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am 10. Dezember 2012
Der HD9385/20 ist sicher für einen Wasserkocher eine recht preisintensive Wahl, aber manchmal entscheidet die Qualität über den Kauf!
Sicher es gibt vergleichbare Geräte von anderen Herstellern, aber abgesehen vom hochwertigem Design des Wasserkochers, spricht auch die Verarbeitung und Funktionalität den Nutzer direkt an. Lediglich die Kabellose 360°-Pirouettenbasis passt nicht ganz ins Konzept. Ein Metallgehäuse wäre hier der bessere Ansatz gewesen. Auf dieser befinden sich die 6 voreingestellten Tasten für die verschiedenen Heißgetränke: 1. Schwarzer Tee (100°) 2.Früchtetee (100°) 3. Grüner Tee (80°) 4. Instant Kaffee (90°) 5. 40 Grad und 6. die Warmhaltetaste. Über die Bedeutung der 2. 100 Grad-Taste könnte man sinnieren, aber gut. Dafür erweist sich die Warmhaltetaste als wahrer Clou im Haushalt. Wer weis schon, wann die Kleinen aus dem Schläfchen erwachen, zu dem sie sich, kurz vor dem Essen entschlossen haben!? In diesem Fall hält diese Funktion einfach die voreingestellte Temperatur!
Die Kanne ist sehr gelungen und durchdacht. An beiden Seiten befindet sich eine Ein-Tassen-Anzeige auf den Sichtfenstern. Der Korpus wirkt modern und robust. Er fasst 1,7l, die dann mit 2400 Watt aufgeheizt werden. Die Tülle zum Ausgießen, ist der eines alten Pfeifkessels nachempfunden und der austretende Wasserstrahl ist angenehm leicht regulierbar. Des Weiteren verfügt sie über einen engmaschigen Ausgießfilter, der sich zur Reinigung einfach herausnehmen lässt. An diese wurde generell bei dem Produktdesign gedacht. Wenn man den Deckel des Wasserkochers aufklappt, ist ausreichend Platz um diesen manuell von Innen zu reinigen. Selbst Männerhände finden hier noch genug Raum, um auch den Boden blank zu polieren.

Fazit: Der HD9385/20 ist eindeutig im oberen Preissegment der Wasserkocher
einzuordnen, dafür bekommt man ein gutes, hochwertiges Gerät, das
durch seine Qualität, Performance und Design überzeugt!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Oktober 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dieser Wasserkocher gehört zu der Gruppe von Wasserkochern, die eine individuelle elektronische Regelung der Wassertemperatur ermöglichen, so dass nicht nur eine Anpassung der Wassertemperatur an die jeweilige Tee- und Kaffeesorte möglich ist, sondern auch eine Energiesparmöglichkeit gegeben ist, indem man nicht immer auf die Maximaltemperatur von ca. 100 Grad aufheizen muss. Viele Teesorten werden mit niedrigeren Temperaturen zubereitet damit einerseits die ätherischen Öle erhalten bleiben andererseits der Geschmack nicht leidet. Das Gleiche kann auch bei Kaffee erfolgen. Einige starke Kaffeesorten werden mit 90-100 Grad gebrüht, während die milderen, magenschonenden mit 80-88 Grad gebrüht werden. Diese Wasserkocher sind den klassischen nur 100 Grad Wasserkochern definitiv vorzuziehen. Die eingebaute Warmhaltefunktion ist bei niedrigeren Temperaturen sinnvoll, sowie bei der Zubereitung von Einzeltassen und somit eine nützliche Einrichtung. Das Wasser wird schnell auf die gewünschte Temperatur gebracht.

Die Kanne besteht aus Edelstahl, was sehr positiv ist. Die Füllfenster sind grosszügig und auf zwei Seiten der Kanne mit einer gut beschrifteten Scala positioniert. Leider ist die Scala nur gedruckt und nicht "thermisch eingeprägt", so dass mit einer Abnutzung bis zur Unlesbarkeit (eigene Erfahrung) zu rechnen ist. Der Deckel und der Griff sowie der Sockel bestehen aus massivem Kunststoff. Die Tasten sind gut bedienbar und mit Symbolen versehen. Für Profi-Tee- und -Kaffeetrinker wären Temperaturangaben selbstverständlich besser als Symbole. Kabelüberlängen können im Sockel gut aufgewickelt werden.

Durch einen Kurzschluss in der Küche verursacht durch diese Kanne, hatten wir erst festgestellt, dass die Elektronik der Kanne nicht im Standsockel, wie bei Profigeräten untergebracht ist, sondern fast ungeschützt unter der Kanne selbst in einem Plastikgehäuse. Diese Konstruktion hat mit Professionalität nichts zu tun. Die Kanne wurde unbewusst zum Teil auf ein in der Küche liegendes feuchtes Schwammtuch gestellt, welches zum wegwischen von Flüssigkeiten benutzt wird. Durch die Last der vollen Kanne wurde ein Teil des Wassers aus dem Schwammtuch in den unteren Bereich der Kanne gedrückt und dort in die ungeschützte Elektronik. Nach dem Aufsetzen der Kanne auf den Sockel zum Wasserkochen und nach dem Einschalten flog der Fehlerschutzschalter für die Küche raus. Es wurde dunkel. Nach genauem Hinsehen stellten wir fest, dass die Elektronik nicht nur fast ungeschützt unter der Wasserkanne angebracht ist, sondern nach dem Trocknungsvorgang und weiterem Betrieb die Elektronik ebenfalls mit erhitzt wird. Jeder weiss, dass elektronische Bauteile unter Hitzeeinwirkung wesentlich schneller verbraucht/zerstört werden als gut gekühlte, was die Lebensdauer der Kanne erheblich verkürzt. Konkurrenzprodukte (Gastroback, Beem) die wir auch im Unternehmen einsetzen, haben die Elektronik geschützt im unteren Standsockel untergebracht und nicht in einem, mit Lüftungsschlitzen versehenen, Kunststoffgehäuse an der heissen Edelstahlkanne selbst montiert. In der Küche muss man immer mit Feuchtigkeit und verschütteten Flüssigkeiten rechnen. Diesem Umstand trägt die Kanne jedoch keinesfalls Rechnung. Es wurde viel Plastik verbaut, welches die Kanne auch billig erscheinen lässt. Ferner ist im unteren Bereich der Kanne innen ein Kunststoff-Metalldraht-Element eingebaut, welches weder auswechselbar noch reinigbar ist. Dieses Element macht eine gründliche Reinigung der Kanne mit einer Flaschenbürste oder einem Spültuch unmöglich. Die Bewirtungsdamen in unserem Hause sind von diesem Produkt in Verbindung mit dem Markennamen Philips sehr enttäuscht. Der Preis ist definitiv nicht gerechtfertigt und viel zu hoch. Dass ein Wasserkocher wirtschaftlich und sehr effizient ist, steht ausser Frage, jedoch muss die Qualität, die Langlebigkeit, die Anwendungssicherheit(!), leichte Reinigung und Robustheit des Produktes stimmen.

Konkurrenzprodukte haben 5 Jahre Garantie, Philips nur 2 Jahre.
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am 3. Februar 2013
Unser schöner, stylischer Wasserkocher hat nun endlich ausgekocht, da er altersbedingt inkontinent wurde.
Der neue sollte natürlich auch gut aussehen und nach Möglichkeit eine Temperaturvorwahl haben.
Auf Grund der meist guten Rezensionen haben wir uns den Philips Kocher bestellt.
Leider habe ich mich durch das Werksvideo irreführen lassen.
Dort gab es noch eine Taste mit einem Tassensymbol mit 95°C und eine Temperaturanzeige im Sockel.

Das Design ist ja Geschmacksache, aber uns hätte es gefallen.
Was mir aber nicht gefällt, (und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr ärgert es mich) ist die Temperaturwahl anhand dieser Symboltasten.
Zwei der Tasten sollen für die 100°C Temperatur zuständig sein, welche das sind, muss man an einem an der Kanne angebrachten Aufkleber ablesen.
Warum steht die Temperatur nicht gleich auf den Tasten. Dann hätte man auch eine der Tasten sparen können, oder diese für eine Temperatur von z.B. 95°C nutzen können,
wie es beim Vorgänger dieses Designkochers war. Dort konnte man die Temperatur mittels Leuchtziffern im Sockel ablesen.

Die Temperaturen habe ich mit einem kalibrierten Flüssigkeitsthermometer gemessen.
Leider bestehen hier auch größere Unterschiede zwischen der eingestellten- und der erreichten Temperatur.
Bei 80°c und 90°C lagen die erreichten Temperaturen ziemlich genau 5°C unter der Solltemperatur, also bei 75°C und 85°C.
Sie schwankten auch nicht, wie Philips in der FAQ schreibt, plus/minus 5°C um die Solltemperatur.

Ich hätte mir gewünscht, dass es eine Einstellung gibt, welche erst kurz vor dem Kochen ausschaltet, und nicht erst lange und lautstark blubbert und dampft.

Ich habe den Wasserkocher zurückgeschickt und wollte den Philips-Kocher mit dem Drehknopf bestellen, welcher hier auch gut bewertet wurde.
Dieser Kocher ist zwar auf der Homepage von Philips als einziger ganz groß abgebildet, aber es gibt dort keine Beschreibung, weil er anscheinend nicht mehr hergestellt wird.

Ich habe mir jetzt einen Wasserkocher von Hobbs bestellt, bei dem man die Temperatur in 5°C - Schritten regeln kann.
Er ist noch nicht eingetroffen, - ich bin ja mal gespannt.....

Nachtrag: Ich habe ihn seit einigen Monaten, und eine Rezension geschrieben.
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am 27. April 2014
Der Wasserkocher ist einfach zu bedienen und durch seine Ausgießlösung tropffrei.
Lediglich die Tatsache, dass die Temperaturen mit Bildern versehen sind ist etwas befremdlich, warum werden nicht gleich die Temperaturen auf die Tasten gedruckt, wie bei der 40 Grad Taste.
Zwei Tasten haben dann auch noch die gleiche Temperatur (100 Grad) - warum entzieht sich meiner Kenntnis. Wünschenswert wäre hier eher noch eine 60 oder 70 Grad Taste.
Ansonsten ist der Wasserkocher aber sehr bedienerfreundlich, er hat eine Warmhaltefunktion und sieht auch in der Küche sehr elegant aus.
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am 23. März 2014
Ich habe mir diesen Wasserkocher vor etwas über einem Jahr gekauft, habe ihn also durchaus schon ein Weilchen benutzt und schreibe auch bewusst erst jetzt meine Bewertung.
An diesem Wasserkocher gibt es fast nichts, was nicht passt. Er hat einen äußerst stolzen Preis (ich habe damals 82,00 € bezahlt), aber er ist es wert. Jetzt wird sich so manch einer fragen, warum so viel Geld für einen WASSERKOCHER ausgeben? Nun ja, ich war noch nie ein Billigkäufer und ich habe es nie bereut. Qualität hat ihren Preis. Der Wasserkocher ist hervorragend und sehr hochwertig verarbeitet.
Optisch ist der Wasserkocher sehr ansprechend und edel. Die Erhitzungszeit habe ich jetzt nicht gemessen, aber er kommt mir recht flott vor.
Der Ausgießer ist dank seiner Schnabelform sehr praktisch. Er tropft nicht und man kann gut in schmale Öffnungen gießen, ohne dass man sich durch überlaufendes heißes Wasser verbrühen kann. Was ebenfalls ein sehr wichtiger Sicherheitsaspekt ist: der Deckel ist absolut dicht. Der Wasserkocher kann knackevoll sein und man kann ihn fast komplett beim Ausgießen auf den Kopf drehen ohne, dass heißes Wasser aus dem Deckel tritt.
Die Temperaturtasten funktionieren einwandfrei und haben sich auch noch nie festgeklemmt. Nun kann man sich fragen, warum er zwei Tasten für kochendes Wasser braucht (schwarz und Kräuter; für einen Perfektionisten wie mich ist das immer etwas ärgerlich), aber nun gut. Darüber kann man hinweg sehen. Ich persönlich finde die Idee mit den Symboltasten nicht gut. Sieht zwar schick aus, aber wenn ihn z.B. ein Nicht-Teetrinker benutzen möchte und diesem die einzelnen Temperaturrelevanzen bei den verschiedenen Teesorten nicht bekannt sind (80 für grün, 100 für schwarz, 90 für Kaffee oder Oolong etc.), sind die Tasten nicht selbsterklärend. Wenn meine Eltern ihn benutzen, wenn sie zu Besuch sind, muss ich immer erst erklären, welche Taste(n) für kochendes Wasser sind. Hier wären einfache unmissverständliche Gradzahlen besser gewesen, deswegen gibt es hierfür einen Punkt abzug.
Der Stromsockel, der sich in den Boden des Kochers senkt sobald man ihn auf die Basis zurückstellt könnte etwas einfacher "zu finden" sein. Da man die Unterseite ja nicht sieht, muss man manchmal etwas hin- und herschieben, bis er einrastet.
Der Signalton, der bei Erreichen der Temperatur ertönt, ist meiner Meinung nach genau richtig. Weder zu laut noch zu leise.

Fazit:
Ein rundum gelungenes und nahezu 100%-ig ausgereiftes Haushaltsgerät, dass seinen Dienst denkbar noch sehr lange und tadellos ausführen wird.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eines vorneweg; auf den 1. Blick schien mir der Philips HD9385 Avance als Wasserkocher, im eigentlichen Sinne, schon etwas hochpreisig.
Als das Gerät mit seinen ganzen Funktionen dann "live" vor mir stand, relativierte sich das Gefühl.
Hinzu kommt, dass mir das Wasserkochen mit dem Philips definitiv mehr Freude macht als mit einem "gewöhnlichen" Gerät.

Der Wasserkocher vermittelt ein sehr gutes Qualitätsgefühl.
Verarbeitung und Design sind wirklich top.
Ein wirklich hochwertiges Gerät.

Die Funktionen sind gut durchdacht, so tritt z.B. kein Wasser aus dem Deckel aus, wenn man mal zu schnell ausgießt.
Die Ausgießöffnung ist nahezu tropffrei.
Die Klarsichtfenster auf beiden Seiten sind gut skaliert und lassen die Wassertemeratur auch optisch erahnen (Siedeperlen sind gut erkannbar).
Der Henkel vermittelt eine sehr gute Haptik.

Die eigentliche Funktion ist schnell erklärt.
Es gibt 5 Symboltasten für 4 verschiedene Temperaturen.

40°C.
Grüner Tee (80°C).
Instant Kaffee (90°C).
Schwarzer Tee (100°C).
Kräutertee (100°).

Warum es jetzt 2 Symbole für die gleiche Wassertemperatur gibt kann ich nicht unbedingt nachvollziehen.
Drückt man nach der Symboltaste noch die "Keep Warm" Taste, dann hält der Wasserkocher die Temperatur für 30 Minuten.
Nach Erreichen der Temperatur ertönt ein akkustisches Signal.

Mit seinen 2.400 Watt bringt der Philips die maximale Wassermenge von 1,7 Litern in rund 5 Minuten zum Kochen.
Das kann sich sehen lassen.

Entkalken ist, aufgrund der Edelstahl-Vollauskleidung, kein Problem.
Wobei ich persönlich für den Tee- oder Kaffeegenuß grundsätzlich gefiltertes Wasser empfehle (das reduziert auch die Verkalkung deutlich).

Fazit:

Für mich ist der Philips Avance ein Wasserkocher mit dem gewissen Etwas.
Ich mag ihn und kann ihn mit gutem Gewissen empfehlen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein Wasserkocher wird sich selbst ja bereits gerecht, wenn er auf simple Art und Weise seiner Bestimmung folgt und kaltes Wasser erhitzt.
Nun versucht Philips mit dem HD9385/20 Avance Collection Wasserkocher hier noch einen drauf zu setzen und liefert ein Gerät mit fünf Tasten zur Auswahl der gewünschten Temperatur. Hierbei stellt sich natürlich erst einmal prinzipiell die Frage, ob dies sinnvoll ist, da man ja bereits mit einem üblichen Wasserkocher problemlos und gedankenfrei Wasser zum Kochen bringen konnte.
Die fünf Tasten sind mit Temperaturen voreingestellt, die dafür sorgen, dass das Wasser nur bis zu 40°, 80°, 90° und 100° erhitzt wird. Somit lässt es sich auf simple Weise dem gewünschten Getränk und dessen Eigenschaften zuweisen.
Im Einsatz stellt sich dabei heraus, dass diese Funktion nur Anfangs als Spielerei betrachtet werden kann - sobald man jedoch als Teekenner eine unterschiedliche Temperatur für einen Schwarzen Tee und einem Grünen Tee benutzt hat, erkennt man sehr schnell die Vorzüge dieses doch recht hochpreisigen Systems.
Die Handhabung ist sehr simpel, da man mit der dargestellten Symbolik recht schnell klar kommt. Somit ist die unterschiedliche Temperaturwahl ein Komfort, der nicht unbedingt notwendig aber doch ganz hilfreich ist.
Nun gehört dieser HD9385/20 zu den hochpreisigen Geräten für diesen doch relativ geringen Einsatzzweck - somit stellt sich die Frage, ob das gerät auch ohne Betrachtung dieses Gimmicks" sein Geld wert ist.
Diesem Umstand scheint der Kocher auch durchweg gerecht zu werden, da auf hochwertiges Material und eine durchdachte Nutzbarkeit geachtet worden ist.
Los geht's mit der oft fehlenden aber sehr simple einbaubaren Skala für lediglich eine Tasse. Ich hatte in der Vergangenheit grundsätzlich immer zu viel Wasser aufgekocht, obwohl ich lediglich eine Tasse haben wollte. Hier hat mich mein Auge immer betrogen, was dieser Wasserkocher durch den simplen Skalenwert 1 Tasse" löst - und dieser Wert ist auch perfekt passend auf handelsübliche Tassen (ca. 250ml) zugeschnitten.
Das Heizelement aus Edelstahl ist sehr effektiv und somit ist das Wasser innerhalb kürzester Zeit auf der gewünschten Temperatur.
Im Ausguss befindet sich ein Mikro-Sieb-Filter, der Kalkrückstände in der Tasse verhindert und außerdem herausnehmbar und dadurch leicht zu reinigen ist.
Der Deckel öffnet sich durch einen Knopfdruck und somit werden eventuelle heiße Berührungen vermieden.
Das Gerät meldet sich mit einem Signalton, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist - hier hätte ich mir noch eine Einstellbarkeit oder einen etwas lauteren Ton gewünscht: Wenn ich in der Küche bleibe, brauche ich keinen Ton und somit sollte der doch ein paar Watt" mehr drauf haben.
Alles in allem handelt es sich um einen gut durchdachten Wasserkocher etwas höheren Niveaus, der qualitativ wirkt und letztendlich empfohlen werden kann.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als ich den Philipps Avance Collection Wasserkocher auspackte, war ich erst einmal über die schlanke, ja fast schon zierliche, Form überrascht. Der Wasserkocher soll wirklich 1,7l fassen? Man mag es nicht glauben, aber es stimmt wirklich. Aber nicht nur die schlanke Form überzeugte, wodurch der Wasserkocher selbst in die kleinste Küche passt, auch die sehr gute, stabile Verarbeitung fiel sofort auf. Der Wasserkocher ist aus Edelstahl, hat einen Füllstandsanzeiger mittig sitzen aus durchsichtigem Plastik und Griff und Deckel sind aus sehr stabilem, robusten Kunststoff.

Einfache Handhabung verspricht der Wasserkocher und dem ist auch so. Nicht nur, dass man auch nur eine Tasse heißes Wasser kochen kann, die Skala ist gut sichtbar und in Halbliter-Stufen aufgeteilt, zusätzlich ist auch die entsprechende Tassenmenge angegeben, zudem gut sichtbar vorne angebracht, sodass man problemlos die Füllmenge kontrollieren kann. Der Kocher hat einen Schnappverschluss, man braucht nur oben leicht auf den Knopf drücken und schon geht der Deckel auf, also Wasser hinein und den Deckel wieder einrasten lassen. Alles kinderleicht. Die Heizspirale ist zudem im Wasserkocher nicht sichtbar integriert, sodass ein problemloses Reinigen möglich ist.

Anschließend drückt man auf den entsprechenden Knopf auf dem Heizelement und schon legt der Wasserkocher los. Man kann zwischen 5 verschiedenen Wassertemperaturen für Tee, Kaffee, Instantkaffee oder Brühe wählen, zudem gibt es noch eine Taste, bei der man sein Getränk bei 40° warmhalten kann. Also einfach das entsprechende Knöpfchen drücken und der Wasserkocher legt los. Hat er die Temperatur erreicht, piepst er einmal und man kann den Wasserkocher abnehmen. Sollte man dies einmal vergessen, erinnert der Wasserkocher einem durch ein Piepsen nach kurzer Zeit daran, das Licht der entsprechenden Temperaturtaste erlischt erst, wenn man ihn vom Heizelement nimmt. Das Ausschenken funktioniert durch den relativ großen Ausgießfilter ebenfalls problemlos und ein Verbrennen der Finger ist schlichtweg nicht möglich.

Fazit: Zwar ist der Wasserkocher von Philipps recht hochpreisig, aber er überzeugt absolut durch eine hervorragende, stabile Verarbeitung, dem edlen, schlanken Design, der leichten, unkomplizierten Handhabung und den zahlreichen Temperatureinstellungen.
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am 16. Juli 2015
Der Wasserkocher hat eine schöne Form und er ist so wie beschrieben.Am besten finde ich die Funktion mit der 40° Taste,denn ich habe ein Baby und um die Nahrung zu zubereiten muss das Wasser 40° haben.Das einzige was mich stört ist das es 2 Funktionen gibt wo sich dss Wasser auf 100° erhitzt.Es wäre besser gewesen noch eine andere Gradzahl zu nehmen.Sonst kann ich ihn bis jetzt weiter empfehlen.
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am 6. Februar 2014
Vor gut vier Wochen habe ich hier bei Amazon den Philips HD 9385 Avance Collection" Wasserkocher erworben. Er sollte als Ersatz für meinen in die Jahre gekommenen Royal Aquagrad" Kocher dienen, von welchem ich aufgrund seines durchdachten Bedienkonzeptes zugegebener Maßen doch sehr verwöhnt war, der aber leider in dieser Variante nach fast 10 Jahren nicht mehr hergestellt wird. Der Versuch, als "Aquagrad-Ersatz" einen Gastroback Wasserkocher "Colour Vision" einzusetzen, schlug aufgrund des penetranten Plastikgeruchs des Gerätes leider fehl und so konzentrierte sich mein Augenmerk in Folge dessen auf das Philips Gerät- der Preis von durchschnittlich 90 Euro darf jedoch getrost als "gesalzen" bezeichnet werden. Entsprechend hoch sind dann logischer Weise auch die Erwartungen, wenn man sich dennoch dazu entschließt, eine solche Summe für einen einfachen Wasserkocher in die Hand zu nehmen.

In erster Linie fiel meine Wahl deshalb auf das Philips Produkt, weil dieses auch einen Großteil der Eigenschaften mitbringt, die mein alter "Royal-Kocher" hatte und die sich im Einsatz vieler Jahre bestens im Alltag bewährt hatten. Vor allem aber auch, weil der Philips im Vergleichstest mit "als Bester" bewertet wurde.

Für mich entscheidend waren folgende Kriterien:

* Kanne aus hochwertigem Edelstahl (geschmacksneutral)
* Edelstahl-Kalkfiltereinsatz (hält Kalkpartikel im Wasser zurück)
* stabile, hochwertig verarbeitete 360 Grad Basisstation
* tastengesteuerte Temperaturwahl (40, 80, 90, 95 und 100 Grad)
* 30-Minuten Warmhaltefunktion (über Taste wählbar)
* Standsockel mit integrierter Kabelaufwicklung und ausreichend Eigengewicht

Schon beim Auspacken fällt das für einen Wasserkocher doch recht stattliche Gewicht auf, was darauf schließen lässt, dass der Philips "Avance Collection" auch im Inneren ähnlich hochwertig verarbeitet sein dürfte, wie es sein Äußeres verspricht- die Kanne an sich besteht aus Edelstahl, die Oberflächen sind makellos, und auch im Behälter-Inneren sucht man- vom Temperatursensor und dem Rahmen des Edelstahl-Kalkfilters einmal abgesehen, vergeblich nach Kunststoffteilen. Der Kocher vermittelt rundum Solidität, sodass man geneigt ist, den hohen Anschaffungspreis schon fast wieder zu vergessen. Dieser Eindruck setzt sich dann auch bei der Basisstation, obgleich diese aus Kunststoff gefertigt ist, nahtlos fort. Sie ist ausreichend schwer, sodass der Wasserkocher sicher steht und abgenommen werden kann, ohne dass der Standsockel mit angehoben wird. Die gute Haptik aller Elemente (inklusive der Tasten für Temperaturwahl und Warmhaltefunktion, die über satte" Druckpunkte verfügen), runden das erste positive Gesamtbild des Philips "Avance Collection" ab.

So kann es weiter gehen, denke ich mir und befülle die Kanne mit frischem Leitungswasser. Und schon wieder gibt es etwas Positives zu vermelden: Der "Philips" fasst tatsächlich 1,7 Liter Flüssigkeit, sodass auch mehrere Tassen Tee aufgegossen werden können, ohne dass nochmals frisches Wasser nachgekocht werden muss. Das ist nicht unbedingt bei allen Wasserkochermodellen immer eine Selbstverständlichkeit.

Jetzt also noch schnell die Kanne auf die Basis gestellt und schon kann es losgehen mit dem Kochen.....denkt Man(n). Doch jetzt zeigt sich einem ein wirklich für den Benutzer nicht nachvollziehbares Kapitel niederländischer Ingenieurskunst: Der Philips Wasserkocher bietet insgesamt 5 Wahltasten für die gewünschten Temperaturn und eine Warmhaltetaste, die allesamt im Halbkreisbogen auf der Basis angeordnet sind. Alles wäre Bestens, wenn auf den Temperaturtasten wenigstens die Gradzahlen stehen würden....Aber nein, stattdessen finden sich verwirrende Symbole (Teeblätter-, Bohnen- und Blütenlogos), die einen sodann unversehens zwingen, die Bedienungsanleitung zu Rate zu ziehen, damit einem überhaupt klar wird, welche Temperatur man denn nun gewählt hat. Oder aber man orientiert sich an einem auf der an sich wunderschön anzusehenden Kanne prangenden, total "behämmerten" Aufkleber, wo sich einem nur noch die Frage stellt, wie lange der wohl auf dem Kocher halten mag, wenn man ihn nicht schon vorher als Benutzer selbst abnimmt, weil er in seinen rosa gehaltenen Farben wirklich fürchterlich häßlich anzusehen ist. Das gesamte Bedienkonzept der Tasten wirkt auf den Benutzer mehr wie von einem "Playdoh-Kinderspielzeug" abgekupfert, denn wie wirklich alltagstauglich durchdacht. Dieses sicherlich nett gemeinte Spektakel mit den "Bildchen" auf den Wahltasten nervt mehr, als dass es der Bedienerfreundlichkeit wirklich zu Nutzen kommt. Das Thema Bedienung ist bei diesem Gerät ein dunkles Kapitel und dringendst verbesserungswürdig. Einzig die Warmhaltetaste lässt sich zweifelsfrei ohne Zurateziehen der Bedienungsanleitung identifizieren, sofern man weiß, dass das die englischen Worte "Warm Up" für "Warmhalten" stehen- ältere Semester werden hier eventuell erst mal überfordert sein. Es zeigt sich dem Benutzer hier einmal mehr auf eindrucksvolle Weise, wie der unkontrollierte und grenzenlose Spieltrieb von Entwicklern, ein an sich fast perfektes Produktdesign nachhaltig ruinieren kann, und damit auch die Sinnhaftigkeit der gesamten Bedienergonomie gänzlich auf der Strecke bleibt- schade!

Hat man die Bedienlogik des "Philips-Kochers" aber erst einmal durchschaut, so funktioniert das Erwärmen von Wasser in allen Temperaturstufen völlig problemlos, wenn auch unter ohrenbetäubendem Getöse, sodass man unweigerlich denkt, die Kanne könnte gleich in den Weltraum abheben- leise geht weißgott anders. Da sollte sich Philips mal bei der Konkurrenz in der gehobenen Preisoberklasse unbedingt "umhören". Die Kochzeit an sich, liegt im für mich noch akzeptablen Rahmen von 3 bis 4 Minuten ( 100 Grad). Leider fällt beim Erwärmen darüber hinaus aber noch ein weiterer, gravierender Nachteil auf: Das Gehäuseäußere der Kanne wird glühend heiß, sodass dringend anzuraten ist, den "Philips Avance" immer weit außerhalb der Zugänglichkeit von Kindern zu platzieren. Ansonsten sind Tränen und verbrannte Finger vorprogrammiert. Der Grund für die überdurchschnittliche Erwärmung der Kanne ist auch schnell ausgemacht. Der Philips Wasserkocher verfügt trotz seines enorm hohen Preises über keine doppelwandige Isolierung, und die Hitze tritt somit vollständig über die Kannenwand nach außen. Eigentlich ein absolutes "No-Go" bei Geräten in der "100-Euro Klasse". Ein weiterer Nachteil: Die minimal 40 Grad wählbare Temperatur, disqualifiziert den Kocher zudem für die Zubereitung von Babynahrung (empfohlene Temperatur ist hier max. 35 Grad). Dafür funktioniert andererseits die Warmhaltefunktion ohne Fehl und Tadel. Sie hält die einmal gewählte Temperatur im Bedarfsfall bis zu 30 Minuten konstant. Nach Beendigung des Kochvorganges ertönt zudem erfreulicher Weise auch ein akustisches Signal, sodass man die Küche auch einmal verlassen kann, und nicht immer neben dem Wasserkocher abwarten muss, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Leider ist die Mängelliste des Philips HD 9385 mit den oben genannten Punkten aber noch nicht ausgeschöpft. Wirklich brandgefährlich erscheint mir allein die Tatsache, dass die gesamte Steuerelektronik des Wasserkochers im Kannenboden verbaut wurde, der an seiner Unterseite zahlreiche, weitläufige Öffnungen zu Belüftung aufweist. Zum Teil sind hier sogar Lötstellen und die Verkabelung der Platine von Außen durch die Schlitze sichtbar. Ein höchst unguter wie auch riskanter Umstand, wie sich nach nur wenigen Tagen der Benutzung herausstellen sollte, weil durch die Lüftungsöffnungen Wasser ungehindert in das Innere des Gerätes gelangen kann. Läuft beim Befüllen oder Ausgießen versehentlich auch nur eine kleine Menge an Flüssigkeit an der Kannenaußenwand bis nach unten an die Unterseite des Behälters, dann wird beim Einschalten des Wasserkochers an der Basis- ausgelöst durch den feuchtigkeitsbedingt entstehenden Kurzschluss- die gesamte Küche unverzüglich dunkel und nur der auslösende "FI-Schalter" im Sicherungskasten verhindert in letzter Instanz schlimmere Folgen. Mir ist es Einerseits unerklärlich, wieso man die gesamte elektrische Steuereinheit im Bodenbereich des Wasserkochers untergebracht hat, statt diese- wie bei den meisten Geräten dieser Art üblich- wasser- und feuchtigkeitsgeschützt in der Basis zu verbauen. Andererseits ist es mir aber ebenso unbegreiflich, wie Philips für diese Gerätebauweise überhaupt eine Sicherheitszulassung auf dem europäischen Markt erhalten konnte. Denn dringt Wasser in die elektrische Einheit ein, so kann ein Berühren im Betrieb aufgrund des Metallkörpers der Kanne im ungünstigsten Fall lebensgefährlich werden und vielleicht sogar tödlich enden. Die Krönung der ganzen Unsinnigkeit ist aber, dass dieses schwerwiegende Sicherheitsmanko offenbar beim Philips Kundenservice bereits bekannt zu sein scheint, der "Avance Collection" aber trotz allem weiterhin ohne technische Veränderungen ungehindert am Markt verkauft werden kann. Laut Herstellerauskunft an der Hotline, ist eine Neuauflage des Wasserkochers bis auf Weiteres erst mal nicht vorgesehen- vielen Dank auch!! Nach dem Wasserdebakel musste unser Gerät jedenfalls ausgetauscht werden und war ein kompletter "Totalschaden". Aber gottlob bewies Philips hier wenigstens Kulanz, ansonsten hätte ich rund 90 Euro in den Sand gesetzt. Die lebenswichtige Erkenntnis für mich aus dem Vorfall: Immer darauf achten, dass sich kein Wasser beim Befüllen oder Leeren am Kocher verselbständigt und stets ein Tuch zum Abwischen von Flüssigkeitsresten an der Kannenaußenseite griffbereit halten. Dann ist man als Benutzer vor "elektrischen Pannen" auch weitgehend sicher.

Grundsätzlich betrachtet, funktioniert der Philips HD 9385 dem Sinne seiner Bestimmung nach- nämlich Wasser zu kochen und dieses bei Bedarf auch warmzuhalten- gut und größtenteils auch zufriedenstellend. Allerdings zeigen sich nach zwischenzeitlich vierwöchigem Alltagsbetrieb im täglichen Einsatz noch weitere Unpässlichkeiten, die zwar nicht die Grundfunktion des Gerätes beeinträchtigen, aber dennoch gehörig nerven können.

Dies betrifft im Wesentlichen nochmals zusammengefasst folgende Punkte:

* benutzerunfreundliches Konzept der Tasten zur Temperaturwahl (Symbole anstelle von genauen Gradangaben)- benutzt jemand den Kocher zum ersten Mal, sollte immer die Bedienungsanleitung parat liegen
* die Kanne ist extrem schlecht zu reinigen und / oder zu entkalken, da die Öffnung sehr klein geraten ist
* Die Gestaltung des Kannenbodens im Inneren beschleunigt den Verkalkungsprozess überdurchschnittlich. Es ist alle 10 bis 14 Tage Entkalken angesagt, ansonsten pfeift der Kocher mit zunehmender Kalkschicht im Inneren, wie ein einfahrender "Schnellzug", was gehörig am Nervenkostüm zehrt
* die Skalierung im Sichtfenster der Kanne, ist an dessen Außenseite nur aufgedruckt und nicht beständig eingeprägt. Ein Ablösen der Farbe damit mit der Zeit vorprogrammiert und unumgänglich
* Die Kanne erreicht eine hohe Temperatur an der Außenhaut (65- 70 Grad), da keine doppelwandige Isolierung vorhanden ist- akute Verbrennungsgefahr bei hohen Wassertemperaturen!!
* der Kalkfiltereinsatz ist zwar hochwertig verarbeitet (Edelstahlsieb), der Kunststoffrahmen lässt sich jedoch schlecht entnehmen oder auch wieder in die Kanne einsetzen
* die Tülle (Ausgießvorrichtung) an der Kanne weißt scharfe Kanten auf- bei Unachtsamkeit besteht Verletzungsgefahr!!
* Erhebliche, sicherheitsrelevante Defizite- Wasser kann an der Kannenunterseite in die Elektrik eindringen- Kurzschlussgefahr!!

Abschließend lässt sich aus meiner Sicht in der Summe Folgendes festhalten: Der Philips HD 9385 "Avance Collection" ist ein hervorragend verarbeiteter Wasserkocher, mit guter Grundfunktionalität aber trotzdem sehr hohem Preisniveau, bei dem der Kunde sicherlich mit Fug und Recht mehr Perfektion im Detail erwarten darf. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass von Entwicklerseite gut gemeinte Ansätze konsequent zu Ende gedacht werden (z. B. Bedienkonzept, Isolierung, Reinigungsmöglichkeiten). Absolut untragbar für ein Gerät dieser gehobenen Preisklasse, sind die gravierenden technischen Sicherheitsmängel (Elektrik im Boden, mit Öffnungen an der Kannenunterseite), die im Ernstfall richtig gefährlich werden können. Deshalb von mir in der Summe, für ein im Grunde eigentlich gutes Gerät nur noch zwei magere Sterne, verbunden mit der Hoffnung, dass Philips bald wachgerüttelt wird, und zügig nachbessert. Dann wäre alles "in Butter".

UPDATE NOVEMBER 2014:
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Leider ist unser Philips Advanced Wasserkocher nach nunmehr knapp einem Jahr ein Fall für den Elektroschrott-Container. Das Gerät lässt sich entweder überhaupt nicht mehr einschalten, oder unterbricht den gestarteten Erwärmungsvorgang wiederholt, um diesen nach etwa 30 bis 60-sekündiger Unterbrechung- während die gewählte Temperaturtaste weiterhin blinkt, und einen normalen Betrieb vorgaukelt- wieder fortzusetzen. Zudem werden die angewählten Temperaturen nicht mehr erreicht- 40 Grad bedeutet nur noch "handwarm", werden 100 Grad (also kochend) gewählt, enden die Erwärmungsbemühungen des Kochers (nachgemessen) bei maximal 70 Grad.

Die äußerlich sehr solide wirkende Verarbeitung des Gerätes scheint sich ganz offensichtlich nicht im Inneren- in Bezug auf die verbaute Elektronik- fortzusetzen.

Seit wir den Philips Advanced täglich mehrmals- zur Erwärmung des Wassers für Babynahrung, und nicht nur wie bislang, zum gelegentlichen Erhitzen von Teewasser- einsetzen, werden die Belastungsschwächen der elektrischen Bauteile leider offensichtlich. Hier hat Philips wohl den Rotstift angesetzt und fleißig bei der Qualität gespart.

Dies gilt aber leider nicht für den Kaufpreis. Solche Defizite sind für ein Hochpreis-Gerät der "100-Euro-Klasse" einfach nicht tragbar und akzeptabel, auch vor dem Hintergrund, dass Philips bislang immer noch nichts an den vorab bereits beschriebenen, sicherheitsrelevanten Mängeln des Wasserkochers geändert hat, obwohl diese dort bereits bekannt sind...dazu auch noch unzureichende Qualität in einer optisch schönen Mogelpackung?- NEIN DANKE!

So schwinden zwei Sterne zu nur noch Einem. Dieser bleibt, für die an sich gute Funktionalität und Alltagstauglichkeit, wenn der Philips Advanced denn auch funktioniert. VON EINEM KAUF RATE ICH DESHALB AUS MEINER SICHT "UNTERM STRICH" GANZ KLAR AB! Für das investierte Geld, gibt es am Markt qualitativ weitaus bessere Modelle anderer Hersteller.

Das einzig Positive am nun notwendig werdenden "Umtausch-Procedere": Der wie immer vorbildliche AMAZON-Service. Der Wasserkocher geht nach knapp einem Jahr in Benutzung anstandslos zurück, und die Gutschrift des Kaufpreises erfolgt prompt- das nenne ich Kundenfreundlichkeit!

Wir werden uns nun nach einem neuen Wasserkocher umsehen, der sicherlich nicht mehr von Philips sein wird- schade!
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