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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KEF LS50 Testbericht, Vergleiche und Gedanken über Gehäuse und Preisleistungsverhältnisse, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Als Einleitung erstmal wie bin ich zu diesen Lautsprechern gekommen? In meinen letzten 25 Jahren Hifi Hobby hatte ich zwar über Dutzend Paare besessen aber noch nie KEF Lautsprecher, je mehr ich über Lautsprechertechnik und Akustik las, desto mehr war ich von dem Koax Prinzip fasziniert, vor allem wegen der tannenbaumförmigen vertikalen Abstrahlung von normalen Mehrwegelautsprechern die durch Reflexionen am Boden und Decke auch zum Hörer als Diffusschall gelangt. Hatte in den letzten 12 Monaten viele Lautsprecher bei verschiedenen Händlern gehört und schon die Q und R Serie passte meinen Hörgeschmack mit ihrem sauberen und langzeittauglichen Klang sehr gut. Eines Tages höre ich dann die LS50 bei einem Händler, leider hatte ich an dem Tag meine selbst kompilierte Test-CD nicht dabei, so spielte der Händler erstmal etwas Blues und dann Pop, beides klang schon sehr gut aber dann kam ein Jazz Track mit einen Saxophon und das wars, noch nie hatte ich so realistisch ein Saxophon vor mir "stehen" und klingen hören und sofort hatte ich Gänsehaut. Dazu kam die wissenschaftliche Vorgehensweise von KEF die ich sehr schätze und die bei den LS50 so wie bei der Blade noch weiter getrieben wurde (mehr dazu weiter unten) und so habe ich sie letztendlich bestellt.

Über Verpackung, Optik, Haptik und technische Daten werde ich nichts schreiben da es dafür genügend Tests und Berichte gibt, nur dass die Verarbeitung Top und die Bedienungsanleitung sehr dürftig ist, kaum Aufstellungstipps bezüglich Einwinkeln, Nutzen der mitgelieferten Gummifüße usw. Außerdem fällt einem gleich auf wie "tot" die Gehäuse sind (dank inneren Versteifungen und Dämmpanelen), beim Klopftest klingen sie eher wie aus Stein als aus Holz wie die meisten anderen Lautsprecher, was sich weiter unten als klanglich sehr wichtig entpuppt.

Zur Technik kann ich nur jeden Englisch verstehenden empfehlen zwei technical papers mit den Titeln "LS50 White Paper" und "q tech explained" zu lesen, sehr interessant was für ein Aufwand getrieben würde, ob sich der gelohnt hat, mehr dazu weiter unten.

Von den vielen existierenden Tests kann ich drei Online Tests besonders Empfehlen:
Den Test der simpleren Q300 von Hifi Selbstbau, besonders wichtig die messtechnischen Vorteile des Coax Chassis und das Fazit.
Den Test der Stereophile, besonders interessant die Messungen, Vergleiche mit der LS3/5a und Fazit.
Den Test des Sound and Vision Magazine mit den Absätzen zu der Integration der Frequnzweiche und weiblichen Stimmen.

Ich habe meine auf 60cm hohen Ständern in einem relativ kleinen (1,50m) Stereodreieck 15° eingewinkelt da unter 15°-30° deren Frequenzgang noch etwas gleichmäßiger ist. sind Was am meisten im Vergleich zu meinen anderen Lautsprechern auffällt ist eine für mich unglaublich gute Sauberkeit (mehr dazu weiter unten), Durchhörbarkeit und Räumlichkeit. Die tonale Abstimmung ist sehr neutral (immer gut mit rosa Rauschen zu testen ob ein Bereich hervorsticht) und leicht zu den Höhen abfallend was sie sehr langzeittauglich macht. Tiefbass ist für mich für die meiste Musik ausreichend, es fehlen natürlich die tiefsten Frequenzen die sich eher am Körper als an den Ohren bemerkbar machen und vor allem wichtig für Heimkinoeffekte sind (dort braucht man dann einen Sub). Der restliche Bass ist sauber, die Mitten (eigentlich das wichtigste da die menschlichen Stimmen und meisten Musikinstumente in dem Bereich spielen) sind traumhaft schön, die Höhen sind sauber und nicht nervig. Die räumliche Auflösung ist bei dementsprechenden Aufnahmen in beiden Dimensionen klasse, auch die Durchhörbarkeit und Definition der Positionen wenn man die Augen schließt. Die erreichbaren Höchstpegel sind absolut ok für so einen Zwerg (um die 100dB in meinem Hörplatz) bevor der Klang unsauberer wird, man braucht jedoch für solche Pegel stärkere Verstärker mit mindesten 75-100 Watt RMS Leistung, für normale Wohnungslautstärken reichen auch solide Konstruktionen mit 40-60 Watt. Größere Unterschiede beim Einspielen konnte ich mir nicht einbilden wie z.B. bei den unten genannten Kenwood, wobei die zweiten als durchgekühltes Paket kamen (Gummisteifigkeit -Sicken sind temperaturabhängig)

Wie versprochen habe ich die KEF auch mit dem Preisleistungs Gigant Kenwood LS-K711 mit direktem A/B Umschalten verglichen. Um es nicht zu spannend und lang zu machen, die Kenwood bleiben von allen Lautsprecher die ich jemals gehört hatte die absoluten P/L Meister. Sie sind zwar nicht besser als die KEF (wäre ja auch erschreckend bei dem Aufwand den KEF da getrieben hat mit den Coax-Chassis, Gehäusen und Abstimmung), aber auch nicht so viel schlechter wie durch den Preisunterschied (würde schätzen 1:5 da es unfair ist die letzten Ausverkaufspreise als Basis zu nehmen) jemand mutmaßen würde.

Die KEF können ziemlich alles besser, der Bass ist etwas tiefer und bei schwierigen Aufnahmen deutlich sauberer, die Mitten und Stimmen sind sauberer und nicht leicht nasal oder topfig wie bei den Kenwood, die Höhen etwas gedämpfter und natürlicher (auch weniger Zischlaute (Sibilanten), die Räumlichkeit etwas mehr durchhörbar und einen Tick mehr noch weiter nach vorne. Die zwei größten Unterschiede ist die weniger höhenbetonte Abstimmung und die saubereren Mitten, beide machen sie natürlicher und langzeittauglicher klingen. Um es in Umgangssprache zu sagen, die Kenwood klingt mehr nach "Hifi"/Technik und die KEF nach "Highend"/Natur. Wobei die betonte Höhen bei alten Aufnahmen oder manchem Vinyl einen extra Glanz geben der erstmal bei Umschalten bei den LS50 fehlt. Interessant auch dass diese Abstimmung der LS50 laut dem oberen Paper durch Hörsessions und Vergleiche mit der LS3/5a gemacht wurde da ein absolut linearer Frequenzgang für die Entwickler kein Problem wäre.

Interessant auch die Ursache des zweiten großen Unterschieds, nämlich die Mitten mit deren leichte Nasalität, Topfigkeit und Sibilanten (vor allem bei männlichen Stimmen) bei der Kenwood, ich bin mir inzwischen durch Klopfvergleiche der beiden Gehäuse ziemlich sicher dass er nicht Chassis- sondern Gehäusebedingt ist. Die Gehäuse der LS50 sind praktisch "tot" während die der Kennwood resonieren ziemlich genau in diesem Bereich, so wie auch die der meisten Lautsprecher. Bis jetzt hatte ich die Wichtigkeit der Gehäuse leider immer unterschätzt, dachte es ist nur wichtig gute Chassis und Weichenabstimmung zu benutzen, aber wenn man das letzte Quäntchen rauskriegen möchte, muss man ein akustisch totes Gehäuse bauen, sonst hat man leider immer viel akustischen "Schmutz".

Ingesamt jedoch sieht man dass man mit gutem Engineering (Kenwood) schon mit wenig Ressourcen einen sehr guten Lautsprecher machen kann und um den deutlich zu übertreffen muss man technisch und preislich leider große Schritte machen, das ist aber bei fast allem in der Natur so, ziemlich alles ist logarithmisch. Wenn ich es in Zahlen fassen müsste würde ich sagen dass man mit der Kenwood schon zwei drittel des Klangergebnisses der LS50 für nur ein Fünftel der Listenpreise und ein Zehntel der Straßenpreise erreicht, das ist schon mehr als beachtlich. Ich will nicht wissen wie das Ergebnis ausgesehen hätte wenn ich die Kenwood mit einer noch teureren "Hai-Ent" Kiste verglichen hätte wo man nur die teuersten Skandinavischen Chassis mit einer 0815 "Minimalweiche" in eine schicke aber konstruktiv primitive Holzkiste reinschraubt...

Als Endfazit denke und hoffe ich mit der KEF LS50 nach 25 Jahren suche den kleinen Freund fürs Leben gefunden zu haben (wie viele damals die BBC LS3/5a oder Quad ESL), den Lautsprecher für die sogenannte "einsame Insel", sicher nicht perfekt aber für meine begrenzte Anforderungen und Ressourcen ziemlich Top.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little Fifty., 26. Dezember 2012
Von 
Alexander Jensko "kreaftwerk" (Lübeck und Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Editiert: ein zweiter Nachtrag nach einem Jahr Nutzung und Wechsel des „Zuspielgerätes“ befindet sich am Textende.

Irgendwann kommt er, der Wunsch, wieder am Abend gemütlich und gepflegt im Sessel der im Raum elegant schwebenden Musik zu lauschen. Das bietet kein iPod-Kopfhörer, das haben keine, auch noch so gute, Aktivboxen auf dem Schreibtisch im Programm, und auch die Anlage im Auto ist nicht ohne weiteres ins Wohnzimmer portierbar. Stereo muss her: die Anlage ist ja vorhanden, mit ihren zarten 23 Jahren fit und kräftig, der Staub im Nu gewischt. Die geneigte Leserin wird’s bemerkt haben: hier schreibt kein High-End-Kenner, kein audiophiler Esoteriker, kein eifriger Test-Leser in entsprechenden Zeitschriften, sondern ein Musikhörer, der technische Details meist als Ablenkung empfindet. Klingen muss es - und gefallen.

Da kommen wir zu den Boxen: die vorhandenen Regalboxen waren nicht weiter nennenswert, außer dass sie einst im Glauben an die Werbeversprechungen des bekannten US-Herstellers im Angebot erworben wurden und immer wieder für Enttäuschungen gut waren. So ertönte die Stimme des Sängers irgendwo an der Decke hängend, ein Orchester zeigte sich partout als Klangschachtel statt als Klangkörper; dafür erinnerte der Klang scheppernder Pappe, dass hier keine Bassklarinette in tiefe Register hinabsteigt, sondern eine „böse“ Lautsprecherbox soeben an ihre - ungeachtet der viel besser lautenden Herstellerangaben - Leistungsgrenzen gelangt.

Um diese jahrelangen Erfahrungen reichen ging’s auf die Suche nach Ersatz. Vom Anfang an waren einige Eckpunkte klar: südenglisch soll es sein (diese Klangabstimmung sagt mir zu), möglichst klein wegen der Raumgröße, dennoch präsent im Sound, am besten klangneutral, ohne dabei langweilig zu werden. Die Optik mag hier zweitrangig sein, trotzdem dürfen die Boxen - immerhin Ausrüstungsgegenstand des Wohnzimmers - gern gut bis verboten gut aussehen. Das Ganze sei auch noch bezahlbar und - last but not least - die strengen Anforderungen von WAF* erfüllen. Also die typische Quadratur des Kreises, viel Spaß bei der Suche.

Erfreulicher Weise wurde die Auswahl sehr schnell sehr eng. Anhand guter Erfahrungen mit Bowers & Wilkins standen erst einmal die kleineren CM-Modelle aus Worthing auf der Wunschliste, später ausgestochen durch die PM-1 aus demselben Hause. Hier passte alles: der Sound, die Anmutung, das Design - nur waren mir die PM-1 nicht nur angesichts der vorhandenen Stereoanlage viel zu teuer.

Wenn Sie es bis hierhin geschafft haben, werter Leser: das Warten hat ein Ende, denn hier kommen endlich die LS-50 auf den Plan. Gehört vorerst in einem dieser HiFi-Läden, die ein normaler Besitzer alter Technics-Anlage eigentlich nur einmal im Leben betritt, um vor der versammelten Technik, Magie und Esoterik kleinlaut zu kapitulieren und den Laden mit leisem, demütigen "is' nix für mich…" für immer zu verlassen. Außer nach dem Feierabend auf Dienstreisen. Da kennt einen eh keiner. So lauschte ich fasziniert den kleinen Boxen, die einen für dieses Volumen eigentlich unmöglichen Klang produzierten und mit ihren traumwandlerisch anmutenden Treibern geradezu im Raum glühten. Auch wenn das Probehören in solchen Geschäften immer etwas mit illusorischen Bedingungen zu tun hat: die verlustfrei codierte AAC-Musik von meinem iPod ertönte einfach nur so, wie ich sie immer wollte. Nicht zu aufdringlich, nicht übertrieben, es fehlte nichts, es stand alles im Raum, und wenn die Musik einmal doch den Hörer ansprang, dann war das von dem Toningenieur so gewollt. Da war es klar: diese sollen es sein. Ein Anniversary-Modell ist es auch noch. Wenn das kein Statement ist.

Es folgte das unumgängliche WAF-Audit, die obligatorische Überlegungsphase, und schließlich war das stolze 17 kg schwere Paket da - gekauft im Versand bei dem oben erwähnten Dienstreise-Händler.

Hier fängt die Rezension eigentlich erst an - wobei nahezu alles oben bereits gesagt wurde. Nun wird’s kurz:

Verpackung:
Vorbildlich. Die Boxen perfekt im Originalkarton eingebettet und optimal geschützt. Die Verpackung IST gleichzeitig die Anleitung zum Auspacken und Aufstellen. Beigelegt: Original-Garantieunterlagen (wie Anno Dazumal vom Händler gestempelt! es ist wie eine Zeitreise…), hochwertig gedruckte Betriebsanleitung, Bassreflex-Stöpsel, Gummifüße.

Bauart und Verarbeitung:
Sehr kompakt, sehr „gepackt“, wie aus einem Block gefräst. Verarbeitung auf höchstem Niveau - war nicht anders zu erwarten. Gut 7 kg Gewicht pro kleine Box sind eine Ansage. Alleine die soliden Kabelanschlüsse an der Rückwand sind eine Augenweide. Der Hinweis auf "Made in China" steht, im Alltag unsichtbar, diskret am Boden der Box. In die obere Wand ist das Herstellerlogo dezent "gesandstrahlt". Die Treiber sind mit einem perfekt schließenden Gummiring umgeben. Mit "klein" ist wirklich klein gemeint: die Frontfläche zeigt sich geradezu im Miniformat, dafür geht die Box in die Tiefe - aber auch da mit knapp 30 cm nicht übertrieben. Der Treiber selbst präsentiert sich fast untertassenklein.

Aussehen:
Ganz klar „im Auge des Betrachters“. Die Boxen polarisieren. Der ganze Korpus ist im schwarzen Klavierlack gehalten, mit Ausnahme der gebogenen Frontplatte, die erfreulicher Weise in Mattschwarz erscheint. In der Mitte „strahlt“ der bereits erwähnte, etwas surreal anmutende konzentrische KEF-Treiber. Es gibt konstruktionsbedingt keine Abdeckung für die Front, also ist der Treiber mit seiner undefinierbarer Farbe optisch immer präsent. Das muss allen im Haushalt (Stichtort "WAF") gefallen, sonst ist Ärger programmiert. Hier gefällt's.

Klang:
Das wohl Wichtigste und zugleich Schwierigste zu beschreiben, da doch sehr subjektiv und von vielen Faktoren abhängig. KEF bewirbt die LS-50 mit dem „Studio-Feeling“ und da ist durchaus was dran. Hier die Entwarnung: die LS-50 sind keine Nahfeld-Monitore, sondern normale HiFi-Boxen zum Wohnzimmer-Hören, mit recht neutraler Wiedergabe. Das kann natürlich schlecht aufgenommener Musik zum Verhängnis werden. Um so größer die Freude an hervorragend produzierten CDs, die auf einmal nicht nur in Stereo, sondern sozusagen auch tiefengestaffelt ertönen. Das hätte ich mit meinen alten Lauschern nicht für möglich gehalten. Auch verlustreich komprimierte Musik fällt sofort auf. Leider gilt das auch für nicht so gute Soundquellen: so muss so manch alter Technics-CD-Player zugeben, dass ihn ein halbwegs aktueller BluRay-Multiplayer klangtechnisch locker an die Wand spielt. Immerhin: der betagte Verstärker hält mit, vor allem wohl dank seiner schieren Watt-Power. Die Boxen, so der Händler, brauchen einen potenten Amp - vor allem (sic!) bei Zimmerlautstärke und in kleinen Räumen.

Als der bei uns inzwischen obligatorische Leistungstest galt das anfangs erwähnte Bassklarinette-Stück von John Surman: wo die nominell viel höher belastbaren „bösen“ Boxen mit hoffnungslosem Scheppern den Dienst verweigerten, schrauben sich die KEF bis an souverän in die Tiefe ohne die geringste Erschütterung, während die Klappen des Instruments satt klackern, umgeben von der Synthesizer-Wolke - alles kein Problem für die Kleinen. Natürlich heben auch die KEF die Grenzen der Physik nicht auf: die untersten Bassoktaven sind für die Boxen unerreichbar. Wer also Bass in der Magengrube braucht, ist mit größeren Volumina besser beraten. Ansonsten ist auch dieser Bereich der Aufnahme entsprechend da: ob das ins Gesicht springende Bass eines Marcus Miller, sägende Synthie-Basse der frühen 1980er oder ein audiophiler Lars Danielsson. Die Mitten sind - nach Jahren mit schlechten Boxen - fast schon gewöhnungsbedürftig, manche Sängerstimmen erscheinen recht dominant, was aber wohl so gemeint ist: Alison Moyet in "Voice" ist Programm. Kleine Chöre lassen sich ganz schön als Einzelstimmen orten, Kammerorchester stehen fast im Raum, und Klangbasteleien von Air bieten sich frech an und die zeitlos eleganten Klanggirlanden und Rauschteppiche in Jarres "Equinoxe" kommen plastischer zum Vorschein denn je. Die ganzen anderen Sachen: orchestrale Tutti und Pianissimi, Klavier von Rubinstein bis Esbjörn Svensson, Trompete von Davis bis Molvaer, Geige von Kulka bis Giger… die ganze Entwicklungsgeschichte der Stimme eines Leonard Cohen… das scheinbar zusammenhanglose Zirpen und Zischen von Autechre, die dicht an dicht bauenden Beats von Photek, die naiv-symphonischen Produktionen von Procol Harum… Alles steht und fällt mit der Qualität der Aufnahme und/oder des Masterings. Einmal wieder bin ich froh, vor einigen Jahren dem damals gängigen Trend, CDs zu rippen und zu verkaufen, nicht gefolgt zu sein.

So, genug geschrieben, es ist ein freier Tag und ich gehe eine Runde Musik genießen.

* WAF - Wife Acceptance Factor.

Nachtrag:

Auch wenn unsereiner die hier und da verbreitete Meinung, neue HiFi-Boxen gehörten "eingespielt", für eine Art Homöopathie für große Jungs gehalten hat: nach gut zwei Wochen täglichen Musikhörens gewinnen die Boxen tatsächlich noch etwas an Tiefe, Auflösung und Lebendigkeit. Die anfangs von manchen Hörern als etwas unangenehm empfundene "Härte" ist nun weg. Ob es tatsächlich an der Physik liegt und sich die beweglichen Teile erst einmal tatsächlich bewegt haben müssen oder ob der Gewohnheitsfaktor eine Rolle spielt, vermag ich nicht zu beantworten. Fakt ist aber, dass der Sound mit der Zeit noch deutlich "schöner" geworden ist. Das meint auch eine eher wenig technikaffine Person im Haushalt. Interessant.

Nachtrag II nach rund einem Jahr:

Eines, das alle Pressestimmen und auch alle Händler zu diesen Boxen betonten, hat sich als wahr erwiesen. Diese Boxen brauchen drei Dinge, um ihre Leitung voll zu entfalten: Strom, Strom und noch einmal Strom. Will sagen: erst mit einem leistungsstarken Verstärker sorgen sie dafür, dass man den Parkettboden mit Teppich auslegen muss, sonst knallen die herunterfallenden Unterkiefer zu hart drauf auf. Die früher gängigen Watt-Angaben sind in diesem Fall, habe ich gelernt, mittlerweile nicht direkt aussagekräftig – dennoch dass der Unterschied zwischen dem alten „Zweiteiler“ Class AA von Technics (den ich immer für recht gut hielt) mit seinen 70 W per Kanal und einem aktuellen D-Class der „guten Mittelklasse“ mit rund 100 W / Kanal so gravierend ausfallen kann, das hätte ich mir nie gedacht.

Mit dem D-Class (es handelt sich um ein Gerät des Herstellers T+A) fragt sich der Zuhörer plötzlich:

-> wer zum Henker ins Wohnzimmer plötzlich einen Subwoofer gestellt hat und wo das Ding steht;
-> woher all diese feinen Instrumente kommen, die früher nicht zu hören waren;
-> warum man plötzlich die Chorsänger einzeln „sehen“ kann;
-> wer diese ganzen Musiker in das Wohnzimmer gelassen hat;
-> warum einem nach Schließen der Augen die Boxen nach wenigen Minuten sehr groß vorkommen;
-> warum nach Öffnen der Augen plötzlich die Frage „waren das DIESE kleinen Dinger, die dieses riesige Klangbild gebaut haben?“ in den Sinn kommt.

Am Gemeinsten sind diese berüchtigten Phasen-Tricks der Studioprofis, mit denen plötzlich einzelne Klänge außerhalb der Stereobasis ertönen. Fies! Übertroffen nur noch von Effekten in so manchen Filmen: so klang das zersplitternde Trinkglas in „Inception“ so extrem realistisch und stand so dreidimensional im Raum, dass wir dachten, es ist tatsächlich ein Glas zersprungen – obwohl da keines stand…

Im Übrigen zeigt bei dem genannten Verstärker der Lautstärke-Regler, dessen Skala bis 64 geht, bei nachbarfreundlicher Wohnzimmerlautstärke schon 35 bis 48, also am oberen Ende der Skala. Was indirekt zu beweisen scheint, wie leistungshungrig diese kleinen Boxen sind – und wie sie sich bedanken können, wenn sie ausreichend Strom bekommen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight für kleines Geld, 24. September 2012
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Hallo,

ich hatte diese kleinen Monitore bereits auf einer Messe Probe hören können. Bereits dort hatten sie schwer Eindruck bei mir hinterlassen. Jedoch war ich immer skeptisch, ob ähnliche Ergebnisse bei mir zu Hause erzielbar sind. Wer weiß schon, was bei einer Vorführung alles getan wurde um besten Eindruch zu machen.

Schließlich habe ich mir die KEF LS50 dann doch bestellt. Nun sind sie seit 14 Tagen bei mir, und ich hatte ausgiebig Zeit diese Lautsprecher mit allerhand Musikmaterial zu testen. Zuerst waren die Lautsprecher für einen kleineren Raum gedacht. Nun stehen sie aber in einem sehr großen Raum (ca. 60qm), absolut frei auf einem passenden Ständer. Angetrieben werden sie von einer kräftigen Endstufe. Hier sollte nicht gespart werden. Die KEF haben durchaus etwas Leistungshunger.

Wie klingt es? Ich muss sagen, es gibt nahezu nichts auszusetzen an den Lautsprechen. "Nahezu" heißt, der Tiefbass ist deutlich unterrepräsentiert. Das ist aber für die Lautsprechergröße und auch die Raumgröße wohl als physikalisch gegeben zu akzeptieren. Alle anderen für mich wichtigen Kriterien erfüllt der Lautsprecher perfekt. Sehr ausgewogenes Klangbild, Musikgenuß pur, völlig losgelöst von den Lautsprechern. Präzise Ortbarkeit von Instrumenten und ordentlich Dynamik.

Die Verarbeitung ist ebenso perfekt. Auch vom Design her finde ich die LS50 ausgesprchen geglückt. Design ist aber auch immer eine Geschmacksfrage.

Von meiner Seite kann ich auf jeden Fall eine Kaufempfehlung aussprechen. Sie sind jeden Cent wert.

Gruß A. Langer

P.S. Der Tiefbass wird bei mir nun von einem Subwoofer (Eigenkonstruktion) ergänzt. So ist auch das letzte Manko eliminiert. Evt. bietet KEF ja später mal so etwas an. Wer weiß?
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartige Technik, gute Klang, aber am Computer..., 30. April 2013
Von 
Mark Macqueen (Wien, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Wie von den kundigen Vorpostern bemerkt is die KEF LS50 ein Freund fürs Leben. Allerdings sei hier eine kleine Beobachtung angeführt. Die KEF LS50 ist nur bedingt als Computermonitor geeignet, da sie Raum und idealweise Ständer braucht. Direkt vor den LS50 fühlt man sich wie ein Spatz auf den mit Kanonen geschossen wird. Im Direktvergleich aus ca. 1m Entfernung klingt die KEF x300a besser und sauberer. Daher sei HiFi Freaks, die einen perfekten Computermonitor suchen die KEF x300a ans Herz gelegt, ein komplett integriertes Meisterwerk der Technik - auf den Nahbereich ausgelegt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich!, 12. November 2013
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Nachtrag: 04.04.2014:
Leider muss ich feststellen, dass hier viel Unsinn geschrieben wird.
Die LS 50 sind und bleiben hervorragende Kompaktboxen, die das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis bieten. Bis in die Region von 2000€ kenne ich keine besseren Lautsprecher.
Es wird immer geschrieben, dass die LS 50 sehr leistungsstarke Verstärker brauchen. Das ist einfach Unsinn. Die Kef's leisten bei 1 Watt Leistung 85 DB bei einem Signal von 1 Khz in einem Meter Entfernung. Der Widerstand von den günstigsten Lautsprecherkabeln sind bis zu 10 Meter zu vernachlässigen. Mit einem bisschen Hintergrundwissen zu Physik lässt sich also schnell erklären, dass man eigentlich nie mehr als ca 60 Watt brauchen wird.
Eine Rezension erzählt etwas von fantastischen T+A Verstärkern. Optisch sind diese sicherlich hervorragend und passen auch gut zu den Boxen, aber es ist und bleibt ein Class D Verstärker und der verstärkt im besten Fall das eingehende digitale Signal so unverändert und verlustfrei, dass die Quelle neutral wiedergegeben wird. Dass schaffen auch weitaus günstigere genau so gut. Es gibt bei neutral "gesoundeten" Verstärkern keine Signalunterschiede, alles andere wäre ein Verzerren der ursprünglichen Musik, wie man es zum Beispiel am Equalizer macht. Sprich 300€ Verstärker vs. 15000€ Verstärker: Unentschieden bis auf die bessere Optik, die man bei manchen Produkten mit Kunst vergleichen kann.
Warum braucht man nicht so viel Watt Leistung? Diese Studiomonitore entfalten sich in Raumgrößen bis 25 qm perfekt. Vorausgesetzt man möchte nicht mit Gehörschutz Musik hören, benötigt man keine 80 Watt Leistung und mehr.
Besonders teure CD Player werden auch nicht benötigt. Die CD-Chip Technologie bewegt sich seit über einem Jahrzehnt schon am Maximum. In Fakt ist diese Technologie schon veraltet. Ein 5000€ SACD Player kann Musik kaum besser wiedergeben als ein günstiger 400€ SACD Player!
Kabelsound: ..... jetzt mal ehrlich. Wer glaubt daran, dass ein 5000 € Kabel von Nordost besser klingt? Seitwann soll ein Kabel klingen können? Der Widerstand vermindert sich, dass ist alles. Rein theoretisch kann man über kurze Strecken auch einfachen Klingeldraht verwenden.
FAZIT:
1. Ein günstiger Verstärker und ein günstiger SACD Player sind perfekte Begleiter.
2. Das günstigste Kabel tut es auch.
3. JAAAA es sind verdammt gute Lautsprecher.
4. Investiert man 2 Stunden Zeit um die Boxen so in dem Raum aufzustellen, dass sie mit der Räumlichen Gegebenheiten harmonieren, dann hat man in der Soundqualität mehr dazugewonnen als mit mehreren Tausend Euro zusätzlichen Kosten für Verstärker etc.
5. Unbedingt auf Ständer stellen und nicht Wandnah.
6. Sinnvolle Ergänzung: Ein, besser zwei sehr gute Subwoofer für die unteren Frequenzen. Tipp von mir: z.B. Velodyne SPL 1400
oder B&W ASW 10cm
7. Die Anlage ist nicht schlecht, wenn sich manche CD's schlecht anhören. Das liegt nur an der unterschiedlichen Aufnahmequalität!
8. Kauf die Lautsprecher. Sie sind gut. Keine Angst vor riesigen Kosten für Kabel, Verstärker etc. Braucht man nicht.

So ich hoffe ich konnte einigen helfen. Keine Angst vor HiFi. Ich bin mir sicher, dass meine Rezension auch auf Kritik stoßen wird und das akzeptiere ich. Ich weiß wovon ich spreche und habe diese Lautsprecher im Direktvergleich gehört mit unterschiedlicher Verkabelung und Verstärkern.

Originale Rezension:
Die Rezensionen vor mir sind schon auf viele Details eingegangen, deswegen möchte ich mich auf das Wesentliche beschränken:
Ich war auf der Suche nach den besten Stereoerlebnis für kleines Geld und habe es gefunden. Meine Suche führte mich über Saturn ( Alexanderplatz), Media Markt, Stilwerk Berlin in der Kantstraße 17 ( für HiFi Kenner ein Begriff) schließlich zu Hifi im Hinterhof. Dort standen sie und ich war diesen Boxen nicht positiv gestimmt. Was sollten diese Design-Speaker made in China vom größten Glühbirnenhersteller der Welt schon gegen die Elac BS 244 oder andere ausrichten können?
Die Antwort kam prompt...
Bei den Elac hatte ich Gänsehaut, bei den KEF LS 50 ein Grinsen im Gesicht, dass nicht mehr verschwinden wollte. Zu wissen, dass diese einzigartigen Lautsprecher mit einen Sound, den ich so noch nie gehört habe in meinem preislichen Rahmen liegen, ließ mich vergessen, dass diese nicht handgefertigt in Deutschland sind sondern in China produziert werden. Im direkten Vergleich schlugen sie alle anderen Kompakt-und Standboxen in der gleichen Preiskategorie bis 2000 Euro!
In meinen Ohren gibt es keine besseren.

Nachtrag: 31.03.2014:
Perfekter Subwoofer zum ergänzen: B&W ASW 10cm Preis ca 1300 Euro
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Boxen, 29. Oktober 2013
Von 
T. Eisenhauer (Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Bisher die teuersten Kompaktboxen die ich hatte,aber jeden Cent wert.Hatte schon Canton,Magnat,Heco,aber keine

kommt auch nur annähert an die KEF dran.

Aber ich sage immer selbst Hören entscheidet,da jeder anders

empfindet.Ich habe sie Blind gekauft also ohne

Hörbrobe auf Grund der Begeisterung im HIFi Forum bei Nichtgefallen hätte ich sie zurück geschickt,aber was soll ich sagen?Ich gebe sie nicht mehr Her.

Die KEF und ich werden zusammen alt...gibt es ein
schöneres Kompliment?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bei diesen Lautsprechern kann man nichts falsch machen. Definitiv gut investiertes Geld, 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
Kurz ein paar infos zu mir. Ich bin 21 Jahre alt, höre gerne Alternative, Rock, Klassik, Jazz und Blues. Groß geworden bin ich mit Musik über den Laptop, Bose QC3, QC15 und einem Bose Lifestyle 28.

Mit diesen Lautsprechern habe ich mir den lang ersehnten Wunsch meiner eigenen Anlage erfüllt.

Der Grund warum ich mir nach langem Suchen und Testen diese Lautsprecher ausgesucht habe: das klangliche Gesamtbild war hervorragend.
Ich konnte die Bühne mit den Musikern regelrecht vor mir spüren als ich die Augen geschlossen habe. Was Höhen und Mitten angeht ist die LS50 sehr präzise und enttäuscht keinesfalls.
Ich habe die Lautsprecher nun seit 1,5 Jahren an meinem Yamaha RX-V473 ohne Subwoofer betrieben und bin sehr zufrieden mit dem was die Anlage liefert. Dennoch würde ich denjenigen die einen kräftigeren und vollen Bass bevorzugen einen zusätzlichen Subwoofer empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Nach langer Suche,, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: KEF LS 50 Studio Monitor Anniversary Modell (Paar) (Elektronik)
wurden die perfekten Lautsprecher gefunden. Der Karton kam wie immer sehr schnell am nächsten Tag geliefert. Beim Auspacken solltet ihr drauf achten nicht in die Kupferfarbende Kalotte rein zu greifen. Greift so wie die Pfeile auf den Stoff zeigen sonst warst das mit den schönen vergnügen. Ich habe die LS50 mit anderen Lautsprechern getestet, somit war das kein blindkauf gewesen.

Der Klang der LS50 ist fantastisch. Sie spielt sehr Natürlich und Präzise. Ich habe sie mit Klassik getestet Allegro von Vivaldi. Es ist großartig wie die Streicher zu hören sind, man kann förmig nach denn greifen und weist genau auf welchen Platz die sich befinden. Auch wenn man nicht im Fokus steht oder sitz, kann immer noch die Position der Instrument wahrgenommen werden. Jetzt kommt etwas Tiefe und Dynamik rein mit Team von Lorde, der Bass klingt Trocken und Präzise also so wie ich es gerne mag. Die Stimme von Lorde klingt sehr auf elektrostyle und wird von den Mittel-/Tieftöner klasse dargestellt. Das Stück habe ich schon oft gehört aber es klang noch nie so elektrisierend und großartig wie jetzt. Jetzt schmeißen wir Katie Melua mit Nine Million Bicycles, eine große Bühne öffnet sich gerade mit Katie und ihre glasklaren Stimme an der Front. Das ganze Wohnzimmer wird förmlich geflutet mit den Detailreichen klängen diese Stückes. Die LS50 spielt wahrhaftig wie ein Standlautsprecher.

Die Tests mit anderen Lautsprechern verliefen in einen Hi-Fi Studio. So hatte ich die Möglichkeiten andere Lautsprecher auszuprobieren. Wir wollten ca. 2000 Euro für die kompakten Lautsprecher ausgeben und so haben wir auch getestet (B&W, Sonus Faber, Elac usw.)irgendwann kam der Händler mit den LS50 und die Entscheidung ist dann gefallen. Die hier oben aufgeführten hör Erlebnisse fanden in unseren 30 qm kleinen Wohnzimmer statt. Bevor ich die zu Hause getestet habe liefen die erst mal 48 Stunden lang. Laut Angaben meines Händlers, sollte die aber 100 bis 150 Stunden gelaufen sein bevor man sein endgültiges Fazit abgeben sollte.

Tipps für die LS50 sind folgende. Wir betreiben die LS50 an einen Naim UnitiQute 2 sie stehen auf ca. 60cm Höhe entkoppelt durch Schiefer Platten und Spikes von Lowboard. Sie klingen noch luftiger und präziser als sie direkt auf den Lowboard standen. Ich habe die LS50 auch mit Receivern von Onkyo TX-NR828 und Yamaha RX-V775 gehört. Das war natürlich nicht sehr angenehm als ob ein Vorhang zugezogen war oder sich Watte in den Lausprechern befunden hat, so merkwürdig klangen die. Also spart bitte nicht am Falschen Ende, sonst könnt ihr nicht die wahren stärken der LS50 hören und fühlen.

Fazit ist das ihr in der Preisklasse kaum einen Lautsprecher findet der so Fantastisch und Groß klingt wie die LS50. Sie hat das Potenzial des Stand Lautsprecher, natürlich mit den Passenden Komponenten. Also in dem Sine viel Spaß beim probehören.
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