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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grundsätzlich durchwachsen, aber gut zu hören, 14. August 2012
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Ein Tribute-Album an Fleetwood Mac - das klingt per so nach einer interessanten Sache. Nur wenige Bands haben sich in ihrer Karriere so sehr verändert wie dieses britisch-amerikansiche Kollektiv. Von den bluesigen Anfängen mit Peter Green bis zur Pop-Champions League mit Rumours und Tusk war es künstlerisch ein weiter Weg. Das ergibt zahlreiche Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Musiker sich dem Werk der Band zu nähern.

Leider - man muss es so sagen - wurde diese Chance mit Just tell me that you want me - A tribute to Fleetwood Mac mal wieder etwas verpasst. Zwar tummeln sich hierauf die verschiedensten Arten von Bands und Künstlern, von den altehrwürdigen Marianne Faithfull und Billy Gibbons (ZZ Top), über coole Indie-Musiker wie J. Mascis (Dinosaur Jr.), MGMT und Bonnie „Prince“ Billy, doch am Ende halten sich die meisten leider etwas zu sehr an den Vorlagen. Routinierte Covers wie Faithfulls Version von „Angel“ oder die langweilige Interpretation Karen Elsons, des ansonsten wunderbaren „Gold Dust Woman“ hätte so niemand wirklich gebraucht. Ebenso wenig die Synthie-Version Garden & Villas von „Gypsy“. Wie man diese Richtung eher anpackt, zeigen MGMT mit „Future games“. Doch den Charme der Originale erreichen leider nur wenige.

Richtig toll ist dagegen die Version des im Original etwas harmlosen „Landslide“ durch Antony Hegarty, der hier mit viel Schlichtheit Emotionen erzeugt. Sehr gelungen auch das von Billy Gibbons & Co. durch die Mangel gepresste „Oh well“. Diese alte Bluesnummer klingt hier noch rauchiger und kratziger als im Ursprung. Ähnliches schafft Trixie Whitley mit dem ebenfalls aus der Peter Green-Ära stammenden „Before the beginning“. Überhaupt muss man es äußerst positiv bewerten, dass das Produzenten-Team Randall Poster und Gelya Robb (auch verantwortlich für das Projekt Rave on Buddy Holly) bewusst ein breites Repertoire an Songs gewählt hat und so die Geschichte Fleetwood Macs quasi in modernisierter Version nacherzählt und zeigt, dass Fleetwood Mac doch auch für die jüngere Generation irgendwie „cool“ sind.

Zusammenfassend ist Just tell me that you want me so wie fast jedes andere Tribute-Album auch: ein paar geschmackvolle Neuinterpretationen wechseln sich mit Neuerfindungen ab, die nicht immer gerade gelungen sind, und werden von Coverversion umrahmt, deren Interpreten vor lauter Respekt vergessen ihren eigenen Charakter mit einzubringen. Trotzdem lässt sich diese CD ganz gut anhören. Es gibt sicherlich nutzlosere Projekte.
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