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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist eine Straße.
Wenn der gestandene Mumford & Sons-Liebhaber Babel einlegt und auf Play drückt, passiert folgendes: Der Titelsong läuft an, und nach spätestens 30 Sekunden weiß man: Man ist zuhause. Die Gentlemen of the Road haben Spaß an ihrem Album, das merkt und hört man.

Besagter Titelsong reißt mit, ohne aufdringlich zu sein, er macht...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Blinzelei

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bei weitem nicht so mitreißend wie sigh no more
ich war (und bin) von Sigh no more wirklich begeistert. Babel kann da bei mir leider nicht mithalten. es ist das gleiche in grün, aber irgendwie ohne dieses Feuer. Es hört sich für mich an als wollte die Plattenfirma eben schneller was nachschieben. nach dreimal anhören wurde es auch nicht besser und so ist Babel ins Regal gewandert und sigh no more...
Veröffentlicht am 25. November 2012 von AFRI


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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist eine Straße., 14. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Babel (Audio CD)
Wenn der gestandene Mumford & Sons-Liebhaber Babel einlegt und auf Play drückt, passiert folgendes: Der Titelsong läuft an, und nach spätestens 30 Sekunden weiß man: Man ist zuhause. Die Gentlemen of the Road haben Spaß an ihrem Album, das merkt und hört man.

Besagter Titelsong reißt mit, ohne aufdringlich zu sein, er macht Schweinehunde klein und Motivationsprobleme nichtig. "I know my weakness, know my voice, and I believe in grace and choice / and I know perhaps my heart is farce, but I'll be born without a mask."
In Whispers in the Dark kann man sich nur verlieben. So unschuldig. Und dann doch kraftvoll.
Die erste Singleauskopplung I will wait hält, was sie versprach, nur dass man in der Gesellschaft der anderen Tracks doch merken muss: Es geht noch besser als das.
Holland Road ist melancholisch, aber es erzählt eine Geschichte. Ein bisschen wie Autofahren, eine Reise, wie das Gefühl vom Unterwegs sein, auch durchs Leben. Für die Durststrecken, die es manchmal gibt. "If you believe in me, I still believe."
Ghosts that we knew ist eins der leiseren Lieder auf dem Album. Aber nicht minder schön. Ganz im Gegenteil. Es ist ganz groß. "So give me hope in the darkness and I will see the light cause oh, they gave me such a fright. I will hope as long as you like, just promise we will be alright." Es erzählt vom nicht alleine sein wollen, vom Hoffen. Der Joker für Momente, in denen man eigentlich aufgeben möchte. Weil man es eben doch nicht tut.
Lover of the Light rettet dann die Laune wieder. Tauglich für Sommernächte zum Mitsingen, urpositiv mit einem leichten Unterton, der bittet, die alten Fehler zu vergessen. Ein Lied von der Liebe ans Leben und die Liebe selbst. Wenn man es lässt, quillt es über davon, und man möchte die Welt umarmen. (Mumford & Sons eben.)
Lover's Eyes klingt anders, beginnt leise, traurig. Ein melancholischer Mann singt von einer Liebe, die ihn von Zeit zu Zeit überwältigt. Schön, klar. Auch wenn das manchen zuviel Liebe auf einen Schlag sein kann. Anhören sollte man sichs deshalb natürlich trotzdem.
Reminder ist da nicht anders. Thema Fernbeziehung. Oder doch einseitige Trennung? "A constant reminder of where I can find her, a light that might give up the way, is all that I'm asking, for without her I'm lost, Oh my love, don't fade away." Ein Lied von der Sehnsucht, das leiseste auf dem Album.
Hopeless Wanderer mutet erst nochmal langsam an, und man fragt sich schon, ok, wo ist der Rums hin, Verliebtheit hin oder her? Antwort: Bei 1:35. In alter Frische, wie sich das gehört. Die Melancholie steckt auch hier drin, aber die Melodie tut dem Lied nicht weh.
Und dann, fast am Ende, Broken Crown. Der düsterste Song auf dem Album. (Vielleicht brauchbar, wenn die ganze Liebe von vorher zum Gegenteil geworden ist?) "Better not to breathe than to breathe a lie." Aber mit auch der stärkste. Die Weigerung eines Sündenbocks. Er strotzt vor Kraft, und, ja, vor Enttäuschung, vor Ohnmacht, vor Wut, und immer vor Melodie und Textstärke, aber genau sowas braucht man nun manchmal. "Cause in this twilight, how dare you speak of grace?" Mumford & Sons lassen einen auch in solch ekelhaften Momenten nicht allein.
Below my Feet holt einen dann wieder auf die Beine. Es ist dezent, aber wunderschön. Es bittet um Geduld, darum, einen nicht aufzugeben.
Not with Haste, der letzte Song (leider, leider!), ist ein bisschen ruhig und ein bisschen episch. Es erzählt vom Leben und von solchen Sommernächten, in denen man Lover of the Light singen würde. Von Zeiten, in denen man tatsächlich glaubt, dass alles gut wird und man alles hinkriegt, in dieser süßen Naivität. "We will run and scream, you will dance with me, they'll fulfill our dreams, and we'll be free / and we will be who we are, and they'll heal our scars, sadness will be far away." Und hier verlassen uns die Herrschaften, denn so sollte es sein.

Fazit/Favoriten: Babel (ganz klar!), Holland Road, Ghosts That We Knew, Lover of the Light, Hopeless Wanderer & Broken Crown. So oder so ist wohl für jeden was dabei. Ein Album zum Autofahren, für nachts, für tagsüber, zum träumen, zum Sachen anpacken. Und immer (so geht es zumindest mir) ist da das innere Bild einer Straße, die an einem vorbeizieht. Das Album, ja, weiß auch nicht, bringt einen weiter. Aber auch abgesehen von halb pathetischen, persönlichen und emotionalen Eindrücken: Das Album ist großartig. Fünf Sterne von mir.

Mag sein, dass manchen Instrumente, Texte und Songauswahl zu altbekannt sind. Nichts Neues. Aber wieso sollte man dann ein Album von einer Band kaufen, die man schon kennt? Mumford & Sons erfinden mit Babel nicht das Rad neu, aber das müssen sie auch nicht, Erfolg hin oder her. Das, was sie tun, können sie nunmal. Und das extrem gut.
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78 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik Top, Mastering stellenweise schwach, CD-Hülle schrott, 22. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babel (Deluxe Version) (Audio CD)
Zur Musik möchte ich an dieser Stelle eigentlich wenige Worte verlieren. Für mich ist das zweite Album der Bandmitglieder um Marcus Mumford ein musikalischer Genuss (für mehr Details zum musikalischen Können der Band bitte die 5-Sterne-Rezensionen lesen). Die Jungs haben es verstanden aus Schema-F auszubrechen, das leider omnipräsent auf dem Erstlingswerk ist, und bieten nun eine größere Bandbreite an, was Variationen betrifft. Gesang und Instrumente einfach perfekt inszeniert - sehr harmonisch.

Kritisch möchte ich jedoch anmerken und dieses Gefühl begleitet mich eigentlich seit Sigh no More - das Banjo spielt immer die gleiche alte Leier ohne Variationen und Kreativität. Das erinnert ein bischen an den Bassisten von Iron Maiden - der kann zum Beispiel nur einen galoppierenden Bass spielen. Beiden gemein ist, dass dieser Zustand nach einer gewissen Zeit nervt.

So, nun möchte ich auf etwas hinweisen, was mir persönlich vor dem Kauf einer jeden CD wichtig, aber schwer in Erfahrung zu bringen ist, da so gut wie kein Rezensist darauf Wert zu legen scheint - Das Mastering und die Klangqualität.
Die einzelnen Instrumente sind sehr schön abgemischt, Details klar erkennbar. Die Stimme von Marcus Mumford klingt einfach herrlich und noch leidenschaftlicher als auf ihrem ersten Album. Das Mastering ist transparent und dabei nicht steril, sodass es etwa an Emotionen oder Ähnlichem fehlen würde. Auch wirken die Aufnahmen sehr natürlich und ich vermute, dass am PC nicht viel rumexperimentiert wurde, was die Stimme und die Instrumente betrifft. Sehr schön ist auch die teilweise sehr ausgeprägte Dynamik - von sehr leise bis bombastisch laut.

Hier greift nun aber auch meine Kritik. Die lauten Stellen sind leider teilweise so dermaßen derb komprimiert, dass der Hörspaß doch eingeschränkt wird. Es kommt zwar an nicht einer Stelle zur heute in der Musikindustrie sehr verbreiteten Übersteuerung, der Loudness-War scheint jedoch nicht spurlos an Mumford and Sons vorbeizuziehen. An lauten Stellen bleibt die Lautstärke teilweise für mehrere zehn Sekunden auf einem konstantem Niveau (z.B.: Hopeless Wanderer 4:12-4:55, I will wait 3:25-4:27).

Ein weiterer Kritikpunkt: Die Verpackung! Bestellt habe ich die Deluxe Version, die sich übrigens für den geringen Aufpreis geradezu anbietet und wirklich lohnt. Bekommen habe ich eine dünne, auffaltbare CD-Hülle, die das Coverbild weiter thematisiert. Leider handelt es sich dabei um eine der schlechten Papphüllen. Die CD wird seitlich in eine Papptasche ein- und ausgeschoben. Macht man dies ein paar Mal, dann hat man das Ergebnis -> CD verkratzt. Naja, ich lager die CD jetzt in einer separaten CD-Hülle der guten Sorte.

Fazit: Musik ist atemberaubend, Mastering ist gut mit Einschränkungen an lauten Stellen, Verpackung fällt in der Praxis durch.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steigerung, 23. September 2012
Von 
musicpeterpan "musicpeterpan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Babel (Deluxe Version) (Audio CD)
Dieses Album gehört für mich zu den absoluten Highlights dieses Jahres und gleichzeitig ist es eine Überraschung, eine Überraschung deshalb, weil ich es den Jungs nicht zugetraut habe noch solch einen Volltreffer wie beim ersten Mal zu landen. Um so schöner dieses tolle Werk jetzt in den Händen zu halten.
Sie haben es geschafft, noch intensiver zu sein und vor allem im Songwriting ausgefeilter und abwechslungsreicher zu werden. Die ruhigeren Momente überzeugen mich noch mehr als auf dem ersten Album, sie sind nachdenklicher geworden und das spürt man in Stücken wie z.B. "Lovers Eyes" oder "Reminder" ganz deutlich. Was auch auffällt, sind die durchdachteren Spannungsbögen innerhalb einzelner Songs, wie z.B. bei "Hopeless Wanderer". Das Album hat keinen einzigen Durchhänger, aber ganz, ganz viele Highlights. Bei Songs wie "Broken Crown", und das ist nur ein Beispiel von vielen, läuft einem die Gänsehaut rauf und runter, das habe ich in solcher Intensität auf dem ersten Album nicht gespürt. Im Grunde könnte ich fast alle Stücke als Highlights bezeichnen, diese Qualitätsdichte, das ist einfach unglaublich. Natürlich begeistern auch wieder die Stimme von Mumford, aber auch die hohe instrumentale Kunst aller Musiker.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass dieses Album das Zeug zu einem Klassiker hat und es den Jungs hoch anzurechnen ist, nach dem sehr guten ersten Album noch eine Steigerung hinzubekommen, das ist schon aller Ehren wert!!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine so gelungene Abwechslung, 10. Oktober 2012
Von 
D. Porschen "dopo3" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babel (Audio CD)
Es hat lange gedauert sich bei dieser Platte wirklich festlegen zu können. "Mumford & Sons" waren die große Überraschung vor einigen Jahren als sie mit einem eigenwilligen Folk-Mix die weltweiten Charts nach und nach für sich einnehmen konnten. Das leicht angestaubte oder besser gesagt konservative Genre (konservativ, da stark traditionsbehaftet) erlebte eine Art Wiedergeburt, die interessanterweise kaum erfolgreiche Nachahmer fand. Allein "Of Monsters and Men" könnte man in die Kategorie einordnen, die allerdings ihren eigenen Stil in die Musikrichtung einbrachten. Jetzt stellt sich die Frage, wie "Babel" abschneidet. Auf der einen Seite wird Konsequenz attestiert, auf der anderen Seite Ideenlosigkeit vorgeworfen. Prinzipiell sind beide Meinungen verständlich und nachvollziehbar. Dennoch gibt es einige Gründe, warum jeder Musikfreund diese Platte im Regal stehen haben sollte.

Wenn eine Band einen sehr typischen und eigenen Sound gefunden hat, ist es schwierig dieses Alleinstellungsmerkmal nach bloß einem Album als Vorwurfskriterium auszuwählen. Ja, einige Stücke könnten klangtechnisch exakt auf dem ersten Album zu finden sein. Der Aufbau und die Instrumentalisierung ähneln sich stark, ohne jedoch nach Kopien der eigenen Stücke zu klingen. Im Gegenteil, die neuen Stücke sind die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Leistung. Statt unnötig neue Ufer ausprobieren oder wilde Stilmixe hervorbringen und diese als innovativ zu verkaufen, bleiben sie auf ihrer eigenen Linie. Gefühlt setzt jede erfolgreiche Band des Mainstreams aktuell auf elektronische Elemente, um irgendeinen Crossover-Quatsch als Weiterentwicklung anzupreisen, obwohl sie alle das Selbe tun. Nein, "Mumford & Sons" bleiben sich treu und reduzieren gar konsequent das Tempo der Songs. Was übrig bleibt sind intime Musikmomente, die im Herbst warme Emotionen beim Hörer zu wecken versuchen. Beinahe wird man zum Whiskeytrinker.

Highlights sind definitiv der Titeltrack, die erste Single "I will wait", die sehr melancholischen "Ghost that we knew" und "Lover of the Light" sowie "Hopeless Wanderer". Die ausdrucksstarke Stimme von Marcus Mumford trägt jedes Lied und bringt in jeden Ton eine unglaubliche emotionale Tiefe hinein. Der aktuellen Popmusik darf nur hinterherrufen werden: Schmeißt die Synthies raus, weg von der Kirmes und lernt verdammt noch mal Gitarre, Banjo und Mandoline.
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47 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält die hohen Erwartungen, 21. September 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Babel (Deluxe Version) (Audio CD)
Irgendwie schon komisch … obwohl Mumford und Sons musikalisch nicht aufregend neues machen und auch keine Skandale oder Peinlichkeiten wie manchen anderen britischen Acts abliefern, polarisieren und polarisierten sie doch ganz deutlich. Vielleicht war der Erfolg ihres verehrten Debüts „Sign No More“ einfach zu deutlich bzw. die Verwunderung zu groß, dass man mit dieser so simplen musikalischen Unbeschwertheit aus Folk und Bluegrass heute noch so einen Erfolg haben kann. Ende letzten Jahres hatte die Band noch angekündigt, das neue Album würde musikalische einen Schritt nach vorne machen, "als würden Black Sabbath auf Nick Drake treffen". Wozu einen die Verzweifelung, dass man ein Normalo ist, treiben kann ;-) …

Mumford und Sons gehen aber auch auf Album 2 nicht auf Nummer sicher. Sie klingen immer noch wie niemand anderer, obwohl in der Zwischenzeit Heere von Nacheiferern gibt. Und sie klingen auch ein keiner Stelle so, als wenn die zum zweiten Mal eine Formel schemenhaft herunterrattern, um wieder in die Chart zu gelangen. Obwohl die Songs sehr melodisch und zugänglich sind, haben sie immer noch einen besonderen Charme. Was zum einen damit zu tun haben könnte, dass sie immer noch sehr Rhythmus getrieben sind, was zum anderen mit der weiterhin unglaubliche Stimme von Marcus Mumford zu tun haben kann, der so leidenschaftlich klingt als ginge er um sein täglich Laib und Brot, manchmal sogar nicht nur um das, sondern direkt um sein ganzes Leben.

Die Songs bleiben wie gesagt melodisch und ansprechend, an manchen Stellen sogar umwerfend. Das schöne und aufwühlende HOLLAND ROAD erzählt von jemanden, der niedergestreckt wurde, während das Schlagzeug die verhallenden Schritte nachmacht, frustriert und alleine gelassen. Der Song ist auch davon abgesehen ein Highlight, absolut ergreifenden, eine Bläsern verzierten Hymne. Oder aber das feine WHISPERS IN THE DARK, das wie das Flattern eines zu schnelle Herzschlages daher kommt. Mit einer Melodie die Haken schlägt wie ein Hase, und dessen Stimmung damit auch immer wieder hin und her schwingt. Inhaltlich geht es um den ewigen Kampf zwischen Hoffen und Glauben, Schuld und Sühne. Schön ….

An anderen Stellen wird er sehr bluesig (LOVER’S EYES) oder auch sehr Mollgeladen (BROKEN CROWN), sowohl musikalisch als auch textlich. Der beste Song des Album wird aber wie es sich gehört für das Ende des Albums aufgenommen. NOT WITH HASTE ist ein zerbrechliche wunderschöne Ballade geworden, sie sanft schimmert wie die untergehende Sonne auf einer Wasseroberfläche. “I am what I am” singt Mumford dabei, wobei er zwischen Zeilen wahrscheinlich noch sagen will, dass das eben nicht so ist, wie andere das erwarten.

“Babel” ist sehr gut geworden, ohne zu grosse Variationen zum Debut, ohne Black Sabbath Anleihen außer vielleicht in den Texten … dargeboten von einer motivierten Band, der es tatsächlich gelingt, angestaubten Musikformen neues Leben einzuhauchen. Wem das Debut gefallen hat, kann hier sorglos zugreifen. Wer Vorurteile abzubauen hat, der ebenso.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend!, 24. September 2012
Von 
mettekrub - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babel (Deluxe Version) (Audio CD)
Mumford & Sons sind für mich die Entdeckung des Jahrzehnts. Das fulminante Sigh no more hat einen wirklich großen Standard bezüglich der Bewertung von Musik gesetzt, sodass es fast unheimlich ist, mit welcher Grandezza Babel anschließt. Diese Musik macht glücklich. Folk, Bluegrass, Rock und Country werden bei Mumford & Sons verwoben und dann zu Hymnen. Die Blasinstrumente, geschickt eingefädelt, verschmelzen wie selbstverständlich mit Banjo, Fidel und Gitarre. Die Songs lassen einen atemlos zurück. Sie beginnen leise, brausen auf und enden - manchmal fast unvermittelt - mit Getöse. Ich bin nach jedem Song regelrecht bestürzt, dass er zu Ende ist. Die Musik hat Rückgrat. Die Jungs haben einen eigenen Stil, der eingängig wie neu ist, unverbraucht und doch wunderbar gewohnt. Meilenstein-Musik!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bei weitem nicht so mitreißend wie sigh no more, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babel (Audio CD)
ich war (und bin) von Sigh no more wirklich begeistert. Babel kann da bei mir leider nicht mithalten. es ist das gleiche in grün, aber irgendwie ohne dieses Feuer. Es hört sich für mich an als wollte die Plattenfirma eben schneller was nachschieben. nach dreimal anhören wurde es auch nicht besser und so ist Babel ins Regal gewandert und sigh no more bleibt im CD-Spieler

dass sie zu weit mehr fähig sind, sieht man auf der DVD. Das Intro dort zu Dust Bowl Dance erinnert an e.s.t. und Keith Jarret und ist einfach fantastisch
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider Austauschbar, 9. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babel (Audio CD)
Mann, habe ich auf dieses Album gewartet und mich auf das Erscheinen gefreut! Natürlich gings gleich in die Vorbestellung; hier empfehle ich übrigens auf die etwas teurere Import-CD zurückzugreifen, da diese im Jewel-Case erscheint und nicht im Pappe-Deckel, über den sich alle beschweren.
Die künstleriche Gestaltung des Cover und des Inlay entsprechen den Ansprüchen der Band und sind sehr schön geworden.

Leider ist die Hauptsache, die Musik, etwas zu vorhersehbar geworden. Man könnte fast meinen "Sigh No More" sei ein Doppelalbum und dies die zweite Platte mit den Outtakes, oder B-Sides.

Zu fast allen Titeln auf "Babel" finden sich thematisch ähnliche Songs auf "Sigh No More".
Was mich bei "Sigh No More" so fasziniert hat war die Klarheit der Songs, das nicht so glattgeschliffene, etwas Kantige Spiel, die spannenden Momente wenn der Song plötzlich eine ganz andere Wendung nimmt, die Tiefgründigkeit und Ansprache des Sängers.

Hier ist eindeutig eine Entwicklung zu merken, nur ob ich Sie gut finden soll, weiß ich noch nicht.
Die Songs sind etwas zu glatt, jedoch eingängig und kompakt komponiert. Mir fehlen die Überraschenden Momente und hört man genau hin, geht einem das Banjo irgendwann prächtig auf die Nerven, da scheinbar immer der gleiche Riff gespielt wird. Es sind durchaud gute Stücke auf "Babel", aber keines davon geht einem so unter die Haut wie "A White Blank Page" aus dem Debüt-Album.

Alles wirkt ein wenig auf gefälligen Kommerz getrimmt auf Kosten der Spiel- und Improvisationsfreude unserer vier Helden.

Schön, aber schade das nix besseres dabei rausgekommen ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt nachgelegt..., 1. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Babel (Deluxe Version) (Audio CD)
... haben Mumford & Sons mit ihrem neuen Album -Babel-. War ihr Debutalbum schon eine Offenbarung in Sachen Folk Rock, so knüpft -Babel- genau dort an, wo -Sigh no more- aufgehört hat. Das ist hörbar handgemachte britische Musik, die ihre Wurzeln im Folk, vor allem aber in den Herzen der Menschen hat. Und wer Mumford & Sons schon einmal live erlebt hat, dem brauche ich ohnehin nichts mehr über die Liebe zur Musik zu sagen...

Alle 15 Songs der Deluxe Version sind von gleichbleibend hohem Niveau. Eigentlich gibt es da kein Stück besonders hervorzuheben. Meine Anspieltipps: -Babel- ist als Opener genial gelungen. Da geht es sofort von Null auf Hundert hinein ins Mumford & Sons Universum. -I will wait- ist ein klassischer Song für die britische Band. Ein treibender Rhythmus, herrlicher Satzgesang, einfach nur schön. Das pathetische -Holland Road- sitzt nach einem Mal hören schon im Gehörgang fest. Eine wunderschöne Liebeserklärung ist -Lover of the Light-. Das weniger oft mehr ist, kann man bei -Reminder- hören. -Broken Crown- gehört zum dramatischen Repertoire von Mumford & Sons. Ein brillantes Stück handgemachter Musik ist -Not with haste-.

Mumford & Sons schafften es über das Glastonbury Festival 2008 aus der Anonymität mitten ins Rampenlicht zu musizieren. Die Band hat sich eine eingeschworene Fangemeinde erspielt. Wer auf Folk Rock steht, für den geht an Mumford & Sons kein Weg vorbei. Egal wie traditionell, alt, lyrisch oder heimatverbunden man diese Art von Musik auch einordnen kann, wenn Mumford & Sons aufspielen, dann bleibt kein Fuß auf dem Boden kleben und man ertappt sich urplötzlich beim Mitsingen und mitfühlen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Die eingeschlagene Richtung bei -Babel- weist meiner Ansicht nach genau zum Ziel der perfekten Folk Rock Musik.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geil teil zwei, 6. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Babel (Audio CD)
erstes album war'n knaller- zweites knallt noch mehr!!
unbedingt kaufen, hören bis die ohren bluten und vor allem:

seht euch die jungs mal live an!!!! hammerband!!!!
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Babel
Babel von Mumford & Sons (Audio CD - 2012)
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