Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 OLED TVs designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
163
3,4 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:7,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. Dezember 2012
Zuerst mal möchte ich eins klarstellen:

Wer von vornherein durchschnittlichen Horror für einen netten Abend
zu zweit oder mit Freunden erwartet, mit dem sich kurzweilig
und oberflächlich die Zeit vertreiben lässt, der wird mit "Chernobyl
Diaries" durchaus zufrieden sein.

Aber:

Wer den Film in den Mittelpunkt stellt und einen innovativen
Horrorfilm erwartet, der gekonnt mit düsterer Atmosphäre und
subtilem Grauen spielt, der wird wohl hier eher mit gemischten
Gefühlen, bzw. unzufrieden zurückgelassen.
So ging es mir zumindest.

Der Film bietet in der ersten Hälfte genau das, was ich mir aufgrund
des guten Trailers erwartet hatte: ein sehr morbides Flair,
eine verlassene Stadt voller trister, grauer Plattenbauten, bedrückend
und düster.
Die Schauspieler sind nicht schlecht, im Gegenteil, sie erfüllen ihre
Rollen mit Leben und wirken genre-bezogen überzeugend.

Das Problem von "Chernobyl Diaries" ist schlicht und einfach, das ab
der Hälfte des Films die Ideen nachlassen, die Story immer flacher
wird, bis sie sich gänzlich im Sande verläuft. Die Innovation fehlt
und die Dramaturgie fällt auf ein Level gleich null.
Das bittere ist noch dazu, dass mögliche Schockmomente an mehreren
Stellen verspielt wurden. Die Darsteller werden aus Wackelkamera-Sicht
durch eine fast ausschließlich dunkle Kulisse gehetzt, die aufgrund ihrer
ewigen Eintönigkeit nach und nach immer mehr an Bedrohlichkeit und
Atmosphäre einbüßt.
Diese Hetzjagd erzeugt, aufgrund ihrer Ziellosigkeit nach einer Weile
nur noch Desinteresse. Das man keinen der Verfolger im Film je detailliert
zu Gesicht bekommt mag ein Versuch sein hier eher auf subtiles
Grauen zu setzen, allerdings hat man auch hier eher die Chance auf rettende
Schockmomente verbaut.
Mir kam gegen Schluss immer wieder der Verdacht, dass man den
Film schnellstmöglich abdrehen wollte...
Schade, denn die gute Grundidee bekommt so den bösen Fließband-
Horror-Nachgeschmack.

Fazit:
Alles in Allem hätte man hier einen echten Schocker produzieren können,
denn die Kulisse war wirklich phänomenal. Leider wurde die zweite
Hälfte des Films dermaßen lieblos und ideenlos umgesetzt,
dass man fast alle Karten verspielt hat.
Was bleibt ist ein überaus gelungener Anfang und ein bedauerlicher
Nachgeschmack ala "Man hätte doch auch..." oder "Warum haben die nicht...?".
11 Kommentar| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 27. Oktober 2012
Ukraine,

6 junge Amerikaner machen sich zusammen mit Guide Yuri nach Pripyat auf.
Das ist die auf Jahre kontaminierte Stadt die direkt neben dem Atomkraftwerk Tschernobyl liegt und die von den Bewohnern innerhalb kürzester Zeit verlassen werden musste nachdem es 1986 zum Super-GAU kam.
Dort angekommen beginnen sie die Gegend zu erkunden und Yuri liefert interessante aber gruselige Geschichten zum Vorfall.
Als es dann auch noch zum Kontakt mit Wildtieren kommt ist der Adventuretrip perfekt.
Als sie sich Abends auf den Weg machen wollen streikt allerdings ihr Bus und sie müssen die Nacht wohl in selbigem verbringen.
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit beginnt der Horror.
Sie hören Geräusche die nur von Menschen stammen können.
Aber die sollen doch alle weg sein.....und wer sollte den in einer Atomarkontaminierten Stadt leben....?

Die Darsteller machen einen guten Job.
Die Dialoge sind okay.
Die Story leider nicht. Dazu weiter unten mehr.
Die Atmosphäre ist extrem bedrückend und beängstigend.

Eigentlich hätte Chernobyl Diaries ein richtiger Horrorknaller werden können.
Ein wenig Found-Footagestyle, eine große Prise Horror und ein tolles Setting inkl. solider Darsteller hätten dazu beigetragen.
Leider gibt es 2 eklatante Schwächen die mir den Film etwas Kaputt gemacht haben.
Zum einen wäre da die Kameraarbeit inkl. zu vieler Dunkelszenen.
In einigen Einstellungen wackelt die Kamera dermassen das man nichts......wirklich nichts erkennen kann.
Ich bin ein großer Freund von Mockumentarys und Found-Footage Filmen, aber hier ist es wirklich zu viel Gewackel.
Der Grusel soll sich wohl auf das Unbekannte beziehen, aber wenn ich so überhaupt nichts sehe, sondern nur Umrisse und Geräusche ist das nicht gruselig sondern ärgerlich.
Dieses Stilmittel wirkt vielleicht zu anfangs, aber wenn es ums pure Überleben geht und es zum Kampf mit den Kreaturen kommt würde ich doch ganz gerne was erkennen können. Hier wird allerdings völlig gekünzelt und verwackelt Wert darauf gelegt dieses zu verhindern.
Der zweite Negativpunkt ist ein richtiger Fauxpas.
Das Atomkraftwerk Tschernobyl ist nicht verlassen und verwittert wie im Film dargestellt.
Es arbeiten immer noch Leute dort und das ganze Gebiet ist alles andere als menschenleer.
Hier wird ein Bild suggeriert das einfach nicht stimmt.
Hätte man die Handlung in Pripyat belassen wäre das sicherlich besser gewesen.
So habe ich mich doch leicht veralbert gefühlt.
Ansonsten ist Chernobyl Diaries ein solider Genrevertreter der leider etwas an diesen 2 Negativpunkten krankt.
Aber das ist wie immer Geschmackssache.
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2014
Eine sehr vielversprechende Story und eine unglaubliche Umgebung, dieser Film hatte die besten Voraussetzungen um ein sagenhafter Streifen zu werden! Was nach dem Film bleibt ist die pure Enttäuschung! Ich sah noch nie einen Film welcher so viel Potential verschwendete.
Die Kulisse ist sagenhaft, deshalb die 2 Sterne. Ansonsten hat ChernobylDiaries kaum etwas zu bieten:
Wirklich keine überzeugenden Schauspieler, abgesehen von dem mehr als zweifelhaften Führer, ansonsten die üblichen Ami-Trottel. Kaum Spannung, und kaum Grusel. Dies liegt daran, dass die Bewohner Prypjats, welche die Stadt nach der Katastrophe nicht verließen, wirklich nie (!) gezeigt werden. Klar, wenn die "Gegner" zu oft auftauchen, geht das auf Lasten der Spannung. Aber in diesem Film darf man wirklich nie einen Blick auf die mutierten Menschen werfen. Ich musste den Film an 2 Stellen anhalten, um überhaupt mal zu sehen, mit was die Protagonisten zu kämpfen haben. Das ist doch wirklich nicht zu fassen.
Fazit: Zum einmaligen Anschauen sicherlich in Ordnung, nur solltet ihr den Film nicht kaufen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2012
Hallo erstmal,

nach einigen Überlegungen und dem reichlichen Lesen der Rezesionen, beschloss ich mir den Film zu kaufen. Da hier ja viele Rezesionen auch eher negativ ausfallen, möchte ich jetzt mal meine Meinung zu dem Film in Worte fassen.

Die Geschichte ist wohl klar und bedarf keiner neuen Erläuterung.

Erstmal zu den Aussagen der Film sei zu dunkel und die Kamera zu verwackelt. Ist so nicht Richtig. Die Kameraführung in den meisten Szenen sehr gut und kann sich sehen lassen, ja es gibt Situationen in denen sehr viel gewackelt wird aber gut das scheint so gewollt zu sein. Dunkel ist der Film Nachts, haha is ja klar, aber nicht zu Dunkel. Man gekommt genau das gezeigt was man sehen soll nicht mehr, nicht weniger! Davon mal abgesehen ist es ja wohl klar, das man keine Tageshelle bringen kann, dann geht die Spannung verloren.

Ja es sind die typischen Horrorfilm Krankheiten auch in diesem Film vorhanden. Gruppe Junger Leute, Nacht, das Auto ist kaputt, es wird sich getrennt und schwups is was passiert. Kennen wir alle. Jedoch ist hier die beklemmende Athmosphäre super und lässt locker darüber hinwegsehen. Der Film baut einen Spannungsbogen auf der sich sehr gut durch den ganzen Film zieht und bis zum Ende anhält.

Die "Monster" die hier als nicht ersichtliche Scheinwesen angeprangert werden, sind wie ich finde, in einigen Stellen sogar ehr gut zu erkennen und es lässt sich auch ganz gut erahnen was und wer dort sein Unwesen treibt.

Alles in allem nach viel Gelaber und hin und her, sollte man nicht vergessen, das der Film das Genre nicht neu erfindet, aber sich super einfügt und eine Spannende Athmosphäre mit einer sehr geilen Umgebung mitbringt.

Von mir eine klare Kaufempfehlung, wer sich in diesem Filmsegment gerne unterhalten lässt.
0Kommentar| 56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2014
Hier haben wir es wiedermal. Gute Idee - mehr als mässig umgesetzt!

Wie so oft fehlt es nicht an einer Grundidee, sondern daran, es auch umzusetzen. Ähnliches traf zuletzt auch auf den Film "The Purge" zu...

Die Grundstory, so banal und "bekannt" sie auch ist, versprach viel. Eine Gruppe Jugendlicher macht einen (ungenehmigten) Ausflug in das Gebiet rund um die AKWs von Tschernobyl. Und man kann sich dabei natürlich so manches Szenario ausrechnen...

(ab jetzt mit Spoilern)

Ich dachte mir schon relativ zu Beginn, als einer der Jugendlichen etwas von "ADS Syndrom" in einen "coolen Möchtegern"-Spruch einbaut, dass hier wohl eher "Dünnpfiff" geboten werden wird. Trotzallem interessierte mich die Umsetzung, und so siegte die Neugier über den Verstand!

Der Einstieg, somit alles, was bis zum Eintreffen an den Ort der Handlung passiert, ist vielleicht einen Tick zu lang geraten, und zudem mit Szenen durchsetzt, die überhaupt keine Bindung zu den Darstellern aufbauen.
Überflüssig auch die Szene, in der sie nachts auf 3 andere Jugendliche stossen - ein kurzer Schockmoment, der genauso sinnfrei verpufft, wie der Rest des Films. Wenn ich schon so eine Szene einbaue, muss schon etwas mehr passieren als das, was man zu sehen bekam! Anderenfalls kann man sowas nämlich weglassen...

Somit sind einem die handelnden Personen von Beginn an egal, und als noch 2 weitere Jugendliche "mal eben so" auftauchen, ist wohl allen klar, hier kommen "paar Opfer"!

Loben muss man jedoch den russischen Fahrer, der wohl das einzige Highlight des Films bleibt - neben dem Ort der Handlung!

Auf dem Weg zum Ort des Geschehens kamen dann erste wirklich irritierende Szenen. Was wollte uns der russische Fahrer am See zeigen? Wenn er doch wusste, dass es diese Fische gibt - wieso "zeigt" er sie nicht in Aktion? Und wenn er sie nicht in Aktion zeigen will, wieso zeigt er dann den "halbtoten" Fisch - und wieso liegt der da so rum?

Hier beschlichen mich erste Gedanken ala "es wird nicht gezeigt um Geld zu sparen". Dieses Motto zog sich dann durch den weiteren Film, denn vor lauter Dunkelheit "bekam man tatsächlich so manches nicht zu Gesicht"!

Was man gesehen hat, dass war ein Bär. Und der war so schlecht animiert, dass man sich wunderte, dass er es überhaupt in den Film geschafft hat. Die Szene brachte allerdings überhaupt keine Spannung, hatte das typische "Mann geht in einem RAUM mal eben um die Ecke und meldet sich dann plötzlich nicht mehr" und man fragte sich zudem, wie der Bär da reinkommt, wenn doch zuvor die Tür erst aufgebrochen werden musste?! Hmm...

Trotz allem, war der Film bis hierher schaubar, und man konnte, als der russische Fahrer eine Feuerstelle entdeckte, und diese "vertuschte", erahnen, dass bald etwas passieren würde!

Wieso der russische Fahrer allerdings so geheimnisvoll mit der Feuerstelle umging, wird einem nie so ganz klar. Wenn er doch weiss, dass es an dem Ort so gefährlich ist, dann war er doch recht sorglos - immerhin spielt er ja auch mit seinem Leben! Wenn er (von den Wachposten) erfahren hat, dass gerade eine "Jagd" stattfindet auf dem Gelände, wieso fährt er dann trotzdem in die abgesperrte Zone? Das ganze ist wenig schlüssig...

Ab dem Zeitpunkt, wo die ganze Mannschaft den Heimweg antreten will, und dies wegen einem von einem Fremden verursachten Schadens nicht mehr möglich ist, driftet der Film in absolutes Chaos ab.

Mutanten sind geflohen, tauchen aber wohl nur nachts auf, schaffen es aber trotzdem tagsüber ein Auto zu manipulieren. Obwohl sie geflohen sind, sieht man keine "Jäger". Die Mutanten sieht man schon zweimal nicht. Hunde tauchen ebenso plötzlich auf, wie sie wieder verschwinden - oder was sollte die Szene als die Hunde den Bus für gefühlte 5 Sekunden angriffen?

Aberwitzig auch die Szene, als die Mutanten es scheinbar schaffen einen Kleinbus zu zerlegen, und durch die "Luft" zu schleudern, sich später aber brav in einen Raum einsperren lassen?! Um gar nicht erst zu erwähnen, dass sie natürlich erst dann kommen, wenn sich die Gruppe trennt und nicht schon in der Nacht zuvor?! Und die Insassen natürlich, trotz Funkgerät, sich nicht melden - ist klar ;)

Oder wo die Gruppe Hunde die Jugendlichen jagt, keiner der Hunde sich aber traut, sie auf den "Holzsteg" zu verfolgen?!? Die Szene auf dem Holzsteg grenzt sowieso an Zuschauerverblödung - glaube JEDER wusste, was gleich passiert, als sich die junge Dame seltendämlich anstellte... und natürlich hatte die Verletzung des jungen Mannes, die daraus resultierte, keine weitere Bedeutung im Film - wir hatten ja bereits einen Schwerverletzten, das reicht :)

Nervende Darsteller, das übliche "ich schau mal nach - bleibt ihr hier" oder "wir holen Hilfe - wartet hier" dufte natürlich auch nicht fehlen.

Und man fragt sich im letzten Drittel des Films "Was genau ist jetzt eigentlich los"? Die Frage wäre eigentlich gar nicht so schlecht - doch äusserst sie eher eine fassungslose Verwirrung!

Einmal gibt es einen halbzerfetzten Russen, dann wieder eine Blondine, die sich "einfach so aus den Fängen der Mutanten befreien konnte" - nur um sich dann wieder schnappen zu lassen, und dann "einfach tot zu sein" - was machen die Mutanten nun? Die Leute einfach umbringen, oder doch essen? Oder haben den Russen die Hunde gekillt, und die Mutanten wollten ihn nur retten? Oder... ja was eigentlich?

Ganz irre wird der Film dann am Ende, wo derjenige, der die ganze Zeit über noch russisch reden kann, plötzlich mit den "Jägern" auf Englisch kommunizieren will - obgleich er ja hört, dass sie russisch reden?! Gut, das die ihn gleich mal erschossen haben :) Soviel Dummheit gehört aber auch sofort bestraft...

Und am Ende war es alles nur ein Ausbruch?! Und ist dort alles also nur ein Versuchslabor... ja klar... tolle Idee! Und wieso rennen dort dann 4 wilde Hunde rum? Haben die auch einen Zweck oder sind die nicht etwas zu gefährlich, wenn man dort Forschung betreibt? Auch klar, dass man nie jemand sieht, und die Gruppe einfach so dort rumspazieren kann - obwohl "gejagt" wird!

Ein grausames Machwerk, und es gehört eigentlich verboten, dass solche guten Grundideen von Leuten verfilmt werden, die scheinbar nicht wissen, wie man sie dann auch umsetzt!
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2016
Die Story klingt 0815 Horrorfilm mäßig, was sie im Endeffekt auch ist.
Anfangs ist der Film noch okay, er spielt mit dem klassischen Grusel-Repatoire wie Dunkelheit, einer verlassenen Gegend und unheilvoller Musik.

Je länger der Film läuft, desto abscheulicher wirds. "Abscheulich" von im Sinne von "es kommt kein Highlight", "schlecht", es rieselte nur so dahin und das Ende ist auch mies.
Die "Mutanten" sah man fast nie, zumindest immer nur im dunklen oder weit weg und da waren sie auch unerkennbar.

Es wurde kaum blutig, und im Endeffekt war der Film ne einzige Hetzjagd im Dunklen, mit Feinden, die man nicht sieht.

Diesen Film hätte man SOVIEL besser machen können!! Was haben sich die Macher nur gedacht? Soviel Potential verschenkt. Echt schade! Wer nen spannenden Film mit Strahlung & Mutanten will, schaut euch lieber "The Hills have Eyes" an.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2013
Ich fand die Grundidee, aus dem Tschernobyl Desaster und möglichen "Überlebenden" (Mutanten) einen Gruselfilm zu machen, zwar ethisch grenzwertig, aber spannungsseitig höchst interessant.
Die erste Hälfte des Filmes, die ganz klassisch aufgebaut ist, funktioniert das auch.
Junge Leute aus den USA unternehmen während ihres Europa-Tripps einen Abstecher nach Tschernobyl, um ein bißchen Katastrophen-Tourismus zu unternehmen mittels eines etwas dubiosen Führers.
Soweit, so stimmig. Auch der Beginn in die "verbotene" Zone fängt durchaus verheissungsvoll an. Aber wenn dann "die Katze aus dem Sack ist", ergo der Film seinen eigentlichen Spannungsbogen aufnimmt, bleibt das ganze überraschend unberührend. Hektische Schnitte, Verfolgungsjagten im Dunkeln usw, irgendwie nimmt der Film einen ab der Mitte nicht mehr mit und das Ende ist zwar "folgerichtig", aber für meinen Geschmack etwas lahm inszeniert.
Leider enttäuschend.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2013
Da hier die Rezensionen doch deutlich auseinander gehen habe ich gedacht ich gebe meinen Senf auch dazu...
Zum Film selber:
Klar ein Meisterwerk egal welcher Hinsicht ist er nun nicht geworden. Aber dennoch muss man sagen im Vergleich zu ähnlichen Gruselfilmen merkt man schon das hier Profis am Werk waren und viele schaurige Einstellungen und Momente in die Kamera eingefangen haben.
Die Schauspieler sind durch die Bank durchschnitt und fallen somit definitv nicht negativ auf, die Effekte bzw. die Umsetzung ist für das lächerliche Budget von nur 1-2 Mio. Dollar doch beachtlich gut.
Atmosphärisch ist das ganze Geschehen ebenfalls und wurde mit ein paar kleineren Schocks gut dosiert.
Negativ ankreiden würde ich nur das vielleicht 3 oder 4 konkretere Schockeffekte den Film was Gruselfaktor betrifft in die A-Liga katapultiert hätten, nja was solls...

Fazit: Empfehlenswerter Gruselfilm den man am besten zu 2. anschaut (:

7,5/10
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2013
Chernobyl Diaries macht zu beginn eigentlich vieles richtig: der Horror beginnt subtil, die Atmosphäre ist unglaublich beklemmend und alles fühlt sich an, als habe man es mit einem Horror-Meisterwerk zu tun. Allerdings läuft danach sehr vieles schief.

Die Handlung
Nunja, die ist 'klassisch-modern'. Touristen besuchen ein Gebiet, welches sie weder besuchen dürfen und aus den örtlichen Mysterien entwickelt sich die Gefahr. Bis auf das verlobte Päärchen hält der Film sich mit klischeehaften Charakteren zurück. Eigentlich sind das ganz gute Grundlagen, der Film sabotiert sich aber irgendwo selbst - gegen Mitte des Films geschehen so viele Dinge so unglaublich überstürzt, dass man vor lauter 'hinterherkommen' gar nicht die Möglichkeit hätte, so etwas wie 'Grusel' zu empfinden. Für mich hat es sich teilweise so angefühlt, als müsse man eine to-do-Liste erfüllen und würde selbige schnell abklappern, so passiert es dann schon mal dass Personen innerhalb von fünf Minuten verschwinden, auftauchen nur um gleich wieder zu verschwinden und dann doch noch aufzutauchen. Auch die erzeugten Schockmomente machen teils einfach keinen Sinn, als Beispiel die Gestalt die man auf einem Foto in einem der Fenster der alten Wohnsiedlung erkennt. Das ist ein eher klassisches Element, wird auch in Chernobyl Diaries eingebaut, allerdings dermaßen Fehlplatziert und kurz, dass man den Eindruck gewinnt, man wollte es einfach nur drin haben - egal ob sinnig oder nicht.

Präsentation
Die ist gängiger Standard. Die Kamera verwackelt leicht, was schlichtweg den Blair Witch Typischen Verfolgungswahn gut rüberbringen soll. Die Beleuchtung ist soweit ganz gut, wenn man nichts sehen soll, sieht man nichts, ansonsten wird schön mit Blaufiltern gearbeitet, um auch in tiefster Nacht was erkennbar zu machen. Das Grauen selbst wird meistens nur schemenhaft und verzerrt gezeigt, gegen Mitte des Films erkennt man dann aber auch ein wenig mehr, was dann doch irgendwie enttäuschend wirkt (womöglich habe ich aber auch einfach mehr erwartet).

Fazit
Der Film ist nicht schlecht und für einen kleinen Ausflug allemal gut, allerdings sabotiert er sich an vielen Stellen selbst. Die Protagonisten bleiben den gesamten Film über sogar für einen Horrorfilm recht charakterlos und platt, die Handlung und Schockelemente werden zu schnell abgearbeitet und vieles ist klischeehaft und zusammenhanglos aneinandergereiht. Insgesamt bleibt man hinter den Möglichkeiten, liefert aber trotz allem keinen schlechten Film.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2014
Ich hab Chernobyl Diaries vor dem Kauf bereits gesehen. Der Film an sich ist sehr gut. Es wird sich sehr schön mit Chernobyl beschäftigt, obwohl es selbstverständlich nicht zu so einem Fall, wie im Film erzählt, kommen kann. Ich fand es auch ganz interessant, dass dort viel mit der Angst vor dem unbekannten gespielt wurde. Die Gegend ist verlassen, dort ist seit langem niemand mehr und trotzdem scheint da irgendetwas bedrohliches zu sein, dass der Leiter der Führung zunächst zu vertuschen versucht, damit seine Kunden nicht in Panik verfallen. Die wilden Hunde waren noch okay, aber ich fand die Menschen, die dort leben etwas abwegig dargestellt. Ich finde den Film sehr gut und hätte ihm gerne 4 Sterne gegeben, aber das Ende hat mich nicht wirklich überzeugt und deshalb gibt es einen Stern Abzug. Weiterempfehlen kann ich ihn trotzdem. Vor allem an die Leute, die sich für das Thema Atomkraft und damit verbundene Unglücke und Atomverstrahlung interessieren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,99 €