dar. Kompromisslose mutige Visionen eines Filmauteurs, die unglaublich zu fesseln verstehen.
Daro Argentos "Phenomena" dieser Film, der schrankenlos ein Triumph des sinnlichen Fühlens über den sachlichen Intellekt darstellt, funktioniert auch durch den phantastischen Filmscore so überragend.
Schon wenn die schwebende Kamera am Anfang über die rauschenden nickenden Tannenwipfel der Schweizer Alpen steigt, reichen schon ein paar dieser flirrenden unheilschwangeren gleichzeitig wunderschönen Töne, um selbst den kalten Wind, der durch die alten Bäume weht im Gesicht zu spüren.
Jennifer Connelly, diese schwarzhaarige, filigran, faszinierende Schönheit spielt hier ihre zweite grosse Hauptrolle mehr als überzeugend.
"Phenomena" hat all die begeisternden Vorzüge, die den meisten Filme heutzutage fehlen. Er läßt einfach mit offenen Mund staunen, entwirft eine eigene verschrobene Intensität und macht süchtig.
Wie in vielen Argento Filmen ist es weniger die Geschichte , die wichtig ist, und die man natürlich nach einem einmaligen Schauen kennt, es ist die unvergleichliche Atmosphäre, die immer wieder überraschenden und aufs neue zu entdeckenden hypnotischen Zustände, in die man sich immer wieder fallen lassen möchte.
Film als emotionale Exstase, als aufregendes Rauscherlebnis.
Argento kann in dieser Meisterschaft uns auch die krudesten Ideen in seinem Kosmos spielend leicht erfahrbar machen.
Wir folgen ihm durch eine Welt in der kleine Mädchen mit Insekten sprechen, verunstaltete Gnome auf der Jagd nach Opfern sind, wo Schimpansen mit Rasiermessern hantieren und schwarze rauschende Schatten an dunklen Häuserfassaden übernatürlichen Schrecken verheißen.
Wir folgen ihm, weil er uns die Kraft des kindlichen übersprudelnden Staunens auf so hochprofessionelle Weise mit aller cineastischen Manipulationskunst immer wieder zeigt.
Argentos Filme, speziell "Phenomena" zu schauen heißt- zu träumen.
Träume von bösen, maskenhaft, unheimlichen Mördern , von dunklen Legenden, von blutroten fetischisierten Gewaltphantasien und unschuldig verfolgten Jungfrauen. Von Ahnungen, Verboten, verborgenen Zimmern, raunenden Stimmen, guten feenhaften Kräften.
Nichts anderes als die schillernde Farbenpracht böser Märchen- Und wer Märchen liebt, liebt Dario Argento.
Wieder und wieder werden wir uns aufgeregt verirren in dieses Schweizer Transsilvanien, wo der flüsternde Wind die Schrecken gebiert und im Heulen des Sturms ein Mörder lauert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen FSK 18, 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Phenomena (DVD)
Zu der angeblich ungeschnittenen Fassung haben andere schon genug gesagt, ich kann mich nur anschließen.
Den Film habe ich mir dennoch gekauft, weil ich die Ästhetik in Dario Argentos Filmen sehr schätze und
weil zwei phantastische SchauspielerInnen mitwirken, da ist einmal die noch ganz junge Jennifer Connelly
und dann natürlich der großartige Donald Pleasance. Ich hätte mir den Kauf sparen sollen, der Film hat
zwar ein paar gruselige, atmosphärische Elemente, sonst ist er aber ein extremer Langweiler. Die Hand-
lung schleppt sich dahin, und es gibt ganz offensichtliche Brüche. Inwieweit das in einer vollständigen
Fassung besser wäre, kann ich nicht beurteilen.
Außerdem sind Bild und Ton nicht durchgehend in Ordnung. Besser nicht kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ACHTUNG!!! Geschnittene Version!!!, 21. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Phenomena (neue version) (DVD)
Diese Rezension bezieht sich aussschließlich auf die DVD Version!!! Leider ist diese Rezension auch bei der bereits erschienenen Blu-ray Ausgabe zu lesen. Dies sollte nicht sein, ist aber so und ein Fehler, den Amazon zu verantworten hat. Die Blu-ray Gemeinde bitte ich hiermit um Verständnis und Nachsicht...

Die rezensierte Version der Fa. United ist mit ursprünglich angegebenen 84 Minuten geschnitten. Die Uncut-Version hat eine Laufzeit von exakt 111,11 Minuten und ist erschienen bei XT Video. Zwar weist die Holo-Erstauflage von XT Video ebenfalls nur eine Laufzeit von 85 Minuten auf, was aber lediglich ein Druckfehler auf der Verpackunt, sprich dem Steelbook, ist.

XT brachte den Film, genau wie United, als neue Version heraus...in einem edlen Steelbook mit Hologrammcover. Für die vorliegende 16er Version verwendete man das gleiche Cover...möglicherweise auch als Hologramm (das Foto läßt dies vermuten). Ob allerdings im Steelbook oder nicht, hierüber hüllt sich die Amazon-Artikelbeschreibung in Schweigen. Mittlerweile ist in der Amazon-Produktbeschreibung auch keine Vertriebsfirma mehr angegeben (ursprünglich Fa. United), geschweige denn die Laufzeit (ursprünglich 84 Minuten). Das Produktfoto weist einen FSK 16 Artikel aus; in der Produktbeschreibung liest es sich allerdings 'Achtung: Dieser Titel ist nicht FSK-geprüft'. Nichts ist also wie es scheint, in diesem Angebot. Auch hier obliegt der Fehler eindeutig Amazon. Abgesehen davon ist dies alles auch unwichtig, denn jeder Filmliebhaber haßt nichts mehr als geschnittene Filme und in der Regel ist es leider so, daß geschnittene Filme auf dem jeweiligen Produkt auch nicht als solche deklariert werden...

Zum Film:
Die Schülerin Jennifer Corvino (Jennifer Connelly) kommt in ein Mädcheninternat in die Schweiz. Doch dort in der Gegend treibt bereits ein grausamer Mädchenkiller sein Unwesen. Die von Alpträumen und dem Schlafwandeln heimgesuchte Jennifer wird bei einer ihrer ungewollten nächtlichen 'Exkursionen' Zeugin eines Mordes. Nach und nach entdeckt sie, daß sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt und daß Insekten scheinbar mit ihr kommunizieren. Mit deren Hilfe und der Unterstützung des Insektenforschers Dr. McGregor (Donald Pleasance) kommt sie schließlich dem Mörder langsam auf die Spur...

Im Gegensatz zur Spannung, welche der Film langsam aufbaut, kommt das Ende überraschend schnell. Leider wirkt sich dies auch negativ auf das Erscheinungsbild des Killers aus, welches gen Schluß erst offenbart wird. So gelungen die Spezialeffekte mit den Insekten sein mögen, so schlecht ist leider die Maske des Mädchenmörders, dessen Erscheinungsbild so ganz und gar nicht zu den Mädchenmorden passen will. Mit einer glaubwürdigeren Figur und einer besseren Maske würden sich sicherlich viel mehr Menschen an diesen Film erinnern und vielleicht wäre auch ein Stammplatz in der ewigen Hall of Fame der Leinwand-Serienmörder, neben Norman Bates, Michael Meyers oder Jason drin gewesen.

Eine sehr junge Jennifer Connelly spielt hier übrigens in einem ihrer ersten Filme und liefert gleich mal, zusammen mit Donald Pleasance, eine grandiose schauspielerische Leistung ab... -Drei Sterne normalerweise für diesen Klassiker des Horror-Altmeisters Dario Argento und dem budgetarmen Killergesamtbild. -Für die geschnittene Fassung leider nur einen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Phenomena [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich liebe diesen Film und er gehört einfach in die Sammlung!Dario Argento hat mit Phenomena einen absolut perfekten Film gemacht!Die Cast des Films ist ebenfalls ein Glücksgriff mit Jennifer Connelly und Donald Pleasence!Jennifer ist die Hauptdarstellerin und sie führt uns durch den Film und man fiebert absolut mit ihr mit!Sie spielt ihren Charakter sehr überzeugen und die Inszenierung von Dario Argento tut ihr übriges dazu!Der Film ist in seinen stärcksten Momenten ein perfekter Alptraum von nie nachlassendem Terror!Eine der markantesten Szenen ist als die arme Jennifer in die Gruppe mit Brackwasser,Maden und den Leichenteilen fällt!Auch wirklich unheimlich ist der Killer desen Idendität wie bei Dario Argento üblich erst am Ende gelüftet wird!Selbst am Ende hat Dario Argento noch einige Überraschungen bereit die man so nicht erwartet hätte!Phenomena ist unterm Strich ein Topfilm den man haben sollte!Aber ich empfehle nur die uncut Fasung!Der Film ist wirklich aussergewöhnlich und man sollte ihn zumindest einmal gesehen haben!Für mich ist der Film,Dario Argentos Meisterwerk!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung! Geschnittene Version!, 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Phenomena [Blu-ray] (Blu-ray)
Der FSK wurde eine geschnittene Fassung von Phenomena vorgelegt, die aber mit einer Laufzeit von 114:38 (24fps) bzw. 110:37 (25fps) immer noch um knapp 1 Minute gekürzt ist. Anstelle der beantragten Kennzeichnung "Keine Jugendfreigabe", vergaben die Prüfer das FSK 16-Siegel. (Quelle: Schnittberichte.com). Das FSK-ab18-Siegel hat der Film nur wegen den Trailern auf der Blu-Ray/DVD, der (gekürzte) Film selbst bekam eine "Ab 16"-Freigabe.
Ungekürzt (+ "Unrated") ist der Film über Österreich (XT-Video) auf Blu Ray und DVD zu beziehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Argento's "SUSPIRIA" der 80er, 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phenomena [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin seit den '80er Jahren Fan von Fulci und Argento! - Phenomena habe ich schon auf VHS geliebt , aber die Schönheit der Farben haben auf der Blue Ray eine Inzensivität & Ausdruck bekommen wie Meistro Argento es sich gewünscht hätte! Aber Motte der 80er war das ja nicht machbar! Die Handlung ist spannend, die Maske & Tricks noch handgemacht , man nehme mal den supertoll in Szene gesetzten Angriff der Fliegen auf das Internat...für mich einer der schönsten Horrorfilme überhaupt !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist eben NICHT unzensiert, 21. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Phenomena [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist zwar vom Index runter seit diesem August, trotzdem ist das hier die Cut-Fassung mit 115 Min. Die Uncut-Fassung mit 116 Min. muss erst noch geprüft werden. NICHT KAUFEN!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Fliegenflüsterin, 26. März 2014
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Phenomena (DVD)
Klare Ansage: Ich bewerte den Film, nicht die DVD; dies haben andere getan.

Die junge Jennifer (Jennifer Connelly) kommt auf ein Schweizer Internat. Dort sowie in der Umgegend findet eine grausige Mordserie statt. Regisseur Dario Argento liefert am Ende zwar eine Pseudo-Erklärung, aber wie bei so vielen seiner Filme, funktioniert das Ganze nicht so gut auf der Plausibilitätsebene. Und bei seinen besseren Werken macht das nichts. Dieser gehört definitiv dazu, weil es dem ungestümen Bilderstürmer gerade noch gelingt, seinen Mix aus Mythen, Tiermetaphern, Traumsymbolik und Filmklassikerzitaten nicht allzu wahllos, laut und lärmend erscheinen zu lassen. Selbst die übernatürlichen Elemente fügen sich ein, hier: die Liebe Jennifers zu den Insekten, die auch diejenige des Regisseurs ist. Man kennt das von Argento: Tiere sind nicht putzig, süß und lieb, aber stellen letztlich dann doch die durch menschliche Perversionen derangierte Ordnung wieder her und sind also positiv konnotiert. Selbst wenn dies mitunter recht eklig anzusehen ist (allein die Maden auf Leichenteilen - ich bin ein Zuschauer, holt mich hier raus...), sind es doch die Tiere, die der Heldin den Weg zum Verborgenen bahnen und einen Gutteil zur Lösung des Rätsels beitragen. Vor allem Insekten, speziell Fliegen, die in einem eigentlich absurd bescheuerten Plan sogar als eine Art Spürhunde eingesetzt werden. Jennifer ist mit ihnen symbiotisch verbunden, sagt auch selbst, dass sie Insekten liebe und dies schon immer getan habe. Eine Fliegenflüsterin sozusagen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch Jennifers Widerpart - die Szene, in der dieser am Anfang ein mordsmäßiges, ängstlich-wütendes Getue wegen einer Biene im Auto macht, lässt ahnen, wo Argento diese Figur positioniert hat. Schließlich: Die Insekten haben tatsächlich eine so starke Verbindung zu Jennifer, dass sie ihr in Massen in einer Gefahr beistehen. Deren Angriff auf (...dies sei nicht verraten) vor dem Vollmond am See liefert nicht nur ein Bild von grausamer, erhabener Schönheit, sondern mag an den späteren "The Dark Half" nach Stephen King erinnern, in dem ein Mann herausfindet, dass Sperlinge seine Verbündeten sind. Interessanterweise stammt die King-Verfilmung von Argentos Freund und künstlerischem Partner George A. Romero und enthält ebenfalls einen solchen Angriff (nur eben mit Sperlingen statt Insekten). Da hatte der schlaue Italiener also die Nase vorn...

...aber Argento schaut gleichzeitig zurück, beispielsweise wieder einmal (wie schon in "Suspiria") auf die strenge Klosterschule seiner Kindheit, indem er ein paar äußerst drakonische Erzieherinnen zeigt, die zudem ein schreckliches Geheimnis bergen. Argento schaut aber auch zurück auf filmische Vorbilder; so mag man in Traumsequenzen und in der Architektur des Internats die seltsame Mischung aus expressionistischem Furor und kühler, geometrischer Strenge eines Fritz Lang erkennen. Argento zählt Lang zu seinen Vorbildern. Schließlich lässt die Auflösung der Geschichte, wenn auch nur entfernt, an "Psycho" denken; so kommt z.B. eine Puppe statt eines Menschen und ein schreckliches Mutter-Sohn-Geheimnis vor. Mit Müttern hat es Argento aber sowieso in seinem gesamten filmischen Schaffen, am Interessantesten vielleicht in "Opera", weil dieser sich am Ende der Küchenpsychologisierung völlig verweigert, obwohl er doch darauf hinauszulaufen scheint. "Phenomena" kommt dem aber schon recht nahe.

Wieder einmal dringt Argento tief zum Verborgenen durch, lauert das Geheimnisvolle hinter Türen, Mauern oder unter Böden (bzw. ist dies hier oft das ultimative Grauen, was an eine von Lovecraft gebrauchte Formulierung erinnert, zu dem Argento in einem Interview Bezüge hergestellt hat und auf den er hier anspielen mag). Argento parallelisiert dies diesmal nicht so sehr mit dem Geheimnis unter der Körperhülle (obwohl auch hier grausig-brutale Szenen vorkommen), sondern eher mit dem Unterbewussten. Jennifer ist Schlafwandlerin und hat Visionen von einem Mord, der sich später ereignen wird. Natürlich sieht das alles bei Argento mal wieder herrlich primärfarbverstärkt und rauschhaft aus, und wenn sich Jennifer in surreal-kalt-geometrischen Korridoren wähnt, hat dies nicht nur etwas von Fritz Lang, sondern mag es auch ein Blick in das Unbewusste sein. Argento soll sich der Jung'schen Traumsymbolik bedienen, bei der ich mich nicht so gut auskenne. Auffällig ist jedenfalls wieder einmal die symbolische Verwendung von Feuer und Wasser, gerade im Finale. Jennifer muss eine Bestie zerstören und gleichzeitig in ein Bad der Reinigung eintauchen, oder so ähnlich.

Sind wir am Ende zum Unterbewussten, zum Geheimnis im verborgenen Raum vorgedrungen? Genau wie bei der Reise nach außen (Argento hat sich im Interview auf Galilei bezogen, der sich weigerte, die Endlichkeit der Welt anzuerkennen) ist auch bei der Reise nach innen hinter jeder Tür noch eine weitere Tür, vielleicht lässt sich nie zum Kern vordringen. Aber Argento bietet an, mit dem Rätsel leben zu können, sein Schluss ist wieder einmal ungewohnt zärtlich, direkt nach einer brutalen Tat. Das ist nicht ganz so irre wechselhaft und ästhetisch disparat wie der auf durchgeknallte Weise meisterliche Schluss von "Opera". Aber man merkt schon, dass Argento auf der Seite der Menschen steht, die sich nicht über die Welt und vor allem die Natur und die Tiere erheben, sondern mit ihr bzw. ihnen verbunden sind. Jennifer war immer eine Außenseiterin: Schlafwandlerin, Insektenversteherin, da kann man in ihrem Alter (ca. 14-15) schon gewaltig gehänselt werden (und im Übrigen interessiert man sich für sie sowieso nur, weil sie die Tochter eines berühmten US-Filmstars ist, was sie eher als Bürde zu empfinden scheint). Am Ende findet sie in einem rührend kitschigen, schönen Bild ihren Frieden mit der Welt. Aber eben mit ihrer ganz eigenen Welt. Bei Argento muss man dazu erst einmal die Schrecken der Gegenwelt überstehen. Katharsis als Reinigung, Feuer und Wasser in fast jedem Argento-Streifen im Finale (bzw. oft dann nur Ersteres, hier aber passenderweise beides).

"Phenomena" ist faszinierend, morbide, schrecklich, aber irgendwie auch schön, wenngleich "Opera" noch etwas radikaler und (jedenfalls mich) berührender geriet. Konsequent und klug ist aber auch "Phenomena" - auf Argentos Logikverweigerungsebene, die uns dennoch nicht langweilt, weil Argento sich dem Erzählkino nicht verweigert, sondern eine eigene ästhetisch-symbolische Logik des Erzählens schafft. Darin ist er vielleicht Hitchcock vergleichbar, der sich an eine lineare Erzählweise hält, in die er viel Symbolik und ganz wenig Logik eingebaut hat, aber den Zuschauer so packen kann, dass er nicht aufbegehrt. Im Gegensatz zum Altmeister ist Argento stärker gefährdet, auf dem schmalen Grat zwischen klassischem Erzählkino und Bilderrausch abzurutschen. Zu berserkerhaft geht er gelegentlich vor, zu aufdringlich sind seine Bilder, zu abstrus die Handlungsweisen der Protagonisten, zu laut und wahllos seine Musikstücke. Hier geht es gerade noch. Leicht Abzüge dafür, dass man sich schon arg oft fragt, wieso die Figuren auf die Gefahr zugehen statt vor ihr wegzulaufen. Das ist natürlich Argentos Haltung des neugierigen Suchens, siehe oben, aber zu den Protagonisten passt sie einfach oft nicht und wirkt künstlich. In mehr als einer Szene möchte man aufschreien, weil jeder nur halbwegs vernünftige Mensch sofort wegrennen statt noch weiter auf das Grauen, die dunklen Gänge, die Abgründe zugehen würde. Ferner fand ich den Einsatz diverser Rockbands nicht immer gelungen. Gerade in spannenden Szenen darf auch einmal Ruhe sein, was die Spannung eher noch erhöht statt zudröhnt. Indes gibt es, selten genug bei Argento, eine klassische Suspense-Szene der Stille, wenn Jennifer unbemerkt aus dem Krankenhaus fliehen möchte. Eine meisterhafte Sinfonie der kleinen Bewegungen und Beinahe-Entdeckungen, wie sie Hitch oder sein Epigone Brian de Palma nicht besser hinbekommen hätten. Interessanterweise an der entscheidenden Stelle auch wieder unlogisch: Eine herunterfallende Stricknadel hat doch nicht die nötige kinetische Energie, um im Wollknäuel steckenzubleiben, sie würde auf den Boden fallen und die Krankenschwester aufwecken. Aber da hat uns der Meister natürlich schon längst auf Jennifers Seite gezogen...

Anmerkung: Das Buch Dark Stars enthält einen Essay und ein längeres Interview mit Argento; hieraus stammen viele der obigen Aussagen, u.a. den Hinweis auf den Einfluss Fritz Langs, den man (oder frau...:-)) aber auch so erahnen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Originalton nicht verfügbar, 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phenomena [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Originalton ist nicht verfügbar - damit ist diese DVD nicht akzeptabel. Lassen Sie die Finger davon! Es gibt sie auch anderswo zu kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Phenomena
Phenomena von Jennifer Connelly (DVD - 2012)
EUR 11,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen