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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr bedrückend und fast schon so irre, dass es bestimmt möglich ist
Noch nie habe ich über ein Buch geschrieben aber dieses Buch hat mich gefesselt. Eine Gruppe junger Männer die das Leben noch vor sich haben, lassen sich auf ein selbstmörderischen Lauf ein der für 99 % der Tod bedeutet. Man erfährt von den Teilnehmer viele persönliche Dinge, Ihre Träume, Wünsche, Ideale, Ihre Zuversicht und Ihre...
Veröffentlicht am 6. September 2008 von LK

versus
3.0 von 5 Sternen kann man lesen
Habe das Buch vor 20 Jahren gelesen und wollte es einfach nochmal lesen, weil ich mich nicht mehr erinnern konnte. Es hat mich nicht gefesselt wie andere Stephen King, aber der Geschmack und der Anspruch verändern sich ja auch. Jedenfalls habe ich meine Erinnerungen aufgefrischt und nun ist es auch gut.
Vor 7 Monaten von Ulli veröffentlicht


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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr bedrückend und fast schon so irre, dass es bestimmt möglich ist, 6. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Noch nie habe ich über ein Buch geschrieben aber dieses Buch hat mich gefesselt. Eine Gruppe junger Männer die das Leben noch vor sich haben, lassen sich auf ein selbstmörderischen Lauf ein der für 99 % der Tod bedeutet. Man erfährt von den Teilnehmer viele persönliche Dinge, Ihre Träume, Wünsche, Ideale, Ihre Zuversicht und Ihre Angst. Freundschaften bauen sich unter dieser Situation auf obwohl jeder gewinnen will und das nur durch den Tod des anderen Mitläufer möglich ist. Hier geht es nicht um Horror, der einen beim lesen überfällt. Hier geht es im viel mehr. Um eine kaputte Gesellschaft die sich selbst verloren hat. Schaulustige die am Strassenrand stehen die Läufern ansporen aber eigendlich hoffen, dass genau vor Ihnen ein Teilnehmer entfernt(erschossen) wird. Teilnehmer die bis zur völligen körperlichen und seelischen Erschöpfung anfänglich um den Preis und später um ihr nachtes Leben kämpfen.

Ich habe dieses Buch in 2 Tagen gelesen und musste oft eine Zwangspause einlegen. Es entwickelte sich Trauer in mir, Wut auf die Gesellschaft die so etwas zulässt. Ohnmacht für meine Handlungsunfähigkeit um den einzelnen Läufer zu helfen. Und ehrlich, die Tränen waren oft ein Begleiter.

Das Verrückte ist, dass so etwas auf der einen Seite so absurt klingt, dass es bestimmt auch möglich ist. Warum nicht mal statts Wetsaufen ein Lauf auf Leben und Tod und irgendwie schaut die Gesellschaft zu.

Vielleicht ist die Story überzeichnet aber doch eigendlich ein Spiegel der heutigen Welt.

Für mich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BACHMANN IS (the) KING!!, 4. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Für mich ist der "Todesmarsch" eine Geschichte, die auch nach dem zehnten - oder eher zwanzigsten Mal, daß ich sie gelesen habe, nichts von ihrer Wucht und ihrer Anziehungskraft verloren hat!
Mit einfachen Worten und ohne viele Schnörkel eine Story zu erzählen, die einen packt und fesselt und einen nicht mehr loslässt... Mit soviel Intensität... Das ist schon bemerkenswert. Zumal es sich um eine Erzählung eines noch recht jungen Autors am Anfang seiner Karriere handelt.

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Die Jungen laufen über mehrere hundert Meilen weit, lernen sich dabei gegenseitig (und auch sich selbst!) kennen... Erkennen dabei Abgründe in anderen - ebenso wie in sich selbst. Sehen andere einen raschen - und oft auch langsamen, qualvollen Tod sterben. Sehen und erleben, wie wenig sie den Millionen begeisterten Zuschauern eigentlich bedeuten, die doch bloß sensationsgeil sind und eine interessante Unterhaltung darin sehen.

+ Der Sinn und der Hintergrund des Todesmarsches?
Es ist mir ein Rätsel, weshalb sich dieser so manchen Lesern hier die eine schlechte Rezension verfassen nicht erschließt.
Die Gesellschaft in der diese Menschen leben ist eine Millitärdiktatur. "Der Major" als alleiniger Machthaber setzt mittels Gewalt und Unterdrückung seine Ziele und seinen Willen durch.
Längst hat er alle wichtigen staatlichen Organe in seiner Hand.

(Um dies zu kapieren bedarf es keiner ellenangen und ausgeschmückten Erklärungen.)

Den Leuten geht es schlecht. Die meisten von ihnen leben in Armut und haben keine rosigen Zukunftsaussichten. Es besteht mit Sicherheit eine strikte Kontrolle des alltäglichen Lebens, und man kann froh sein, wenn man gerade mal so über die Runden kommt.
Ähnlich wie in "Running Man" bleibt dem Normalbürger einzig und allein der Gehorsam und das Erdulden der Diktatur.

Und was gibt man Menschen, die in einer solchen Gesellschaft leben? Damit sie friedlich bleiben?
Man gibt ihnen Brot und Spiele.
Ebenso wie im alten Rom, versteht es auch hier der Machthaber, sein Volk mit blutigen Sensationen zu unterhalten. Wenn es einem selbst mies geht, baut es einen - ab einem gewissen Grad der Abstumpfung und Entmenschlichung - eben auf, wenn es man sieht, daß es anderen noch schlechter geht.
Warum wohl kamen im Mittelalter so viele Menschen zu öffentlichen Hinrichtungen??
Weil es die einzige Unterhaltung war, die es gab.

Das ist der Grund für den Todesmarsch.
Und nebenbei auch noch die Tatsache, daß man sich mit eben diesem Marsch auch einen Schlag gleich 100 Jungen vom Hals schaffen kann, die über genügend Courage, Stolz, Mut und auch Verzweiflung verfügen, um daran teilzunehmen. Jungen, die unbequem werden könnten, wenn sie irgendwann zu Männern werden.

Ich habe wie erwähnt diese Geschichte über einen langen Zeitraum immer wieder gelesen - und mich selbst oft in meinen Ängsten, Wünschen, Hoffnungen, Gefühlen in den Charakteren wiedergefunden....
Ich kann kaum beschreiben, was sie mir bedeutet.
Menschen, die so sehr auf ihr Innerstes und wahres Selbst reduziert werden.. Ohne die rosarote Brille, durch die die meisten ihre Umwelt wahrnehmen.. Aller Illusionen beraubt, und allein auf das eigene Überleben fixiert.

Schon der Gedanke daran, daß man zwangsläufig Freundschaften schließen wird unterwegs - und daß man diese BRAUCHT um durchzuhalten, um nicht völlig allein zu sein... Und doch zu wissen, daß es gut ist, wenn der andere stirbt...
Das ist einfach ohne Worte....
Da versagt meine Kunst, auszudrücken, was ich dabei empfinde.
Wie Stephen selbst einmal sagte: "Worte machen die Dinge kleiner."

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!!! ACHTUNG SPOILER !!!
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Für mich sieht es so aus, daß Ray Garraty am Ende seines Marsches in den sicheren Wahnsinn geht.
Ob er noch weiter lebt oder kurz darauf stirbt, überlässt King wohl der Phantasie des Lesers.
Aber er lässt keinen Zweifel daran, daß auch ein "körperliches Überleben" von Garraty ihm nicht mehr das einbringen wird, was dem Sieger versprochen ist.
Dazu hat sein Verstand und alles was sein Dasein und seine geistige Gesundheit - seine Seele - ausmacht, viel zuviel Schaden genommen, durch das was er erlebt hat.

Auch wenn er überlebt, wird er für sich - in seiner inneren Welt, in die er sich zurückgezogen hat - für immer auf der Straße sein... Und für immer weitergehen...
All seiner Illusionen und Freunde beraubt, ist er weit jenseits dessen, was ein Mensch ertragen kann, ohne völlig den Verstand zu verlieren.

Er ist ein Verdammter. Ein verlorener Junge.
Zu gewinnen gibt es bei diesem Marsch nur eines: Den Tod.

Alle Bachmann-Romane haben dieses Credo.
Es gibt kein Happy End. Es gibt nur Wahnsinn, Verzweiflung und Tod.

Was mich unter anderem so sehr an der Geschichte fasziniert, ist die Tatsache, daß man schon von Anfang an weiß, wer der letzte Überlebende sein wird.
Es kann bloß Garraty - der Erzähler der Story - sein.
Und doch liest man atemlos und gepackt weiter. Gefesselt von der Dramatik des Geschehens.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade,dass man nur 5 Sterne vergeben kann, 2. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Für mich ist Todesmarsch das allerbeste Buch von King!! Er bringt die Situation sehr glaubhaft rüber,und geht auf die einzelnen Personen ein,nicht wie andere Autoren,die nur von der Hauptperson reden! Er erklärt auch die Probleme,die Garraty(die Hauptperson)damit hat,dass er Freundschaften geschlossen hat! In Todesmarsch werden verschiedene Typen von Menschen vorgestellt,die einen,die lieberganz allein vor sich hingehen,die anderen,die den Kontakt brauchen! Ich war so begeistert von diesem Werk,dass ich es sogar während des Französisch-Unterrichts gelesen habe,was jetzt aber keine Aufforderung sein soll!! Todesmarsch ist ein echtes Muss für jeden,egal ob SK-Fan,oder nicht! Es war eines der Bücher,bei denen man am Ende traurig ist,weil es schon fertig ist! Nicht viele Bücher bringen mich so zum Nachdenken,wie dieses Meisterwerk von King!!!
KING IS THE KING!!!!!
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51 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hartes Buch, 16. November 2006
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Bei King bin ich mir mittlerweile aufgrund der zahlosen Veröffentlichungen nicht mehr sicher, ob hier nicht nur von ihm erdachte Grundideen an Ghostwriter gegeben werden, die diese dann in Buchform bringen. Das aber nur so nebenbei. Todesmarsch ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher das er geschrieben hat. Hier gibt es Horror nicht in Form von gruseligen Monstern oder geheimnisvollen Mächten, der Schrecken findet in den Köpfen der Figuren statt. Wie schon in den anderen Rezensionen beschrieben, wird von einem totalitärem System, zur grossen Volksbelustigung ein Marsch ausgerichtet, bei dem nur der stärkste Teilnehemer überlebt, was man auch direkt auf die gesamte Gesellschaft übertragen kann. Zu diesem Selbstmordakt werden die Teilnehmer nicht etwa gezwungen, sie haben sich, total verblendet von den vorherrschenden Wertvorstellungen, selbst dafür beworben, um möglichst viel Ruhm und den grossen Preis zu gewinnen. Der Horror geschieht hier in den Köpfen der Teilnehmer, die einer nach dem anderen merken, worauf sie sich hier eingelassen haben. Obwohl die strukturen des Staates und seinem "Führer" nur angerissen werden, steht dieses Werk 1984 näher als den Schockbüchern von King. Es ist ja an einigen Stellen hier gesagt worden, die Geschichte sei sehr langweilig, da wurde glaube ich mit falscher Erwartungshaltung gelesen. Vielleicht hätte man auf den Bachman Büchern nicht aufdrucken sollen, dass es sich um King handelt, da er sich hier bewusst anderen Genres zugewandt hat. Ich habe das Buch jedenfalls seit meiner Jugend schon mehrfach gelesen und fand es jedesmal aufs neue spannend und schockierend. Im selben Atemzug kann man dann noch Menschenjagdt nennen, das in die gleiche Richtung geht. In beiden geht es um ein krankes System, in dem die Massen von den Medien so manipuliert sind, dass sie nichts mehr in Frage stellen. Das solche Visionen nicht total unrealistisch sind, hat die Vergangenheit ja schon öfters gezeigt und auch heute nimmt die Macht der Medien rapide zu und lenkt das Weltbild vieler Menschen in die gewünschte Richtung, ohne das diese sich der Manipulation direkt bewusst sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen packend / lesenswert, 2. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Wieder ein Mal ein genialer Stephen King. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Die Geschichte selbst, der Marsch, ist eigenltlich eine simple Geschichte, aber King versteht es daraus etwas besonderes zu machen. Spannend, kurzweilig und unbedingt lesenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keinen zweiten Platz!, 26. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Habe dieses Buch ziemlich zügig durchgelesen und war fasziniert. Eine Utopie des Grauens, was garnicht mehr so weit hergeholt ist. Ich denke da nur an Dschungel Camp, Ulimate Fighting Sport usw.

Der gesamte Roman beschäftigt sich mit dem Marsch, den Gedanken und Gefühlen, die Veränderung der Wahrnehmung. Was Anfangs einem olympiatischen Geist gleicht kommt, verändert sich Schritt für Schritt in einen Kampf ums überleben. Erst nach einer Weile beginnen viele der 100 Läufer festzustellen, was es bedeutet 2ter zu werden. Man wird sterben, genau wie der 90te. Nur der Gewinner wird überleben. In dieser morbiden Situation schließt man trotzdem Freundschaft, man hilft sich und fragt sich, was man überhaupt in dieser Hölle zu suchen hat.

Das Ende war für mich ein wenig .. komisch. Plötzlich war das Buch zu Ende, wie der Marsch. Und SK lässt einen in seinen Gedanken alleine.

Lesenswert
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite, 26. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Unfassbare Idee: 100 Jungen marschieren, jeder der aufgibt oder schlappmacht wird einfach erschossen und nur einer kann am Ende überleben.
nd das alles passiert vor allen Augen Amerikas.
Es ist irrsinnig, unglaublich, diktatorisch.
Und zwischen all diesem Irrsinn passiert so viel Spannendes. Die Jungs fangen untereinander an Freundschaften zu schließen, obwohl sie eigentlich Konkurenten sind. Ich kann kaum beschreiben, was ich gefühlt habe, als ich das Buch gelesen habe. Es ist einfach so real geschrieben, dass man fast glaubt, genau so etwas wäre schon vorgekommen.
Ich habe es keine Sekunde aus der Hand legen können, so fesselnd ist das Buch.
Muss man gelesen haben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesmarsch, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Normalerweise bin ich alles andere als ein begeisterter Leser.
Trotzdem habe ich mir die Zeit genommen, und habe "Todesmarsch" von Stephen King gelesen, nachdem es mir von einem Freund empfohlen wurde.

Und von der ersten Seite an konnte ich das Buch schon nicht mehr weglegen, da mir die Handlung und der Schreibstil sehr gut gefiel.
Vor allem war ich neugierig, wie King es schaffen würde, ein ganzes Buch damit zu füllen, wie 100 junge Männer "nur" marschieren. Gleichzeitig schafft er es noch, Spannung aufzubauen. Und genau das zeichnet den Ausnahme-Schriftsteller aus. Man lernt nach und nach mehrere Charaktere, sowie die Geschichte von manch einem, sowie seine Gedanken kennen. Und so liest man vor sich hin, ohne zu merken, wie schnell die Zeit vergeht. Vor allem war ich auch noch sehr gespannt, wie das Buch wohl ausgehen wird - ich werde das Ende selbstverständlich nicht vorweg nehmen... ;)

Aber alles in allem kann ich das Buch wirklich nur empfehlen. Wenn es mir als "Nichtleser" gefallen hat, könnte es auch Gleichgesinnten so ergehen, und für alle Leseratten und Leuten, denen die Handlung gefällt: es lohnt sich!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur klasse!!!!, 24. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Habe es heute abgeschlossen und habe es wirklich verschlungen. Die Story ist ja schon hinreichend bekannt. Aber ich muss sagen, mir sind während des Lesens einfach die Personen ans Herz gewachsen und man wollte einfach nicht, dass einer von ihnen ausscheidet. Man geht den Weg mit ihnen zusammen, um es einfach auszudrücken. Und das macht für mich ein gutes Buch aus. Man fühlt mit den Hauptfiguren. Man wird einfach ein Teil des Ganzen.

Viele der Jungs sind vom Wesen total verschieden, wie das auch übertragen auch die Realität der Fall ist. Sie spiegeln das Zusammenleben der Menschen wieder und auch, dass man nicht mit jedem gut Freund sein kann. Doch letztendlich lernen alle im Laufe der Geschichte die gleiche Lektion.

Der einzige kleine Schönheitsfehler den ich finden konnte ist aber typisch für Stephen King. Das Ende fand ich doch sehr plötzlich und so muss sich jeder wieder sein eigenes Ende denken.

Aber unterm Strich werde ich dieses Buch gerne wieder zur Hand nehmen und kann nur jedem raten, einen Blick zu riskieren. Es lohnt sich wirklich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychohorror, 15. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Todesmarsch (Taschenbuch)
Richard Bachmann ist Stephen King, und nach der Auflösung dieses Pseudonyms schnellten auch die Bachmann-Werke auf die ersten Plätze der Beststellerlisten.
Aber auch ohne den großen Namen hätte "Todesmarsch" diese Ehre verdient:
Die USA, irgendwann in der Zukunft: Die Gesellschaft ist in ein Zwei-Klassen-System geteilt, die Bevölkerung verarmt, das Militär hat die Regierung übernommen. Alljährlich inszeniert der "Major" den Reality-Schocker "Todesmarsch" - hundert junge Männern nehmen an einem tagelangen Marathon teil. Den Sieger erwartet ein Leben in Reichtum, sämtliche Verlierer der Tod. Wer zurückfällt wird erschossen, das Fernsehen sendet live.
Auch der junge Garraty nimmt an diesem Marsch teil. Als die ersten Schüsse fallen wird ihm und den anderen Jungs plötzlich klar - das ist kein Spiel, auf 99 von ihnen wartet der Tod ...
"Todesmarsch" ist eine furchterregende Utopie, die den Leser von Anfang an in ihren Bann zieht und in seiner Eindrücklickeit den Atem raubt. Hautnah erlebt man mit, wie aus den Kandidaten Verbündete und sogar Freunde werden, wie in dieser grausamen Realität Gefühle wie Sympathie, Hoffnung, Verzweiflung, Mitgefühl wachsen und sterben, wie das Unbegreifliche Wirklichkeit wird.
Diese frühe Werk Stephen Kings fesselt von der ersten Seite an trotz seiner monotonen und vorhersehbaren Handlung. Es sind die Charaktere, die das Buch zum Leben erwecken, und die bis zur letzten Seite mitfiebern lassen ...
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