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Kundenrezensionen

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am 5. Oktober 2012
Über 20 Jahre existieren die norwegischen Progressive-, Black- und Extrem-Metaller Enslaved bereits und haben sich im Laufe ihrer Karriere besonders der Wandelbarkeit und der auffallenden Weiterentwicklung verschrieben. So ist es auch kein Wunder, dass sie sich mit ihrem nun 12. Album namens "RIITIIR" nicht nur begrifflich dem Wort Ritual nähern, sondern auch den Veröffentlichungs-Ritus der Band weiter und innovativ voran treiben. "RIITIIR" beinhaltet eigentlich alles das, was eingefleischte Enslaved-Fans auch am letzten Alben "Axioma Ethica Odini" geschätzt haben. Doch diese Band wäre nicht Enslaved, wenn sie nicht auch auf dieser CD wieder ein paar Neuerungen vollbracht hätte. So haben die einzelnen Songs insgesamt einen noch progressiveren Anstrich bekommen. Von den alten Black-Metal-Tönen wird wieder gekonnt und deutlich Abstand genommen, um sich dabei vor allem den künstlerischen Passagen zu widmen, die diesmal mit einer höheren Verwendung von Klargesängen daher kommen und mit verschachtelter, stimmungsvoller Sound-Malerei auftrumpfen. Die Verschmelzung von harten Riffs, treibenden Rhythmen, wuchtigen Metal-Arrangements mit leichten, facettenreichen und progressiven Stilelementen, ist ihnen dabei so gut gelungen, dass der Hörer nach den ersten Hörversuchen nicht vollends mit einem Haufen Musik-Chaos allein zurückbleibt. Nein, Enslaved bieten mit ihren Kompositionen eine anmutende Kost, die durch die ständig wechselnde Atmosphäre zwar unvorhersehbare, aber deutliche und einprägende Überraschungen bereit hält. Während der Opener "Thoughts Like Hammer" noch im Chaos beginnt, sich langsam entfaltet, um schließlich mit einem ruhigen, träumerischen Charme punkten zu können, wird der Song "Roots Of The Mountain" bereits wieder von rauen Riffs und typischeren Metal-Komponenten beherrscht. Das Gesamtwerk lässt sich demnach nicht nach wenigen Hörversuchen begreifen und eignet sich garantiert nicht für die kleine Musik-Portion zwischendurch! Nein, hier ist die heimische Anlage und das eigene Hörvermögen öfters gefragt. Wer aber auf progressive Töne und auf eine kreative Metal-Kunst im Avantgarde-Bereich steht, wird sich mit diesem Enslaved-Album sicherlich wieder abwechslungsreichen Spaß nach Hause holen können. Denn Ideenreichtum wird auf dieser Scheibe wieder extra groß geschrieben!
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am 20. Oktober 2012
Enslaved sind großartig. Vertebrae (mein Erstling), Isa, Ruun, Monumension und Axioma Ethica Odini: Das war bislang so meine Sammlung, zu der ich immer wieder gerne greife; ich verehre diese Band für ihre Leistung und ihre schiere metallische Vorstellungskraft. Riitiir habe ich auch sofort vorbestellt.

Dann war es also da und lief seither einige Male durch meine Kopfhörer. Und liess mich konsterniert zurück: Was bitte soll das sein! Endlose Repetitionen, die sich nur langsam zu einem Ganzen verweben -- zu langsam und zu planlos für meinen Geschmack. Ein Sound, der stellenweise mit 'suboptimal' noch freundlich beschrieben ist, vor allem wenn nur einzelne Gitarren zu hören sind. Auf Herbrand Larsens Kopfstimme, die er stellenweise einsetzt, hätte ich auch gerne verzichten können. Natürlich hat auch dieses Album seine Höhepunkte, aber davor liegt allzu oft eine mühselige Riff-Pampa, die sich nicht so recht in eine Landschaft mit Sog und Atmosphäre umpolen will: Energie im Leerlauf. Enttäuschend.

Die beiliegende DVD ist auch der Mühe nicht wert. Handgestrickt und mäßig produziert sieht man die Bandmitglieder mal hier, mal da, im Probenraum und unterwegs, wie sie über mal dies, mal das ihre Meinung kundtun oder Sprüche klopfen. Das braucht kein Mensch. Außer denen, die es brennend interessiert, wie Enslaveds Studio von innen aussieht. Vertiefende Einblicke in das Konzept des Albums gibt es nicht.

Alles in allem also zwei Sterne: Riitiir ist kein schlechtes Album, und es ist immer noch Enslaved. Aber der große Wurf ist es ganz sicher nicht und gemessen an den Vorgängern eher eigensinnig als bereichernd.
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am 20. Mai 2013
Die Kritik die hier an diesem Album geübt wird kann ich im Ganzen nicht nachvollziehen.
Vielleicht liegt es daran ,daß ich diese Gruppe erst jetzt,seit ich sie im Frühjahr live sah,für mich entdeckt habe und nun dabei bin mir ihre ganze Diskographie nachzuholen.
Enslaved stehen seit Anbeginn ,aber natürlich besonders seit ihrer progressiven Entwicklung vor etwa 4/5 Alben,für einzigartige Musik.Ähnlich wie Opeth oder Amorphis verbinden sie ihre Ursuppe extremen Metals mit andern Elementen zu etwas zeitlosem,wo die Grenzen zwischen den Genres verschwinden und was Eigenes entsteht.
Natürlich haben Enslaved ihren Stil längst gefunden und werden ihn daher nur marginal verändern.
Ich finde jedenfalls Ritiir,Ruun,Isa ,Axioma und Vertebrae grundsätzlich auf einem hohen gleichen Niveau,wenngleich es klangtechnisch sowie kompositorisch Unterschiede gibt (zum Glück).
Den Einwand Ritiir wäre zu kompliziert kann ich als Progressivfan eh nicht gelten lassen.
Nach meiner Meinung hat man das Wechselspiel von Härte /Melodie und Ohrwurmrefrains/Virtuosität nur wieder eine gute Nuance verbessert.
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Axioma Ethica Odini war ein Meilenstein im modernen Black Metal. Die Norweger Enslaved haben mit diesem Album Spuren im schwarzen Metal Sektor hinterlassen. Das Album stellte auch einen Wendepunkt im Sound der Band dar. Die Black Metal Wurzeln blieben immer präsent, aber progressivere Einflüsse machten die Songs von Enslaved einem größeren Publikum zugänglich.

Mit Riitiir folgt die Band dieser eingeschlagenen Marschroute konsequent. Der Black Metal Anteil im Sound von Enslaved ist wieder ein wenig reduziert worden, dafür nimmt der Progressive Metal einen noch größeren Teil im Gesamtbild ein. Enslaved schaffen dabei den Wechsel vom knallharten Black Metal, welcher mit fiesen Growls gesungen wird, zum progressiveren Teil so fließend, dass man von der Dynamik stellenweise überrascht wird. Auch das Wechselspiel zwischen Grutle Kjellsons Gebrüll und dem Klargesang, welcher von Keyboarder Herbrand Larsen beigesteuert wird funktioniert bestens.

Die Songs sind allesamt sehr komplex aufgebaut. Um Riitiir komplett zu verinnerlichen, muss man sich das Album öfters anhören, ansonsten können sich Epen wie "Roots of the Mountain" oder das mächtige "Forsaken" nicht in ihrer Pracht entfalten.

Ich denke Enslaved werden einige ihrer alten Fans verlieren, nicht jeder Black Metal Fan wird diese Entwicklung mitmachen wollen. Im direkten Vergleich schneidet das Vorgängeralbum Axioma Ethica Odini einen Hauch besser ab als Riitiir was daran liegt, dass das Album in sich geschlossener war. Trotzdem ist Riitiir ein weiterer Meilenstein, welcher sich über Genregrenzen hinwegsetzt.
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am 9. März 2013
Beim ersten mal anhören dachte ich, naja etwas langweilig!
Auf dem zweiten anhören folgte Gänsehaut. Ein im groß und ganzen gelungenes Album.
Aber sicher nicht ihr Bestes.
Reinhören und Geduld lohnt sich dennoch, vor allem für eingefleischte Enslaved-Fans!!
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am 24. Oktober 2012
schnell geliefert, wie es bei amazon standard ist und das album an sich is meiner meinung nach der hammer, gefällt mir sogar noch besser als axioma ethica odini, das mir etwas straighter erscheint als das neue werk.
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am 3. Oktober 2012
ein weiteres geniales album der herren. dachte das das letzte nicht zu toppen ist. für mich ein glücksgriff. klasse aufnahme und gewohntes sehr hohes niveau.
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