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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligenter Kriminalroman, der die Schuldenkrise Griechenlanfs portätiert
Petros Markaris Kriminalroman "Faule Kredite" erschien 2010 und ist der sechste Fall des sympathischen Protagonisten Kostas Charitos.
Was den Roman -abgesehen von der grundsoliden Krimihandlung- so empfehlenswert macht, ist die politische Brisanz, die ihm zugrunde liegt: Die Handlung ist nämlich im Griechenland der Schuldenkrise angesiedelt und spielt im...
Veröffentlicht am 25. August 2012 von chrissonntag

versus
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen tradutore traditore (ital.: der Übersetzer ist ein Betrüger)
ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und vor zwei Tagen zu lesen begonnen. doch bereits nach dem 2. Kapitel war mir klar, dass hier nicht nur etwas mit den Krediten faul ist, sondern offenbar auch mit der Übersetzung - und so habe ich mir kurzerhand das Original besorgt (wozu lebt man in Athen?).

und was soll ich sagen? ich lese ein anderes Buch...
Veröffentlicht am 20. Juni 2012 von F. Roman


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannende Milieustudie, 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos (Kindle Edition)
Ein spannender und auch humorvoller Krimi mit viel Lokalkolorit, der hilft, das griechische Dilemma besser zu verstehen und vielleicht dazu beiträgt, dass man nicht auf die "faulen Griechen" schimpft. Persönlich ziehe ich die deutsche Übersetzung der englischen vor, da das Griechische dem Deutschen mehr verwandt zu sein scheint. Es war sehr fein, dass das Buch für den Kindle adaptiert war, so konnte ich es im Sommer vor Ort (Korfu) lesen. Absolut empfehlenswert
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rachefeldzug, 12. September 2011
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
In Griechenland ist die (Schulden-)Krise voll ausgebrochen. Überall wird demonstriert und protestiert. Das - verordnete - Sparpaket trifft auch die Polizei - und damit natürlich auch Kommissar Kostas Charitos. Nur, der hat aktuell ganz andere Sorgen: Ganz offensichtlich ist in Athen ein Serienmörder unterwegs, der es auf Leute aus der Finanzbranche abgeshen hat. Erstes Opfer ist der pensionierte Vorstandsvorsitzende einer Bank; das zweite Opfer der Chef einer ausländischen Bank (er hat eine Vergangenheit als Hedgefondsmanager). Der dritte Mord geschieht an einem leitenden Angestellten einer internationalen Ratingagentur; der vierte an einem Inhaber einer Inkassofirma, die für Banken Geld bei säumigen Schuldnern eintreibt.
Alle 4 Opfer werden auf die gleiche Art und Weise regelrecht hingerichtet; alle 4 haben - oder hatten - mit Banken Kontakt. Gibt es einen Einzeltäter? Ist eine terroristische Gruppe am Werk (wie ein Kollege von Kostas vermutet)?
All diese Fragen soll Kostas aufklären - es wird nicht gerade leicht...
Petros Markaris hat einen sehr, sehr spannenden Krimi rund um die weiterhin aktuelle Griechenlandkrise geschrieben. Nichts wird dabei unter den Teppich gekehrt; präzise wird die aktuelle Lage analysiert.
Und natürlich hat Kostas mit diversen Widersachern aus den eigenen Reihen "seine liebe Not". Dass bei allem Ernst der Humor nicht auf der Strecke bleibt, wissen Markaris-Leser natürlich schon längst!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spannend wie ein Kreisverkehr II, 8. März 2014
Von 
Dr. R. Schmidt "doggder" (Nürnberg, Franken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos (Kindle Edition)
Die obige Überschrift, die bereits ein anderer Rezensent gewählt hat, trifft die Sache schon ziemlich gut, besser wäre aber noch: Spannend wie ein Stau im Kreisverkehr. Der Inhalt des Buches ist bereits in anderen Rezensionen hinreichend beschrieben. Ich füge an, dass die Handlung sich träge dahinschleppt, von Spannung keine Rede sein kann und gelegentlich hat man den Eindruck, dass entweder der Übersetzer sich keine Mühe gegeben hat oder schon der Autor Wirrwarr produziert hat. Wie man eine Person in einem Auto mit einem Schwert enthaupten kann, auch hierauf hat schon ein anderer Rezensent hingewiesen, das weiß wohl nur ein Grieche. Insgesamt ist das ein hundsmiserables Buch und ich verstehe nicht, wie andere Leser darauf Lobhymnen anstimmen und schon gar nicht, weshalb der Autor oder seine Werke Kultstatus haben. Ganz im Gegenteil kann ich nun etwas besser verstehen, weshalb in Griechenland nichts voran geht. Nicht nur bessere Autoren braucht das Land!
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochaktueller Kontext, 27. Juli 2011
Von 
Werner Sieber (Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Als Leser früherer Markaris-Romane ist man rasch wieder drin in der Welt von Kommissar Charitos, seiner Familie und seiner Arbeitskollegen. Die Spannung lebt zu einem guten Teil von den Dialogen, die mit grossem psychologischem Feingefühl und Humor gestaltet sind. Bei diesem neuen Thriller kommt nun die hochaktuelle Thematik der Finanzkrise dazu, die in ihren plastisch geschilderten Auswirkungen auf das griechische Alltagsleben einen sehr plausiblen Hintergrund für den eigentlichen Plot abgibt. Diesen Plot allerdings halte ich nicht für den stärksten Aspekt des Werkes. Neben seiner zweifelhaften Wahrscheinlichkeit (wie köpft man einen Mann, der in einem Auto sitzt?) ist zu vermerken dass ich schon nach etwa der Hälfte des Buches eine ziemlich konkrete Ahnung vom schliesslich ermittelten eigentlichen Schuldigen hatte.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein Gott, ist das langweilig ..., 7. Februar 2014
Wer Sätze wie diesen mang: "Ich bin der Meinung, wir sollen die Kypselis-Straße hochfahren und anschließend über die Ydras auf die Evelpidou. Doch Vlassopoulos fürchtet, wir könnten in den Gassen des Stadtteils Ypseli hängenbleiben und ist für die Derigny-Straße, um über die Patission auf den Alexandras-Boulevard zu gelangen", der ist mit diesem Buch bestens bedient. In diesem Tempo und in dieser völlig sinnlosen Detailliertheit geht es nämlich fast 400 Seiten lang weiter. Funktion für die Handlung haben diese Straßennamen (und die gefühlt 67 weiteren) nämlich nicht, sondern winken nur mit dem Zaunpfahl "Achtung: Athen". So täuscht ein Autor Lokalkolorit vor, ohne sich große Mühe geben zu müssen. Nicht viel besser steht es um das hochgelobte "Soziogramm" der griechischen Gesellschaft, das der Roman zeichnen soll. Auch her Versatzstücke, wie ich sie jeder Spiegel-Reportage über die griechische Wirtschaftskrise entnehmen kann. Es ist aber nur Deko, wenn's ernst werden könnte, muss ich mir weismachen lassen, eine Plakat- oder gar Anzeigen- bzw. (mir stockt der Atem) Aufkleberkampagne, die alle dazu aufrufen, Schuldentilgung einzustellen beschäftigen nicht nur die Antiterror-Abteilung, sondern auch die Mordkommission. Gibt's in Griechenland kein Ordnungsamt? Jetzt könnte sich der Autor ja über solchen Bürokratismus, wenn's ihn denn so gibt, lustig machen. Tut er aber nicht, sondern nimmt alles ernst und putzt seinen Kommissar mit einem allmorgendlichen Croissant, wie menschlich, und der ausgefallenen Bettlektüre des Konversationslexikons aus. Und welche ausgefallenen Begriffe schlägt er dort nach, um sich in die Welt des Finanzkapitalismus einzuarbeiten? "Bank", "Bankier", "Wucher", "Kredit", "Pfändung" - Hallo? - Krimi für kleine Leser???
Das ominöse "D", das der Täter seinen Opfer anheftet ... nein, das muss man zitieren (S. 28):
"An der linken Seite des Hemdes wurde ein weißes DIN-A4-Blatt mit einem riesigen 'D' angeheftet. 'Ein Computerausdruck. Das gefällt mir gar nicht.' - 'Mir auch nicht.' Uns beiden ist klar, was dieses 'D' alles bedeuten kann: …'
Ich kann's hier verraten: DOOF. So doof, dass man aus lauter Ärger über so einen Schmarren Lust hat, die Auflösung zu verraten, aber selbst die ist zu doof!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Spannend wie ein Kreisverkehr..., 20. September 2013
Wer an Athener Strassennamen interessiert ist, sollte das Buch lesen. Es kommen - gefühlt - fast alle Strassen Athens mit vollem Namen vor:
"...die Ippokratous ist bis zur Voulgarokotonou gesperrt. Sie müssen den Vassilissis-Sofias-Boulevard nehmen..." oder
"...erblicken mich an der Ecke zur Stratigou-Rongakou-Straße..."
Ohne diese Straßennamen wäre das Buch um 20 Seiten kürzer. Bedeutung für die Handlung haben die Namen in keinem Fall.
Ihre Fantasie wird strapaziert, wenn jemand in einem VW-Golf sitzend von außen mit einem einzigen Säbelhieb enthauptet wird. Wie das gehen soll ist das größte Geheimnis des Romans, zumal der Täter vorher die Fahrertüre öffnet und es sich um kein Cabrio handelt.
Billige, schwachsinnige und unlogische Kolportage mit etwas "Politik" im Stile einer Boulevardzeitung verbrämt. Vermutlich ist das ganze auch sehr schlecht übersetzt (was ein anderer Rezensent bei einem anderen Buch von Markaris schon bestätigt hat).
Nachmittagsfernsehen auf Sat1 ist anspruchsvoller...
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2.0 von 5 Sternen Langatmig und konfus, 14. August 2013
Von 
Carola (Tübingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faule Kredite: Ein Fall für Kostas Charitos (Kindle Edition)
Die Idee, die Mordopfer durch ein Schwert köpfen zu lassen, ist ja ganzoriginell. Auch das Thema der Kreditvergabe hätte sehr spannend sein können. Leider hält sich der Autor auf unzähligen Seiten mit der Beschreibung von Staus und Fahrtrouten, Straßennamen und vielen, vielen Namen von Polizeikollegen auf. Damit der Leser sich nicht nur mit der Beschreibung der Verkehrssituation in Athen zufrieden geben muss, wird das Ganze noch etwas mit dem familiären Umfeld des Kommissars ausgeschmückt. Ich habe den Eindruck, der Krimi war für den Autor so etwas wie eine PflichtÜbung. Langweilig. Schade.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grauenhaft gut gelungen, 18. September 2011
Die Krimis von Petros Markaris sind längst Kult. So überrascht es auch nicht, dass der Autor wiederum eine spannende, logische Story erfunden hat, mit Kommissar Kostas Charitos im Mittelpunkt. Und doch ist dieser Roman anders als die anderen, und das nicht nur, weil der Kommissar seinen legendären Fiat Mirafiori verkauft hat.

Die polizeilichen Ermittlungen bilden eigentlich nur den Rahmen für eine geharnischte Sozialkritik. Täglich hören wir über "unzureichende" Bemühungen der griechischen Regierung, die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Hier lesen wir, wie die Bevölkerung, die Menschen dies erleben. Was es praktisch heißt, wenn Löhne im Monatstakt über Nacht gekürzt werden, Wohnen und Essen unerschwinglich wird und die Zukunft immer unsicherer.

Hart geht Markaris mit der EU ins Gericht - genau genommen nicht mit der EU als solcher sondern mit den Politikern und den Medien der "großen" EU-Staaten. Er zeigt, was es für das Selbstverständnis einer Bevölkerung heißt, wenn sie plötzlich eine Troika vorgesetzt bekommt. Und wie hoffnungslos, leider, diese Maßnahmen sind.

Jeder sollte dieses Buch lesen, ob Krimifan oder nicht. Politiker zum Beispiel könnten es zum Anlass nehmen, um sich beherzter an die Lösung lange verschleppter Strukturprobleme zu machen. Und wir alle, um uns auf das vorzubereiten, was kommen kann. Denn Griechenland ist überall.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kurzweilig, spannend mit überraschendem Ende, 8. Dezember 2011
Für mich war es die erste Begegnung mit Kommisar Charitos respektive seinem Autor Petros Markaris.

Über die Handlung wurde hier bereits ausführlich geschrieben, deshalb nur mein persönliches Fazit.

Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben, dass heisst sie liest sich einerseits leicht und schnell (ich habe zusammengerechnet wohl nur gut 4-5 Stunden gebraucht um die knapp 390 Seiten zu lesen), aber die Handlung entwickelt sich wirklich schön "vor den Augen" des Lesers.

Gut gefallen hat mir die Aktualität der Handlung, ebenso die Erklärungsversuche, was denn z.B. alles zu der Finanzkrise geführt hat.

Die Geschichte hat zudem Witz, ich habe öfters schmunzeln müssen.

Zum Ende der Story dann eine Wende um dem Täter auf die Spur zu kommen. Nicht unbedingt sehr logisch, aber eben überraschend. Und wie der Übertäter eingesteht: Opfer wurden nach dem Zufallsprinzip gewählt, da dies objektiv sei. Eine interessante Sicht der Dinge - die kriminalistische Ermittlungsarbeit allerdings doch sehr erschwert.

Schön bei den Büchern aus dem Diogenes Verlag ist immer das handliche Format und die sorgfältige Verarbeitung - leider dennoch ohne Lesebändchen :-( - Allerdings ist der doch recht hohe Preis schon ein kleines Manko, deshalb in der Summe 4 Sterne. Aber empfehlenswert.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein echter Markaris!, 13. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spannender und Topaktueller Kriminalroman vor dem Hintergrud der Wirtschaftskrise in Griechenland. Von der sympathischen Figur des Ermittlers Kostas Charitos hätte man gerne noch mehr (Kauft einen Seat-Grund für die Fahrzeugwahl, man muss das Produktionsland unterstützen).
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