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Kundenrezensionen

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am 21. Januar 2013
Ich habe mich sehr auf die BluRay gefreut. Als sie endlich in meinem Briefkasten war habe ich mich gefreut wie kleines Kind. Natürlich sofort in den BluRay-Player rein, Soundsytem angeworfen und dann.....pures Entsetzen. Die BlueRay hat eine 2.0 Stereo-Spur drauf. Was soll das denn? In der Artikelbeschreibung stand zwar nichts über die Tonspur, aber bei einer BluRay gehe ich nicht von einer Stereospur aus. Da mein Player hochskaliert kann ich nun keinen Nutzen bei der BluRay finden, da die DVD die gleiche Tonspur hat. Hier hätte man sich schon mehr einfallen lassen können. Es muss ja nicht eine DTS-HD Master Spur sein, aber DD 5.1 kann man eigentlich von einer BluRay schon erwarten. So macht die BluRay für mich keinen Sinn da ich keinen Mehrwert erkennen kann. Der Artikel geht wieder zurück.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. September 2015
Im Oktober 2012 erschien "Live in Sofia", ein Livealbum der deutschen Heavy Metal Band U.D.O.. "Live in Sofia" wurde als Blu-Ray oder DVD, jeweils mit Doppel-CD, veröffentlicht. U.D.O. waren zu der Zeit: Francesco Jovino (Drums), Fitty Wienhold (Bass), Igor Gianola (Guitars), Udo Dirkschneider (Vocals) und Stefan Kaufmann (Guitars). Stefan Kaufmann hat die Aufnahmen auch produziert.

Wie bereits in der Überschrift geschrieben, bewerte ich hier ausschließlich die Audio CDs. "Live in Sofia" bietet richtig viel U.D.O. für`s Geld. Die Laufzeit beider CDs beträgt zusammen 2:23 Stunden. Der Sound gefällt mir ausgesprochen gut, die Gitarren braten richtig schön fett! Die Songauswahl halte ich für gelungen, wobei der Accept-Song `Screaming for a love-bite` nicht nötig gewesen wäre. Auch `Up to the limit`, ebenfalls von Accept, wäre nicht meine erste Wahl gewesen. Da hätte Udo besser 2 eigene Titel gespielt. Die Fans in Sofia gehen voll mit und sind bei z.B. `Princess of the dawn` und `Metal heart` sehr textsicher. Dies ist übrigens eine Gänsehautfassung von `Princess of the dawn`. Das Album "Rev-Raptor" (2011) halte ich nicht für besonders gelungen. Die Titel wie z.B. der Titelsong und `Leatherhead` kommen aber Live deutlich besser rüber.

Insgesamt schrammt "Live In Sofia" nur knapp an der Höchstnote vorbei, aber richtig gute 4 Sterne sind hier angebracht. Man merkt an keiner Stelle, dass es in der Band nicht mehr stimmt. Stefan Kaufmann, ein langjähriger Freund von Dirkschneider, verließ nach dem Release des Albums die Band und Igor Gianola ging kurze Zeit später auch. Auch Drummer Francesco Jovino ist im Jahr 2015 nicht mehr Mitglied. Aber wie geschrieben, diese Tatsachen haben keine Auswirkungen auf die Aufnahmen.
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am 25. Juli 2016
Ich muss sagen, ich liebe dieses ganze Konglumerat.. Dirkschneider, Accept alt + neu, U.D.O... Der Artikel ist super verpackt, und toll, dassdie Audio-CDs direkt mit dabei ist. Die Bluray beschränkt sich ohne viel Klimmbimm auf das wesentliche. Gutes Bild, guter Ton, tolle Playlist. Der Mix aus alten Accept-Songs und U.D.O.-Songs spricht mich einfach an. Das man den wirklich guten Stereo-Ton kritisiert, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe auf einer Bluray lieber einen guten Stereo-Ton als wie in den meisten Fällen einen vermatschten Pseudo dts Master HD-Ton. Rundum gelungenes Produkt, und mittlerweise steht sie mit Udo's Unterschrift in der Vitrine.
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am 9. November 2012
Ist er schon lange....Halford ist Kult.U.D.O ist Legende.Selten sowas Geiles wie dieser Mitschnitt aus Sofia gesehen.Eine Perfekte Symbiose von alten Accept und einer Palette aus U.D.O Songs aller Epochen.Schade das Stefan aus körperlichen Gründen nun Ausgestiegen ist,aber als Produzent bleibt er uns erhalten.

Geboten wird Metal auf höchstem Niveau,Sound geradezu in die Ecke blasend und Gott sei Dank die Fans sind immer auf Ballhöhe.

Schön das diese Kampfkugel Udo mit ihren 60 zig Lenzen noch die Power herzaubert und die Band alles gibt.Das hab ich schon von anderen alternden Bands ganz anders gesehen.

Für mich ist er halt der Beste.Aber ich Denke das ist wohl Geschmacksache.Oldschool ist es was ich meine.

Uuuuuuuuuuuuuuuddddddddddddddddoooooooooooooooooooooooo !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 11. November 2012
Erstmal zum positiven, die Bild -und Tonqualität sind vom allerfeinsten (jedenfalls auf der Blu-ray).
Bonusmaterial und Audio-CD's sind eine klasse Beigabe.
Über die Musik muß man nicht viel sagen, ich höre sie (Accept) seit 1981, sie ist und war einfach nur geil.
Aber leider wurde dieses geile Konzert durch den Schnitt völlig versaut.
Ich dachte immer die Scheiben von Scorpions "Live at Wacken" und Motörhead "Stage Fright" hätten schon einen schnellen Schnitt, aber so kann man sich täuschen.
Hab beim 2. Stück mal mitgezählt und kam innerhalb einer Minute auf 58 Bildwechsel und teilweise mit rein -und rauszoomen.
Die einzigen entspannende Phase fürs Auge und Gehirn gibts zwischen den Stücken.
Also wer sich an soetwas nicht stört für dem gibts eine klare Kaufempfehlung, für mich persönlich ist die Scheibe eine herbe Entäuschung.
Zum Glück gibts noch Mastercutor Alive.
review image
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. November 2012
Dass Udo Dirkschneider, Stefan Kaufmann und der Rest von U.D.O. ein Inbegriff von schwermetallischer Bodeständigkeit und Konstanz sind (andere nennen es Spießigkeit), braucht man niemandem mehr erzählen - das ist hinreichend bekannt. Die Studioalben der Band sind zwar nicht mehr so reizvoll (dazu ist die musikalische Formel einfach schon zu sehr ausgeschöpft), doch live ist das Ganze immer noch ein Pfund und Garant für jede Menge Spaß. Schließlich ist dieser Sound schlicht und ergreifend für die Bühne gemacht.

Wer hier noch einen Beweis benötigt, der kann sich das vor einem Jahr aufgezeichnete DVD/CD-Paket Live in Sofia holen, das neben der Tatsache, dass Gitarren- und Schlagzeugsoli für den Zuschauer absolut überflüssig sind, vor allem zeigt, dass diese Musik absolut zeitlos ist. Wie ein tonnenschwerer Dinosaurer stampft die Band durch ihr Programm, das mit rund zweieinhalb Stunden richtige Mammutmaße hat. Neben vor allem U.D.O.-Songs der letzten Jahre, gibt es natürlich auch wieder die typischen Accept-Gassenhauer zu hören. Echte Überraschungen: Fehlanzeige.

Wer also bereits das Vorgängervideo Mastercutor Alive besitzt, bekommt nicht wirklich was Neues. Der Sound ist lediglich etwas massiver, gleicht fast denen der letzten Studioalben. Udo Dirkschneiders Stimme klingt zwar anno 2011 etwas grummeliger als gewohnt. Aber doch präsentiert sich die Gesangslegende während des kompletten Konzerts in guter Form. Das Bild ist klar und der Schnitt lässt die Band auf der Bühne lebendiger und agiler als in echt erscheinen. Die Atmosphäre des Konzerts, das in einer absolut gesichtslosen Mehrzweckhalle stattfand, kommt mit einem äußerst ausgelassenen Publikum gut rüber.

Live in Sofia lässt Udo Dirkschneider und seine Spießgesellen also in bestem Licht erstrahlen und ist somit eine gute Abschiedsvorstellung für Stefan Kaufmann, der sich unlängst aus gesundheitlichen Gründen aus dem aktiven Geschehen verabschiedet hat. Gerade deswegen hätte man im Bonusteil vielleicht etwas mehr als ein paar vernachlässigenswerte Extras (Musikvideos, Fotogalerien…) gewünscht. Trotzdem, gut geworden. Ob man’s braucht? Das muss schon jeder für sich selbst entscheiden.
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am 27. Dezember 2012
Da mir das Christkind freundlicher Weise Udo's Live-Scheibe zukommen lassen hat, will ich mich mal auch in die durchaus zwiespältige Diskussion hier einreihen.

Wer sich das aktuelle Live-Werk der deutschen Metal-Ikonen anschauen möchte, braucht zunächst erst mal viel Zeit. Allein die Live-Show umfasst Dank dreier Zugaben knappe zweieinhalb Stunden bestes Bild- und Tonmaterial. Hinzu kommt ein dickes Bonuspaket, dass neben mehreren Fotogalerien - nur was für den echten Fan ;) - und einem kurzen Hintergrundbericht zum Auftritt in Sofia (inkl. Interview mit Frontmann Udo Dirkschneider), die beiden Musikvideos "I Give As Good As I Get" und "Leatherhead" enthält.

Apropos "Leatherhead" - ich kann die Stimmen bezüglich des schnellen Schnitts der grandiosen Live-Show von U.D.O. nicht nachvollziehen. Wer ein echter Fan ist, der kennt genau diese Schnittgeschwindigkeit bereits aus dem Leatherhead-Video. Zumal die schnellen Schnitte bestens zu den schnellen Riffs passen, den Takt des Dargebotenen gut aufnehmen und die ganze Show so nochmals wesentlich lebendiger wirken lassen.

Ansonsten zeichnet sich die DVD durch brillante Farben und einen wirklich guten Sound aus. Super auch, dass die komplette Show auf der DVD ist und auch so Schmankerl, wie ein Gitarrensolo mitten im Publikum, nicht rausgeschnitten wurden. So gelingt der Transport der Live-Stimmung ins heimische Wohnzimmer über die gesamte Laufzeit bestens.

Alles in Allem lohnt sich die DVD für jeden Metal-Fan, da insbesondere die Zugabe der beiden Live-CDs für ein enorm gutes Preis-Leistungsverhältnis sorgt. Und für jeden U.D.O.-Fan ist die Scheibe nicht nur wegen der Boni sogar ein Must-Have.
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Auf diese BD habe ich mich als alter Accept- und U.D.O.-Fan gefreut wie ein kleines Kind auf den Weihnachtsmann! Der erste Tiefschlag kam im Vorfeld jedoch schon mit dem Hinweis, dass der Ton lediglich als Stereospur vorliegt. Da kann die Produktionsfirma noch so sparen müssen, aber da war der Rotstift an der falschen Stelle angesetzt! Bei einer modernen Produktion eines Konzertvideos muss der Ton doch mindestens mit 5.1 abgemischt werden, weniger ist pure Zeit- und Geldverschwendung. Runtermischen auf Stereo für die CD-Produktion ist dann eine Kleinigkeit, aber das Potential der heutigen Medien so zu verschwenden ist unentschuldbar!

Trotzdem wollte ich die BD unbedingt haben, weil "Live in Sofia" schon im Vorfeld gewissermaßen als Nachfolgealbum des legendären "Staying a life" von Accept gehandelt wurde. Und das ist definitiv meine lieblings live-CD! Da es von "Staying a life" jedoch nur die damalige VHS-Veröffentlichung gibt bzw. entsprechend schlechte Digitalisate davon, hoffte ich zumindest auf einen zeitgemäßen Bildgenuss. Doch auch der wurde mir dann beim Anschauen der Disc gründlich und nachhaltig vermiest: zittrige Kameraführung, eine grottenschlechte Bildregie, permanente pumpende Nachregulierung der Schärfe, was auf einen überforderten Autofokus hindeutet und die immer gleichen nervötenden und nichtssagenden Kamerafahrten im Rücken des (offenbar eher spärlich anwesenden) Publikums. Dieses Video hätte Udo Dirkschneider besser unter Verschluss gehalten! Ich behaupte mal, mit den gesammelten Handy-Videos des Publikums könnte ein versierter Cutter ein besseres Video zusammenschneiden.

Die beigelegten Extras sind ebenfalls nicht der Rede wert: lange Diashows mit den immer gleichen albernen Gesten der total gut gelaunten und immer zu Späßen aufgelegten Crew und ein leider komplett inhaltsfreies Interview mit Udo Dirkschneider füllen den reichlich vorhandenen Platz der BluRay. Einziger, schwacher Trost sind die beigefügten Musikvideos "I give as good as I get" und "Leatherhead".

Von der Enttäuschung über das missbrauchte Medium BluRay abgesehen bleibt ein Konzertmitschnitt eines inhaltlich voll überzeugenden Auftritts von "Dirkschneider und Begleitung", das viele Klassiker der Äras Accept und U.D.O. vereint. Vielleicht etwas Accept-lastig, was an sich gar nicht verkehrt ist, doch hätten ruhig ein paar U.D.O.-Klassiker mehr dabei sein dürfen. Vermisst habe ich z.B. "Painted Love" oder das großartige "They want war". Auch hat Dirkschneider es vermieden, einen Titel aus dem chronisch unterbewerteten, von David Reece eingesungenen Accept-Album "Eat the Heat" zu spielen. Eine späte Würdigung dieses durchweg stimmigen Albums mit Krachern wie "X.T.C." oder "Generation Clash" hätte ihm keinen Zacken aus der Krone gebrochen, aber gezeigt, dass er zumindest mit Accept im Reinen ist.

Fazit: als akustisches Erlebnis ist "Live in Sofia" als durchaus druckvoll, sauber gespielt und stimmig abgemischt zu bezeichnen, doch dafür reicht auch die Doppel-CD allemal aus. Leider scheint es diese nicht einzeln zu geben und der MP3-Download bei Amazon ist aktuell nicht nennenswert billiger als das Set aus BD oder DVD mit Doppel-CD. Von daher: kaufen, Video in die Tonne treten, die CDs genießen und im Kopfkino die Kampfkugel Udo über die Bühne flitzen lassen!
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am 13. November 2012
Ich kann mich der Rezension von Maggi nur anschließen !!
TOP-Konzert mit einem Super-Bild und einem fetten Sound
(dieser war mir noch bei der Mastercutor-DVD zu dünn).
Einzig der extrem hektische Bildschnitt ist super nervig und mindert den visuellen Genuß leider erheblich.
Es kann auch nicht sein, dass der Schlagzeuger ständig gefühlt häufiger im Bild ist, als Udo himself, während Fitty fast gar nicht zu sehen ist.
Da frage ich mich doch, ob Udo das fertige Produkt wirklich komplett so gesehen hat.
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am 2. Dezember 2012
Es ist schon recht verwunderlich, dass nach der ersten Live-DVD 2008 aus Tuttlingen jetzt nach gerade mal 2 Studio-Alben später schon wieder die nächste Live-DVD vor vollem Haus in Sofia vorliegt - und das gerade zur Tour der eher schwächeren letzten Studio-Veröffentlichung Rev-Raptor(2011). Und so gehören auch die 3 Songs von Rev-Raptor zu den schwächsten des Albums. Natürlich stellen die Accept-Songs "Balls to the Wall","Princess of the Dawn" und "Metal Heart" nach wie vor das Grundgerüst einer jeden U.D.O.-Show. Die restlichen U.D.O. und Accept-Songs wurden aber im Vergleich zur Vorgänger-DVD grossteils ausgewechselt und adäquat ersetzt, so werden hier insgesamt 13 andere Songs geboten - eingeschlossen der Songs von Rev-Raptor(3) und Dominator(2). Ein paar U.D.O.-Perlen wie "Holy","They want War","24/7" oder "Mastercutor" wurden sogar geopfert. Dafür werden viele Songs gespielt, die schon länger nicht mehr im U.D.O.-Live-Set zu finden waren, wie "Heart of Gold","Two Faced Woman","Break the Rules" oder auch den Party-Kracher "Living on the Frontline". Auch die Accept-Songs wurden zum grossteil ausgewechselt und andere dafür gespielt, man hat ja auch genügend Material zur Auswahl. U.D.O.-Konzerte bestehen ja heutzutage aus 60% U.D.O.-Songs und nur noch 40% Accept-Songs, was auch richtig so ist. Natürlich auf Festivals oder je kürzer eine U.D.O.-Setlist ist, desto höher ist der Accept-Anteil, weil kaum ein U.D.O.-Song als echter unvermeidlicher Klassiker durchgeht. In Sofia wurde ja extra für die DVD-Aufzeichnung eine extra-lange Setlist gespielt mit zusätzlichen Songs("Dominator","Independence Day","Living on a Frontline","Burning" statt "Fast as a Shark"), die sonst nicht auf den Konzerten gespielt wurden. Zumindest hat man versucht eine grösstenteils andere Setlist zu präsentieren als auf der letzten DVD, und das ist auch sehr gut gelungen, und so ist der Anreiz auch gross sich auch diese DVD zuzulegen - anders als beispielsweise bei AC/DC oder Motörhead, bei denen auf jeder neuen DVD-Veröfentlichung immer wieder die selben alten Kamellen zum Einsatz kommen. Lobenswert ist der Breitbandsound, der vielleicht an manchen Stellen sogar etwas übersteuert ist und teilweise "Loudness War" verursachen kann, zumindest bekommt man die volle Breitseite um die Ohren gehauen. Obwohl Udo Dirkschneider seine gewohnte Performance bringt, merkt man seiner Stimme das hohe Alter leider langsam an, er singt vieles mittlerweile tiefer und kommt an vielen Stellen einfach nicht mehr hoch um die Lieder so umzusetzen wie er es früher getan hat. Da ereilt Ihn dasselbe Schicksal wie Brian Johnson(AC/DC) oder auch Ian Kilmister(Motörhead). Auch wenn er dafür nichts kann, ist es doch ein kleiner musikalischer Makel, den man nicht wegdiskutieren kann. Von seinem Körper-Statur her könnte er mittlerweile auch gut den verstorbenen Dirk Bach ersetzen, was keine Kritik sein soll. Ob jetzt die altbackene schmucklose Sporthalle in Sofia der richtige Ort für eine DVD ist, sei jetzt mal dahingestellt, zumindest war sie einigermassen gefüllt - bei der letzten DVD musste man ja noch gross Werbung machen für die Aufnahme in Tuttlingen, um den kleinen Saal dort zu füllen - auch mit einem lachhaften Eintrittspreis von 10€ - die 850 Leute wurden aber gut im Bild umgesetzt, es sieht so aus als wenn dort wesentlich mehr Leute gewesen wären, die Fläche vor der Bühne meint man das es 10Meter wären, dabei war die unterste Ebene vielleicht gerade mal 3 Meter lang. Es ging ja dann wie in einer Schul-Aula noch viele Ebenen nach oben, jede vielleicht 1,50 Meter lang - ich war dort. In Sofia bekam man die Halle wenigstens voll ohne tricksen zu müssen oder verbilligte Tickets ausgeben zu müssen. Wenn man mal ehrlich ist dann spielt U.D.O. ohne Accept leider doch nur in der 2. Metal-Liga, bei der im Schnitt zwischen 400-800 Zuschauer gezogen werden. In den Staaten im Osten ist das Interesse an U.D.O. doch noch um einiges grösser als bei uns, von daher gesehen ist es nur logisch dort eine DVD aufzunehmen, auch wenn die alten Hallen keine internationalen Standards erfüllen mögen. U.D.O.s Mitstreiter besorgen die eigentliche Show, allen voran der smarte Lead-Gitarrist Igor Gianola, aber auch Zweitgitarrist Stefan Kaufmann und Drummer Francesco Jovino tragen Ihr Schärflein zum gelingen der Show mit bei. Der Bildschnitt mit seinen sekündigen Bildwechseln wirkt leider sehr hektisch und nervt mich auf Dauer, lieber wäre es mir gewesen man würde länger auf einer Bildeinstellung bleiben damit ich mich an gewissen Stellen auch richtig satt sehen könnte, denn so wird einem unheimlich viel abverlangt, nicht gerade schön wenn man sich die DVD eigentlich nach Feierabend zur Entspannung anschauen möchte - da muss das Gehirn laufend den ganzen Bildeinstellungswechseln hinterherrennen, Entspannung kann da kaum aufkommen. Auch die eigentliche Bildqualität ist keine Hochglanzqualität wie noch auf der Mastercutor Alive, sondern erinnert mit seinem matten verschwommenen Bild eher an eine Zeit so um 1990 herum, als die ersten richtigen Musik-Live-Video-Aufnahmen als ganze Konzerte in die heimischen Wohnzimmer kamen - optisch macht das Konzert echt nicht viel her - es kommt mir eher vor als wenn stark auf eine preiswerte Produktion wert gelegt wurde, und so ist das Ergebnis jetzt eben auch geworden - persönlich ziehe ich die beiden CDs deutlich vor, weil der Sound gut ist, und man sich so selbst vorstellen kann wie der Auftritt wohl ausgesehen haben könnte - das tatsächliche Filmmaterial enttäuscht mich derweil schon sehr, auch die Live-Stimmung in der billigen alten Sporthalle wurde irgendwie so gar nicht eingefangen.

Dass Stefan Kaufmann ersetzt wird sehe ich jetzt nicht als Nachteil, vielleicht tut es der Band ganz gut wenn auf der Bühne die Band wieder etwas verjüngt wird - Stefan Kaufmann bleibt der Band ja trotzdem erhalten was das Songschreiben oder die CD-Studio-Produktionen angeht.

DVDs lassen sich ja in den letzten Jahren recht kostengünstig produzieren und so nimmt man die Gelegenheit wahr und bringt jetzt eben alle paar Jahre eine neue Live-DVD auf den Markt, ich denke man muss hier als Fan mittlerweile etwas umdenken, denn eine Flut von Live-Veröffentlichungen vieler Bands überschwemmt den Markt förmlich, da braucht man nicht mehr alles davon zu haben. Mal kommt eine Best-Of, dann wieder eine CD mit Raritäten - U.D.O. versuchen schon Geld zu verdienen ohne viel Arbeit, das sei Ihnen aber gegönnt, aber die Fans sind nicht so blöde als dass Sie das nicht merken würden, es ist auch nur ein sehr schmaler Grad zwichen Fan-orientierten Veröffentlichungen und schnöder Abzocke. Das neue Live-Erzeugnis geht aber in Ordnung, gerade weil man darauf geachtet hat viele Songs im Vergleich zur letzten DVD zu wechseln - und so ist Live in Sofia sehr empfehlenswert für jeden Hardrocker, Accept oder U.D.O-Fan.
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