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Kundenrezensionen

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am 10. September 2012
passt am Ende dann oft nicht. Da haben viele drauf gewartet, wurde ja auch seit Ewigkeiten angekündigt. Die Spannung wurde in meinem Fall vorab durch die Texicali EP Anfang Juno schon gedämpft. Die restlichen 6 Songs gefallen mir etwas besser, fügen sich vom Level her aber ein.

Das Ganze ist ne knochentrockene Angelegenheit, was oft gut kommt und manchmal ein Tick zu viel ist. Lässt sich eine Band so lange Zeit mit einem Album, glauben die meisten das in dieser langen Zeit viel Geniales zusammen kommen muss.
Das Gegenteil ist oft der Fall (siehe zb.AC/DC Black Ice). Die Texaner machen hier keine Ausnahme. Neues kommt da sowieso nicht und so kopiert man sich halt selber. Da wird automatisch viel Output erwartet, dabei ist hier genau das Problem. Je länger das ganze dauert umso schwieriger wird`s.

La Futura ist kein schlechtes Album, ein besonders gutes aber auch nicht. Der Platte merkt man an das es nicht genügend gutes Songmaterial gab.
Mit einiger Zeit Abstand wird hier nicht viel hängen bleiben. Rick Rubin hätte man sich sparen können, von ihm produzierte Alben stehen mittlerweile oft unter keinem guten Stern. Ein wenig bekannterer Produzent der ein bisschen mehr riskiert wäre eine gute Wahl gewesen.

Irritierend finde ich persönlich die vielen 5 Sterne Bewertungen, welche sich völlig unkritisch mit dem Album auseinander setzen. Das ist allerdings auf Amazon ganz normal, sollte aber lieber öfters hinterfragt werden. ZZ bleiben trotz allem eine Klasse für sich aber das war ja vorher auch schon klar.
77 Kommentare133 von 157 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2012
Seit 1980 bin ich Fan dieser 3-Mann-Gruppe. Kritischer Fan. Manches Album war eher zum Vergessen, manches genial. Die Summe ist -für Menschen, die knackigen Bluesrock mögen- immer wieder hörenswert. Dieses neue Album ist ZZ Top at its best. Wenn auch nicht genial neu, genial anders oder die komplette Neuerfindung einer in Ehren gealterten Rock-Legende. Einfach eine hörenswerte gute neue Variante vom texanischen Trio. Man muß dieses Album nicht haben, aber es macht Spaß. Wenn ich sehe, wie manche Blues-Rocker in den Himmel gelobt werden (z.B. Bonamassa), dann fällt dieses Album sicherlich nicht dagegen ab. Wer neue Inspiration und Variation sucht: lassen! Wer Spaß am guten alten erdigen Blues-Rock hat: Kaufen. Es gibt wirklich sinnloserer Gründe, sein Geld auszugeben...
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Es versteht sich von selbst, dass eine Band, die seit vierzig Jahren erfolgreich unterwegs ist und die durch verschiedene Entwicklungsphasen auch unterschiedliche begeisterte Hörer hervorgebracht hat, mit jedem neuen Album für großes Aufsehen sorgt. Dass ZZ Tops La Futura als erste komplette Studio-CD nach fast einer Dekade das machen würde, lag ebenfalls auf der Hand. Und dass vor allem Billy Gibbons die Chance nutzen würde, daraus eine gezielt angelegte Marketingstrategie zu machen, ist ebensowenig verwunderlich. Wenn dann dieses Produkt auch noch La Futura heißt und im Vorfeld als richtungsweisend bezeichnet wird, dann sind die Erwartungen groß.

La Futura ist da und es ist eine Produktion, die für diejenigen, die ZZ Top schon immer hören, sicherlich gelungen. Im Grunde genommen sind die zehn eingespielten Titel das, was man unter dem Label ZZ Top auch schon früher gehört hat. Für viele wohltuend ist die Rückkehr zu den musikalischen Anfängen, ohne die Überbordung mancher Kompositionen mit Synthesizertechnik. Das vor allem für Europäer Neue der Band, als sie vor allem 1980 im Rockpalast für Furore sorgte, nämlich diese wohl nur in Texas existierende Mixtur von erdigem Rock und Wüstenblues, ist ein Element, das sich in nahezu allen Songs von La Futura wieder findet.

Das lässt sich durchspielen, schon mit Gotsta Get Paid, dem ersten Stück, das einer in den USA bekannten Hip Hop Nummer entlehnt ist, rumpelt der durch knallharte, raue Gitarrenriffs getragene texanische Groove aus der Sechsten Straßen Austins durch alle Fugen. Auch im zweiten Stück, Chartreuse, das sich anhört wie die alten Zeiten, sind die allzu bekannten Schemen am Werk, die auch im folgenden Consumption wirken. Und als wolle Gibbons, den man sich mit dem Gesamtwerk nur ständig augenzwinkernd vorstellen kann, nach einer Beruhigung des Stammpublikums auch anderen Seiten zuwenden, folgt mit Over You eine der eher seltenen Balladen, von Gibbons selbst gesungen, rau, gefühlvoll, melancholisch und mit weitem Blick. Was dann folgt, ob Heartache in Blue, I Don't Wanna Lose, Lose, You, oder Flyin'High und Big Shiny Nine, es sind wuchtige Applikationen des Texas Blues Rock a la ZZ Top. It's Too Easy Manana ist die einzige, leichte Hommage an die alten Pop-Eskapaden und Have a Little Mercy, das letzte Stück, kommt daher wie eine Bitte, so manches der Vergangenheit zu verzeihen, das zu sehr die Wurzeln leugnete.

La Futura ist für diejenigen, die die einzigartige, betörende Südstaatenkombination aus Rock und Blues im klassischen Sinne mögen, eine sehr gelungene Vorstellung. Zu den Fähigkeiten der Akteure muss man nicht viel sagen und es ist immer noch ein Hochgenuss, den gnadenlosen, verrauchten und klirrenden Soli eines Gibbons, der fast zeitgleich auf einem Sampler zu Fleetwood Mac mit seiner Interpretation von Oh Well demonstriert hat, zu was er in seinem zarten Alter fähig ist, zuhören zu können. Die Zukunft von ZZ Top liegt, wenn es nicht nur eine exklusive Marketingstrategie, sondern auch eine programmatische Ausrichtung war, in den Wurzeln. Und das ist o.k. so.
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am 27. Dezember 2012
Auch wenn die Rezensionen sehr durchwachsen sind, habe ich mich als Fan auf die Scheibe gefreut. Beim ersten Hören eine kleine Enttäuschung, daß nicht gleich der ganz große Knaller - Ohrwurm drin ist. Aber nach mehrmaligen Hören muß ich sagen, das ist für mich eine der besseren ZZ-Top-Platten. Das liegt natürlich auch daran, daß der Sound und der Stil dieser Platte genau mein Ding sind. Und der Opener "Gotsta get paid" hat für mich das Zeug zu einem meiner Lieblingssongs von ZZ-Top. Es ist zum größten Teil der alte Drive drin, viel Blues und viel Rock, und die Stimme von Billy Gibbons ist nach meinem Geschmack im Laufe der Jahre immer besser geworden (wie bei Lemmy oder nem guten alten Whisky). In der Mitte ein paar schwächere Songs, das Ende wieder gut.

Man kann von einer so alten Band nicht ständig die große Neuerfindung erwarten. Sicher sind die größten Zeiten vorbei. Wer ZZ-Top mag, bekommt hier ZZ-Top in Reinkultur, nicht mehr und nicht weniger. Und ich find das gut so. Wer was anderes erwartet, sollte was anderes kaufen.
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am 26. Januar 2013
Was soll man sagen als ZZ Top Fan seit 1980.....die Scheibe ist garnicht so schlecht - haut einen aber nicht unbedingt "um". Die Stücke gehen fast alle Richtung "Back to the Roots" was mir persönlich wesentlich besser gefällt als die meisten Versuche auf den Scheiben nach der "Eliminator". Die Soundqualität - als "dynamikloser (Loudness War) MP 3 Gedödel Download" wäre es wahrscheinlich noch o.K aber auf CD ? Hätte man wirklich besser machen können und müssen. Zum Vergleich und wahrscheinlich zum letzten Mal sehe und höre ich ZZ Top live am 30.06.13 (hoffentlich ohne Regen) im Stadtpark / Freilichtbühne Hamburg.
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am 9. April 2015
Es geht wieder steil aufwärts, die beste Scheibe seit langem. Vor allem der Sound ist wieder rockiger und naturbelassener! Das Songwriting ist wieder besser, die CD enthält kein schlechtes oder langweiliges Lied. Einzig die Hülle dieser CD aus Pappe sieht sowas von billig aus und ist sehr dünn, leider gibt's da keine Alternative mit Plastikhülle!!
Die Scheibe ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.
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am 6. Januar 2014
... das Potential zu einem Hit, Evergreen oder sei es eine neue Hymne sucht man in der Trackliste vergeblich.

Zunächst sei einfach mal gesagt: Wer ZZ Top nicht kennt oder die beiden Frontgitarristen nicht mag, der kann kein Mensch mit Augen und Ohren sein. Zudem von Rock & Blues schändlicherweise nicht mal die minimalsten Grundlagenkenntnisse haben oder irgendein gefühl (sarkastisch überspitzt).

Trotz aller Symphatien und Freude, die sie uns die Band seit Generationen durch ihre musikalischen BluesRock-Grooves, Hymnen, Bühnentauglicheit, Wiedererkennungswert, Image und irgendwie auch Leichtigkeit, Einfachheit sowie die tolle Stimmung die sie zu verbreiten beherrschen, muss ich (natürlich aus subjektiver Sicht) sagen und auch ehrlich kritisch sein, dass man das Potential von ZZ Top nochmal richtig zuzuschlagen, nicht mit diesem Album genutzt hat !! :-(

Der Sound ist vollkommen ok, alles richtig gemacht ! Bluesrock wie man ihn von ihnen kennt und haben will. Jedoch vlt ein wenig der Moderne angepasst, das Gefühl von Bands wie z.Bsp. Black Keys beeinflusst zu sein (Gibbons sei ein Fan, Black Keys wiederum von ZZ Top inspiriert) meine ich herauszuhören, was völlig ok ist.

Doch insgesamt gehen die Songs mehr in die Tiefe als in die Breite, coole Improvisationen, vielseitige Grooves in einem Track aber leider alles nur auf einer Tonspur.

Wie zu Beginn meiner Rezi erwähnt einen Hammerschlag, wie Gimme all you' lovin, La Grange oder Sharp Dressed wird sich nicht hervorheben und kommt bis zum letzten Titel auf der CD nicht, auch wenn man mehrmals durchhört oder einfach nur durchskipped.

Es sei gesagt, das Album fängt richtigerweise mit "I Gotsta Get Paid" vielversprechend an, jedoch folgt leider keine Steigerung mehr, und der erste Titel ist nach ein paarmaligen Hören auch schnell ausgelutscht.

"Heartache In Blue" könnte stellenweise wirklich ein Hammerbrett werden, doch leider verfällt der Song ebenso stellenweise immer wieder in einen grausamen, melancholischen von ZZ Top ungewöhnlichen Moll-Ton, den man als experimentellen Fehlversuch mal was neues zu wagen abhaken kann. sehr sehr schade eigentlich, hier alles falsch gemacht

"Chartreuse" vlt noch erinnert an gute Zeiten, aber dem Titel fehlt bei weitem das Salz in der Suppe.

Fazit:

Trotz aller Symphatien und Verdienste in der Musikgeschichte als beliebteste Blues-Rock Band überhaupt, kann ich mich nicht der ehrlichen Kritik erwähren, das ganze Album als OK, mit tollem Sound zu klassifizieren, was ja nichts schlechtes ist und die CD würdig ist in eine ZZ Top Sammlung zu gehören. Jedoch hat ZZ Top die Messlatte aufgrund ihrer Discographie selbst so hochgelegt und von daher für einen Kenner mit 3,5 Sternen eher als enttäuschend zu bewerten ist (denn von ZZ Top erwartet und will man ja 5 Sterne) Muss ja nicht mit jedem Album klappen, aber nach 9 Jahren ist es wiedereinmal sehr schade, denn das Zeug haben sie ja dazu (immer noch, man sieht sie so oft) und oft genug bewiesen haben sie es auch. Da gibt es wohl keine 2 Meinungen

3,5 Sterne

@Billy: noch ist es nicht zu spät, gebt uns nochmal einen NonPlusUltra Hit, füllt die Hallen und ihr seid endgültig unsterblich!
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am 24. September 2012
...kann ich für das neue ZZ TOP-Album "La Futura" nicht schreiben, obwohl ich das gerne tun würde. Ich hab mich sehr auf die Scheibe gefreut.

Jedoch: das Songmaterial ist durchschnittlich. Es geht zwar ganz gut los mit dem Opener "I gotsta get paid" und der zweite Song "Chartreuse" ist gar ein richtiger Feger wie man es von der Band gewohnt ist (allerdings haben die drei Herren hier echt gut bei sich selbst geklaut ;o) aber bei Titel 3 "Consumption" geht es schon los: wo bitte ist der Song? Das ganze klingt nach zusammen gerührten Gitarren-Riffs, aber nicht nach einem schönen ZZ-Top-Lied. Die folgende Ballade "Over you" setzt dem ganzen die Krone auf...allerdings wird es teilweise auch noch mal wirklich besser bei einigen Tracks...("I don't wanna lose lose you", "Heartache in blue").

Ich bin nicht sicher ob es so gut war das ZZ Top ihre Studio-Türen (endlich) mal für einen externen Produzenten geöffnet haben und es dann ausgerechnet Rick Rubin sein musste - der Mann der ständig "dazugeholt" wird wenn es darum geht ältere Semester für die Neuzeit aufzupeppen. Manchmal ist seine interessante (karge, knochentrockene....wie auch immer genannte) Produktion ja ganz gut, aber diese Ehrfurchtshaltung im Vorfeld ("Oooh Rick Rubin produziert das Album...wie toll...!") geht gar nicht zumal das Ergebnis - wie hier - nicht immer so besonders herausragend ist.

Fazit: ZZ Top haben ein Album rausgebracht welches unter ihren Alben im Mittelfeld anzusiedeln ist. Im Vergleich zu dem was es heutzutage an "kommerzieller" Musik gibt ist die Platte relativ gut.

Das Cover-Artwork finde ich übrigens absolut großartig, und ich freue mich das es die Band noch gibt - verbunden mit der Hoffnung sie live erleben zu dürfen...
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am 14. September 2012
...würde sicher etwas rosiger aussehen, wenn sich so manche mürrische Zeitgenossen nicht immer gleich dazu genötigt fühlen, ihren Frust voreilig in eine negative Rezension zu packen. Stattdessen sollte man sich freuen, dass ZZ Top sich nach neun Jahren endlich aufgerafft haben und mit ihrem neuen Album "La Futura" ein kräftiges Lebenszeichen von sich geben. Man sollte dem Album mit mehrmaligem Hören eine Chance geben, sich zu entwickeln. Deshalb glaube ich, können Rezensionen, die pünktlich zum Release-Termin oder einen Tag danach erscheinen, nicht wirklich objektiv sein. Also, liebe Leute: Zuerst hören, dann schreiben - und nicht gleich alles miesmachen!

ZZ Top's "La Futura" ist kein neues "Degüello" und auch kein neues "Afterburner"; das sollte man auch nicht erwarten. Es ist vielmehr eine Fortführung der Richtung, die sie mit "Antenna" und dessen darauf folgenden Alben bereits eingeschlagen haben: Retro - zurück zum Blues - und das am Stand der gegenwärtigen Studio-Technik. Und mit Rick Rubin hat sich "That Little Ol' Band From Texas" einen renommierten, wenn auch umstrittenen Produzenten geangelt.

Zugegeben, auch ich war am Anfang etwas skeptisch. Verglichen mit dem grandiosen Vorgänger-Album "Mescalero", das mit seinem Abwechslungsreichtum und einer stolzen Spieldauer von 66 Minuten auftrumpft, wirkt "La Futura" eher verdammt kurz, geradlinig und roh, nochmals reduziert aufs Essentielle, noch weniger Sound-Gimmicks, die sowieso durch die Jahre immer mehr zurück genommen wurden.
Aber "La Futura" hat auch einiges zu bieten. Und zwar staubtrockenen Blues-Rock auf gewohnt hohem Niveau, das seinesgleichen sucht. Keine Durchhänger, dafür einige echte Knaller wie z.B. das fetzige "Chartreuse", "Flying High" (mit leichtem AC/DC-Anstrich), "I Don't Wanna Lose, Lose You" und "Have A Little Mercy", um nur ein paar zu nennen. Nicht zu vergessen der kraftvolle Opener "I Gotsta Get Paid" mit einem "recycleten" Riff von "I'm Bad I'm Nationwide" ("Degüello") und die Schmachtballade "Over You", bei der man irgendwie das Gefühl nicht los wird, Thin Lizzy in der Ur-Besetzung seien wieder auferstanden. Bill Gibbons' irre Soli und Dusty Hills' wuchtiger Bass geben dem ganzen seine unverwechselbare Identität.
Dass manch einer ein Problem hat mit der übersteuerten und krachigen Produktion von Rick Rubin kann ich gut nachvollziehen, das ist nicht so jedermanns Sache. Ich persönlich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, allerdings glaube ich, dass Jack White als Produzent oder Dan Auerbach (Black Keys) da noch mehr herausgeholt hätten.

Das Cover, gestaltet als dünnes Gatefold, finde ich sehr gut gelungen. Auf der Innenseite befindet sich ein schwarzweiss-Foto der Band beim Spaziergang mit Hund, auf der Rückseite das Band-Emblem: der 1933er Ford. Leider fehlen wieder einmal die Texte.

Fazit: "La Futura" ist das Ergebnis aus einer Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart" soll Bill Gibbons gesagt haben. Ich persönlich sehe die Gewichtung eher bei der Vergangenheit. Aber das ist ok so. In Summe ist "La Futura" ein kurzweiliges, kräftiges und typisches ZZ Top Album mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern; aber was soll's, ZZ Top müssen niemandem mehr etwas beweisen.
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am 19. Oktober 2012
Es ist schon eine ganze Weile her seit meiner letzten ZZ Top Scheibe, wenn ich`s mir genau überlege sogar eine kleine Ewigkeit, ich glaube es war die Recycler. Was ich so zwischendurch immer mal wieder gehört habe hat mich nicht so unbedingt vom Hocker gerissen. Diese Scheibe nun zauberte mir beim Hören zumindest ein entspanntes Grinsen ins Gesicht. Ja man kann sagen ich bin ganz zufrieden.
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