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4.0 von 5 Sternen Die Verachtung des Genies für die Epigonen
Meine Erwartungen waren zwiespältig. Einerseits ist die Idee, einen Thriller um die letzten Tage vor dem mysteriösen Ableben E. A. Poes zu drehen, reizvoll. Andererseits sind solche Projekte auch immer mit der Gefahr von Peinlichkeit behaftet. Auch stellte sich mir die Frage, ob John Cusack der richtige Kerl ist, um die Melancholie eines E. A. Poes...
Vor 4 Monaten von Stoppt die Gutmenschen veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Edgar Allan Poe – Hier in seinen Geschichten gefangen
Ein Film, der eine Geschichte erzählt, wie die letzten Tage von Edgar Allan Poe hätten sein können. Er ist ja auf etwas mysteriöse Weise ums Leben gekommen, unter anderem auch, weil man über seine letzte Lebenswoche nichts erfahren hat. Hier wird dem Publikum eine sogar utopische Geschichte erzählt, die Edgar Allan Poe mit in seine...
Vor 4 Monaten von Oliver Reis veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Verachtung des Genies für die Epigonen, 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels (DVD)
Meine Erwartungen waren zwiespältig. Einerseits ist die Idee, einen Thriller um die letzten Tage vor dem mysteriösen Ableben E. A. Poes zu drehen, reizvoll. Andererseits sind solche Projekte auch immer mit der Gefahr von Peinlichkeit behaftet. Auch stellte sich mir die Frage, ob John Cusack der richtige Kerl ist, um die Melancholie eines E. A. Poes rüberzubringen, war doch die Melancholie z.B. in „High Fidelity“ mehr die Schwermütigkeit des urbanen Einfältigen, nicht aber die Gram des zeitlosen Genies.

Trotzdem muß ich nach Verkostung sagen: Der Film und Herr Cusack gehen klar. Was die Darstellung des „Wahnsinns“ von E. A. Poe angeht, so wäre noch deutlich Luft nach oben gewesen, aber dafür hat sein Gegenspieler einen wahrhaft kranken Blick.
Was für mich diesen Film sehenswert macht, ist u.a. die „Endkampfszene“ in der Poe seinen ganzen Frust über das Epigonen-/Plagiatum zum Ausdruck bringt. Ich denke, Leute wie Poe leiden wirklich unten dem Dilettantentum der Welt.

Auch heute reißt der Ansturm der Poe- und noch mehr der Lovecraft-Epigonen nicht ab. Es ist eine Qual. Im Moment ist es zum Beispiel ein Trennt, zu allen Orten, die Lovecraft erwähnte, eine eigene Anthologie zu machen. Kein Witz! Gut, daß Lovecraft in seinen Geschichten nie eine öffentliche Toilette erwähnt hat. Sonst würden die Leute auch noch eine Antho über diese Toilette machen.

Wie gesagt: Zumindest dieser Ekel vor den Einfallslosen und Dilettanten kommt in diesem Film gut rüber.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchaus guter Film mit Spannung und Gruselfaktor!, 31. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich war überrascht wie gut dieser Film eigentlich ist, ich habe über das schlechte Boxoffice gelesen und auch hier gibt es geteilte Meinungen, aber dieser Film ist ein ziemlich gruseliger Krimi und zwar ein ziemlich guter!
Natürlich sind da keine Spezialeffekte, kein 3D oder sonst was! Keine Superheroes oder Superwaffen, es ist eine solide Grusel-Krimi-Geschichte, wäre dieser Film früher so auf den Markt gekommen, wäre es vermutlich ein Hit gewesen, aber bei dem Puplikum von heute, dass ständig zubebildert werden muss und eine anspruchsvolle Story gar nicht mehr durchgestanden wird, finde ich es nicht weiter verwunderlich!
Ich habe "super" Filme gesehen mit ein paar 100 Mio Einspielergebnis, aber die waren nicht so "super"! Wer jedoch eine gruselige Geschichte in alter Zeit mit Krimi-Elementen sucht, hat hier durchaus einen tollen, spannenden Film vor sich! Die Geschichte ist einwandfrei umgesetzt, die Schauspieler toll! Es ist kein Klassiker, aber ein durchaus sehenswerter dunkler Film, wo alles stimmt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und überraschend mit einem Tick zu viel Blut an den falschen Stellen, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels (DVD)
Normalerweise bin ich nicht der Inbegriff des Thriller-Fans, also bin ich kein "Kenner" des Genres. Aber vielleicht ist das gar nicht so schlecht, so kann ich den Film vielleicht etwas objektiver bewerten, als wenn mir im Hinterkopf hundert andere, möglicherweise bessere Thriller rumspuken würden.
Ich hatte von dem Film ab und zu mal gehört und als ich ihn vor drei Tagen im Angebot gesehen hab, hab ich zugegriffen.
Hab ihn also heute bekommen und gleich angeschaut. Ich muss sagen, der Streifen hat mir wirklich gut gefallen. Er war auf jeden Fall spannend und nicht langweilig. Zwei mal hintereinander würde ich ihn aber auch nicht gucken, vielleicht mit etwas Abstand schon eher, aber das liegt weniger am Film, eher am Genre allgemein (irgendwie klar, wenn man die Auflöusng weiß...).
Einige Wendungen der Handlung hätte ich so nicht erwartet und die Mischung zwischen gelegntlichem Witz und angemessener Ernsthaftigkeit war gut ausballanciert. John Cusack fand ich sehr treffend als Poe. Ein besonders Highlight waren für mich die kurzen Passagen, die er aus Poes originalen Werken vorgelesen hat. Vor allem The Raven fand ich wirklich wunderschön (ich kannte es vorher nicht).
Besonders gut hat mir Detective Fields (Luke Evans) gefallen. Ja, er sieht gut aus und nein, ich streite nicht ab, dass das einer meiner Gründe ist. Aber besonders beeindruckt hat mich seine Polizeiarbeit. Ich kenne mich ganz gut mit der Detektivarbeit zu Zeiten Sherlock Homes' aus und The Raven spielt noch fast 50 Jahre davor und dafür war Fields Arbeit verhorragend! Sehr systematisch und präzise geplant, vor allem bei Suchaktionen, er geht auch auf kleinste Details ein, zieht relativ schnell die richtigen Schlüsse. Der Film ist schon fast anschaffungs-würdig, nur um Fields arbeiten zu sehen.
Ein paar Minuspünktchen: Ja, der Film ist ein Triller ab 16, aber an manchen Stellen sah es ein bisschen aus, als ob das Blut nur fließt, um eben viel Blut im Film zu haben. Ich hab kein Problem mit Blut allgemein, aber wenn es einfach nur rumspritzt, damit es rumspritzt... muss ich nicht haben...Und an anderen Stellen, an denen es eigentlich gepasst hätte, ist dann wieder kein Blut zu sehen (SPOILER: z.B. als der Doktor Fields eine Kugel aus der Brust schneidet. Überall wird schön draufgehalten, nur da nicht, hab ich jetzt nicht wirklich verstanden SPOILER ENDE).
Ab und zu ist mir die Sprache ein bisschen zu gezwungen vulgär, vor allem, weil es nicht so ist, dass es eine Figur durchgängig macht, sondern einfach ab und zu mal jemand damit kommt. Ist aber jetzt nicht so häufig, dass es wirklich stören würde.
Was mich aber irgendwie gestört hat, waren Emilys (Alice Eve)verschiedenfarbige Augen! Ich weiß nicht, ob die Schauspielerin tatsächlich solche Augen hat oder das nur für den Film so gemacht wurde (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, wäre völlig zusammenhanglos). Mich hat es auf jeden Fall fürchterlich irritiert!
Die deutsche Synchro fand ich sehr gut, hab bei weniger bekannten Filmen, wie diesem schon oft deutlich schlechtere gesehen. Kann man sich durchaus antun ;)
Es gibt ein paar Extras, unter anderem entfallene Szenen. Ein Teil davon ist zur Ergänzung ganz gut, beim anderen merkt man, warum die Szenen rausgeschnitten wurden...
Dann gibt es noch ein paar Making-ofs und Interviews, alle aber relativ kurz.

Immerhin, der Film hat mich dazu gebracht, mir höchstwahrscheinlich ein Edgar Allan Poe-Buch zuzulegen. ;)

Fazit: Ein Tick zu viel Blut, ansonsten sehr gut gelungener Detektiv-Triller, der die 6,97 EUR (Angebot), die ich dafür bezahlt habe, absolut wert ist!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspirierende Morde..., 22. Dezember 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels (DVD)
"The Raven" ist ein 2012 realisierter amerikanischer Serienkiller-Film von James McTeigue (V wie Vendetta) und basiert auf einem Drehbuch von Ben Livingston und Hannah Shakespeare. Der Regisseur vermischt das beliebte Saw Motiv mit dem alten Gothic-Horror und es entsand eine fiktive Darstellung der letzten Tage des Edgar Allan Poe, der mit einem Mörder konfrontiert wird, dessen blutige Taten sich in Poes Geschichten spiegeln.
Baltimore, Maryland im Jahr 1848: Die Polizei kommt in eine Wohnung und entdeckt eine tote Frau auf dem Boden, die kurz zuvor noch um Hilfe gerufen hat. Detective Emmett Felder (Luke Evans) wird mit dem Fall betraut und entdeckt sehr schnell das der Täter genauso vorging wie in der Kurzgeschichte "Die Morde in der Rue Morgque" von Gruselschriftsteller Poe, der sich ebenfalls in der Stadt befindet und dadurch einen großen Part in den Ermittlungen bekommen wird, denn der Mörder scheint tatsächlich ein ausgesprochener Kenner von Poes Werken zu sein, auch ein weiterer Mord mit Pendel am Literaturkritiker Ludwig Griswold weist die Handschrift des Schriftstellers auf.
Dieser ist aber vor allem damit beschäftigt seine Liebschaft mit Emily Hamiliton (Alice Eve) zu verbergen, denn derern Vater, der einflussreiche Captain Hamilton (Brendan Gleeson) hat etwas gegen die Verbindung.
Es stellt sich heraus, dass der unbekannte Verbrecher bald wieder zuschlagen wird. Und zwar auf dem jährlichen Maskenball von Hamilton...
"The Raven" ist ein sehr gut bebilderter Kostümthriller, ganz im Stile von "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oliver Parker oder "Wolfman" von Joe Johnston.
Die Kameraarbeiten gehen auf das Konto von Danny Ruhlmann, der mit gutem Gespür für Atmosphäre agierte.
Erfreulich auch das Wiedersehen mit John Cusack und einer guten Performance als Edgar Allan Poe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Poe Holmes Ripper Mixture...!, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels [Blu-ray] (Blu-ray)
7. Oktober 1849 kam Poe unter nie geklärten Umständen ums Leben.Das gibt natürlich jede Menge Stoff für eine phantastische Geschichte.Hier gibt eine dichte Atmosphäre, ansprechende Optik, überzeugende Darsteller und einen gut gesponnen Handlungsfaden wo die Spannung nie abreißt.Geringes Filmkorn in einigen dunklen Szenen ,sonst ist die Bild und Tonqualität gut bis sehr gut.Die Freunde guter Krimiunterhaltung sollten mal einen Blick wagen...!
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4.0 von 5 Sternen Gute Idee mit historischen Problemen, 3. August 2014
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels (DVD)
Baltimore 1849. Der unbekannte und erfolglose Schriftsteller Edgar Allan Poe arbeitet für eine Zeitung. Privat läuft es auch nicht so rund. Er ist heimlich mit Emily Hamilton verlobt, deren Vater ihn aber nicht leiden kann. Die Situation wird auch nicht gerade dadurch verbessert, dass sich ein Mörder nach Motiven von Poes Kurzgeschichten durch Baltimore mordet. Es scheint sich um einen Fan zu handeln, der Poe dazu zwingen will, wieder Kurzgeschichten zu schreiben. Um seiner „Bitte“ ein wenig Nachdruck zu verliehen, entführt er Emily und veranstaltet eine Schnitzeljagd nach Motiven von Poes Kurzgeschichten, die er in und an Leichen hinterlässt.

Eigentlich eine gute Idee, einen bekannten Schriftsteller zum Detektiv werden zu lassen. Neu ist die Idee auch nicht wirklich, denn es gab schon lange vor dem Film die deutsche Hörspielereihe Edgar Allan Poe, die genau auf dieser Idee basiert. Die Idee ist aber nur noch halb so gut, wenn man dabei die tatsächliche Biographie des Autors komplett ignoriert, denn hat der Charakter vielleicht das Aussehen und den Namen des Autors, aber sonst mit ihm nichts gemein. So hier geschehen. Die Daten, der Hintergrund, alles irgendwie falsch.
Ich weiß nicht, ob man den Film mehr genießt, wenn man die Kurzgeschichte kennt, oder ihn eher schlimmer findet, wenn man Poe Fan ist, weil die Biographie komplett falsch und verhunzt ist. Warum Emily Hamilton und nicht wie im RL Elmira Shelton? Warum nicht einfach die Ereignisse der ersten Oktoberwoche 1849 dafür verwenden?

Lässt man diese Kritikpunkte mal außen vor, ist der Film sehr gut ausgestatten, hat gute Schauspieler und Kostüme und die Idee anhand von Motiven von Poes Kurzgeschichten eine Mörderschitzeljagd zu veranstalten ist eigentlich auch sehr gelungen und unterhaltsam, wenn man keine Ahnung von Poes Leben hat, und seine Geschichten nur grob kennt.
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3.0 von 5 Sternen Edgar Allan Poe – Hier in seinen Geschichten gefangen, 23. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels (DVD)
Ein Film, der eine Geschichte erzählt, wie die letzten Tage von Edgar Allan Poe hätten sein können. Er ist ja auf etwas mysteriöse Weise ums Leben gekommen, unter anderem auch, weil man über seine letzte Lebenswoche nichts erfahren hat. Hier wird dem Publikum eine sogar utopische Geschichte erzählt, die Edgar Allan Poe mit in seine Geschichten hineinnimmt und ihm im Endeffekt dann auch zum Verhängnis wird. Der Film ist so aufgebaut wie eine Schnitzeljagd. Etwas mysteriös, was aber im Laufe des Films immer normaler wird (im Stile der Poe-Geschichten) bis hin zur Auflösung.
Edgar Allan Poe (von John Cusack für mich ganz gut gespielt) wird von Detective Fields (Luke Evans) um Hilfe gebeten, weil es zwei Mordfälle gibt, die nach den Geschichten von Edgar Allan Poe abliefen. Als sie dann zusammen anhand seiner Geschichten einen nächsten potentiellen Tatort ermitteln, kommt es trotz Überwachung und einigen Vorsichtsmaßnahmen zu einer Entführung von Poe’s Verlobten Emily Hamilton (Alice Eve). Um sie jetzt mit einer Schnitzeljagd, gespickt mit Zitaten und Handlungen aus Poe-Geschichten zu befreien, riskiert und opfert Edgar Allen Poe (John Cusack) sein Leben.
Dieser Film wirkt manchmal fast wie eine Werbeveranstaltung für Edgar Allen Poe, was ja auch von dem Mörder beabsichtigt wird und das dem Edgar Allen Poe (John Cusack) schon etwas peinlich ist. Trotzdem kommt es dazu, dass er vom Mörder inspiriert bis zu seinem Ende noch eine gute Geschichte schreibt, dass bei dieser Schnitzeljagd sein Auftrag ist, weil es von dem Mörder gefordert wird.
John Cusack gibt hier dem Edgar Allen Poe eine interessante Identität. Obwohl, Johnny Depp hätte mich in der Rolle auch mal interessiert. Alle anderen Schauspieler haben hier eine normalgute Präsenz. Vielleicht sticht noch Detective Fields (Luke Evans) etwas hervor. Er hat ja auch die Schlussszene, die für mich den Film halt ganz ordentlich abrundet.
Der Film ist mit dieser Geschichte halt nicht so hereinfühlend, aber unterhaltsam und hat auch irgendwie realistische Einflüsse trotz der utopischen Story. Es ist halt ein Thriller in einem guten, normalen Rahmen. Es gibt hier auch nichts Außergewöhnliches. Die Ausnahme sind halt die Vorlagen aus den Geschichten von Edgar Allan Poe. Bei den vielen Titeln und Gedichten, die hier erwähnt werden, bekommt man ja Lust, mal eine von diesen zu Lesen. Ich gebe dem Film mal 3 Sterne. Aber er hätte die Tendenz zu 4 Sternen. Bei Edgar Allan Poe- Fans auf jeden Fall.
Man sollte ihn mal gesehen haben. Am besten auf DVD. Im TV werden bestimmt manche Szenen nur geschnitten gezeigt. Für das Auge ist der Film auch manchmal sehr hart.

Meine Schulnote: 3
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4.0 von 5 Sternen Mord nach Poe, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels [Blu-ray] (Blu-ray)
Da man nichts Genaues über das Ende von Edgar Allen Poe weiß, ist es legitim, wenn man eins erfindet. Und wenn das ein Gruselschocker ist, passt es ins Bild. Das hat Regisseur James McTeigue grandios umgesetzt. Neben vielen Beispielen aus Poes Werk beginnt er mit der bekanntesten Figur des Meisters: dem Raben, der immer ‘Nevermore‘ sagte. Es gibt Vergleiche mit zeitgenössischen Kollegen wie Longfellow und Verne. In düsteren Farben gezeichnet entsteht eine Mordserie und eine Liebesgeschichte. Beides durchaus legitim. Der Mörder nimmt sich Poes Kurzgeschichten als Vorlage und eine unglückliche Liebe zu Emily (Alice Eve) ohne Happy End bildet den Motor (Wo ist Emily?) der Handlung. Auch E.A.P. war nicht unbedingt ein Womanizer.
Die polizeilichen Ermittlungen unter Detective Fields (Luke Evans) sind nachvollziehbar und dennoch spannend erzählt. John Cusack gibt den Poe beeindruckend echt. Er ähnelt ihm sogar. Der Schwiegervater in spe Brendan Gleeson dient mit seinem Reichtum nur als Kulisse, der den armen Schlucker anfangs nicht leiden kann. So ist es nur konsequent, wenn der Mörder am Ende für Zuschauer und die Filmwelt ein völlig Unbekannter ist. Aber er ist Poes größter Bewunderer: ein Schriftsetzer (Sam Hazeldine): ‘Ich bin ihr Meisterwerk.‘ Ein paar Wendungen drehen noch an der Spannungsspirale bis Poe Emily rettet und stirbt und dann entkommt der Serienmörder…doch nicht. Nettes optisch ansprechendes Schlussbild und ein Zurück zur ersten Einstellung. So macht Grusel Spaß, angelehnt an eine Figur der Literatur.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Edgar Allan Po auf der Jagd nach dem Mörder, 7. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film verspricht nach seiner Vorschau viel......und er hält was er verspricht :-)

Eine mysteriöse Mordserie ereignet sich. dabei hält sich der Mörder an die Kurzromane, des bekannten Edgar Allan Po.
Edgar gerät erstmal selber unter Verdacht und bietet daraufhin dem Inspektor seine Hilfe an.

Auf der spannenden Jagd nach dem Mörder, versuchen die Ermittler und Allan, dem Mörder vor seinem nächsten Opfer zuvor zu kommen.
Doch dieser Spielt der Polizei an der Nase rum und führt sie immer wieder in die Irre.
Als der Mörder, Edgars verlobte entführt und es abzuzeichnen ist, das sie das nächste Opfer sein wird, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Edgar versucht den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, auch wenn er dadurch selbst sein Leben lassen müsse.

Ein spannender, dunkler Thriller, der tief unter die Haut geht.

Ton und Bild : sehr gut ( spilet oft im dunklen )
Spannung: gut
Preis Leistungsverhältnis: gut
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4.0 von 5 Sternen Knapp an der Höchstwertung vorbei!, 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Raven - Prophet des Teufels (DVD)
Vieles ist hier schon zu The Raven geschrieben worden. Daher mach ich es kurz.In diesem Film wird eine fiktive Geschichte einer Historischen Person (Edgar Allen Poe) erzählt.Aufgrund der Person Poe kann man prima eine Geschichte in einer momentan ziemlich angesagten Epoche(Mitte/Ende 19 Jahrhundert) erzählen. Man denke hierbei z.B.an Ripper Street oder Brutal Justice die in der gleichen Zeitepoche spielen.Der Film ist,wie nicht anders zu erwarten sehr gut ausgestattet und fotografiert. Auch die schauspielerischen Leistungen sind durchweg sehr gut und die Story ist auch mal was anderes!Auf grosse Specialeffekts kann auf Grund der Geschichte getrost verzichtet werden. Das heißt aber nicht das die blutigen Momente zu kurz kommen!Als Sahnehäubchen gibt es noch einige klaustrophische Momente die an Buried erinnern und auch mithalten können. Den Punktabzug gibt es weil in manchen Momenten ein gewisses Schwafeln nicht zu leugnen ist!
Fazit:Sehr spannender Gothic Horror/Thriller mit toller Ausstattung, prima Schauspielern und einer interessanten Story.Auch Härtener kommem,so es nicht zu extrem sein muß, auf ihre Kosten!Da lassen sich auch leichte Dialogschwächen verkraften! Bild und Ton sind wie auch die Extras sehr gut!Verdiente 4*
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