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132 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss auch für werdende Großväter
Schon die Widmung auf Seite 5 bereitet den Leser vor: „Meiner Mutter“ – und darunter die Zeichnung eines windschiefen Häuschens mitten in der Nacht, links oben Licht im Fenster.
Altersdementen Rezensenten schießt da schon die erste Sentimentalitätsträne ins weitsichtige Auge.
Das Buch beginnt mit dem Ergebnis von 5...
Veröffentlicht am 14. August 2012 von Frohmut Menze

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nun ja...
Es hat mir eigentlich Spaß gebracht, das Buch zu lesen. Was mich aber stört ist die Glorifizierung der berufstätigen Frau und die Pauschalisierung, dass ein möglichst früher Eintritt in die "Fremdbetreuung" dem Kinde im Allgemeinen gut tut. Das stimmt so nicht, liebe Frau von Kürthy, und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Als...
Vor 10 Monaten von Bastelbiene veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nun ja..., 21. April 2014
Von 
Bastelbiene "Gesa" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es hat mir eigentlich Spaß gebracht, das Buch zu lesen. Was mich aber stört ist die Glorifizierung der berufstätigen Frau und die Pauschalisierung, dass ein möglichst früher Eintritt in die "Fremdbetreuung" dem Kinde im Allgemeinen gut tut. Das stimmt so nicht, liebe Frau von Kürthy, und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Als hochqualifizierte Berufstätige Teilzeit zu arbeiten ist nämlich i.d.R. unmöglich in der jetzigen Arbeitswelt. Ich betone dabei Hochqualifiziert! Um diese Kreise geht es ja in Ihrem Buch. Vollzeit-Arbeitende Eltern befinden sich meist im Katastrophenmodus, und das ist für die Kinder richtig übel. Häufige Personalwechsel in Kitas haben das übrige getan. Die Auswirkungen zeigen sich meist erst im Grundschulalter, Aber dafür gibt es dann ja andre Lektüre, die nicht mehr so lustig ist.
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132 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss auch für werdende Großväter, 14. August 2012
Von 
Frohmut Menze (Lichtenau-Scherzheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon die Widmung auf Seite 5 bereitet den Leser vor: „Meiner Mutter“ – und darunter die Zeichnung eines windschiefen Häuschens mitten in der Nacht, links oben Licht im Fenster.
Altersdementen Rezensenten schießt da schon die erste Sentimentalitätsträne ins weitsichtige Auge.
Das Buch beginnt mit dem Ergebnis von 5 Schwangerschaftstests auf Seite 18: alle sind sich einig: schwanger – und führt uns über die wunderbaren Seiten 54 bis 56 (es soll ein Mädchen werden, natürlich – und es wird ein Junge – und „damit fällt das Kind in die Kategorie „Hauptsache gesund“) bis zur ersten Geburtstagsfeier, nach der die Lieblingsbabysitterin sich um den Knaben kümmert und Eltern, Paten und Großeltern in Ruhe essen gehen können.
Dazwischen liegen 21 Monate, in denen wir einen ungeschönten, herrlich unverkrampften, witzigen und beinhart klaren Blick in das Tagebuch einer hinreichend guten Mutter werfen dürfen, die nebenbei noch alles miterledigt, was einem so in dieser Zeit über den Weg läuft: Die Patentante, die sich bewusst gegen eigene Kinder entschieden hat und ernüchtert und wütend vom Klassentreffen zurückkommt und berichtet, dass sie alle drei Minuten nach der Zahl ihrer Kinder gefragt wird und antwortet „Ich habe keine Kinder!“ – Die Reaktion sei genauso gewesen als wenn sie gesagt hätte: „Ich leide an einer schweren Krankheit und werde den Jahreswechsel nicht mehr erleben“ – und diesen Club der gebärenden Frauen verlässt.
Ildikó schreibt, wie sie den 22. Juli erlebt, als ein wahnsinniger Attentäter in Norwegen 69 Jugendliche erschießt – und sie sich mit ihrem kleinen Kind verwundbar und schutzbedürftig fühlt.
Dazwischen das Anpassen von Stützstrümpfen, die neue Körbchengröße, die Unterhaltungen über „grünflüssigen Durchfall“ und „zähen Nasenschleim“, Milch abpumpen und die neuen Gefühlswelten, hormonellen Höhenflüge und Abstürze.
Die Michelle-Obama-Oberarme gehen im Lauf der Schwangerschaft ebenso flöten wie die brettharte Bauchmuskulatur. „Neulich kamen mir die Tränen, als ich im Internet auf die Umstandsunterhose „Schlupppi“ stieß, in Größe und Form einem Zwei-Mann-Zelt nicht unähnlich.“ – Dafür nähern sich fremdartige Begriffe wie Mutterkuchen, Dottersack, Nabelbruch, Nachgeburt, Milchstau, Käseschmiere, Kindspech, Michschorf und Spritzstuhl (S. 70).
Mitten im Buch stellt sie dann fest: „Nur eine schlafende Frau ist eine zufriedene Frau.“

Als gerade werdender Großvater kann ich mit diesem jäh desillusionierenden (sofern noch möglich) und Mut machenden (sofern noch nötig) Buch die zwei Schwangerschaften meiner Frau kichernd und beschämt nacherleben und das Buch gleich an meine Tochter weiterreichen, die in diesen Tagen erfahren wird, dass das erhoffte Mädchen nun doch ein Junge wird. „Hauptsache gesund!“ wird dann auch unser Motto sein. Dieses Buch bekommt einen dauerhaften Platz in unserem Regal der 500 Bücher. Dafür muss das neue Buch von Petra Hammesfahr weichen. Da bin ich mir mit meiner Frau einig.
Nebenbei und buchunabhängig: Ildikó hat ein paar Jahrzehnte nach mir am Kaiser-Karls-Gymnasium in Aachen Abitur gemacht hat – wo wir 1968 dafür gesorgt hatten, das zum ersten Mal darüber diskutiert wurde, dass auch Mädchen auf dieses Gymnasium gehen sollten. So schließt sich ein ganz anderer Kreis. Auch wieder schön.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist (auch) mein Tagebuch!, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin soooooo DANKBAR für dieses Buch!!!Ich, ebenfalls Spätgebärende (erstes Baby mit 38), schwebte auf Wolke Sieben während meiner Schwangerschaft vor 2 Jahren und nahm mir fest vor, all die neuen, überwältigenden, beängstigenden Gefühle in einem Schwangerschaftstagebuch festzuhalten. Sehr schnell gab ich das Unterfangen jedoch auf, denn ich fand NIE die richtigen Worte, um all das zu beschreiben, was in mir vorging, wie ich mich fühlte.

Ildikó von Kürthy erzählt und beschreibt GENAU das, wofür mir die Worte gefehlt haben. Auch ich habe - selbst im dritten Monat noch - mehrere Tests gemacht, nur um sicherzugehen, dass ich tatsächlich schwanger war. Auch ich wollte meine Gynäkologin fragen, ob sie für die nächsten paar Monate bei uns bitte einziehen möchte, und auch ich habe so meine Gedanken über andere Mütter und alles Mögliche gemacht.

Sicher, das Tagebuch hat eine sehr genau definierbare Zielgruppe, aber diese kommt voll und ganz auf ihre Kosten. "Unter dem Herzen" ist perfekt, weil soooo lebensnah! DANKE SCHÖN für dieses persönliche Tagebuch!! Es ist (auch) meins :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach der Schwangerschaft ist vor dem Baby..., 2. Januar 2013
Von 
Marc Ahlburg (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mit ihrem Buch beschreibt Kürthy in Tagebuchform ihre Schwangerschaft, was dabei in ihr vorgeht, wie die Umgebung auf sie reagiert und wie sie selber ihre Umwelt nun verändert wahrnimmt. Genauso verfährt sie auch in der 2.Hälfte des Buches, als ihr Kind auf der Welt ist und wie sich die Dinge und das Leben mit Kind verändern.

Ohne groß auf einzelne Aspekte in diesem Buch einzugehen, die vielleicht manchem sauer aufstoßen, möchte ich an dieser Stelle das Gesamtwerk im Zusammenhang mit den eigenen Erfahrungen bewerten, denn dieses Buch zielt ja eher auf die Gruppe der werdenden oder frisch gewordenden Mamas (und auch Papas) ab. Diese können dann einen Erfahrungsabgleich mit den Erzählungen von Ildikó von Kürthy durchführen. Ich für meinen Teil würde sagen, dass sie mir mit ihren Beschreibungen voll aus der Seele gesprochen hat. Meine Freundin ist eher zufällig auf dieses Buch aufmerksam geworden und als sie es gelesen hat, weckte es auch bei mir Interesse, obwohl mir solche Bücher eigentlich überhaupt nicht zusagen. So bin ich anfangs mit einer gewissen Skepsis dieses Buch angegangen. Doch desto mehr ich gelesen habe, erwischte ich mich immer öfter dabei, wie ich nickend den Text abgesegnet habe und mir dachte "Genau so war/ist es auch bei uns". Das betrifft dabei sowohl Gelegenheiten vor und nach der Schwangerschaft und für mich speziell aus der Sicht des Papas. Da sind viele Situationen dabei, die man ähnlich erlebt hat und fast genau so gedacht hat, wie es Ildikó von Kürthy in ihrem Text beschreibt. Manches ist zwar etwas überspitzt dargestellt und mit ihrer eigenen Art von Humor beschrieben, der nicht jedem zusagen wird, aber durch diese Art der Darstellung nimmt sie dem Thema Schwangerschaft das Verbissene und das Wissenschaftliche.
Was mich an manchen Stellen irritiert hat und auch schon von manchen bemängelt wurde ist die Tatsache, dass sie die Arbeit an einem Buch, dass sie während der Schwangerschaft angefertigt hat, mit einfließen lässt. Ich würde es nicht als allzu negativ ansehen, da die Schwangerschaft und der geschriebene Roman sich teilweise einander bedingen und sie durch Auszüge aus dem Roman ihre Gedankengänge transportiert sehen will. Einzig bemängeln würde ich, dass es die Erzählform in Tagebuchform etwas stört und den Leser etwas in seinem Lesefluss stört.

Insgesamt betrachtet ist dies ein Buch, welches nicht ewig im Gedächtnis haften bleiben wird, aber zur kurzweiligen Unterhaltung ist es allemal tauglich. Besonders empfehlenswert ist es meiner Meinung nach für Eltern, die sich schon ein paar Monate mit ihrem eigenen Kind auseinander setzen mussten. Da kann man über die eine oder andere Situation mehr schmunzeln als das sie abschreckt, wenn man weiß, das es einen noch erwarten könnte, was da beschrieben ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts Neues...aber endlich mal ehrlich!!!, 12. Dezember 2012
Von meiner Mutter bekam ich zu meinem 30ten Geburtstag dieses Buch geschenkt - da war ich grad in der 29ten SSW! Mein erster Gedanke war: "Ja neee ist klar...kaum bin ich schwanger krieg ich keine Geschenke mehr für mich, sondern nur noch schnöde Ratgeber zum Thema Baby..."
Fast eine Woche später viel mir dann das Buch wieder in die Hände und ich fing an zu lesen...und habe es quasi bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand gelegt! Da ich selber nicht der Typ Frau bin, welcher neun Monate beseelt auf dem Sofa hockt und sich den Bauch einölt, kam mir dieses Buch gerade Recht. Unfassbar witzig, beschreibt Ildikó von Kürthy ihre Schwangerschaft, mit all ihren schönen und nervigen Facetten. Das Buch ist passagenweise so lustig, das ich mit Tränen in den Augen zusammengebrochen bin ;-) Das sie auch auf Ihre anderen Werke wie "Endlich" eingeht, Interviews abtippt und sich auch mal Wiederholt, fand ich persönlich nicht schlimm, da es in dem Buch ja auch nunmal um einen Zeitraum geht in dem diese Dinge geschehen sind...Ihre persönlichen Empfindungen sind vortrefflich beschrieben! Es war ein Genuss dieses Buch zu lesen, wo man doch von allen Seiten - meist ungefragt - ständig damit genervt wird warum man denn nicht non-Stop grinsend und hüpfend durch die Welt schnorchelt...das Leben hätte einem doch mit dem allerschönsten beschenkt was es gibt. Fakt ist (für mich): es ist meistens ziemlich nervig Schwanger zu sein...erst ist einem schlecht, dann schwellen die Füße an und irgendwann ist die Kugel im Weg- wie man sich auch dreht und wendet! Andere Menschen tatschen einem ungefragt an den Bauch und wenn man was sagt schmunzeln diese und raunen: "hach ja die Hormone"! Sicher steht in diesem Buch nichts Neues...aber das hat Frau von Kürthy ja auch nie behauptet! Klar kennt man alle Sachen schon - nur das sie bis jetzt noch nie so Schonungslos aufgeschrieben wurden. Man darf ja wohl auch mal ehrlich und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, sagen wie es ist und nicht ständig gute Miene zum bösen Spiel machen zu wollen!!!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht bis peinlich, 9. Oktober 2013
Ich habe meiner Frau dieses Buch zur Lektüre während ihrer zweiten Schwangerschaft geschenkt und es selbst nebenbei gelesen.
Gerne würde ich mehr Lobendes schreiben, aber dieses Buch... ganz ehrlich, viel schlechter geht es kaum:
Während das erste Drittel ab und an noch leichte Unterhaltung bot und durchaus den ein oder anderen Schmunzler und Lacher hervorrief, ging es in allen Belangen zur Mitte hin kontinuierlich bergab.
Kürthys Schreibe und ihr Humor sind schlicht, eindimensional und so penetrant nervend von Fäkalsprache durchzogen, dass man zuweilen glaubt hier keine "Schrifstellerin" um die 40, sondern eine Spätpubertierende beim Schulpausen-Talk zu erkennen.
Vielleicht wäre eine (wenn denn unbedingt nötige...) Veröffentlichung in Form einer Kolumne in der Brigitte (für diese Zeitschrift schreibt sie ja wie sie selbst sagt schon mal) geeigneter gewesen.
Es bleibt der Eindruck einer extrem kokettierenden, durchaus geltungssüchtigen, etwas oberflächlichen und in erster Linie getrieben wirkenden Frau der oberen Beliner/Hamburger Mittelschicht (Typ "Wir fahren im SUV zum Bio-Laden") bei einer Art "Kotz' alles raus"-Selbsttherapie (um einmal im typischen Jargon der Autorin zu sprechen) beizuwohnen.
Ständig lästert Sie über andere Frauen und deren Vorstellungen, nur um im nächsten Atemzug für sich selbst und ihre eigenen Vorstellung wehemend mehr Toleranz einzufordern. Unter anderem in solchen Passagen wirken Niveau und geistige Reife der Autorin nur noch wenig schmeichelhaft bis peinlich.
Die im Laufe des Buches mir stetig unsympathischer werdende Autorin verstrickt sich auf verschiedenen Ebenen in eine Menge Widersprüche, die sie und ihr Lektor wohl nicht bemerkt haben.

Sorry, ich kann hier nur meine subjektive Sicht darstellen. Andere mögen das Alles ganz anders sehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hat mich leider nun nicht überrascht..., 8. März 2013
Von 
Nica (HH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
"Ansichten einer neugeborenen Mutter" - Wie kann mich dieser Buchuntertitel nicht direkt ansprechen?
Ich bin ja bekanntermaßen auch eine neugeborene Mutter ;)
Eigentlich kam ich nur durch die Plagiatsvorwürfe gegen Martina Gercke mal wieder auf das Profil von Ildikó von Kürthy, denn die letzten Bücher hatten mich doch ein wenig gelangweilt.
Dort befanden sich aber zahlreiche begeisterte Posts zu ihrem aktuellen Buch "Unter dem Herzen". Neugierig geworden, googelte ich dies Buch und als ich sah, worum es geht, musste es natürlich auf meinem Ebook-Reader landen.

Nun ja, der Humor und Schreibstil ist wie gewohnt typisch Ildikó von Kürthy. Sie berichtet ehrlich und autobiografisch über die Geburt Ihres Sohnes. Die meiste Zeit las ich das Buch mit einem Lächeln, da mir ja doch viele Situationen, die man in der Schwangerschaft mit dickem Bauch so erlebt, allzu bekannt vorkamen und noch sehr frisch in Erinnerung sind. So war es auch eine eigene kleine Rückreise in die eigene Schwangerschaft, weil man sich an viele Dinge wieder erinnert hat. Insofern ist das Buch sehr schön zu lesen und macht Spaß. Was mich aber ein wenig gestört hat - nicht die häufige Eigenwerbung zu eine anderen Buch von ihr - eher einige Stellen, bei denen sie über sich selbst berichtet, wie sie ist oder nicht ist. Sie möchte dem Leser ehrlich vermitteln, wie wenig arrogant sie ist, wie wenig schön sie sich offenbar selbst findet. Das ehrt sie ja im Grunde, dass sie so auf dem Boden geblieben ist, doch beschreibt sie das sooo ausführlich jedes Mal - eigentlich wohl, damit das ganze witzig ist - für mich war es dann aber einen Touch zuviel und wirkte dann schon wieder übertrieben :-/ (und lies in mir fast einen kleinen Zweifel aufkommen, ob dem wirklich so ist)

Genauso übertrieben wie die Kosenamen für ihren Sohn. Ich hab meiner Tochter - als sie noch im Bauch war - natürlich auch ständig irgendwelch Namen gegeben. "Maus, Beuli, Prinzessin, Hannchen"....so fand ich es Anfangs total lustig, dass Ildikó ihrem Sohn auch einen Kosenamen gibt: Schlomo.
Es war auch witzig, dass dieser Name immer mal wieder abgewandelt wird.. guter Witz.. aber wenn man einen Witz total übertreibt, ist er irgendwann nicht mehr sooo witzig.. wenn es ständig heißt:
Schlomenberger - so die jüngste Namensvariante. Ein paar Sätze später wieder Schlomo, dann Schlominsky, Schlomuckel, der Schlom.....
Insgesamt ist mir das Buch daher zu.. gewollt. Wisst ihr, was ich meine?

Auch seltsam: Sie liest im Buch andere Bücher zu dem Thema und zitiert teilweise auch daraus.
So stammen die Zitate aus dem Buch "Muttergefühle" von Rike Dunst:

"Mein Sohn konnte wirklich gar nichts, was er laut Buch hätte können sollen.
Zum Beispiel: ->

Es kann ein einfaches dreiteiliges Puzzle zusammensetzen.
= Er hat zwei Teile weichgespeichelt. Das dritte ist verschwunden.->

Es stellt sich auf den Kopf, ehe es mit Ihrer Hilfe einen Purzelbaum schlägt.
= Er krabbelt und hält manchmal an, um an einer Teppichfranse zu lutschen.
->

Wenn sie Fragen: Wo ist deine Nase?, zeigt es auf seine Nase.
= Er schaut orientierungslos im Raum herum, will auf seinen Vater zeigen und sticht sich dabei ins Auge.
->

Es bürstet seine Haare.
= Er hat keine Haare. Aber er haut sich mit der Bürste.
etc. etc."

Ganz ehrlich, DA hab ich TRÄNEN gelacht. Ich hab es versucht meinem Mann vor zu lesen, hab es wegen einem akuten Lachanfall aber nicht geschafft und dachte mir: DAS Buch muss ich mir kaufen! ;)

Klingt jetzt aber alles viel schlimmer, als es ist. Das Buch hat mich schon gut unterhalten und mich oft zum Lächeln gebracht. Ich werde mir auch den Tipp mit den Schwarztee-Beuteln für einen wunden Popo merken, sollte meine Maus mal einen haben.

Alles in allem also wirklich nett zu lesen und für werdende Mamis oder frischgebackene wirklich unterhaltsame und lustige Lektüre. Ich hab allerdings mehr erwartet und werde mir jetzt mal das andere zitierte Buch anschauen ;)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ildikos Figurprobleme - Best of - Director`s Cut, 2. Juni 2013
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unter dem Herzen: Ansichten einer neugeborenen Mutter (Kindle Edition)
Wer schon mal ein Buch von Ildiko von Kürthy gelesen hat und / oder hin und wieder in die BRIGITTE schaut, könnte von "Unter dem Herzen" insofern etwas enttäuscht sein,als das Thema mit "Die dickste Frau der Welt ist schwanger" zwar neu, der Inhalt aber auf weite Strecken schon bekannt ist. Es finden sich ganze Brigitte-Problemzonen -Kolumnen und Teile von Schwerpunkt -Dossiers wortgetreu wieder, ebenso ganze Passagen aus dem Buch "Endlich". Da die Kolumnen und Dossiers für Brigitte teils hinreißend waren, kann man nachsichtig sein, warum sollten Schriftsteller nicht tun dürfen, was Musiker schon lange tun, nämlich Best of-Alben rausbringen oder Filmschaffende, die nach dem Directors Cut noch ein Steelbook mit drei bisher nicht gezeigten Bonusszenen rausbringen........Also, okay soweit,ärgert man sich einfach nicht drüber, über all das wiederverwertete Material. Neben den Deja vus habe ich mich oft gut amüsiert, aber einige Passagen haben mich auch deutlich verwirrt.
Die Autorin macht sich z.B. Sorgen , ob sie ihr Kind noch lieben wird, wenn es 130 Kilo wiegt und Fahrlehrer werden will. Also, bei der Besessenheit mit der die Mutter das Thema Gewicht angeht kann das durchaus sein, dass Schlomo, nur um zu rebellieren, dick und fett wird. Und man macht sich als Mutter natürlich Sorgen, dass das Kind vielleicht Waffenhändler werden möchte, Dschungelkönig oder Gangtarapper. Aber warum soll er denn nicht Fahrlehrer werden wollen? Da habe ich irgendwas verpasst. Kerstin Gier graute es schon vor Altenpflegern und Berufsschullehrern und nun sind Fahrlehrer plötzlich auch anrüchig. Kann mich jemand aufklären? Apropos Dschungelkönig: Eigentlich fast schade, dass Ildiko von Kürthy so prominent ist, sonst wäre das Dschungelcamp eine tolle Plattform, oder? Sie könnte ihre Witze nochmal erzählen und damit die letzten Leute erreichen, die Sprüche wie "Es ist ein Junge. Damit fällt er in die Kategorie "Hauptsache gesund" noch nicht kennen. Wenn Ex-Topmodel-Kandidatinnen mit dabei wären, könnte sie herrlich vor einem Millionenpublikum über Pissnelken, Arschkrampen und Kackbratzen mit verknöcherten Hintern ablästern, nebenbei könnte sie prima abnehmen und am Ende für die Leute , die die Grimmepreis-nominierte Show nicht sehen, das Erlebte in einem launigen Buch wiedergeben. Nur so eine Idee.......aber nicht fair, weil mir die Frau dann doch wieder viel zu sympatisch ist und mich zum sehr zum Lachen bringt, als dass ich sie auch nur in die Nähe einer Kakerlake lassen möchte. Wenn sie doch nur durchgängig so kluge und herzwärmende Sachen schreiben würde wie sie es tut, wenn sie über ihren Schlomo berichtet und einfach die Jammerei über ihre Oberschenkel, ihre elefantöse Kleidergröße 38 und die Verbitterung angesichts dürrer Supermodels mal weglassen würde, ich wäre echt ein Riesenfan. So schwankte ich beim Lesen dieses Buches zwischen "Toll!", und "Lustig!" einerseits und "Oh, nein, nicht schon wieder!" und "Peinlich!" andererseits und so komme ich auf drei Punkte, obwohl ich "Unter dem Herzen" auch als Mutter eines mittlerweile 15-jährigen Sohnes stellenweise genial fand.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Witziges Buch, hat aber "Längen", 26. November 2012
Ich mag Ildikó von Kürthy, sie hat eine witzige Art, die Selbstverständlichkeiten des Lebens zu beschreiben. Das Buch enthält keine grundlegenden Neuigkeiten die Geburt eines Babys betreffend, ist aber trotzdem ein angenehmer Zeitvertreib. Leider schweift sie oft ab und schreibt seitenlang Passagen, bei denen man sich fragt, was die in dem Buch zu tun haben. Beispielsweise schreibt sie mehrfach aus einem ihrer Bücher ab, das sie wohl auch während des Mutterschutzes geschrieben hat. Das Buch hat mit diesem nichts zu tun und passt auch thematisch nicht. Außerdem sind seitenweise Artikel oder Interviews aus Zeitschriften zitiert - auch keine ureigene Leistung von Frau von Kürthy. Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter dem Herzen spricht aus dem Herzen, 5. November 2012
Dieses Buch spicht Müttern aus dem Herzen. Ich liebe den selbstironischen Wortwitz von Ildiko von Kürthy und habe wieder einmal Tränen gelacht. Viele Passagen habe ich genauso erlebt oder empfinde das Gleiche mit meinem Söhnchen, daß ich sie meinem Mann vorgelesen habe mit den Worten : "Das könnte ich geschrieben haben."
Auch die Ängste und Selbstzweifel die jede Mutter einmal (oder mehrmals) überkommen sind in diesem Buch, manchmal einfühlsam, manchmal drastisch komisch aufgeführt.

Ein Buch für werdende, frisch gebackene und alte Mütter gleichermaßen. Ich liebe es und es ist fester Bestandteil in unserer Krabbelgruppe ;-)
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