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am 17. Mai 2013
...muss ich denken, wenn ich mir diese Scheibe, nach mittlerweile über 30 Jahren, immer wieder anhöre. Sicherlich ist "Unknown Pleasures" nicht für die Allgemeinheit aufgenommen worden und manch schockierter Zeitgenosse fand diese Musik, damals wie heute, depressiv. Doch wer sich einmal die Mühe gemacht hat, zu erfahren, wie es in Großbritannien der Siebziger Jahre, insbesondere in Manchester war, wird diese Musik wohl besser verstehen können...

Aber nicht nur die soziale und gesellschaftliche Kälte im Großbritannien der Siebziger Jahre drückt sich in der Musik von Joy Division aus. Nein, auch die tiefen, persönlichen Probleme von Ian Curtis machen sich in den Texten auffällig bemerkbar. Und doch ist der gesamte Sound total mitreißend - ganz das Gegenteil von depressiv. Das muss erst einmal jemand Joy Division nachmachen! Spontan fällt mir keine aktuelle Band ein, die diesen Kunstgriff heute so hin bekommt - vielleicht gäbe es dann doch so eine Art von kurzer Erlösung? Denn nicht unbedingt nur die Musik ist düster, sondern die Welt, so wie wir sie uns geschaffen haben, kann düster und trostlos sein. Und diese unsere Welt wiederum, bringt solch eine Band wie Joy Division hervor. Doch welch Glück, auch heute niemals einen Song von diesem Album im Mainstreamradio gehört zu bekommen! Unknown Pleasures eben...

Leider konnte Ian Curtis sich selbst nicht aus seinem inneren Gefängnis befreien, oder der traurige Suizid war sein Versuch der Befreiung - wir werden das wohl nie herausfinden. Nur wer sich vor Depressionen fürchtet (ist mann/frau dann nicht schon depressiv?) oder sich noch nie mit den negativen Aspekten des Lebens auseinandersetzen musste, gar davor flüchtet, auf den wird diese Musik immer beängstigend wirken. Doch für mich ist es einfach mitreißend was hier vor fast 35 Jahren aufgenommen wurde.

Wie soll ich die Wirkung der Musik von Joy Division beschreiben? Hart und reduziert, spartanisch um dann doch kurz bombastisch hell aufzuleuchten, wie ein sterbender Stern (Cover!) kurz vor dem Vergehen. Hypnotisch, manisch dann wieder sanft und gefühlvoll, widersprüchlich und voller Angst. Ein wenig Hoffnung, doch dieser kleine Lichtschimmer wird wieder majestätisch enttäuscht und zerschmettert...

Vergesst was die Musikjournalisten schreiben und vergesst deren Begeisterung. Es ist egal, ob Joy Division als ein Meilenstein der Rockgeschichte gilt, oder andererseits als überbewertet bezeichnet wird - alles nur Leben aus zweiter Hand! Nur die eigenen Erfahrungen zählen und hätte sich diese Band um die dummen Meinungen Anderer gekümmert, wäre sie total unbekannt geblieben, weil sie eben diese Magie niemals so erreicht hätte.

Unknown Pleasures, ein schwarz glänzender Edelstein der aus sich selbst heraus leuchtet...
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TOP 500 REZENSENTam 8. November 2012
Eine einsame unverstandene Seele, die sich in einer trostlosen Umgebung zu behaupten versucht. Die Flucht gelingt nur durch die Abkehr ins Innere, durch das Vergegenwärtigen der Aussichtslosigkeit und akzeptieren der Situation - diesen Kampf, diesen inneren Konflikte kann man aus ,Unknown Pleasures` wohl herauslesen/hören. Hoffung verschwindet und wird unbedeutend.

Ian Curtis kehrt seine schwerkranke Seele nach aussen, die Band schafft mit einfachen, aber effektiven Mitteln einen neuen Sound und New Wave wurde durch Joy Division vielleicht depressiv, aber auch sehr persönlich. Der Sound mag anfänglich kalt klingen ist aber in Wrklichkeit ungemein intensiv und emotional. Die Produktion ist karg und insgesamt ist diese Platte nichts für schwache Nerven.

Was Joy Division von Bauhaus - die ähnliche Stimmungen heraufzubeschwören im Stande waren - unterschied war, dass Joy Divsion nie theatralisch, dafür aber oft kämpferischer klangen. Trotz der Tanzbarkeit dieser Musik ist das Rock - düsterer Ausdrucksrock der - so scheint es - in den schnellen Stücken dazu dient, in eine Trance zu versetzen, die die unvermeidliche düstere Realität des Hauptprotagonisten für ihn ertragbar machen soll. Am Ende steht Entfremdung - nicht nur von seiner Umgebung, sondern von eben dieser Realität.

Ganz wichtig und hat mit den späteren New Order kaum mehr etwas gemeinsam. Und Ian Curtis war ein weiterer großartiger Beweis dafür das Kunst aus ,Müssen` und nicht aus ,Können` entsteht.
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am 29. Dezember 2007
Daß es sich bei den beiden Joy Division Alben um absolute Meisterwerke und Höhepunkte der Rock/Independent-Musik handelt, muß glaube ich nicht mehr besonders erwähnt werden. Es gibt kaum andere Alben aus dieser Zeit, die sich im Laufe der Jahre so stark behauptet haben und die ich regelmäßig immer wieder so gerne höre wie "Unknown Pleasure". Es gab und gibt keine vergleichbare Band wie Joy Division.

Im Gegensatz zur vorhergehenden Kritik finde ich den Klang der neuen Ausgabe durchaus besser. Sowohl über Kopfhörer als auch über (gute) Boxen klingen die Aufnahmen nun klarer, räumlicher und detaillierter - ohne daß die Stimmung und der typische JD-Sound dabei angetastet wurde. Insbesondere Ians Stimme wurde besser herausgelöst und wirkt nun noch prägnanter und direker - ein klarer Gewinn, und ein insgesamt aufgefrischter und vom Staub befreiter Sound. Die Remaster-Version wirkt beinahe so, als wären die Jungs erst gestern im Studio gewesen... was will man mehr?

Für JD-Interessierte also ein absolutes Muß, und auch für alte Fans lohnt die Anschaffung durch die neue frischere Abmischung...
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am 6. Juni 2014
Keine Ahnung, was man hierzu schreiben soll... entweder man kennt und liebt Joy Division oder aber man hört halt was anderes....? In meiner frühen Jugend war dieses Album, der Stil und die musikalische Aussage von Joy Division prägend - diese Prägung bildete möglicherweise die Grundlage meines Muskgeschmackes (der dennoch in alle Richtungen geht). Aber als Erst-Hörer und Nicht-Kenner von Joy Division; jemand der vielleicht nur Top-produzierte Alben+Musik kennt (wie es seit Ende der 90er üblich ist), wird die Tonqualität des Albums überraschen: das klingt irgendwie nach Proberaum; zuwenig Mikros über, kein richtiges Mischpult, Spielfehler (!)... dennoch, wie oben beschrieben ist die Musik von Joy Division definitiv Stil- und Menschenprägend. Einzigartiger Gesang - eizigartigeTexte, genial einfache Bassläufe und Gitarrenlicks: See U in the Center of the Citiy.... Danke.
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am 19. Februar 2012
Ein Debüt, welches eigentlich gar keins war, weil es das letzte Album gewesen ist, dessen Veröffentlichung Sänger Ian Curtis lebendig miterlebt hat. Die Rede ist natürlich von "Unknown Pleasures", dem ersten Longplayer von Joy Division, der früheren Band des 1980 verstorbenen Sängers Ian Curtis. Diverse Singles, die abseits ihrer 2 Alben erschienen, zeigen, das Joy Division nicht unbedingt eine waschechte Album-Band gewesen sind. Davon merkt man aber auf "Unknown Pleasures" nicht sonderlich viel. Im Gegenteil. Die 10 Songs sind roh, ungehobelt und instinktiv, aber auch durchaus abwechslungsreich und stellenweise mit kraftweresken Synthesizern durchsetzt. Der unverkennbare Stil des Albums wird besonders durch Peter Hooks simple, aber wirkungsvollen Gitarreneffekte und charakteristischen Hooks erreicht, was besonders in "Disorder" und "Day Of The Lords" gut nachzuhören ist. "Insight" beschreitet mit seinen primitiven, wirren Synthesizern sogar leicht avantgardistische Wege in Richtung New Wave und "New Dawn Fades" bildet durch seinem elegischen, Cure-ähnlichem Stil schließlich den Höhepunkt des Albums. Das schlichte, schwarze Cover mit den Radiowellen veranschaulichte die kühle, minimalistische Musik Joy Divisions hervorragend und ist immer noch mein Favorit unter allen Bandshirt-Motiven
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am 29. Oktober 2007
BEWARE! If you already own the Heart and Soul box set, then you already own all but 2 of the tracks on this 2 CD set, since Unknown Pleasures is included in its entirety on the box set, and the first 10 tracks on Disc 4 are 10 of the 12 tracks on the bonus live CD. The 2 tracks not on the box set are Shadowplay (in fact previously unreleased from this gig), and Transmission, previously available on the 1988 Atmosphere CD single and on one of the 1995 Love Will Tear Us Apart CD singles. Still a good gig. Actual date and location were The Factory, Hulme, Manchester, July 13, 1979.
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am 16. Oktober 2015
Im Gegensatz zur Wiederveröffentlichung von New Order's Get Ready bin ich mit dieser Scheibe absolut zufrieden. Hier wurde gut gearbeitet! Der Sound kommt lebendig aus den Boxen und die Stücke auf diesem Longlplayer haben auch nach über 30 Jahren nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Mein persönlicher Favorit ist New Dawn Fades... Schade, schade um Ian Curtis.
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am 29. Dezember 2015
Tonqualität und Aufmachung wunderbar, schlicht, einfach aber wunderbar. Englischer Begleittext mit ein paar tollen Fotos. Für jemanden, dessen erstes Division Album bin ich hellauf begeistert. Kann ich nur weiterempfehlen.
Danke
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am 28. August 2015
Selbst ich sollte meinen, dass es völlig überflüssig ist noch eine Rezension zu Unknown Pleasures, der ersten Joy Division Aufnahme aus dem Jahr 1979, zu schreiben: ein Meisterwerk der Musik-Geschichte, das allerdings in dieser Form nur vor dem Hintergrund tobenden Punks entstehen konnte.

Doch was ist so Besonderes an dieser Musik - ist sie doch reichlich ungeschliffen, geradezu amateurhaft, klingt als hätten die Musiker gerade erst entdeckt, dass es E-Gitarren, Drums und Bass gibt und ein Mikro, in das man....sich hineinstürzen kann. Und da sind wir beim Punkt: über die Depression Ian Curtis' ist so ziemlich alles und noch viel mehr gesagt worden, was ärztliche Bulletins, Schwarz/Weiß-Regisseure und Boulevard-Zeitschriften wie Rolling Stone et al. zu sagen wußten. Das macht sicherlich den morbiden Reiz der Aufnahme aus, doch ist das noch nicht der Schlüssel. Den findet man erst in der geradezu radikalen Archaik der Aufnahme. Ein Rock-Musiker, vielleicht jeder Musiker, ist gut beraten zumindest den Hut in den Ring zu werfen, wenn er sich der Selbstentäußerung, die Musikmachen immer mit sich bringt, aussetzen will - alles andere ist Halbherzigkeit, davon gibt's mehr als genug. Doch Joy Division warfen nicht nur den Hut, die warfen sich selbst, setzen sich schonungslos den Schlägen aus, die sie aus ihrem eigenen Seelenleben zogen....und sich selbst versetzten: eine Musik wie ein Bild Francis Bacon's - Three Screaming Popes oder Figure With Meat - ein Bild und eine Musik so radikal in seiner Selbstentäußerung: wie ein Klumpen nacktes blutiges Fleisch, an fiebrige Nerven gebunden, in neurotischen Kuben der Angst gefangen:

"According to Gilles Deleuze, painting is hysteria. Painting in the throes of hysterics attempts to go 'beyond representation,' morphing 'cerebral pessimism into nervous optimism.' - Francis Bacon, zitiert aus In Perspective by Camer Onafzal....und Ian Curtis? Nur das "optimism" fehlt.

Der Manchester Live-Gig aus dem selben Jahr unterstreicht dies nur noch, indem er nun auch den Aspekt radikaler Bildhauerei hinzufügt: ein Monument, wie mit der Axt aus einem Stamm geschlagen. Nein, neu und einzig war das nicht, wie die Verwendung von Sister Ray auf ihren späteren Live-Konzerten beweist. Dieser Song ebenso wie I'm Waiting For My Man, beide von Velvet Underground, The End von den Jim Morrisson und den Doors, I Wanna Be You Dog von Iggy Pop und den Stooges - sie alle lebten diesen überreizten Expressionismus, dieses alle Sicherheit negierende radikale Spiel um niemals weniger als Alles.
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am 5. Oktober 2007
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Das Konzert auf der Bonus-CD befindet sich bis auf "Transmission" bereits auf der "Heart & Soul"-Box.
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