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Kundenrezensionen

22
4,5 von 5 Sternen
Zeit zum Schreiben
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:4,99 €
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2012
Dafür habe ich keine Zeit! Immer wieder hört man diesen Satz und benutzt ihn selbst nur zu gerne. Schreiben ist eine zeitintensive Beschäftigung und immer wieder gibt es Gründe, warum man ausgerechnet jetzt keine Zeit hat sich hinzusetzen und zu schreiben. Aber ist das wirklich so?
Interessant fand ich an dem Buch die Selbstanalyse. Wo verschwende ich Zeit, die ich besser für das Schreiben verwenden könnte? Wo hat man stille Reserven, wie kann man kurze Zeiträume für das Schreiben nutzen?
Manche Tipps (z.B. mit einem Timer zu arbeiten) setze ich schon seit längerer Zeit erfolgreich um und sind für mich sehr hilfreich.

Das Buch werde ich weiterempfehlen, wenn ich das nächste mal jemanden sagen höre "Dafür habe ich keine Zeit", auch wenn derjenige nicht schreiben möchte, sondern keine Zeit für andere Dinge hat. Denn vieles lässt sich auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen, für die man ja angeblich keine Zeit hat.
Von mir eine Kaufempfehlung. Die Zeit, dieses Buch zu lesen, sollte man sich einfach nehmen. Es gibt einem so viel Zeit zurück.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2012
Dieses Buch wird wirklich für alle eine Hilfe sein, die ihre Zeit (vor allem die Zeit zum Schreiben) besser in den Griff bekommen wollen. Alles was wichtig ist, wenn es um das Thema \"Zeit zum Schreiben\" geht, wird hier beschrieben. Ich nutze die im Buch beschriebenen Zeitprotokolle oder Prioritätenlisten auch schon länger (auch wenn diese nicht immer so funktionieren wie man das gerne hätte) und bin immer wieder erstaunt, wie viel Zeit man haben kann, wenn man sich besser organisiert.

Der leicht verständliche Buchinhalt, der das Problem, 'Ich habe keine Zeit' aus den verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, wird vom Autor abwechslungsreich dargestellt. Manches ist zwar schon bekannt und gesunder Menschenverstand ist, genau wie Selbstverständlichkeiten im Buch zu finden, aber ebenso viele neue Anregungen zur sinnvolleren Einteilung der eigenen Zeit.

Verblüffende Übungen, die im Buch als Selbsttest vorgeschlagen werden, bringen Ergebnisse, die überraschend schlüssig die eigene Situation, die Pläne und Ziele, sowie das bisher erreichte aufzeigen. Allein dafür gilt dem Autor schon mein Dank.

Eine Art 'Kopfnuss ' Erlebnis' hatte ich, als ich das Kapitel Perfektionismus durcharbeitete. Lesen und begreifen, heißt hier die eigentliche Devise. Wie bei einigen anderen Problemen, die im Buch beschrieben werden, erkennt man die eigenen Unzulänglichkeiten und hat dadurch überhaupt erst die Möglichkeit diese abzustellen.

Zeitmanagement im Beruf und im Privatleben funktioniert! Wie man Zeit 'sparen' und die gewonnene Zeit intensiver erleben/genießen kann, wird auf den 151 Seiten des Buches eindrucksvoll (wie man es vom Autor gewohnt ist) dargestellt.
Wenn Sie 'einen Moment Zeit' haben, sollten Sie sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2012
Die Veröffentlichung „Zeit zum Schreiben“ kam wie gerufen: Oft verzettelte ich mich in unwichtigen Kleinigkeiten und fing beispielsweise an, meine CD-Sammlung zu sortieren oder tatsächlich den Keller zu entrümpeln. Im Hinterkopf hatte ich jedoch immer die Mahnung: „Du musst schreiben!“

Richard Norden hat jedem Schreibenden nun einen nützlichen Werkzeugkasten zusammengestellt.
Zuerst wirft er die Frage in den Raum, der ich immer ausgewichen bin: „Warum komme ich eigentlich nicht zum Schreiben?“ Er führt aus, dass selbst Schriftsteller mit Verlagsvertrag sich reine Schreibzeit freischaufeln zu müssen, da der Tag mit Recherche, Marketingmaßnahmen oder anderen „Nebenkriegsschauplätzen“ schnell vorbeigeht.

Eine wichtige Gedankenstütze ist für mich, den unscharfen Begriff „Roman schreiben“ in seine Einzelteile zu zerlegen. Bisher habe ich dies nicht getan und nur den „großen Berg“ gesehen und anschließend (mehr oder weniger) gemieden. Richard Norden begründet, warum dieser detailferne Eintrag mitsamt der zurechtgezimmerten To-Do-Liste nichts nützt: Man geht zu einfacheren, abhakbaren Aufgaben über, denn laut dem Hornbach-Slogan gibt es immer was zu tun (nur dass es sich dann eben nicht um das Schreiben handelt).

Wie stattdessen eine Planung der Teilziele aussehen sollte, wird in dem Ratgeber sehr gut erklärt.
Richard Norden schlägt die wirkungsvolle MEHRZEIT-Methode vor, wobei im Sinne eines Akronyms jeder Buchstabe für eine wichtige Stufe auf dem Weg zur Zielerreichung steht. So symbolisiert z.B. das „H“ den heutigen Istzustand. Es ist von Bedeutung, sich mit einem Notizbuch oder Zettel zu bewaffnen und zu notieren, wo eigentlich die ganze Zeit (in der man nicht schreibt) verblieben ist.

Anhand dieser Analyse kann man schon einmal wichtige Zeiträuber entlarven. Mir hat dies sehr geholfen und auch jetzt wird mir viel eher bewusst: Moment, bringt dich das Surfen im Internet jetzt gerade irgendwohin? Ist es wichtig für das nächste Schreibziel? Gerade soziale Netzwerke können eine regelrechte Zeitfalle sein. Der Autor des Ratgebers zeigt, wie man die Gratwanderung zwischen „Kontakte pflegen“ und „das Ziel im Auge behalten“ schaffen kann.
Besonders hat mir der Tipp mit der Zeitschaltuhr gefallen: Da die Zeit ein Vakuum ist, wie im Buch besprochen, dehnen sich die Aufgaben mit der Zeit oder vice versa immer mehr aus. Gibt man sich aber nur einen bestimmten Zeitrahmen vor, dann quillt nichts über;-)

Die Erkenntnisse der eigenen Analyse können mittels der vorgestellten Methoden (Parkinsons Gesetz, Paretoprinzip und Perfektionismus, Pawlow und die Macht der Rituale) noch einmal genau unter die Lupe genommen werden.

In einem nächsten Schritt werden verschiedene Zeitmodelle vorgestellt und es gibt viele praktische Tipps (wie kann ich mich mit der Familie arrangieren, wie kann ich fokussiert arbeiten) bzw. mit welchen Utensilien können sich Autoren das Schreiben erleichtern? (Notizbücher, Ipad & Co).
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, weil es besonders auf die schriftstellerische Arbeit bezogen ist (andere Zeitratgeber beziehen eher auf eine allgemeinere Form von Zeitmanagement). Die allerwichtigste Erkenntnis ist die Aussage: „Niemand zwingt Sie zum Schreiben“. Möchte man trotzdem dranbleiben, gibt dieses Buch wertvolle Hilfestellung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2012
Dieses Buch ist der galanteste Tritt in den Hintern, den ich je erhielt, um endlich das zu tun, was ich eigentlich machen will, nämlich schreiben.

Obwohl das Buch eine leichte Kost ist, was die Verdauung betrifft, bleibt es nicht schwer auf den Hüften zurück, jedoch tief im Unterbewusstsein.
Es vermittelt eine durch und durch praktische Methode fürs Zeitmanagement, sowie unzählige weitere Tipps rund ums Schreiben.
Besonders gut haben mir auch die Hinweise bzw. Hyperlinks zu den kleinen Helferlein" gefallen. Diese werden einen festen Bestandteil in meinem Leben einnehmen und zwar nicht nur in dem als Autorin.

Faszinierender Weise gab das Buch mir ein heftigen Denkanstoß für meinen allgemeinen Umgang mit der Zeit die mir bleibt.
Das Schreiben ist unsere Sehnsucht und doch räumen wir ihm so wenig Platz ein. Auch bei der Zeit für Freunde, Sport und gesundes Leben knausern wir gern herum.
Der Autor macht einem ohne Umschweife bewusst, dass die Ressource Zeit sich nicht wieder auffüllen lässt und wir sie trotzdem für so viele unnütze, wenig beglückende Dinge verschwenden.

Das Buch verspricht nicht mehr als es halten kann, es ist rational und doch äußerst motivierend. Die Methoden sind leicht nachzuvollziehen, wenn sie einem so mundgerecht aufbereitet werden. Schon allein deshalb lohnt sich dieses Werk, da wir die Zeit sparen uns selbst eine gute Methode fürs Zeitmanagement einfallen zu lassen.
Ich jedenfalls werde die Schritte nachvollziehen und mit meinen persönlichen Elementen ergänzen und verfeinern. Kleine Inspirationen habe ich bereits vorab in meinen Alltag integriert, wie zum Beispiel die Empfehlung täglich zur selben Zeit aufzustehen oder die Pausen auf Arbeit sinnvoll zu nutzen... so wie heute :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2013
Mist! Doch, ich habe gelernt, es gibt genug Zeit, R. Norden hat mich eiskalt erwischt. Meine Alibitätigkeiten, mein innerer Schweinehund, das dringend zu erledigende Ding, welches unaufschiebbar jetzt (und zwar genau jetzt!) erledigt werden muss!!!!- er kennt es! Das ich nur schreiben kann, wenn ich die neuen lila Schuhe gekauft habe, dass ich die fünf Minuten morgens dringend noch im Bett verbringen muss um zu planen ( harhar), Richard Norden weiß das. Es ist beinah unheimlich, wie er Zeitfresser aufspürt und mir immer wieder klar gemacht hat. DU HAST ZEIT! Wo nehme ich denn jetzt neue Ausreden her? Herr Norden, Sie haben meinen inneren Schweinehund zutiefst beleidigt, er will Ihnen nun zeigen, dass er auch anders kann ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2015
Das Buch-Cover mit der Sanduhr illustriert treffend die Ausgangslage, die Richard Norden in den einleitenden Sätzen dieses Ratgebers festhält: Unsere Lebenszeit verrinnt. Gleichmäßig, beständig, unwiederbringlich. „Ich habe keine Zeit“ – wie oft wird diese Ausrede vorgeschoben, um größere Projekte im Leben (sei es zum Beispiel eine Weltreise oder eben das Schreiben eines Buches) auf die lange Bank zu schieben, bis es zu spät ist und das letzte Sandkorn der Zeit den unteren Glaskolben erreicht hat. Dabei hat jeder Mensch Zeit, und zwar gleich viel pro Tag (24 Stunden). Die Frage ist nur, gegen welche Aktivitäten er die ihm täglich zugeteilten 24 Stunden austauschen kann oder muss.

Der Autor zeigt auf, wie man seine Tages- und Wochenaktivitäten identifiziert und nach Wichtigkeit/Verhandelbarkeit in die Kategorien A, B und C unterteilt. Unverrückbare, nicht verhandelbare Tätigkeiten gehören der Gruppe A an (z. B. der reguläre Job, aber auch das Schlafen). Die Gruppe B beinhaltet Tätigkeiten, die notwendig, aber in einem gewissen (wenn auch engen) Rahmen eingeschränkt werden könnten (z. B. Haushaltsarbeiten, Einkaufen). Schließlich werden alle Tätigkeiten, die nur dem Zeitvertreib dienen, der Gruppe C zugeordnet (z. B. Fernsehen, Surfen im Internet ohne Bezug zur Arbeit). Während man auf Letztere klar verzichten kann, um Zeit zum Schreiben zu gewinnen, zeigt Norden auf, wie man Aktivitäten der Gruppe B effektiver angeht, um auch hier Zeit freischaufeln zu können. Der Ausdruck „freischaufeln“ macht deutlich, dass die Zeit in den meisten Fällen eben nicht brach herumliegt, sondern zuerst von der Last anderer Aktivitäten „befreit“ werden muss.

Einige der im Buch vermittelten Tipps mögen vielleicht auf den ersten Blick als „trivial“ und „allgemein bekannt“ erscheinen, doch warum schaffen es so viele Menschen trotzdem nicht, ihr lange geplantes Buchprojekt in Angriff zu nehmen, geschweige denn, es durchzuziehen und zu Ende zu bringen? Die meisten Leute wissen, dass man mit Geld haushälterisch umgehen muss, und trotzdem geraten viele in die Schuldenfalle, weil sie elementarste Regeln (dass man sich nur Dinge kaufen sollte, die man sich auch wirklich leisten kann) nicht befolgen bzw. nicht wahrhaben wollen. Genauso verhält es sich mit der Zeit. Stunden vor dem Fernseher (mit der Fernbedienung in der Hand, wahllos durchs Programm zappend) sind vertrödelte Zeit. Eine Binsenweisheit, und trotzdem hängt der Durchschnittsmensch täglich einige Stunden vor der Glotze. Man ist versucht, hier einzuwenden: „Ja, aber Fernsehen dient ja der Entspannung und Erholung“. Nun, es ist erwiesen, dass kreative, produktive Tätigkeiten in der Freizeit mehr Befriedigung bieten als bloßes Konsumieren von dargereichten, "pfannenfertigen" Angeboten.

Natürlich wird nicht jeder Ratschlag dieses Buches für jede Person anwendbar sein. Getreu dem im Leitfaden erwähnten Motto „sich von der Perfektion verabschieden“ ist es meines Erachtens auch nicht im Sinne des Autors, hier eine „Allzweck-Wunderwaffe“ zu präsentieren, die perfekt auf alle Bedürfnisse zugeschnitten ist, sondern Tipps zu geben, die zumindest teilweise von einem breiten Publikum verfolgt werden können. Es wird sicher auch Leute geben, die nichts damit anfangen können. Ein leitender Chefarzt mit einer 70-Stunden-Arbeitswoche, der zu Hause auch noch Bereitschaftsdienst für Notfälle leisten muss, wird realistisch gesehen wohl kaum zum Schreiben eines Romans kommen. Und auch wer unregelmäßige Arbeitszeiten im Schichtdienst hat, wird es schwerer haben, sich einen Zeitplan fürs Schreiben zurechtzulegen, als jemand, der von montags bis freitags einem „Nine-to-Five-Job“ nachgehen kann. „Man kann es nie allen recht machen“ – dieser Ausspruch gilt auch hier. Dennoch ist dieser Ratgeber für alle, die ernsthaft mit dem Gedanken spielen, ein Buch zu schreiben, aber auch für diejenigen, die schon damit begonnen haben und bereits schriftstellerische Erfahrungen gesammelt haben, eine wertvolle Hilfe. Und seien wir mal ehrlich: Die meisten von uns würden Zeit finden, wenn wir nur wollten. In diesem Sinne: An die Arbeit!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2014
Ein sehr gelungener Ratgeber.
Es geht in diesem Ratgeber nicht darum, wie man ein Buch schreibt, sondern wo man die Zeit dafür hernimmt, es tatsächlich zu einem fertigen Buch zu bringen.
Der Ratgeber "Zeit zum Schreiben" von Richard Norden holte mich sofort auf den ersten Seiten bei meinen Sorgen und Nöten ab: Keine Zeit, zu viele Aufgaben und die üblichen Methoden zur Zeitplanung funktionierten nicht richtig.

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass dieser Ratgeber gleich zu Beginn mit der Vorstellung aufräumt, dass Vollzeitautoren doch wohl alle Zeit der Welt zum Schreiben haben müssten. Er räumt auch auf mit typischen Gedanken wie "Später habe ich mehr Zeit" oder "zum Schreiben brauche ich viel Zeit am Stück und ein Landhaus in der Toskana".

Um Zeit zu schaffen bringt der Ratgeber die "MEHRZEIT-Methode".
Ein verdammt gut gelungenes Akronym, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Herr Norden!
Es steht für folgende acht Schritte:
Motivation
Ermittlung des Zeitbedarfs
Heutiger Istzustand
Reduktion
Zeitbudget
Einplanen
Implementierung
Tuning

Mir hat besonders die Analyse meines Alltags geholfen. Zwar wusste ich um die größten Zeitfresser, doch ein paar Kleinigkeiten waren mir nicht bewusst, bis ich sie schwarz auf weiß vor mir hatte.
Ein anderer wichtiger Punkt des Ratgebers war für mich, das große Vorhaben "einen Roman zu schreiben" in Teilstrecken zu zerlegen, die kleiner und überschaubarer sind, und deren Zeitaufwand ich besser einschätzen kann.

Für Autoren mit einem sehr unsteten Tagesablauf, wie etwa mit kleinen Kindern, ergeben sich allerdings Probleme, den Alltag nach den Vorschlägen des Ratgebers fest zeitlich einzuteilen.

Fazit:
Der Ratgeber "Zeit zum Schreiben" hat mir sehr gut gefallen.
Er gibt Tipps zum Alltagsumbau und wichtige Hinweise, wo man dafür ansetzen kann.
Anstatt nur gut gemeinte Ratschläge zu erteilen, lässt Richard Norden den Leser selbst aktiv werden.
In einer Selbstanalyse kann der Leser ganz genau sehen, wo sich seine größten Zeitfresser verstecken. Dies führt ihm richtig vor Augen, wie er seinen Tag verbringt und lässt keinen Platz mehr für Ausreden.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Probleme hat, das Schreiben in seinen Alltag zu integrieren und häufig denkt "Zum Schreiben habe ich keine Zeit".
Die Zeit, die man für "Zeit zum Schreiben" investieren muss, bekommt man um ein vielfaches wieder zurück.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2014
Im Leben eines jeden Menschen, der wirtschaftlich davon abhängig ist, in einer vorgegebenen Zeit eine bestimmte Menge an Text abzuliefern, kommt ein solcher Moment: Nein, diese Woche/ diesen Monat/dieses Jahr bin ich nicht weitergekommen mit [...], weil [...]
Die beiden Ellipsen lassen sich mit beliebigen Ausführungen füllen. Derweil man für sich selbst eine einleuchtende Begründung sucht und seine Unproduktivität entschuldigt, wird oft mehr Energie und Zeit aufwendet als man gebraucht hätte, um wenigstens einen Artikel fertigzustellen.
"Zeit zum Schreiben" ist keine Schreibschule, noch finden sich darin wundersame Geheimrezepte "kreativ" zu werden, mehr zu produzieren oder gar wie man seine Manuskripte besser verkaufen kann.

Vielmehr geht es darin um Ehrlichkeit; hinter den Ausflüchten des Schreibenden und die tollen Dinge, die man tun könnte, wenn nur das Eine gegeben wäre und das Andere, nun, eben anders wäre, steckt nur eines: Zaudern.
Die Erläuterungen von Norden wirken teils wie eine kalte Dusche, wenn man sich beim Lesen sich ertappt fühlt. Ja, das ist genau meine Entschuldigung. So ähnlich geht es mir auch immer. So mache ich das auch oft.
Es gibt eine Menge überflüssige Seminare, speziell für Mitarbeiter großer Firmen, die mit dem Thema "Zeitmanagement" zu mehr Leistung und Produktivität erzogen werden sollen. Wenn aber Richard Norden vom Zeitmanagement spricht, klingt das nicht nach "Tschakka, das schaffst du", sondern "Schätze deine Zeit realistisch ein und gehe ehrlich mit dir selbst um." Neben philosophisch-heiteren Betrachtungen schafft es Norden die Lektüre mit Anekdoten und interessanten historischen Begebenheiten im Fluss zu halten, ohne zu schulmeistern. Seine Ratschläge entspringen praktischen Erfahrungen und vermitteln zu keiner Zeit das Gefühl von "Kaffeefahrt".
Vielleicht ist der größte Verdienst dieser digitalen Edition, dass ich meine eigene Arbeitsweise reflektiere.
Denn also, ja, nun - eigentlich habe ich im Augenblick gerade gar keine Zeit, um eine Rezession zu schreiben, weil [...]!
Es sei denn, ich tue es einfach.
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am 13. September 2012
"Mit den Gelegenheiten zum Schreiben im Alltag ist es eine eigentümliche Sache: Sie können sie nur erkennen, wenn Sie davon überzeugt sind, dass es sie gibt."
Mit diesem Zitat aus seinem Buch "Zeit zum Schreiben" faßt der Autor selbst den Inhalt seines Buches und sein Anliegen auf das Treffendste zusammen.

Auf 150 unterhaltsamen Seiten schmiedet der Autor aus seinen Kenntnissen von Zeit- und Projektmanagement und persönlichen Erfahrungen als Berufs-Schreiber einen handfesten Arbeitsplan für Hobby-und Vollzeitautoren.

Neu ist dabei, dass es dem Autor gelungen ist, den Gegenstand der Betrachtung in ein Akronym zu fassen:
M = Motivation
E = Ermittlung des Zeitbedarfs
H = Heutiger Stand
R = Reduktion
Z = Zeitbudget
E = Einplanen
I = Implementierung im Alltag
T = Tuning

Analog dazu wird der Leser in einem 8-Schritte-Plan angeleitet, verborgene Zeitreserven in seinem Alltag aufzuspüren und für das Schreiben nutzbar zu machen.

Wenngleich die Strukturierung der dargebotenen Inhalte nicht immer eingängig gewählt erscheint, so ist der eingeschlagenen Argumentationskette gut zu folgen und unter dem Strich ist das Buch eine nachvollziehbare und vor allem: umsetzbare Anleitung zum Finden von Schreibzeiten, die Hobby- wie Berufsautoren in den Arbeitsalltag integrieren können.

Alles in Allem: durchaus empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2012
Ich finde die Wortfindung »Mehrzeitmethode« sowie die Erläuterungen hinter
jedem Buchstaben besonders gelungen.

Besonders am Buch gefallen hat:
Herr Norden gibt sein Wissen sehr sympathisch weiter. Besonders angesprochen hat
mich, dass er nicht mit erhobenem Zeigefinger predigt, sondern dem Leser
die Möglichkeiten aufzeigt und gleichzeitig »Tausch-« Alternativen
anspricht (so z.B. das Verschieben der Schreibzeitenblöcke innerhalb des
Tages, oder die Straffung des Hausputzprogrammes ;-)) Ich habe beim Lesen
empfunden, dass ein Mensch zu mir spricht, der genau dieselben Probleme
hatte - und besiegen/lösen konnte.

Besonders hilfreich waren folgende Punkte:
- Verdeutlichung des Wertes meiner Zeit
- die Erklärungen, dass Schlafverzicht keine Lösung ist (dazu tendiere ich
nämlich)
- die Erkenntnis, dass Willenskraft und Selbstdisziplin vom selben Motor
angetrieben werden

Ich kann dieses Werk an schreibwillige Personen auf jeden Fall weiterempfehlen - aus o.g.Gründen.
Ich bin auch der Überzeugung, dass dieses Modell für andere
Tätigkeiten ebenso angewendet werden kann. Egal, was Menschen leidenschaftlich
»nebenher« machen, meist ist die Zeit dafür zu knapp. Und für das
Freimachen oder Finden von Zeit ist das Buch ein guter Ratgeber.
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