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Kundenrezensionen

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4,4 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. September 2012
Bei Planet der Affen: Prevolution handelt es sich um die Vorgeschichte zu Planet der Affen, es könnte aber durchaus ein eigenständiger Film sein. Man muss die anderen Teile der Reihe nicht kennen oder gesehen haben um das Prequel zu mögen! Soviel vorweg. Das Prequel erzählt die Geschichte vom kleinen Affen Caesar, der bei einem Wissenschaftler aufwächst und intelligenter als andere Affen ist. Aufgrund eines Vorfalls mit dem Nachbarn wird er zusammen mit anderen Affen eingesperrt und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Auf die Story will ich an dieser Stelle auch nicht weiter eingehen, wurde in anderen Rezensionen schon ausführlich beschrieben, außerdem will ich nicht zuviel verraten. Ich möchte mich auf die BluRay inkl. Extras konzentrieren und erläutern warum ich 5 Sterne vergeben habe!

Ich habe lange keinen so emotionalen und tiefgründigen Science-Fiction/Actionfilm gesehen wie Prevolution. Ich weiß nicht ob sich der Film überhaupt einem bestimmten Genre zuordnen lässt, fällt mir schwer. Wirklich positiv überrascht hat mich die absolut starke Leistung von Andy Serkis, der den Affen Caesar spielt (Motion Capture, kein Kostüm). Man kennt Andy Serkis aus Herr der Ringe, dort hat er Gollum gespielt. Ohne diese Mimik und Gestik hätte der Film keinesfalls die Wirkung, da viele Szenen ohne Sprache auskommen und ein Großteil der Wirkung auf den Zuschauer auch über Nahaufnahmen der Augen stattfindet. Es ist aber auch interessant wie die Technik voranschreitet und anstelle von 100% CGI Affen Menschen mit Sensoren umherlaufen. Im Making Of wird gezeigt wie die echten Affen studiert wurden und die Darsteller geschult wurden um sich natürlich zu bewegen und zu verhalten. Ich finde es erstaunlich welcher Aufwand dahintersteckt und finde es hat sich bei diesem Film komplett bezahlt gemacht.

Planet der Affen hat mich von der ersten bis zur letzten Minute in den Bann gezogen und bewegt. Im Prequel geht es noch nicht um die Herrschaft der Affen sondern um einen jungen, intelligenten, kritischen Affen der heranwächst und sich für eine Seite entscheiden muss. Die Umsetzung ist perfekt gelungen, meine Erwartungen an den Film wurden übertroffen!

Nun zur Bild- und Tonqualität: Das Bild ist gestochen scharf, so wie es sein muss. In den Nahaufnahmen der Gesichter / der Affen ist jedes Detail zu erkennen, kräftige Farben, einfach perfekt. Der deutsche Ton liegt leider "nur" in DTS 5.1 vor während der englische Originalton in DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegt. Die Tonspur kann sich aber hören lassen, schöne räumliche Abmischung, viele Effekte, deutliche Stimmen und ein präsenter Bass, vor allem beim Showdown auf der Golden Gate Bridge. Auch die sonstige musikalische Untermalung ist bestens auf die jeweiligen Szenen abgestimmt, kein Anlass zur Kritik!

Das Bonusmaterial der BluRay fällt ziemlich umfangreich aus und beinhaltet die folgenden Extras:

- Entfallene und erweiterte Szenen (11 an der Zahl)
- Mythologie der Affen
- Andy Serkis, das Genie
- Eine neue Generation von Affen
- Entstehung einer Filmszene
- Konzeptzeichnungen der Charaktere
- Revolution des Motion Capture Verfahrens
- Komposition der Filmmusik
- Die Menschenaffen (Schimpanse, Gorilla, Orang-Utan)
- Audiokommentar
- Live Extras (erfordert Internetanschluss)

Besonders interessant fand ich die Doku über das Motion Capture Verfahren und Andy Serkis! Auch die Doku über die Menschenaffen hat mir gefallen (BBC Stil).

Die BluRay besitzt glücklicherweise ein Wendecover und beinhaltet neben der Haupt-Disc noch eine DVD mit der Digital Copy für PC und mobile Endgeräte!

Planet der Affen: Prevolution (der englische Titel "Rise of the Planet of the Apes" passt eigentlich besser) zählt ab heute zu meinen Lieblingsfilmen und verdient die volle Punktzahl!
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TOP 500 REZENSENTam 5. August 2011
MEDIUM:

- Bild: sehr gute Bildqualität in bezug auf Auflösung und Details
- Ton: gut und räumlich, eine etwas dialoglastigere Abstimmung zwischen Sprache und Musik in den Actionpassagen wäre besser gewesen
DVD: Deutsch, Engl.,Ital,& Span. in DD 5.1
Blu-ray: Deutsch "nur" DTS 5.1, leider nur engl. Spur in DTS-HD 5.1
- Extras:
DVD: keine besonderen
Blu-ray: Feature zum Klassiker von 1968, entfallende und erweit. Szenen, Audiokommentare und vieles mehr
- Sonstiges: Wendecover

FILM:

"RISE OF THE PLANET OF THE APES" oder in Deutsch "PLANET DER AFFEN: PREVOLUTION" von Regisseur Rupert Wyatt, der mit noch keinem anderem wirklichen Blockbuster bekannt wurde, ist ein absolut herausragender Science-Fiction Thriller. Das Original Franchise PLANET DER AFFEN gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und vielleicht bin ich deswegen auch etwas voreingenommen.

Der Film versteht es aber nachweislich - unterstützt durch den einzigartigen Stand der Performance Capture Technik wie in AVATAR eingesetzt - in vielleicht erstmals so konsequenter Form im Rahmen eines Realfilms die Sichtweise eines intelligenten Tiers mit menschlichen Zügen, Intelligenz und Strategiedenken zu zeigen und damit eine sehr hohe Identifikationsmöglichkeit mit einer letztlich animierten Tierfigur zu ermöglichen.

Dabei darf man PREVOLUTION mit den Folgen aus den 70er nicht vergleichen, die Originale glänzten zumindest in den ersten Teilen durch eine sehr gute Story, hohe Emotionalität, bahnbrechende und preisgekrönte Masken und gute Schauspieler. Der vorliegende Film ist hingegen vornehmlich eine zeitgemässe Demonstration der Motion- bzw. Performance Capture Technik ohne jedoch die emotionale und sozialkritische Seite zu vernachlässigen. Für mich schafft er es sogar erstmals tatsächlich bei Erwachsenen wirkliche Emotionen und Mitgefühl für nicht im kindischen oder kindlichen Kontext gezeigte, teils sehr aggressive Tiere zu erzeugen.

Trotz aller high-end Technik wird die Animation der Affen in bestimmten Szenen kurz sichtbar und eine ebenso schnelle Identifikation mit dem einzelnen Affendarstellern wie in der Original Serie ist zunächst nicht in gleicher Weise möglich. Für die Rolle des Hauptdarstellers der Affen, Caesar (bekannt aus den Originalen), wurde Andy Serkis ausgewählt der Insidern als Gollum aus HERR DER RINGE oder auch als King Kong Darsteller aus dem gleichnamigen Remake von Peter Jackson bekannt ist. Er hat sich dadurch absolut zum Spezialisten für hochwertige Performance Capture etabliert.

Desweiteren wäre noch James Franco zu nennen der sehr viele Filme in den letzten Jahren abgeliefert hat und zuletzt sehr bei 127 HOURS geglänzt hat. Marvel Fans müsste er zumindest als Harry Osborn/Goblin von SPIDERMAN bekannt sein. Hier spielt er sehr gut den zwischen Erfolg und Verantwortung hin- und hergerissenen und ergeizigen Wissenschaftler Will Rodman der durch die Gentherapie-Experimente zunächst an dem von ihm so genannten "Schimpanse Nr.9" gezielt dessen Intelligenz, aber auch vermeintlich dessen Aggression steigert. Später sorgt der Schimpanse Caesar dafür, dass seine Artgenossen ebenfalls mit dem notwendigen Serum in Kontakt kommen und bricht dann mit einer grossen Horde von Leidensgenossen aus und die Revolution der Affen beginnt. Die Primatenforscherin Caroline (Freida Pinto) unterstützt Will auf der Suche nach den Ursachen und Folgen.

Die action-betonten aber gleichzeitig sehr emotionalen Szenen der ausbrechenden Affen, die Konfrontation mit der Zivilisation und die Kämpfe mit den Menschen gehören zu den aufwühlensten des Films. Man weiss nicht, ob man zu der eigenen "Rasse" oder den Affen halten soll. Richtige Endzeitstimmung kommt auf - auch unterstützt durch sehr passende und emotionale Filmmusik in den Massenszenen in den die Affen über Autos, Häuser, Bäume usw. in grosser Horde und so schnell abgestimmt und intelligent orchestriert hinweg springen und somit erst einmal kein leichtes Ziel für die verteidigenden Menschen sind.

Gewisse Zeitgenossen haben auch Vergleiche mit dem Aufstand der farbigen Bevölkerung in bezug auf Diskriminierung und Benachteiligung gezogen und die filmische Umsetzung als den Spiegel und die Bewältigung der Angst der weissen Bevölkerung vor dem "schwarzen Mann" bezeichnet, dies halte ich aber für überzogen und zweitrangig. Die Spezialeffekte sind allgemein überragend, sowohl anfangs bei den Szenen im Dschungel, später zuhause bei Will Rodman der den Babyaffen Caesar trainiert als auch später im ausgewachsenen Alter. Die starken Seiten der Effekte liegen in der Betonung des einzelnen Affen und all seiner Ausdrucksmöglichkeiten. In den Massenszenen merkt man dann manchmal unwillkürlich, dass die ganzen Darsteller dann allesamt per CGI generiert und synchronisiert werden.

Insbesondere bei sehr schnellen Bewegungen merkt man ab und an, dass etwas nicht stimmt, d.h. das Gehirn entdeckt unbewusst das unrealistische Bewegungsschema wenn auch nur für Sekundenbruchteile. Aber in den ruhigeren Momenten agieren insbesondere die Schimpansen so authentisch und realistisch dass man oft die Animation vergisst und die Gefühle 1:1 den Augen und dem Minenspiel entnehmen kann. Dieser abwechselnd prüfende, nachdenklich-kritische, verärgerte oder aggressive Blick der Affen wird sehr eindringlich und oft in Grossaufnahme gezeigt um diesen speziellen Transport von Emotionen zum Zuschauer zu realisieren. Dies gelingt vorzüglich. Später nutzt Caesar sogar während eines Kampfes mit einem Menschen in sehr erschütternder und überraschender Art und Weise ein ureigenes menschliches Kommunikationsmittel, mehr soll hier nicht verraten werden.

Der oft gezeigte Zoom auf die Augen der Affen, insbesondere von Caesar, symbolisiert die Perspektive und Bewusstwerdung des eigenen Ichs bei ihm. In sehr berührender und emotional fesselnden ruhigen Bildern wird gezeigt wie Caesar sich seiner eigenen Identität bewusst wird und sofort anfängt seine Stellung in bezug auf den Menschen an sich und seinen "Vater" bzw. Freund Will zu hinterfragen. Gleichzeitig wird durch diese Erkenntnis die Aggression aufgebaut dieser doch vom Menschen so abhängigen "Sklavenstellung" zu entfliehen. Die Affen brechen aus, bewaffnen sich sogar und insbesondere im Finale auf der Golden Gate Bridge erfolgt der Showdown.

Durch diese Blick aus der Affenperspektive erhält der Film auch eine sehr sozialkritisch zu deutende Funktion. Es ist metaphorisch gesehen ein Aufstand gegen die Selbstgerechtigkeit der Menschen die neben wichtigen Dingen wie Kunst auch zerstörerische, dunkle Seiten haben die u.a. in der Unterdrückung und Ausbeutung der Natur und generell den Schwächeren sichtbar werden. Kombiniert mit der packenden Story, der furiosen Action und Endzeitstimmung, den fast perfekten CGI und guten schauspielerischen Leistungen brilliert der Film auf ganzer Linie und ich und meine Mitseher konnten keine wirklichen Schwächen feststellen.

Die Gefahr der un-emotionalen Technik-Show wurde durch die oben genannte sehr gute Umsetzung umgangen und die Erwartungen wurden sogar übertroffen. PLANET DER AFFEN Puristen werden vielleicht noch das Haar in der Suppe finden oder den zugegeben einmaligen Charme der Masken und Darsteller der Urserie vermissen. Einzig die umsatzgetriebene Freigabe ab 12 Jahren hätte ich zu bemängeln da doch bei den Actionszenen die Kamera oft weggedreht wird und die Gewalt und Verletzungen nicht explizit sichtbar werden. Bei einer Freigabe ab 16 Jahren hätte das Ganze sicherlich noch freizügiger und kreativer in bezug auf die an sich sehr drastischen Gewaltszenen zugehen können und somit noch stärker emotional mitreissen können.

Wie passt der Film dann letztlich in das PLANET DER AFFEN Universum ? Letztlich gibt der engl. Originaltitel die grobe Einbettung viel besser her als der deutsche. Darüber hinaus soll hier nicht zu viel angedeutet werden um die Spannung nicht zu nehmen. Auch das Ende wird hier nicht verraten, es ist ein grossartiges emotionales Finale mit vorhandenem, aber nicht übertriebenem Hollywood-Pathos. Die 2001er PLANET DER AFFEN Verfilmung war ja eher ein Remake, eine aufgefrischte Verfilmung eines bestimmten Abschnitts der Original Serie und ob hier eine Anbindung hergestellt wird lasse ich mal offen, da das Ende nicht verraten werden soll, aber wer die Serie gut kennt könnte es entsprechend der Funktion eines Prequels eingebettet in eine bestimmte Stelle in der Original Serie selbst herleiten.

Jedenfalls wird zuletzt einem weiteren Teil schon gut Vorschub geleistet und es ist auch schon vor Kinostart bekannt geworden, dass Rupert Wyatt bereits an diversen weiterführenden Story-Optionen arbeitet um einem weiterführenden Teil des Films den Weg zu ebenen. Insgesamt also ein würdiges Mitglied der Affenfamilie, dass für mich in der oben genannten starken Umsetzung eine sehr hohe Wertung rechtfertigt.

5/5 Sternen
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am 31. Juli 2014
... Ich bin Filmfreak und 27 Jahre alt.
Zu meinen Lieblingen gehört Soylent Green, 2001 Odysse im Weltraum und natürlich die Planet der Affen Saga.

Sicherlich ist in diesem Prequel nicht alles 1 zu 1 wiedergegeben, aber dieser Film ist mein absolutes Liebling, auch wenn ich nicht so ein Fan von CGI Blockbustern der Superlative bin.

Zu der Storie bringt VideoMarkt alles auf den Punkt mit einer kleinen Korrektur von mir :P :
VideoMarkt
Hilflos muss der Wissenschaftler Will Rodman mit ansehen, wie sein einstmals brillanter Vater an Demenz dahinsiecht. Er beginnt mit Schimpansen zu experimentieren, um ein Gegenmittel zu finden. Nach einem Vorfall im Labor bringt Will das Schimpansenbaby Caesar nach Hause und zieht den hyperintelligenten Primaten wie ein Familienmitglied groß. Als Caesar nach einem Zwischenfall mit Neils Vater einen Nachbarn anfällt, wird er in ein Affenheim gesteckt, das sich als Gefängnislager für Primaten entpuppt. Caesars Zorn kennt keine Grenzen.

Der Film ist mega stimmig, aber auch für Planet der Affen Neulinge, ist dieser Streifen zu empfehlen.
Vorkenntnisse brauch man weniger, da dieses Kunstwerk das Planet der Affen Franchise komplett neu erzählt.
Es wird gezeigt wie leichtsinnig die Menschen mit Tieren umgehen um neue Medikamente zu entwickeln und was diese vll sogar mit denen machen könnten.
Ein düsteres und erschreckendes Szenario, vor allen Dingen wenn der Hauptprotagonist selbst ein Opfer ist.
Die Gefühle sind so "REAL" in meinen Augen, man leidet mit Ceaser mit und kann zu 100% nachvollziehen, wieso er so verbittert und zornig wird.
Am Ende des Films wird mir jeder Recht geben und sagen: Ich bin auf der Seite der Affen!
Die Storie ist ausgefeilter, als in den alten Filmen.
Sie ist in meinen Augen näher an der Realität.
Die Action ist stimmig und nicht überzogen, bzw überzogen gewalttätig.
Die Atmosphäre ist von Beginn bis Ende durchgehend perfekt.

Wer einen modernen Sci Fi Film sehen möchte der eine Geschichte erzählt, die weiß mit Emotionen zu überzeugen, der sollte auch als Neuling nicht an diesem Schmuckstück vorbei schauen.

Seht euch den Trailer auf diversen Seiten an, mir hilft das sehr und wenn ihr den Trailer zur kommenden Fortsetzung seht, werdet ihr den Vorgänger auch sehen wollen.

Habt ihr Prevolution gesehen, dann traut euch etwas und schaut auch in die Klassiker rein. Planet der Affen (Classic) ist in meinen Augen auch eine Sci Fi Reihen von damals, die in einem DVD Regal nicht neben Star Wars, Star Trek, Alien und Matrix fehlen darf.

An alle jungen Filmfreaks.
Schaut euch bitte auch Klassiker an wie 2001, Kampf der Welten, Soylent Green, Logans Run an, dass sind die Stories aus denen auch heute noch Blockbuster gemacht werden, denn ohne original Filmvorlagen gäbe es keine Remakes und Prequels wie dieses hier!

Liebe Grüße

Euer AleX
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am 27. April 2016
Grundsätzlich finde ICH den Film gut, vor allem die Idee, jedoch hat die DVD - Version ein erhebliches Manko: Die Kommunikationen zwischen den Tieren wird nicht untertitelt, und somit wird viel Qualität genommen. Hätte ICH es vorher gewusst, wäre die DVD - Version niemals in mein zu Hause gelangt !
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am 1. März 2016
Handlung:

Will Rodman, ein junger talentierter Wissenschaftler, forscht und arbeitet an einer Heilung gegen Alzheimer, dessen Vater auch davon betroffen ist.
Getestet wird das Heilmittel an Affen und die Forschung verläuft anfangs sehr erfolgreich, bis eines Tages ein tödlicher Zwischenfall die Forschung zum Erliegen bringt und alle Versuchs-Affen getötet werden, bis auf das kleine Schimpansenbaby Caesar.
Dieses wird von Will mit nach Hause genommen und groß gezogen. Caesar zeigt mit seinem heran wachsen immer größere Intelligenz, da er schnell lernt und Zusammenhäng erkennt und sogar die Zeichensprache beigebracht bekommt.
Als bei einem Zwischenfall mit einem Nachbarn Caesar in ein Affengehege gebracht werden muss, prägt das den Affen maßgeblich, er ist hin und her gerissen zwischen seiner menschlichen Familie und seinen eigentlichen Artgenossen, die ihm aber fremd sind.
Doch durch seine Intelligenz gelingt es ihm die anderen Affen zu befreien und der Aufstand der Affen beginnt...

Technisches:

Das Bild bietet ein gestochen scharfes Bild und kontrastreiche Farben.
Der Klang hört sich genial an und die Synchron-stimmen leisten alle Gute Arbeit ab. Die Dialoge sind alle gut gemacht.
Schauspielerisch bewegen sich die Darsteller auf hohem Niveau.
Caesar und auch die anderen Affen bewegen sich sehr natürlich und sehen realistisch aus, da sie auch mit "motion capture" zum Leben erweckt wurden (Wie das gemacht wurde wird in den Extras gezeigt).
Im Film sind mir persönlich keine unlogischen Momente im Gedächtnis geblieben.

Fazit:

Toller Film über einen schlauen Affen der hin und her gerissen ist zwischen seiner Menschen-Famile und seinen Artgenossen und der zeigt wie ähnlich/verwandt Menschen und Affen doch sind.
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Nun also Blu-ray statt DVD, na ja. Als Suchbegriff wird die solide DVD hier schon gar nicht mehr gelistet und statt dessen das gar nicht so viel bessere Medium Blu-ray gepusht. Die DVD von Planet der Affen Prevolution fällt ernüchternd aus, es sind keine Extras enthalten. Der Film ist unterhaltsam und lässt Peter Jacksons King Kong extrem alt aussehen, das große Highlight sind aber die Effekte. Andy Serkis als hochintelligenter Affe Caesar ist ähnlich beeindruckend wie Gollum im Herr der Ringe.

Will Rodman (James Franco) forscht an einem Heilmittel für Alzheimer, eine Krankheit, an der sein Vater leidet. Der idealistische Wissenschaftler erzielt erstaunliche Ergebnisse mit den Versuchen der Medizin bei Affen, die super-intelligent, aber leider auch extrem aggressiv werden. Rodman zieht das Affenbaby Caesar auf, lehrt ihn Mitgefühl und zeigt ihm andere positive Eigenschaften der Menschen. Dem Affen kommen aber zunehmend Zweifel, er fühlt sich als Haustier missverstanden und muss weitere Abgründe der Menschen entdecken. Ein Film der über Tierversuche und andere ernste Themen nachdenken lässt, vor allem aber in einem beeindruckenden Bilderrausch gut unterhält!

Die pessimistische Story passt gut zu den düsteren Zukunftschancen des Mediums DVD.

Ein spannender Film mit grandiosen Bildern und Effekten, die so realistisch aussehen, das es die hellste Freude ist! Die Szenen auf der Golden Gate Bridge haben mich an X-Men 3 erinnert. Auch an Terminator 3 hat mich dieser Film erinnert, denn auch hier wird die Welt kurz vor der Katastrophe gezeigt und Bekanntes erscheint im neuen Licht, für Filmfreunde sehr unterhaltsam!
Die Vorgeschichte zum Planet der Affen ist inhaltlich ähnlich gelungen wie der erste Kinofilm, tricktechnisch aber liegt er um Welten vorne.

3,5 Sterne

Spielzeit: 100 Minuten, Ton: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Extras: Keine
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Will Rodmans Vater ist schwer an Demenz erkrankt. Der junge Wissenschaftler setzt also seine ganze Erfahrung in die Entwicklung eines Medikamentes gegen die tückische Krankheit. Hierzu entwickelt er das Virus ALZ-112. Das Mittel wird an Schimpansen getestet und diese entwickeln eine bis dato noch ungeahnte Intelligenzstufe. Bei einer Vorstellung für die Geldgeber bricht jedoch einer der Affen aus, das Tier verursacht Panik und wird erschossen. Daraufhin wird das Projekt auf Eis gelegt und die Affen eingeschläfert. Alle bis auf das neugeborene Affenbaby, das gefunden wird. Offensichtlich wollte die Schimpansin nur ihren Sohn verteidigen. Der Tierpfleger übergibt Will den Schimpansen, der ihn mit nach Hause nimmt. Aus einer anfänglichen Notlösung wird ein Dauerzustand. Wills Vater und das Tier entwickeln eine enge Bindung. Caesar" hat die hohe Intelligenz von seiner Mutter weitervererbt bekommen und kann bereits als kleines Baby viele Dinge, die ein menschlicher Säugling nicht vermag. Als der Zustand seines Vaters sich verschlechtert, stiehlt Rodman diverse Dosen und testet sie an diesem. Sein Zustand verbessert sich zusehends. Doch ist dies nicht von langer Dauer. Ungeachtet dessen entwickelt Caesar ein Bewusstsein, dass denen von Menschen in nichts nachsteht...

Der Film enthält eine Fülle von Zitaten der alten Filmreihe, die mit Charlton Heston angefangen hat. So darf einer der Wärter sagen, Caesar möge seine dreckigen Pfoten von ihm nehmen. Außerdem war dessen erstes Wort wie auch in der alten Filmreihe gesagt Nein!". Das fand ich sehr schön und es gab auch diverse andere Filmzitate. Sound und SFX waren gelungen und die Bilder wirklich schön. Allerdings kann man mir sagen, was man will: Man sieht definitiv die Künstlichkeit der Szenen. Das mag auf einem normalen Bildschirm mit DVD nicht auffallen. Nimmt man jedoch die Blu-ray und sieht sich diese auf einem HD-Bildschirm an, fällt einem sofort der CGI Effekt auf und alles wirkt recht unnatürlich. Erst im Laufe der Zeit ignoriert man diese Tatsache.

DVD:
Die DVD ist denkbar einfach gehalten, sie enthält lediglich zwei geschnittene Szenen und die Specials Mythologie der Affen sowie Andy Serkis, das Genie. Der Aktivierungscode ist leider zeitlich begrenzt und kann für die Digital Copy zum 09.12.2013 ungültig werden.

Blu-ray:
Die meisten Specials, die sich auf dem Inlay widerspiegeln befinden sich nur auf der Blu-ray. So befinden sich nicht nur die beiden Audiokommentare darauf, sondern auch diverse weitere geschnittene bzw. erweiterte Szenen, die seltsamerweise nicht auf der DVD enthalten sind. Auch gibt es sehr interessante Infos zu den realen Affenvorbildern wie Schimpansen, Gorillas und Orang Utans. Mir war aber schleierhaft, weshalb Leute angeblich nicht wissen sollen, dass diese Menschenarten tatsächlich bedroht sind! Es gibt ein Special über den Soundtrack und über das Cap Motion Verfahren.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Juli 2014
Angesichts der über 200 hier bereits stehenden Rezensionen fasse ich mich eher kurz - das meiste über PLANET DER AFFEN: PREVOLUTION dürfte schon, positiv wie negativ, gesagt worden sein.

In meinen Augen lebt dieser Film ganz klar von der beeindruckenden Inszenierung und der emotionalen Geschichte - und natürlich von seinem Protagonisten Caesar, welcher dank der Performance von Andy Serkins und wirklich tollen CGI grandios in Szene gesetzt ist. Aber auch John Lithgow und James Franco machen ihren Job sehr ansprechend.
Die Inszenierung des Ganzen ist ebenfalls beeindruckend: sowohl die beklemmenden Szenen zu Beginn, der emotionale Mittelteil und auch der actionreiche Höhepunkt auf der Golden Gate Bridge sind stark gefilmt und sehr mitreißend präsentiert.

Bei der Handlung fühlt man sich natürlich unweigerlich an das „Spartacus“-Thema erinnert: Ceasar funktioniert in der Rolle des klugen, entschlossenen und edlen Anführes sehr gut, und letztlich entsprechen viele Entwicklungen der Geschichte sehr klassischen Vorlagen.

Dies ist auch der einzige "Schwachpunkt", wobei man dieses Wort angesichts der Tatsache, dass der Film vieles gut und richtig macht, mit Vorsicht genießen muss: PLANET DER AFFEN PREVOLUTION hat nun keine Handlung, die großartig überraschen sollte. Die meisten Entwicklungen sind absolut vorhersehbar, die meisten Rollen ebenso. Für großartige "Wer hätte das gedacht?"-Momente sorgt der Film bei aller Klasse eigentlich zu keinem Zeitpunkt, und Wendungen gibts eigentlich keine - zumal ich das Ende zwar sowohl schön wie auch dramatisch, aber etwas unbefriedigend finde.

Hier ist aber ein Gedanke wichtig: eine klassische und deswegen vorhersehbare Story muss deswegen längst nicht "schlecht" sein, und PLANET DER AFFEN PREVOLUTION zeigt genau, das auch eine solche Handlung intelligent inszeniert erstklassig funktionieren kann: die Story hat keine Längen und ist dicht, es gibt Szenen, welche einfach im Gedächtnis bleiben, und die überzeugenden Darsteller und gute Präsentation sorgen dafür, dass dieser Film über die volle Distanz Spaß macht.

Alles in allem: ein definitiv "guter" Film, wenn auch meiner Ansicht nach kein "sehr guter" Film, einfach weil die gesamte Handlung sehr vorhersehbar ist. Ansonsten macht dieser Film aber vieles richtig und kann jedem SF-Fan bedenkenlos empfohlen werden. Wenn die Reihe in dieser Klasse fortgesetzt wird darf man sich auf Einiges gefasst machen!
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am 29. Mai 2012
"Rise of the Planet of the Apes" ist ein sehr guter Mainstream-Film, man könnte ihn vielleicht sogar fehlerlos nennen, oder eben "perfekt" - was wiederum sein Problem wäre: anders als das Tim-Burton-Remake von 2001, das eher ein technisches Update gewesen ist, versucht der Film über kontemporäre Krankheitsbekämpfung (Alzheimer) dem Stoff inhaltlich etwas Neues hinzuzufügen oder abzugewinnen - je nachdem wie man seine ursprüngliche Errungenschaft (das heißt eher der von dem allem zugrunde liegenden Roman von Pierre Boule aus dem Jahr 1963) betrachtet.
Als Jugendlicher hatte ich die alten Filme sehr gemocht, mich aber in zunehmender Weise (und Alter) davon komplett entfernt - den in ihnen beständig zugrunde liegenden Sozialdarwinismus friedliebender Schimpansen und aggressiver Gorillas fand ich immer fragwürdiger. "Prevolution", wie das Prequel im deutschen Untertitel heißt, lässt diese Ideologie dankenswerter Weise erstmal völlig hinter sich - ob absichtlich oder nicht - und widmet sich ganz der Aufbringung seines Helden Caesar (Andy Serkis, "Enslaved"). Die Welt mit der dieser - zunächst als Versuchstier - konfrontiert wird, scheint nicht auf ihn und seine induzierte "Intelligenz", die sich im späteren Wechselspiel mit anderen Primaten vor allem als Anders-Sein äußert, vorbereitet zu sein. Die Heilung des kranken Vaters (Routinier John Lithgow) durch das vermeintliche "Medikament" des Wissenschafter-"Vaters" von Caesar (überzeugend, James Franco) nimmt der Film dankenswerter Weise schnell wieder zurück: Kapitalismuskritik steht dabei auch im Zentrum, wenn der Wissenschafter erst dann eine Unterstützung durch seinen Arbeitgeber spontan wieder zurück erhält als er eine Intelligenzsteigerung durch die Behandlung in Aussicht stellt, nicht nur eine Krankheitsheilung. Der neue kulturpessimistische Schlüsselmoment in der Darstellung einer gesellschaftlichen Situation, bevor schließlich auf die revolutionären Antriebe der letzten alten Filme (aus den Siebzigern - dort wo am Ende John Huston als Oberaffe auftrat - vor allem aber Teil 4) zurückgegriffen wird: auf einen belehrenden Vortrag als Concluso wird glücklicher Weise verzichtet, einem gnädigen Gott sei Dank, und das Publikum kann sich (vorerst) selbst ausmalen wie es mit den Affen und ihren Mitteln auf dieser Welt so weitergeht.
Auf alle Fälle geht der neue Film erfrischend progressiv mit den Themen Krankheit und Leben, Freiheit und Gefangenschaft um - seine mit Abstand größte Stärke.

Leider war es das fast auch schon, denn wenn es um "Intelligenz" geht verstrickt sich der Streifen in althergebrachte Ideen darüber: umso bedenklicher, wenn deutsche Intellektuelle diesen Film aufgrund seiner altmodischen Moralisierungen und zielgerichteten Erzählung als "intelligenten Blockbuster" und besonders noch "kritisch" apostrophieren wollten, als Ausnahme in einem angeblich weniger intelligenten Sumpf aus instinktorientierteren, postmodernen Werken wie "Transformers" oder "Sucker Punch". "Intelligenter" gerade wegen des Umgangs mit "Intelligenz" im Film? Halt. Diesem alten anthropozentrischen Rassismus, wonach der Wert einer Sache, eines Wesens, danach bemessen wird wie kompatibel, "funktionierend", es zu gängigen Vorstellungen ist - hier etwa wie verständig ein Tier mit menschlicher Kommunikation, Sprache, umgeht?
Dabei will ich dem Film seine Vorstellung von "Intelligenz" eigentlich gar nicht zum Vorwurf machen: trotz aller, in diesem Sinne, eben "nur" einseitigen Modernität ist er doch relativ selbstreflexiv und wohl auch für ein vermeintlich unwissendes Massenpublikum bestimmt das diesbezüglich erst "aufgeklärt" werden soll. Besonders demokratisch finde ich das zwar (immer noch) nicht, aber es bleibt für etwaig Anderes in einer Fortsetzung auch noch Raum: viele Fährten für eine weitere "Evolution" wurden darüber jedenfalls schon gelegt. Andererseits habe ich mir das auch bei "Jurassic Park III" gedacht...
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am 22. Juni 2016
Wer die die anderen Filme gesehen hat , weiß wie spannend diese Filme sind .Aber dieser läßt die anderen Filme im Schatten stellen.also viel Spaß beim schauen
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