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am 18. Januar 2014
Lisa Randall, Theoretische Physikerin an der Harvard Universität, genoss einige Tage Urlaub auf einer der griechischen Inseln, als das CERN am 4. Juli 2012 die Evidenz der Entdeckung des Higgs Bosons bekanntgab, und verfolgte die Ereignisse aus einem örtlichen Café. Sie ist Autorin zweier populärer Bücher (Die Vermessung des Universums. 2012, Verborgene Universen. 2006), die ihre Forschung, an der vordersten Front der modernen Physik, einem breiteren Publikum zugänglich machen; und insofern ist sie eine gefragte Interviewpartnerin, wenn es um die Kommentierung aktueller Ergebnisse auf dem Gebiet der Teilchenphysik geht, so ist es nicht verwunderlich, dass Lisa Randall am 5. Juli Interviewgast in der Brian Lehrer Show auf WNYC ist, und Fragen zum 'Key to Universe' beantwortet – wie die New York Time die Ereignisse betitelte.

Das schlanke Büchlein „Higgs Discovery. The power of empty space“, von gerade einmal 50 Seiten, ist eine etwas ausführliche Zusammenstellung von Antworten, die die Autorin bei dieser und ähnlichen Gelegenheiten gegeben hat, und die die Bedeutung der Entdeckung des Higgs etwas systematische würdigen; es bleibt ein kurzer Abriss – aus aktuellem Anlass verfasst –, der sich an naturwissenschaftlich interessierte Leser wendet, die bereits ein wenig mit Teilchenphysik vertraut sind..

Die Autorin erläutert den sogenannten Higgs Mechanismus und sortiert die Begriffe Higgs Feld und Higgs Teilchen: während das Higgs Feld für den Mechanismus 'zuständig' ist, der fundamentalen Teilchen Masse verleiht, einem Mechanismus, ohne den das Standard Model der Elementarteilchen Theorie nicht konsistent sein könnte, entstehen Higgs Bosonen, wenn einem Higgs Feld Energie zugeführt wird. Und das ist gerade der Effekt, der durch die Experimenten ATLAS und CMS am LHC nachgewiesen wurde.

Allerdings ist das Higgs – das ist der nächste erörterte Punkt – äußerst instabil, es lässt sich somit nur über seine Zerfallsprodukte identifizieren. Da in der Quantenmechanik alles passiert, was nicht ausdrücklich ausgeschlossenen ist, sind zudem mehrere solche Zerfallswege möglich; die große Herausforderung für die CERN Forscher war nun gerade, diese relativ seltenen Higgs Ereignisse in dem Schwall von Teilchen, die bei jeder der Kollisionen erzeugt werden, präzise nachzuweisen. Auf Grund dieser quantenmechanischen Eigenheiten, lassen sich aber nur die Mittelwerte für die möglichen Zerfallsergebnis voraussagen, gerade deswegen sind enorme Datenmengen notwendig, um das lang gesuchte Teilchen mit der entsprechenden Gewissheit (5 sigma) zu bestätigen.

In den folgenden Abschnitten diskutiert die Autorin die Bedeutung der Higgs Entdeckungen und der weiteren Experimente am LHC. Wie Rolf Heuer, Generaldirektor des CERN, die Ergebnisse zusammenfasste, wurde zwar noch nicht die Existenz eines einzelnen Higgs Teilchens gezeigt, wie es dem Standard Modell entspricht, es könnte sich auch um etwas komplizierteres handeln, aber mit Sicherheit konnte gezeigt werden, dass das gefunden Teilchen mit dem Hiigs Mechanismus verbunden ist. Die Resultate passen also hervorragen mit dem vom Standard Modell vorhergesagten Ergebnissen zusammen. Aber die meisten Teilchenphysiker sind der Ansicht, dass hinter diesem Modell – das eine Vielzahl 'freier' Parameter hat – noch eine fundamentalere Theorie stehen muss. Eine der Frage kommenden Ideen ist die Supersymmetrie, an der auch die Autorin arbeitet; und eine der großen Herausforderungen für die Theoretiker, besteht darin, ob sich eine dieser Ideen mit neuen Ergebnissen des LHCs als konsistent erweist. Hier erhoffen sich die Forscher noch viele weitere Entdeckungen, wenn das LHC Ende 2014 hochgerüstet auf Kollisionsenergie von 14 TeV wieder hochgefahren wird. Auch die genaueren Eigenschaften des Higgs Bosons können dann studiert werden.

Der Essay von Lisa Randall beleuchtet also in verständlicher Weise eine der wichtigsten Entdeckungen der Teilchenphysik, die Darstellung wird aufgelockert durch die persönlichen Schilderungen der Autorin, u.a. von ihren Begenungen mit Forschern des LHC, die direkt an der den Entdeckungen beteiligt waren. Dabei wird auf metaphorische Umschreibungen des Higgs Mechanismus verzichtet, die viele andere populäre Beschreibungen 'verwässern'; für eine detaillierte Ausführung des Mechanismus verweist die Autorin auf ihre bereits erwähnten Bücher.

In diesem Zusammenhang sei auch Don Lincolns Buch „Die Weltmaschine“ erwähnt, das den LHC und seine Experimente detailliert beschreibt.
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am 22. September 2013
I bought this book for present and my husband was so happy to read it. He likes the books and still of Lisa Randall! And of course he is her fan! Thanks Lisa!
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am 3. April 2014
Kurz und knapp, alles was zum Thema Higgs wichtig ist. Natürlich kommt man um einen Lobgesang für den LHC nicht herum - trotzdem gut zu lesen und Hilfreich.
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am 2. Januar 2013
a fine addition to the prevous 2 books by miss Randall, a mere 40 pages on the LHC announcement that results are conclusive on the Higgs element. I'm a noob in these matters ( pun intended ), but miss Randalls books are well written and move forward at a steady pace, probably the best choice if you really want to "understand" the Standard Model.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2012
Ein sehr interessante Ausführung über die neusten Erkenntnisse des Neu gefundenen Teilchens.
Verständlich geschrieben, so das auch Leihen es verstehen können.
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am 29. Oktober 2013
Ich weiss nicht, was dieses Buch soll: für Teilchenphysiker überflüssig, für das allgemeine Publikum absolut unverständlich. Ein populärwissenschaftliches Buch der schlimmsten Sorte. Ein Geschwafel 1. Klasse
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2013
Ich war entsetzt als ich gesehen habe das das Buch unglaublich klein und 50 seiten sind, inhaltlich total aberwitzig.

Das ist kein Buch das ist abkassieren für praktisch nichts.

Nicht neues, uninspiriert, einfach schlecht.
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am 30. Dezember 2012
Lisa Randall hat wirklich Pech gehabt. Schreibt sie doch ein wunderbares Buch (Die Vermessung des Weltalls) und kurz nach Erscheinen wird etwas entdeckt, was Ihren Beitrag zur Unvollständigkeit verurteilt. Gut, schnell, exakt und verständlich, wie sie diesen "Unfall" behebt!
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