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113 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemkameras werden erwachsen: Die DMC-G5
Ich habe die DMC-G5 als Nachfolger für meine DMC-G2 erstanden. Die G3 war damals auch verfügbar, aber es fehlten (trotz besserem Sensor) einfach ein paar Features gegenüber der G2. Glücklicherweise sind diese wieder in der G5 enthalten.

Die G2 war eine tolle Kamera. Klein, flott und sie machte bis ISO800 (ISO1600 rauscht schon, ist aber in...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2012 von Christoph Tomschitz

versus
85 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht mein Fall
Als großer Panasonic TZ10-Kompaktkamera-Fan und gleichzeitiger Anhänger von Spiegelreflexkameras war ich heiß, endlich mal eine Panasonic Kamera des Micro-Four-Thirds-Systems auszuprobieren. Ich habe mich über die Entwicklung der spiegelosen Systeme in den letzten Jahren sehr gefreut. Ich war gebannt darauf, wer es schafft, die Vorzüge der...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2012 von Tequila


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113 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemkameras werden erwachsen: Die DMC-G5, 6. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die DMC-G5 als Nachfolger für meine DMC-G2 erstanden. Die G3 war damals auch verfügbar, aber es fehlten (trotz besserem Sensor) einfach ein paar Features gegenüber der G2. Glücklicherweise sind diese wieder in der G5 enthalten.

Die G2 war eine tolle Kamera. Klein, flott und sie machte bis ISO800 (ISO1600 rauscht schon, ist aber in den Griff zu bekommen) ausgezeichnete Fotos.

Mein Erwartungen wurden von der G5 bei weitem übertoffen. Der Autofokus ist rasend schnell (hält locker mit einer DSLR mit). Diese Kamera ist voll schnappschußtauglich, wie ich es noch nie erlebt habe. Hervorzuheben ist der elektronische Sucher, der mit der hohen Auflösung besticht. Bei Normallicht funktioniert er ebenso gut wie ein optischen Sucher einer DSLR, bei Finsternis fungiert er als eine Art "Restlichtverstärker", was die Arbeit durchaus erleichtert.

Die Bildqualität ist trotz der höheren Pixelanzahl (und damit pro Pixel kleinere lichtempfindliche Flächen) wesentlich besser als bei der G2. Ohne Einschränkung sind auch Bilder mit ISO1600 möglich.

Allerdings ist das mitgelieferte Kit-Objektiv (14-42mm / f3.5-4.0) unpassend für diesen hervorragenden Body. Kurz darauf habe ich mir das (teure) Lumix G X Vario 12-35mm f2.8 geleistet. Nun sehe ich erst das volle Potential dieser Kamera. Mit dem Lumix G Vario 45-200mm f4.0-5.6 runde ich das Paket dann noch ab (Teleaufnahmen mache ich eher selten, daher spare ich mir das teure G X Vario 35-100mm f2.8).

Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Systemkameras ohne Einschränkungen mit DSLR's mithalten können. Für mich hat sich der Kauf definitiv gelohnt.
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86 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lumix G5 - die perfekte Kamera mit nur einer Schwäche, 6. November 2012
Ich möchte die Wertung dieser genialen Kamera in zwei Bereiche teilen.

1.) Foto - nach einem Displaydefekt meiner Olympus EM-5 OM-D suchte ich eine Alternative im MFT Segment. Die GH-2 ist im Filmsegmet klasse - aber im Fotobereich eher nur Mittelklasse, so bin ich bei der G5 gelandet. Das ist ein absoluter Glücksgriff !!! Sie macht Fotos die allen Bereichen bis ISO 3200 absolut erstklassig sind. Im RAW Format aufgenommene Fotos mit LR4 entwickelt und dem Lumix 20mm/F1.7 sind auf Niveau von Nikon D600, Canon 5D MKIII, also 4-6x teurere Systeme. Wer auf das Metallgehäuse und die Spritzwasserfestigkeit verzichten kann bekommt mit der Lumix G5 eine noch bessere Kamera für weinger. Kunden, also Agenturen und Hochglanzmagazine fragen mich immer wieder mit welcher Kamera wir unsere Fotos aufnehmen. Sie sind von der Bildqualität bis DIN A2 extrem begeistert. Wenn man sich in die Philosophie des Lumixsystems eingearbeitet hat, kann man prof. Fotos machen die in der 3.000€ DSLR Liga spielen. Absoluter Tip! *****

2.) Film - nach den guten Erfahrungen mit der GH-2 suchte ich ein MFT System, welches 50p leistet. Hier punktet die Lumix G5 extrem! Wir haben einen Beitrag für das öffentlich rechtliche Fernsehen mit 3 Lumix G5 (45mm/F2,8 Lumix Elmarit) in Full HD produziert. Der Sender fragte uns, welche Red oder Arrisysteme für die Aufnahmen verwendet haben ! Sie sind vom Glauben abgefallen als wir erklärten womit wir den Dreh durchgeführt haben - Lumix G5 ! Also wer keinen externen Mic Eingang, ein Magnesium Gehäuse oder keine höheren Datenraten als 28MBit im AHVC Format braucht, kann sich die neue GH-3 schenken. Sensor ist ebenfalls der verbesserte 16 MPixel Typ der GH-3. Einzigste Kritikpunkt ist die Firmware 1.0 - Im Menü unter Framerate steht bei 1080 Auflösung nur 30p oder 60p also NTSC - nicht PAL 25p oder 50p. Das ist ein Bug!!! - stellt man auf 60p, dann nimmt die G5 (EU Modell) glücklicher Weise richtig im 50p PAL Format die Files auf. Ich hoffe, das Panasonic diesen Text Bug im baldigen Firmware-Update korrigiert. Ansonsten meine 100%ige Empfehlung *****
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Bridge zur Systemkamera => Panasonic hat mich wieder begeistert !, 16. Mai 2014
Von 
F. Ewers (Osnabrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe gute zwei Jahre mit der Panasonic FZ 150 den Einstieg in die "richtige" Photographie gewagt, davor hatte ich eigentlich nie eine Kamera und meist das Mobiltelefon benutzt.

Die FZ hat mich gleich mit ihrem riesigen Zoombereich, dem leichten Gewicht und dem klappbaren Bildschirm begeistert. Auch die Automatik war sehr gut und die PASM Modi halfen mir sehr, Blende und Verschlusszeit zu verstehen und praktisch anwenden zu können.

Leider nervte mich relativ der kleine Bildsensor, der bei Low-Light sehr sehr schnell an seine Grenzen stößt und bei ISO 1600 stark verrauschte Bilder liefert. Auch ging hier der Autofokus schnell in die Knie, Bilder waren oft verwackelt Die Miniaturausstellung in Hamburg war ein richtiger Härtetest => Hier lernte ich, was es heißt, eine Kamera zu beherrschen.
Trotzdem hatte ich Spaß daran, gerade die Tierfotografie machte Spaß mit dem Mega-Zoom, dem schwenkbaren Display und der guten Abbildungsleistung unter guten Lichtverhältnissen.

Dann kamen die ersten kompakten Systemkameras. Die G3 haute mich schon von den Socken, denn das nochmals kleinere Gehäuse und leichtere Gewicht machten was her. Leider für mich damals unbezahlbar, diese neue Systemkamera.
Kurz darauf erschien dann die grandiose G5.....ich stellte mir die Frage: Willst du dir das wirklich antun ? Wechselobjektive ?

Nun habe ich zugeschlagen, und eine kaum gebrauchte G5 hier erstanden.

OPTIK:
======
Schmal, leicht und sehr solide Verarbeitet. Sieht in schwarz einfach stark aus. Das Plastik auf der Oberseite sieht etwas billiger aus, das geriffelte Muster erinnerte mich stark an die Sony's^^
Die Knöpfe sind nicht mehr so stark auf "Radiowecker-Niveau" wie noch bei der FZ150.

TOUCHSCREEN:
==============
Den schwenkbaren Bildschirm hat Panasonic nicht verschlimmbessert, dieser funktioniert einfach immer tadellos. Der Touchscreen ist cool, aber nur für das Photografieren mit dem Stativ interessant, besonders wenn das Display geneigt wurde. Ich benutzt hier wieder die Anti Glare Folie von ATFolix! Diese sitzt passgenau und reduziert Sonnenlicht.

SUCHER:
========
Die Auflösung wurde merklich hochgesetzt, es macht noch mehr Spaß, den Sucher zu benutzen, Farben werden gut wiedergegeben. Besonders bei sehr starker Sonneneinstrahlung nutze ich den Sucher, da nützt die beste Folie nichts.

HANDLING:
==========
Wer bereits Kameras mit klassischem Seitengriff gewohnt ist, wird sich sofort wohlfühlen. Die Kamera wirkt trotzdem nicht so klobig, wie sie aussieht und lässt sich locker in einer Hand tragen.

OBJEKTIVE:
==========
Von der Größe her super schmal und leicht ! Hier kann mft seinen Vorteil voll ausspielen. Leider sind gerade die Pana Objektive teurer (als z.B. die von Olympus), da Pana den Stabi in die Objektive baut und nicht in den Body. Dadurch sind die Body's wiederum günstiger (siehe Olympus E-M10 body=> gute 500 - 600 Euro).

Ich habe mir das 45-150 Lumix G Vario zu dem Kitobjektiv gekauft, denn ich mache sehr gerne Tieraufnahmen in Zoo's / Wildparks / der freien Natur.
Der Zoom ist im Vergleich zur Bridgekamera ein Witz, allerdings ist die reine Abbildungsleistung deutlich besser und auf DSLR Niveau. Hier kann man noch stark hineinzoomen und pixelpeeping betreiben, Bildauschnitte anfertigen und sich an tollen Photos erfreuen !
Der Stabi arbeitet ebenfalls sehr gut, wenn die Klappe fällt, landet meist ein gestochen scharfes Bild auf der SD Karte. Auch bei Low-Light ! Endlich kann ich auch mal abends gute Bilder ohne Stativ anfertigen.

AKKU:
======
Nach guten 1400 Bildern im JPEG Format ist Schluss. Das war mit der Bridge besser, denn diese hielt satte 2000 Bilder durch, aber irgendwo muss die sehr gute Abbildungsleistung halt ihren Tribut fordern. Ich habe eh immer einen (Nachbau-)Ersatzakku dabei und komme damit locker hin.

BLITZ:
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Nicht so schlecht, wie die Printmagazine behaupten. Für alle Eventualitäten gut geeignet. Ich habe noch einen Nissin 663 dazu gekauft, der gerade bei Portraits seinen Dienst besser verrichtet.

FAZIT:
=====
WOW !
Systemkamera's sind einfach toll: Sie sind leicht, platzsparend, die Objektive sind ebenfalls kompakt. Die Abbildungsleistung muss sich hinter Consumer DSLR's nicht verstecken. Preislich musste ich natürlich tiefer in die Tasche greifen, denn ein Tele muss man sich definitiv dazu kaufen. Aber es hat sich gelohnt, auch Low-Light Photografie macht richtig Laune. Bye Bridge ! Hello MFT !
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Handhabung des Panasonic G5, 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Kamera seit etwa drei Wochen und bin sehr zufrieden.
+ sehr schnelle und genaue AF
+ auch bei hohen ISO-Werten (1600) scharfe und rauschfreie Fotos
+ auch FT-Objektive der Olympus E Serie funktionieren im Fotomodus mittels Adapter (MMF-2) einwandfrei, allerdings ist die AF nicht mehr so flott.
+ guter Stabilisator (I.O.S.)
+ leicht und handlich
+ viele Programme und manuelle Einstellmöglichkeiten
+ HD Videos gelingen gut

- beim Setobjektiv H-FS014042 läßt sich der Zoomring nicht ohne Ruckeln verstellen. Bei Videoaufnahmen kann das sehr störend sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Gegenwert für's Geld, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Systemkamera ist mittlerweile,2 Jahre nach Einführung, ein Auslaufmodell; der Nachfolger G6 bietet u.a. GPS und WiFi. Wer darauf verzichten kann, bekommt mit der G5 eine sehr handliche, extrem vielseitige Systemkamera, die wirklich Spaß macht.
Ich hatte ursprünglich nach einem Ersatz für eine in die Jahre gekommene Bridgekamera (Lumix FZ-8) gesucht, die möglichst kompakt sein, aber einen deutlich größeren Sensor und damit mehr Spielraum bei wenig Licht bieten sollte.
Schließlich habe ich mich dann für diese kleine Systemkamera entschieden, die von den Abmessungen her vergleichbar mit der FZ-8 ist (sie ist eine Kleinigkeit höher), dafür aber einen MicroFourThirds-Sensor und -anschluss bietet. Durch das geringe Auflagemaß ist es möglich, mit Adaptern auch ältere SLR-Objektive (z.B. Olympus OM, Minolta, Sony AF) anzuschließen, die dann im manuellen Modus funktionieren. Ansonsten bietet die Kamera eine unglaubliche Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, man muss sich zunächst einmal wirklich damit beschäftigen, um sie alle kennen zu lernen. U.a. sind ein Quickmenü (Zugang zu 15 Funktionen über 1 Taste), ein elektronischer Horizont (eine Art Wasserwaage) und ein Touchscreen mit dabei, zusätzlich zu den gängigen Funktionen. Die Bedienungselemente sind groß genug, tw. programmierbar (3 Tasten mit individuell einstellbaren Funktionen) und liegen richtig, einzig das Blendenrad hätte ich mir vorne statt hinten an der Kamera gewünscht, da es auch als Drucktaste z.B. für die manuelle Fokuslupe gebraucht wird und damit gelegentlich zu Fehlbedienungen kommt. Insagesamt ein Kauf, der viel Freude macht und bei dem man das Gefühl hat, mehr bekommen zu haben, als man erwartete.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen DSLR und Kompaktkamera - von allem etwas?, 10. Oktober 2012
Von 
EM EM (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Panasonic Lumix G5 ist die erste Micro Four Thirds Kamera, die ich benutze. Da ich normalerweise zwischen DSLR und Kompaktkamera wechsle, war ich anfangs sehr gespannt, wie sich diese Kamera als Zwischenform der beiden Produktkategorien einfügt.

Beim Auspacken ist mir als Erstes aufgefallen, dass das mitgelieferte Objektiv deutlich kleiner daherkommt als das Kit-Objektiv einer DSLR. Dies ist keine Überraschung, da das Objektiv einen kleineren Sensor abdecken muss. Überraschenderweise muss ich jedoch eingestehen, dass ich mir das Kameragehäuse etwas kompakter vorgestellt hatte. Im direkten Vergleich mit einer Nikon D3200 (ohne Objektive) ist die Panasonic Lumix G5 nur geringfügig kleiner als die Nikon DSLR und bietet daher keinen entscheidenden Vorteil in Sachen Reisetauglichkeit.

An der Verarbeitungsqualität der Kamera gibt es nichts zu meckern. Der Objektivanschluss ist von einem Metallring umgeben, der gummierte Griff in Lederoptik sieht gut aus und gibt Halt, das Rad zur Moduswahl rastet angenehm ein und die Knöpfe haben gute Druckpunkte. Der Hauptnegativpunkt an den Knöpfen ist, dass sich die Schrift auf den Hauptknöpfen nicht gut lesen lässt, da sie sich nicht farblich abhebt sondern nur aus einem Kontrast zwischen rauhem und glatten Plastik besteht. Insgesamt erscheint die Kamera trotz Plastikgehäuse recht hochwertig.

Das mitgelieferte Objektiv enttäuscht leider in diesem Punkt etwas. Die Qualität der Linsen scheint für ein Kit-Objektiv zwar angemessen, jedoch besteht das Bajonett aus Plastik und der Zoomring lässt sich nur ruckartig bewegen, als ob etwas Öl nötig wäre. Daher ist es mit diesem Objektiv beinahe unmöglich während des Filmens zu Zoomen, ohne das Video sehr unruhig werden zu lassen, da die ganze Kamera beim Drehen des Rings wackelt. Positiv ist, dass eine Sonnenblende im Lieferumfang enthalten ist.

Das Fotografieren mit der Panasonic Lumix G5 macht Spaß. Die Menüführung ist sehr einfach zu erlernen und erleichtert den Einstieg in die Fotowelt mit Szenenmodi, während die vielen Knöpfe und der Touchscreen schnellen Zugriff auf alle Einstellungen bieten. Der Autofokus ist sehr schnell und der ausklappbare Bildschirm ist ideal für Motive in Bodennähe (siehe Kundenbilder) und erleichtert die Komposition. Wer ungestellte Street Photography mag, wird sich über die Möglichkeiten freuen, die der lautlose elektronische Verschluss in Kombination mit der unauffälligen Auslösung mit Hilfe des Touchscreens bietet. Im Gegensatz zu Einsteiger DSLRs, bedeutet der verfügbare Elektronische Verschluss, dass dank des fehlenden Spiegels keine unnötige Zeit zwischen den Aufnahmen vergeht. So sind Serienaufnahmen von 20 Bildern pro Sekunde machbar, wenn auch leider nur mit 4 Megapixeln. Der Wechsel von optischen zu elektronischen Suchern wird Fototraditionalisten auf den ersten Blick nicht leicht fallen, dennoch birgt der elektronische Sucher viele Vorteile. Das Bild in einem optischen Sucher kommt mir zwar schärfer vor, jedoch weiß man im elektronischen Sucher immer genau was man am Ende bekommt. Besonders Foto-Anfänger lassen sich leicht vom Dynamikumfang des menschlichen Auges täuschen und sind enttäuscht wenn das Bild am Ende nicht so aussieht, wie man es sich vorgestellt hat und z.b. einen total überblendeten, weißen Himmel ohne Detail hat. Außerdem lassen sich im elektronischen Sucher direkt Hilfsmittel wie die Wasserwaage oder das Histogramm einblenden, während man die richtige Bildkomposition findet. Der Einsatz der Softwarebasierten Kunstfilter wird ebenfalls sofort im Sucher dargestellt. Der Effekt von Polfiltern lässt sich meiner Meinung nach viel besser im elektronischen Sucher nachvollziehen, da man sofort sieht wie der Sensor die Farben des Bildes ganz anders verarbeitet. Manuelles Fokussieren (ich benutze z.B. alte Canon FD Objektive ohne Autofokus) ist im elektronischen Sucher viel leichter als im optischen Sucher, da sich das Bild beim Fokussieren digital vergrößert und somit mehr Detail als im optischen Sucher sichtbar ist.

Da natürlich nicht alles Gold ist was glänzt, gibt es auch einige Sachen zu bemängeln. Das Rauschverhalten ist im Vergleich zu Kompaktkameras sehr gut, jedoch nicht ganz so optimal wie in DSLRs. Der mechanische Verschluss ist leider etwas zu laut (lauter als der einer Nikon D3200 DSLR), jedoch bei Langzeitbelichtungen unverzichtbar, da der elektronische Verschluss keine Langzeitbelichtungen von z.B. 20 Sekunden unterstützt. Beim Fotografieren eines Sternenhimmels bei Nacht mit 20 Sekunden Belichtung (60s ist das Maximum außerhalb des BULB Modus) ist mir zudem negativ aufgefallen, dass das Bild relativ viele "Hotpixel" aufwies und genau so lange das Bild im nachhinein bearbeitet wie die Belichtungszeit ist.

Wikipedia sagt dazu: "In der Digitalfotografie werden als Hotpixel Bildpunkte bezeichnet, die nicht proportional auf das eintreffende Licht reagieren, dadurch erscheinen sie heller. Die Hotpixel häufen sich vor allem bei langen Belichtungszeiten und hohen ISO-Werten. [...] Hotpixel werden hauptsächlich durch Fertigungsungenauigkeiten verursacht."
Dieses Problem ist zwar allgemein bekannt, jedoch ist es mir bei noch keiner Kamera so stark aufgefallen wie bei der Lumix G5. Es kann aber natürlich auch sein, dass es sich bei meiner Kamera leider um ein Montagsmodell handelt.

Die Videofunktion benutze ich zwar eher selten, jedoch habe ich hier nichts zu beanstanden außer das mitgelieferte Kit-Objektiv, was ein sanftes Zoomen während des Filmens unmöglich macht. Sehr gut finde ich, dass die Kamera ein Stereomikrofon besitzt und dass man das Videoformat, im Gegensatz zu meiner alten Panasonic Lumix Kompaktkamera, von AVCHD zu MP4 wechseln kann, was besonders für das Überspielen auf den Computer viel einfacher ist, da AVCHD Dateien immer in unzähligen Ordnern daherkommen und dann meistens nur mit Programmen wie z.B. dem VLC-Player zu öffnen sind.

= Zusammenfassung =

(+) Solide Verarbeitungsqualität der Kamera
(+) Kleines Objektiv (im Vergleich zu DSLRs) mit Sonnenblende
(+) Einfache Menüführung, gute Kamerasoftware
(+) Kunstfilter, Szenenmodi für Anfänger
(+) Klappbarer Touchscreen
(+) Elektronischer Verschluss einstellbar
(+) Guter elektronischer Sucher
(+) Freie Formatwahl im Videomodus
(+) Stereomikrofon

(-) Schlechte Verarbeitungsqualität des Kit-Objektivs
(-) Beschriftung auf Menütasten schlecht lesbar
(-) Nicht viel kleiner als eine DSLR
(-) Langzeitbelichtungen werden lange verarbeitet
(-) Hotpixel

= Fazit =

Insgesamt ist die Panasonic Lumix G5 eine sehr empfehlenswerte Systemkamera für Fotos und Videos. Die Vielfalt an kompakten Objektiven für das Micro Four Thirds System ist ansprechend für Fotoenthusiasten, die ihre Kreativität nicht nur auf das enttäuschende Kit-Objektiv beschränken wollen.
Besitzer von DSLRs spricht die Kamera eher nicht an, da sie diesem Segment zu ähnlich ist und keinen großen Vorteil in Sachen Größe vs. Bildqualität bietet.
Jene, die eine kompaktere Kamera mit ähnlichen Eigenschaften suchen oder die G5 zu groß finden und auf den guten elektronischen Sucher, Klappbildschirm und viele Knöpfe verzichten können, sollten sich vielleicht die Panasonic Lumix GF5 anschauen, die durchaus als kleine Schwester der G5 bezeichnet werden kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein derzeitiger Liebling, 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe als Hobbyfotograf schon ein paar Kameras durch und bin nun von DSLR (Sony) aufgrund Größe und Gewicht auf DSLM umgestiegen. Zuerst hatte ich mir die Lumix G3 angesehen - die war mir persönlich aber zu klein. Somit wurde es die G5. Die Bildqualität ist wirklich gut und kann zumindest mit Einsteiger- und Mittelklasse-DSLRs mithalten. Ich möchte mich nicht auf die technischen Details einlassen - aber ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Ganz besonders hervorheben möchte ich den Touchscreen, mit dem man den Weißabgleich flächen- oder punktgenau und auch den Fokus setzen kann. Die Handhabung ist einfach und intuitiv, der Handgriff ist sehr angenehm. Einige Szenenmodi ("leckeres Dessert") finde ich überflüssig, aber darauf kommt es ja auch nicht an. Ich habe wunderschöne Makros, Landschaftsbilder, Tier- und Abend- bzw Nachaufnahmen gemacht. Klare Kaufempfehlung!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn es auch einfach geht, 25. September 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Um ehrlich zu sein: Ich gehöre zu den Menschen die eine gute digitale Spiegelreflexkamera besitzen,
aber eigentlich nur Knipsen ohne sich großartig mit der Materie zu beschäftigen.
Mit meiner Canon EOS 500D bin ich zwar zufrieden gewesen, oft mitgenommen habe ich sie aber nicht.
Trotz der teuren Kamera war ich unzufrieden mit der Bildausbeute. Das sollte sich nun ändern.
Daher meine Bewertung als Anfänger.

***Positiv***
- Überragende Bildqualität --> Bei meinen Hunden kann man jedes Haar zählen,
die Farben wirken kräftig, aber nicht übertrieben.
- Schnelle Fokussierung --> Bilder können fast ohne Verzug geschossen werden. Auch schnell hintereinander.
- Bewegung im Bild --> Die Kamera schlägt meine Canon 500D in Puncto Aufnahme von bewegten Objekten um Längen.
Mit der richtigen Funktion gelingen selbst scharfe Aufnahmen eines springen und spielenden Hundes.
Fliegende Objekte fängt die Kamera mühelos und gestochen scharf ein. Ich bin überwältigt.
- tadellos funktierende iA --> die intelligente Automatik (iA) passt sich selbst schwierigen Bedingungen sehr gut an.
Egal ob Gegenlicht, Dunkelheit, Schummerlicht. Die Automatik macht ansprechende Bilder
- iA+ --> In der + Variante können noch Einstellungen zu Helligkeit etc. gemacht werden,
die die Automatik berücksichtigt. Sehr praktisch für eigene Vorlieben.
- Einstellmöglichkeiten --> ohne Verwendung der Automatik können alle bekannten Einstellungen selbst gemacht werden.
Verschließzeit, Belichtung etc. (Für mich aber wenig interessant, da zu wenig Ahnung von der Materie)
Die Menüführung geht leicht von der Hand. So lässt sich beispielsweise in 2 Klicks von Einzelbild- auf Serienaufnahme wechseln.
Verschlusslautstärke lässt sich auf nahezu lautlos einstellen. (Wenn man es braucht)
- Videofunktion ohne Tadel --> Den vernichtenden Kritiken zur Videofunktion kann ich mich nicht anschließen.
Die Videos sind -wie die Bilder- gestochen scharf, der Klang für eine solche kompakte gut bis sehr gut.
- wegklappbares Display --> Das Display ist umklappbar und ist so geschützt. Nicht wie bei der Canon, dort ist mir das Display schon zerkratzt.
Die Auflösung ist für dieses kleine Display hervorragend (man sieht gestochen scharf) und lässt bereits gute von schlechten Bildern unterscheiden.

***Neutral***
- Diverse Modi --> Bei Experimenten mit den verschiedenen Szenerien stachen mir 2 sehr hervor. Sport/eingefrorene Bewegung & Impressiv
Bewegungen werden durch 1. sehr gut eingefangen & Bilder bekommen durch die impressive Funktion einen sehr interessanten Touch.
Zwar machen andere Szenerien auch Spaß, die Bilder sind dann aber sehr verfälscht oder einfach kitschig.

***Negatives***
Persönlich konnte ich nichts negatives feststellen.

***Fazit***
Die Kamera liegt sehr gut in der Hand, das Menü ist intuitiv bedienbar und die Bildqualität erstklassig.
Für Knipser wie mich, die jedoch auch gestochen scharfe Bilder schießen und auch für Videoeinlagen gewappnet sein wollen,
für den ist dieser Kamera eine Empfehlung. Ob diese Kamera fortgeschritteneren Fotografen ausreicht kann ich nicht beurteilen.
Mir jedoch geht alles deutlich leicht als bei meiner Canon 500D von der Hand und die Bildqualität liegt deutlich darüber.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lumix G5 für anspruchsvolle Einsteiger und Fortgeschrittene, 15. September 2012
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
So steht es in der Produktbeschreibung. Mit Einsteiger sind aber keine Leute gemeint, die mit dem Fotografieren an sich, bzw. mit der digitalen Fotografie anfangen wollen. Aufsteiger wäre der bessere Begriff. Ich habe für die etwas anspruchsvolleren Aufnahmen – Urlaub und Unfallfotos, die ich aus beruflichen Gründen machen muss – über die letzten 5-6 Jahre eine PowerShot S2 IS, eine sogenannte kompakte Superzoom-Kamera, benutzt.
Jetzt ergab sich die Gelegenheit diese Systemkamera zu verwenden. Eine Aufzählung der technischen Details spare ich mir, da diese schon recht ausführlich bei den Produktbeschreibungen aufgeführt sind. Ferner möchte ich ernsthafte Interessenten auf die Seiten des Herstellers hinweisen. Über die objektive Bildqualität habe ich mich auf einschlägigen Seiten (Chip.de; digitalkamera.de, usw.)informiert und konnte lesen, sowie anhand von Beispielbildern unter Laborbedingungen feststellen, dass Panasonic gute Arbeit geleistet hat.
Daher beschränke ich mich hier auf meine subjektive Eindrücke und Erfolge, sowie Probleme bei den ersten Schritten mit dieser anspruchsvollen Kamera. Zur G5 werden eine schriftliche Kurzanleitung und eine erweiterte Anleitung als PDF auf einer DVD geliefert. Die ersten Fotos sind mir sogar ganz ohne Anleitung gelungen, nachdem der Akku geladen war und die SD Karte meiner kleinen Kompakten eingesetzt war, wie heutzutage üblich verzichtet auch Panasonic auf das Beilegen einer Speicherkarte.
Schon in der Kurzanleitung (immerhin 47 Seiten) steht, dass sich der Automatikmodus hinter der Bezeichnung „iA“ (intelligente Automatik) verbirgt und mit einer extra Taste aktiviert wird, nicht wie ich annahm unter A auf dem Modusrad – es lohnt sich die Anleitung vor der Inbetriebnahme zu lesen.
Diese Automatik ist Panasonic wirklich gelungen. Brauchbare Aufnahmen gelingen auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, bei Gegenlicht, im Haus mit/ohne Blitz etc. Es gibt noch eine über die Menüs zu aktivieren „iA+“, damit kann man persönliche Vorlieben bezüglich Farbbalance, Helligkeit usw. von der Automatik berücksichtigen lassen. Verlässt man die Vollautomatik, bietet die Kamera das ganze Spektrum für anspruchsvolle Hobbyfotografen (Blenden, Verschlusszeit, Belichtung und verschiedene Szenenvorgaben usw.)

Neben vielen positiven Eindrücken gibt es einige Kleinigkeiten, die mich ein wenig stören und weshalb es keine vollen 5 Sterne bei mir werden.
Zu Beginn hat mich der sogenannte Augensensor leicht genervt, sobald ein Objekt (nicht nur das Auge) einen Abstand von 5-10cm unterschritten hat, schaltete sich der Monitor ab und der elektr. Sucher an. Nach dem Studium der ausführlichen Bedienungsanleitung habe ich entdeckt, dass dieser Sensor 2 Stufen hat, in Einstellung Low (tief im Menü verborgen) reduziert sich der Umschaltabstand auf 3-4 cm. Nicht jede Bewegung führt dadurch zum Ab/Umschalten des Monitors. Man kann diese Funktion auch komplett auf manuell schalten – sinnvoll?
Eigentlich liegt die Kamera (bei nicht zu großen Händen) gut in der Hand, die Verdickung für die rechte Hand ist gummiert und gut ausgeformt. Der Auslöser, Ein/Ausschalter und Rest der Bedienelemente sind ordentlich ausgestaltet und vernünftig zu erreichen, nur liegt ein Teil der Tasten (besonders die Cursortaste) direkt unter dem Handballen (s. Bild oben) und werden so manchmal unbeabsichtigt ausgelöst, man muss schon aufpassen um dies zu vermeiden.
Die mitgelieferte Software zum Herunterladen und Betrachten der Fotos/Videos hängt sich bei meinem System (core i7 mit Win7/64 Bit) bei der Wiedergabe von Videos auf – die Wiedergabe gelingt aber mit anderen Programmen.

Besonders positiv sind mir die schnelle Einsatzbereitschaft der Kamera und der schnelle und genaue Autofokus aufgefallen, der funktioniert auch bei Videoaufnahmen. Durch diese Eigenschaften eignet sie sich auch hervorragend für Schnappschüsse. Fast alle Einstellungen sind auch über den berührungsempfindlichen Monitor steuerbar, dies finde ich besonders bei der Festlegung des Fokuspunktes nützlich, falls die Automatik dies mal nicht zur Zufriedenheit getan hat.

Insgesamt bin ich mit der Kamera zufrieden und arbeitete mich mit Begeisterung weiter in die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.
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50 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Videomodus kränkelt beträchtlich, 18. September 2012
Ich habe zwar die G5 mit dem Power-Zoom, aber das spielt hier keine Rolle. In Anbetracht der bald erscheinenden GH3 muss Panasonic wohl die Videoeigenschaften der G5 künstlich bezähmen, und zwar deutlich:

1) Nach dem Einschalten der Kamera vergehen satte 6 (i.W. sechs!) Sekunden, bis der Videoauslöser den Befehl zur Aufnahme annimmt. Laut Panasonic Deutschland ist das aber völlig normal. Bei denen würde das auch "nur" 4 Sekunden dauern. Unabhängig von der SD-Karte kommt bei meiner Kamera jedoch der Hinweis im Sucher "bitte warten", wenn man auch nur eine Sekunde zu früh abdrückt - wobei man lediglich erahnen kann, wann das wirklich der Fall ist. Das kostet dann weitere wertvolle Sekunden "Strafe". Wer also mal eben schnell eine Videoaufnahme schießen will, muss bei der G5 extrem viel Geduld aufwenden. Die Videoqualität ist durchaus sehr gut, aber diese unzeitgemäße Verzögerung macht leider alles zunichte.

2) Zeiten und Blenden im Videomodus sind nur indirekt und innerhalb recht enger Grenzen veränderbar, eine direkte Vorwahl existiert zunächst nicht. Zu kürzeren Verschlusszeiten kommt man z.B. nur über den Sportmodus oder "Bewegung einfrieren" (was für ein Unsinn, das zu unterscheiden), in der Abteilung "Flimmerreduzierung" lassen sich immerhin 1/50, 1/60, 1/100 sowie 1/120s festlegen. Und wer die Belichtungszeit auf 1/25s puschen will (auch bei 1080p50 mit dann halbierter Bildfrequenz mit doppelten Frames), schaltet auf eine der Nachtaufnahmen-Szenenmodi. Erwähnt wird das in der hakeligen Bedienungsanleitung spärlich bis gar nicht.

Wenn Panasonic schon mit dem exzellenten Videomodus winkt, dann sollten sie dessen Eigenschaften nicht derart brutal einschränken. Die G5 ist wirklich eine ausgezeichnete Kamera (wer noch schärfere Bilder will, muss sich halt eines der recht teueren Festbrennweiten kaufen), die im Videobereich leider stark eingeschränkt arbeitet. Ein paar Zeilen in der Firmware wohlwollend geändert und schon wäre man diesen Unsinn los. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich wieder mal ein Hacker über den Code macht - wie bei der GH2. Wer sich von der Videofunktion mehr erwartet, muss also sogar noch ein Sternchen von meinen abziehen und bekommt dann nur noch 3. Wirklich schade darum, denn das ist sonst wirklich eine sehr gute Kamera. Ich kann damit zwar leben, aber der Ärger darüber kommt immer wieder zum Vorschein. Und ich weiß im Moment nicht, ob das eine gute Basis für eine jahrelangte Freundschaft sein kann.

Wer eine reine Fotokamera haben und von den Videoeigenschaften nichts wissen will, der mag meine Rezension bitte überlesen. Und wer mit den Videoeigenschaften der G5 nicht leben kann oder will, muss sich die vermutlich doppelt so teuere GH3 kaufen. Das will wohl vielleicht auch gar der Hersteller...? Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

/Update 8.10.2012: Inzwischen fertigte ich einige kleine Videos mit der G5. Etwa 80% der Szenen sind sehr gut geworden (50p). Der Rest ist aber schwer in den Griff zu bekommen - sie sind schlichtweg falsch belichtet, wirken hart und teilweise zu bunt. Das liegt u.a. auch an dem Umstand, dass bei Video der Luminanzbereich anders (begrenzter) dargestellt wird. Leider kann man diesem Umstand nicht im Setup begegnen, denn die Qualitäts-Einstellungen für Video gelten gleichzeitig auch für die Fotosektion, auch wenn diese getrennt anzutreffen und einzustellen sind. Ändert man in der einen Sektion etwas, gilt das auch für die jeweils andere. Hier hat der Hersteller schlichtweg gepatzt, denn für Video wären andere Werte für Kontrast, Farbe, Schärfe und Rauschfilter sinnvoll. Das betrifft auch die Helligkeitskorrektur, die leider ebenfalls für Foto und Video identisch ist. Die Videos wirken düsterer als die entsprechenden Fotos.
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