Kundenrezensionen


171 Rezensionen
5 Sterne:
 (132)
4 Sterne:
 (22)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch und geheimnisvoll - der absolute Hochgenuss
Hallo,

ich bin ein wenig euphorisiert, die Vorfreude war enorm und ich konnte es kaum abwarten, endlich die CD zu hören. Eigentlich war ich ja durch die beiden bereits veröffentlichten Lieder "'What the water gave me"' und das ganz hervorragende "'Shake it out"' auf den Geschmack gekommen, und konnte es kaum abwarten, die komplette CD mit der...
Veröffentlicht am 7. August 2012 von KaSch

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Episch und bedeutungsschwanger: Klangqualität aber selbst auf der Vinyl unterirdisch
Es passieren wirklich schlimme Dinge: eine Beziehung endet, eine Liebe wird nicht erwidert, alles fühlt sich an, als ob die Welt untergeht. Es wird sogar, in Metaphern einbetend, häusliche Gewalt besungen (SHAKE IT OUT - "it's hard to dance with the devil on your back so shake him out"). Der kraftvolle Titel geht aber eigentlich an alle Menschen, die sich von...
Vor 23 Monaten von D. Model veröffentlicht


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch und geheimnisvoll - der absolute Hochgenuss, 7. August 2012
Von 
KaSch ":-)" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Audio CD)
Hallo,

ich bin ein wenig euphorisiert, die Vorfreude war enorm und ich konnte es kaum abwarten, endlich die CD zu hören. Eigentlich war ich ja durch die beiden bereits veröffentlichten Lieder "'What the water gave me"' und das ganz hervorragende "'Shake it out"' auf den Geschmack gekommen, und konnte es kaum abwarten, die komplette CD mit der einzigartigen Stimme von Florence Welch endlich auf meiner Anlage zu hören.

Durch die erste CD bereits infiziert, erwartete ich etwas ähnliches wie auf dem Vorgängeralbum "'Lungs"', das bereits ein "'Kunstwerk"' war. Auf diesem Album '- Ceremonials - verfolgt Florenz Welch eher eine Linie und die Musik ist nicht ganz so unterschiedlich wie auf "Lungs"', aber ich könnte beim besten Willen nicht sagen, welche der beiden CD's mir nun besser gefällt.

Meiner Meinung nach ist die Stimme von Florence Welch noch ausdrucksstärker -' sofern dies überhaupt möglich ist -' und auch voller geworden. Die Stimme dieser Frau haut mich einfach immer wieder um und verbreitet in mir ein so starkes "'Gute Laune Feeling'" wie keine andere CD.

Aber nicht nur die unverwechselbare Stimme, sondern natürlich das Komplettpaket aus dem Gesang, den Texten und den Instrumenten machen diese CD zu einem erneuten, aber völlig anderen "'Kunstwerk"' von Florence + The Machine.

Auch von mir gibt es selbstverständlich ein klare Kaufempfehlung und 5 Sterne, da ich einfach nicht aufhören kann dieses Album zu hören und es mit Sicherheit die beste Gruppe seit Jahren ist.

Wenn Ihnen diese Rezension bei der Kaufentscheidung behilflich war, würde mich das sehr freuen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


119 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unendliche Weiten, 29. Oktober 2011
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Audio CD)
Die Stimmung des zweiten Album von Florence and the Machine wird treffend durch das Coverbild eingefangen. Florence ist dargestellt, als sei sie eine Muse von Dante Rosetti. Entsprechend ist auch der musikalisch Inhalt, berstend vor musikalischer Neugierde, schwelgerisch und romantisch, üppig im positiven Sinne in der Ausstattung und den Texten wird hier der Weg des Debütalbums weitergegangen. Grenzen verfliessen, Pop, Indierock, Elektro Pop, Folk als hätte es sie nie gegeben. Frl. Welch arbeitet wie selbstverständlich an ihrer eigenen auralen Landschaft und nimmt uns mit in diese unendliche Weite.

ONLY IF FOR A NIGHT eröffnet das Album mit einem Sturm aus donnernden Perkussions, ein wunderbarer Aufbau und ein noch wunderbarere Melodie lassen einen direkt beim ersten Song atemlos zurück. Florence Stimme, vom Orchester getragen gleitet am Ende über einen Chor hinweg.

SHAKE IT OUT. Die erste Single, eine kraftvolle fast perfekte Ballade, mit erschütternden Drums und wundervollen Orgeln.

WHAT THE WATER GAVE ME ist eine Musik gewordene Ode über den Suizid von Virginia Woolf. Melodramatisch und mit elektrifizierenden Gitarren.

NEVER LET ME GO ruft die Geister der seeligen This Mortal Coil ans Licht, was schon alles über seine Qualität verrät.

BREAKING DOWN ist der am einfachsten aufgebaute Song auf dem Album, leicht, poppig und sehr eingänglich. Florence experimentiert mit ihrer Stimme, dunkel und eingezwängt kommt sie daher. Ein absolutes Highlight.

LOVER TO LOVER. Sehr soulig, eine tiefer Verbeugung vorm Motown Sound der 60er Jahre. Manche Künstlerinnen (böse, wer hier jetzt an Duffy denkt ;-) machen daraus zwei ganze Alben, Fr. Welch genügt dazu ein einziger brillianter Song.

NO LIGHT, NO LIGHT. Bei diesem Song musste ich zweimal hinhören. Hat der ipod aus Versehen einen Song der grossartigen Kate Bush dazwischengeshuffelt? ;-). Agitierende Streicher und galoppierende Drums treiben den Song voran, ein Highlight.

SEVEN DEVILS. Ein markantes Piano-Thema zieht sich durch diesen mystischen, düsteren 5 minütigen Song. Sehr nahegehend.

HEARTLINES ist ein in Musik umgesetzter Traum. Meerjungfrauen kämpfen gegen Piraten, die tribals kommen von der Nachbarinsel. Lyrics und Musik gehen Hand in Hand und verschmelzen zu etwas sehr besonderen.

SPECTRUM verlässt ein wenig die bekannten Pfaden. Club Beats und mit dem Blick über den Atlantik ein wenig R&B, aber auch dieses Neuland wird ohne weiteres souverän betreten.

ALL THIS HEAVEN TOO hat die schönsten Texte des Albums. Episch klagt Florence über die Unzulänglichkeit der Sprache, um die wirklichen Wunder zu erfassen und zu beschreiben. "All my stumbling phrases never amounted to anything worth this feeling." Gänsehaut!

LEAVE MY BODY. Erhaben und episch endet das Album. Ein tolle Hymne mit einem starken Schuss Gospel. Der Song klingt nach. Wie ein Abspann im Kino nach einem guten Film, wenn man gerne einfach noch ein paar Minuten sitzen bleibt.

An einer Stelle heisst es, 'All the ghost come out to play' und das geschieht hier auch. Älteren Semester (wie mir ;-) kommen sofort einige Geister in den Sinn, Kate Bush natürlich, Siouxsie and Liz Fraser mit Mortal Coil. Wer schablonenhafte Musik mag, ist hier falsch. Musikalische Grenzen kennt dieses Album wie schon gesagt nicht. Absolut faszinierend ist aber, wie geschlossen es trotz bei der Abwechselungsreichigkeit ist. Florence Welch ist auf dem Weg zu etwas sehr sehr Grossen und wir sollten dankbar sein, daran teilhaben zu können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach einiger Zeit..., 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Audio CD)
..gefällt mir das Album wirklich sehr gut. Zu Beginn war ich ein wenig enttäuscht, da ich ähnliche Songs wie auf dem Vorgängeralbum Lungs erwartet habe. Die Songs auf dem neuen Album sind meiner Meinung nach nicht so laut und energiegeladen, sondern ein wenig ruhiger, poppiger und nicht mehr mit so viel Ecken und Kanten versehen. Das Album wirkt ein wenig "geglättet" bzw ein wenig "überproduziert". Nach einiger Zeit jedoch erkennt man auch hier die Klasse der Texte und vor allem dieser enormen Stimme. Je öfter ich die Platte anhöre - desto besser gefällt sie mir. Sie ist nur einfach anders als die Vorgängerplatte. Daran muss man sich wohl wie bei so vielen anderen Bands erst einstellen.

Auch von mir gibt es eine Kaufempfehlung & 4 Sterne. (Ein Stern weniger, da mir persönlich das Album Lungs nach wie vor besser gefällt & da sich die neuen Songs live auf dem BBC Mitschnitt (Youtube) einfach noch geiler anhören)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht vergleichbar mit dem Vorgänger aber desshalb nicht unbedingt schlechter, 12. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Audio CD)
Also meiner Meinung nach lassen sich die zwei Alben von Florence + The Machine nur sehr schwer vergleichen. Der Stil der Platten ist einfach zu unterschiedlich. Deshalb kann ich auch nicht wirklich sagen welches der Alben mir besser gefällt. Es kommt auf meine Stimmung an.

Ich finde die Songs von "Lungs" und vor allem die Vielfältigkeit des Albums absolut genial. Auch den Kritikern die berichteten das Lungs ein "Kunstwerk" sei kann ich nur zustimmen. Allerdings muss ich dazu sagen dass mir die Live-Auftritte immer besser gefielen als die abgemischten Songs auf dem Album, da bei der Bearbeitung der Aufnahmen irgendwie das unglaubliche (ich nenn es jetzt mal) Volumen und die Einzigartigkeit von Flo's Stimme verloren geht. Und außerdem mochte ich "echte" Instrumente schon immer mehr als die Sounds aus dem Synthesizer. Ich finds übrigens sehr schade dass Deutschland Flo's erstes Album weitgehend verpasst hat. Damals war sie hier ja doch noch sehr unbekannt.

Nun zu "Ceremonials": Insgesamt empfinde ich das Album als weniger abwechslungsreich. Das muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein. Das Album verfolgt eben mehr eine Linie als "Lungs". Flo sagte ja auch in einem Interview im BBC Radio 1 dass das so gewollt ist und sie es deshalb auch unbedingt in einem Studio aufnehmen wollte (Im Gegensatz zu "Lungs" das ja in unterschiedlichen Studios entstand).

Stimmlich hat sich seit Flo's Anfängen auf jeden Fall einiges getan. Ihre Stimme ist noch voller und ausdrucksstärker geworden. Noch immer geht es mir allerdings so dass ich sie Live einfach besser finde als in den Album-Tracks. Diesmal haben sie ihre Stimme zwar irgendwie besser zur Geltung gebracht als auf Lungs, aber ganz so bombastisch wie Live wirkt sie eben immer noch nicht.

Absolut geil war ja der Auftritt bei der BBC Radio 1 Live Lounge einschl. der Zane Lowe Session. Muss man sich als Florence + The Machine-Fan unbedingt ansehen! Ihre Stimme haut mich bei dem Auftritt jedes Mal um! (nur "What the Water Gave Me" war nicht ganz so gut gesungen wie die übrigen Songs)

Die Links auf YouTube folgen unten...

Auch der Auftritt in der Royal Albert Hall zu Gunsten des Teenage Cancer Trusts war einfach einzigartig, zwar anders weil die Songs wegen dem Orchester im Tempo gedrosselt werden mussten, aber dennoch einzigartig. Vor allem "You've Got The Love", "No Light, No Light" und "Shake It Out" bei dem sie die in der Royal Albert Hall verfügbare (echte!) Orgel einsetzen konnten waren einfach zum Träumen schön.

Wurde selbstverständlich auch auf YouTube verewigt (Link ebenfalls unten)

Die Songs die mir auf "Ceremonials weniger gefallen sind "Never Let Me Go" (ist mir einfach zu kitschig), "Breaking Down" (ist mir irgendwie zu eintönig) und "All This And Heaven Too" (wobei die Lyrics da ja schon sehr schön sind)

Meine Favoriten sind eindeutig "Only If For A Night" und "No Light, No Light". Besonders gefallen mir an diesen Lidern der Wechsel zwischen ruhigeren Strophen und klangstarken Refrains. Weitere Favoriten sind "Shake It Out", das eher jazzige "Lover To Lover", das soulige "Leave my Body", das melodische "What The Water Gave Me". Auch die Bonus-Tracks der Deluxe-Edition lohnen sich.

Was mir allerdings beim neuen Album und den Konzerten ein wenig fehlt ist die verrückte Flo die während Konzerten auf ihre Drum einschlägt, herumtanzt, in Teiche springt oder auf Bühnengerüste klettert. Einfach die "Gute-Laune-Flo" die einen absolut mitreist und einen glücklicheren Menschen aus dir macht...

YouTube Links:

[...]
[...]

[...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeremonienmeisterin, 28. Oktober 2011
Von 
Daniel Schnock (Arnsberg, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Deluxe Version) (MP3-Download)
Endlich, das neue Album ist da. Zwei oder drei gute Monate seit der Ankündigung sind vorhanden, nun kann man es endlich hören. Die beiden schon veröffentlichten Lieder "What the water gave me" und das ganz wunderbare "Shake it out" gaben schon einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Werke von Florence Welch, aber nun ist das neue Komplettpaket endlich da. Und getreu dem Titel des Albums kann man sie gerne als Zeremonienmeisterin beschreiben. Die Musik lebt wieder einmal von sagenhaft genialen Texten und einer unheimlich dichten und sehr klangvollen Musik. Mehr als passend für den Herbst und den Winter.
Die erzeugte Stimmung ist mystisch, geheimnisvoll und düster, aber voller Hoffnung und es ist wieder mal einfach nur wunderbar Florence beim Singen und naja, "Rumspinnen" zuhören zu dürfen. Einige Lieder, wie das einzigartige "Remain Nameless" sind vom Stil ein wenig anders als der Rest, mehr Synthesizer, mehr Beat, aber dank Text und Stimme kleine Schmuckstücke und es bereitet riesigen Spaß, diese zu entdecken und rauf und runter zu hören.
Generell ist dies auch wieder eins der raren Alben, die man stundenlang hören kann, und das einige Male direkt hintereinander, und dennoch entdeckt man immer und immer wieder neues, es ist mehr als abwechslungsreich. Weitab von Pop und dem damit verbundenen Schrott ist "Ceremonials" ein Goldstück und strotzt vor Kreativität und Unverwechselbarkeit, sodass es für mich eine der großen Platten des Jahres 2011 und definitiv noch der nächsten Jahre sein wird. Mehr Musik wie diese bitte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Episch und bedeutungsschwanger: Klangqualität aber selbst auf der Vinyl unterirdisch, 10. Oktober 2012
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials [Vinyl LP] (Vinyl)
Es passieren wirklich schlimme Dinge: eine Beziehung endet, eine Liebe wird nicht erwidert, alles fühlt sich an, als ob die Welt untergeht. Es wird sogar, in Metaphern einbetend, häusliche Gewalt besungen (SHAKE IT OUT - "it's hard to dance with the devil on your back so shake him out"). Der kraftvolle Titel geht aber eigentlich an alle Menschen, die sich von jemanden unterdrücken lassen, egal ob durch physische und/oder psychische Gewalt. Das Thema um Gewaltbereitschaft in Beziehungen zog sich bereits durch LUNGS, dem Debütalbum von Florence + the Machine, und nimmt auf CEREMONIALS eine weitere wichtige Rolle ein. Mit bildhaften Phrasen wie "I never knew daylight could be so violent", in NO LIGHT NO LIGHT zu hören, werden stets gewaltige Zeichnungen präsentiert, die bedeutungsschwanger in der Luft hängen und den ausgedrückten Emotionen ihre Wärme spenden. Florence Welchs Zerbrechlichkeit in der glockenklaren Stimme vermittelt diese Gefühlswelten äußerst überzeugend. Es wird eine unglaubliche Stimmung auf der Platte erzeugt, mit viel Hall, der wirkt, als hätte man die Aufnahmen in einer ausgedienten Kirche eingespielt. An dieser Stelle sei der Titel SEVEN DEVILS genannt, deren unheilvoll wirkende Chorbegleitung - Backgroundsänger gibt es auf dem Album also auch - zu stimmungsvollen Synthies das Gefühl einer bevorstehenden Apokalypse vermittelt... Gänsehaut pur!
Ganz besonders herausstechend ist aber das hymnengleiche SPECTRUM, in der sich Florence Welch zu ähnlich süchtig machendem Discosound der Single RABBIT HEART überaus verliebt gibt. Das Objekt ihrer Begierde muss nur ihren Namen nennen und jeder Teil von ihr trumpft in einer anderen Farbe auf… welch Epik in diesen Worten steckt, die farbenfrohe Lichttupfer in die Düsternis dieser Platte bringt.

Allerdings wurde die aggressive Seite des Vorgängers, was die Instrumentierung betrifft (KISS WITH A FIST und GIRL WITH ONE EYE vom Vorgängeralbum geben gute Alternative-Rock-Nummern ab), gänzlich ausgemerzt. Die Musik ist äußerst melodiös, nie rockig, und verströmt irgendwie massentaugliche Melancholie. Besonders die schweren, rhythmischen Drums wollen CEREMONIALS in die Sparte Pop oberster Kanüle einordnen, der ganz klar die epische Unverkennbarkeit von Florence + the Machine trägt.

CEREMONIALS wurde als Doppel-LP-Set herausgeben und auf audiophile 180-Gramm-Platten gepresst. In verschiedensten Internetforen habe ich gelesen, dass die CD den Loudness Wars zum Opfer gefallen ist und zu laut abgemischt wurde, was leider auf so gut wie alle gegenwärtigen Pop-Produktionen zutrifft. Deshalb weichen Klangpuristen gerne auf das Format Vinyl aus, auf dem der Sound normalerweise unkomprimiert in Erscheinung tritt. Anscheinend wurde aber sowohl fürs digitale als auch analoge Medium dasselbe Master benutzt. Florence Welchs' hohe Stimme schwingt gerne aus. Das heißt im Klartext, dass der Sound zum Schnarren neigt, sogenanntes Clipping auftritt, und sich somit höchstwahrscheinlich überhaupt nicht von der CD-Version unterscheidet. Ein Beispiel: Der anschwellende Gesang Florence Welchs am Ende von SHAKE IT OUT wirkt in den Höhen auf der vorliegenden Vinyl furchtbar matschig, sodass Teile der Melodie davon überlagert werden. Für reine Klangliebhaber ist CEREMONIALS also nichts.
Zudem finde ich es sehr schade, dass dem zweiten Album kein Download-Code für den digitalen Besitz - seine klangliche Verhunzung sei einmal dahingestellt - beigelegt wurde, was man beim Debüt LUNGS noch getan hat. Generell habe ich den Eindruck, dass das gesamte Paket recht lieblos auf die Zuhörer losgelassen wird. Die Songtexte wurden weder ins aufklappbare Verpackungsinnere noch auf die Schützhüllen der LPs gedruckt. Man kann dagegen argumentieren, indem man auf die künstlerisch angehauchten Fotos der Frontsängerin hinweist, die einschließlich einer Seite mit Danksagungen an deren Stelle abgedruckt wurden. Davon hätten es meines Erachtens nach aber ruhig ein paar weniger getan, um Platz für das Wesentliche bzw. Wichtigste zu schaffen.

Ich habe LUNGS schon schnell liebengelernt. Durch den Kauf von CEREMONIALS wurde ich jedoch erst zum Florence-Fan. Feiern wir das Ende der Welt, scheint uns die Band eintrichtern zu wollen und bedient sich epischer, geradezu hymnenreicher Texte, hypnotisierenden Drums, verträumten Harfen und melodramatischen Pianoklängen. Aber der Vinyl-Version nicht die Zuwendung zu geben, die sie verdient, ist selbstredend eine Schande! War die Band mit dem Debütalbum so erfolgreich, dass sich der Nachfolger auch ohne großartige Mühe in deren Präsentation wie von allein verkauft? LUNGS ist klanglich jedenfalls Welten besser. Der Inhalt von CEREMONIALS ist dennoch Top und würde ansprechend aufbereitet die Höchstwertung erhalten. Die vorliegende Darbietung auf Vinyl ist jedoch ein einziger Flop - macht insgesamt drei Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Breites Spektrum., 30. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (MP3-Download)
Florence + the Machine - Nie gehört, nie gesehen. Dann zufällig beim Stöbern hier entdeckt, reingehört, als MP3 runtergeladen - und siehe da, die Musik ist ein wahrer Glücksgriff für meine Ohren. Eigentlich schade, dass das Debutalbum dieser großartigen Sängerin derart an mir vorbeiging, doch das lässt sich ja nachholen.

Nun zu "Ceremonials" und der Musik darauf, die mich voll begeistert. In ein bestimmtes Genre lässt sich das Album nicht einordnen, die 12 Titel klingen sehr verschieden. Anklänge aus Pop, Rock, Dance, Klassik und so vielem mehr sind zu hören, teilweise derart bezaubernd vermischt und arrangiert, dass man nur Staunen kann. Sehr beeindruckt hat mich auch die Integration so (ur)klassischer Instrumente wie Harfe, Klavier oder auch wundervolle Streicherarrangements. Die Grenzen in der Musik sind fließend und werden hier mal kurzerhand ausgehebelt. Dadurch ergibt sich ein unglaublich breites musikalisches Spektrum auf nur einem Album. Natürlich ist nicht jeder Song ein Volltreffer, aber wer erwartet das schon.

Only if for a night - Der coole Sound wird von einer monotonen Klavierlinie begleitet, Streicherelemente sorgen für gute Dramatik. Stark und schön vorgetragen mit klarer Melodie - Pop vom Feinsten mit Hitpotential.

Shake it out - Nach der ruhigen Einleitung entsteht ein regelrechter Mitgröhler. Vor allem der Refrain, so simple wie wirkungsvoll, animiert regelrecht zum mitsingen. Der Sound wird von geilen Schlagzeugklängen getragen, die Orgel wird perfekt integriert und trotz fehlender Gitarren klingt's schön rockig.

What the water gave me - Sehr außergewöhnlicher Aufbau, die Steigerung im Sound wird immer durch den ruhigen Refrain unterbrochen. Nach jedem Refrain gesellt sich ein weiteres Element zur Musik und der Titel erscheint immer voluminöser und perfekter. Was als ruhige Popballade beginnt endet als ordentlicher Rocksong. Geil.

Never let me go - Das ist dann nicht so mein Fall. Schwulstiger und aufgeblasener Song mit klebrigem Klavier- und monströsem Popballadensound. Wäre nicht die schöne Stimme von Florence, könnte man fast meinen der Song wurde von Celine Dion entliehen.

Breaking down - Locker, flockig und schmissig erklingt hier die Musik. Eine Mischung aus 70er Jahre Disco und moderner Popmusik, gut tanzbar und eingängig. Alison Goldfrapp hätte wohl auch ihre Freude an diesem Song.

Lover to lover - Was passiert wenn man einen pianobegleiteten Chanson mit Rockklängen mischt kann man hier hören. Heraus kommt ein cooler Titel der sofort mitreißt und überzeugt. Stimmgewaltig und megageil.

No light, no light - Orgel, Harfe und ein cooler Dancesound. Das passt durchaus zusammen. Dazu eine mitreißende Melodie und eine Stimme, die teilweise in arienhafte Höhen abdriftet.

Seven devils - Mystische und gewaltige Ballade, die von einem herrlichen Pianoelement getragen wird. Wenn dann der Chor zum Refrain ansetzt klingt das, als würde der Leibhaftige in Begleitung der Sängerinnen erscheinen. Finster und bedrohlich mit unheimlichem Spannungsaufbau - einfach genial und ein absolutes Highlight des Albums.

Heartlines - Über ein Jahr zu spät veröffentlicht - denn eigentlich klingt der Titel wie ein typischer Fussball-WM-Song für Südafrika. Coole Buschtrommelelemente im Sound, eine eingängige Melodie und die üblichen Mitgröhlstellen. Vielleicht hinkt der Vergleich ein wenig, denn etwas mehr Schwung hätte der Song schon vertragen, dennoch funktioniert er auf Anhieb.

Spectrum - Nun machen wir einen Ausflug in die Danceszene. Ein geradlieniger Trancesound und ein ordentlicher Beat beflügeln Florence regelrecht zu Höchstleistung. Stimmgewaltig und absolut mitreißend. Beeindruckend wie schön in dieses Soundbild die klassische Harfe eingebunden wurde. Im Zwischenteil und am Ende gibt's dann auch ein kleines Harfensolo. Ebenfalls ein Highlight der Platte.

All this and heaven too - Etwas holprig erscheint der Grundsound. Auch hier wurden die klassischen Instrumente wieder perfekt eingebunden. Der flotte Rock-Pop-Titel klingt gut und ist eingängig.

Leave my body - Schöne Rockballade, die etwas schmerzbetont geraden ist. Der Refrain ist sehr stark, die Mischung aus Florences Stimme und dem Chor klingt richtig geil. Am Ende verliert sich der Song in einem Echo, was irgendwie auch ein cooler Abschluss des Albums ist.

Fast will man meinen, dass auf diesem Album für jeden Geschmack etwas dabei sein muss, so vielseitig klingt die Musik. Ob's der große Durchbruch bei uns ein Deutschland wird bleibt abzuwarten, schön sind die meisten Titel auf alle Fälle anzuhören. Und ich denke, es wird wohl noch einige Leute wie mich geben, die bei diesem 2. Album von Florence + the Machine als neue Fans dazukommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Album mit schlechter Ton Qualität..., 8. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Audio CD)
Zur Musik schreibe ich garnichts, es ist einfach ein... Super Album!!

Aber die Ton Qualität kann man vergessen....
Noch ein "Victim of the loudness war"!

Bäse, Höhen, alles wurde sehr laut abgemischt. Ich verstehe wirklich nicht, warum manche CDs so produziert werden. Was soll das?
Und es hat bestimmt nichts mit meiner Stereo Anlage zu tun, ich habe auf amazon.com und amazon.co.uk mehrere Rezensionen gelesen,
die genau das gleiche beschreiben. Erst kam Adele's 21 und jetzt Ceremonials. Die Melodie wurde einfach ruiniert!

Anyway. Trotzdem ein fantastisches Album. Bravo Florence, mach weiter so!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meerjungfrauen gegen Kriegsschiffe, 6. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Limited Edition) (Audio CD)
Florence Welch (auch Designer-Muse und Stilikone der haute couture), knallroter Kopf von Florence + the Machine, legt mit CEREMONIALS eines DER 'Alben des Jahres' vor.

Wirklich? Ja, wirklich. So gut ist die.

Manche Kritiker werfen dem neuen Album Mainstream vor, nennen es sogar glattpoliert im Gegensatz zu ihrem Debüt LUNGS. Ich aber nenne es geschliffen, ausgefeilt und reiner als den famosen Vorgänger.
War das starke Glam-Rock lastige LUNGS teil(chen)weise noch ungehobelt, überladen und roh, so ist CEREMONIALS ein lyrischer und melodischer roter Diamant.

Verglichen wird die Welch jetzt schon mit Annie Lennox, sogar mit Kate Bush (obwohl letzterer Vergleich anscheinend gerade 'in' ist, denn, glaubt man der Presse, soll es inzwischen von kleinen miniMe-Kate-Bushs nur so wimmeln...). Ich jedoch höre in seltenen Augenblicken eine Stimmfarbe der Heather Nova heraus. Die Welch hat mit CEREMONIALS ein Album geleistet, dass so mancher Künstler gerne selbst geschafft hätte. Dabei hört es sich einerseits luftig frisch und dennoch schamlos schwer an (wäre das Album parfumiert, so würde ich Meeressalz und Patchouli riechen), so dass ich, nachdem der letzte Ton verklungen ist, euphorisch und verdutzt aus einem dunkelroten Traum aufwache. So klingt es also wenn Meerjungfrauen gegen Kriegsschiffe ankämpfen.

Die Welch hat alles richtig gemacht. Sie liebt Kreaturen wie Vampire, Werwölfe und Frankenstein. Ist besessen vom Thema Tod und dem Gefühl zu ertrinken... von etwas ganz und gar umschlossen zu sein. Und dennoch hört man auf CEREMONIALS vor allem anderen den von purer Lebenslust und Liebe durchtränkten roten Faden. Man möchte sich bei den Songs 'Shake it out' und 'Lover to Lover' am liebsten die Seele aus dem Leib tanzen! Mit den hymnischen 'No Light, no Light' und dem 'Heartlines' zum Volksmarsch aufbegehren! Mit 'Never let me go' die Liebe selbst an den Boden nageln! Dann ist da noch das hypnotisch-rhythmische 'Seven Devils', dass entfernt an eine neblige Friedhofsnacht sowie eine eiskalte Reise durch den Orbit erinnert. Das verblüffende 'What the Water gave me' bei dem man am liebsten den Repeatknopf mit Tesafilm fixieren möchte! Nenne ich hier meine persönlichen Perlen des Albums, so gibt es auf CEREMONIALS keinen Lückenfüller oder schwachen Song. Genauso verhält es sich mit dem Hören von CEREMONIALS. Ist auch jeder Song für sich alleine hör- und erlebbar, so verleitet der rote Faden wie ein Sog das Album im Ganzen zu hören.

Limited Edition: Ja oder nein? Ja: Denn alleine die drei Bonus-Songs 'Remain Nameless' (ein weiterer Ohrwurm), 'Strangeness and Charm'(sehr funky) und 'Bedroom Hymns' (vertrackter Elektrotrack) sind genau wie das restliche Album überragend. Auch wenn sie nicht wirklich in den Album-Kontext zu passen scheinen. Dafür ist der elektronische Fingerabdruck zu stark. Als alleinstehende Songs, oder auch als Fingerzeig wohin es mit dem nächsten Album gehen soll (was auch gut, aber nicht unbedingt besser wäre), sind sie jedoch perfekt und im Trio auch mehr als stimmig. Die fünf Demo und Acoustic-Versionen einzelner Albumsongs (einzig 'Landscape' ist hier nochmals neu) sind ein gutes Zuckerl, aber nicht unbedingt notwendig.

Liebe Florence Welch, möge Dein Triumphzug beginnen. Es wird wieder Zeit für richtig gute Musik. Mir gehen im Angesicht Deiner Zeremonien erstmal die Wörter aus. Danke.

Liebe Leser, CEREMONIALS anhören!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeremonie der magischen Musik, 28. Oktober 2011
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ceremonials (Limited Edition) (Audio CD)
"Florence and the Machine" haben mich mit Lungs durch die zweite Jahreshälfte des Jahres 2009 ständig begleitet. Und immer wieder gibt es Phasen, in denen ich mich an diesem facettenreichen, musikalisch toll gemachten Album kaum satt hören kann. Lange galt es als großer Geheimtipp und nur ganz langsam wurde Florence Welch mit ihrer Band einem breiteren Publikum bekannt. Mit "Ceremonials" folgt das LANG erwartete zweite Album. War "Lungs" unbeabsichtigt gekonnt? Sind sie wirklich so gut? Haben sie einen Platz im Musikbusiness verdient? Nein! Ja! und Ja!

Bereits im Vorfeld kursierten einige Songs durch das Internet - zwar in ver-"techno"-ter Remix-Version - aber bereits diese Lieder verspachen ein ebenso ausgewogenes Album wie es "Lungs" erwarten ließ. Unter diesen bereits veröffentlichten Songs war das dunkle "What the Water gave me", das mit seiner beunruhigenden Anziehungskraft den Zuhörer direkt beim ersten Ton in seine Gefangenschaft nimmt. Nach und nach kristallisiert sich der hymnenartige Charakter heraus, so dass ich am Ende des mit 5:33 Minuten längsten Liedes verdutzt auf "Repeat" klicken musste. Die anderen 11 Lieder der Standard-Version stehen dem genannten Song in nichts nach.

"Shake it out" - ein basslastiges, fröhlich stimmendes Lied, "Never let me go" - ein ebenso trauriger wie schöner Song, "Heartlines" - Indierock in seiner reinsten Form. Florence and the Machine können alles. Ihre musikalische Bandbreite erstreckt sich von balladesken Hymnen zu tanzbaren Discosongs. Sehr interessant ist Lied Nummer fünf ("Breaking Down"), das mit einem monotonen Uff-da-uff-da-Beat - und dadurch wie ein Schlagerlied - daherkommt und sich sukzessive entwickelt. Dies scheint mir ein typisches Merkmal der musikalischen Machwerke dieser Band zu sein. Der Hörer geht bei jedem Lied anders in den Song als er am Ende herauskommt. Mal unterstützen sie ihre Melodien mit kraftvollen Streichern, ein anderes Mal wirkt Florences Stimme anfangs zerbrechlich, beim nächsten Song spuckt sie einem die Lyrics förmlich entgegen. Fantastisch.

Eines meiner aktuellen Lieblingsnummern ist "Lover to Lover", das nicht nur textlich, sondern vor allem durch seinen eingängigen Beat direkt in meine Füßen wanderte und mich zum Tanzen animierte. Sollte ich jedoch eine Liste mit den Anspieltipps des Albums erstellen, wäre ich absolut überfordert. Keinem Song würde es gerecht werden, am Ende einer solchen Liste genannt zu werden. Wer auf teils-avantgardistische Musik, teils-Indie-Rock, teils-Glory-Pop, teils-... abfährt, sich in Songs verlieren und sich von einer Stimme in Bann ziehen lassen kann, der wird mit "Ceremonials" und Liedern wie "All This in Heaven too" oder dem am Ende des Albums perfekt platzierten "Leave My Body" seine reinste Freude haben.

Die Deluxe Edition bietet eine zusätzliche acht Lieder umfassende "Disc Two", die zu den vorherigen 12 Liedern drei Bonustracks, zwei Demo- und drei Acoustic-Versionen des regulären Albums bietet. Das hypnotisch-kühle "Remain Nameless" oder das rockige "Strangeness and Charm", das bereits einigen Fans in der Live-Version auf Florences Album "Between Two Lungs" bekannt sein könnte, sind die paar Euros, die "on top" zu entrichten wären, wert. Und "Bedroom Hymn" erst! Wow! DER Hammer!
Über Beilagen wie Demos und Acoustic-Versionen kann man sich nun streiten - mir gefallen sie. Lediglich das Booklet ist etwas enttäuschend: die platzierten Fotos sind durchweg künstlerisch, aber mir fehlen die abgedruckten Songtexte. Gerade die Lieder einer Band wie "Florence and the Machine" leben von den brillanten Lyrics, die ich beim Hören gerne mitgelesen hätte (jedenfalls so lange, bis ich sie 'mitsingen' kann). Dennoch haben Florence and the Machine mit ihrem zweiten Album "Ceremonials" die eigene Messlatte erneut nach oben gesetzt (Ja, es scheint möglich gewesen zu sein!). Vielen Dank für diese 20 tiefgründigen, vielseitigen Lieder, in die ich mich nun die nächsten Jahre erneut verlieren darf. So muss Musik sein: packend, spannend, facettenreich,...! Machen wir es kurz: Florence and the Machine!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Ceremonials
Ceremonials von Florence + The Machine
MP3-Album kaufenEUR 8,49
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen