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172 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EOS M Praxisreview (aktualisiert)
*Aktualisiert & überarbeitet am 14.09.2013 und 25.6.2014*
Hallo Zusammen,
ich habe hier mal meine persönlichen und zumeist positiven Erfahrungen nach 1 Jahr mit dem M-system zusammengefaßt.

Die anfänglich vernichtenden Reviews mit den Kommentaren über den "unterirdischen" AF und der hohe Einstandspreis von 849,- €...
Vor 18 Monaten von Cocina-Espanyola veröffentlicht

versus
61 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der erste Schritt zu spiegellosen DSLRs - Eintagsfliege oder doch ein Blick in die Zukunft?!?
Welcher Hobbyfotograf hat sich nicht irgendwann gewünscht, dass seine DSLR kleiner wäre damit man das überall mitnehmen könnte. Canon hat den Traum wahr gemacht. Doch was taugt die Kamera wirklich und kann es gegen die Konkurrenz wie Sony, Nikon oder Olympus mithalten?!?

Verarbeitung & Ausstattung :
Schon beim Auspacken hat man sein...
Veröffentlicht am 7. November 2012 von DimSum


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172 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EOS M Praxisreview (aktualisiert), 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
*Aktualisiert & überarbeitet am 14.09.2013 und 25.6.2014*
Hallo Zusammen,
ich habe hier mal meine persönlichen und zumeist positiven Erfahrungen nach 1 Jahr mit dem M-system zusammengefaßt.

Die anfänglich vernichtenden Reviews mit den Kommentaren über den "unterirdischen" AF und der hohe Einstandspreis von 849,- € verhinderten, daß ich mir bereits im Erscheinungsjahr (2012) die M näher ansah.
Mein Fotofreund hatte eine kurze Eskapade mit einer M, doch bevor ich sie mir auch nur näher ansehen konnte, hatte er sie schon wieder mit hohem Verlust verkauft, weil mit ihr nicht zufrieden war. Allerdings verglich er sie möglicherweise auf zu hohem Niveau (zu einer 5D II)?

Schon beim Erscheinen in 2012 war ich auf die kleine M aufmerksam geworden, weil ich sie mir sehr gut als optimale Familien- und Ausflugskamera vorstellen konnte.
Wenn man wie ich mit kleinen Kindern unterwegs ist, so ist eine große SLR-ausrüstung unpraktisch und manchmal auch einfach "Im Weg"!

In der ersten Jahreshälfte 2013 erschien die Ankündigung zum EF-M 11-22mm IS STM und zu einem Firmwareupdate (mit verbessertem AF). Deswegen habe ich mich doch intensiv mit der M beschäftigt.
Vorallem war ich erstaunt, daß die "jüngeren" Bewertungen im Netz deutlich positiver als die ersten, "älteren" Rezensionen sind.
Als ich dann einen tagesaktuellen niedrigen Kaufpreis von 389,- für das Kit mit Zoom und Blitz sah, konnte ich nict widerstehen und beschloß das Teil zu kaufen und selbst für meine Bedürfnisse zu testen!
Das geschah inzwischen ausgiebig und hier nun meine Eindrücke nach 1 Jahr dazu:

Die Kombo M plus Kitzoom ist optisch sehr gelungen (ein echter Hingucker), super klein und sehr leicht.
An einem Wochenende im Juni habe ich die M das erste Mal ausgiebig in der Praxis bei den örtlichen Bundesjungendspielen testen können. Nach 4 Stunden hatte ich keinerlei Nackenschmerzen, oder irgendwelche Ermüdungserscheinungen.
Auch auf "großer" Tour während des Sommerurlaubes 2013 ergaben sich mit der inzwischen "größeren" Tasche keinerlei Probleme.
In 2013 und 2014 kamen dann noch einige Dienstreisen und Kurztrips hinzu.

Weil die Kamera so klein und unauffällig ist, bin ich auch nicht als "Fotograf" aufgefallen, etwas was sich später auch wieder im Urlaub positiv bemerkbar machte.

Die Haptik ist gut, ich bekomme keinerlei Krämpfe oder so und wenn ich auf einer exkursion bin, habe ich die Kamera bei Nichtbenutzung einfach mit dem Orginalgurt um den Hals baumeln.
Hierbei gefällt mit nicht, daß da Canon und EOS Digital daraufsteht. Mir wäre eine neutraler Gurt lieber.

Die Einschaltzeit beträgt knapp 2 sek., ist aber m.E. gerade noch akzeptabel bei normalem Fotografieren.

Die Bedienung und Menüeinstellung ist für einen bisherigen Canon DSLR-user recht intuitiv.
- Als erstes habe ich den Fokuspieper abgestellt.
- Den Screen habe ich auf 1 Min. und die Kamera auf 5 Min. Abschaltzeit gestellt, damit die M bei Pausen schneller hoch fährt und keine Einstellung durch "Baumeln" auf der Brust verstellt werden.
- Den One-touch Auslöser habe ich deaktiviert, damit die Kamera beim Baumeln vor der Brust nicht unbeabsichtigt auslöst.

Im Einsatz habe ich die Kamera mit dem recht schmalen Gurt (hier positiv zu sehen) locker um den Hals hängen.
Möchte ich etwas fotografieren, drücke ich die Kamera auf Augenhöhe vom Körper weg, bis der Gurt stramm ist. Das muß man sich individuell einstellen. So ist die Kamerahaltung besser stabilisiert.
"Frei schwebend" kommt es eher zu Verwacklungen und unbeabsichtigten Verschiebungen bei der Bildkomposition.

Der AF mit Kitzoom erscheint mir etwas schneller und treffsicherer als z.b. eine 7D mit EF-S 18-200mm IS in Liveview; USM-objektive sind etwas schneller an der 7.
Das EF-S 18-200mm IS (mein bisheriges Familienzoom) fokussiert sehr langsam an der M und weil der Adapter noch hinzukommt, ist es einfach zu groß für die M. Schweren Herzens habe ich es daher verkauft.
Insgesamt bewerte ich die AF-geschwindigkeit nach dem Update vom Juni 2013 als gut, etwa irgendwo zwischen einer (langsameren) Powershot und einer schnellen DSLR. Gegenüber der alten Firmware hat sich die Geschwindigkeit subjektiv in etwa verdoppelt!
Es wird wohl kein weiteres Update mehr geben, denn wir sollen ja schliesslich (hoffentlich noch in 2014) ein Nachfolgemodell kaufen!
Macht man häufig schnelle Aktion und Serienbildaufnahmen, wie z.b beim Kinderfußball, dann ist die M nicht wirklich dafür geeignet und wird deswegen für viele Anwender wohl auch nie vollwertiger Ersatz zur DSLR werden können.

Die Bildqualität allerdings ist auf Stand einer 18MP DSLR.
Die Belichtung paßt sehr gut, das Abblenden kann auf dem Bildschirm simuliertwerden, sodaß man die Belichtung manuell im Kreativprogramm anpassen kann. Meistens belichte ich leicht unter und habe, je nach Situation zwischen, -1/3 und -1/2 EV gewählt.
Die Auto-ISO-funktion habe ich für Innenaufnahmen auf 1600 limitiert (bei Außenaufnahmen auf ISO 800); ISO 3200 habe ich nur bei speziellen Situation benutzt (z.b. Hallenhandball), wenn man nicht sehr feine details auflösen muß.

Die Vollautomatik(en) habe ich bisher vermieden, ich arbeite immer im RAW-Modus mit den Kreativprogrammen (meist P & AV) und habe den kontinuierlichen AF abgeschaltet und den AF auf Flexi-Single eingestellt. Der Bildschirmauslöser ist per Default bei mir auch deaktiviert, kann aber bei Bedarf mit 1 Tastendruck direkt im Q-menü aktiviert werden.
Für die AF-Nachverfolgung beim Sport (z.b. Fußball) reicht die Geschwindigkeit des AF-Trackings nicht aus!

Der Touchscreen ist m.E. Klasse und schnell zu bedienen, vorallem bei der Auswahl des Fokuspunktes gelingt mir damit rasant schnell, es ist aber auch bei der individuellen Blendenvorwahl hilfreich. Ich vermisse keine extra Knöpfe am Body; lieber habe ich dafür einen möglichst kleines & leichtes Gehäuse.
Zuvor hatte ich keinerlei keine Vorstellung davon, wie angenehm doch die Bedienung über einen Touchscreen sein kann!
Die Helligkeit des Displays habe ich auf Maximum eingestellt.
Bei starker Sonneneinstrahlung gibt es bei der Sichtbarkeit natürlich starke Einschränkungen, mit denen ich in der Praxis aber meistens klarkomme.

Bzgl. des praktischen Einsatzes der M scheint jeder User andere Vorstellungen und/oder Ansprüche ( Foto vs. Video) zu haben und viele bemängeln das Fehlen eines optischen Suchers.
Ein optischer Sucher ist sicherlich nett zu haben, aber an z.b. an einer Powershot S70 habe ich ihn eigentlich nie verwendet.
Einen optionalen, elektronischen Zusatzsucher zur Verwendung bei kritischen Situationen würde ich mir doch sehr von Canon wünschen!

Der dem Kit zugehörige Miniblitz 90EX entspricht in der Leistung in etwa einem Einbaublitz bei einer Powershot und reicht somit nur max. 2-3m weit im Normalbetrieb. Da er aber auch eine Masterfunktion besitzt, ist er vielleicht sogar für VF-User interessant, die so billig an einen Master kommen können.
Als Hauptblitz für die M habe ich mir noch einen 270EX II zugelegt. Er ist nicht viel größer, hat aber mehr Leistung und ich kann ihn sogar mit dem 90EX über Masterfunktion drahtlos ansteuern!

Ich bin kein großer Filmer, aber die paar Clips die ich bisher machte, waren durch das STM Kitobjektiv besser und vorallem geräuschlos fokussiert, als ich das an meiner DSLR konnte. Der Ton war gut ausgesteuert und für mich insgesamt ausreichend gut. Besonders gut gefällt mit das Feature 8 Sekunden Clips automatisch aneinander zufügen, indem sie einfach in einen Ordner gespeichert werden! Da ist kein extra Schneiden nachträglich nötig und beglückt so manche Oma & Opaherzen...

Das EF-M 18-55mm STM IS ist ein sehr leichtes, kompaktes und erstaunlich gutes Kitzoom. Die Bildschärfe liegt durchweg auf sehr hohem Niveau! Die "schwache" Lichtsärke wird etwas duch den "IS" kompensiert.
Achtung bei der Verwendung vom Hoya/Kenko Pro1 Digital Polfilter! Da ist der Durchmesser unten 1mm stärker, dadurch kann man die Originalstreulichtblende des Canon EF-M 18-55mm bei aufgesetztem Filter nicht mehr montieren, da der Innendurchmesser der GeLi zu eng dafür ist!
Bisher hatte ich dieses Problem bei keinen anderen Objektiv, es gilt auch für das 11-22mm! Daher verwende ich nun den Hoya HD Polfilter, der paßt.

Das EF-S 55-250mm IS STM ist momentan die "beste" Televariante an der M, Preis-Leistung sind top. Zusammen mit dem Adapter ist es noch soeben "tragbar" für die M.
Der AF ist bei gutem Licht treffsicher und die Geschwindigkeit gerade noch gut genug. Es gibt aber auch Situationen z.b. in der Dämmerung bei der der gesamte Fokusrange durchfahren wird (pumpen).
Das 55-250mm IS für sich ist angenehm klein und leicht, somit ein schönes Reisetele, welches ich nun sogar schon zum 2. Mal besitze.
Was bei den non-STM Versionen stört ist das sich die Frontlinse beim Fokussieren mitdreht, also kontraproduktiv bei Polfiltereinsatz. Der IS erscheint mir durch die Liveviewansicht etwas weniger effektiv, als durch den Sucher einer DSLR. Sobald es eine vernünftige EF-M Variante gibt, werde ich definitiv umstellen.
Ein Tamron 70-300mm VC ist im Vergleich ein "schweres Monster" und es fokussiert bei mir nicht so schnell und sicher wie das EF-S, trotz PZD vs. Ringmotor!
Ab Juli kommt ein natives EF-M 55-200mm IS dazu, welches kleiner und leichter sein wird.

Ein echter Brüller ist das EF-S 11-22mm STM IS! Super weiter Brennweitenbereich für relativ wenig Geld, klein, kompakt und optisch besser als sein EF-S 10-22mm Vertreter, welchen ich inzwischen verkauft habe.
Der IS ist besonders bei schlechten Lichtverhältnisse sehr hilfreich und kompensiert somit die "schwache" Lichtstärke des Zooms!
Inzwischen gibt es auch ein Objektivprofil in der aktuellen Lightroom Version.

Die bisher einzige Festbrennweite ist das EF-M 22mm STM. Der AF ist langsamer als bei den EF-M Zooms, da der Innenteil des Objektives zum Fokussieren ein- bzw. ausfährt. Dieses ist mein Kreativobjektiv, wenn Lichtstärke, optimale Schärfe oder Freistellung gefragt sind.

Das EF-S 60mm Makro (mit Adapter) kann ich den Makrofans unter Euch empfehlen, da es noch recht klein ist und sehr schnell und sicher an der M fokussiert! Schade, das es nicht noch zusätzlich "IS" hat.

Der Canon EF/EF-S zu EF-M Konverter macht (subjektiv) einen besseren Eindruck auf mich, als z.b. einer von Viltrox, den ich nach einer Kontaktfehlermeldung gleich zurückschickte.
Das Metall des Bajonetts ist anders, glänzend; der Viltrox hatte einen matten (Vanadium) Touch.
Das Innenleben wirkte bei dem Viltrox "welliger", der Canon erscheint mir deutlich flacher gehalten und er ist innen deutlich matter (weniger Innenreflexe?).
Der Einsatz von EF/EF-S Objektiven ist mittels dieses Adapters zwar möglich, jedoch geht das, je nach Objektiv, zu Lasten der Kompaktheit.
Irgendwie "passen" die großen Dinger nicht so recht an die M.
Ich empfehle Euch den EF-M Objektiven den Vorzug zu geben und nur für spezielle Anwendungen, oder als reinen Backup, einen Einsatz außerhalb des noch kleinen EF-M Systems einzuplanen.

Ein EF 100-400mm IS L funktioniert tadellos mit relativ zügigem AF, gefühlt etwas besser als beim EF-S 55-250mm IS STM. Ich benutze es aber nur für spezielle Einsätze in Verbindung mit Einbein- oder einem vollwertigem Stativ.

Aktuell überlege ich mir das neue EF-M Tamron 18-200mm VC anzuschaffen, damit ein Objektivwechsel zwischen 18-55 und 55-250mm entfällt.

Die Akkulaufzeit beträgt ca. 220-240 Bilder, je nach Art des Einsatzes. 1 oder 2 Reserveakkus solltet Ihr beim Kauf unbedingt einplanen!

Die komplette Ausrüstung paßt in die unauffällige Tamrac Rally 4 (Messengerstil) Tasche.
Besonders leicht und unauffällig ist man mit einer Lowepro Dashpoint 30 unterwegs; EOS M mit dem Kitzoom, angesetztem Polfilter und einer 2. Batterie.
Mehr paßt dann aber auch nicht hinein!

Die M liegt in allen Belangen zwischen einer DSLR und einer guten Powershot und eignet sich in sofern sehr gut als Immerdabei-Leichtgewicht und Reisebegleiterin bei Familientouren.
Ich werde mir keine gebrauchte 650er als Backup oder "Leichtgewicht" kaufen, was ursprünglich vorher von mir geplant war.
Ich erhoffe mir zur Photokina 2014 eine neue und verbesserte M. Die Neue würde ich dann mit dem EF-M Tamron 18-200mm nutzen und die alte M mit dem 11-22mm.

Ich behaupte, daß ich aktuell mindestens 95% meiner Fotografie mit dem M-system abdecken kann.
Ich habe dann während des Sommerurlaubs 2013 den Realitätscheck für mich und meine Fotografie in die Praxis umgesetzt, nachdem ich ja bereits im Vorfeld von den Bildergebnissen der M im Vergleich zu meiner DSLR (auch 18MP APS-C) sehr angetan war.
Ich nahm also nur die M-Ausrüstung mit: 11-250mm Brennweite, 3 Zooms, 1 Festbrennweite, 1 Blitz, sowie 2 Polfilter.
Ich habe zu meinem Erstaunen die DSLR überhaupt nicht vermisst! Im Gegenteil, der Spaßfaktor mit der neuen kleinen & leichten Ausrüstung war so hoch, daß ich mich kurz nach dem Urlaub entschloß, die DSLR und einige meiner "großen" Objektive zu verkaufen.
In meinem jetzigen Lebensabschnitt bleibt mir auch nicht soviel Zeit für die Fotografie, wie früher dafür hatte. Desweiteren habe ich mich entschieden, die Fotografie nur noch als reines Hobby zu betreiben, ohne weitere Ambitionen hinsichtlich nebenberuflichen Verkauf meiner Bilder, was ich früher einmal geplant hatte.

Ich habe inzwischen komplett auf EOS M umgestellt, in der Zuversicht, daß mit der nächsten M der AF deutlich beschleunigt wird (analog dem AF der EOS 70D) und nun ein EF-M Telezoom (EF-M 55-200mm IS STM) dazukommt.
Trotz einiger Nachteile, die das M-system bekanntermaßen mit sich bringt, habe ich für mich endlich eine passende & angemessene Ausrüstung für mein Können, meine Neigungen und die tatsächlichen Möglichkeiten (= Gebrauchzeit), mit kleinem Packmaß und geringem Gewicht gefunden.
Mich plagte schon lange der Gedanke des potentiellen "Overkills" bzgl. meiner aktuellen DSLR-Fotoausrüstung und die positiven Erfahrungen des letzten Urlaubs ohne DSLR und mit M bestärkten mich in meinem Entschluß, auch wenn viele DSLR-User hier wohl dazu die Augen verdrehen werden!
Insgesamt denke ich, nur zufriedene M-User werden einen solchen drastischen Schritt verstehen können, von denen es ja mittlerweile viele zu geben scheint.

Zurück zum oben erwähnten Realitätscheck, die verbleibenden 5% meiner Fotografie sind die Bereiche in denen ich zwar immer gerne Bilder machen möchte, es aber tatsächlich selten bis nie wirklich umsetzte!
Da wären zum Beispiel zu nennen: Tiere in freier Wildbahn (inkl. Ansitzfotografie, intensive Makrofotogafie, Aktionfotografie wie Autorennen oder LKW-Geländewettbewerbe, Portraits usw...

Ganz zum Schluß will ich auch noch von den Nachteilen berichten:
Ich habe den Eindruck, daß der AF wenn man sich der Naheinstellgrenze des jeweiligen Objektives nähert, häufig versagt, auch wenn scheinbar ausreichend Kontrast vorhanden ist. Man muß dann solange versuchen, bis das AF-Feld endlich einen entsprechenden Kontrast findet. Eine bessere Lösung habe ich bisher nicht gefunden.
Ich hatte den Eindruck, daß es mit der Lupenfunktion besser klappt, aber Freihand verliert man dann schnell den vorgewählten Bildausschnitt!
Außerdem sind kontrastarme Motive schwer für die M schwer zu erfassen. Wenn aber ausreichend Abstand zum Motiv und Kontrast da ist empfand ich den AF bisweilen sogar als sehr schnell.

In einigen extremen Lichtsituationen fällt mir das Komponieren (Ausrichten) über das Display schwer, weil man nicht genug vom Motiv sieht.

Schnelle Aufnahmen sind durch die mässige AF-geschwindigkeit und den Black-out des Displays (beides an der EOS M II verbessert) nicht befriedigend durchführbar.

Möge die M-Komune weiterwachsen und bald mehr Nachwuchs bekommen!
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll, bis auf den AF - mit neuer Firmware aber verkraftbar, 17. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
Lange Zeit versuchte ich mich zwischen der EOS 650D und 100D zu entscheiden. Ich wollte nämlich einerseits ein "Update" zu meiner inzwischen veralteten 450D, aber andererseits eine praktische, kleine Kamera, die viel leichter zu transportieren ist. Zufällig stieß ich dann auf die EOS M und verliebte mich. Es ist zwar keine DSLR, aber das kann ich verkraften, da mir persönlich viel wichtiger war, welche Objektive ich verwenden kann und dass sie leicht zu transportieren ist.

Wie bereits schon viele vor mir berichteten: Der AF tut weh. Er ist wirklich langsam. Beim ersten Mal war ich wirklich schockiert und wollte die Kamera schon fast wieder einpacken und zurückschicken. Ich behielt sie dann doch, in der Hoffnung irgendeine Lösung zu finden. Kurz darauf kam die neue Firmware heraus und das Ergebnis war überraschend gut! Der AF ist nun wirklich deutlich schneller. Auch mit dem 22mm Pancake - obwohl hier immer noch einige Verbesserung möglich ist. Schnappschüsse sind mit dem Pancake leider kaum möglich.

Einen Sucher vermisse ich leider auch. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich die Kamera zum Auge führe und dann fehlt da etwas. Das ist gewöhnungsbedürftig, da man das Gefühl hat mit seinem Handy zu fotografieren.

Sehr gut gefällt mir der Touchscreen, der jedoch einiges an Gewöhnung bedarf. Bei schlechten Lichtverhältnissen (sehr helle Umgebung) reicht die Helligkeit des Displays nicht ganz aus. Das Problem hat man aber bei so gut wie jedem Display. Die Farbwiedergabe und der Kontrast sind jedoch überdurchschnittlich gut!

Es gibt mehrere Bildschirmfarben zwischen denen man wählen kann. Hier fand ich den "Nachtmodus" (so nenne ich ihn) besonders toll - also schwarz/rot-Töne, damit das Auge z.B. in der Nacht bei der Gewöhnung an die Dunkelheit nicht gestört wird. Ich fotografiere sehr gerne den Nachthimmel, also ist dieser Modus eigentlich perfekt. Was ich hier aber nicht verstehe ist, dass auf der "normalen" Anzeige (also nicht im Menü, oder der Programmeinstellung, wo dann rot/schwarz vorherrscht) dann die Zeichen trotzdem weiß sind. Das hat für mich überhaupt keinen Sinn.

Das Gehäuse wirkt sehr robust und hochwertig. Trotz seiner kleinen Größe liegt es gut in der Hand. Neben dem Display befindet sich ein Drehrad, das viel praktischer ist, als Tasten allein. Man navigiert sich viel schneller durch Bilder und das Menü. Das im Kit mitgelieferte 18-55mm M-Objektiv wirkt ebenfalls viel hochwertiger, als das Kit-Objektiv der EOS-DSLR. Hier finde ich nur schade, dass ich nicht am Objektiv nicht sehen kann, in welche Ferne ich gerade Fokussiere. Ansonsten bin ich das erste Mal begeistert von einem Kit-Objektiv. Normalerweise verwende ich nur Festbrennweiten. Es ist auch leise, was gut für Videoaufnahmen ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man HD Videos aufnehmen kann. Während der Videos kann man auch Schnappschüsse machen, was das Aufnehmen für mich noch interessanter macht. Die Bildqualität ist sowohl im Bild- als auch im Videomodus eindeutige EOS-Qualität.

Die Kamera überrascht mich immer wieder aufs Neue positiv, also bin ich trotz Kleinigkeiten sehr zufrieden und kann sie nur allen empfehlen, die nach einer kompakten Alternative für ihre DSLR suchen.
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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EOS inside!, 15. Mai 2014
Von 
Strudeltaucher (Brühl) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
Hallo Fotofreunde!

Ich habe lange über ein Backup für meine Canon EOS 5D Mark III (mit vielen L-Objektiven) nachgedacht.
Eine 2. Spiegelreflex brauche ich aber eigentlich nicht, weil ich dann lieber die Große nehme.
Seit fast 2 Jahren schiele ich auf die M, Anfangs sehr teuer, mittlerweile aber deutlich unter 400 Euro zu haben.
Und ich suchte eine Kamera in der Grösse Powershot G12, mit besserer Bildqualität und mehr Funktionen.

Und als ich sie ausgepackt hatte: Elegant, hochwertig...
Nichts knarzt, alles geschmeidig, viel Metall kaum Plastik.
Es ist ein Magnesium Druckguss-Gehäuse mit Edelstahl-Verstärkung (Danke Thomas S.)
Der Batteriedeckel ist dünnes Plastik, bzw. Canon nennt es Polykarbonat,
das ist der von der Grossen 5D Mark III aber auch so.
Man wünscht sich etwas mehr Griffigkeit, aber es ist ok.
Das Gewicht wirkt sehr hoch für die Grösse.

Aber nun zum Punkt.

Wie ist sie im brutalen Vergleich zur Vollformat-Königin aus dem Hause Canon, und zu der 7D eines Bekannten.

Bildschärfe: Das 18-55 IS M-Kit liefert an einem APS-C Sensor merklich schlechtere Ergebnisse als meine
5D Mark III mit dem neunen 24-70 II, bei ISO 1600 mit 6400 vergleichbar, Farben und Kontrast flauer, also
in Allem weniger knackig, und dazu deutlich mehr Objektiv-Fehler und Unscharfe Ränder.
Beim Preisvergleich ein mildes Lächeln. Fast 5000 Euro treten gegen aktuell ca. 350 Euro an.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen, denn die 7D war gar nicht deutlich schlechter.
Mit einem 18-55 IS von der Stange waren die Fotos... nicht schlechter.
Das EF-M Kit-Objektiv ist vermutlich gefühlt etwas besser als sein älterer EF-S Bruder.
Und die Sensoren liefern im Prinzip beide 18MP und starkes Rauschen,
wobei dann doch die 7D etwas weniger rauscht.

Fazit zum Thema Bildqualität: So wie ziemlich alle EOS Kameras mit APS-C Sensor.
Fazit zum Kit-EF-M: Im Vergleich zum L-Zoom schlecht, aber dann im Vergleich
zum EF-S Kollegen aber sogar sichtbar besser. Also keine schlechte Vorstellung.
Hier halte ich eine kompakte Kamera in den Händen, die mit ziemlich jeder Canon
Spiegelreflex unterhalb der 1000 Euro Marke mithalten kann.

Kommt hinzu, dass man über den optionalen Adapter auch die ganze Zubehör-Welt
von EOS nutzen kann. Über 100 Objektive warten auf die M.

Update:

Ich habe nun den Adapter dazu geholt.
Ältere Objektive "laufen" irgendwie ungeschmeidig, neuere fokussieren gefühlt schneller.
Egal ob alt oder neu, beide finden die Schärfe dann doch gut.
Besonders gut ist das EF 40mm 2.8 STM und noch besser das EF 100mm 2.8L IS USM Makro.
Diese beiden Gläser möchte ich dem EOS M Freund sehr ans Herz legen.
Mit dem 100mm liegt das System noch erstaunlich gut in der Hand, und wirk gut balanciert.

Aus Kostengründen fängt man vermutlich mit dem EF 40mm 2.8 STM an.
Dieses Pancake-Objektiv kann mit einem 25mm Zwischenring auch beachtliche Makros.
Sieht etwas komisch aus: Adapter-Ring, Zwischen-Ring, Objektiv(in Ring-Grösse).
Diese Kombination mag drollig aussehen, ist aber sehr leistungsstark für wenig Schotter.

Allen EOS-M Fotographen muss ich das EF-M 22mm 1:2 STM sehr empfehlen.
Die Kamera wird damit nicht nur ein Winzling, sondern die Bilder hauen selbst erfahrene
Canon EOS Profis von den Socken! Eigentlich ein Pflichtkauf!

Bedienung:

Nicht so flott wie mit einer "Klassischen", aber man gewöhnt sich recht schnell dran.
Oft ertappe ich mich dabei die Kamera vors Gesicht zu halten, und schaue dann ins Leere.
Da ist kein Sucher! Der Bildschirm macht den Job.
Profis und Möchtegern-Profis wie Ich würden nun aufschreien:
"Soll ich die Knipse wie ein Handy bzw. Smartphone halten!?"
Antwort: JA (und sogar mit dem "unsäglichen" Touch-Zeugs!)
Und was soll ich sagen, es klappt, denn das Display ist auf Knopfdruck irre hell.
Heller als fast jedes Smartphone, wenn man den Lösch-Knopf
mit der Display-Boost-Funktion belegt.

Was ist das Problem an der Sache: Die miese Akkulaufzeit
Zum Glück sogar etwas robuster als Canon angibt.
Ich habe in einem ersten Test ca. 200 Fotos gemacht und dazu noch
ca. 30 Minuten Full HD Video gemacht. Und dabei viel rumgespielt wegen der Neulust.
Der Akkus hatte noch einen Balken und blinkte rot, vermutlich also noch ein par Bilder machbar.
Eigentlich kann man sagen, der Akku ist irgendwie immer zu schnell leer.

Die Lösung dieses Problems: Zweitakku, oder besser noch Drittakku dazu kaufen!
Und selbst dann kann es auf Exkursionen oder Events knapp werden.

Mit den originalen Canon Akkus habe ich in 10 Jahren nie Probleme gehabt,
und möchte diese teueren aber guten Begleiter ihnen sehr nahe legen, auch wenn es finanziell schmerzt.
Zwei Fremdhersteller sind mir in Rauch aufgegangen, und zwar einmal sogar nicht nur sprichwörtlich.

Speed:

Serienbilder speichern 5-6 Bilder schnell, danach ca. 1 Bild pro Sekunde. Egal was drinnen steckt.
Somit kann man ca. 1 Sekunde lang ballern, dan nach wird es lahm.
Zum Glück ist der Puffer schnell wieder leer, lässt man kurz den Finger vom Auslöser.
4 Bilder pro Sekunde reicht dann auch bei diesem Umstand. Meine Grosse macht 6 Bilder pro S.

Autofokus:

Kommen wir zu dem Punkt an dem die Fachpresse die M in der Luft zerrissen hat,
so dass sie in den USA vom Markt verschwunden ist, und auch Hierzulande keinen Erfolg hatte.
Aus dem Blätterwald der Fachpresse rauscht es: FINGER WEG VON DER KAMERA!

Das war einmal.
Die Kamera wurde von Amazon.de mit neuster Firmware geliefert. (2.02)

Der AF ist flott, nie braucht die Kamera im Keller mehr als 1 Sekunde zum scharfmachen.
Und ist man nicht im dunklen Keller, und stellt von Unendlich auf Nah, kommt der
"PiepPiep" sofort nach dem andrücken des Auslösers.
Eine Drittelsekunde, und somit auch gefühlt flott wie bei den meisten EOS.

Das meine "Kampf-Knispe" noch mal gefühlt doppelt so flott ist, sei verziehen.
Das dort verbaute AF System der Canon 1D X ist einfach zu überlegen.

Ich fasse zusammen:

+ Bildqualität
+ Kit Objektiv sehr ordentlich
+ Verarbeitung und Anmutung.
+ Mit dem 22mm Pancake auch super kompakt
+ Bedien-Konzept (Viele werden es lieben)
+ Vielseitigkeit
+ Fokussiert treffsicher
+ Nicht teuer
+ Understatement-Faktor (Ist unauffällig)
+ Gigantische Auswahl an Objektiven (Adapter)
+ Voller Zugang zu den Canon-Blitzgeräten

- Bedien-Konzept (Viele werden es hassen!)
- Viele Systemkameras fokussieren immer noch schneller
- Akku-Laufzeit (Dem Konzept ohne Sucher geschuldet?)

Und so mein Urteil:

Hätte Canon es nicht am Anfang total vergeigt, wäre sie die neue
"Volks-Kamera" geworden. Ein Softwarefehler brach ihr das Genick.
Die "traurige" Geschichte der M in Amerika und Europa führte dazu,
dass die etwas modifizierte M2 Hierzulande gar nicht erst eingeführt wurde.
Hoffentlich lässt sich Canon für das M-System zur Photokina 2014 etwas einfallen.

Kaufen, und Spass haben, und sich über fantastische Bilder freuen.
Klare Empfehlung!

Gruss aus "Bad" Wesseling

Ingo
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut tolle und gleichzeitig kompakte Kamera, 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diese Kamera zugelegt, weil ich gerne Qualität und Kompaktheit in einer Kamera vereint haben wollte. Ich möchte nicht immer ein üppiges Equipment, eine große Kamera + Tasche mit mir rumschleppen müssen, sondern einfach entspannt Bilder schießen und Videos machen können.

Bisher gefällt mir die Kamera richtig gut. Tolle Bildqualität, großer Kreativspielraum und durchdachtes Bedienkonzept mit Touch-Display. So, wie man es vom Smartphone gewohnt ist. Zugegeben, die Objektiv-Auswahl speziell für die M gefertigter Objektive ist sehr begrenzt, aber man hat die Option über einen zusätzliches Bauteil auch die normalen Canon-Objektive aufzusetzen.

Weitere Vorteile:
+ Eine direkte Anbindung an den Fernseher via HDMI zur Ansicht der Bilder und Videos ist möglich
+ Wie bei allen neueren Canon-Kameras kann auch mit 60 fps aufgenommen werden, um hinterher bessere Slow-Motion Aufnahmen erzeugen zu können
+ hochwertig verarbeitet

Nachteile:
- Auto-Servo ist im Video-Modus leicht hörbar

Auch wichtig: Ich habe die Neueste Firmware 2.x installiert und bin sehr zufrieden mit der Fokussierung und Auslösezeit.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Günstige Alternative durch Markt- und Herstellerentwicklung, 13. Juni 2013
Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Nachfolger meiner Canon S90 und schwankte zwischen S110, G1X und G15 sowie einer kleinen NEX. Die EOS M war gedanklich an mir vorübergegangen, mehr zufällig stolperte ich Anfang Juni über eine Pressemitteilung von Canon über das neue EF-M 11-22mm Weitwinkelobjektiv.

Neugierig gemacht in diversen Foren und Reviews sowie durch Hans-on im Fachhandel zu folgendem subjektivem Ergebnis gekommen:

G1X: Gute Kamera, mir aber als "immerdabei" zu unförmig, Preis nicht durch IQ zu rechtfertigen

G15: Gut und flexibel, aber warum kein Klapp- und Touchscreen?

S110: Gut, Features, klein und vergleichsweise günstig- war mein Favorit

NEX: Mir gefiel das Plastikfeeling nicht bei den 5er-Serien

Die EOS M kam letztes Jahr zu ca. 750 Euro auf den Markt und war -mangels Alleinstellungsmerkmale und mittelmäßiger Reviews wegen des langsamen AF- kein großer Erfolg. Dies führte zu einem massiven Preisverfall, Anfang Juni 2013 war das Kit mit Blitz für supergünstige 370 Euro zu bekommen. Da in o.a. Pressemitteilung neben der neuen WW-Linse auch eine neue AF-Steuerung mittels Firmware-Update angekündigt wurde, gingen die Preise wieder prompt in die Höhe.

Zurück zum Thema: Für nur 50 Euro mehr im Vergleich zur S110 dann eine EOS M genommen. Großer Sensor (der gleiche 18 MP wie in den Canon APS-C SLR's) und entsprechende Bildqualität, gutes stabilisiertes Kitobjektiv, funktionale Bedienung über den Touchscreen und schlußendlich ein wirklich stabiles und wertiges Gehäuse.

Werde mir noch das 22mm Pancacke kaufen, dann ist die Kamera nur wenig größer als die S110 aber deutlich flexibler. Irgendwann noch den EF-Adapter um meine Gläser der 7D nutzen zu können.

Sehr wahrscheinlich wird es im Herbst eine EOS M II geben; es wird spannend zu sehen ob der AF der 700D eingebaut sein wird- die Marketingstrategen werden den funktionalen Abstand nicht zu klein werden lassen können.

Fazit: Bin happy mit der kleinen M, macht gute Bilder. Der langsamere Autofokus und der nicht eingebaute Blitz stören mich nicht. Wir werden sehen was die neue Firmware bringt.

Nachtrag 29.06.2013:
Die o.a. Firmware 2 ist seit gestern bei Canon zum Download verfügbar, der Autofokus ist deutlich schneller geworden, außerdem wurde die Kamera auf das neue EF-M 11-22mm vorbereitet. Insgesamt ist die kleine M ein besseres Paket als vorher geworden, auch wenn die Preise leicht nach oben gegangen sind in den letzten Wochen.

Nachtrag 03.12.2013
Canon Japan stellte heute die EOS M2 vor. Fast identisches Gehäuse, neu sind der Autokus (schnell!), WiFi und ein Servo Mode für Videos. Nach dem Stand der Dinge wird die M2 mit den bekannten drei Linsen nur für den asiatischen Markt angeboten werden, d.h. nicht für USA oder Europa; Preise daher nur in YEN. Über die Hintergründe des Vorgehens lässt sich nur spekulieren- siehe die einschägigen Canon Rumors -Seiten im Web.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sollte Backupkamera zu meiner 40D werden - Glaube die 40D wird nun die Backupkamera, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
Update 03.05.2014

Da der Custom Grip -- Canon EOS M von Richard Franiec ja noch beim Zoll hängt, ist sie mir mittlerweile ja runtergefallen. JA, auf meinen Eichenparkett aus einer Höhe von ca 110cm mit dem 22er oben.

Uff - Ihr könnt euch meine Freude vorstellen. Also aufgehoben und - Sie hat eine Delle im Magnesiumgehäuse von ca 0,5mm an der Kante wo sich das Seriennummernschild befindet. Sofort habe ich alles getestet und sowohl die Kamera wie auch das Objektiv funktionieren einwandfrei. Sicher war auch etwas Glück dabei wie die Kamera am Boden aufschlägt, aber es hat mich von der Verarbeitungsqualität vollends überzeugt.

Außerdem habe ich mittlerweile Magic Lantern installiert und mit so Features wie "dual_iso" ist die Kamera super erweitert im Funktionsumfang.

Ich hab sie echt gern - Canon schämt euch trotzdem dafür ein so "glitschiges" Design zu machen, speziell auch mit dem 22er läßt sie sich echt mangelhaft halten.

Hoffentlich kommt der Grip bald, Schlaufe hab ich ja schon montiert.

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Bei diesem unglaublich niedrigem Preis bin ich über die EOS M gestolpert und habe sie mit dem 18-55mm gekauft.
Mittlerweile hab ich mir das 22mm und den EF Adapter sowie einen Ersatzakku dazugekauft. Auch die Infrarot Fernbedienung RC-6 holte ich mir da es keine Fernauslöserbuchse gibt.

Beide Objektive kann ich für die Preisklasse als sensationell bewerten, wie auch die Kamera.
Auch der masterfähige 90EX Blitz ist super. (sonst kostet zum entfesselten Blitzen alleine der Transmitter 110€)

Viele schreiben hier eh über die Vor / Nachteile, ich will mich nicht wiederholen, ein paar Dinge fallen mir doch auf:

Zu Halten ist sie nicht gut, das Gummiteil ist ein Witz.. Lösung: Custom Grip -- Canon EOS M von Richard Franiec.
Sperriger Kameragurt, wird ersetzt durch 10€ Kameraschlaufe hier von Amazon, einfach Originalgurt ausfädeln und den Spezialverschluss von Canon weiterverwenden (Freunde ich zahl doch nicht 30€ für die Originalschlaufe).

Für Sportfotografie braucht man was anderes, sonst find ich den Autofokus ok.

Von mir 4,5 Punkte, da das nicht geht 4 Punkte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemcamera im Kompaktformat!, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst war ich wegen der vielen negativen Bewertungen und Kommentare skeptisch, habe dann jedoch in der ersten Phase des Preisverfalls diese traumhafte Digitalkamera bei Amazon gekauft und bin nach ein paar Monaten nur begeistert. Das update hat den viel kritisierten Autofokus erheblich verbessert, sodass nur der relativ schwache Akku als Kritikpunkt bleibt. Ich habe mir einfach einen zweiten Original-Akku bestellt und habe somit genug "Reserve" bei längeren Ausflügen. Die Verarbeitung dieser Camera ist hervorragend. Das Design schlicht und funktionell. Den Touch-Screen möchte ich nicht mehr missen. Die fotografischen Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt. Habe alle drei Original-Objektive und bin rundum zufireden. Empfehlung!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes P/L-Verhältnis, für Canon DSLR-Nutzer optimal als Zweitkamera und Backup-Body, 28. Januar 2014
Von 
Abacus "Frank" (Bodenseekreis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
Als die Canon EOS M auf den Markt kam, hatte ich mich im Bereich der spiegellosen Systemkameras schon für eine Sony NEX-5N (die ich ca. ein Jahr später durch die echt tolle NEX-6 ersetzt habe) entschieden. Der anfangs sehr ambitionierte Preis sowie die ersten Berichte über den lahmen AF der EOS M taten ihr übriges, um mein Interesse an ihr nahezu endgültig erlöschen zu lassen, obwohl ich doch eigentlich ein Canon-Fan bin (mit der EOS 6D besitze ich inzwischen meine dritte Canon-DSLR). Aber eben nur nahezu ...

Im Weihnachtsgeschäft 2013 lief mir die EOS M dann wieder über den Weg und erregte meine Aufmerksamkeit, erst einmal nur aufgrund des in der Zwischenzeit extrem gesunkenen Preises. Die Rezensionen waren sich mittlerweile einig, dass das letzte Firmware-Update die AF-Geschwindigkeit inzwischen auf ein erträgliches Niveau gehievt hatte. Amazon verkaufte dann noch Rückläufer/B-Ware (über "Amazon Warehouse Deals"), die ohnehin schon günstiger sind, mit weiteren 10% Rabatt, so dass ich letztlich nicht widerstehen konnte und mein EOS M-Kit für einen nahezu unglaublich kleinen Preis einkaufte.

Als ich die EOS M in den Händen hielt und die ersten Fotos machte, war ich mehr als positiv überrascht. Man erhält unglaublich viel Kamera fürs Geld: Zunächst mal den schön kleinen, aber grundsolide wirkenden Body, den wahrscheinlich selbst eine Handgranate nicht zerstören könnte. Den Blitz 90 EX, der zwar nicht übermäßig stark, aber auch an anderen Canon-Kameras einsetzbar ist und sogar andere Systemblitze drahtlos steuern kann. Man bedenke, dass dieser Blitz separat schon etwa einen Hunderter kostet und dem DSLR-Nutzer die Anschaffung des Speedlite Transmitters ST-E2 erspart. Anders herum können natürlich auch vorhandene Canon-Systemblitze an der EOS M uneingeschränkt eingesetzt werden, was die Möglichkeiten nochmals erweitert.
Ein echtes Highlight ist dann auch noch das 18-55er Kit-Zoom: Zwar nicht gerade kompakt und auch nicht lichtstark, aber ebenfalls grundsolide in der Verarbeitung und überraschend gut in der Abbildungsleistung! Sehr scharf schon bei Offenblende, exzellente Farbwiedergabe und nur geringe Verzeichnungen im Weitwinkel. Mit einer solchen Güte hatte ich gar nicht gerechnet ... Dazu, neben dem universellen Brennweitenbereich, noch ein IS mit bis zu vier Belichtungsstufen Kompensation. Besser kann ein Kit-Zoom wirklich kaum sein.

Zum viel kritisierten AF: Meine EOS M hatte bereits die neue Firmware drauf, so dass ich keinen Vergleich zur ersten Firmware anstellen kann. Mit der neuen Firmware ist der AF zwar nicht rasend schnell, also um einiges langsamer als bei meiner EOS 6D (das ist klar) und auch deutlich langsamer als an meiner NEX-6 (die freilich mit einem Hybrid-AF arbeitet, so dass auch dieser Vergleich nicht ganz fair ist), aber doch so zügig, dass es für nahezu alles außer schneller Action ausreicht.

Meine ursprüngliche Motivation für den Kauf war eigentlich, die EOS M nur als Backup-Body für meine EOS 6D zu nutzen. Das Tolle ist nämlich, dass an die EOS M über einen separaten Adapter alle EF- und EF-S-Objektive angeflanscht werden können. Diesen Adapter habe ich mir zusätzlich gekauft und einige meiner Canon-Festbrennweiten ausprobiert. Ergebnis: Alle Funktionen (Blendensteuerung, AF, IS) funktionieren tadellos! Natürlich büßt die Kamera dann einen Gutteil ihrer Kompaktheit ein, aber das ist in diesem Falle völlig egal. Viel wichtiger ist, dass ich jetzt auf Reisen, auf denen ich meine 6D-Ausrüstung mitschleppe, nur ein zigarettenschachtelgroßes Kästchen plus den EF->M-Adapter zusätzlich dabei haben muss, um weiter mit meinen hochwertigen Optiken fotografieren zu können, auch wenn mein 6D-Body, aus welchem Grunde auch immer, mal den Geist aufgibt. Mehr noch, mit dem Kit-Zoom ist die EOS M eine vollwertige Zweitkamera (z.B. für meine Frau). Super Sache!
Darüber hinaus nutze ich den kleinen 90 EX gern auch an der 6D (die bekanntlich keinen internen Blitz hat) als gelegentlichen Aufhellblitz.

Die hohe Qualität des Kit-Zooms und die exzellente Bildqualität des Gesamtsystems haben mich inzwischen aber überzeugt, dass die EOS M als reiner Backup viel zu schade ist. So werde ich sie in Zukunft wohl häufiger mal einsetzen, wenn es auf Kompaktheit und nicht auf Geschwindigkeit ankommt. Die Bedienung fast ausschließlich über den (übrigens ganz hervorragend funktionierenden und hoch auflösenden) Touchscreen könnte zwar im Vergleich zur 6D und zur NEX-6 kaum unterschiedlicher sein und erzwingt eine gewisse Langsamkeit, ist aber auch sehr intuitiv. Für mich, der immer wieder andere Kameras in Benutzung hat, eine Erleichterung.

Die Bildqualität ist (wie gesagt, auch mit dem Kit-Zoom) exzellent und lässt kaum Wünsche offen. Rauschen ist bis mindestens ISO 3200 kein großes Thema, wie in dieser Klasse inzwischen üblich. Mit RAW-Nachbearbeitung in Lightroom oder DXO Optics Pro kann man auch locker 1-2 Stufen darüber hinausgehen und bekommt das Rauschen immer noch in den Griff. Einziger Nachteil: Setzt man die EOS M per Adapter mit EF- oder EF-S-Objektiven ein, gibt es für diese Kombinationen keine Korrekturprofile in den genannten RAW-Konvertern (und wird es auch wohl nie geben). Das lässt sich aber verschmerzen.

Für mich ist die kleine EOS M eine echt sinnvolle Bereicherung meines Foto-Equipments. Für Canon ist es natürlich schade, dass sie ihren Auftritt im spiegellosen Systemkamera-Segment erst versäumt und dann (mit dem langsamen AF) vergeigt haben, aber uns als Kunden kann das nur recht sein. Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht, ist die EOS M in ihrer Klasse damit nämlich unschlagbar. Gerade für den relativ geringen Preis sollte es für jeden Canon DSLR-Nutzer eine Überlegung wert sein, sie als Backup-Body oder gleich als Zweitkamera anzuschaffen. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass, wenn man EF-/EF-S-Optiken nutzen will, der EF->M-Adapter mit gut 120 Euro zusätzlich zu Buche schlägt, zumindest wenn man zum Original greift. Es gibt inzwischen auch halb so teure Nachbauten, aber bei denen gibt es partiell Beschwerden hinsichtlich schlechter Passgenauigkeit und gelegentlichem Ausfall der Funktion. Da ich mich wegen gesparter 50-60 Euro nicht mit solchen Schwierigkeiten herumschlagen möchte, habe ich zum Original gegriffen.

Ansonsten kann ich zubehörseitig die Streulichtblende EW-54 für das Kit-Objektiv sowie das Bundlestar Lade-Set (2 kompatible Akkus plus Ladegerät) sehr empfehlen.
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108 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragende EOS-Bildqualität und jetzt mit akzeptablem Autofokus, 7. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
**Angepasst an Firmware 2.0.2 und dem jetzt akzeptablem Autofokus**

Mein Kameradealer um die Ecke hatte die EOS M mit Zoom-Kit und auch das 22mm Pancake auf Lager. Also habe ich zugeschlagen.

Bildqualität Kamera
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Ich wusste in etwa was mich erwartet. Die Bildqualität ist auf einem Level mit der 3 Jahre alten EOS 7D, wie auch den kleineren, neueren EOS APS-C Kameras, schließlich nutzen sie alle einen ähnlichen Chip und die selbe DIGIC-Bildprozessorgeneration. Zur Bildqualität muss man ansonsten nichts sagen, sie ist EOS-üblich perfekt. Der automatische Weißabgleich Canon-typisch bei Kunstlicht oft daneben.

Bildqualität Objektive
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Die beiden Objektive haben eine hervorragende Bildqualität und sehr hohe Schärfe. Das Zoom ist deutlich besser als das was Olympus oder SONY als Kit mitliefern. Das Zoom verzerrt extrem in der 18mm-Einstellung. Dies wird in JPEGs aber automatisch korrigiert und in Adobe Lightroom ab v4.2 (RAW). Dann ist davon nichts zu bemerken und man sieht das Canon weiss wie man Objektive baut. Die Objektive wirken auch sehr wertig und moderner als EF-S- und EF-Objektive. Wer mehr zu den Objektiven lesen will kann bei lensrental.com nachsehen.

Mit dem Adapter für EF- und EF-S-Objektive habe ich nun auch erste Erfahrungen gesammelt. Die getesten (Ring-)USM-Objektive wirken leider alle nochmal einen Tacken langsamer als die beiden EF-M STM-Objektive die zum Systemstart verfügbar sind. Die selben Objektive sind an Canon DSLRs aber blitzschnell. Es fällt auf, dass der Fokus teilweise sehr schnell verändert wird, dafür aber mehrere kurze Fahrten in alle Richtungen notwendig sind. Ich erkläre mir das damit, dass bisherige USM-Motoren nicht schnell genug gebremst und die Richtung gewechselt werden kann. So braucht der Kontrastautofokus einfach bis er scharf stellt. Es wird dann aber letztendlich genauso zuverlässig, bzw. unzuverlässig wie mit dem mitgelieferten STM-Zoom-Objektiv scharf gestellt. Ich besitze keine der neuen Festbrennweiten mit IS, wie dem 24, 28 oder 35 mm von 2012. Vielleicht hat hier Canon schon Optimierungen vornehmen können die USM-Objektive für Phasen- und Kontrastautofokus gleichermaßen nutzen können. Bin an Erfahrungen anderer Nutzer sehr interessiert, denn diese Objektive erscheinen mir von der Größe gut geeignet für die EOS M.

Autofokus
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Bis dahin alles toll - eine geschrumpfte 7D, Wahnsinn. Nicht toll ist dagegen der Autofokus. Hier hat Canon einen Autofokus implementiert der hinter der Konkurrenz zurück liegt. OM-D? Blitzschneller Autofokus. Nikon 1? Rasant schnell. Canon EOS M? Mit Firmware 2.0.2 nun akzeptabel. Mit Firmware 1.x: Laaaaangsam!

Menüführung
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Ein Wort zu den Menüs: Der Touchscreen ist gut, er funktioniert einfach. Leider hat Canon einiges raus gestrichen was man von anderen Prosumer-Kameras gewohnt ist. Es gibt keine Wasserwaage, kaum Möglichkeiten die Displayanzeige zu konfigurieren (jede PowerShot S hat da mehr Möglichkeiten) und auch so wurde einiges weggelassen was wohl das anvisierte Publikum vor Fragen stellen könnte.

Das Display ist nicht sehr gut bei Sonnenlicht. Selbst die Novembersonne hat es schon geschafft, dass ich im Display nix mehr gesehen habe. Sucher hat die Kamera ja keinen. Man kann das Display temporär heller stellen. Das kann man auf die einzige frei konfigurierbare Taste legen, den Pfeil nach unten. Dann verliert man aber die Möglichkeit den Fokuspunkt schnell wieder auf die Mitte zu stellen.

Funktionsumfang:
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Die Canon Menüs waren vor 10 Jahren mal modern und die Konkurrenz hat lange gebraucht aufzuholen. Mittlerweile wirkt aber doch alles altbacken. Einstellungen hinter den Custom-Funktionen zu verstecken ist mindestens genauso schlimm wie die verschachtelten Menüs bei Olympus. Oder ist das eine Reminiszenz an DIP-Schalter?

Moderne Features wie ein Panorama aus der Hand gibt es nicht. Obwohl ich in RAW fotografiere finde ich solche (JPEG-)Funktionen sehr gut. Sie erweitern die Möglichkeiten was mit einer Kamera gemacht werden kann.

Der DIGIC-Prozessor ist schwach dimensioniert. Sobald man chromatischen Aberrationen in JPEGs automatisch korrigiert geht die Serienbildgeschwindigkeit in den Keller. Canon hat diese Funktion deshalb per Default deaktiviert.

Mein Fazit
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Die überragende Bildqualität etwas geschmälert durch den gemütlichen Autofokus ergeben für mich grade noch 5 Sterne. Die Canon ist ordentlich, aber die Konkurrenz ist hart.

Gemein finde ich, dass Canon die Kamera im November 2012 auf den Markt gebracht aber erst im Juli 2013 fertiggestellt hat. Die frühen Käufer und jahrzehntelangen Canon-Kunden wurden 8 Monate lang von einem trägen Autofokus gequält und durften auch noch mehr als doppelt so viel ausgeben als das was die Kamera heute kostet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gehts kaum, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS M Systemkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, Touch-Display) Kit inkl. EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM Objektiv und Speedlite 90EX schwarz (Elektronik)
Wie alle meine Vorredner muss ich sagen, dass sich der AF seit dem Firmware Update extrem verbessert hat.

Die Bedienung über den Touchscreen ist ungewohnt, aber geht schnell super leicht von der Hand.

Ich hatte vorher eine EOS 600D und die EOS M steht der 600D in nichts nach, außer dass sie leichter und kleiner ist.

Das Kit Objektiv ist super verarbeitet, der Body ein Traum, klar der AF hat bei ganz schwierigen Motiven und Lichtverhältnissen manchmal Probleme, aber ganz ehrlich, das ist so selten und so ungewohnt zu fotografieren, dass ich da locker drüber weg sehe.

Für mich die absolut einzige Alternative zu einer Spiegelreflex. Zumal man über den Adapter auch das Zubehör der EOS Reihe nutzen kann. Ich hatte erst eine Fuji AX-1 im Visier, aber da missfiel mir dann, wie viel dann Zubehör kostet. Andere Objektive alle in der 500 Euro Preislage.

Das EF-M 22 kann ich nur empfehlen, es lohnt sich, wenn man wirklich mal eine kleine Cam haben möchte. Zu beachten aber, es hat keinen Stabi.
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