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4.0 von 5 Sternen OLDSCHOOL NIPPON-FANTASY IN BESTFORM ( UK-VERSION !!! )
* Diese UK-Version hat wahlweise eine englische, wie auch japanische Sprachausgabe. Untertitel sind in den gängigen europäischen Hauptsprachen verfügbar.

- Wer nicht die Geduld aufbringen möchte, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen empfehle ich, gleich nach unten zu scrollen, und unter dem Punkt "Fazit" weiter zulesen...
Vor 26 Tagen von Strikerforce68 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen bad !
I did get the esentials version but I ordered the standard version. Not so good I think you should change the picture for this product.
Vor 5 Monaten von Christopher veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen OLDSCHOOL NIPPON-FANTASY IN BESTFORM ( UK-VERSION !!! ), 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK] (Videospiel)
* Diese UK-Version hat wahlweise eine englische, wie auch japanische Sprachausgabe. Untertitel sind in den gängigen europäischen Hauptsprachen verfügbar.

- Wer nicht die Geduld aufbringen möchte, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen empfehle ich, gleich nach unten zu scrollen, und unter dem Punkt "Fazit" weiter zulesen.

Nach der, zumindest für mich, maßlosen Enttäuschung über die Final Fantasy Teile 13 und 13-2 auf der PS3, hatte ich lange Zeit keine Lust mehr ein Nippon-RPG in die PS3 Konsole zu schmeissen, zumal ich die für mich inoffiziellen Nachfolger von Final Fantasy 12 auf der XBOX360 mit Blue Dragon und Lost Odyssey wiederfand. Diese wurden vom ehemaligem Chefentwickler Hironobu Sakaguchi und dem Sounddesigner Nobou Uematsu, die sich ursprünglich bis Teil 12 für die Final Fantasy Reihe verantwortlich zeigten, exclusiv für die XBOX360 entwickelt, nachdem aus Squaresoft, Square Enix wurde, und man dann nach Teil 12 getrennter Wege ging.

Was hier allerdings von dem Studio Level-5 mit dem Zeichenstudio Ghibli auf die Beine gestellt wurde, erinnerte mich sehr stark an Dark Chronicle auf der PS2. Was auch kein Wunder ist, zeichnete sich Level-5 auch schon für dieses Game verantwortlich. Alles was man bei Ni No Kuni storytechnisch, kämpferisch erlebt, und die vielen Aufgaben die man bestreiten darf, sind zwar nicht sonderlich innovativ, geben zusammen aber ein sehr stimmiges Bid ab, da man alles irgendwie, in der ein oder anderen Form, schon bei anderen Games gehabt hat, und das meine ich nicht negativ. Ganz im Gegenteil. Jeder der Dark Chronicle und Dragon Quest, oder sogar Pokemon gespielt hat wird sich hier in "der anderen Welt", welches im japanischen soviel wie Ni No Kuni heißt, sofort heimisch fühlen.

Selbst, wenn man nur die Zeichentrickserie Heidi gesehen hat, wird man sofort eine Verbindung erkennen, da Drehbuchautor und Regisseur der Serie, später das Studio Ghibli gründeten, welches sich hier für die wundervoll handgezeichneten Szenarien verantwortlich zeigt.

Man kann Ni No Kuni mit englischer oder japanischer Sprachausgabe spielen. Nippon-Fans werden wohl das japanische Original vorziehen. Bei allen anderen die sich unschlüssig sind, beide Versionen einmal ausprobieren und dann entscheiden. Ich für mich, habe die englische Sprachausgabe gewählt, weil sie mir nicht so überdreht vorkam und ich trotz deutschen Untertitels, aber wenigstens über ein englisches Basiswissen verfügend, mich bei Zwischensequenzen mehr auf das Bild, als auf die Untertitel konzentrieren mußte. Muß jeder aber für sich selbst entscheiden. Sprachauswahl läßt sich auch jederzeit über den Titelbildschirm ändern.

Zur Story nur soviel: Es handelt sich um einen Jungen mit dem Namen Oliver, der seine Mutter verliert. Durch das weinen um den schmerzlichen Verlust, tropft eine Träne auf sein Kuscheltier, welches dann zum Leben erweckt wird. Es führt ihn in eine "Andere Welt" der Phantasie, in der es von jedem Menschen in seiner realen Welt, einen Seelenverwandten gibt. Kein Doppelgänger im eigentlichen Sinne, sondern ein geistig, mentaler Zwilling, im esoterischen oder auch religiösem Sinne "Seelenverwandter". In dieser irrealen Welt hofft er seine Mutter wiederzufinden um sie vor dem entgültigem Verlust zu retten, und muß auf dem Wege dahin viele Abenteuer durchstehen, die darin gipfeln, einzelne Königreiche aus dem Besitz des "Bösen" zu befreien. Nichts ist so wie es scheint, und der Schein trügt manchmal. Gut und böse werden hier nicht nur schwarz/weiß dargestellt, sondern auch durch die vielen Graunuancen dazwischen.

Die Cell Shading Graphik ist phantastisch und läßt die Handzeichnung des Studios Ghibli erkennen. Jede Menge verschiedene Locations, Orte und Dungeons bieten eine Menge Abwechslung und eine unendliche Liebe zum Detail, die ich für ein Spiel welches im Cell Shading Grafikstil gehalten ist, nicht für möglich gehalten hätte. Jeden Schritt den man auf der Weltkarte macht, läßt diese größer werden und neue Geheimnisse und Orte entdecken, von denen aber nicht alle gleich zu Anfang zugänglich sind.

Oliver muß seiner Reise auch nicht alleine unternehmen. Am Anfang begleitet ihn noch sein Kuscheltier, welches sich durch die verflossene Träne, in eine Elfe verwandelt hat, deren markanteste Zeichen wohl die männliche Figurengebung, eine große Klappe, wie auch eine augenfällig große Nase, die mit einer Laterne gepierct wurde, ist. Er gibt Tips (ob man will oder nicht) und hilft gelegentlich bei Kämpfen, wenn die Lage einmal gerade wieder aussichtlos erscheint. Er wird nicht die einzige Begleitung bleiben. Im Laufe der Geschichte gesellen sich immer mehr Mitstreiter hinzu, die alle ihre Fähigkeiten, wie auch besondere Macken haben.

In der laufenden Geschichte erlernt Oliver jede Menge nützlicher Zauber, wie zum Beispiel den Portalzauber, wodurch er zwischen der Phantasiewelt und der realen Welt wechseln kann. Dieses ist auch erforderlich da einige Aufgaben nur in einer, oder andere wiederum, in beiden Welten erfüllt werden müssen.

Mit einer der interessantesten Aspekte des Spiels, wie auch der Kämpfe ist, das man die meisten Auseinandersetzungen nicht selber bestreiten, sondern diese auch von bekehrten Gegnern ausführen lassen kann. Es gibt hunderte Arten vom Gegnern, die man besiegen und auch für sich (mit einem speziellen Zauber) einnehmen kann. Diese sogenannten Vertrauten können (und hier sind wir jetzt bei den Pokemon`s) gefarmt werden.

Je nachdem, was man ihnen zu essen gibt, oder wie oft sie an Kämpfen beteiligt sind, können diese Vertrauten 2 Entwicklungsstufen durchlaufen, wovon die Stufe 3 die höchste ist. Bei der ersten Entwicklungsstufe kann man in 2 Richtungen entscheiden, wohin sich der Vertraute entwickeln soll. Jeder dieser kleinen Gesellen hat eine Grundfähigkeit, wie z.B heilen oder einen Elementarzauber wie Feuer, wie auch das herbeiführen von Status-/Zustands-Veränderungen. Man kann je Partymitglied, drei Vertraute in sein Kampfteam aufnehmen, und sollte schon, von Anfang an, auf eine ausgewogene Mischung dieser Gesellen setzen. Wenn z.B. 3 Partymitglieder, also insgesamt 9 Vertraute haben, macht es natürlich keinen Sinn wenn diese alle das Element Eis beherrschen, und einem auf einmal z.B. ein Eisbär gegenübersteht, der gegen Eis immun ist.

Es will also gut überlegt sein, welchen Feind man zu seinem Vertrauten machen, und dementsprechend entwickeln möchte. Dieses allerdings liest sich alles schwerer als es ist, da man überzählige, oder "unbrauchbar" gewordene Vertraute in einer Art Zuhause unter einem "Kanaldeckel", der sich Schlupflochdeckel-Service nennt, deponieren kann (insgesamt 400). Es müßte demnach an die 200 verschiedenen Monstertypen geben, die man einmal (1-te Transformierung) in zwei verschiedene Arten transformieren kann (wenn man die Anzahl von 400 zu deponierenden Monstern, als Komplettierungsgrundlage nimmt). Allein mit dem farmen der 200 verschiedenen Monster-/Gegner-Typen, könnten hunderte Stunden verbracht werden. Ausgenommen sind natürlich die Bossgegner, die sich aber nach dem ersten durchspielen des Games, alle wieder bekämpfen lassen, diesmal jedoch in stärkerer Form. Womit ich mich schon über den Wieder- und Weiterspiel-Wert des Games geäußert habe.

Die Kämpfe die Oliver im Laufe seines Abenteuers bestreiten muß, laufen in Echtzeit ab, wonach sich allerdings nach jeder Aktion, sei sie physischer (Kampfhieb), als auch geistiger Art(Zauber) wieder ein Ladebalken auffüllen muß, um die nächste Aktion auszuführen zu können. Dieses Spielprinzip, welches man schon in anderen Rollenspielen (z.B Final Fantasy 8) mit dem ATB : Active Time Battle System beschrieb, welches im Gegensatz zum CTB: Combat Time Battle, einem keine Zeit zum verschnaufen zwischen den einzelnen Aktionen läßt, wie auch das alle Gegner frei sichtbar sind und es somit keine Zufallskämpfe geben kann, lassen ein gewisses Maß an Strategie zu. Rote, wie blaue Leuchtkügelchen die der Feind im Kampf verliert können eingesammelt, und dadurch den Lebens- und Mana-Vorrat auffüllen. Selten läßt der Feind ein goldenes Kügelchen fallen, wobei man beim einsammeln desselbigen, einen Spezialangriff starten kann. Auch der Kampfbeginn, wenn man zum Beispiel einen Gegner von hinten angreift, bietet den Vorteil eines Erstschlages. Es kann natürlich auch genau andersherum laufen, denn blind sind die Gegner nicht und laufen einem gerne mal hinterher, wobei man gelegentlich den kürzeren zieht. Die Zauber erlernt Oliver meistens indem er besondere Aufgaben erfüllt, oder besondere End- bzw. Zwischengegener besiegt und deren Zauber übernimmt. Hier ist das Konzept eines action-, aber doch runden-basierenden Rollenspiels voll aufgegangen. Die Möglichkeit im späteren Verlauf des Games Zauber kaufen zu können, lasse ich mal außen vor.

Mankos:

- Eine manchmal suboptimal eingestellte Kameraperspektive und das man das handeln seiner Mitstreiter kaum beeinflussen kann. So kann es sein, das ein Mitstreiter seinen Manavorrat schon am Anfang des Kampfes, wo es noch nicht nötig ist, durch sinnlose Kampf- bzw. Heilattacken vergeudet, der dann zum Ende des Kampfes hin, zum heilen der Gefährten, oder bekämpfen der Gegner fehlt. Hier helfen nur zwei Sachen: Eine gute Einstellung der Gefährten, mit der Zuweisung der richtigen 3 Vertrauten und die Mitnahme jeder Menge Heil-und Mana-Items. Man kann zwar im Kampf zwischen den Mitstreitern wechseln, und damit bestimmen, wen man selbst führen will, trotzdem hat man dann immer noch seine KI-Partner die alleine agieren, und dass nicht gerade intelligent, sondern meistens eher kontraproduktiv. Kämpfer die zu Boden gehen, sind nach dem Kampf wieder am Leben, jedoch mit der Lebensleiste auf 1. Zumindest braucht man so nur Heiltränke und nicht die kostbaren Lebenswiedererweckungs-Items verbrauchen.

- Fehlende grundlegende Innovationen. Alles was man hier an Haupt- und Neben-Aufgaben, wie auch in den verschiedenen Minispielen absolvieren muß, hat man so, oder in ähnlicher Form schon in anderen Games erlebt. Es scheint manchmal so, das man sich bei anderen Games, einige inhaltlich passende Konzepte rausgepickt hat, um sie dann in diesem Spiel, wieder zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Dieses ist fast ausnahmslos gut gelungen, läßt aber eine eigene Linie und auch fehlenden Mut zu Kreativität vermissen.

Dieses ist jedoch klagen auf sehr hohem Niveau, bleibt aber dem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen.

Desweiteren können der Hauptprotagonist, wie auch seine Mitstreiter mit Waffen, wie auch Schilden, Ketten, Ringen und Talismanen ausgerüstet werden, die die Statuswerte vebessern, immun gegen Statusveränderungen machen, sowie Elementarschäden zu reduzieren, oder diese dem Gegner zuzufügen. Diese kann man entweder finden, im Kampf erbeuten, und wenn man z.B. eine sehr hochwertige Waffe oder Rüstungsgegenstand haben möchte, durch Alchemie verbessert werden. Zutaten für alchemistische Verfahren, werden gefunden, gekauft, oder von Feinden erobert bzw. geklaut. Formeln zur Umsetzung (Rezepte) kann man nach dem Zufallsprinzip versuchen selber zusammenzustellen, welches aber selten von Erfolg gekrönt ist. Besser man findet, oder bekommt sie als Belohnung zur Erfüllung bestimmter Aufträge. Um gewisse Formeln nutzen zu können, ist meistens ein bestimmtes Level notwendig. Genauso verhält es sich mit den Zaubern. Man kann einen Zauber besitzen, das heißt aber noch lange nicht, das man ihn auch benutzen kann.

Die Städte und Dörfer sind vom Setting her alle grundverschieden, wie es auch die unterschiedlichen Gebiete bzw. Königreiche auf der Welt sind. Mit den Einwohnern kann kommuniziert werden, was einem des öfteren einen Nebenauftrag einbringt. Läden für Waffen, Zauber, Items und Aufträge, wie auch die Herberge, die zur Erfrischung der Lebens-und Mana-Leiste durch Übernachtung und zur Speicherung einlädt, lassen einen des öfteren diese Lebensmittelpunkte der Weltkarte aufsuchen. Waffen und Rüstungsteile braucht man selten einkaufen, im Gegensatz zu lebenserhaltenden Items für sich selbst, und den Leckereien die man zu farmen seiner Vertrauten braucht, damit sie eine höhere Entwicklungsstufe erreichen.

Desweiteren gibt es den Auftragsladen, wo neben den Hauptmissionen, jede Menge Nebenaufgaben auf der Anschlagstafel auf einen warten. Insbesondere seien hier die Monsterjagden erwähnt. Man nimmt einen oder mehrere Aufträge an, erhält die nötigen Informationen darüber, um sich dann auf die Jagd zu begeben. Je nach Fortschritt, werden Aufträge und Jagden ergänzt und nehmen natürlich an Schwierigkeit zu. Einfach macht es einem die Weltkarte, die einem auch eine Gebietsabschnittskarte anzeigen läßt, wo man dann z.B. ein zu jagendes Monster rot aufleuchtend finden kann, und Wege und Hindernisse angezeigt werden. Die Gebietsabschnittskarte läßt einem auch im späteren Verlauf des Games Schätze finden, wenn man den richtigen Zauber besitzt. Diese lassen sich gelegentlich auch nach dem Zufallsprinzip entdecken.

Ein besondere Nebenaufgabe, welches auch die einzig wirklich neue Innovation, oder sagen wir lieber neue Idee (da es am grundlegenden Spiel bzw. auch Kampfprinzip nichts ändert) in diesem Game ist, zeigt insbesondere die emotionale Tiefe die das Game entwickeln möchte, und dieses auch in einiger Hinsicht erreicht. Das einsammeln von Emotionen bei Bewohnern, die derer zuviel haben z.B. Enthusiasmus, Freude, Liebe usw. (insgesamt 6), um diese dann an Personen zu verteilen, denen eines dieser Gefühle abhanden gekommen ist, bietet Abwechslung. Diese Nebenaufgabe wirkt allerdings ein wenig aufgesetzt, integriert sich aber in das Gesamtgeschehen mit ein, und bringt so manche nette Belohnung mit sich.

Die Menüführung ist einfach und übersichtlich gehalten. Man hat Einsicht in den Magischen Begleiter, einen Kessel für die Alchemie, ein Tagebuch, welches einen vergangene Erlebnisse und wichtige Konversationen nochmal nachschauen läßt, wie auch die über Auftragslage informiert. Desweiteren gibt es noch den sprechenden Stein, der über gefährliche Orte, sowie einen Fortschrittsbericht und noch einige andere Sachen bereit hält, wie das einsehbare Tutorial, falls man doch einmal Schwierigkeiten mit der Bedienung und Spielmechanik bekommt. Der nimmervolle Beutel der Items, Waffen und Ausrüstungsgegenstände verwahrt, wie natürlich auch das Farming- und Einstellungsmenü findet man hier auch. Hier lassen sich zudem die Partymitglieder zusammenstellen, mit ihren dazugehörigen drei Vertrauten. All das mag einem jetzt viel vorkommen, ist aber relativ intuitiv gehalten, so das man nur eine recht kurze Eingewöhnungszeit braucht, um dann damit wie selbstverständlich klarzukommen.

Auch die Steuerung des Hauptprotagonisten geht leichtgängig von der Hand. Die zur Party gehörenden Gruppenmitglieder erscheinen jedoch erst im Kampfmodus auf dem Bildschirm. Waffen, wie auch spezielle Ausrüstungsgegenstände werden visuell dargestellt.

Hier, wie auch in anderen Rollenspielen, gibt es Zauber, die dauersam wirksam sind (z.B. körperliche Erholung beim wandern), oder die im Kampf eingsetzt werden können (z.B. Wind), und sich hauptsächlich in Offensiv-und Defensiv-Zaubern unterscheiden lassen. Hier gibt es kaum Unterschiede zu den ähnlich gelagerten Games, außer das man einige Zauber hat, die in anderen Games bei mir noch nicht vorkamen, wie z.B. der Brückenzauber, der einen auch unüberwindlich scheinende Schluchten überqueren läßt.

Speichern ist nicht nur in den Herbergen der Stadt möglich, sondern auch auf der Weltkarte jederzeit, und in den Dungeons an bestimmten Steinen. Dabei sind diese Steine nie unfair gesetzt. Immer wenn es gilt einen Bossgegner zu besiegen, steht vorher auch meist ein Speicherstein, welcher einem viele unnötige Wege nicht wiederholt laufen läßt im der Nähe.

Das sich mit der Alchemie Waffen und Rüstungsgegenstände verbessern lassen erwähnte ich schon. Man kann allerdings noch viel mehr herstellen wie z.B. besondere Leckereien für unsere Vertrauten, die sie schneller Erfahrung sammeln lassen. Da das Ganze sehr umfangreich ist, gehe ich hierauf allerdings nicht weiter ein, da wir jetzt zu einem elementaren Teil des Games kommen.

Das wichtigste und hilfreichste Mittel im ganzen Spiel ist „Der Magische Begleiter“. Es ist ein umfangreiches Buch, wo alle Monster gelistet, die Gebiete mit ihren Gefahren, Alchemieformeln, alles übers Monsterfarmen und vieles mehr an Informationen. Falls man in diesem Game wirklich einmal nicht weiterkommt, ist dieses Buch sehr hilfreich, und wird euch des öfteren gute Dienste leisten. Es enthält zudem Karten, Beschreibungen aller Städte, Gefahren, Items, Aufträge, Nebenmissionen, Infos über Monster usw. Imgrunde genommen ist es das Lösungsbuch von Ni No Kuni, welches keine Fragen offen läßt, nur als virtuelle Ausgabe. Häufiger Gebrauch macht den Umgang damit einfacher, wie auch das ganze Spiel.

Kurz eingehen möchte ich auch auf die vielfältigen Nebenspiele, die jetzt nicht direkt zu den Haupt- oder Nebenaufgaben gehören. Man kann ein Spielcasino besuchen wo einarmige Banditen, sowie Blackjack zu einem kurzweiligem Spiel einladen, und mit einem bischen Glück auch seltene Items erstehen lassen. Es gibt auch ein gamespezifisches Kartenspiel, welches man bestreiten kann. Die Regeln sind jedoch komplex, so das man hier, um gewinnen zu können, doch ein wenig Übungs bzw. Einarbeitungszeit braucht. Auch gibt es eine Kampfarena, in der man sich mit Gegnern messen kann, um einige seltene Preise zu gewinnen. Hier steigern sich natürlich auch die Gegnertypen oder es werden einem gewisse Handycap's auferlegt. Dementsprechend werden die Belohnungen auch wertvoller. Ein Kino, wo man sich im späteren Verlauf des Spieles, die schon erfolgten Zwischensequenzen ansehen kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses kommt mir auch, aus einem der Final Fantasy Teile, bekannt vor?

Wie bei den meisten japanischen Rollenspielen, stehen einem nach einiger Zeit verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten (Schiff, Flugdrachen usw.) zur Verfügung.

a.) die Wege erheblich kürzer und schneller machen

b.) einen Orte erreichen lassen, die man vorher nicht betreten konnte

Auch die Möglichkeit sich an bestimmten Orten, zu einem anderen Standort beamen zu lassen, wurde nicht verschenkt.

Der Wiederspielwert bzw. Weiterspielwert dieses Games nachdem man den Abspann gesehen hat ist enorm hoch da manche Orte, wie auch Geheimnisse, erst nach dem ersten durchspielen zur Verfügung stehen. Auch für Trophyjäger, die ein wenig Geduld mitbringen, ist die Platintrophäe kein Ding der Unmöglichkeit, und kann auch von "Normalgamern" erreicht werden.

Fazit:

Alles in allem, ein tolles japanisches Rollenspiel, welches mit einer gut durchdachten Story, die einige Wendungen und Überraschungen parat hält, zu überzeugen vermag. Eine tiefe emotionale Vielfalt, wie auch die einzigartig vielschichtigen Charakterzeichnungen, lassen einen das Herz berühren. Die Cell Shading Grafik ist für den Umfang des Spiels mehr als angemessen und die Soundkulisse, wie auch die malerische Orchestrale Symphony-Musikuntermalung wissen die ganze Spieleinszenierung zu unterstreichen so das, zumindest für mich, dieses Game zu einem einmaligem, aber auch zwiespältigem Erlebnis wurde.

Ich kann es eigentlich nur mit Dark Chronicle vergleichen, welches im Gegensatz zu Dragonquest, auch diese spielerische und emotionale Vielfalt vorweisen konnte. Die alten PS1 Final-Fantasy Teile beziehe ich in den Vergleich nicht mit ein, da spielerisch, grafisch, wie auch erzähltechnisch z.T. erhebliche Unterschiede bestehen. In anderen Momenten fällt einem so manche Paralelle, zu Final Fantasy, sofort ins Gedächtnis. Natürlich nur, sofern man diese auch gespielt haben sollte.

Trotzdem, wer Dragon Quest, Dark Chronicle (Dark Cloud 2), die Tales of-Reihe, aber auch die alten Final Fantasy Teile zu seinen Lieblingen zählt, liegt hier absolut richtig. Man bekommt ein action-/runden-basiertes Nippon-Rollenspiel, welches zumindest auf der PS3 einzigartig ist, was den Umfang und auch die Abwechslung angeht. Auch wenn man sich nur auf die Hauptquests konzentriert, sind 70 Stunden Spielzeit mindestens erforderlich. Ich gehöre allerdings auch der Gamergruppe an, die sich beim gamen Zeit lassen und auch mal zwischendurch, während die Spieluhr weiter tickt, was essen oder eine andere Tätigkeit, die in dem Moment von höherer Priorität ist, nachgehen. Deshalb sind diese 70 Stunden kein von mir ermittelter Nettowert.

Man wird es dann allerdings bei einigen Bossgegnern schwer haben, sollte man wirklich nur der Hauptgeschichte folgen, so das auch hier ein gewisses Maß an aufleveln der einzelnen Mitstreiter erforderlich ist. Zumindest, wenn man nicht zu oft ins Gras beißen will.

Mit dieser Rezension erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da dieses Game so umfangreich ist, und die Story sehr komplex, müßte und könnte ich ansonsten noch viele, viele Seiten schreiben. Auch zum Storyinhalt wollte ich nicht zuviel verraten, da man ihn ja unter der Produktbeschreibung findet, wie auch in vereinzelten Rezensionen. Wollte allerdings auch nicht Gefahr laufen, zuviel zu spoilern.

Zu dem jetzigen Neupreis, für jeden Japano-Rollenspieler und für Gamer die über 100 Stunden Spielspaß haben möchten, Pflichtkauf. Aber auch die, die diesem Genre bisher skeptisch gegenüberstanden, können zugreifen, da das Game zwar sehr japanisch ist, aber nicht den Anime-/Manga-Style a'la Dragon Ball Z (Akira Toryama) usw. imitiert bzw. ähnelt. Desweiteren ist es auch nicht zu kindlich, wie Blue Dragon (XBOX360), oder zu pathetisch wie Eternal Sonata ausgefallen. Auf seine Art ist es einzigartig, obwohl man spielerisch, als auch von der Inszenierung her, zu vielen Rollenspielen aus Japan Paralellen ziehen kann.

Leider erreicht es nicht die technische und geschichtliche Reife eines Rollenspieles von der Qualität eines Lost Odyssey (XBOX360), welches sich wesentlich mehr an den erwachsenen Gamer richtet. Da die Altersfreigabe jedoch kein Kriterium für die Bewertung ist, gebe ich dem Game die volle Punktezahl, zumindest in dem Bereich Spielspaß.

Da es im gesamten Gameplay z.B. Mängel im Kamfsystem gibt, und gundlegende Innovationen fehlen, bleibt es in der Gesamtwertung bei 4 Punkten mit einem dicken Plus. 5 Punkte hätten einen gewissen Grad an Perfektion und Innovation vorausgesetzt. Jeder der jetzt gerne einen Einwand erheben möchte, bitte ich doch nochmal sehr objektiv zu überlegen, ob es in einigen Bereichen des Gameplays, nicht doch noch, ein wenig Luft nach oben gab! Als Vergleich zog ich Dark Chronicle heran, welches durch einige Innovationen, wie dem Aufbau von Städten bzw. Dörfern, was neu war im Rollenspielgenre, und auch dort schon die Idee mit mehreren Welten, in Form von Zeitsprüngen zum tragen kam. Desweiteren wurde das Erfinderthema von Dark Chronicle nur leicht abgewandelt, in dem man es in den alchemistischen Sektor verlegte. Und dieses Game erschien auf der PS2, und das mit einer auch heute noch, sehr ansehnlichen Grafik.

Beim Spielspaß bleibt es definitiv bei 5 Punkten Auch weil die PS3 mit guten rundenbasierten (wenn auch mit Actionanteil) Rollenspielen, nicht gerade reich gesegnet ist, bleibt es bei dieser Wertung.

Am ehesten kommt noch die Tales of-Reihe in Frage, und danach wird es auch schon dünn. Die Atelier, Hyperdimension und Final Fantasy Reihe (zumindest auf der PS3), spielen leider ein bis zwei Ligen unter diesem Spiel. Besonders bei Final Fantasy tut mir das richtig weh, wie im Endeffekt nur noch der gute Name verwurstet wird, und man den Spieler durch eine Supergrafik zu blenden versucht. Das gleiche ja auch bei anderen Spieleserien, die sich nur noch dem Mainstream anpassen, und Innovationen kaum noch zulassen. Man verzeihe mir den brutalen Genrewechsel, aber das beste Beispiel ist die Resident Evil-Serie, die für mich mit dem 6-ten Teil den Vogel abgeschossen hat.

Hoffen wir das es weiterhin Spieleschmieden wie Level-5 gibt, die eigenständig arbeiten können, und uns weiterhin mit solchen Spieleperlen wie Ni No Kuni versorgen werden. Das der Bedarf da ist, wird ja dadurch bestätigt, das es mittlerweile eine Essentialedition gibt. Oder gleitet man jetzt schon im Mainstream mit und merkt es nicht? Ich entschuldige mich dafür, das ich ein wenig vom Thema abgekommen bin, und komme zum Schluß noch einmal zu einem abschließendem Statement, welches ist:

Allein der Wieder bzw. Weiterspielwert dieses Games, macht alle kleinen Mängel, die man auf extrem hohem Niveau beklagen könnte, mit einem Wisch wieder wet.

Deshalb von mir also eine ganz klare Kaufempfehlung!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen bad !, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK] (Videospiel)
I did get the esentials version but I ordered the standard version. Not so good I think you should change the picture for this product.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensational!, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK] (Videospiel)
I am so very pleased with this product that I have decided to write a review about it, even though I usually don't bother, and English is not my native language. But I feel like sharing my enthusiasm about this here game.

Being one to have played FF VII for more hours than I can count, I can totally recommend this game to anybody who liked FF VII.
While I haven't walked through the whole game yet, let alone found all gimmicks and secrets, but after having invested roughly 40 hours already, I can say this: It is worth 10 times every Cent I put into it.
I am also a long-time tabletop and P&P gamer, and the mechanics of Ni No Kuni can hold a candle to almost all of them. While looking cute as befits a JRPG, the "inside" mechanics are really brilliant; some ideas are so good and so well implemented that I have borrowed them for actual P&P (Demon and Scion, if you need to know).

The graphics are fantastically beautiful and diversified, if you can live with "cute" and "weird", Japano-Style, creating credible athmosphere as well as individual mood sets fitting for each location.
The same goes for Music and Effects; did anybody say "Tokyo Symphony Orchestra"? Also, the English version, which I played, is fantastically ported, voices are clear and pleasing, jokes work great in English. The translation was done with love for minute detail as well as overall plausibility.
The options, of course, are endless; there is always a reason to fasten this screw or loosen that, and character progress feels more like a fluent process than a strict level system (although it basically IS a level system, but either a character or a familiar is advancing after almost every achievment, i.e. battle).
The mixed real-time and round-based combat system is completely innovative regarding both structure and presentation.
Furthermore, the game is ALWAYS fluid. There are no bugs, graphic blunders, sound distortions ... this may sound like a given, but of all the games I have played on the PS3 (which are many), this one feels to be the most streamlined as far as doing what it's supposed to be doing at any given time is concerned.

The ONLY thing I don't like about it is the slow and unbalanced learning curve; I do not need the game to explain everything to me, I'd like to find out more for myself. Then again, I never get stuck, it's always fair, on "easy", I haven't encountered an unfair boss yet. Sometimes, you get 3 or 4 spells at once, other times, you wait for new spells for a coupla hours. Also, the freedom you have with said spells is very limited ... which is a shame, since they are so very interesting; I want to use them more often, and less guided. Maybe at a later point in the game, I can. Also, while the idea of the "Locket" is really breathtaking, it comes down to "go to this person, bring their virtue to another person"; which is a waste of resources and possibilities. I'd wish that for finishing the story, you'd get the necessary assistance, but there should be more ways for the player to find "secret" applications for all the many powers that he or she, indeed, has.

That said, this game breathes successful innovation balanced with tried-and-proven mechanics, and most of all, you can tell that the people who made it loved it like they would their babies.
It's beautiful, fun, and inspiring.

By the way - "Another World" (Commodore Amiga), to which Ni No Kuni roughly translates, was in itself of a similar caliber. :)
So ... if no major bugs or spoilers appear for the rest of this game, which I totally do not expect, it beats FF VII for best JRPG ever, and Resident Evil 5 and Dead Rising 2 for best PS3 games - in my books.

5 Stars, and another one as a bonus.
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3.0 von 5 Sternen Die Ernüchterung kommt nach einiger Spielzeit, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK] (Videospiel)
Story

Die Story ist ganz ok und fängt zumindest völlig anders an als in anderen Games. Mir persönlich sind die Charaktere nicht ans Herz gewachsen.

Präsentation

Hier kann das Game punkten. Das Spiel sieht toll aus, man hat das Gefühl sich in einer riesigen Märchwenwelt zu bewegen. so was hatte ich seit Ocarina of time nicht mehr gesehen. Die Orte, Personen und Monster sind abwechsungsreich gestaltet.

Gameplay

Genretypisch läuft man auf der Oberwelt rum, betriftt Dörfer Städte, etc, bekommt Aufträge und besiegt in diversen Dungeons Monster. Auch ein paar Schieberätsel gilt es zu lösen. Zuerst allein, später gesellen sich noch weitere Mitstreiter hinzu. Alles geht leicht von der Hand, die Steuerung funktioniert einwandfrei, bis auf die Flugpassagen. An der Stelle hat man die Steuerung und die Kameraführung verhunzt. Besonders ist, dass man die meisten Gegner auch fangen und trainieren kann. Das macht zunächst auch Spaß, bis man feststellt, dass nahezu alle Monster über die gleichen 5- 10 Fähigkeiten und Spezialattacken verfügen, nur in anderer Zusammensetzung. Es ist also relativ egal, welche Viecher man zähmt. Auch ist die Vielfalt nicht so hoch wie es zunächst den Anschein hat. Man stößt im ganzen Spiel auf die gleichen 20-30 Gegnertypen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen, was sich dann in einem etwas anderen Look niederschlägt. Die Aufträge werden rasch nervig, es gibt über hundert Nebenaufgaben, wobei es im Grunde nur wenige Typen sind die sich endlos wiederholen. Der eine Auftraggeber verliert immer sein Buch, der andere will immer Viecher gefangen bekommen, ein Ehepaar hat ständig andere Probleme und man muss dutzende gebrochener Herzen heilen. Das wird nach 50 Stunden spätestens eintönig. Richtig nervig ist Tröpfchen, eine Figur, die uns begleitet und quasi die Funktion des Tutorials abbildet. Leider erklärt dir Tröpfchen auch noch nach dem 4583. Mal, wie du einen bestimmten Zauberspruch ausführen musst. Hinsichtlich der Hauptstory weiß man immer wo man gerade hin muss, das finde ich gut. Über die Funktion sprechender Stein kann man jederzeit wichtige Informationen zur Steuerung und Spielablauf, etc, abrufen, was wirklich hilfreich ist. Es gibt das obligatorische Casino mit Minispielchen. In einem Alchemietopf kann man verschiedene Gegenstände herstellen.

Kampfsystem

Das Herzstück jeden Rollenspiels und hier hat man's vergeigt. Gekämpft wird in Echtzeit in einem eigenen Kampfbildschirm. Man kann selbst kämpfen oder das einem der drei Monster überlassen, die man mitschleppt. Dann steuert die KI die beiden menschlichen Mitstreiter und deren 6 Vertraute (so heißen die gefangenen Gegner). Meist trifft man auf drei Gegner. Auf dem Bildschirm tummeln sich (heißt rennen wie geistesgestört durcheinander) also drei Menschen, drei Vertraute und drei Gegner, nicht zu vergessen Tröpchen, der (meist) unerwünschte Tipps gibt. Wenn dann noch Spezialattacken ausgeführt werden, sieht man spätestens nichts mehr. Total unübersichtlich, man sieht kaum, was man selber tut, geschweige denn was die anderen unternehmen. Letzteres merkt man spätestens nach dem Kampf, wenn man festestellt, dass die Mitstreiter beim Kampf gegen Gegner, die nach einem Schlag umfallen, den halben Magievorrat aufgebraucht haben. Um das zu vermeiden, kann man während des Kampfes (nicht davor) die Taktik ändern, zum Beispiel den Einsatz von Spezialattacken und Zaubern verbieten. Gern schickt die KI auch mal den schwächlichsten Heilcharakter zum Nahkampof an die Front und lässt den Kämpfer ungenutzt. Man kauft und findet oder schmiedet mächtige Waffen, die man dann nicht sieht! Der Charakter hat stets sein gleiches Comic-Stummelschwert in der Hand. Unser Held, Oliver, wird im Spiel angeblich ein mächtiger Zauberer. Nach über 50 Stunden Spielzeit hat Olli aber noch immer nicht einen Flächenspruch erlernt, so dass man eigentlich ausschließlich mit Vertrauten kämpft. Einer der Mitstreiter hat als Waffe coole Pistolen, die ausnahmsweise auch angezeigt werden. Allerdings macht er auch auf Level 60 damit nur lächerlichen Schaden, seine Spezialattacken sind ähnlich wirksam. Wenn man besonders gut kämpft, was aus o.g. Gründen dann eher zufällig passiert, lassen die Gegner auch mal ein goldenes Orb fallen, welches den, der es sich schnappt zu einer Super-Duper-Spezialattacke befähigt. Leider ist das Ding schwerer zu schnappen als der Schnatz beim Quidditch und man kann davon ausgehen, dass es einem von einem der Mitstreiter weggeschnappt wird, die als Spezialattacke einen Heilspruch haben. Vor allem bei den Bosskämpfen sehr nervig.

Speichersystem und Schwierigkeitsgrad

Das Speichertsystem ist sehr komfortabel. Man kann auf der Oberwelt und in den Dörfern immer speichern. In den Dungeons gibt es mehrere Speicherorte, an denen man auch noch kpl. geheilt und mit Mana versorgt wird. Der letzte Speicherpunkt ist immer vor dem jeweiligen Boss, was überaus fair ist. Es gibt aber auch wiederkehrend Bosskämpfe, die überraschend kommen (auch z.B. in Dörfern), so dass es sich empfielt häufig zu speichern.

Das Spiel ist relativ einfach, wenn man mit dem vermurksten Kampfsystem denn irgenwann zurecht kommt. Wenn man aber alle Aufträge lösen und alle Geheimnisse entdecken will, kommt man meiner Ansich nach um eine Lösung nicht herum.

Fazit

Einmal durchspielen reicht. Viele Versatzstücke anderer Vertreter des Genres verwendet, überfrachtetes und dadurch spaßfreies Kampfsystem. Nervige Aufträge
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5.0 von 5 Sternen Grandioses Spiel, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK] (Videospiel)
Dieses Spiel ist jedem Liebhaber von JRPGs zu empfehlen.
Es ist grob gesagt vom Gameplay eine Mischung aus Tales-Spielen und Pokemon.
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5.0 von 5 Sternen Awesome game, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK] (Videospiel)
I totally liked the game and the service as well. Must play for JRPG fans. Waiting to complete it 100 percent.
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Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (Sony PS3) [Import UK]
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