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Kundenrezensionen

77
4,5 von 5 Sternen
Bosch PTD 1 Thermodetektor
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sie erhalten den Bosch PTD1 in einer sehr schwer zu öffnenden Blisterverpackung. Diebstahlschutz im Baumarkt ist eine Sache, er sollte aber nicht das Produkt vor dem Verbraucher schützen. Man benötigt "schweres Werkzeug", um den Kunststoff zu zerschneiden. Dabei entstehen sehr scharfe Kanten und der Kunststoff bricht.

Nach dem "Auspacken" liegt alles vor Ihnen, was Sie zum ersten Messen benötigen, erfreulicherweise auch gute Batterien der Marke GP (bei mir MHD 08/2015) - zwei alltägliche Mignon AA Alkali-Mangan-Zellen. Laut Anleitung können auch Akkus benutzt werden, was ich allerdings als überflüssig ansehe. Akkus haben nur eine Spannung von 1,2V und müssen daher öfter gewechselt werden. Ferner ist die Selbstentladung ein Problem, wenn das Messgerät nicht dauernd benutzt wird.

Messgerät, Tasche (in Form eines Holsters), Batterien, eine Kurzanleitung und eine ausführliche Bedienungsanleitung sind im Einzelnen dabei.

Die Bedienungsanleitungen:
Die Kurzanleitung besteht nur aus Bildchen und dient eigentlich nur dem Einlegen Batterie und dem ersten "Spielen" mit dem Messgerät.
Zur Nutzung des Messgerätes muss die Anleitung genau gelesen werden. In der Kurzanleitung wird überall auf das Heft verwiesen, da wichtige Punkte wie z.B. der Emissionsgrad nicht beschrieben werden.

Die so genannte Originalbetriebsanleitung ist ein 14-sprachiges A5-Heftchen, das auf den ersten 10 Seiten klein gedruckt mit den Messgerät vertraut macht.
Da dieses Heftchen sicher, wenn man einige Zeit nicht mit dem Gerät arbeitet, öfter gelesen wird, wäre mir ein hochwertigeres Papier lieber gewesen, als das graue billig wirkendes Recyclingpapier, aber der Umweltschutz muss ja auch gezeigt werden, bei der Verpackung.

Die Anleitung ist gut verständlich, weist ein Glossar auf, in dem die verwendeten Fachbegriffe erklärt werden und zeigt mit Skizzen das Gerät und die Funktionen auf. Einen etwas größeren Schriftgrad hätte ich übersicher empfunden, aber dies ist subjektiv.

Objektiv betrachtet ist allerdings, dass meiner Ansicht nach viel Hintergrundwissen erforderlich ist.

Das Messverfahren:
Für die Oberflächenmessung benutzt der PTD1 das Infrarotmessverfahren.
Das in der Beschreibung oft verwendetet Wort "Laser" hat nichts mit der Temperatur-Messung zu tun. Der Laser dient lediglich dazu den Messpunkt festzulegen, also den Punkt auf den die Linse des "optischen" Sensor gerade gehalten wird.

Die berührungslose Infrarotmessung misst nichts anderes als das unsichtbare langwellige Licht, die Wärmestrahlung, die dieser Punkt zurück wirft.

Hier haben wir das Hauptproblem der Messung, denn jeder Stoff wirft diese Wärmestrahlung anders zurück, Fachbegriff Emissionsgrad.

Eine Mauer untapeziert hat einen anderen Emissionsgrad, als dieselbe Mauer mit Tapete und diese eventuell auch noch gestrichen.
Ein Beispiel zum Verständnis: Die tapezierte Mauer hat die gleiche Oberflächentemperatur wie das Metallstück, das darauf geklebt ist, aber Sie merken, wenn Sie die Hand davor halten, ohne beides zu berühren, einen Unterschied, eben den unterschiedlichen Emissionsgrad bei gleicher Temperatur.
So müssen Sie sich vor jeder Messung Gedanken über das Material machen, das Sie messen möchten, sonst stimmt die angezeigte Temperatur nicht.

Die Messgenauigkeit:
Die Messgenauigkeit des PTD1 ist sehr gut, sogar besser als in der Tabelle der Anleitung angegeben.
Am genauesten ist die Umgebungstemperatur die mit einem Thermoelement vorne im Gerät gemessen wird, gefolgt von der auch vorne intern gemessenen rel. Luftfeuchte. Eine Anpassung von ca. 1 Minute an den jeweiligen Raum ist erforderlich.

Die berührungslos gemessene Oberflächentemperatur ist ebenfalls absolut akzeptabel (Vergleich mit einem kalibrierten Testo-Oberflächenthermoelement).
Die oft gezeigte Abbildung einer Messung der Oberflächentemperatur von Heizkörpern konnte ich nicht nachvollziehen. Die Anzeige des PTD1 war bei mir immer mindestens 8°C zu hoch. Es fand sich einfach nicht die passende Emissionsgradeinstellung für meine hellgrau lackierten Heizkörper...

Die Messung:
Raufaser tapezierte, weiß gestrichene Wände zeigen das Können des Messgerätes. Gerade Stellen, wo sich Anfänge von Schimmel zeigen lieferten beweiskräftige Messergebnisse, die zeigen, was für ein tolles Gerät man in den Händen hält.

Interessant ist das Messgerät nicht nur in der Bauphysik/Baubiologie, sondern auch im sonstigen Alltag. Die beschichtete Pfanne auf dem Herd lässt sich (bis 200°) ebenso messen wie der Kat Ihres Autos oder...

Hier noch ein Beispiel aus der Praxis:
Vier Pfannen weisen die gleiche Oberflächentemperatur von 17,0° auf.
Das PTD1 zeigt bei der Edelstahlpfanne 18,4° und bei den drei weiteren Pfannen (Edelstahl beschichtet, 5mm Alu beschichtet, 1,5mm Alu beschichtet) 16,3°.
Der Emissionsgrad sollte eigentlich mittel /niedrig betragen nur dann reduziert sich die Temperatur auf 15,5°.

Die drei Emissionsgrade sind leider fest vorgegeben. Schön wäre eine vierte Einstellung in der man den Wert selbst eingeben kann, was die Bedienung natürlich komplizierter macht.

Das Display...
...ist scharf und sehr gut ablesbar, könnte aber kratzfester sein.

Die Tragetasche...
...weist eine Schlaufe auf, die sich meiner Ansicht nach auf der falschen Seite befindet. So zeigt der Griff rechts getragen nach vorne, bzw. man müsste sie links am Gürtel tragen.

Fazit:
Ein von der Idee her vielseitiges Messgerät, nur muss man sich auch einige Gedanken machen, was und wo man gerade messen will.
Die Tabelle der Emissionsgrade in der Anleitung ist einerseits recht kurz, andererseits stimmen die Temperaturen teilweise nicht mit meinen Vergleichswerten überein.
Gemusterte Tapete soll auf "hoch", leicht gemustert auf "mittel", was ist wenn der Sandstein oder der Stuck nicht rau (Einstellung "hoch") sondern glatt ist, spätestens dann ist man seiner Messung nicht sicher.
Für vergleichende Messungen bekannter Materialen, z.B. alles Raufaser gleich gestrichen, funktioniert das Gerät hervorragend.
Ich habe es in den letzten Tagen bei verschiedenen Häusern eingesetzt (sehr zum Ärger der Makler) und konnte gerade bei frisch renovierten Räumen Schimmelbildung beweisen. Dies ist natürlich besonders einfach, wenn die Außentemperatur sehr niedrig ist, die Temperaturdifferenz zwischen geheiztem Raum und Draußen sehr groß ist, die Kältebrücke also leicht nachweisbar ist.
Im Hochsommer wird der Nachweis unmöglich.

++ gute Genauigkeit
++ vielseitig
++ hervorragend verarbeitet
++ schnell einsatzbereit
++ Tasche und Batterien dabei
++ benötigt gebräuchliche Mignon AA Batterien
o ohne Wertung: ./.
- "einbruchssichere" Verpackung
-- Fachkenntnisse erforderlich
-- unsicher ist, ob der jeweilige Messwert korrekt ist
--- ein frei programmierbarer Emissionsgrad fehlt meines Erachtens
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2012
Zum Test wurde eine Wohnung überprüft die an einigen wenigen Ecken zu Feuchtigkeit bzw. Schimmelbildung neigt.
Wenn man den "Abzug" des Thermodetektors gedrückt hält kann man den Laserkreis über jene Bereiche bewegen die man untersuchen will.
Sobald man in die Nähe einer schimmelgefährdeten Ecke kommt wechselt die LED auf Gelb bzw. im schlimmsten Fall auf Rot.
Bereiche die mir als Rot angezeigt wurden zeigten tlw. Schimmel bzw. starke Feuchtigkeit. Unerwartet waren aber auch die vielen gelben Bereiche, an denen ich zwar keine Schimmelbildung feststellen konnte, aber laut PTD1 zumindest gefährdet sind.
Obwohl der empfohlene Messabstand 0,5m - 1m ist, konnte ich auf 2m Entfernung die gleichen Ergebnisse erzielen. Man kann also auch höhere Räume noch gut ohne Leiter überprüfen.

Natürlich kann man den PTD 1 auch als reines Temperaturmessgerät verwenden, hierfür gibt es einen eigenen Modus.
Interessant ist, dass man selbst leicht glänzende Oberflächen (matt beschichtete Bratpfanne) und leicht transparente Oberflächen (Lampenschirm aus Milchglas) messen kann.
Wie exakt hier allerdings die angezeigte Oberflächentemperatur ist kann ich mangels Kontrollmöglichkeiten nicht sagen. Stark glänzende Oberflächen führen zu merklich falschen Ergebnissen.
Ein Elektrogerät, dass im Standbybetrieb 33° erreicht, habe ich somit auch als Stromverbraucher enttarnt. Andere Elektrogeräte zeigten im Standbybetrieb keine bzw. kaum Erwärmung.

1 Stern Abzug deshalb, da man vorab einstellen muss welches Material gerade gemessen wird und die Materialliste in der Beschreibung nicht gerade umfangreich ist.
Es gibt 3 Auswahlmodi und es wird angeführt welcher Modus für welches Material anzuwählen ist.
Teilweise ist es schwierig zu unterscheiden.
So ist z.B.: für Porzellan ein anderer Modus anzuwählen als für Keramik, ebenso für Marmor und Granit.
Auch wenn die "Materialvorwahl" technisch notwendig ist wäre hier eine bessere Erklärung über die Auswirkungen in der Anleitung vorteilhaft bzw. eine größere Materialliste gut.
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Materialmodi sind merkbar und entscheiden in einigen Fällen ob der gemessene Bereich gelb oder rot angezeigt wird.
Die gängigsten Materialen (Beton, Ziegel, Stuck, Tapete, Holz, Lack, Metall usw.) sind aber alle angeführt.

Ein gutes Gerät, dessen Ergebnisse für mich nachvollziehbar sind. Ich würde es wieder kaufen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2013
super einfach zu bedienen. Am besten bei gedämmtem Licht, dann werden die zahlreichen Messpunkte deutlich.
Meinen Schreiner als Haustürlieferant konnte ich sofort überzeugen von den notwendigen Nachstellarbeiten um die Haustüre abzudichten. Trotz 2 super Silikondichtungen war da noch Bedarf. Hätte ich sonst wahrscheinlich nicht durchgebracht.
Der Detektor zeigte bei einem sehr kalten Abend deutlich an, dass in einer Ecke der Taupunkt erreicht wurde.
--> LED wechselt auf rot --> Ok, wird korrigiert.
Besser geht das nicht.
Ich habe das Gerät im Kollegenkreis ausgeliehen und alle haben die Stellen im haus nachkontrolliert, von denen immer vermutet wurde, dass sie Probleme bereiten. Durchweg positives Echo !
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Stärke dieses Messgerätes: Durch die Kombination von verschiedenen Sensoren (Oberflächentemperatur, Raumtemperatur, Feuchtigkeitssensor) wird z.B. das Aufspüren von Wärmebbrücken (und damit Schimmel Gefahr) möglich; auch für Laien. Die Anleitung ist diesbezüglich recht verständlich - ein wenig Fachverstand vorausgesetzt - formuliert. Das Gerät misst verschiedene Faktoren und interpretiert (!) diese. Die Ergebnisse werden in Form einer Ampel (grün - gelb - rot) ausgegeben, aber auch mit Messwerten - so man damit etwas anfangen kann.

Folgende Messtechnik wird verwandt: Infrarot-Sensor zur Messung von Oberflächentemperaturen, Raumtemperatur-Sensor, Feuchtigkeitssensor

(+) Das Gerät ist gleich nach dem Einsetzen der Batterien (im Lieferumfang enthalten!!!) betriebsbereit.
(+) Bedienungsanleitung ist gut verständlich formuliert (natürlich auf einem Blatt mit zig anderen Sprachen).
(+/-) Eine KURZ-Bedienungsanleitung die ich nach einigen Messungen für wenig hilfreich halte, liegt in Form einen kleinen Folders bei. Hilfreicher wäre es gewesen, wenn aus dieser Anleitung auch der einzustellende Emissionsgrad für unterschiedliche Oberflächen hervorgehen würde.
(+) (Schicke) Schutztasche als Abdeckung für die anfällige Messtechnik - Sensoren.

***** Funktion "Wärmebrücken-Messung": Hierbei wird (simpel ausgedrückt) eine Kombination aus Raum-, Oberflächen-Temperatur und Feuchtigkeit zu einem Ergebnis interpretiert, das auch für Laien verständlich ist. Grün = alles okay". Rot = Huston, wir haben ein Problem!"
Messungen sollten nach meinen Erfahrungen sicherheitshalber unter verschiedenen Bedingungen (geheizter/ ungeheizter Raum oder morgens/ abends) durchgeführt werden.
Soweit ich das in 2 Gebäuden probieren konnte (bei denen die Werte auch von zuverlässigen Stellen bereits gemessen wurden!) sind die Messwerte zuverlässig. In diesen Fällen ging es um das Aufspüren von Wärmebrücken. In einem Fall kam es bereits zu Schimmelbildung, in dem weiteren Fall handelt es sich um eine Bausünde der neueren Art. (Umbau zum Wintergarten - Außenwand-Ecken schlecht isoliert, bzw. falsche Materialien ... da bin ich kein Fachmann.) Gemessen haben wir - wie eingangs erwähnt - jeweils zwei Mal, zu unterschiedlichen Bedingungen.

***** Funktion "Temperatur-Messung" an Wänden - zuverlässig (Voraussetzung, Emissionsgrad ist feststellbar und wird auf dem Gerät richtig gewählt):
Ich habe mit einem (geeichten) Oberflächen-Temperatur-Sensor gegen gemessen und erhalten Abweichungen im Bereich von weniger als ±1°C (das ist die Ungenauigkeit, die der Hersteller angibt). Daher von meiner Seite nichts zu meckern.

***** Funktion "Luftfeuchtigkeit":
Messung der Luftfeuchtigkeit ist möglich, da ich aber über kein Messgerät verfüge, das noch genauer ist, als dieses hier - würde jeder Vergleich unsinnig sein. Mit meinen Otto-Normal-Feuchtigkeits-Messern stimmen die Werte weitestgehend überein.

(+/-) Bedienung - Eingeben von Messbedingungen - Reflexionsgrad - Oberflächen bzw. Emissionsgrad-Gruppen.

(-) Verpackung: Wer sich diese harte/ hartnäckige Blister-Verpackung ausgedacht hat, sollte damit bestraft werden, die Geräte vor Ort - und zwar bei jedem Kunden einzeln! - auszupacken. Klartext: Die Verletzungsgefahr ist immens. Ich bin mit Sorgfalt, aber zugegeben mit schon etwas Wut im Bauch drangegangen das Neugerät aus der Blister-Verpackung zu lösen --- und habe mir einen Schnitt am linken Unterarm zugezogen, als die Verpackung beim Öffnen aufgesprungen/ gerissen ist. Es klingt vielleicht seltsam, aber das ist in meinem Fall der einzige Grund für den Punkteabzug.

Wichtig, weil GEFÄHRLICH! Ein kleiner gelber Aufkleber mit der Warnung, dass es sich um ein Laser Klasse 2 Gerät handelt, liegt der Lieferung bei (vielmehr viele solche Aufkleber, aber in unterschiedlichen Sprachen). Diesen sollte man nicht verabsäumen auf das Gerät zu kleben.
Die Warnung ist mehr als angebracht: Man darf die Laser-Mess-Strahlen NICHT auf Augen von Menschen oder Tieren richten!

Wozu ich persönlich es benötige, ist mehr oder weniger nur dazu um Wärmebrücken in zukünftigen potentiellen Mietobjekten aufzuspüren. In der Hinsicht kann man - zwar nicht offiziell dazu befähigt - den Vermieter nun aufweisen, dass in einem Raum eben nicht falsche Lüftung (*1) für Schimmelbildung an einer Außenwand-Ecke verantwortlich ist, sondern eine Wärmebrücke (baulicher Fehler, wenn man so will). Damit hat man zwar erst einmal nichts gewonnen, aber ich halte es wichtig, diese ewige "Der Mieter hat falsch gelüftet!"-Diskussion aus dem Weg zu schaffen.
Bei zukünftigen Objekt-Besichtigungen habe ich dieses handliche Gerät mit in der Tasche und kann von vornherein entscheiden, ob Wärmebrücken vorhanden sind. Genau dazu ist es mir lieb und teuer. Zudem kann man so eine Anschaffung auch Freunden oder eben innerhalb der Familie ausleihen, bzw. Hilfe anbieten (Wiedersehen macht Freude!).

Ich habe es bisher nur zu Messungen an tapezierten Wänden genutzt. Kann daher zu Messungen an anderen Oberflächen keine Aussage treffen. Man hat jedenfalls eine Möglichkeit zwischen unterschiedlich absorbierenden Materialien zu wählen, auf denen man Messungen durchführen möchte.

Das Gerät kann ich vollumfänglich empfehlen...
... den Verpackungsexperten von BOSCH würde ich dringend empfehlen den gemeingefährlichen Plastik-Krempel in eine Kunden- und Umweltfreundliche Alternative zu ändern.

(*1) Zum Thema "richtig Lüften", habe ich einige zuverlässige Informationsquellen - siehe mein Kommentar - gefunden, die ich hier nicht wiederholen möchte.

---
Wenn Ihnen die Rezension gefallen oder geholfen hat, würde ich mich über eine Bewertung sehr freuen. Auf diese Art kann der Rezensent erfahren, ob die Mühe sich gelohnt hat. Dankeschön! ;-)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 29. April 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eigentlich würde ich diese Rezension direkt mit einem "Aber" beginnen, aber lassen Sie uns doch zunächst einmal die ganzen positiven Features des PTD1 aufzählen:
Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen, seine Rückmeldungen sind mehr oder weniger intuitiv zu verstehen (LED in Ampelfarben) und man kann nicht viel bei der Bedienung falsch bzw. besser gesagt kaputt machen (außer, man blickt direkt in das Laserlicht). Der Thermodetektor deckt für den allgemeinen Hausgebrauch im Grunde alles ab, was man für die Beurteilung des Raumklimas, der Dämmqualität und der Feuchtigkeit in den Wänden so braucht. Auch hier reizt mich wieder ein "Aber", ich werde allerdings trotzdem erst später dazu kommen.
Zum Preis von ca. 100€ bekommt man die übliche (hohe) Bosch-Qualität geliefert. Vor allem die Verarbeitung des Gerätes, insgesamt jedoch auch die allgemeine Bedienbarkeit, rechtfertigen sicherlich 4, vielleicht sogar 5 Sterne. Batterien werden auch gleich mitgeliefert sowie eine anschauliche, verständliche Bedienungsanleitung.
Das Gerät arbeitet wirklich blitzschnell (liefert die Ergebnisse quasi sofort) und kann auch für intensivere Prüfungen herhalten, die man dennoch relativ schnell vornehmen kann. Insofern: Daumen hoch.
Wo bleibt jetzt aber das "Aber"? Das "Aber" und der ca. 1/2 Punkt Abzug, den ich von der Bestnote geben möchte, liegt im Detail bzw. dem mangelnden Detail. Für oberflächliche Prüfungen ist das Gerät gut geeignet, es bietet auch interessante Anhaltspunkte, wo etwas undicht, feucht, kalt etc. sein könnte und versucht sich zudem an rudimentären Prognosen bzw. Warnungen, aber das war es dann auch schon. Für den normalen Gebrauch absolut ausreichend; für jemanden, der tiefer in die Materie einsteigen möchte, sind die 3 Einstellmöglichkeiten mit den 3 zusätzlichen Unterteilungen (je nach Material) und die 3 Rückmeldungen vielleicht etwas zu wenig, zumal man anhand der mitgelieferten Materialliste (siehe auch in der Produktbeschreibung) als Normalbürger schon einmal zum kreativen Raten aufgerufen ist, was man jetzt gerade für ein Material vor sich hat. Ein 100€-Gerät muss das allerdings nicht leisten und vermutlich können das auch teurere Geräte nicht besser: Insofern immer noch ein dicker Daumen hoch. Gut gemacht, Bosch :-)

Zusätzlich zu dieser zugegebenermaßen recht kurz und für meine Verhältnisse ungewöhnlich positiv ausgefallenen Rezension werde ich in Kürze Bilder vom Produkt bzw. dem Lieferumfang anfügen, damit sich interessierte Kunden schon vorab ein Bild machen können.

Fazit: Kaufbar mit extra Daumenhoch.

Für
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2012
Habe mir das PTD 1 nicht bei Amazon gekauft.
Das Teil mißt einerseits berührungslos die Oberflächentemperatur und zeigt diese recht genau auf dem Display an.
Man sollte aber das Material vorher definiert haben, was eigentlich sehr einfach ist. Es gibt drei Einstellungsmöglichkeiten hierfür. Sollte von jeden zu bewältigen sein...
Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Temperatursensor für die Umgebungstemperatur und einen weiteren Sensor für die rel. Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft.
Mit diesen beiden lassen sich dann Sachen berechnen, wie Temperaturdifferenzen von Umgebungsluft und den zu messenden Gegenstand und somit Kälte- oder Wärmebrücken aufspüren.
Genial ist die Möglichkeit hypothetische Plätze im Haus ausfindig zu machen, die zur Züchtung von Schimmelpilzen geeignet sind. Hierzu wird aufgrund von Umgebungstemperatur und rel. Luftfeuchtigkeit der Taupunkt berechnet und dieser dann mit den gemessenen Oberflächentemperaturen 'verglichen' und Stellen im Haus mit einer roten LED auf geeignet identifiziert.
Man kann das auch umkehren und vorbeugende Maßnahmen ergreifen und somit Schimmelpilzen vorbeugen.
Alles in allem ein nützliches Gerät, mit dem die eigenen Vermutungen bestärkt werden.
Fiebermessen hat übrigens auch sehr gut geklappt. Hierzu einfach auf Temperaturmessung stellen, als Material die mittlere Stellung wählen und den Mund öffnen, atmen einstellen und in den Rachenraum zielen. Dauert eine knappe Sekunde und liefert sehr genaue Werte. An anderen Körperöffnungen habe ich es nicht ausprobiert und werde es auch nicht.
Klare Kaufempfehlung!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2014
Ich arbeite heufig für eine Hausverwaltung und dort gibt es jede Menge Mieter die der Meinung sind das man nur Lüften braucht wenn man keine Luft mehr bekommt oder wenn es draußen warm ist damit man nicht die Umwelt beheizt...
Schimmel ist oft die Folge und mit diesem Gerät kann man gut Luftfeuchtigkeit, Umgebungs-Temp. uvm. messen.
Auch der Wärmebrückenmodus ist ganz hilfreich.

Einziger kleiner Nachteil (obwohl das bei fast allen Messgeräten der Fall ist - Temeraturanpassung beachten dh. aklimatisieren lassen da sonst abweichende Werte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
UPDATE vom 15.07.2015 - erhöht von 4 auf 5 Sterne

Nachdem wir nun ein Feutigkeitsproblem im Wohnkeller haben (Neubau, 8 Jahre alt), können wir das Gerät nun täglich intensiv nutzen und damit noch besser bewerten. Es hilft enorm, wenn man wie wir das Problem "Sommerkondensat" hat, mit diesem Gerät die Problemstellen zu überwachen.

Wir haben sogar einen Schimmel-Gutachter kommen lassen für unser Problem. Der Gutachter hatte natürlich zahlreiche professionelle, geeichte Geräte dabei. Ich habe die Gelegenheit genutzt und die Messwerte von den Profigeräten des Gutachters mit denen des Bosch PTD 1 verglichen.
Resultat: Der Bosch misst bis auf kleine, hinnehmbare Differenzen tatsächlich exakt! Das hatte ich so nicht erwartet, daher von mir ab heute VOLLE PUNKTZAHL für den Bosch PTD 1.

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Laut Hersteller lassen sich mit dem Bosch Thermodetektor PTD 1 lassen sich Wärmebrücken und schimmelgefährdete Stellen schnell und einfach aufspüren.

Das Gerät misst sowohl die Raum- als auch die Oberflächentemperatur von Wänden und Objekten. Zusätzlich auch noch die die Luftfeuchtigkeit. Drei Sensoren stehen für das Messen zur Verfügung. Aus diesen drei Werten errechnet der PTD 1 sowohl Kältebrücken als auch mögliche Orte für Schimmelbildung. Das Ergebnis wird mithilfe dreier LED-Leuchten gezeigt (rot, gelb und grün).

Nach kurzer Einarbeitung ist die Bedienung recht einfach. Drei Modi stehen zur Verfügung (Oberflächentemperatur von Wänden und Objekten, verschiedene Temperaturwerte, Luftfeuchtemessung). Die Messgenauigkeiten gehen laut den vom Hersteller angegebenen Toleranzen für den privaten Gebrauch völlig in Ordnung.

Das sichtbare Messfeld ist durch einen Laserkreis gut zu sehen. Die Handhabung einfach und die Symbole eigentlich auch selbsterklärend.

Alles in Allem ein hilfreiches Gerät für den Haus- oder Wohnungsbesitzer.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2013
Wenn man die Umgebungstemperatur misst sollte man die Trägheit des Temperatursensors beachten. Heisst soviel wie das man nicht mit ihm schnell vom Wohnraum in den Keller zum messen gehen kann. Da hat man immer noch die Raumtemperatur vom Wohnzimmer und misst fröhlich unten im Keller und lässt sich so den Taupunkt anzeigen welcher resultiert aus der relativen Feuchte und der Umgebungstemperatur welche ja viel zu hoch ist. Man muss ihn vorher auf die Raumtemperatur des jeweiligen Raumes bringen indem man ihn einfach mal eine halbe Stunde hinlegt. Also ein schneller und zu großer Unterschied der zu messenden Raumtemperatur führt eindeutig zu falschen Messergebnissen. Ich denke selbst bei nur 1 Grad Unterschied ist eine Temperaturangleichung des Gerätes notwendig, das ist lästig.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2013
Ein schönes Gerät, das einige Optionen hat.

Jedoch hat man keine geeichten Vergleichsgeräte zur Prüfung der Genauigkeit/Toleranz.

Bei der Feutigkeitsmessung habe ich mit meinem analogen (lässt sich eichen) Lufft Dorotherm schon eine deutliche Abweichung feststellen können.

Ob man den Taupunkt benötigt, ist eine Frage der Physikkenntnisse.

Allerdings zeigt das Gerät bei der aktuellen Umgebungstemperatur (Lufttemperatur) eindeutig falsche Werte an!

Unter Berücksichtigung des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist das Gerät einfach überteuert.
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