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am 21. September 2012
Deadmau5 hat sich für mich zu einem Artist entwickelt, dessen Musik ich ohne großes zögern Vorbestelle. Bisher wurde ich nicht enttäuscht. Dieses Mal auch nicht. Insbesondere, da es Deadmau5 schaft seiner "alten" Marschrichtung treu zu bleiben und doch immer wieder neue Akzente zu setzen. Sein neues Album lehnt sich dabei nicht nur namentlich an seine Erstlingswerke "Random Album Title" und "for lack of a better name" an. So findet sich auch auf dieser Scheibe einiges an Einflüssen, die in Richtung Progressive House oder den melodiösen deadmaus'schen Elektro à la Ghosts 'n' Stuff gehen. Darüber hinaus finden sich wieder einmal einige experimentelle Projekte (etwa Tracks mit Cypress Hill oder Gerard Way).
Zu den Tracks:

-

1. Superliminal: Erinnert mich stark an "FML". Schöner direkter, "kalter" Elektro, diesmal mit Dupstep-Einflüssen (klingt zumindest so), und einem ruhigen Zwischenpart.

2. Channel 42: Kommt sehr melodiös, elektronisch und 8-Bit artig daher. Erinnert dabei an eine Mischung aus "Ghosts 'n' Stuff" und der Musik "Feed Me"'s. Alles in allem einfach nur abgedreht und doch genial.

3. The Veldt: Progressive House, wie man es von Deadmau5 kennt. Sehr melodiös und mit Vocals von Chris James mit denen ich persönlich nichts anfangen kann (mag daran liegen, dass ich ein kleiner Vocal-hasser bin).

4. Fn Pig: Eine Mischung aus einem trockenen Electro-Beat, 8-Bit Synthies und entspannteren Zwischenparts - sehr gelungen!

5.Professional Griefers: Experimenteller Track der, unterstützt vom Sänger der Band "My Chemical Romance", eine Mischung aus Rock und Electro darstelt. Eigentlich ein guter Versuch, dessen Vocals mir allerdings einfach nicht gefallen wollen..

6. Maths: Einfach Electro, wie man ihn wohl nur von Deadmau5 zu hören bekommt. Total abgedreht - und eigentlich nicht in Worte zu fassen. Synthielastig, Elektronisch, mit 8-Bit Elementen, direkt, tanzbar, trocken... Einfach nur genial!

7. There Might Be Coffee: Deutlich sanfter als sein Vorgänger. Trotzdem druckvoll und sicher gut tanzbar.

8. Take Care Of The Proper Paperwork: Sehr experimentell - erinnert mich an die Musik von "The Glitch Mob". Gefällt mir eigentlich gut. Nur hätte der Beat (bzw. ein Kick) ein bischen mehr im Vordergrund stehen dürfen. So wirkt der Track ein wenig lasch, bzw. wie ein Intro.

9. Closer: Wunderschöner Progressiver Melodiöser Track à la "Random Album Title".

10. October: Vom Beat her ätwas härter als sein Vorgänger. Klingt außerdem etwas mehr nach Trance. Trotzdem nicht minder melodiös und schön.

11. Sleepless: Zur Abwechslung mal ein nicht Elektronischer langsamer (Break?-)Beat. Der Track kommt sehr entspannend und ein wenig jazzig daher, weis dadurch zu gefallen.

12. Failbait: Man merkt schon stark, dass der Track auf Cypress Hill zugeschnitten ist. So haben wir hier eher einen Hip-Hop Beat mit Electro Elementen, der von den Vocals getragen wird. Das gefällt mir in dem Fall aber sehr gut.

13. Telemiscommunications: Beatloses, melodiöses Outro, getragen von den Vocals von Imogen Heap.

-

Fazit: Die Tracks orientieren sich vom Stil her größtenteils in Richtung der ersten beiden Alben (was ich sehr positiv sehe, da ich 4x4=12 als schwächstes Album von Deadmau5 empfunden habe). Außerdem experimentiert Deadmau5 ein wenig mit neuen Genres (mal gelungener, mal nicht ganz so).
Alles in Allem lässt sich das Album gut in einem Stück durchhören. Es sind viele gelungene Tracks dabei. Nur hätte man sich die Vocals, bei dem einem oder anderen, sparen können. Da Vocals immer Geschmackssache sind, lasse ich sie mal aus der Bewertung heraus und gebe 4,5 (aufgerundet 5) Sterne.

PS: Das Album ist (meine Gebete wurden erhört) ungemixt.
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am 5. Oktober 2012
Deadmau5 hat sich im Club der großen DJs etabliert. In Deutschland noch etwas weniger beachtet, hat er vor allem in Kanada und den USA immense Erfolge zu feiern. Zu recht, denn er versucht stets innerhalb seines Genres (überwiegend House / Progressive House) experimentell zu arbeiten und verfügt über teilweise sehr eingängige Beats und Melodien. Dabei schreckt er vor Experimenten in anderen Genres nicht zurück, was ich bei seinen Kollegen teilweise schmerzlich vermisse.

Mein Eindruck, er werde mit jedem Album und neuen Track besser, sehe ich mit diesem Album bestätigt. Immer wieder mischt er experimentelle Klänge mit altbewährtem. Es ist viel Abwechslung in >album title goes here< vorhanden, auch wenn er seiner Linie treu bleibt, ähnliche Drums in mehreren Stücken zu verwenden. Die Drums aus Maths finden sich auch in Professional Griefers. Als Beispiel.

Das Album ist rundum gelungen und eine gute Weiterentwicklung zu den Vorgängeralben. Auch 4x4=12 fand ich gut. Da macht sich sein vergrößertes Studio durchaus bemerkbar. Auch schön, dass er weiterhin an Kooperationen mit anderen Artists festhält.

Mein persönlicher Favorit ist The Veldt. Was auch an der schönen Geschichte hinter dem Track liegen mag. The Veldt entwickelt sich für mich zu einemder schönsten Progessive House Tracks, die seit Jahren entstanden sind. Für mich ist der Titel sein persönliches Meisterwerk.
Wer Deadmau5 noch nicht kennt oder ihn gerade erst entdeckt hat, ist mit >album title goes here< sehr gut aufgehoben. Aber auch Veteranen, die seinen Weg seit Jahren verfolgen, werden um den Kauf dieses Albums nicht drumherum kommen.
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am 2. Oktober 2012
Rezension geschrieben von Maximilian Stapf.

Deadmau5 sollte jedem ein Begriff sein, der sich nur ansatzweise mit edm beschäftigt hat. Seit Jahren ist er eine der absoluten Größen in Genres wie Progressive House und Electro.
Anders als sein vorheriges Album, ist dieses Album etwas ruiger geworden, was heißt: Mehr Progressive weniger Electro. Gefällt mir ehrlich gesagt ganz gut. Lehnt sehr an Deadmau5's erstes Album an. Außnahme ist hier Maths, was mittlerweile, nach 2 Jähriger Reise durch diverse Videoplattformen endlich in gute Qualität seinen Weg auf eine Scheibe des großen Meisters gefunden hat. Lieblingssongs hab ich keine wär ja auch absurd, da man Deadmau5's Alben immer als eine großes Ganzes sehen muss. Sozusagen ein Gesamtmeisterwerk.

Fazit: Musik in seiner schönsten Form: Pur. Lebendig. Innovativ.

Tipp: Wem dieses Album zusagt, sollte sich Zedd's erstes Album Clarity definitiv nicht entgehen lassen.
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am 25. September 2012
Erst mal möchte ich Fans der Maus raten, sich nicht blindlings von den bisherigen Rezensionen beeinflussen zu lassen- denn eine "eindeutige Kaufempfehlung" kann ich nicht abgeben, ohne nicht einige Worte der Warnung zu sprechen. Ich werde aber zu erst die Tracks im einzelnen bewerten und meine (ersten) Gedanken aufschreiben, die mir beim Hören so kommen:

1. Superliminal (3/5): Wie schon erwähnt, erinnert der sehr düstere Opener direkt an "FML"- klar, bei den Synths und den Snare bleibt das nicht aus. Trotzdem meines Erachtens nach nicht so gut wie der Opener des zweiten Albums von deadmau5, da er für mein Empfinden zu eintönig und eben weniger inspiriert wirkt. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich auf diese, naja, ich bezeichne sie als "Laser-Synths" (ich hoffe jeder weiss, was ich meine) wie sie eben bei "FML" oder auch "Genesis" von Justice vorkommen, stehe :P

2. Channel 42 (5/5): Eines der besten Lieder auf dem Album, hat es mir bei erstmaligem Hören noch nicht so gut gefallen, tendiert es von Mal zu Mal mehr Richtung Lieblingslied bei mir, Ähnlichkeit zu "Some Chords" (weniger) und "Ghosts 'n' Stuff" sind- wie ebenfalls schon in einer anderen Rezension erwähnt- vorhanden, aber das soll nichts Schlechtes, sondern etwas Gutes bedeuten, denn "Channel 42" ist in keinem Fall ein 2. "Ghosts 'n' Stuff" oder der klägliche Versuch! Im Gegenteil, es ähnelt diesem in der Hinsicht, dass es vom Sound her einfach Spaß macht zuzuhören und man Lust hat, sich zu bewegen. Ich persönlich finde diese Kollaboration mit Wolfgang Gartner auch besser als die vorherige von "4x4=12": "Animal Rights". Meiner Meinung nach wäre "Channel 42" der bessere Opener gewesen, trotzdem hört es sich als Track 2 genauso gut an- warum, darauf komme ich später zu sprechen.

3. The Veldt (5/5): "The Veldt" war als Single bereits vor dem Album erhältlich, die Entwicklung des Tracks war per Livestream mit anzuschauen- bei meinem ersten Hören DER Lichtblick, dass deadmau5 wieder mehr Musik in Richtung "Random Album Title" macht als es in letzter zeit der Fall war (4x4=12, die Singles danach und die ganzen unveröffentlichten Tracks auf seiner Soundcloud-Page). Im Endeffekt bin ich ganz froh drum, dass er ein so individuelles neues Album herausgebracht hat, Random Album Title 2 wäre mit Sicherheit nicht so interessant geworden. Trotzdem muss ich sagen, auch wenn ich das nicht in die Bewertung einfließen lasse, dass ich "The Veldt" einfach schon zu oft gehört hatte, bevor das Album erschienen ist, daher hat es bei mir schon ein wenig Glanz verloren. Sehr schade, denn es ist eins von deadmau5' besten Liedern.

4. Fn Pig (2/5): "Get in The Cart, Pig" (zur Info: Das war ein unfertiges Lied, welches eben die ersten 2:50 Minuten von Fn Pig bildet) fand ich immer sehr schön, die trancigen Synths haben ein wunderschönes Intro für einen guten Song dargestellt: Ich hatte mir Potenzial à la Then We Stood Still, welches später zum Megahit Strobe wurde, erhofft, auch wenn es eben unfertig war. Als ich dann die Premiere von Fn Pig gehört habe, war ich maßlos enttäuscht: Die 8-Bit Synths finde ich noch ansprechend, aber darauf folgt ein recht eintöniger House-Beat, der mich sehr an 4x4=12 erinnert. An sich ist das völlig okay, meiner Meinung nach hätte auch hier noch ein bisschen mehr Ausarbeitung stattfinden können, aber damit könnte ich leben, wäre es ein eigenständiger Track. Aber es ist nun mal "Get in The Cart, Pig", an das sich dieser Beat reiht- und das passt meiner Meinung nach überhaupt nicht, weil es für mich klingt, als wären es zwei unterschiedliche Lieder. Daher eine unwürdige Fertigstellung von "Get in The Cart, Pig" und nur 2 Sterne für das verschenkte Potenzial.

5. Professional Griefers (5/5): Aggressiver Beat, erinnert mich ein kleines Bisschen an "A City in Florida", gefällt mir aber noch besser. Die Vocals missfilen mir anfangs, gefallen mir jedoch mittlerweile so gut, dass ich nicht mehr sagen kann, ob mir die vorher bekannte Instrumental-Version besser gefällt. Das Lied haut einfach rein!

6. Maths (3/5): Hm. Hm war schon der Gedanke, der mir kam, als ich "Maths" das erste Mal gehört hab. Ich finde die Melodie nicht sehr ausgereift, mir kommt jedes Mal der Gedanke "Das könnte ich auch" (Wer jetzt sagt: "Warum hast du's nicht gemacht?" Wird von mir persönlich mit einem Stein erschlagen :P). Ich hoffe, was ich meine, ist nachvollziehbar, denn die vorhandene Melodie finde ich nach einiger Zeit recht monoton und variiert nicht besonders. Hinzu kommt, dass "Maths" eigentlich schon auf 4x4=12 sein sollte, aber nicht ganz fertig war... Wie auch immer, das lasse ich nicht mit einfließen. Ebenfalls nicht die Tatsache, dass auch das Lied bereits im Februar als Single erschienen und deswegen schon bekannt ist.

7. There Might Be Coffee (4/5): Ich fühle mich, als würde ich in den 80ern irgendwo unter Palmen in einem Cabrio fahren, wenn ich dieses Lied höre. Es klingt toll, abwechslungsreich und "Old School"- macht also Spaß! Keine 5 Sterne weil mir irgendwas fehlt, ich weiß leider nicht was.

8. Take Care of The Proper Paperwork (1/5): Auch hier möchte ich einen Begriff benutzen, den Andere schon verwendet haben: Experimentell. Ich steh überhaupt nicht auf diese Art von Musik (ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll), mir fehlt die Struktur und überhaupt... Ich weiß nicht, ich würde es gerne besser bewerten, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich nie (!) aus einer laune heraus sagen: "Jetzt höre ich mir mal 'Take Care of The Proper Paperwork' an!"- Daher nur 1 Stern.

9. Closer (3,5/5): (Kurze Anmerkung: Ich wollte eigentlich keine "X,5/5" Bewertungen geben, aber mir bleibt einfach nichts anderes übrig) Closer ist ein schöner, etwas dunklerer Track, der im Laufe der Zeit ein wenig aufgehellt wird- erinnert mich ein wenig an "HR 8938 Cephei", auch wenn der meiner Meinung nach noch ein wenig düsterer ist und für meinen Geschmack ein wenig zu sehr versucht wie "Strobe" zu sein. Aber wie auch immer, Closer war schon auf der Soundcloud-Page zu hören und hat mir auch da gefallen. Ein gutes Lied!

10. October (5/5): Eins meiner Lieblingslieder vom Album. Trancig, ebenfalls schon länger bekannt aber nie veröffentlicht, war "October" ebenfalls für 4x4=12 geplant und sollte mit den Lyrics ausgestattet werden, welche später "Raise Your Weapon" zu dem wunderschönen Lied machten (Habe ich jedenfalls mal gelesen). Dass das Ganze aber auch mit October hätte funktionieren können, ist seit der Live-DVD der mau5 bekannt. So ist October ein schön dunkler Trance-Track, der mich, wie der Name bereits verrät, an einen dunklen Herbsttag erinnert. Hat auch perfektes Aufdreh-Potenzial (vor allem im Auto :P).

11. Sleepless (3/5): "Sleepless" leitet den Genrewechsel vom typischen House/Trance/Electro/Whatever-Style von deadmau5 zu einem auf Deadmau5-Alben bisher unbekannten Stil (den ich auch nicht recht zu beschreiben vermag). Ebenfalls schon (aber noch nicht allzu lang) auf Soundcloud verfügbar, klingt "Sleepless" wunderbar melancholisch, die Roboter-Vocals unterstützden das Ganze großartig. Nur 3 Sterne, weil mir das Ganze auf einem deadmau5-Album nicht ganz passt.

12. Failbait (3/5): Ich liebe deadmau5. Ich mag Cypress Hill. Eine wunderbare Kombination also. Ist es auch, der Track ist auch gut gelungen, aber es ist nun mal Hip Hop (daher der durch "Sleepless" langsam eingeleitete Wechsel im Genre), und ich habe mir ein deadmau5-Album gekauft, da erwarte ich den altbekannten Stil mit neuen Zügen und Facetten, keinen Hip Hop. Das Ganze ist einfach zu wenig deadmau5 (Er hat den beat gemacht, aber der Rap steht nun mal im Vordergrund), ich weiß nicht wie viele der Hörer was damit anfangen können, aber sowas hat mich auch bei "Plastic Beach" von den Gorillaz gestört- es wirkte wie eine Compilation unterschiedlicher Künstler zu unterschiedlichen Themen in einem Genre, nicht wie die Gorillaz. Das ist natürlich von der Musikrichtung nicht wirklich zu vergleichen, aber soll meine Position verdeutlichen.

13. Telemiscommunication (3/5): Irgendwie ruhiger, aber doch cahtoischer Beat (vom Genre "Sleepless" ähnlich), dazu hektischer Gesang/Sprechen, um ein Telefongespräch zu simulieren und wohl ein bisschen Kritik an modernen Kommunikationsmethoden und der Hektik des Alltags zu üben. Ist ganz gut anzuhören, aber aus den selben Gründen wie bei "Sleepless" und "Failbait" nur 3 Sterne. Als letzter Track des Albums unter den Umständen ganz gut, sowas wie "Strobe" kann man sich immer wünschen, es wird aber wohl nie mehr vorkommen und würd in dem Fall auch wieder einen Genrewechsel bedeuten und überhaupt nicht passen.

Mein Fazit zum Album: Wie aus der Rezension herauszulesen ist, ist es ein doch sehr untypisches Album wie ich finde: Die letzten drei Lieder sind vollkommen anders als wir es von den vorherigen Alben deadmau5' gewohnt sind. Das mag nicht schlecht sein, denn Abwechslung tut gut und warum sollte man denn nicht mal was Neues probieren? Naja, weil ich ein deadmau5 Album kaufe. Weil ich auf einem Album von Joel Zimmerman nun mal erwarte, dass ich besten Progressive/Electro House/Trance/Electro etc. geliefert bekomme, den ich auch mal mehr, mal weniger zu hören kriege, aber dann kommen eben diese drei letzten Lieder, die so völlig anders sind. Wer der Mau5 auf den ganzen Social Media-Seiten folgt, auf denen er so vertreten ist, kennt die meisten Tracks schon. Aber auf einer Seite wie Soundcloud, auf der ein Lied wie "Sleepless" ebenso hochgeladen wurde wie andere, recht bedeutungslose Versuche von Musikstücken, die danach anscheinend nie mehr angerührt wurden, denkt der normale Hörer ja nicht: "Oh, dieses 'Sleepless', das ist ja mal was Anderes! Das kann ich mir auf dem nächsten Album vorstellen!" Nein. Dort kennen wir die Lieder, finden sie vielleicht auch gut, manche mehr, manche weniger, aber es ist eben kein Album. Wir bezahlen nicht dafür, wir warten nicht ungeduldig darauf. Diese Lieder werden hochgeladen, Joel schreibt "Hier ist ein neues Lied/Sample/Beat/wasauchimmer", man klickt drauf, denkt sich seinen Teil und das war's. Aber so höre ich eben kein Album. Ein Album muss für mich ein in sich schlüssiges Werk sein, das Spaß macht, zusammenpasst; dass mich in seinen Bann zieht wenn es anfängt und ein wenig traurig macht, wenn es aufhört, einfach weil es zu Ende ist.
Aber das ist das Problem bei "Album Title Goes Here": Das tut es nicht. Es ist eine Sammlung von Liedern, die vielfältig, hervorragend und unterhaltend sind, aber es entsteht kein wirklicher Fluss. "Album Title Goes Here" ist anders als die drei Vorgänger ein ungemischtes Album, das heißt die Lieder gehen nicht flüssig ineinander über. Bei 4x4=12 waren diese Übergänge teilweise nur so gelöst, dass sich das Ende des einen Liedes und der Anfang des nächsten überlappt haben, aber selbst das hätte mir besser gefallen als diese Aneinanderreihung von einzelnen Liedern.
Und genau hier liegt das Hauptproblem der neuen deadmau5-Scheibe: Spätestens ab "Sleepless" ist eben kein Zusammenhang zum vorherigen Album mehr vorhanden, das Album schlägt einen völlig neuen Stilweg ein, der von anderen deadmau5-Alben unbekannt und auf mich zumindest anfangs etwas befremdlich wirkt.
Daher nur eine beschränkte Kaufempfehlung, damit die Enttäuschung nachher nicht so groß ist, wenn man wie ich ein typisches Werk der Mau5 erwartet und dann etwas bekommt, dass man nicht als "fremd" aber auch nicht als Gewohntes bezeichnen kann.
Trotzdem möchte ich das Album nicht schlechter machen als es ist, viele Tracks sind große Klasse, die meisten anderen sind mindestens gut, passen aber meiner Meinung nach nicht ins Konzept, daher meine Bewertung:

Durchschnittsbewertung Lieder: 3,5/5
Dieser Durchschnittswert wird dem Album aber nicht gerecht, denn die guten Lieder die vorhanden sind, sind nunmal besser als 3,5- deshalb kann ich das so nicht gelten lassen, auch wenn es eben oben genannte Kriterien gibt, die mich stören und die Bewertung negativ beeinflussen, so ist es meiner Meinung nach nicht gerecht, die einzelnen Lieder schlechter zu bewerten, weil das Album (aus meiner Perspektive) nicht so gut zusammenpasst wie die Vorgänger. Daher 4 Sterne von mir.
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am 3. Dezember 2013
In diesem Review möchte ich mich mit dem Album ">album title goes here<" von dem Künstler Joel Zimmerman, besser bekannt als "deadmau5" beschäftigen. Dieses Album findet seinen Platz in der elektronischen Musikrichtung und ist weltweit als CD und als Download erhältlich.

Das bereits sechste Studioalbum wurde am 21. September 2012 veröffentlicht und hat sich das letzte Jahr oft verkauft. Es erschien in Kanada und den USA unter dem Label "Ultra Records" und in anderen Ländern unter "Virgin Records" und "mau5trap", welches sein eigenes Label ist. Dies ist außerdem seine letzte Veröffentlichung unter "Ultra Records". Auf den 16 Titeln und den zwei Musikvideos sind Künstler wie Gerard Way oder Wolfgang Gartner zu hören.

Das Cover zeigt den Kopf der Katze von Joel "Prof. Meowingtons", welche aus dem Logo schaut, und mit einem dunkelgrünen Hintergrund macht das Design passend zu den vorigen Veröffentlichungen von "deadmau5" einen modernen Eindruck.

Der erste Song "Superminimal" lässt das Album bereits sehr elektronisch und bedrohlich starten. Die Stimmung des Albums wendet sich aber ab dem dritten Song, welcher von einem Fan eingesungen wurde. Hier kann man in eine wunderbare Welt hören und durch das dazugehörige Musikvideo auch einblicken. Wenn man sich länger mit dem Video zu "The Veldt" und dem gesungenem Text befasst, ist es allerdings problematisch zu erkennen, was die beiden Künstler vermitteln wollen. Möglicherweise ist genau das der Grund, warum der Song so erfolgreich ist.

Die typische harte elektronische Tanzmusik nimmt seinen Lauf und die nächsten Songs verführen den Hörer leicht dazu den Fuß mit dem Takt zu bewegen. Darunter ist auch der erfolgreiche Song "Professional Griefers", welcher ebenfalls ein Musikvideo besitzt und eine kürzere Version für das Radio am Ende das Albums bereit hält.

Das Album geht somit im gleichen Stil weiter, was einigen Zuhörern zu langweilig werden wird. Drei der noch folgenden Songs geben zwischendurch einen experimentellen Zusatz und abschließend ist neben einem Remix noch eine Live Version von dem älteren Song "Strobe" zu hören, welcher große Beliebtheit unter den Fans hervorgerufen hatte.

Mir hat das Album sehr gefallen und es wird nicht langweilig, wobei das nicht bei jedem der Fall sein wird. Wer von analogen Synthesizern und komplexen Sounds fasziniert ist, sollte aber reinhören. Der Preis von 9,99€ (iTunes) ist meiner Meinung nach in Ordnung, doch ich empfehle jedem vor dem Kauf sich die kostenlos verfügbaren Beispiele anzuhören.
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am 3. Februar 2013
Ich bin vor ungefähr 1 Jahr rein zufällig auf deadmau5 gestoßen, weil ich nach neuen Sounds in der elektronischen Musik suchte...Und, was soll ich sagen, ich bin nicht enttäuscht worden und habe mir sofort alle verfügbaren Alben runtergeladen!! Der Sound von deadmau5 ist alles andere als mainstream und so eindringlich. Jeder Titel ist anders gestaltet, enthält andere verschiedene Stilrichtungen...Es wird nie langweilig!!Habe bis jetzt noch nichts vergleichbares gefunden...
Das neue Album setzt den vorherigen noch eins drauf, finde ich - einfach herrlich! Besonders "Closer" hat es mir angetan und ich habe mich riesig gefreut, es auf diesem Album zu finden. Ich hatte nämlich auf "SoundCloud" schon vor einiger Zeit eine erste Kurzfassung gehört, die mich umgehauen hat. Er hat es noch ein wenig abgewandelt, ist aber trotzdem oder gerade deswegen der Hammer!!
Also, hört rein und lasst Euch überzeugen!!
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am 13. Januar 2013
Das Album ist Super! Mir gefällt jedes Lied und für den Preis von 18 Euro lohnt sich das alle mal. Außerdem is die CD Super verpackt und das Album ist kreativ gestaltet.
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am 1. Februar 2013
Titel von deadmau5 kann man anhand der Stuktur aus 3 Räumen weiter erkennen. Das ist allerdings nicht negativ gemeint, im gegenteil; deadmau5 haut hier mal wieder ein Stück raus mit der Qualität und Intensität wie "Strobe". Manche der Titel sind wieder mit Gesangsparts, was sehr gut hineinpasst. Auch ein experimentelles Rap-Stück mit Cypress Hill findet sich auf der Platte. Oldschool, gebaut aus dem Repetoir von deadmau5 - ich finde es einfach genial. Im Vergleich zu 4x4=12 finden sich wenige "Banger" auf der Platte, allerdings gibt es immernoch genug Lieder welche auch den letzten aus den Socken hauen. Alles in allem ein klasse Teil.
Den einen Stern habe ich abgezogen, da ich die genannten "Banger" a lá 4x4=12 vermisse, allerdings sind manche Titel wieder so schön dass es eigentlich 4 1/2 sterne sein müssten.
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am 24. September 2012
Ich kann mich meinen Vorpostern nur anschliessen.
Eine Klasse Album .Für deadmau5 Fans und die , die es werden wollen ,ein Muss !!!!Pflichkauf !!!!

Favoriten für mich Channel 42 ( mit Wolfgang Gartner dessen Album ich auch nur empfehlen kann!), The Veldt ( die Vocals von Chris James passen einfach und der Text basierend auf Ray Bradburrys Kurzgeschichte " Das Kinderzimmer "),Fn Pig,Professional Griefers,
There might be coffee,Closer ......... ( eigentlich die ganze Scheibe )

sehr cool auch der Track mit Cypress Hill !!!!!!!!!

..und bei Closer wurde sich dann mal beim Score von " Unheimliche Begegnung der dritten Art " bedient..

Alles in allem, wer seine Vorgänger Alben mochte kann hier problemlos zugreifen....
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am 15. November 2012
Nach einem eher enttäuschenden "4x4=12" besinnt sich Joel Zimmermann aka deadmau5 wieder auf seine Ursprünge und liefert mit >album title goes here< ein vollauf überzeugendes Album der alten Schule ab.
Die Tracks sind abwechslungsreich und können mit tanzbaren Beats und wunderschönen Melodien glänzen. Filler sucht man hier vergeblich, jeder Titel ist auf seine Weise erstklassig.
Besonders erwähnenswert finde ich aber die Produktionsqualität: alle Tracks sind einfach perfekt abgemischt! Ich weiß nicht, wie deadmau5 es macht, aber hier klingt alles etwas klarer, etwas knackiger als bei der Konkurrenz. Hohe Frequenzen lassen sich immer kristallklar heraushören, die Bässe klingen tief und satt.

Unterm Strich eine klare Kaufempfehlung!
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