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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Daddy muss noch arbeiten."
Und direkt nach der Arbeit muss Daddy für acht Jahre ins Gefängnis. Leider sieht die Wirklichkeit für den Bankräuber Will Montgomery(Nicolas Cage) genau so aus. Er wird nach einem großen Coup gefasst. Seine Mitstreiter Hoyt(M.C. Gainey), Riley(Malin Akerman) und Vince(Josh Lucas) können fliehen. Die Beute, 10 Millionen Dollar, soll Will...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2012 von Thomas Knackstedt

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas einfallslos
Nicolas Cage hat seine Rollen, die er spielt und das ist auch in Ordnung so. Es überrascht also nicht, dass er auch in diesem Film nicht über sich hinaus wächst.

Leider ist die Handlung etwas sehr geradlinig und wartet mit wenigen/keinen überraschenden Wendungen auf. Stellenweise (insbesondere bei der Handhabung von Magnesiumlanzen) nimmt...
Vor 22 Monaten von M. Hanke veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Daddy muss noch arbeiten.", 8. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
Und direkt nach der Arbeit muss Daddy für acht Jahre ins Gefängnis. Leider sieht die Wirklichkeit für den Bankräuber Will Montgomery(Nicolas Cage) genau so aus. Er wird nach einem großen Coup gefasst. Seine Mitstreiter Hoyt(M.C. Gainey), Riley(Malin Akerman) und Vince(Josh Lucas) können fliehen. Die Beute, 10 Millionen Dollar, soll Will verbrannt haben. Nur leider glauben das weder Agent Harland(Danny Huston), noch Vince, der es mittlerweile geschafft hat, für tot erklärt zu werden. Als Will wieder ein freier Mann ist, sucht er seine Tochter Allison(Samy Gayle) auf. Die will von ihrem alten Herrn nichts wissen. Doch auch das ändert sich, denn: Vince entführt Allison und verlangt von Will die damalige Beute. Das Geld gegen Allisons Leben; das ist der Deal. Will marschiert zur Polizei, aber niemand glaubt ihm. So bleibt es wieder mal am ehemaligen Bankräuber hängen, die Rettung der Tochter selbst in die Hand zu nehmen...

Gleich vorweg: -Stolen- ist kein hochkarätiger Thriller der Extraklasse. Dafür ist die Story zu schwach. So, oder so ähnlich, haben wir das schon Hundert Mal gesehen. Zudem sind ein paar Charaktere, wie z.B. der Bösewicht Vince schlichtweg zu blass und zweidimensional gestaltet. Unterhaltungswert hat -Stolen- trozdem. Cage ist immer einen Blick in den Film wert und die Stunts und auch die Spannungsschraube sind ordentlich gemacht. Das Ende ist, meiner Meinung nach, leider komplett überfrachtet und löst hier und da schon ein wenig Kopfschütteln aus. Ich hätte -Stolen- 3,5 Sterne gegeben. Da das nicht geht, sind es vier geworden.

Regisseur Simon West verlässt sich bei seinem Film voll und ganz auf die Darsteller. Er hat Glück, dass das mit Cage und Huston sehr gut funktioniert. Für einen wirklichen Klassefilm ist das Drehbuch zu schwach und die Idee der Handlung einfach zu gängig. Wer Nicolas Cage mag, sollte sich -Stolen- in jedem Fall anschauen. Allen anderen Interessierten kann ich nur raten: Entscheiden sie selbst! Die Entscheidung ob -Stolen- für sie Top oder Flop ist, kann ihnen ohnehin niemand abnehmen...
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein besserer Nicholas Cage, 2. November 2012
Von 
Jörg Hoffmann (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stolen [Blu-ray] (Blu-ray)
Seine achtjährige Haftstrafe gerade erst abgesessen und eigentlich nur Ruhe suchend, wird Ex-Meisterdieb Will Montgomery von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt. Der ehemalige Verbrecherkollege Vincent erpresst ihn und hält Montgomerys Tochter Alison in einem gestohlenen Taxi als Geisel fest. Diese lässt er nur frei, wenn Will ihm das Versteck der zehn Millionen Dollar aus ihrem letzten gemeinsamen Raubüberfall nennt. Will würde für das Leben seiner Tochter durch die Hölle gehen. Noch nichts von seinem Job verlernt und in Topform setzt er sich auf die Fährte des Kidnappers, um Alison zu retten.

Nicholas Cage dreht einen Film nach dem anderen und leider in der Vergangenheit auch einen Flop nach dem anderen,kleine Außnahme Pakt der Rache und der aktuelle Actionthriller Stolen von Con Air/Expandables Regisseur Simon West.Natürlich ist Stolen kein Kracher,aber er ist unterhaltsam und hat die eine oder andere Finte parat.Ich dachte Cage bekommt garnichts mehr auf die Reihe,zumindest macht er in Stolen wieder eine etwas bessere Figur.
Stolen ist in keiner Liga mit Con Air oder The Rock,aber er hebt sich zumindest etwas von Actionfilmen von der Stange ab und war durchaus spannend.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blu-ray im Test!, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Stolen [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Story: Nach einem missglückten Raubüberfall wurde Will Montgomery zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt. Nachdem er seine Zeit abgesessen hat, möchte er seine Tochter wieder sehen. Diese wurde von seinem alten Raub-Kollegen Vincent entführt und fordert für die Freilassung von Will zehn Millionen Dollar, die bei dem missglückten Raubüberfall gestohlen wurden. Will hat 12 Stunden Zeit das Geld zu beschaffen, bevor seine Tochter stirbt.
Nicolas Cage gehört zu den wenigen Schauspielern, die Gut und schlechte bzw. sehr schlechte Filme machen und "Stolen" gehört eindeutig zu den besseren seiner Werke. Das liegt einmal auch am Regisseur Simon West, der schon einiges an Actionerfahrung sammeln konnte. Zum anderen passt die Rolle von Will sehr gute zu Cage und ich nehme ihm diese von Anfang bis Ende ab. Die Spannung hält sich den ganzen Film über und endet in einem vorhersehbaren Ende. 4 Sterne

Das Bild: Dieses bietet eine herausragende Schärfe, mit kräftigen und natürlich wirkenden Farben. Der Schwarzwert könnte besser sein und zeigt einige Male etwas Schwäche, das vor allem in dunklen Szenen zum Filmkorn führt. Sonst ist das Bild sehr klar und deutlich mit vielen Details. 4 Sterne

Der Ton: Liegt bei dieser Blu-ray in DTS-HD 5.1 Master Audio in Englisch und Deutsch vor. Die Abmischung ist sehr gut geworden, die Stimmen sind bestens zu verstehen. Die Actionszenen bieten einen guten Klang, könnten nur etwas mehr Dynamik für meinen Geschmack haben. Der Bass leistet gute Arbeit und die Musik ist klar und deutlich. 4 Sterne

Die Extras: Neben einem Wendecover gibt es noch eine Art Making-Of mit einem Behind the Scenes Featurette, Interviews mit Simon West, Nicolas Cage, John Lucas, Danny Huston und Malin Akerman sowie Trailer. 3,5 Sterne
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas einfallslos, 16. Juli 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
Nicolas Cage hat seine Rollen, die er spielt und das ist auch in Ordnung so. Es überrascht also nicht, dass er auch in diesem Film nicht über sich hinaus wächst.

Leider ist die Handlung etwas sehr geradlinig und wartet mit wenigen/keinen überraschenden Wendungen auf. Stellenweise (insbesondere bei der Handhabung von Magnesiumlanzen) nimmt man es mit den physikalischen Gesetzen auch nicht so genau. Wenn man aber nur einen seichten Actionfilm mit etwas Gangsterflair sehen möchte ist das durchaus in Ordnung.

Weite Teile hat man so oder so ähnlich schon oft gesehen - relativ solides Popcornkino.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kein Top-Triller, aber allemal 4 Sterne wert, 17. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
also für den Film gebe ich locker 4 Sterne. Die Handlung ist zwar nichts absolut neues, trotzdem unterhaltsam gemacht. Mir wurde es in dem Film nie langweilig. Beim Kauf war ich wegen den vielen unterschiedlichen Bewertungen unschlüssig, habe es aber nicht bereut. Insgesamt gut gemacht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter Druck gesetzt., 8. Februar 2013
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
Nach acht Jahren Gefängnis möchte der Bankräuber Will Montgomery zurück ins normale Leben. Allerdings blieben die zehn Millionen Doller aus dem letzten misslungenen Cup verschwunden. Und so interessieren sich die Polizei und auch die Mitstreiter bei dem Raubzug für Will. Besonders sein ehemaliger Komplize Vincent hofft immer noch an seinen Anteil zu kommen und entführt Will's Tochter. Er setzt Will ein Ultimatum.

Die temporeiche Geschichte wird flott erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen kaum an den Profilen der Protagonisten. Sie wirken deshalb oberflächlich und austauschbar. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Üppig ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Insgesamt wirkt das Gezeigte aber wie Fließbandarbeit. Regie und Schauspielern ist ein mittelmäßiger Actionfilm gelungen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer und spanneder Thriller vom Con Air-Team, 19. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
10 Millionen Dollar hätte der größte Coup von Meister-Bankräuber Will (Nicolas Cage) eingebracht. Hätte, wenn er nicht schief gegangen wäre. Acht Jahre danach kommt Will aus dem Gefängnis, steht aber schnell vor dem nächsten Problem: Sein Ex-Partner Vincent (Josh Lucas) entführt Wills Tochter (Sami Gayle), um seinen Anteil an der Beute zu erpressen. Fortan hat Will 12 Stunden Zeit, das Geld aufzutreiben. Es beginnt ein Wettrennen, den Entführer zu schnappen, dem FBI zu entkommen oder doch das Geld zu beschaffen?

Bereits für Con Air arbeiteten Simon West und Nicolas Cage zusammen. Und genau wie der Action-Reißer von damals, erweist sich auch Stolen als grundsolider Action-Thriller, der zwar nichts Neues mitbringt, aber unterhält. Ein wenig Action hier, ein wenig Ocean’s-Eleven-eske Einbrecher-Romantik da, dazu ein paar Verfolgungsjagden – für einen gemütlichen Heimkinoabend bestens geeignet, auch wenn ich eher zur Blu-ray raten würde, da die DVD nicht die beste Bildqualität aufweisen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zahltag, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
Regisseur Simon West hat bereits mit seinem Erstlingswerk „Con Air“ gezeigt, dass er coole, wenn auch nicht immer logische Actionfilme inszenieren kann. Und Nicolas Cage scheint die erste Zusammenarbeit mit West gut genug gefallen zu haben, um für „Stolen“ erneut für ihn tätig zu werden. Wie schon so oft ist „Stolen“ für Cage allerdings eher Auftragsarbeit denn Passion oder die Möglichkeit zu zeigen, was er wirklich kann. Wer Cage im oscarprämierten „Leaving Las Vegas“ oder auch in „Lord of War“ gesehen hat, weiß, zu welchen Höchstleistungen dieser begabte Schauspieler seit Dekaden fähig ist. Seit Cage sich allerdings mit Fehlinvestitionen und zweifelhaften Immobilienkäufen an den Rand des Ruins gewirtschaftet hat, muss der Oscarpreisträger immer öfter Rollen annehmen, die seinem Talent nicht gerecht werden, aber für ein Dach über dem Kopf und die Bezahlung der monatlichen Fixkosten sorgen. So ein Film ist auch „Stolen“. Cage muss sich hier darstellerisch nicht groß anstrengen und kämpft sich stoisch durch einen logiklöchrigen Plot, der bestenfalls als Durchschnitt bezeichnet werden kann. Dennoch, Cage liefert zuverlässig und souverän ab und vermag so auch der dünnen Charakterzeichnung des Bankräubers, den er hier gibt, Authentizität zu verleihen. Simon West allerdings muss man ankreiden, dass er seinem Drehbuchautor David Guggenheim („Safe House“) nicht genau genug auf die Finger geschaut hat, da „Stolen“ nur so vor Logiklöchern und Ungereimtheiten strotzt.

Will Montgomery hat zusammen mit seinem Team, bestehend aus Vincent (Josh Lucas, „Poseidon“, „Red Dog“), Hoyt (M.C. Gainey, „Lost“) und Riley (Malin Åkerman, „Rock of Ages“) zehn Millionen Dollar aus einer Bank gemopst. Blöderweise wird Will hops genommen, während seine Freunde fliehen können, und zu acht Jahren Knast verdonnert. Nachdem er seine Strafe abgesessen hat, sucht er in New Orleans seine Teenie-Tochter Alison (Sami Gayle, „Royal Pains“) auf, um Abbitte zu leisten. Der muckschige Teenager will aber mit seinem Gangster-Dad nix zu tun haben und lässt Papa links liegen. Dafür wird sie dann allerdings von Wills totgeglaubtem Ex-Kumpel Vincent entführt, der endlich seinen Anteil von der Zehn-Millionen-Beute einstreichen will. Dumm ist nur, dass Will das Geld nicht hat und nun innerhalb von 12 Stunden sehen muss, wie er an zehn Millionen Dollar kommt. Die Uhr tickt, denn der psychopathische Vincent ist so brutal wie entschlossen, an sein Geld zu kommen und die Luft im Kofferraum von Vincents Taxi wird für Alison immer dünner…

So weit, so gut. Der Plot ist simpel, aber effektiv, zumindest, was die Spannungskurve angeht. Man merkt, dass Simon West („The Mechanic“, „The Expendables 2“) Erfahrung darin hat, actionreiche Stoffe auf die Leinwand zu bringen. Leider geht dies oft zu Lasten der Logik, was einem bei „Stolen“ leider unangenehm oft auffällt. Warum zum Beispiel bleibt Vincent, der seinen eigenen Tod unter Hergabe von drei Fingern und Leichenmopserei mühe- und schmerzvoll inszeniert hat, in derselben Stadt wohnen anstatt so weit wie möglich zu fliehen? Warum vergrößert Alison das Loch im Rücksitz nicht, als sie merkt, dass es zu klein ist, um an ein Handy zu gelangen und die Polizei zu rufen? Wie kann es angehen, dass es im immens aufwändig abgeriegelten Tresorraum der Bank möglich ist, Dutzende Goldbarren zu stehlen, indem man lediglich von unten den Fußboden aufschweißt, der eigentlich kantsteindick sein müsste, um das Gewicht so vieler Barren überhaupt tragen zu können? Dies sind nur einige der zahllosen Fragen, die der nachlässig entworfene Plot von David Guggenheim aufwirft.

Diese logische Schlamperei schadet dem Film nachhaltig, da man sich irgendwann dabei ertappt, wie man regelrecht auf den nächsten inhaltlichen Patzer wartet und mit dem Zählen der Logiklöcher gar nicht mehr hinterher kommt. Leider macht nur Weniges in diesem Film wirklich Sinn, was einem den Spaß an „Stolen“ latent verdirbt.

Davon abgesehen ist es West aber recht gut gelungen, seinen Plot wenigstens halbwegs spannend umzusetzen und die 96 Minuten Dauer des Films nicht zum totalen Reinfall mutieren zu lassen. Die Story schreitet zwar hanebüchen, aber temporeich voran, so dass weniger geübte Storyschwächen-Fahnder einigermaßen auf ihre Kosten kommen dürften. Will hetzt von einem Himmelfahrtskommando zum nächsten und hat zum Glück nur wenig Mühe, die klischeehaft gezeichneten FBI-Agenten (Danny Huston, „X-Men Origins: Wolverine“ und Mark Valley, „Boston Legal“, „Human Target“) abzuhängen. Somit bekommt der Zuschauer ausreichend Gelegenheit, sich die mal mehr, mal weniger hübschen Locations, die die Stadt New Orleans hier auffährt, anzusehen.

Die darstellerischen Leistungen sind durch die Bank weg solide, da West hier auf ein Team erfahrener B-Mimen zurückgreifen kann. Wenn hier etwas nicht überzeugt, sind es eher die schwachen Charakterzeichnungen als die Schauspielleistungen. Josh Lucas kämpft sich hier durch seine schablonenhafte Rolle als durchgeknallter Psychopath mit strähniger blonder Mähne und Beinprothese, dessen cholerische Ausbrüche manchmal leider übers Ziel hinausschießen. Mark Valley als dusseliger und Danny Huston als verbissener, aber ebenfalls oft einfach dämlicher FBI-Agent sind so klischeehaft gezeichnet, dass man wahlweise genervt von ihnen ist oder sie einfach nur noch auslachen kann. Malin Åkermans Part als Gaunerette ist zu klein, um nachhaltig in Erinnerung zu bleiben und dem schlauchbootlippigen Teenager Sami Gayle sollte mal jemand eine Typberatung zukommen lassen, da sie irgendwie einfach bekloppt aussieht. Cage liefert, wie gesagt, routiniert ab und glänzt hier angenehmerweise mal mit einer normalen Friese und nicht mit den meist schlecht frisierten und laienhaft gefärbten Wischmöppen, die er sonst gerne mal zur Schau trägt.

Ausstattung: Ton in deutsch und englisch in DD 5.1, Untertitel in deutsch. Extras: Behind the Scenes, B-Roll und Interviews mit West, Cage, Åkerman, Lucas und Huston sowie neun Trailern.

Alles in allem ist “Stolen” ein recht solider Actionfilm, der es allerdings mit Logik oder physikalisch Möglichem so ungenau nimmt, dass dies eindeutig zu Lasten der Glaubwürdigkeit geht. Somit reiht sich „Stolen“ in die wenig beachtenswerten Filme von Nicolas Cage der letzten Jahre ein, allerdings überzeugt Cage hier angenehmerweise durch eher zurückhaltendes Spiel als durch peinliches Overacting wie es zum Beispiel in „Ghost Rider“ oder „Know1ng“ der Fall war. „Stolen“ ist ein Film, den man sich als Cage-Fan ruhig anschauen kann, wenn man sein Hirn vorher vorübergehend in der Schreibtischschublade deponiert, den man aber nicht wirklich gesehen haben muss, vor allem, wenn man auf zumindest halbwegs glaubwürdige Actionware steht. Ergo drei von fünf Banküberfällen, die nicht nur die Gesetze der Physik, sondern auch der Glaubwürdigkeit außer Kraft setzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen höchstens solide Kost für einen Samstagabend, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Stolen [Blu-ray] (Blu-ray)
Stolen habe ich mir nur mal ausgeliehen, weil ich wusste, dass der Film nicht sonderlich gut ist. Ich sollte recht behalten.

Will Montgomery ist einer der besten Bankräuber der USA. Bei einem Einsatz wird er allerdings gefasst und geht für 8 Jahre ins Gefängnis. Als er entlassen wird, wird allerdings seine Tochter entführt und Will muss 10 Millionen Dollar in 12 Stunden auftreiben.

Stolen ist einer dieser mittlerweile typischen Nicolas Cage-Filme, die kaum jemand sieht oder schlecht sind. Ich hatte mich aber im Vorfeld auf den Film gefreut, weil Regisseur Simon West und Nicolas Cage mit Con Air einen meiner Lieblings-Actionfilme überhaupt gemacht haben. Leider war die Zusammenarbeit aber dieses mal nicht so fruchtbar.
Die Geschichte ist nichts besonderes und ähnelt in vielen Punkten 96 Hours. Ein Vater sucht seine Tochter und muss sich noch mit dem FBI herumschlagen. Alles in allem fand ich die Geschichte eigentlich gut, aber durch die schwache Inszenierung reicht der Film nicht mal annähernd an sowas wie 96 Hours heran.
Hier ist es wieder so, dass es eigentlich gute und spannende Momente geben könnte, diese aber nicht gut genug präsentiert werden.
Der Film ist mit den einfachsten Mitteln gemacht. Er hat leider keine eigene Stimmung, wodurch er noch austauschbarer wird. Zudem sind die eigentlich guten Momente schwach und die Darsteller spulen hier einfach ihr Standardprogramm ab.
Mit diesen Dingen kann ich im Grunde gut leben, wenn die Action gut ist. Das ist sie aber leider nicht.
Auch hier finden sich einige gute Grundideen, aber diese wurden wieder nicht gut umgesetzt. Die Actionszenen sind zu einfach und unspektakulär, sodass man sie sofort wieder vergessen hat. Und genau dies gibt dem Film diese Belanglosigkeit. Er wirkt wie lieblos abgedreht, weil man weiß, was der Regisseur und der Hauptdarsteller zusammen auf die Beine stellen können.

Fazit:
Stolen ist ein lieblos abgedrehter Action-Thriller, der durch seine einfache Geschichte und schwache Inszenierung höchstens solide Kost bietet. Für einmal gucken am Samstagabend ganz ok, aber ansonsten vergessen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dienst nach Vorschrift, 5. November 2013
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Stolen (DVD)
Der Film war ein Riesenflop, kostete 35 Mio und spielte im Kino davon aber nur 2 Mio wieder ein (Wikipedia).

Nic Cage kommt 8 Jahre nach einem gescheiterten Bankraub aus dem Knast. Ein ehemaliger Komplize glaubt, dass er noch die Beute irgendwo versteckt hat und entführt deshalb seine Tochter. Es beginnt eine Jagd um Geld und Geisel quer durch New Orleans. Das FBI ist beiden dicht auf den Fersen.

Wie wird das Ganze wohl ausgehen? Stolen bietet nichts, aber auch gar nichts, was nicht in anderen Filmen schon besser, interessanter, spannender oder schöner zu sehen war. Die Story verwendet einfach die üblichen Hollywood-Versatzstücke mittlerer Qualität. Weder Story, Schauspieler, Dialoge, Location oder Actionsequenzen bieten Neues oder wirklich Sehenswertes.

Bild- und Tonqualität (DD 5.1) gehen in Ordnung.

FAZIT: Ein Film bei dem man nebenbei die Zeitung liest um nicht einzuschlafen.
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Stolen
Stolen von Simon West (DVD - 2012)
EUR 12,99
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