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5.0 von 5 Sternen Wehmütige Erinnerungen
21. Oktober 1979, gegen neun Uhr abends: Supertramps Roger Hodgson steht, mit einer akustischen Gitarre vor dem Bauch, von einem einsamen farbigen Spot beschienen, auf der ansonsten abgedunkelten Bühne der Stadthalle in Bremen und beginnt zu singen: 'Even in the quietest moments I wish I knew what I had to do ...'.

Nach dem Erkennungsbeifall singen...
Veröffentlicht am 6. November 2012 von H.Schwoch

versus
64 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Technische Beurteilung
.
DVD / Supertramp - Live in Paris 1979

In den Vor-Rezensionen war zu lesen...
# "Der Sound ist der Hammer."
# "Der Sound ist amtlich."
# "Der Sound ist absolut fantastisch."
# "Der Ton ist Spitze."
# "Auch der neue 5.1 Sound kann sich hören lassen."
# "Tontechnisch gibt es imho überhaupt nichts auszusetzen."
#...
Veröffentlicht am 25. September 2012 von SubstanzCheck


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150 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wehmütige Erinnerungen, 6. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Supertramp - Live in Paris 1979 (DVD)
21. Oktober 1979, gegen neun Uhr abends: Supertramps Roger Hodgson steht, mit einer akustischen Gitarre vor dem Bauch, von einem einsamen farbigen Spot beschienen, auf der ansonsten abgedunkelten Bühne der Stadthalle in Bremen und beginnt zu singen: 'Even in the quietest moments I wish I knew what I had to do ...'.

Nach dem Erkennungsbeifall singen Hunderte der etwa 8000 Zuschauer im ausverkauften Saal mit, während die anderen entrückt und schweigend der hellen, klagenden Stimme lauschen. Plötzlich brennen fast zugleich ein gutes Dutzend Feuerzeuge, ihre kleinen Flammen durchbrechen die im Zuschauerraum herrschende Finsternis. Innerhalb von Sekunden ist die Halle ein Lichtermeer aus Feuerzeugen, Streichhölzern und Wunderkerzen. Es läuft einem eiskalt den Rücken hinunter, man blickt den Nebenmann an, er lächelt - man versteht, ohne etwas zu sagen: kollektive Glücksseligkeit für ein paar flüchtige Minuten. Unvergessliche Minuten.

Knapp sechs Wochen später: Supertramp, 1979 mit dem Album BREAKFAST IN AMERICA zur erfolgreichsten Rockband der Welt aufgestiegen und seit mittlerweile neun Monaten ununterbrochen auf Tournee, spielen für vier Abende hintereinander im Pariser 'Pavillon'. Ihr dortiger Auftritt am 29. November wird aufgezeichnet und mündet später in eines der meistverkauften Live-Alben aller Zeiten: PARIS schafft es 1980 bis auf Platz 12 in den USA, Platz 7 in England und gar Platz 5 in Deutschland.

Dass am 1. und 2. Dezember in Paris auch vier Kameras laufen und die Show in bewegten Bildern festhalten, weiß außer der Band selbst und dem anwesenden Publikum jahrzehntelang fast niemand.

Warum dort aufwändig mitgefilmt wurde, bleibt bis heute unklar. Wollte man vielleicht einen Kinofilm daraus machen? Verkaufsvideos waren jedenfalls damals noch lange nicht in Mode; besaßen doch 1979 nicht einmal 0,5 % der bundesdeutschen Haushalte einen jener damals sündhaft teuren Videorekorder (und in vielen anderen Ländern sicherlich noch erheblich weniger).

Rockkonzerte waren in den 70ern zuallermeist singuläre Ereignisse, deren optische Eindrücke lediglich in den Köpfen der Besucher weiterlebten.

Dreiunddreißig Jahre nach jenem Event in Bremen liegt nun ein DVD-Cover vor mir: SUPERTRAMP LIVE IN PARIS '79. Ich kann das irgendwie noch nicht wirklich fassen. Sollte die Erinnerung an das Bremer Konzert nun tatsächlich nach all den Jahren vollkommen unerwartet durch Ton UND Bild wieder lebendig werden?

Ich lege die DVD in den Player, und schon wenige Minuten später ist alles in mir wieder auf 1979 geschaltet: Ich bin zwanzig Jahre alt, meine fünfzehnmonatige Wehrdienstzeit ist gerade mal seit gut drei Wochen beendet, und mein Fachhochschulstudium hat vor drei Wochen begonnen. Die Zeit in der Kaserne in Neumünster steckt noch tief in mir. Irgendwie bin ich innerlich noch dort bei den Jungs. Was wird aus meinem weiteren Leben werden? Habe ich die richtigen Entscheidungen getroffen? Und in dieser Verfassung stehe ich, umgeben von ein paar Freunden, in der Bremer Stadthalle, wo Supertramp, eine meiner absoluten Lieblingsgruppen, routiniert das x-te Konzert seit dem 16. März absolviert.

Die Show ist ziemlich perfekt. Die Band ist vollkommen eingespielt. Supertramp produzieren keine Musik für Grobmotoriker, sondern für Menschen, denen Komplexität ebenso viel bedeutet wie Eingängigkeit, denen instrumentale Finesse ebenso wichtig ist wie melodische, und die ihren Genuss daraus ziehen, dass die Stücke und der Sound annähernd den Vorlagen der Studioaufnahmen entsprechen. Die Komponisten, Leadsänger und Keyboardspezialisten Rick Davies und Roger Hodgson, der Showman und fabelhafte Blasmusikant John A. Helliwell, das tighte Rhythmusgespann Dougie Thomson (Bass) und Bob C. Benberg (Drums) sowie das sechste Bandmitglied, der Soundingenieur Russel Pope, machen qualitätsmäßig keine Gefangenen.

Auch die Lightshow ist für damalige Verhältnisse atemberaubend. Queen fahren 1979 zwar gigantische, aber sehr kalte Lichtkaskaden auf, das Electric Light Orchestra badet geradezu im Licht und hat sogar ein Raumschiff oberhalb der Bühne zu bieten. Danach kommen dann aber auch schon Supertramp. 50 Tonnen Anlage, 372000 Watt Licht und 30000 Watt Musik.

Obwohl: Eigentlich genügen der Band ein Sonnenschirm (seit dem Album CRISIS? WHAT CRISIS? von 1975 obligatorisch) und ein Garderobenständer für die Glitzerjackets von Anthony Helliwell, um dem Zuschauer vollkommen eindeutig zu signalisieren: Dies können nur Supertramp sein. Genial einfach, einfach genial.

Dazu gibt es punktgenaue Spots auf den jeweiligen Haupakteur (Gänsehaut!), totale Dunkelheit auf der Bühne zwischen den Songs (Gänsehaut!) und einige wenige Filmeinspielungen auf einer großen Leinwand bei Stücken wie "Fool's Overture" oder "Crime Of The Century" (Gänsehaut!). Zwei-, drei Mal tanzen Crewmitgieder als Gorilla, Riesenbanane, Charlie Chaplin oder sonstige Figuren über die Bühne. Das macht zwar wenig Sinn, bringt aber Abwechslung ins Geschehen.

Außer Helliwell kommuniziert keiner in der Band mit dem Publikum. Roger Hodgson ist augenscheinlich zu schüchtern, um den Entertainer zu spielen. Das stört aber niemanden. Eher schon fühlt man mit ihm. Und Rick Davies macht schon mit seinen verzerrten Gesichtsausdrücken deutlich, dass er sich ausschließlich auf die Darbietung der Musik konzentriert. Allerdings beschränkt sich auch sein Kontakt mit den anderen Bandmitgliedern auf das Notwendigste. All das sieht und spürt man in den vielen Close-Up-Aufnahmen der DVD sehr deutlich.

Der blutjunge Journalist Niko Lafrentz durfte damals für die Zeitschrift 'Musik JOKER' Supertramp vierzehn Tage lang durch Deutschland begleiten. Seine jugendliche Begeisterung kannte kaum Grenzen, doch einmal schrieb er einen verräterischen Satz. Oder vielmehr zitierte er John Helliwell: 'Weißt du, durch den Erfolg von BREAKFAST IN AMERICA lag eine so große Belastung auf uns, daß sich das Klima in der Gruppe verkrampfte. Besonders zwischen Roger und Rick. Viele verstehen es falsch, dass Rick die ersten Tage nicht bei der Gruppe ist und immer privat zu den Auftritten reist. Man redet dann schnell von Krise und Auflösung. Das ist Blödsinn'.

Bekannt wurde auch, dass Davies auf jener Tournee stets in anderen Hotels wohnte als die anderen Mitglieder. Der erste Riss war da. Vier Jahre später würde Roger Hodgson die Band verlassen und damit ihren kommerziellen Niedergang einleiten. Doch das war in jenen Erfolgstagen 1979 nicht einmal für Eingeweihte voraus zu sehen. Und das Publikum der Supertramp-Shows ahnte davon schon gar nichts.

Die DVD von den Pariser Konzerten bietet einen guten, vollen Stereosound (über 5.1 kann ich mangels entsprechenden Equipments nicht urteilen) und eine sehr zufriedenstellende Bildqualität. Mit all dem, was heutzutage technisch realisiert werden kann, ist es selbstverständlich nicht zu vergleichen. Doch darum geht es hier auch nur am Spielfeldrand.

Was viel mehr zählt, ist zum einen die Gewissheit, völlig unerwartet einem rockhistorisch nicht unbedeutenden Ereignis beizuwohnen, und, wenn man damals selbst ein Konzert jener Tournee erlebt hat, das intensive Gefühl einer wunderbar wehmütig-schmerzlichen Erinnerung an die eigene Jugend.

Wie sagte damals John Helliwell abschließend im 'Musik JOKER': 'Das einzige, was man von uns in Zukunft hören wird, wird eine Live-LP sein, die wir gerade bei den Konzerten mitschneiden'. Von einem Konzertfilm war dabei keine Rede. Nun ist er da. Und das ist einfach wunderbar.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich erscheint dieses Zeitdokument..., 26. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Supertramp - Live in Paris 1979 (DVD)
...der unglaublichen Livequalität von Supertramp. In den Achzigern gab es drei Livealben, die damals so ziemlich jeder in seiner Plattensammlung hatte und alle waren nach ihren Auftrittsstätten benannt: Berlin (BJH), Budapest (Manfred Mann's Earth Band) und natürlich Paris (Supertramp). Und nun bekommt dieses so vertraute Tonerlebnis bewegte Bilder in Form des zugehörigen Konzertes spendiert. Es macht wahre Freude, dieses legendäre Livekonzert fast in voller Gänze endlich sehen zu können, die Spielfreude der Musiker zu bewundern und den daraus resultierenden tollen Sound - noch gänzlich ohne Samples oder Sequenzer auskommend. Die Qualität der Bildaufnahmen sind freilich auf dem Niveau der damaligen Zeit, weshalb die DVD Ausgabe vollkommen genügt.
Wer "Paris" gut kennt, dem wird auffallen, dass die meisten Titel auf der DVD nicht mit den Liveversionen der Platte/CD übereinstimmen - was für den Fan ein zusätzlicher Kaufanreiz sein sollte. Das liegt daran, dass es vier aufeinanderfolgende Auftritte in Paris gab und die ersten Zwei hauptsächlich für die Platte/CD verwendet wurden und der Dritte für die Filmaufnahmen.
So nun genug geschrieben, ab hier gilt: Uneingeschränkte Kaufempfehlung für Supertrampliebhaber und solche die es werden möchten.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kult !, 25. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Supertramp - Live in Paris 1979 (DVD)
Also ich muss sagen, dass ich angenehm überrascht bin: Dieses Konzert ist Geschichte, kennt jeder anspruchsvolle Musikliebhaber. Der Sound auf der CD war schon erste Sahne. Hier auf der Video-DVD ist er ähnlich gut, aber zudem noch satter - insbesondere was die Songs anbelangt, die seinerzeit auch auf der LP/CD veröffentlicht wurden. Das Bild ist natürlich nicht in HD-Qualität, ist aber nachvollziehbar, denn die Aufnahmen sind über 33 Jahre alt. Und trotzdem - auch hier bin ich angenehm überrascht, erst recht wenn man berücksichtigt, dass das Material fast verbrannt über 30 Jahre auf dem Dachboden des Drummers der Band gelegen haben soll.

Absolute High-Light: School, Crime Of The Century, Rudy und FoolŽs Overture.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begnadet!, 23. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ich das noch erleben darf, Supertramp live in Paris in Bild und Ton, unfassbar!

Als Vorbesteller habe ich die Blu-Ray heute schon erhalten und natürlich sofort gesichtet, hier mein Urteil kurz und knapp:

Das Bild ist dem Alter entsprechend absolut okay. Klar hätte ich mich gefreut wenn es einer Blu-Ray gerecht geworden wäre, aber ich freue mich mehr darüber das ich dieses Konzert überhaupt mal zu Gesicht bekomme!

Die Farben wirken etwas blass und es ist durchgehend körnig (mal mehr mal weniger), aber das liegt sicherlich auch an den verschiedenen Kameraeinstellungen und der teils dürftig ausgeleuchteten Bühne.

Während dem Konzert kommen unregelmässig, zum Song passende Einspieler und Bilder in schwarzweiss. Dies stört jedoch absolut nicht. Diese Einspieler wurden ohnehin während dem Konzert im Hintergrund der Bühne eingeblendet.

Der Ton ist Sahne! Sämtliche Instrumente und vor allem der Gesang kommt glasklar rüber und die Bässe sind knackig!

Da einiges an Filmmaterial verschollen ist, wurden die fehlenden Titel mit Computeranimationen & Bildern zu Videoclips aufbereitet (zu finden unter "Bonus Tracks").

Fazit: Ich bin voll und ganz zufrieden und kann jedem Supertramp-Fan dieses begnadete Stück Zeitgeschichte nur wärmstens empfehlen.
Wer eine Blu-Ray in Referenzklasse erwartet wird enttäuscht sein, wer Supertramp liebt, das Album damals rauf und runter gehört hat, der wird begeistert sein.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sprachlos! Unfassbar ! Großartig!", 24. August 2012
Von 
nina95flocke "nina95flocke" (Buchholz, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir fehlen die Worte ! Welch ein großartiges Konzert ! Tränen in den Augen...vor Freude. Schade, dass es nur fünf Punkte geben kann. Nach jahrzehntelanger Wartezeit endlich zu sehen. Von den vielen Konzerten, die ich besuchte, das beste Konzert, das ich (damals 1979 in Bremen) je erleben durfte. Das ist perfekte Pop-Musik, die sich auch heute noch so frisch wie damals anhört. Echte Vollblut-Musiker, authentisch und Könner, jeder auf seine Art und Weise. Der Ton ist Spitze und zeigt, welch große Klasse Supertramp zu diesem Höhepunkt Ihres Schaffens und Ihrer Kreativität hatten.
Das Bild ist absolut i.O.. Diese DVD/Bluray sollte jeder Pop-Fan in seiner Sammlung haben. Nicht nur die "Oldies" von damals. Kaufen !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans ein Must-Have, 20. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Videoqualität ist teilweise recht dürftig, maximal mäßig bis duchschnittlich, die Soundqualität dafür recht gut. Als das Konzert aufgezeichnet wurde, hatte man noch nicht an die heutigen Möglichkeiten denken können. Trotzdem fängt es toll die Live-Atmosphäre ein und es macht Spaß, hier einzutauchen.

Roger Hodgson hatte sich ja gegen die Veröffentlichung des Videomaterials verwahrt, was absolut unverständlich ist, ebenso war Rick Davies (oder eher seine Frau, die ja jeder Einigung der beiden Musiker als Managerin von Supertramp den Riegel vorschiebt)gegen die Publikation.

Was wäre uns Fans da verloren gegangen...

Für damalige Verhältnisse war die Bildqualität vollkommen in Ordnung und tontechnisch wurde mit dem 5.1-Mix eine Menge herausgeholt. Es macht Spaß, sich den kraftvollen und bassbetonten Sound anzuhören und in die Vergangenheit zurückzuwandern. Man bekommt ein Gefühl für die Strukturen der Gruppe, das Verhältnis der Musiker zueinander und zu ihrer Musik. Und speziell Letzteres ist allen anzumerken: Sie sind begeisterte und hochbegabte Musiker. Es gelingt ihnen, die Eingängigkeit und den Ausdruck der Studioaufnahmen ins Konzert zu transportieren und teilweise sogar deutlich zu übertreffen.

Rick Davies beeindruckt mit kraftvoller, blueslastiger Rockröhre und ausdrucksstarkem Pianospiel, Roger Hodgson mit Falcett in den höchsten Tönen und sehr einfühlsamen Melodien, die übrigen Musiker John Helliwell, Bob Siebenberg und Dougie Thomson tun das ihre, um das Erlebnis zu pefektionieren. Es ist wie bei Abba, zwar aus einem ganz anderen Musikgenre, aber ähnlicher Entwicklung - zusammen ist alles stimmig und die gegenseitige Ergänzung bietet den besonderen Reiz dieser Musik und die Einzigartigkeit des Sounds, jeder für sich kann diese Stimmung nicht alleine einfangen (auch wenn speziell Roger Hodgson in Montreal z.B. seinen hohen Anteil am Erfolg zeigen konnte). Beide Hauptprotagonisten können auch ohne einander mit anderer Begleitung gute Musik prouzieren, aber nur gemeinsam kommt die geballte Kraft auf, die Supertramp bis 1983 ausmachte.

Unverständlich ist technisch orientierte Kritik daran, dass die einzelnen Lautsprecher - insbesondere der Center - beim Mix nicht genug angesteuert werden. Wer sich daran orientiert anstatt das Konzert zu genießen, kann das Feeling ohnehin nicht nachvollziehen, dass ein wenig mit Wehmut in Erinnerung an (auch eigene) vergangene Zeiten, aber vor allem viel Freude an der schönen, kraftvollen Musik und den Bildern des Auftritts verbunden ist.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So eine Qualität war damals schon möglich, 18. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Supertramp - Live in Paris 1979 (DVD)
Wir wollen aber die Kirche im Dorf lassen, denn es ist VHS-Qualität. Aber diese ist wirklich enorm solide und hält auch auf einem 46 Zoll Fernseher noch gut, wenn man die Zeit der Aufnahme bedenkt.

Ich wollte, Pink Floyd, Deep Purple/Rainbow/Whitesnake, AC/DC, Manfred Mann, Uriah Heep, Led Zeppelin, Frank Zappa, Carlos Santana, Yes, Neil Diamond, The Sweet, Status Quo und viele andere schöne Konzerte mehr wären zwischen 1975 und 1985 in dieser Qualität mitgeschnitten worden.

Wer also nicht da war und Supertramp von 1979 sehen und hören will hat hier noch einmal die Gelegenheit.

Zum Konzert kann ich nur Gänsehaut sagen, ich war 1979 in Frankfurt zwei mal da und es hat sich beide Male rentiert. Eines der großen Konzerte mit Langlebigkeitsfaktor in den Erinnerungen. Die Soundqualität von Supertramp war damals schon wie bei Pink Floyd so nahe an den Studioaufnahmen wie eben in einer Halle möglich und auch das kommt in dem Maß herüber das damals technisch möglich war.

Deshalb auch die volle Punktzahl.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Supertramp - Live in Paris `79 DVD, 20. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Supertramp - Live in Paris 1979 (DVD)
DVD-Review: Supertramp

Live In Paris `79

Supertramp - Live in Paris 1979

Diese absolute Kultaufnahme, die alle Supertramp-Fans ohnehin seit über 30 Jahren als Live-LP im Schrank stehen haben, wurde audio- und videotechnisch sehr gut aufgearbeitet. Geboten werden alle Hits bis zum Erfolgsalbum "Breakfast in America" auf einem musikalisch sehr hohen Niveau. Wer auf den einzigartigen Mix aus Pop - Rock und Jazz mit großen Melodien steht, kann hier nichts falsch machen. Spielfreude, instrumentalesKönnen und die nahezu perfekt vorgetragenen zumeist sehr hohen Vocals machen richtigSpaß. Dazu gehören auch das komplette Design, die Klamotten, die Frisuren und die Tasteninstrumente. Das ist so geil 70er mäßig, alleine das rechtfertigt den Kauf der DVD/Blueray. Die Show lebt von den Musikern alleine. Es gibt nur wenige Lichteffekte, allerdings werden einige zu den Songs passende Videoeinspieler, besonders bei "Crime of the century", für das Publikum geliefert, die auf DVD/Blueray in Fullscreen gezeigt werden. Die Bonustracks sind wegen unvollständiger Videoaufnahmen mit Animationen versehen.

Die Videoaufnahmen mit verschiedenen Kameras und Blickwinkeln wurden bestmöglich restauriert liefern ein gutes Bild, aber natürlich kein HD. Der Sound ist dagegen amtlich. Sehr differenziert und mit ordentlich Punch.

für Fans ein absolutes Muss und in jedem Fall ein wertvolles Zeitdokument über eine Band auf dem Zenit ihres Erfolgs.

Tracklist:
1. French Touch (intro)
2. School
3. Bloody Well Right
4. The Logical Song
5. Goodbye Stranger
6. Breakfast In America
7. Hide Your Shell
8. Asylum
9. Even In The Quietest Moments
10. Give A Little Bit
11. Dreamer
12. Rudy
13. Take The Long Way Home
14. Another Man`s Woman
15. Child Of Vision
16. Fool`s Overture
17. Two Of Us
18. Crime Of The Century
19. From Now On (credits)
Format: PAL
Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1)
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Studio: Edel Germany GmbH
VÖ–: 24. August 2012
Produktionsjahr: 1979
Spieldauer: 133 Minuten

Bandmitglieder aktuell:
Rick Davies - Gesang, Keyboards, Mundharmonika
John Helliwell - Gesang, Holzblasinstrumente, Keyboards, Synthesizer
Bob Siebenberg - Schlagzeug, Perkussion
Official Homepage: [...]

© 16.09.2012 by Rocket Queen * Promotion * / SUSI
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bonsoir.., 24. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
mal ehrlich- nach der megawartezeit kann man diesem gelungenen produkt nur 5 sterne geben
sicher,das bild ist nicht hd,aber trotzdem alles andere als mies und der ton läßt keine wünsche offen.
schon die lp bzw cd war exellent produziert und die blueray steht dem in nichts nach
und abgesehn von den bonustracks finden sich hier ne ganze reihe zusätzl. stücke,die auf der lp/cd nicht drauf sind (give a little bit;child of vision;downstream- um nur einige zu nennen)
kann also nur ein herzliches dankeschön an die macher senden,denn bislang gabs ja nur die eher mäßige "the story so far" dvd mit ausschnitten der famous last words tour in dürftiger quali.
und an alle supertrampliebhaber: die solo cds "in the eye of the storm" und "open the door" von hodgson sind pflichtkäufe!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange hat's gedauert..., 14. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...bis dieses Meisterwerk seinen Weg auf DVD/Blu Ray gefunden hat. Bild geht in Ordnung, Ton ist sehr gut. Für heutige Maßstäbe ist das Konzerterlebnis von damals vielleicht etwas langweilig, wirklich viel passiert nicht auf der Bühne. Der einzige Kontakt zum Publikum wird durch den guten John Helliwell hergestellt, Drummer Bob Siebenberg ist hinter seiner Schlagzeugburg bis auf wenige Close-Ups nicht zu sehen und die beiden Masterminds Rick Davies und Roger Hodgson konzentrieren sich voll und ganz auf ihre Instrumente und den Gesang. Die wenigen Videoeinspielungen waren damals noch neu und aufsehen erregend, wirken jetzt aber eher überflüssig. Aber was soll's, die Band ist auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und musikalisch wird hier vom simplen Lied bis zur Pop-Oper alles geboten. Davis und Hodgson stehen für mich auf einer Stufe mit Lennon/McCartney, was hätten sie noch für geniale Alben machen können, wenn sie sich nicht zerstritten hätten. Mittlerweile übertreibt es Roger Hodgson übrigens wirklich etwas mit seiner "Satanisierung" von Rick Davies und der eigenen Glorifizierung.
Schön auch, dass es die 5 Songs ohne Bildaufnahmen als Extras dazu gibt. Danke übrigens an Eagle Vision für die Restauration einer weiteren Perle der Musikgeschichte!
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Supertramp - Live in Paris 1979
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