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4.0 von 5 Sternen Hallo Testament, schön wieder etwas von euch zu hören!
Wenn eine Band schon so lange besteht, sollte man nicht unbedingt darauf pochen, immer wieder neue künstlerische Diamanten zu fordern, sondern spontan, quasi natürlich entstehende gute Ergebnisse zu würdigen wissen. Testament gibt es schon seit den 80ern. Fast in unveränderter Zusammenstellung. Künstlerisch hat die Band Höhen und Tiefen...
Vor 19 Monaten von Cyberpunk veröffentlicht

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man das Wort "meh" vertonen würde...
... klänge das etwa wie diese CD. Ich habe die Vorgängerplatte seinerzeit mit nur 3 Sternen beglückt und dafür ordentlich virtuele Watschn bekommen. Mal sehen, was bei 3 Sternen passiert. :-)

Im Nachhinein habe ich The Formation allerdings Unrecht getan, da die Platte - vor allem songtechnisch und von der Produktion her - wirklich erste...
Vor 18 Monaten von muffy666 veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hallo Testament, schön wieder etwas von euch zu hören!, 18. September 2012
Wenn eine Band schon so lange besteht, sollte man nicht unbedingt darauf pochen, immer wieder neue künstlerische Diamanten zu fordern, sondern spontan, quasi natürlich entstehende gute Ergebnisse zu würdigen wissen. Testament gibt es schon seit den 80ern. Fast in unveränderter Zusammenstellung. Künstlerisch hat die Band Höhen und Tiefen erlebt, denn die Fangemeinde hat nicht alle kreativen Stiländerungen einfach so akzeptiert. Ich selbst habe die "Tiefen" nicht immer als solche empfunden. Denn Testament war immer als Testament zu erkennen. Chuck ist aus meiner Sicht der beste "Schreihals" den es gibt. Kaum ein anderer kann seine Stimme so vielfältig einsetzen und tut es auch so konsequent. Und er kann sogar sehr gut singen. Er ist einer der wenigen, bei denen ich die Verschiebung in tiefere Lagen zum Death-Metal Grunzen (Verzeihung!) einfach so tolleriere. Wir sollten froh sein, dass es ihn noch gibt, denn er hat gesundheitlich eine schlimme Phase durchlebt und überstanden.

Das Album ist qualitativ gut. Alex und Eric geben recht viele ihrer technischen Finessen zu hören. Der Drummer ist schnell und variantenreich. Ich meine er ist der einzige richtige Neuling der Band. Die Bass-Gitarre ist leider (dem Genre entsprechend) nicht immer gut rauszuhören und wenn, dann solide und gut. Vielleicht ist das Album insgesamt nicht wirklich Spitzenklasse. But who cares, it's f***** good metal! Die besungenen Themen sind passend. Für Testament fast schon etwas zu brav. Das Artwork ist recht anspruchsvoll gestaltet und aus meiner Sicht sehr ansprechend. War bei Testament schon immer so.

Allgemein betrachtet sind es vier gute Sterne. In meinem Herzen sind es ganz klar fünf.
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5.0 von 5 Sternen Testament, darauf habe ich gewartet, 21. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Roots of Earth (Audio CD)
Ich kenne die Band zwar noch nicht so lange, nach einem kurzen reinhören habe ich mich aber für den Kauf entschlossen. Wer es etwas härter mag, dem kann ich diese Album nur empfehlen. Erinnert mich sehr an Death Magnetic von Metallica
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5.0 von 5 Sternen Überragend!, 27. Juli 2012
Von 
RJ (Koeln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Schon The Formation Of Damnation hat mich nachhaltig beeindruckt. Damals hätte ich der Bay Area Thrash Legende Testament keine allzu großen Chancen auf ein erfolgreiches Comeback gegeben. Wie wir alle wissen war Formation Of Damnation ein hervorragendes Album und somit liegen die Erwartungen an das Nachfolgealbum entsprechend hoch.

Die Wartezeit auf Dark Roots Of Earth war lang, aber es hat sich gelohnt. Im Line Up der Band hat es eine Änderung gegeben und diese wirkt sich auf die Songs extrem aus. Statt Paul Bostaph sitzt nun Gene Hoglan am Drumkit, dass Mr. Hoglan einer der versiertesten Schlagzeuger im harten Musiksektor ist, dürfte allgemein bekannt sein. Die Drumfills und locker eingestreuten Blastbeats sind bemerkenswert, selten habe ich einen Drummer auf einem Thrash Metal so songprägend gehört. Mit Basser Greg Christian zusammen dürfte dieses Duo eine der besten Rhythmusfraktionen im Thrash Metal sein

Das Gitarrenduo Skolnik / Peterson brilliert an ihren Instrumenten. Es ist bemerkenswert, wie die beiden von klassischen Testament Riffs zu Sweeping Attacken umschalten und die sechs Saiten qualmen lassen.

Chuck Billy singt filigraner, soweit man dies sagen kann, als auf dem letzten Album, mit seinen Growls hält er sich deutlich zurück. Allerdings ist seine Stimme so unverkennbar, das man sich Dark Roots Of Earth mit keinem anderen Sänger vorstellen kann!

"Rise Up" eröffnet Dark Roots Of Earth brachial. Die ersten Riffs fliegen einem schon in den ersten Takten um die Ohren. Gene Hoglan treibt die Band mit seinen heftigen Blastbeats vor sich her. "Dark Roots Of Earth" ist etwas vielschichtiger ausgefallen. Zwischen harten Riffs finden sich immer wieder filigrane Gitarrenleads und Chuck Billy singt fast melodisch. Höhepunkt des Albums ist für mich "Throne Of Thornes". Der Song baut sich langsam auf und bietet alle Testament Trademarks welche ihre Fans lieben, groovende Riffs, Tempowechsel, röhrender Gesang und abgefahrene Gitarrensoli.

Dark Roots Of Earth ist ein tolles Album geworden, welches die Klasse seines Vorgängers erreicht!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eben nicht überragend, 24. August 2012
Die im Wesentlichen überschwänglichen Reaktionen auf die neue Testament-Scheibe kann ich auch nach einigen Durchläufen der Platte nicht nachvollziehen. O.k. spieltechnisch alles super, aber gerade gegenüber der letzten herausragenden Scheibe fehlt den Songs so einiges und zwar in erster Linie Härte und Geschwindigkeit. Wie schon bei vielen Genregrößen (bestes Beispiel Maiden) ergehen sich die Bands in ihrem eigenen Können und vergessen den Metal. Testament steht als Teil des Bay Area Sounds für kompromisslose Aggressivität und Härte, die fehlt hier an allen Ecken und Enden. Insbesondere steht der Fuß bis auf wenige Ausnahmen neben dem Gaspedal und leider nicht darauf. Aber auch die groovigeren Parts kommen sehr vorhersehbar daher und fesseln zumindest mich nicht wirklich. Schade das reicht für mich nur für wohlwollende 4 Sterne.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider etwas enttäuscht ..., 29. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie einige hier finde ich ebenfalls, daß die neue Testament keineswegs DAS Meisterwerk ist, als welches es gehandelt und angepriesen wurde. Der Platte fehlt es an Power und Durchschlagskraft und ist songtechnisch ziemlich flach.
Ich habe sie mir sicher 5 Mal hintereinander angehört, in der Hoffung, daß sich an meinem ersten Eindruck vielleicht etwas ändert. Das passierte aber leider nicht.
Natürlich kann man die neue Platte nicht mit Genie-Streichen wie LEGACY oder NEW ORDER vergleichen, aber man kann sie sehr wohl mit der letzten Platte "Formation of Damnation" vergleichen, und DIESEN Kontest verliert "Dark Roots" um Längen. Leider ...
Es ist witzig, daß weiter oben jemand die Platte mit dem Black Album von Metallica vergleicht.
Beim Hören von "Dark Roots" wurde ich merkwürdigerweise auch einige Male an diesen Sargnagel von Metallica erinnert, was sicher kein Kompliment ist.
Warum ich dennoch 4 Sterne vergeben habe? Die Platte ist ja nicht schlecht, man kann sie hören und es gibt durchaus gute Ansätze, aber sie haut mich eben nicht um (was "Formation" tat). Eigentlich wären es drei Sterne, da ich aber Testament-Fan der ersten Stunde bin und dieser Band fast alles verzeihen würde (sogar "THE BALLAD") bekommen sie noch einen Stern drauf.
Mein Tip: warten bis sie n Zehner kostet, dann kann man als Fan nix falsch machen.
Ach ja, nochwas vergessen, ich hab mir die normale Version gekauft, nicht die L.E., finde es scheisse, daß das Maiden-Cover "POWERSLAVE" nur auf der L.E. drauf ist, Drecks Geldgeilerei.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen YES!!!!!!!!!!!!!!!!!!, 27. Juli 2012
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Roots of Earth (Audio CD)
Testament sind zurück! Mit ihrem zweiten Album bei Nuclear Blast mit dem coolen Titel "Dark Roots Of The Earth" und einem Hingucker als Cover, wobei man sich der keltischen Mythologie angenommen hat. Die seit 1983 ursprünglich als Legacy aktive Kulttruppe (null % Übertreibung) hat ja schon 2008 mit The Formation of Damnation eine unglaublich gute Scheibe gemacht, dieses Mal wird der Hörer ohne Intro direkt mit dem heftigen "Rise Up" an den Hörnern gepackt. Songwriter und Bandmotor Eric Peterson hat neun Kracher mit der richtigen Mischung aus Melodie und Härte verbrochen. Frontindianer Chuck Billy ist sicherlich der Sänger unter den Thrash Bands der auch gleichzeitig derbe sein kann, aber auch Balladen wie heuer das fast acht Minuten lange und für Testament typisch-verspielte "Cold Embrace" beweist. In den späten Achtzigern haben Testament für ihre Balladen teilweise schwere Schelte von Hardlinern bekommen, aber sicherlich auch einige Fans dazu gewonnen. Die letzten 10 Jahre waren sie dann eher wieder "hart" unterwegs, "Demonic" 1997 war schon fast Death Metal, besonders was Chucks Vocals betraf. Nun haben Testament ähnlich wie unsere Kreator eine sehr mundende Mischung aus Melodie und Härte zurecht gezimmert, die alle Trademarks der Band enthält, ohne dreist bei sich zu kopieren wie man das so von anderen Bands kennt, die immer wieder gerne dasselbe Album raus bringen. Insgesamt haben Testament den ganzen jungen, teils gesichtlosen Bands gezeigt, wo der Hammer hängt. K-A-U-F-E-N!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammerplatte!!!, 9. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Roots of Earth (Audio CD)
Wer bei Testament-Alben noch ne Rezession brauch, um sie zu kaufen, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Spätestens beim Reinhören der Songs ist doch klar: Kaufen!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man das Wort "meh" vertonen würde..., 28. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dark Roots of Earth (Audio CD)
... klänge das etwa wie diese CD. Ich habe die Vorgängerplatte seinerzeit mit nur 3 Sternen beglückt und dafür ordentlich virtuele Watschn bekommen. Mal sehen, was bei 3 Sternen passiert. :-)

Im Nachhinein habe ich The Formation allerdings Unrecht getan, da die Platte - vor allem songtechnisch und von der Produktion her - wirklich erste Sahne ist. Da kann es dahinstehen, ob die jetzt "softer" war als Low oder The Gathering - meine persönlichen Faves. Also, 4,27 Sterne für The Formation. Danke.

Ich will nicht ausschließen, dass diese CD hier auch irgendwann einmal zündet (wäre nicht das erste Mal), aber gegenwärtig sind nicht mehr als 3 Sterne drin. Das liegt daran, dass auf der CD mit Rise Up, True American Hate und Cold Embrace nur drei Stücke sind, die gut sind und dauerhaft hängenbleiben. Der Rest rauscht hier rein und da raus. Der Chorus von Native Blood ist sogar fast peinlich. Nein, er ist peinlich.

Erfreulicherweise ist das übrige Material jedenfalls auf "üblichem Testament Niveau", also nichts weltbewegendes (wie Low, Hail Mary, Dog Faced Gods, DNR, COTLOD, Alone in The Dark, Legions of the Damned,...), aber auch nichts dramatisch schlechtes und vor allem nicht so unfassbar cheesy wie die neue Kreator.

Lust auf einen "Re-Run" kommt nicht wirklich auf, aber vielleicht machts irgendwann mal "klick".
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rise Up!, 27. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der Titel des Openers ist für mich direkt doppeldeutig.
Denn obwohl CD+DVD bereits bestellt sind war ich auch nach 4 Jahren nicht mehr in der Lage, noch 18 Stunden zu warten bis das Teil im Briefkasten liegt. Amazon freut sich, daß ich um kurz nach 0:00 Uhr aufgestanden bin um zusätzlich den MP3-Download anzustossen und das Ding auf der Fahrt zur Arbeit bereits im Zug hören konnte.
Warscheinlich gibt`s Cracks, die das Teil schon vorher auf irgendeinem Datenträger hatten, ich gehöre nicht dazu.
Tut aber auch nicht zur Sache.
Der Wiedererkennungswert von Testament ist einmalig! Es gibt meiner Meinung nach 2 Faktoren, warum die Band wieder zur ursprünglichen Stärke ihrer Anfangstage zurückgefunden hat.
Der primäre ist für mich die Rückkehr von Alex Skolnick, der mit seiner überdurchschnittlichen Gitarrenarbeit den agressiven und knallharten Riffkonstrukten aus der Feder von Eric Peterson die typische melodische Ader verleiht, für die Testament bekannt sind.
Der sekundäre wenn auch nicht leichtergewichtige Grund ist der Wechsel zum Plattenlabel "Nuclear Blast", das von der Band nichts erwartet was nicht zu ihr passt, um Verkaufszahlen in die Höhe zu schrauben. Sondern sie genauso präsentiert wie sie ist, mit dem wofür sie bekannt ist. Die Promotion des Albums vorab vorallem in Internet ist sehr ansprechend, ähnlich wie schon beim Vorgänger "The Formation of Damnation".
Im Vergleich zu diesem läßt sich über "Dark Roots of Earth" sagen, daß das Songwriting, das Gitarrenriffing und die Schlagzeugarbeit genau so agressiv und bombastisch ausfallen wie beim Vorgänger.
Es gibt einen wesentlichen Unterschied: den Gesang! Chuck Billy verleiht mit seinen über die Konstrukte gelegten Lyrics den Songs eine unglaubliche Melodiösität, die vermeintlich gar nicht zum Genre Thrash Metal passt.
Testament bringen diese beiden Faktoren in unvergleichlicher Weise unter einen Hut, das können nur die ganz Großen.
Freunde von Chuck Billys deathigem Growlen zu denen auch ich gehöre kommen auf diesem Album nicht ganz so auf ihre Kosten wie beim Vorgänger, bei dem ganze Songpassagen sowie der Titeltrack komplett in diesem Stil eingesungen werden. Dem tut das ganze in "Dark Roots of Earth" jedoch absolut keinen Abbruch.
Das Album ist genau so druckvoll und agressiv, aber es ist anders als sein Vorgänger. Und das ist genau das was ich will. Eine simple Kopie von vergangenen Werken benötigt kein Mensch, dann kann man die Originale ins Laufwerk legen.
Alle Tempogattungen sind vertreten: Die fetzigen Uptempo-Nummern wie "Rise Up" und "Man Kills Mankind" bis hin zum perfekten Rausschmeisser "Last Stand For Independence", in welche blitzartig wechselnd interessante Midtempopassagen eingebaut sind. Schleppende und schwere Nummern finden sich mit dem Titelstück und "Cold Embrace" ebenfalls auf dem Silberling. Mit "Native Blood" und "True American Hate" existieren auch wieder zwei Schlächterhymnen, die "Over the Wall" und "Into the Pit" in nichts nachstehen!
Viel Spaß allen denjenigen, die diese Scheibe ihr Eigen nennen können.
Ich persönlich habe eine gute Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherung, die mich vor Nachbarn mit Aversion gegen glühende Boxen und das Laminat verformende Double-Basses schützt!
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18 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine 5 Sterne und KEIN "Comeback des Jahres"!, 3. August 2012
Kann mich den unkritischen und ausnahmslos positiven Meinungen hier mal wieder gar nicht anschließen.
Kurz und bündig muss ich sagen, das Vorgänger-Album "Formation of Damnation" ist für mich um Längen knackiger, härter und ja, direkter.
Genau dies wird medial nun aber dem neuen Album in die Schuhe geschoben, was ich nicht ganz verstehe.
Die Rede ist plötzlich von einer "dreckigeren" Produktion, von verspielteren Songs und diversen Huldigungen, die ich absolut nicht unterschreibe.

Wer sich an meiner Aussage nun stösst, sollte vielleicht meine "Formation of Damnation" Rezension lesen. Mein Titel dazu war PERFEKT, und mehr gibt es nicht zu sagen. Als damals zum ersten Mal "More than meets the eye" startete, hat es mir fast mein Hirn rausgehauen - und bis heute kann ich nichts anderes tun als "boah wie geil" rauspressen und lauter drehen.
Dies beziehe ich dann auch auf perfekten Gesang - und vor allem (!!) auf das unglaubliche Drumming von Paul Bostaph.

Nun haben wir ja den supertollen Gene Hoglan hinter den Drums, welcher mir persönlich schon das "Mechanize" Album von Fear Factory vergeigt hat, aber egal.
Mister Hoglan hat ja sowas wie nen goldenen Arsch in der Musikszene - und egal was der Herr spielt, es muss toll sein.
Ich für meinen Teil finde jeden eingeleiteten Rhytmus-Part vom Formation-Album 100mal echter und einfach mehr "Testament-like", als die Hoglan Attacken auf Roots. Diese erinnern mich teils eben mehr an Fear Factory, als zb. an "New Order" oder "Souls of Black".
So gesehen: Meiner Meinung nach ein absoluter Fehler, Paul Bostaph nicht ins Studio zu holen!

Weiters das Thema Gitarren:
Wie in meiner Formation-Rezension ersichtlich, verehre ich Skolnick bereits seit ganz frühen Testament/Savatage Jahren - und ich habe seine Arbeit auch abseits von Testament verfolgt. Dementsprechend baff war ich über die Rückkehr und die abgelieferte Arbeit auf "Formation of Damnation".
Ein ebensolches Niveau erreicht Alex nun auch auf dem neuen Album - und ja, ich gehe einen Schritt weiter und sage: Die Gitarrenarbeit von Alex Skolnick ist grundsätzlich das Highlight und die Rettung für "Dark Roots of Earth". Die Solis decken wirklich ein gewaltiges Segment an Technik ab und zeigen, in welcher Liga dieser Herr spielt. Kurzum: Skolnick`s Arbeit ist wiedermal outstanding.

Und letztendlich zu den Songs an sich:
Die Vorab-Berichte und das allgemeine Geschwätz haben sich natürlich sofort auf die Ballade eingeschworen.
Diese habe ich mir inzwischen x mal angehört - und beim besten Willen: Bis auf das Gitarrensolo bietet der Song absolut keinen Höhepunkt!
Unwissenden würde ich mal "Return to Serenity" vom Ritual Album empfehlen. Der Song ist aus dem Jahre 1992 (!!!) und besitzt um einiges mehr Durchschlagskraft, Präsenz und Härte. Und ähnlich wie "Cold Embrace" laufen einige der neuen Songs komplett emotionslos an mir vorbei - vor allem auch der Titelsong. Diesen würde ich sogar arg "fad" nennen.
Immer wieder blitzen unglaubliche Solis raus, immer wieder denke ich mir "Chuck Billys Gesang war auch schon mal cooler!" - und immer wieder denke ich mir "Leute kommt endlich zum Punkt!".

Kommen sie aber nicht - und so schleppen sich die Songs allesamt ziemlich flach und ohne große Höhepunkte zum Ende.
Fazit: Das Gesamtpaket "Dark Roots of Earth" bietet einiges an Material und SEHR guter Gitarrenarbeit - rein aufs Songwriting bezogen ziehe ich "Formation of Damnation" auf jeden Fall vor! Dies mag eine subjektive Ansicht sein - und die Allgemeinheit behauptet ja das Gegenteil, aber bitte.

Nun ja, ich mochte Demonic nicht, ich mochte Strapping Young Lad nicht, ich mochte Mechanize nicht = Gene Hoglan ist Schuld;-)
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Dark Roots Of Earth
Dark Roots Of Earth von Testament
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